News RAM-Gate, Crucial-Aus, KI-Blase ... Das sagt das PCGH-Team!

Bei den miserablen Aussichten für den Hardwaremarkt habe ich meinen DDR5 RAM mit 1.28V mal kräftig undervolted. Wer weiß, wie lange der Speicher halten muss;-( . Bei SSDs wird die Entwicklung wohl in eine ähnliche Richtung verlaufen:kotz:


#PCGH Dave: "Dabei sind es eigentlich wir selbst. Nutzen Sie täglich KI? Kaufen Sie KI‑Produkte? Unterstützen Sie KI in irgendeiner Form? Ja? Dann sind Sie mitverantwortlich für dieses Dilemma. Ja, ich fasse mir dabei auch an die eigene Nase, und deshalb ist es wichtig, dass wir Verantwortung für unser Tun übernehmen. Wenn Euch die Entwicklung auf die Nüsse geht, entsagt der KI"

Ich glaube nicht, dass das möglich ist. Ein hoffnungsloses Unterfangen.

Google und Microsoft haben mich in ihren Suchmaschinen nicht gefragt, ob ich die KI Antworten will oder nicht. Ich kann es auch nicht abstellen. Mit jeder klassischen Suchanfrage erscheint es.

Ich kann auch mein Smartphone nicht wegschmeißen, weil KI implementiert ist.

Dem Arzt kann ich auch nicht sagen, "verwenden Sie keine KI! Scheissegal, was mit mir passiert!".

Dem Arbeitgeber kann ich auch nicht kündigen und mich nach KI freien Jobs umschauen (Straßenfeger evtl.)

Geht alles nicht! Ich müsste dann diese Welt verlassen.
 
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Als Bürger bin ich jetzt schon mündiger, unabhängiger aber auch klüger geworden, wenn ich einen Jurist, Arzt, Handwerker etc. auf Fachniveau zur Verfügung habe (Die Rechtschutzversicherung spare ich mir).
Die KI versagt sehr häufig beim Zusammenfassen einfachster Texte, ist demnach als Informationsquelle völlig ungeeignet - von Rechtsangelegenheiten ganz zu schweigen.
 
@Tornavida Klar wird man den kaufen, aber man wird dennoch jammern. Ich hab einige Freischaffende in meinem Bekanntenkreis, die definitiv schon jetzt meckern und früher upgraden als ursprünglich geplant ^^
 
Die KI versagt sehr häufig beim Zusammenfassen einfachster Texte, ist demnach als Informationsquelle völlig ungeeignet - von Rechtsangelegenheiten ganz zu schweigen.
Absoluter Quatsch und offenbart sehr viel Unwissen (Salopp gesagt: starke Meinung, wenig wissen- Sorry;-)). Erstens hängt das von der KI ab und zweitens von deinen eigenen Fähigkeiten. Wenn du mit der KI kumpelhaft redest, dann tritt die KI eher als Seelentröster auf und antwortet dir auf deinem intellektuellen Level. Aber wenn du ordentliche Anfragen stellst, dann ist eine KI auf Fachabsolventenniveau und das ziemlich leicht. Hier ein Beispiel und da geht es nur um ChatGPT 4o.

Solche Testvideos gibt es zuhauf auch in Jura oder anderen Fachbereichen. Ich würde eher sagen, dass du eine KI nicht bedienen, oder mit ihr gescheit reden kannst...Du musst dich gut ausdrücken können, über gute Sprachfähigkeiten verfügen und ein paar Tipps berücksichtigen, wie Rollenzuweisung. Letztendlich solltest du auch wissen, wie Fragen gestellt werden. Kurz um, wenn du wie ein Bauer (nichts gegen Bauern) mit der KI redest, dann bekommst du auch eine dementsprechende Antwort zurück. Das Problem sitzt vor dem Monitor. Sorry nochmal;-) Aber solche pauschalen und oberflächlichen Kommentare fordern zum Widerspruch heraus.

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Das Problem sind nicht wir oder Mittelständler, @PCGH_Dave - eher Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Behörden, die KI nutzen. Die großen, die die Rechenzentren bauen, interessiert es außer unseren Daten genauso wenig, ob der kleine Mann KI nutzt, wei wenn er jetzt eine GPU oder SSD oder einen RAM-Kit von ihnen kauft. Also die "Unterstützung der KI" durch Privatuser oder Mittelständler aufgrund deren Nutzung dürfte hier wohl weniger ins Gewicht fallen.

Außerdem kannst du es dir im Endeffekt schenken, hier zu dem Thema eine Antwort der KI zu posten, weil sie dir eh immer das Antwortet, was du mehr oder weniger "hören" möchtest, weil sie dir gefallen will - damit du wieder mit ihr kommunizierst.

Allerdings regt die Ausführung von @PCGH_Torsten schon sehr zum Nachdenken an, wenn man bedenkt, wie gering der Nutzen von KI bisher tatsächlich ist, vor allem in Medizin und Forschung und zur tatsächlichen Nutzung von Problemen bzw. der tatsächlichen Probleme in der Welt.

Wir haben Probleme mit weitaus höheren Prioritäten, aber es werden massiv KI Rechenzentren gebaut, um u.a. was zu lösen? Für was z.B. baut Lidl sein KI-Rechenzentrum? Oder die Telekomiker in Zusammenarbeit mit Nvidia? Werden damit Probleme gelöst? Nein - es werden die existierenden Probleme verstärkt und somit die Abwärtsspirale verstärkt, zumal man bisher auch nichts sieht, dass KI tatsächlich irgendwo wirklich Probleme löst und mehr als Spielerei wäre. Kein Mensch braucht fehleranfällige Robotaxis - oder hat jemand danach gefragt?

Treibende Kraft hinter dem aktuellen Boom sind die großen, universellen generativen und Sprachmodelle und insbesondere deren Entwicklung. Die wenigen spezialisierten ML-Systeme, die schon vor dem Boom zum Beispiel für die Krebserkennung entwickelt wurden, sind winzig, laufen auf bescheidender Hardware und in dem Bereich hat auch schlicht niemand die Möglichkeit, Milliardenbeträge zu investieren. Ähnliches dürfte für On-Site-Behördennutzung gelten und zumindest in der "Bundesrepublik Neuland" kenne ich auch noch keine Beispiele, wo externe Dienste von OpenAI oder ähnlichen integriert wurden. Das ganze ist aktuell eine Wette auf Massenanwendungsszenarien.

Daher glaube ich schon, dass die Privat-User und Mittelständler eine entscheidende Rolle spielen: Hätten auf ChatGPT nicht alle mit "oh, geil" reagiert, sondern mit "danke, ich behalte meine Daten lieber" und hätten Unternehmen nicht zunehmen angefangen, ihren sogenannten Service auf KI-Systeme umzustellen, dann würden Risikoinvestoren heute auch nicht auf Billiardengewinne in der Zukunft wetten.

Danke, @PCGH_Torsten. Die Ressourcen, welche bei dem ganzen Mist verschwendet werden, sind beachtlich, nicht nebensächlich. Das hat Konsequenzen, sehr schön ausgeführt.

Es ist gut, dass die allermeisten AI-Modelle englischsprachig sind und damit an Deutschland (etwas) vorbeigehen.
Für die USA ist AI genau das Richtige auf ihrem Weg in die Verdummung.
Die sind sowieso unrettbar verloren: Hemmungslos korrupte Oligarchen die eine zerstrittene, naive und verhetzte Unterschicht ausnutzen.

Die Unternehmen hinter einem Teil der großen KI-Modelle stammen aus den USA (China ist aber auch stark vertreten), aber das macht die Modelle nicht "englischsprachig". Die meisten verstehen eine große Bandbreite an Sprachen bis hin zu Programmiersprachen und haben in Einzelfällen ihre Entwickler schon damit überrascht, dass sie Anfragen in verwandten Sprachen verarbeiteten konnten, die selbst gar nicht zum Trainingsszenario gehörten. Offensichtlich arbeiten die KIs da intern tatsächlich ähnlich wie Menschen, welche sich beim Erlernen einer ähnlichen Sprache auch nur deren Vokabeln und Grammatikbesonderheiten aneignen müssen, aber nicht das Sprechen als solches noch einmal von null auf lernen.

*zum Zocken und Arbeiten bei dem ganzen Gejammer *fixed it* ^^

Mal gucken, ob das die Entwickler von Arbeits-Software und zugehörigen Betriebssystemen, aber zum Beispiel auch von Webseiten, zum Nachdenken anregt. Es gibt zwar, gerade im Ingenieurs- oder auch Medienwesen, auch Bereiche, wo leistungsfähigere Rechner einen besseren, schnelleren Output erlauben respektive wegen gesteigerter Anforderungen nötig geworden sind. Aber ein sehr großer Teil der beruflichen PC-Arbeit besteht immer noch aus Office, Mail und Web. Was ich heute tagtäglich am Arbeits-PCs mache, unterscheidet sich funktional tatsächlich gar nicht von dem, was ich vor knapp 25 Jahren auf einem Rechner mit 256 MB RAM gemacht habe. Aber wenn man statt der Kombination Windows 98 + Office 2000 + ICQ + Opera 5 mit Jahrtausendwende-Webseiten & -Werbung die Kombination Windows 11 + Office 365 + Teams + Chrome mit Webseiten von heute nutzen will, braucht man auf einmal mehrere Gigabyte und 4-6 Kerne, von denen jeder ein Vielfaches des alten Systems leistet, um genau die gleichen Chat-Nachrichten zu senden, genau die gleichen Tabelleneinträge vorzunehmen und genau die gleichen Online-Texte zu lesen.

#PCGH - Thorsten: Dein Beitrag hat mich nachdenklich gemacht. Ich teile deine Meinung bzgl. Umweltbedenken. Ich glaube definitiv nicht, dass der Aufwand ein Ergebnis liefert, welches dem Aufwand wert ist. Wenn wenigstens Fusionsreaktoren massentauglich wären, dann wäre etwas Entspannung angesagt. Amazon plant immerhin Mini-Atomkraftwerke für Ihre Server. Die Hoffnung wäre, dass der enorme Strombedarf, dann genau diese Technologien fördert. Bis dahin wird die Menschheit aber leiden. Gier frisst Hirn. Eine intelligente Spezies würde erst mit KI anfangen, wenn umweltverträgliche Technologien

Gute, neue Techniken zur Energieversorgung brauchen wir schon ohne KI ASAP. Den Bedarf noch weiter zu steigern, wird die Lage nur verschlimmern, denn es fehlt am Angebot respektive an der Bereitschaft, dieses für den heutigen Bedarf zu schaffen. Ich persönliche zweifle aber schon daran, dass die Bemühungen von Amazon, Google und Microsoft überhaupt zu guten Technologien führen werden, denn jedes einzelne Mal tauchen in den Planungen Adjektive wie "günstig" und "schnell" auf. In der Vergangenheit hat ein solches Mindset gerade bei Nukleartechnik mehrfach zu schwerwiegenden Folgen geführt. Die derzeit heiß gehandelten Ansätze sind auch alle nicht neu, sondern lagen spätestens in den 90ern auf dem Tisch, teils sogar schon in den 50ern oder 60ern. Auf einen Bau wurde verzichtet, weil die Risiken oder die Kosten, oft sogar beides, im Vergleich zu anderen Techniken als zu hoch eingeschätzt wurden. Jetzt kommt Amazon und will in kürzester Zeit 8-16 "Mini"-Reaktoren eines bislang ungetesteten Typs an einem Standort in Betrieb nehmen. Also die Gesamtleistung von 1-2 großen Reaktoren bewährten Typs installieren, aber ohne die zeitaufwendige Planung und Prüfungen, welche bei diesen üblich oder vorgeschrieben sind.
Drücken wir die Daumen, dass nicht zu viel schief geht.
 
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Mal gucken, ob das die Entwickler von Arbeits-Software und zugehörigen Betriebssystemen, aber zum Beispiel auch von Webseiten, zum Nachdenken anregt
Wünschenswert wäre es, wenn man sich dann aber zeitgleich anguckt, was Microsoft mit Teams macht, bezweifel ich das doch eher. Oder: Hast du dir mal angeguckt, was du dir mit Adobe Reader alles mitrunterlädst? So viel unnötiger Kram, den kein Mensch (mehr) benötigt. Adobe insgesamt, egal, welches Programm man da spezifisch heranzieht, is schon n RAM-Fresser sondergleichen.
 
Der Herr Stöwer hat doch recht, einfach locker aussitzen. Baue seit 1998 meine Rechner selber und ich glaube da haben wir (Stöwer und ich) schon so einiges erlebt.
Wenn Leute meinen die müssen jetzt im "Panik/Aktionismus-Modus" fallen, ich hole mir eine Tüte Popcorn und habe dann einen unterhaltsamen Abend...:D

Schönen zweiten Advent....
 
Wünschenswert wäre es, wenn man sich dann aber zeitgleich anguckt, was Microsoft mit Teams macht, bezweifel ich das doch eher. Oder: Hast du dir mal angeguckt, was du dir mit Adobe Reader alles mitrunterlädst? So viel unnötiger Kram, den kein Mensch (mehr) benötigt. Adobe insgesamt, egal, welches Programm man da spezifisch heranzieht, is schon n RAM-Fresser sondergleichen.
Mh, abseits der Diskussion für die Praxis - im beruflichen Bereich ist es wohl schwierig die Nutzung von Teams zu umgehen. Obwohl - wie kommuniziert Ihr denn mit @PCGH_Sven auf Linux? 😃 Leichter in den Alltag zu integrieren wären wohl Alternativen zu Adobe Reader. Diesbezüglich kann mensch schnell kleine FOSS (Programme) finden. Auf die schnelle habe ich bspw. XpdfReader gefunden 11 MiB (aber nicht ausprobiert). Notfalls den Browser.
 
@PCGH_Jacky

Man könnte wieder mit Hätte/Fahrradkette unsw. anfangen aber bringt ja Nichts. Einfach das Glas halbvoll statt halbleer betrachten, mit neuer Hardware arbeiten macht ja auch Spass, man setzt es von der Steuer ab und einen Teil der Kosten trägt eh der Kunde. Die, die früher reagiert haben sind ein wenig im Vorteil, that´s life , und die Arbeit, die da getan wird, bringt hoffentlich deutlich mehr ein als die Kostensteigerung und bringt ein profitables Unternehmen nicht ins Schwanken.
 
Das ist bei ganz vielen Sachen so, aber wenn ich das Produkt oder die Dienstleistung dadurch billiger anbieten kann, verdränge ich diejenigen die es nicht machen und verdiene das Geld alleine. Es geht nicht ums brauchen, es geht um Zwang.

Aus unternehmerischer Sicht, klar. Aber manche Produkte sind einfach auch überflüssig. Beantwortet immer noch noch nicht, wer fehelranfällige Robotaxis wollte. Wenn sie weiter solche Fehler machen, könnten sie auch wieder weg sein - dann zahlen Tesla, Waymo und wie sie so heißen dann eher drauf. Ok, Tesla interessiert das eher weniger, für die wäre das dann halt ein "fehlgeschlagenes Experiment" gewesen.

Treibende Kraft hinter dem aktuellen Boom sind die großen, universellen generativen und Sprachmodelle und insbesondere deren Entwicklung. Die wenigen spezialisierten ML-Systeme, die schon vor dem Boom zum Beispiel für die Krebserkennung entwickelt wurden, sind winzig, laufen auf bescheidender Hardware und in dem Bereich hat auch schlicht niemand die Möglichkeit, Milliardenbeträge zu investieren. Ähnliches dürfte für On-Site-Behördennutzung gelten und zumindest in der "Bundesrepublik Neuland" kenne ich auch noch keine Beispiele, wo externe Dienste von OpenAI oder ähnlichen integriert wurden. Das ganze ist aktuell eine Wette auf Massenanwendungsszenarien.

Das ist das Problem.

Daher glaube ich schon, dass die Privat-User und Mittelständler eine entscheidende Rolle spielen: Hätten auf ChatGPT nicht alle mit "oh, geil" reagiert, sondern mit "danke, ich behalte meine Daten lieber" und hätten Unternehmen nicht zunehmen angefangen, ihren sogenannten Service auf KI-Systeme umzustellen, dann würden Risikoinvestoren heute auch nicht auf Billiardengewinne in der Zukunft wetten.

Dass wir einen Teil dazu beitragen, bzw. beigetragen haben: mit Sicherheit. Aber entscheidend? Da denke ich, kommt es drauf an, wie viele Privat-User und Mittelständler weltweit bisher ChatGPT & Co. geil fanden und finden. Aber wenn das kein zu vernachlässigender Teil ist, ist auch der Beitrag entscheidend, stimmt.

Gute, neue Techniken zur Energieversorgung brauchen wir schon ohne KI ASAP. Den Bedarf noch weiter zu steigern, wird die Lage nur verschlimmern, denn es fehlt am Angebot respektive an der Bereitschaft, dieses für den heutigen Bedarf zu schaffen. Ich persönliche zweifle aber schon daran, dass die Bemühungen von Amazon, Google und Microsoft überhaupt zu guten Technologien führen werden, denn jedes einzelne Mal tauchen in den Planungen Adjektive wie "günstig" und "schnell" auf. In der Vergangenheit hat ein solches Mindset gerade bei Nukleartechnik mehrfach zu schwerwiegenden Folgen geführt. Die derzeit heiß gehandelten Ansätze sind auch alle nicht neu, sondern lagen spätestens in den 90ern auf dem Tisch, teils sogar schon in den 50ern oder 60ern. Auf einen Bau wurde verzichtet, weil die Risiken oder die Kosten, oft sogar beides, im Vergleich zu anderen Techniken als zu hoch eingeschätzt wurden. Jetzt kommt Amazon und will in kürzester Zeit 8-16 "Mini"-Reaktoren eines bislang ungetesteten Typs an einem Standort in Betrieb nehmen. Also die Gesamtleistung von 1-2 großen Reaktoren bewährten Typs installieren, aber ohne die zeitaufwendige Planung und Prüfungen, welche bei diesen üblich oder vorgeschrieben sind.
Drücken wir die Daumen, dass nicht zu viel schief geht.

Was dann noch ein Beispiel wäre, dass für KI aus Geldgier Probleme wieder verstärkt werden, anstatt sie zu lösen. Beängstigend.
 
Ich persönliche zweifle aber schon daran, dass die Bemühungen von Amazon, Google und Microsoft überhaupt zu guten Technologien führen werden, denn jedes einzelne Mal tauchen in den Planungen Adjektive wie "günstig" und "schnell" auf. In der Vergangenheit hat ein solches Mindset gerade bei Nukleartechnik mehrfach zu schwerwiegenden Folgen geführt.
Das kommt darauf an, wie stark der Staat prüft. X musste jetzt eine sehr empfindliche Strafe wegen Intransparenz bezahlen. So empfindlich, dass Elon Musk wütete. Wenn die Sicherheitsanforderungen von staatlicher Seite weiterhin so hoch sind, dann wird kein Mini Atommeiler in Betrieb genommen, der nur ansatzweise Zweifel aufkommen lässt.

Wenn die Tech Unternehmen aber zu mächtig werden, dann wird es gefährlich. Bisher werden diese von der EU aber zu ordentlichen Strafen verdonnert.

Im Moment sagen viele Wirtschaftsweise, dass es in der EU sogar zu viel Staat gibt.
 
Da scheint das mit OpenAI ja mehr eine gute Nachricht zu sein:


Wenn das so weiter geht, sieht es mit OpenAI zumindest eher etwas düster aus.
 
Wünschenswert wäre es, wenn man sich dann aber zeitgleich anguckt, was Microsoft mit Teams macht, bezweifel ich das doch eher. Oder: Hast du dir mal angeguckt, was du dir mit Adobe Reader alles mitrunterlädst? So viel unnötiger Kram, den kein Mensch (mehr) benötigt. Adobe insgesamt, egal, welches Programm man da spezifisch heranzieht, is schon n RAM-Fresser sondergleichen.

Ich glaube, es ist jetzt 10 oder 15 Jahre her, dass ich von Foxit gehört habe. Seitdem wurde kein Adobe Reader mehr von mir heruntergeladen.^^

Mh, abseits der Diskussion für die Praxis - im beruflichen Bereich ist es wohl schwierig die Nutzung von Teams zu umgehen. Obwohl - wie kommuniziert Ihr denn mit @PCGH_Sven auf Linux? 😃 Leichter in den Alltag zu integrieren wären wohl Alternativen zu Adobe Reader. Diesbezüglich kann mensch schnell kleine FOSS (Programme) finden. Auf die schnelle habe ich bspw. XpdfReader gefunden 11 MiB (aber nicht ausprobiert). Notfalls den Browser.

Auch bei uns ist Teams ist allgemein üblich. Aber nicht weil Teams aus modernster Hardware überlegene Funktionalität rausholt, die noch nie irgendwo anders gesehen wurden, sondern weil Teams im entscheidenden Moment etwas weniger Bugs und etwas mehr Verbreitung als andere Systeme hatte. Der Alltagsnutzen beschränkt sich auf einen simplen Text-Chat, das konnte schon IRC, und die gelegentlichen Dateitransfers waren spätestens seit der Jahrtausendwende in allen Messengern. Natürlich ist es nützlich, dass Teams im Gegensatz zu Trillian nicht nur (Retro-)Nerds erreichen kann, sondern auch Ansprechpartner bei AMD, Intel sowie anderen. Und natürlich würden uns die Admins einen Einlauf verpassen, wenn wir ein Kommunikationssystem nutzen wollen, dessen Rechteverwaltung nicht ins Microsoft-Account-System eingebunden werden kann. Aber das sind doch beides keine Gründe für den explodierenden Hardware-Bedarf solcher Software? Gerade jetzt ist Teams ein kleines Icon in meinem Systemtray, dass 400 MB Arbeitsspeicher für sich alleine haben will. Wenn ich es aufmache, bin ich bei 1,1 GB. Für einen Chat-Client? Es gibt (gab) Chat-Server, die mit weniger Festplattenspeicher auskommen. Inklusive Betriebssystem

Was dann noch ein Beispiel wäre, dass für KI aus Geldgier Probleme wieder verstärkt werden, anstatt sie zu lösen. Beängstigend.

Gilt das nicht für alle Dinge, die primär aus Geldgier geschehen?
Die sind halt per Definition nicht auf Problemlösung aus und je größer die involvierten Geldmengen, desto größer die Kollateralschäden. Bedenklich finde ich, dass die Menschheit als ganzes sehr viel Geld für derartige Prozesse zur Verfügung stellt, aber regelmäßig schon wesentlich kleineren Aufwand als "zu viel" ablehnt, wenn es um die Lösung von Problemen geht.

Das kommt darauf an, wie stark der Staat prüft. X musste jetzt eine sehr empfindliche Strafe wegen Intransparenz bezahlen. So empfindlich, dass Elon Musk wütete. Wenn die Sicherheitsanforderungen von staatlicher Seite weiterhin so hoch sind, dann wird kein Mini Atommeiler in Betrieb genommen, der nur ansatzweise Zweifel aufkommen lässt.

Wenn die Tech Unternehmen aber zu mächtig werden, dann wird es gefährlich. Bisher werden diese von der EU aber zu ordentlichen Strafen verdonnert.

Im Moment sagen viele Wirtschaftsweise, dass es in der EU sogar zu viel Staat gibt.

Ist "Musk wütet" ein guter Maßstab für einschneidende Eingriffe? :-)

Die Forderungen nach weniger Kontrolle/Überwachung/Vorschriften/Vorsicht respektive mehr "Flexibilität", "Freiheit", "Bürokratieabbau" und "Fortschritt" als Selbstzweck sind jedenfalls laut. Und das nicht nur auf Seiten der Wirtschaft, die direkt davon profitieren möchte, sondern auch bei Entscheidungsträgern.
 
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Mengen bullshit. Aber was erwartet man von einem bot.
Die USA ist ein Paradebeispiel für was passiert wenn Kapitalismus übernimmt.
Den Menschen geht es schlecht.
Ich Zweifel daran, wenn du echt wärst, daß du zu denen gehörst die davon profitieren.

Was in den USA abgeht geht ausschließlich gegen die Menschen und ist extrem ideologisch geprägt und in Teilen religiös.
Das ist was gut ist? Ein paar wenige profitieren zu Lasten vieler? Da muß man schon recht......sein.

Aber ja wir müssen in Deutschland unbedingt weg von Mindestlöhnen und hohen Löhnen, soll man doch einfach 3 Jobs machen, dann braucht man auch kein Geld für Freizeit oder Reisen.
Und die Alten? Naja alte Maschinen die nicht mehr produzieren können verschrottet man ja auch. 🤦

Ich habe nichts gegen Umweltgesetze, ABER
Ernsthaft, du weißt nicht was das aber heißt? 🤦🤡
Natürlich hast was dagegen, es stört die Unternehmen noch mehr Gewinne zu machen.
Den Unternehmen denen es so schlecht geht das sie Rekord Dividende auszahlen können, sich deren Vorstände noch einmal einen fetten zusätzlichen Bonus gönnen.

Mit Merz steht da jemand der gerade großzügig Geschenke an die Wirtschaft macht und nach deren Pfeife tanzt und gleichzeitig auf die ärmsten am Boden noch tritt und ihnen die Schuld an allem gibt.

Warum haben wir hohe Arbeitslosigkeit? Weil Deutsche Unternehmen nicht innovativ sind und in altem feststecken. Siehe Verbrenner.
E -Autos sind für dich aber sicher auch nur ideologisch. 🤡🤦
Ich antwortet nicht darauf.
Daher glaube ich schon, dass die Privat-User und Mittelständler eine entscheidende Rolle spielen: Hätten auf ChatGPT nicht alle mit "oh, geil" reagiert, sondern mit "danke, ich behalte meine Daten lieber" und hätten Unternehmen nicht zunehmen angefangen, ihren sogenannten Service auf KI-Systeme umzustellen, dann würden Risikoinvestoren heute auch nicht auf Billiardengewinne in der Zukunft wetten.
Die Wahrheit ist, dass den meisten Privatanwendern der Datenschutz in dem Moment egal ist, wenn der Nutzen die Bedenken übersteigt.

Heutzutage werden überall Daten abgezapft, alleine schon wenn du dein Smartphone einschaltet oder ganz seriös im Internet unterwegs bist. Die Leute denken, dass es bei der schieren Masse an Informationsabfluss nicht der Mühe wert ist, bei einer zusätzlichen Sache noch Einspruch zu erheben. Das wäre auch ein Kampf gegen Windmühlen.

Die Meisten, dazu zähle ich mich auch, denken, dass sie als Einzelperson schlicht in der Masse untergehen. Ok, dann weiß ein Tech Konzern eben, was ich mir bestelle oder welche Nachrichtenseiten ich lese. So what? Ich bin nicht im Darknet unterwegs und kaufe auch keine Drogen oder Waffen.

Ich bin einer von 8 Milliarden Menschen, der in der schieren Informationsmasse untergeht. Elon Musk wird sich nicht auf seinen Server einloggen und sich anschauen, welche Rezepte meine Frau sich im Internet runterlädt.

Das bedeutet nicht, dass ich Datenschutz überflüssig finde. Ich will z.B. meine persönlichen Familienfotos und meine Geschäftsunterlagen nicht in einer unseriösen Cloud wissen. Es gibt Grenzen...

Mir ist es wichtig, dass der Datenschutz endlich dort eingeschränkt wird, wenn perverse Kriminelle verfolgt und verhaftet werden können.

Im Moment sehe ich das Internet als überwiegend rechtsfreien Raum an, der durch zu wenig Reglementierung (Wann kommt endlich die Vorratsdatensicherung?) zu sehr viel Leid und Verbrechen führt.

Konkret KI: Ich hätte es begrüßt, wenn der Datenschutz zuerst geklärt, bevor die KI auf Menschen losgelassen wird. Aber so ist der Mensch eben. Er will sofort die Vorteile (Gier, Profit). Die Konsequenzen werden in Kauf genommen. Gleichzeitig soll aber auch nicht zu viel Datenschutz sein, damit nicht Kriminelle und Perverse unter dem Deckmantel des "Datenschutzes" ihrem Handwerk nachgehen können.
 
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