News Ende einer Ära: Micron beerdigt Crucial und setzt lieber auf KI

Das sind wirklich beunruhigende Nachrichten. Wenn ein Player wie Crucial sich auch dem Endkundenmarkt zurückzieht, dann ist KI sicherlich kein Strohfeuer. Die werden sich genau überlegt haben, was sie tun.

Andererseits befürchte ich, dass jetzt billiger oder minderwertiger RAM aus China uns bald über Contaierschiffe erreicht. Crucial war immerhin sehr zuverlässig, was durch die Garantie sichergestellt wurde.

Linux Vater Torvalds erklärte erst kürzlich, dass die meisten Bluescreens von Windows durch unzuverlässigen RAM kommen. Da bin ich mal gespannt, was da noch auf uns zukommt.


Wer will denn heute noch DDR4 kaufen? Versteh mich nicht falsch, aber wer darüber nachdenkt, auf einen aktuellen Sockel umzusteigen, dem bleibt nichts anderes übrig, als diese hohen Summen auf den Tisch zu legen.
Ja, oder mit weniger DDR5 RAM auszukommen. Allerdings sind die Lieferzeiten selbst für 32GB sehr lange und ob der RAM wieder storniert wird, weiß auch keiner.

Ich würde ja einen U-DIMM auf SO-DIMM Adapter vorschlagen, denn Notebook DDR5 RAM ist aktuell 30% günstiger und sofort lieferbar (16GB für 120€). Allerdings werden keine hohen Frequenzen unterstützt:-(. Aber auch eine provisorische Lösung ist erstmal eine Lösung;-)

 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich wäre froh, wenn ich überhaupt Speicher hätte. Wie sie laufen, ist mir dann egal, Hauptsache, ich habe welche, die nicht eine Niere kosten.:lol:
Naja, man verliert viel Leistung wenn der RAM nur auf minimalen Einstellungen rennt (Speed und Timings).
Es gibt nicht umsonst den Sweetspot um die 6000 für X3D-Prozessoren und weit darüber für Intel.
Je nach Anwendung verliert man locker 10-20% Performance wenn der RAM nur auf JEDEC Specs läuft (4800 mit 1.1V). Das ist bei weitem nicht überall der Fall, es gibt Anwendungen die sich gar nicht daran stören und es gibt einiges wo es halt richtig langsam wird.

Das billigste reinknallen was in den Slot passt ist ja nicht der Sinn der Sache. Man sollte schon das richtige kaufen für das System, nicht nur Kapazität sondern auch Speed, Timings und eventuell true ECC (wenns ein kritisches System ist wo absolute Stabilität nötig ist). Daran sparen hilft einem später nicht wirklich.
 
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Fand die Namenswahl immer total bescheuert btw ...

Die werden auf die Nase fallen damit. Die NVME und SSD´s von denen waren sehr gut.
Reisende soll man nicht Aufhalten
 
Auf der einen Seite ist diese Geschäftsentscheidung aus wirtschaftlicher Sicht durchaus nachvollziehbar. Auf der anderen Seite scheinen jedoch einige Hersteller vergessen zu haben, wie sie in ihre derzeitige (finanzielle) Lage gekommen sind und wem sie ihr langfristiges Bestehen zu verdanken haben. Ich für meinen Teil werde mir jedenfalls genau merken, welche Hersteller solche Entscheidungen treffen, und werde in Zukunft auch keine Produkte mehr von diesen Unternehmen kaufen, wenn die KI-Blase doch mal platzt und sie wieder beim "normalen Verbraucher" angekrochen kommen. Nö, einfach nö!

Natürlich sind die aktuellen Preise und Engpässe echt nervig, aber ich werde mich deshalb (noch) nicht verrückt machen. Solange nichts kaputt geht, bin ich ja nicht gezwungen, neue Teile zu kaufen. Und wenn doch mal ein Upgrade notwendig sein sollte oder etwas ausfällt, kann man ja immer noch abwägen, wie viel es einem wirklich wert ist. Verratet es nicht weiter, aber zum Spaß haben braucht es tatsächlich gar keine 64GB RAM, keine neuste X3D CPU und keine 2000€ Grafikkarte. Ich hab erst neulich aus "Scrap-Parts" einen Leih-PC für einen Kumpel gebaut, dass er an einer kleinen privaten LAN-Party teilnehmen konnte. Ein betagter Ryzen 5 3600, 16GB RAM, eine S-ATA SSD und eine uralte GTX 1080 - für Casual Games, Esport-Titel und Evergreens wie GTA online in 1080p reicht das allemal und der Kumpel hatte an diesem Wochenende die Zeit seines Lebens :).

PC Gaming und Spielerei mit neuer Hardware sind wundervolle Hobbies und es hat mir trotz der miesen Abzocke der letzten Jahre (Mining, Corona, Scalper, Gier, künstliche Verknappung, AI) immer noch einen riesen Spaß bereitet, aber irgendwann wird das Limit wahrscheinlich auch für den größten "Fan" mal erreicht sein. Schauen wir mal, wie es weiter geht.

Grüße!
 
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Das billigste reinknallen was in den Slot passt ist ja nicht der Sinn der Sache. Man sollte schon das richtige kaufen für das System, nicht nur Kapazität sondern auch Speed, Timings und eventuell true ECC (wenns ein kritisches System ist wo absolute Stabilität nötig ist). Daran sparen hilft einem später nicht wirklich.
Keinen Speicher zu haben hilft auch nicht weiter.
 
Die Zukunft des PC Gamings sieht zunehmend düster teuer aus. Trippel A Titel mit Ausrichtung auf starke Hardware könnten auf mittelfristige Sicht dadurch auch Absatzprobleme bekommen.
Das ist das kleinste Übel. Stell dir vor, es würde gar nichts mehr für den PC kommen – das meiste Geld verdienen die Spielepublisher ohnehin mit Konsolen.
Na wer aktuell ein System baut, wird schon einkaufen. Auch wenns teuer ist.
Aber gleich das richtige kaufen erspart einem später viel Ärger. Oben drauf ist langsamer Speicher schlecht zu verkaufen aufm Gebrauchtmarkt, den will keiner.
Mit einem x3D braucht man keinen schnellen Speicher.

LG
 
Das ist schon klar, aber wer hat schon einen X3D, um damit zu arbeiten? Okay, da gäbe es den 9950er, aber selbst da ist bei einem 1:1-Teiler bei 6400 Schluss.
Viele Leute haben nur ein System womit eben gespielt und gearbeitet wird.
Arbeit dauert halt n bissl länger mit X3D (verglichen mit dem Rest im Lineup) aber die FPS sind besser.
Ist also keine unbeliebte Konfiguration. Und gerade in solchen Fällen wird viel RAM gebraucht. Daran sollte keiner sparen. Vor allem eben weil RAM-Kits mischen aktuell sehr schlecht funktioniert. Also später RAM dazukaufen geht in die Hose, man muss die gesamte Bestückung austauschen. Was halt noch bei DDR3 üblich war - einfach ein Kit mit passendem Speed/Timings (oder sogar unpassend) dazustecken und stabil bekommen - geht nicht mehr.
 
Es bringt auch beim X3D etwas Performance bei den 1% und 0,1% Lows, aber man ist bzgl. Gaming nicht so darauf angewiesen. Das könnte nun ein größerer Vorteil werden, da gerade der Abstand mit langsamem RAM gegenüber einer CPU mit kleinem Cache groß sein dürfte.
Das merkst du kaum. Meine sind eigentlich 7200er, die ich aktuell mit 6200 und CL28 betreiben muss, da im 1:1-Teiler nicht mehr geht. Ich habe alles ausprobiert, aber einen Unterschied merkst du mit dem Prozessor auf Balken beim Spielen nicht.

LG
Viele Leute haben nur ein System womit eben gespielt und gearbeitet wird.
Arbeit dauert halt n bissl länger mit X3D (verglichen mit dem Rest im Lineup) aber die FPS sind besser.
Ist also keine unbeliebte Konfiguration. Und gerade in solchen Fällen wird viel RAM gebraucht. Daran sollte keiner sparen. Vor allem eben weil RAM-Kits mischen aktuell sehr schlecht funktioniert. Also später RAM dazukaufen geht in die Hose, man muss die gesamte Bestückung austauschen. Was halt noch bei DDR3 üblich war - einfach ein Kit mit passendem Speed/Timings (oder sogar unpassend) dazustecken und stabil bekommen - geht nicht mehr.
Darum sage ich doch, nehmt stinknormale Kits, um überhaupt etwas zum Laufen zu bringen. Mit Tuning müssen Mainboard, Prozessor und so weiter mitspielen. Wer einen X3D hat, sollte einfach den RAM nehmen, der aktuell Standard ist – beim X3D müssten das, wenn ich mich recht erinnere, 5600er sein6000 geht auch noch klar, muss aber nicht unbedingt sein. Höhere Kits würde ich nicht empfehlen, da sie aufgrund der oben genannten Probleme in Bezug auf die X3D-Prozessoren natürlich Geldverschwendung sind.
 
Wenn der Teiler nicht 1 zu 1 ist mag ich das nicht, ich glaube auch nicht dass das am Ende so viel bringt.
Dann lieber endlich Quadchannel für Consumer und niedrige CL, z.B. DDR5-6400MHz mit CL24 bei 1.25v, so in diese Richtung. Was nutzt einem 1 zu X mit 14.000MHz bei CL100 mit 1.6v oder so was? DDR5 wird auch gut heiß btw.
 
RAM-Teiler 1:1 bevorzugen viele Ryzen-Nutzer, bei Intel gibt es mit DDR5 quasi nur 1:2 und 1:4.
Das entspricht der Hälfte und ab ca. DDR5-8600 einem Viertel des realen RAM-Taktes.
 
Der Rückzug aus dem Consumer-Geschäft betrifft neben dem hauseigenen Direktvertrieb auch den Verkauf an Einzelhändler, Online-Shops und Distributoren. Über diese Retail-Kanäle soll Hardware der Marke Crucial nur noch bis Februar 2026 vertrieben werden. Einzig OEM-Produkte wie SO-DIMMs und SSDs für Notebooks werden zukünftig weiterhin angeboten, dann aber als "Micron" vertrieben. Das Geschäft mit Privatkunden ist ab Februar 2026 gänzlich Geschichte.
Crucial ist am Ende nur ein Brand, aber dass der Konzern dahinter, also Micron (einer der Big 3 quasi mit Samsung und Hynix), sich aus dem Privatkundengeschäft zurückzieht, ist schon eine Signalwirkung. Auf der anderen Seite, vielleicht öffnet das Raum für andere (Billig?) Hersteller. Man wird es sehen.
 
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