Raid einrichten...oder Backup - Blutiger Anfänger

AW: Raid einrichten...oder Backup - Blutiger Anfänger

Und dann wollt ich nochmal fragen, was du mit "zuviel landet mittlerweile auf der Sys. Partition" meinst?
Die Standartorte der Bibliotheken (Dokumente etc.) kann man ja ganz leicht ändern, und jedes neue Programm legt seinen Arbeitsordner dann in diesem, neuen Standardpfad ab. Oder meintest du noch andere Sachen?
Wie das mit Klon Tools ist, gut da hab ich keine Ahnung von.

Genau, ich habe meine Bibliotheken unter Win7 auch auf mein RAID-1 verlagert. Von daher landet nichts auf der/den Systemplatte(n). Unter Win7 geht das eh recht komfortabel. Aber auch ohne Windows 7 ist das gar kein großes Problem. Hatte da früher immer eine Extrapartition auf dem RAID-1, das ich dann in den Eigene Dateien-Ordner gemounted habe.

Auch Backups sind in jeglicher möglichen Kombination, wie auch immer man es anlegen mag nicht das geringste Problem. Ich benutze die Vollversion von Acronis True Image 2011, und mache meine Backups in der Regel beim nicht laufenden System, sprich ich boote die Acronis CD. Ist meines Erachtens die sauberste Lösung. Die Hardwareunterstützung dieser CD ist derart umfassend, daß man schon arg exotische Hardware haben muß damit es nicht funktioniert. Mit oder ohne onboard-Raid, MBR oder GPT, normale oder dynamische Volumes, RAID per onboard-Controller oder Windows Datenträgerverwaltung, als Laufwerk gemountete, in Ordner gemountete, nicht gemountete Partitionen, Dual- oder Triple-Boot-Systeme (Win XP, Win 7, Linux) habe damit bis jetzt alles sichern und funktionierend wiederherstellen können was ich jemals an Kombinationen auf dem Rechner hatte.

diese FakeRaidController auf den Boards sind mist, die können garkein Raid. Das macht alles der Treiber und deshalb bist du trotzdem von der Software abhängig + den Nachteil das wenn das Board kaputt geht, brauchst du das gleiche nochmal. (wobei es wie hier gelesen anscheinend Controller gibt, bei denen das nicht so ist, aber dann darf man diese dinge aber bitte nicht Controller nennen ;) )

Ich benutze schon ziemlich lange onboard-RAID-Lösungen und hatte derlei Probleme eigentlich noch nie. Zum einen muß einem natürlich klar sein, daß ein RAID, welcher Art auch immer, niemals regelmässige Backups ersetzt. Und zumindest bei einem RAID-1, also gespiegelten Platten, dürfte man in der Regel auch kein Problem haben, wenn das Board abraucht. Sowohl auf meinem alten Athlon Board (Sockel-A, VIA mit separaten RAID-Controller), P4-Board (Sockel 478, Intel Chipsatz mit RAID), in meinem Core2Duo (Intel Chipsatz mit ICH9R) und auf meinem jetzigen i7 (Sockel 1155, ICH10R), war es jederzeit möglich gespiegelte Platten beliebig einzeln in anderen Rechnern auszulesen. Die Platten werden ganz normal standardmässig beschrieben, nur eben auf beide gleichzeitig. Bei einem RAID-0 oder RAID-5 wird das wahrscheinlich nicht so einfach funktionieren, zumal man nicht einfach einem anderen Controller ein RAID unterschieben kann, das nicht mit ihm erstellt wurde.

Was sich aber in den letzten Jahren verbessert hat ist die Fehlertoleranz bei onboard-RAIDs. Bei meinem Athlon hatte beim RAID-0 mal ein Stecker eines IDE-Kabels Wackelkontakt (schlampig draufgesteckt). Der Controller meldete beim Start einen broken Stripe, was auch nicht mehr zu beheben war. Alle späteren Boards die ich hatte, also ab P4, melden auch einen broken Stripe in so einem Fall. Man hat aber dann im Controller-BIOS die Möglichkeit, die aus dem RAID-Set "gefallene" Platte wieder dem RAID-Set ohne Datenverlust zuzuordnen, und es funktioniert danach auch wieder.
 
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. Sowohl auf meinem alten Athlon Board (Sockel-A, VIA mit separaten RAID-Controller), P4-Board (Sockel 478, Intel Chipsatz mit RAID), in meinem Core2Duo (Intel Chipsatz mit ICH9R) und auf meinem jetzigen i7 (Sockel 1155, ICH10R), war es jederzeit möglich gespiegelte Platten beliebig einzeln in anderen Rechnern auszulesen. Die Platten werden ganz normal standardmässig beschrieben, nur eben auf beide gleichzeitig.

Endlich bestätigt jemand was ich geschrieben hab. Danke.

OffTopic:Hab grad gelesen dass mein Miniboard RAID5 kann.Da war ich baff.:D
 
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Endlich bestätigt jemand was ich geschrieben hab. Danke.

OffTopic:Hab grad gelesen dass mein Miniboard RAID5 kann.Da war ich baff.:D

Ja, das RAID-5 können inzwischen eigentlich viele halbwegs aktuelle Boards, meines auch. Das ist aber das einzige RAID das ich keinesfalls mit einem onboard-Chip betreiben würde. Da die Parity berechnet werden muß und eben keine XOR-Einheit dafür da ist sind die wahnsinnig CPU-lastig. Selbst mit aktuellen eigentlich gut "motorisierten" Rechnern, wie etwa meinem i7-2600K hat man da ganz miese Übertragungsraten. Und fällt eine Platte aus, also wenn das RAID degraded aber noch funktionsfähig ist, dann wirds richtig übel. Von einem Rebuild der nach Ersatz der defekten Platte läuft wollen wir gar nicht erst sprechen, der kann ganz nach Plattengröße dann Tage dauern.

Für ein RAID-5 würde ich dann wirklich raten das Geld in einen anständigen richtigen Controller zu investieren, oder es bleiben zu lassen.
 
Hallo zusammen,
Komme grad von der gamescom und muss auch morgen wieder früh raus. Möchte euch aber nicht ganz ohne Rückmeldung stehen lassen. Schon mal danke für die Antworten - werde sie aber erst am WE lesen können.

Das ganze ist so gedacht:
Aktuell habe ich eine Platte für System und Software für die sich ein Backup nicht lohnt, da es genauso lange dauert wie die Neuinstallation von Cd. Auf dieser Platte liegen auch einige Fotos und Videos, die aber schon durch eine externe Seagate Platte gebackupt werden.

Die neue 2TB ist für Dinge wie Steam, Fernsehsendungen, etc. halt was sich so im Laufe der Zeit ansammelt gedacht.

Gruß Jörg

Ps: so wie ich die Posts bereits gelesen hab bin ich jetzt nur noch verwirrt - also was bekomme ich bei Raid1 jetzt auch einer zusätzlichen Platte raus ? Ein haargenaues Abbild oder was kryptisches ?

Pps: mehr als eine weitere HDD kommt für mich nicht in Frage - ein Raid 5 oder Raid Xy ist daher für mich nicht in Betracht. Aber danke trotzdem für die Tips !
 
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Genau, ich habe meine Bibliotheken unter Win7 auch auf mein RAID-1 verlagert. Von daher landet nichts auf der/den Systemplatte(n). Unter Win7 geht das eh recht komfortabel.

Darf ich fragen, wo? Ich habs irgendwie nie bemerkt und bei mir alles von Hand in der Registry ändern müssen, was n scheiß Aufwand ist, selbst im Vergleich zu XP (da warens wenigstens nur 1-2 Ordner, auf die man auch ohne Tricks Zugriff hatte)

Auch Backups sind in jeglicher möglichen Kombination, wie auch immer man es anlegen mag nicht das geringste Problem. Ich benutze die Vollversion von Acronis True Image 2011, und mache meine Backups in der Regel beim nicht laufenden System, sprich ich boote die Acronis CD. Ist meines Erachtens die sauberste Lösung. Die Hardwareunterstützung dieser CD ist derart umfassend, daß man schon arg exotische Hardware haben muß damit es nicht funktioniert.

Hast du schonmal ein komplettes Image wieder eingespielt?
Ich hatte jedenfalls auch die 2011er (Home-)Vollversion und ein Intel-RAID ist nun wirklich keine exotische Hardware. Aber trotzdem war es damit nicht möglich, die Partitionen 1:1 wiederherzustellen, den Fehlermeldungen nach wurden die Laufwerksbuchstaben geändert - booten klappt schlecht, wenn Windows auf "C:" und das Benutzerkonto auf "D:" ist, aber alle Pfade auf ein D:-System und ein E:-Konto verweisen...
Gparted hatte übrigens das gleiche Problem - offensichtlich sind die Programme nicht in der Lage, die Laufwerksinformationen wiederherzustellen. (und Win7 ist ja auch nicht in der Lage, sie einfach in Abhängigkeit von der physischen Partitionsstruktur zu vergeben :daumen2: )

Was sich aber in den letzten Jahren verbessert hat ist die Fehlertoleranz bei onboard-RAIDs. Bei meinem Athlon hatte beim RAID-0 mal ein Stecker eines IDE-Kabels Wackelkontakt (schlampig draufgesteckt). Der Controller meldete beim Start einen broken Stripe, was auch nicht mehr zu beheben war. Alle späteren Boards die ich hatte, also ab P4, melden auch einen broken Stripe in so einem Fall. Man hat aber dann im Controller-BIOS die Möglichkeit, die aus dem RAID-Set "gefallene" Platte wieder dem RAID-Set ohne Datenverlust zuzuordnen, und es funktioniert danach auch wieder.

Klappt übrigens sogar, wenn eine Festplatte anfängt, Fehler zu produzieren. Als sich meine eine SP120 verabschiedet hat, vergingen fast 1,5 Monate zwischen der ersten Fehlermeldung bis zum unbrauchbaren System - so lassen sich Datenverlust leicht vermeiden :daumen:


Ja, das RAID-5 können inzwischen eigentlich viele halbwegs aktuelle Boards, meines auch. Das ist aber das einzige RAID das ich keinesfalls mit einem onboard-Chip betreiben würde. Da die Parity berechnet werden muß und eben keine XOR-Einheit dafür da ist sind die wahnsinnig CPU-lastig. Selbst mit aktuellen eigentlich gut "motorisierten" Rechnern, wie etwa meinem i7-2600K hat man da ganz miese Übertragungsraten. Und fällt eine Platte aus, also wenn das RAID degraded aber noch funktionsfähig ist, dann wirds richtig übel. Von einem Rebuild der nach Ersatz der defekten Platte läuft wollen wir gar nicht erst sprechen, der kann ganz nach Plattengröße dann Tage dauern.

Für ein RAID-5 würde ich dann wirklich raten das Geld in einen anständigen richtigen Controller zu investieren, oder es bleiben zu lassen.

Wobei ich da auch schonmal Test gesehen habe, in denen ein 250 € Controller mit Hardware-XOR kaum bessere Schreib-, aber deutlich schlechtere Leseleistungen hatte, als ein Onboard-RAID. Aber solange mit 6 TB Speicherplatz auskommt (und das sollten nun wirklich die meisten), lohnt sich ein Extra-Controller unabhängig von seiner Leistung eh nicht: 3+1 Platte im RAID5 + Controller sind bei heutigen Festplattenpreisen viel teurer, als 3+3 Festplatten, die man mit gleicher Kapazität, Geschwindigkeit und Ausfallsicherheit (tendentiell sogar besser) im RAID01 ohne Nachteile Onboard betreiben kann.
 
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Also, ich werd noch mal meinen Vorschlag posten, hoffentlich möglichst verständlich.
Du hast eine Systemplatte, die du nicht sicherst. Das ist in Ordnung, genau meine Rede.
Du hast eine 2 TB Platte. An deiner Stelle würde ich mir die nochmal kaufen.
Dein Board unterstützt RAID 1. siehe mein Post mit der Seitenangabe im Handbuch.

Mit den 2 2TB-Platten kannst du einen RAID1 aufbauen.

Dort würde ich alle Bibliotheken von Win7 draufpacken, und deine wichtigen Daten(auch die Fotos von deiner SysPlatte).

RAID1 schreibt alle Daten gleichzeitig auf BEIDE Platten. Falls dir eine Platte wegfliegt, brauchst du dir keine Sorgen machen.
Du kannst die Daten der anderen Platte trotzdem lesen, egal an welchem Controller sie hängt. Das muss noch nicht mal ein RAID Controller sein. Sieh dir an was Fooly geschrieben hat, das mit den verschiedenen Boards.
Das ist jetzt meine persönliche Meinung.

@Fooly:Ich hatte nicht vor einen RAID5 zu bauen, ich war bloss erstaunt, dass mein 1 Jahr altes MicroATX- Board das kann.
Und wenn dein Prozessor damit zu kämpfen hat, dann mein Phenom II X4 erst recht.

MfG
 
AW: Raid einrichten...oder Backup - Blutiger Anfänger

Darf ich fragen, wo? Ich habs irgendwie nie bemerkt und bei mir alles von Hand in der Registry ändern müssen, was n scheiß Aufwand ist, selbst im Vergleich zu XP (da warens wenigstens nur 1-2 Ordner, auf die man auch ohne Tricks Zugriff hatte)

Geht ganz einfach. Man navigiert in den Ordner, in dem die Bibliotheken gespeichert sind. Rechtsklick auf die entsprechende Bibliothek, Eigenschaften, Pfad. Dort kann man dann das ganze beliebig über "verschieben" woanders hin verfrachten. Darin enthaltene Dateien werden gleich mit verschoben. Habs mit dem Screenshot im Anhang nochmal verdeutlicht. -> bibliotheken verschieben.jpg

Hast du schonmal ein komplettes Image wieder eingespielt?
Ich hatte jedenfalls auch die 2011er (Home-)Vollversion und ein Intel-RAID ist nun wirklich keine exotische Hardware. Aber trotzdem war es damit nicht möglich, die Partitionen 1:1 wiederherzustellen, den Fehlermeldungen nach wurden die Laufwerksbuchstaben geändert - booten klappt schlecht, wenn Windows auf "C:" und das Benutzerkonto auf "D:" ist, aber alle Pfade auf ein D:-System und ein E:-Konto verweisen...
Gparted hatte übrigens das gleiche Problem - offensichtlich sind die Programme nicht in der Lage, die Laufwerksinformationen wiederherzustellen. (und Win7 ist ja auch nicht in der Lage, sie einfach in Abhängigkeit von der physischen Partitionsstruktur zu vergeben :daumen2: )

Ja mehrmals, und immer problemlos. Dein Problem könnte evtl. daran liegen, daß man beim Recovery leicht übersehen kann, daß man noch selbst die Option "Disk-Signatur wiederherstellen" mit auswählen muß. Gerade ein komplettes Image, also zumindest immer kpl. Laufwerke inkl. MBR sidn am wenigsten problematisch.
 
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Geht ganz einfach. Man navigiert in den Ordner, in dem die Bibliotheken gespeichert sind. Rechtsklick auf die entsprechende Bibliothek, Eigenschaften, Pfad. Dort kann man dann das ganze beliebig über "verschieben" woanders hin verfrachten. Darin enthaltene Dateien werden gleich mit verschoben. Habs mit dem Screenshot im Anhang nochmal verdeutlicht. -> Anhang anzeigen 457914

Das klingt in der Tat einfach und hätte mir einige Arbeit ersparen können.
Aber alles, was Programme unter /AppData ablegen, erfasst es eben doch nicht. D.h. eine zusätzliche Sicherung von auf der Systemparitition verbleibenden Dateien kann nötig sein.

Ja mehrmals, und immer problemlos. Dein Problem könnte evtl. daran liegen, daß man beim Recovery leicht übersehen kann, daß man noch selbst die Option "Disk-Signatur wiederherstellen" mit auswählen muß. Gerade ein komplettes Image, also zumindest immer kpl. Laufwerke inkl. MBR sidn am wenigsten problematisch.

Die Option gibt es bei mir, zumindest dem Wortlaut nach, scheinbar nirgendwo :huh:
Meinst du, dass man den MBR bei der Auswahl der wiederherzustellenden Daten exlplizit anwählen muss? Das hatte ich gemacht.
 
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Das klingt in der Tat einfach und hätte mir einige Arbeit ersparen können.
Aber alles, was Programme unter /AppData ablegen, erfasst es eben doch nicht. D.h. eine zusätzliche Sicherung von auf der Systemparitition verbleibenden Dateien kann nötig sein.

Das ist schon richtig. Aber da köntte man immer noch tricksen, indem man den Inhalt des AppData-Ordners in eine leere Partition kopiert, und diese Partition dann in den AppData-Ordner einhängt. Das hat natürlich auch Nachteile. So funktioniert z. B. bei so eingehängten Partitionen zumindest von Windows NT bis einschließlich XP der Papierkorb nicht richtig. Man kann manuell aus dem Explorer dort keine Dateien löschen. Ist ein Bug der nie behoben wurde. Ob das in Vista und 7 auch noch der Fall ist weiß ich nicht, da war es für mich nicht mehr notwendig auf diese Art zu tricksen. Zudem muß die Partition groß genug gewählt sein.

Die Option gibt es bei mir, zumindest dem Wortlaut nach, scheinbar nirgendwo :huh:
Meinst du, dass man den MBR bei der Auswahl der wiederherzustellenden Daten exlplizit anwählen muss? Das hatte ich gemacht.

Nein, die Disk-Signatur ist extra. Windows verwaltet Partitionen intern nicht nach Laufwerksbuchstaben, sondern mit einer nach einem Algorithmus zufällig errechneten eindeutigen Datenträger-ID. Diese ID ist jedesmal wenn eine Partition neu erstellt wird anders. Wird beim Recovery die Signatur nicht wiederhergestellt, erkennt Windows die Partition nicht als eine vorher schon vorhandene, sondern neue Partition, was Auswirkungen auf Laufwerksbuchstaben haben kann. Im Fall der Systempartition kann es im ungünstigen Fall sogar sein daß Windows neu aktiviert werden muß. Zudem werden vorhandene im Netzwerk freigegebene Laufwerke im recoverten System evtl. nicht mehr freigegeben sein. Die Freigabe ist zwar noch vorhanden, aber für Windows ist das freigegebene Laufwerk nicht mehr vorhanden. Auch in Ordner gemountete Partitionen werden ggf. nicht mehr als eben diese erkannt, weil für Windows diese Partition nicht mehr vorhanden ist. Laufwerksbuchstaben sind im Endeffekt nur Kosmetik für den Nutzer, für Windows sind diese auf Systemebene ab einem gewissen Punkt aber nicht primär wichtig, sondern eben diese Laufwerks-IDs.

Wie vorher schon erwähnt mache ich Komplett-Backups ausschließlich mit der Acronis Boot-CD, und Recoverys ebenso. Und da gibts diese Option. Kann man leicht übersehen, und wenn man die nicht aktiviert, werden diese Datenträger-IDs nicht wiederhergestellt, sondern neu vergeben. Hab davon in einer VM mal einen Screenshot gemacht (überm Mauspfeil). Soviel ich gesehen hab gibt es dies Option auch ausschließlich beim Recovery von der Boot-CD, nicht aber im unter Windows installierten True Image. Es macht bei einem Desaster Recovery auch keinen Sinn, da man das System nicht unterm laufenden System wiederherstellen kann. True Image unter Windows benutze ich nur, um mal kurz was wegzuarchivieren, oder einzelne Dateien aus einem Backup rauszuziehen wenn nötig. Da es für einen privaten Rechner nicht so dramatisch ist, wenn er nicht 24/7 läuft, erstelle ich die Backups immer mit der Boot-CD. Ist der sicherste Weg wirklich Zugriff auf alle Dateien zu bekommen, und ein konsistentes Backup hinzukriegen, da sich im Verlauf des Backups keine Daten ändern. Und für ein komplettes Recovery inklusive System kann das installierte System sowieso nicht laufen.

vbox acronis recovery.jpg
 
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Das ist schon richtig. Aber da köntte man immer noch tricksen, indem man den Inhalt des AppData-Ordners in eine leere Partition kopiert, und diese Partition dann in den AppData-Ordner einhängt. Das hat natürlich auch Nachteile. So funktioniert z. B. bei so eingehängten Partitionen zumindest von Windows NT bis einschließlich XP der Papierkorb nicht richtig. Man kann manuell aus dem Explorer dort keine Dateien löschen. Ist ein Bug der nie behoben wurde. Ob das in Vista und 7 auch noch der Fall ist weiß ich nicht, da war es für mich nicht mehr notwendig auf diese Art zu tricksen. Zudem muß die Partition groß genug gewählt sein.

Iirc war der AppDataOrdner im Normalzustand gar nicht einsehbar und einhängen ist afaik auch nicht Boardmitteln möglich. Wenn man schon am basteln ist, dann kann man auch gleich meine Methode anwenden und die Registry-Einträge an die neue Position anpassen - dann funktioniert nämlich alles :)
(und bei einer Ordnerstruktur ist das ja auch noch vertretbar. Ich hab mir den Aufwand halt mit dem kompletten Inhalt des Benutzerordners gemacht, weil ich etwaige Ändeurngen der Standardverzeichnisse nur in der Systemsteuerung und nicht im Explorer gesucht habe :( )

Im Fall der Systempartition kann es im ungünstigen Fall sogar sein daß Windows neu aktiviert werden muß.

Das wäre noch das kleinere übel gewesen. In meinem Fall war es aber eben die Partition mit den Benutzerkonten, die nicht mehr gefunden wurde -> Einloggen unmöglich, da keine Nutzer existierten (Admin und Gast inklusive)

Laufwerksbuchstaben sind im Endeffekt nur Kosmetik für den Nutzer, für Windows sind diese auf Systemebene ab einem gewissen Punkt aber nicht primär wichtig, sondern eben diese Laufwerks-IDs.

Leider :(

Hab davon in einer VM mal einen Screenshot gemacht (überm Mauspfeil).

Thx.
Wenn ich nochmal das System klonen möchte, werde ich es hoffentlich nicht wieder übersehen. So habe ich erst einmal alle Optionen unter Windows durchbprobiert und dann nur einmal die Boot-CD getestet, da aber übersehen, dass es eine weitere Option im eigentlich identischen Menü gibt.
Gibts sowas eigentlich auch in den Tiefen von Gparted? Das hat sich in Bezug auf Leistung und Fähigkeiten nämlich als besser herausgestellt, aber genau dieses eine Problem konnte ich auch damit nicht lösen.
 
AW: Raid einrichten...oder Backup - Blutiger Anfänger

- Onboardcontroller können sehr wohl RAID und das funktioniert ohne spezielle Treiber. Natürlich werden mangels eigener Recheneinheiten etwaige Berechnungen auf die CPU ausgelagert - aber bei RAID 0 und 1 ist das egal, weil es nichts zu berechnen gibt. Controller mit eigener XOR können mehr in Hardware (sind aber auch auf die CPU angewiesen, wenn sie mit dem restlichen System zusammenarbeiten müssen), aber das nützt eben erst was, wenn XOR-Berechnungen anfallen, d.h. Raid5/6
Man kann ein Array angelgen oder ein Rebuild machen...aber um darauf zuzugreifen oder zu booten braucht man die Chiptreiber. Das ist einfach ein Nachteil
Bei Raid1 ist das aber (egal ob Software oder Fakeraid) wie hier schon öfter gehört egal

- Da die Verwaltung vom Board und nicht vom Treiber übernommen wird, ist man unabhängig von Software
Man kann ein Array angelgen oder ein Rebuild machen...aber um darauf zuzugreifen oder zu booten braucht man die Chiptreiber. Das ist einfach ein Nachteil
Bei Raid1 ist das aber (egal ob Software oder Fakeraid) wie hier schon öfter gehört egal

- Da die Technik vom Chipsatzhersteller stammt (bzw. vom Controllerhersteller bei Zusatzchips), braucht bei einem Ausfall nicht das gleiche Board, sondern eins mit identischem Chipsatz/Zusatzchip (oder ein Karte mit selbigen), i.d.R. reicht aber bereits ein Chip vom gleichen Hersteller. Es war mir z.B. vollkommen problemlos möglich, einen RAID 0, der an einem Asus-Board mit i875/ICH5R erstellt wurde, an einem Gigabyteboard mit P45/ICH10R zu nutzen.
Ja das ist richtig, da hab ich mich nicht deutlich genug ausgedrückt. Mit dem Board hat das wirklich nichts zu tun. Eine Abhängigkeit besteht trotzdem und das ist auch ein Nachteil.

- Was du Controller nennst, bleibt dir überlassen, aber wenn du von anderen verstanden werden willst, solltest du den Begriff für Hardwarekomponenten nutzen, die dazu dienen, zusätzliche Komponenten anzusteuern/einzubinden. Wie es die sogenannten "Laufwerkscontroller" in Chipsätzen nunmal machen.
Ich habe damit Controller gemeint, die sich Raidcontroller nennen aber keine sind...controller sind sie natürlich trotzdem. Auch hier hab ich mich nicht deutlich genug ausgedückt

- Ich hab keine Ahnung, wie schlecht bzw. häufig nötig die Fehlerkorrektur bei WD-Platten ist, aber sollte sie im Betrieb von zwei Laufwerken im RAID1 tatsächlich nervig sein, dann wäre das ein ganz schlechtes Zeichen. Fehlende TLER wird nervig, wenn 16 Laufwerke im 06 zusammenlaufen, aber bei zweien sollte das so selten passieren, das RAID-Editionen ihr Geld nicht wert sind. "brauchen" tut man sie sicherlich nicht.
nagut

- "SoftwareRaid", der Software- und OS-unabhängig ist? Insbesondere bei der Systempartition, um die es hier nunmal auch geht? Wäre der erste RAID, den ich sehe, der von seiner eigenen Verwaltung unabhängig ist, aber ich las mir gern was neues zeigen. In den Fällen, von denen ich bislang gelesen habe, war man z.T. schon froh, wenn ein Software-RAID mit einem anderen Betriebssystem vom gleichen Hersteller kompatibel war (eine nicht ganz triviale Frage, wenn man nur zwei Laufwerke hat und das Betriebssystem wechseln will). Aber eins, dass unter komplett anderen Systemen problemlos funktioniert (Stichwort: Zweit-OS) ist mir noch nicht untergekommen.
Die Aussage von mir war speziell auf Raid1 bezogen und dort ist das so. Natürlich muss die Dateisystemabstraktion entsprechende "Unabhängigkeit" bereitstehen.

Warum ich so stark gegen die Fakeraidcontroller losging, lag daran dass sie eben keinerlei Vorteil gegenüber einem SoftwareRaid bieten, jedoch die Nachteile von HardwareRaids beinhalten.
 
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Man kann ein Array angelgen oder ein Rebuild machen...aber um darauf zuzugreifen oder zu booten braucht man die Chiptreiber. Das ist einfach ein Nachteil
Bei Raid1 ist das aber (egal ob Software oder Fakeraid) wie hier schon öfter gehört egal
Ein Fake-Hardware-RAID ist für das Betriebssystem letztendlich so, als würde eine Festplatte ganz normal an einem SATA-Controller hängen - das Betriebssystem spricht das Array wie ein einzelnes Laufwerk an.
Die Aussage von mir war speziell auf Raid1 bezogen und dort ist das so. Natürlich muss die Dateisystemabstraktion entsprechende "Unabhängigkeit" bereitstehen.
Das ist falsch - ein Software-RAID, egal welcher Art, ist niemals OS-unabhängig. Von Fällen wie "Software-RAID mit mdadm unter Debian erstellt und unter Red Hat eingebunden" mal abgesehen. Man kann jedenfalls Software-RAIDs nicht mit mehreren grundverschiedenen Betriebssystemen nutzen - ein unter Linux erstelltes Array wird unter Windows nicht erkannt werden.
Warum ich so stark gegen die Fakeraidcontroller losging, lag daran dass sie eben keinerlei Vorteil gegenüber einem SoftwareRaid bieten, jedoch die Nachteile von HardwareRaids beinhalten.
Doch - und zwar die Unabhängigkeit von der Software.

https://secure.wikimedia.org/wikipe...luss_.E2.80.93_Hardware-RAID.2C_Software-RAID

MfG Jimini
 
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Man kann ein Array angelgen oder ein Rebuild machen...aber um darauf zuzugreifen oder zu booten braucht man die Chiptreiber. Das ist einfach ein Nachteil

Du brauchst für jeden Festplattencontroller einen Treiber - egal, ob er im RAID-Modus arbeitet (und in welchem), oder nicht. Der einzige Unterschied ist, dass insbesondere WinXP für viele Controller im RAID-Modus keinen Treiber mitbringt, aber es sollte nun wirklich niemanden überfordern, einen nachzuladen.

Die Aussage von mir war speziell auf Raid1 bezogen und dort ist das so. Natürlich muss die Dateisystemabstraktion entsprechende "Unabhängigkeit" bereitstehen.

Ob RAID1, 0 oder 5 macht hier keinerlei Unterschied. Wenn du zwei Festplatten im Softwareraid laufen lassen willst, dann muss das Betriebssystem diese Platten als ein RAID verwalten - und dann macht nur dieses Betriebssystem das. Ein zweites Betriebssystem auf dem gleichen Rechner behandelt sie wieder wie zwei getrennte. Je nachdem, wie die Betriebssysteme die Dateistruktur handhaben, kann das zweite System bei einem RAID 1 ggf. auf den Inhalt zurückgreifen. Aber sobald es auch Schreibvorgänge ausführt, bricht aus Sicht des ersten Betriebssystem alles zusammen, denn dann hat es auf seinem RAID zwei inkonsistente Datenträger.

Warum ich so stark gegen die Fakeraidcontroller losging, lag daran dass sie eben keinerlei Vorteil gegenüber einem SoftwareRaid bieten, jedoch die Nachteile von HardwareRaids beinhalten.

Eigentlich ist genau umgekehrt: Onboard-RAIDs beheben die klaren Nachteile von Softwareraid (Betreibssystemabhängigkeit einschließlich Inkompatibilität zu Zweit-OS, Problemen bei Ausfall des Betriebssystems und eingeschränkte Nutzbarkeit als Bootlaufwerk; Inkompatibilität zu diversen HDD-Verwaltungstools; z.T. schlechtere Performance), ohne hierbei die Nachteile eines Hardware-XOR-RAID-Controllers zu haben (hoher Preis, typischerweise Bedarf für einen zusätzlichen x4 oder x8 Slot). Zugegeben: Sie haben auch nicht dessen Vorteile - aber die interessieren nur bei RAID5/6. Und sie haben im Gegenzug maximal einen Nachteil gegenüber einem Softwarer-RAID, nämlich die Abhängigkeit vom Chipsatzhersteller. Aber ich glaube auch nicht, dass du bei Ausfall eines Mainboards einen Software-RAID der Systempartition an einem anderen Chipsatz zum laufen bringst. Denn um da überhaupt erstmal booten zu können, müsstest du Treiber für diesen Chipsatz installiert haben, was du aber ohne zu booten nicht kannst.
 
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Ein Fake-Hardware-RAID ist für das Betriebssystem letztendlich so, als würde eine Festplatte ganz normal an einem SATA-Controller hängen - das Betriebssystem spricht das Array wie ein einzelnes Laufwerk an
richtig.
trotzdem ist man Abhängig vom dem Chiphersteller, das bleibt ein Nachteil. Ich weiß nicht was dieses Argument damit zu tun hat.

Das ist falsch - ein Software-RAID, egal welcher Art, ist niemals OS-unabhängig. Von Fällen wie "Software-RAID mit mdadm unter Debian erstellt und unter Red Hat eingebunden" mal abgesehen. Man kann jedenfalls Software-RAIDs nicht mit mehreren grundverschiedenen Betriebssystemen nutzen - ein unter Linux erstelltes Array wird unter Windows nicht erkannt werden.
Das liegt aber am Dateisystem. z.b. unter Posix dateisystemen wird einfach ein ArrayBit gesetzt. Wäre Windows in der Lage diese Dateisysteme zu lesen, könnten sie auch dieses ArrayBit lesen und mit dem Raid1 umgehen

Du brauchst für jeden Festplattencontroller einen Treiber - egal, ob er im RAID-Modus arbeitet (und in welchem), oder nicht. Der einzige Unterschied ist, dass insbesondere WinXP für viele Controller im RAID-Modus keinen Treiber mitbringt, aber es sollte nun wirklich niemanden überfordern, einen nachzuladen.
Man braucht einen Treiber für ne HardwareRaid Karte. Oder man braucht einen Treiber der Raid des Chips kann. Es ist nicht gegeben, das jedes OS auch jeden Treiber hat. Aber: läuft das als reiner Controller so läuft auch jeder Sata Generic Treiber...der kann zwar nichts aber es läuft. Man ist auf die Verfügbarkeit von Treibern angewiesen.
Ich gestehe jedoch ein, dass das vorher aufjedenfall rauszufinden ist und deshalb nicht wirklich ein Nachteil. (ein Vorteil aber auch nicht ;) )

Ob RAID1, 0 oder 5 macht hier keinerlei Unterschied. Wenn du zwei Festplatten im Softwareraid laufen lassen willst, dann muss das Betriebssystem diese Platten als ein RAID verwalten - und dann macht nur dieses Betriebssystem das. Ein zweites Betriebssystem auf dem gleichen Rechner behandelt sie wieder wie zwei getrennte. Je nachdem, wie die Betriebssysteme die Dateistruktur handhaben, kann das zweite System bei einem RAID 1 ggf. auf den Inhalt zurückgreifen. Aber sobald es auch Schreibvorgänge ausführt, bricht aus Sicht des ersten Betriebssystem alles zusammen, denn dann hat es auf seinem RAID zwei inkonsistente Datenträger.
jaja, selbe Geschichte...könnte jedes OS jedes FS wär das kein Problem

Eigentlich ist genau umgekehrt: Onboard-RAIDs beheben die klaren Nachteile von Softwareraid (Betreibssystemabhängigkeit einschließlich Inkompatibilität zu Zweit-OS, Problemen bei Ausfall des Betriebssystems und eingeschränkte Nutzbarkeit als Bootlaufwerk; Inkompatibilität zu diversen HDD-Verwaltungstools; z.T. schlechtere Performance), ohne hierbei die Nachteile eines Hardware-XOR-RAID-Controllers zu haben (hoher Preis, typischerweise Bedarf für einen zusätzlichen x4 oder x8 Slot). Zugegeben: Sie haben auch nicht dessen Vorteile - aber die interessieren nur bei RAID5/6. Und sie haben im Gegenzug maximal einen Nachteil gegenüber einem Softwarer-RAID, nämlich die Abhängigkeit vom Chipsatzhersteller. Aber ich glaube auch nicht, dass du bei Ausfall eines Mainboards einen Software-RAID der Systempartition an einem anderen Chipsatz zum laufen bringst. Denn um da überhaupt erstmal booten zu können, müsstest du Treiber für diesen Chipsatz installiert haben, was du aber ohne zu booten nicht kannst.
Ich gehe nur auf den letzten Satz ein, denn das vorher ist wieder das gleiche.
1. Sind auf der Platte genug Treiber drauf die jederzeit beim booten geladen (bei Windows nachinstalliert) werden. Das System checkt das. Bei Linux wird eh jedesmal ne HW Erkennung durchgeführt und die passenden geladen...das System merkt nochnichtmal das man das Board gewechelt hat (ok ganz so einfach ist das nicht, aber von der Theorie her schon)
2. Selbst wenn der Treiber nicht zu verfügung steht...springt der Generic Treiber ein..ohhh bei Hardware oder FakeRaid nicht so einfach. für SoftwareRaid kein Problem.
3. schon öft genug ausprobiert mit diversen Systemen. Bisher hat jedes System nach einem Mainboardwechel gebootet...ja ist echt nicht gut und man kommt (zumindest unter Windows) nicht um eine neuinstallation rum, aber von der Theorie ist es möglich....moderne Windowse braucht man bestimmt nichtmehr neuinstallieren sondern nur nen sauberen Treiber nachinstallieren.

letztendlich ist SoftwareRaid doch Software Unabhängig...egal welches OS (Hurd/Linux/Unix/Solaris/...) überall dort kann man den Raid1 einsetzten....nur Windows fällt aus der Rolle. Ich finde das ist nicht Grund genug das Argument nicht gelten zu lassen, bloß wegel Windows....von der Theroie aufjedenfall Softwareunahängig.
Auch das Argmunent mit dem Zweit-OS ist quatsch. Jedes OS kann mit so einem Raid umgehen. Es besteht nur das Windows-Problem.

Bei FakeRaid hat man eben die Treiberprobleme (im Serverbereich wird Hurd immer beliebter...der Serverbereich ist auch der wo Raid oft eingesetzt wird...obs da wohl Treiber für gibt?)
Für Windowsnutzer ist der Fakeraid wahrscheinlich doch besser, weil die Abstraktion schon im Chip passiert, aber letztendlich liegt das daran das Windows das Problem ist. Aber wo genau ist da denn jetzt der Vorteil?

Wenn man reiner Windowsnutzer ist dann ist Fakeraid wahrscheinlich garnicht so schlecht. Treiberprobleme gibts nicht und die Abhängigkeit an die Hardware ist auch nur ein theoretischer Nachteil.
Könnte Windows aber mehr als nur ein Dateisystem besteht das Zweit-OS Problem nicht, auch das Bootproblem gäbs nicht und damit auch kein Vorteil gegenüber dem SoftwareRaid.
Also SoftwareRaid ist abhängig entweder _nur_ Windows oder _nie_ Windows zu nehmen. Wobei das Problem noch nichtmal existent ist, denn falls Windows inder Lage wäre so ein Array zu erkennen, kannst mit dem FS eh nichts anfangen. Und andersrum genauso.
Beim Fake/HardwareRaid ist man abhängig von der Treiberverfügbarkeit.
Wer ist jetzt unabhängiger?

Inkompatibilität zu diversen HDD-Verwaltungstools
gerade bei SoftwareRaid ist das noch möglich weil man einzeln an die Platten rankommt. Bei Fake oder HardwareRaid ist man vom Treiber abhängig der diese "Infos" bereitstellt.


Und was ich auch noch der Meinung bin:
HardwareRaid-Controller sind im BEreich von 300-400 Euro sind glaub ich trotzdem noch langsamer als eine (halbwegs aktuelle) CPU....da muss man schon mehr ausgeben damit sich der Controller von der Geschwindigkeit loht. Wobei ich damit _keine_ Erfahrung habe und es sehr CPU und Controller Abhängig ist.
 
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diese FakeRaidController auf den Boards sind mist, die können garkein Raid. Das macht alles der Treiber und deshalb bist du trotzdem von der Software abhängig
trotzdem ist man Abhängig vom dem Chiphersteller, das bleibt ein Nachteil. Ich weiß nicht was dieses Argument damit zu tun hat.
Ich bezog mich damit anfangs auf deine obige Aussage. Das Argument hat insofern damit zu tun, dass das Betriebssystem ohnehin einen Treiber für den Controller benötigt. Egal, ob daran ein Laufwerk, ein JBOD oder ein RAID01 hängt.

Das liegt aber am Dateisystem. z.b. unter Posix dateisystemen wird einfach ein ArrayBit gesetzt. Wäre Windows in der Lage diese Dateisysteme zu lesen, könnten sie auch dieses ArrayBit lesen und mit dem Raid1 umgehen
Ich weiß nicht, was du mit einem POSIX-Dateisystem meinst, aber im Grunde hast du Recht - da beispielsweise Windows nicht in der Lage ist, ein mdadm-Array zu erkennen, ist man eben nicht unabhängig von der Software, wenn man ein Software-RAID nutzt, was du anfangs aber anders ausgedrückt hattest:
SoftwareRaid ist der Raid deiner Wahl. (zumindest was Raid1 angeht)
du bist OS und Software unabhängig. Egal was kaputt geht, du kommst immer an die Daten.
ruyven_macaran hat das ja auch nochmal ausgeführt.
Bei Linux wird eh jedesmal ne HW Erkennung durchgeführt und die passenden geladen...das System merkt nochnichtmal das man das Board gewechelt hat (ok ganz so einfach ist das nicht, aber von der Theorie her schon)
Das ist nicht generell der Fall, natürlich sucht der Kernel beim Booten anfangs die Hardware, es gibt aber auch unter Linux noch absolut monollithische Kernel (ich baue mir meine Kernel beispielsweise generell so, dass sie auf die vorhandene Hardware passen, alles, was ich nicht brauche, fliegt raus).
Selbst wenn der Treiber nicht zu verfügung steht...springt der Generic Treiber ein..ohhh bei Hardware oder FakeRaid nicht so einfach. für SoftwareRaid kein Problem.
Wo liegt für dich genau der Unterschied zwischen dem Treiber für das Fake-RAID und dem Software-RAID? Für ein Software-RAID sind letztendlich ja noch mehr Treiber notwendig als für ein Fake- oder Hardware-RAID.
letztendlich ist SoftwareRaid doch Software Unabhängig...egal welches OS (Hurd/Linux/Unix/Solaris/...) überall dort kann man den Raid1 einsetzten....nur Windows fällt aus der Rolle. Ich finde das ist nicht Grund genug das Argument nicht gelten zu lassen, bloß wegel Windows....von der Theroie aufjedenfall Softwareunahängig.
Auch das Argmunent mit dem Zweit-OS ist quatsch. Jedes OS kann mit so einem Raid umgehen. Es besteht nur das Windows-Problem.
Das ist immer noch falsch. Du siehst das so, dass ein Software-RAID unabhängig von der Software ist, da es ja theoretisch möglich ist, per Software auf das Array zuzugreifen. Wo liegt denn dann in dem Punkt für dich der Unterschied zwischen den drei verschiedenen RAID-Arten, wenn du nicht anerkennst, dass Hardware- und Fake-RAID für JEDE Software nutzbar sind, sobald diese den Controller anspricht - und das Array somit schon nach dem POST-Screen bereitsteht?
im Serverbereich wird Hurd immer beliebter
Wo hast du das denn her?
Für Windowsnutzer ist der Fakeraid wahrscheinlich doch besser, weil die Abstraktion schon im Chip passiert, aber letztendlich liegt das daran das Windows das Problem ist. Aber wo genau ist da denn jetzt der Vorteil?
Der Vorteil ist, dass Windows (oder jedes andere Betriebssystem auch) selber keine RAID-Funktionalität mitbringen muss. Richte ein Software-RAID5 mal unter WindowsXP ohne Zusatzsoftware ein - das geht einfach nicht, während bei einem Fake-RAID das Array schon bereitsteht, bevor überhaupt der Bootloader aktiv wird.
Wer ist jetzt unabhängiger?
Kann man pauschal nicht sagen, da es letztendlich auf das Anwendungsszenario und den Geschmack des Anwenders ankommt. Ich persönlich bin mit Software-RAID am unabhängigsten, da ich sowieso nur unter Linux auf die Arrays zugreife (darüber hinaus sind mir anständige Controller, welche RAID6 unterstützen, zu teuer). In meinem Fall geht eher die Hardware kaputt als dass ich aufgrund von Softwareproblemen nicht mehr auf ein Array zugreifen könnte. Ferner habe ich das Array lieber selbst in der Hand - wenn was kaputt geht, war wenigstens ich schuld und nicht ein Bug in einem Controller oder ähnliches.
Und was ich auch noch der Meinung bin:
HardwareRaid-Controller sind im BEreich von 300-400 Euro sind glaub ich trotzdem noch langsamer als eine (halbwegs aktuelle) CPU....da muss man schon mehr ausgeben damit sich der Controller von der Geschwindigkeit loht. Wobei ich damit _keine_ Erfahrung habe und es sehr CPU und Controller Abhängig ist.
Letztendlich dürfte sich das nicht wirklich viel nehmen. Es ist vor allen Dingen auch abhängig von der Art des Arrays - für ein RAID1 würde ich mir jetzt keinen Controller kaufen, für ein RAID0 mit mehreren SSD unter permanent sehr hoher I/O-Last wäre ein Controller hingegen schon sinnvoll. Und natürlich kosten sinnvolle Features wie eine BBU auch nochmal extra.

MfG Jimini
 
AW: Raid einrichten...oder Backup - Blutiger Anfänger

Man braucht einen Treiber für ne HardwareRaid Karte. Oder man braucht einen Treiber der Raid des Chips kann. Es ist nicht gegeben, das jedes OS auch jeden Treiber hat. Aber: läuft das als reiner Controller so läuft auch jeder Sata Generic Treiber...der kann zwar nichts aber es läuft. Man ist auf die Verfügbarkeit von Treibern angewiesen.

:huh:
Deiner Syntax zu Folge habe ich den Eindruck, du willst mir wiedersprechen, aber deien Aussagen bestätigen mich. Unter der Annahme, das irgendwo ein "nicht" fehlt nocheinmal:
Du brauchst einen Treiber für Zusatzkarten, du brauchst einen Treiber für Zusatzchips und du brauchst einen Treiber für Onboardcontroller. Und dabei ist es scheiß egal, ob diese Controller im RAID-Modus laufen, oder ob du non-RAID-Laufwerke erst in Software zusammenfasst. Du brauchst in jedem Fall einen Treiber, Software-RAID bietet dir in dieser Hinsicht keinerlei Vorteile.
Ob Generic oder nicht hängt dann vom Betriebssystem ab. Für Windows seit XP brauchst du einen Treiber, der spezifisch zum Controller (&-modus) passt, bei anderen Betriebssystemen ist das z.T. anders. (Win98 z.B. benutzt so oder so einen Standardtreiber - und dabei ist es egal, ob interner oder Zusatzcontroller, ob RAID oder nicht RAID)

jaja, selbe Geschichte...könnte jedes OS jedes FS wär das kein Problem

Hätte wäre wenn und aber...
Wenn es eine einheitliche Array-Definition für alle Controller gäbe, könnte man auch beliebig umstecken. Wenn die Hersteller mal alle Leseköpfe parallel auslesen würden, bräuchten wir z.B. RAID 0 gar nicht mehr. Wenn Windows sich nicht weigern würde, den vorhandenen Standardtreiber auch zu benutzen, bräuchten wir keine Treiber zu installieren (amüsante Anekdote: Man kann die WinXP Installation von einem CD Laufwerk an einem Zusatzcontroller booten, ohne den passenden Treiber zu haben, aber wenn er dann anfangen soll, die Dateien zu kopieren, stürzt er ab, weil er keine CD findet...).
Aber: All das ist nicht der Fall und hier gehts nunmal um die Realität.

.moderne Windowse braucht man bestimmt nichtmehr neuinstallieren sondern nur nen sauberen Treiber nachinstallieren.

Kannst ja mal spaßeshalber ein Win7 auf einem Controller im IDE-Modus installieren und dann auf AHCI umschalten und beobachten, wie es "einen Generic Treiber lädt" und dich anschließend saubere Treiber nachinstallieren lässt :rollen:
Und das ist nur eine andere Ansprechweise bei einem eigentlich unveränderten Controller, kein Wechsel z.B. von Intel zu AMD im Zuge eines Mainboardtausches.

Bei Linux mag das anders aussehen, bei 9x vermutlich auch - aber wie vielleicht schon aufgefallen sind: Wir sind hier im PCGH-Forum und da sind XP/Vista/7 ununmgänglich.

letztendlich ist SoftwareRaid doch Software Unabhängig...egal welches OS (Hurd/Linux/Unix/Solaris/...) überall dort kann man den Raid1 einsetzten....nur Windows fällt aus der Rolle.

Yeah, toll. Software-RAIDs von einem Unix-Derivat, einem Unix-Nachbau, Unix und einem Unix-kompatiblen Betriebssystem sind also auf dem jeweils anderen lauffähig. Überraschung. Nur mit dem auf 95% aller Rechner verwendeten Betriebssystem, das für 99% aller Spiele zwingend vorrausgesetzt wird, funktioniert das leider, leider nicht :rollen:
Onboard-RAID läuft unter Windows, Unix1, Unix2,.... Unix21352352, DOS, BeOS und vermutlich auch Singularity und was auch immer man noch für Kleingemüse findet, das überhaupt auf dem Prozessor läuft.

Auch das Argmunent mit dem Zweit-OS ist quatsch. Jedes OS kann mit so einem Raid umgehen. Es besteht nur das Windows-Problem.

Tjo. Da die wenigsten Leute Unix als zweit-OS zu Unix nutzen um damit ""unabhängig"" (von z.B. Unix??) auf den gleichen RAID zuzugreifen, sind aber eben Windows (und ggf. DOS) die interessanten Fälle. Und eine Inkompatibilität zu 2/3 der x86 Betriebssystem-Architekturen mit größerer Verreitung fällt nunmal definitiv nicht unter "softwareunabhängig".

Bei FakeRaid hat man eben die Treiberprobleme (im Serverbereich wird Hurd immer beliebter...der Serverbereich ist auch der wo Raid oft eingesetzt wird...obs da wohl Treiber für gibt?)

Bin kein Experte für Hurd, aber eigentlich sollte es mit anderen Unix/Linux-Treibern zurecht kommen, notfalls Generic-Treiber erlauben. Da ein System mit zwei bis vier Festplatten, wie hier diskutiert und mit Onboardcontrollern typisch, aber eh nicht als "Serverbereich" zählt, ist das im Rahmen dieser Diskussion vollkommen wurscht.

Also SoftwareRaid ist abhängig entweder _nur_ Windows oder _nie_ Windows zu nehmen. Wobei das Problem noch nichtmal existent ist, denn falls Windows inder Lage wäre so ein Array zu erkennen, kannst mit dem FS eh nichts anfangen. Und andersrum genauso.

Alle relevanten Betriebssysteme beherrschen FAT32, allen Linux/Unix-Derivaten lässt sich NTFS beibringen und afaik gibt es auch Wege, extX unter Windows zu nutzen. Das wäre also mal gar kein Problem - aber wie gesagt: Man braucht ein Array, das nicht nur unter Unix/Linux läuft.

Beim Fake/HardwareRaid ist man abhängig von der Treiberverfügbarkeit.
Wer ist jetzt unabhängiger?

Da ein Standardtreiber reicht, wenn das Betriebssystem was taugt, sollte die Antwort eindeutig sein. Ansonsten stand sie schon mehrfach hier im Text :rollen:

gerade bei SoftwareRaid ist das noch möglich weil man einzeln an die Platten rankommt.

Du willst aber nicht einzeln an die Platten rankommen, sondern du willst was mit dem Array machen. Ändere doch mal die Partitionierung eines Windows-RAID1 von einer Linux-Boot-CD...

Und was ich auch noch der Meinung bin:
HardwareRaid-Controller sind im BEreich von 300-400 Euro sind glaub ich trotzdem noch langsamer als eine (halbwegs aktuelle) CPU....da muss man schon mehr ausgeben damit sich der Controller von der Geschwindigkeit loht. Wobei ich damit _keine_ Erfahrung habe und es sehr CPU und Controller Abhängig ist.

In Sachen Rechenleistung ist eine CPU so oder so schneller. Es gibt afaik keinen Controller, der auch nur die Rechenleistung eines modernen x86-Kerns mitbringt. Aber man braucht auch nicht viel Rechenleistung, Paritätsinformationen sind nunmal nicht mehr, als eine Quersumme. Wenn Controller mit eigener Berechnung schneller sind, dann weil diverse Zwischenschritte und Übertragungen wegfallen und alles auf einer Platine abläuft.
 
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