Problem: Ist es das Netzteil oder nicht?

thejan

Schraubenverwechsler(in)
Hallo erstmal! :)
Wie warscheinlich nicht unbedingt aus dem Titel klar wird, habe ich nicht nur ein Problem, sondern weis auch nicht, was dieses Problem verursacht (zumindest bin ich mir nicht sicher). In den letzten 2 Tagen habe ich viele verschiedene Phänomene beobachtet, daher werde ich jetzt Chronologisch von der "Problemherkunft" bis zu meinen neusten "Test-Beobachtungen" berichten. Wie der Titel besagt, ich vermute das es am Netzteil liegt, aber ich bin mir nicht sicher. Daher die ganze Geschichte mal für euch :) (Systrem unten)

Am Mittwoch Abend schaltete ich meinen PC wie gewohnt ab. "Herunterfahren" -> warten bis das System keinen Muks mehr von sich gibt -> schalter an der Steckleiste auf aus Schalten. Am Donnerstag dann wollte ich, wie gewohnt, meinen PC wieder anschalten. Selbes Spiel: Steckleiste an, Knöpfchen am PC... doch dann: Nichts. Nicht das Geringste. Und dann fängt die Fummelei an.
Ich überprüfte zunächst das Netzteil, machte es aus und wieder an, nahm den Stecker raus und wieder rein. Danach hatte sich die Situation schon geändert: Wenn ich jetzt den Knopf drücke, geht der PC zwei immens kurze male an und wieder aus, grade lang genug um den Ventilatoren einen geringen Schubs zu verpassen (Kleiner Sprung: Mitlerweile hat sich ergeben, dass dieser Zustand erst erreicht ist, wenn ich das Netzteil ca. eine Minute mit Strom versorge, danach lässt sich das "Zwei-mal-kurz-an-Phänomen" beobachten. Vorher nichts.)
Über den Laptop habe ich dann erstmal Gegoogelt, was hier so das Problem sein könnte. Das Ergebnis war Recht einstimmig: Das Netzteil ist zerschossen und gehört in den Müll. Das Problem: Den Moment, in dem mein Netzteil "Zerschossen" ist, gab es nicht. Es ruhte nur für eine Nacht. Ich habe das Netzteil dann mit einem "Power-Supply-Tester" getestet und alle Stecker zeigten normale Stromwerte an. Also beschloss ich, es mit einem anderen Netzteil zu probieren.
Bei den 'Versuchen' mit dem alten Netzteil gab es das Problem, dass 24 Pin'er dabei war, also nicht genug strom auf dem Motherboard war. Dennoch: War mein PC am alten Netzteil angeschlossen, hat er trotz des Mangels an Strom "Normal" gestartet (Bildschirm unsw. waren schon ab, aber nach dem Drücken des Ein-Knopfes ist das System gestartet, und blieb auch an.). Um über das Ganze nochmal mit meinem Vater zu debattieren schloss ich das 'scheinbar' kaputte Netzteil nochmal an, um das "Zwei-mal-kurz-an-Phänomen" zu demonstrieren. Da ich aber noch nicht genau wusste, wie ich zu diesem Zustand gelange, versuchte ich es wieder mit der Stecker rein, Stecker raus, Schalter ein, Schalter aus Methode. Diesmal gelang es mir nicht und verblieb dabei, dass nichts geschah. Doch als ich mich wieder auf meinen Sessel setzte, ging der PC plötzlich an. Also richtig an. Es war zwar nur das Motherboard eingesteckt, aber das System lief soweit. Ich machte den PC also via 5 Sek. Notabschaltung wieder aus und versuchte es nochmal. Diesmal ging er sofort an. Nach einigem weiteren Rumprobieren mit meinem Vater kamen wir schließlich zu dem Schluss, den PC einfach nochmal wie gewohnt aufzustellen und das ganze bei "normalem Gebrauch" zu testen. Nachdem ich alles wieder in den Normalzustand versetzt hatte versuchte ich den PC anzuschalten, aber es funktionierte wieder nicht. Nach einigem Rumgefummel an dem Kabel und Schalter des Netzteils ging er dann doch wieder an.
Ich bekam zunächst die Meldung "Overclocking failed, Press F1 to enter Bios". Was ich dann auch tat. Dort versetzte ich alles wieder in die Standartkonfiguration und fuhr anschließen das System ganz normal hoch. Nach ca. (wirklich ganz grob geschätzt) einer halben Stunde (habe GW2 gespielt) stürtzte das System ab (Kein Bluescreen, kein Standbild. Das System ist einfach augenblicklich aus, und beginnt mit dem Hochfahrprozess). Nach erneutem Hochfahren hielt es ca. zwei Stunden, siesmal war ich aber auch überwiegend nur im Firefox unterwegs, habe Musik gehört unsw.
Das dritte mal scheiterte in etwa wie das erste mal nach einer halben Stunde währen einer Runde GW2.
Währen der PC hochfuhr bekam ich die Meldung "Keyboard failed...", und während ich den Ein-Knopf noch gedrückt hielt verschwand die Meldung und das System bootete weiter. Diesmal jedoch lies ich den PC aus.
Heute, der dritte Tag nach dem mystieriösen (zumindest für mich) 'nichtmehr-funktionieren' meines PCs versuche ich ihn wieder zum laufen zu bringen, doch da ich nicht genau weiß, wie ich ihn zum laufen bekomme, scheitere ich. Wieder nur das "Zwei-mal-kurz-an-Phänomen".

Für die Abstürze hatte ich schon eine Idee. Ich hatte schoneinmal mein Bios auf die Standartkonfigurationen zurückgesetzt und erinnerte mich, dass die dort eingestellte Lüfterkonfiguration nicht aussreichte. Ich habe den Lüfter immer auf "Trubo" gestellt. Doch da der PC garnicht mehr angeht, ist das ja auch erstmal unrelevant.

Nun nochmal meine genaue Frage zu dem ganzen: Ist es tatsächlich das Netzteil welches hier Probleme verursaht, oder könnte es auch z.B. das Motherboard sein? Ich möchte jetzt nämlich nicht ein neues Netzteil für 75€ bestellen, um dann festzustellen, dass es doch nicht funktioniert.
Ich würde mich auf die Unterstützung von technisch versierteren Forenusern sehr freuen und Bedanke mich schonmal im Vorraus!

Systemspezifikationen:
Motherboard: Asus M5A99X Evo - 3 Monate alt
CPU: AMD Fx-8150 - 3 Monate alt
GPU: Nvidea GTX 560 - 4-5 Monate alt
RAM: (Genaue Bezeichnung grad nicht parat) 3x 4gb DDR3 @1600 Mhz - 3 Monate alt
Netzteil: (Genaue Bezeichnung weiß ich nicht, Marke NoName [ich weiß, es wird nicht noch ein NoName kommen]) 750Watt - 2 Jahre alt
HDD: 250Gb - sehr alt ;D
 
Sag mal was du für ein Netzteil hast.
750 Watt hören sich viel an können aber auch zu wenig sein wenn du ein Schrott Teil hast.
 
Es ist von "Rasurbo", unten steht noch was von "DL5-0118FCH", aber wie gesagt, die genaue Bezeichnun ist mir entfallen.
Außerdem: Hat mit dieses Netzteil 2 Jahre gute Dienste geleistet, auch vor der Komponentenerneuerung vor 3 bzw 5 Monaten war das System recht kostspielig, was den Strom betraf. Es hat bisher nie Probleme gegeben :(

Um keinen Doppelpost herbeizuführen Editiere ich mal hier:
Mir ist grade noch ein kleiner Fehler in der Beschreibung aufgefallen - "Bei den 'Versuchen' mit dem alten Netzteil gab es das Problem, dass kein 24 Pin'er dabei war, also nicht genug strom auf dem Motherboard war"
 
Zuletzt bearbeitet:
Also für mich klingt es sehr stark nach dem Netzteil bzw. einem defekten Kondensator im Netzteil. Kenne ähnliche Phänomene vom Netzteil in meinem LCD-TV. Und du schriebst ja selber das es mit dem alten NT problemlos fuktioniert. Also einfach mal neues Netzteil bestellen hast ja auch noch 14 Tage Rückgaberecht und ich denke mal das reicht zum ausgiebigen testen. ;)
 
Sorry erstmal das ich nicht antworten konnte, aber genialer weise ist der Router auch noch abgeschmiert -_-
Naja wie auch immer, es ist das von ich888 gefundene Netzteil. Das Foto brauch ich dann ja wohl nicht mehr Anzuhängen ;D
Habe jetzt tatsächlich das System einmal an einem guten Netzteil mit genügent anschlüssen angeschlossen. Lief einwandfrei.
Falls keiner einwände hat, werde ich meinem Vorhaben, ein schickes neues Netzteil zu bestellen, mal nachgehen ;)
Danke für die Hilfe, hier nochmal das Netzteil welches ich gedenke zu bestellen: Klick
 
HI ich habs schon geschaft bei einer renoviereng als ich meinen rechner ab baute das er nach der renovierung nicht mehr an ging weils netzteil durch das stecker ziehen kaputt gegangen ist und das war ein enermax liberty 5 jahre alt gewesen und zack kaputt und das nur durch das stecker ziehen.

Wie hier einer schon geschrieben hat es könnte ein oder gleich mehrere kondensatoren sein. wenn die trocken werden oder sich auf blähen ist feierabend, dann treten so sachen auf mal gehts mal nicht mal für stunden mal für minuten... das liegt daran das die kondensatoren die spannung nicht mehr halten können und dadurch mal mehr und mal weniger da ist was den rechner dann zu soclhen eigenartigen sachen bringt.

meist treten solch kaputten kondensatoren eben erst nach 2 jahre auf, die bauteile sind danm eben billig und halten die dauerbelastung eben nicht solange stand wie marken sachen.

Auf mainboards ist es das gleich spielchen , gerade aldi und co pcs haben recht billige bauteile verbaut die grundsätzlich nach 2 jahre runde kondensatoren haben oder festplatten schäden weil die kisten null abwärme haben.Das sind alles so sachen die fallen einem erst bei genauerem hinschauen auf^^

Wenn der rechner komplett ausgeht und du kein temp problem in irgend einer art und weise hast bleibt nur das netzteil über.

MFG
 
Da ich erst 18 bin kannst du dir sicher vorstellen, dass noch nicht viele Netzteile auf mein Konto gingen :)
Nunja, ich bin jetzt Technisch nicht ganz uninterresiert, und ich fänd's extrem nett wenn einer von euch mir mal die (genauen) Vorteile der von euch vorgestellten Netzteile erläutern könnte (ihr müsst es auch nicht auf Total-Neuling-Kenntnis Niveau erklären, ich stelle mich dümmer als ich bin) :)
Möglicher Vorteil für euch: Ich gelange zu besserem Verständniss und muss das nächste Mal vieleicht nicht mehr eure Zeit beanspruchen :D
 
thejan schrieb:
Da ich erst 18 bin kannst du dir sicher vorstellen, dass noch nicht viele Netzteile auf mein Konto gingen :)
Nunja, ich bin jetzt Technisch nicht ganz uninterresiert, und ich fänd's extrem nett wenn einer von euch mir mal die (genauen) Vorteile der von euch vorgestellten Netzteile erläutern könnte (ihr müsst es auch nicht auf Total-Neuling-Kenntnis Niveau erklären, ich stelle mich dümmer als ich bin) :)
Möglicher Vorteil für euch: Ich gelange zu besserem Verständniss und muss das nächste Mal vieleicht nicht mehr eure Zeit beanspruchen :D


das war ein spaß. Sorry.

Gute Effizienz, leise, Garantie, richtige Schutzmaßnahmen ( Überspannungsschutz etc.)
 
Das ist ganz einfach.
Cooler Master GX ist von Seventeam. Ripple Noise Werte sind teilweise außerhalb der Spezifikationen wenn das Netzteil unter Last steht. Daher nicht empfehlenswert.
Das Straight ist effizienter, bietet eine bessere Garantie und ist technisch deutlich hochwertiger.
 
Danke für die Infos!
Eine Frage hätte ich dann aber doch noch. Nehmen wir an, ich würde meine Grafikkarte, die GTX 560 via SLI bridge noch einmal verbauen. Reichen 450 bzw. 480 Watt auch dann noch? Oder sollte da präventiv etwas mehr Watt daher kommen?
 
Es ist völlig sinnlos noch eine zwei GTX 560 zu kaufen denn die neuen Karten sind jetzt schon schneller und brauchen noch mal weniger Strom.
Bevor du also sowas und jetzt extra mehr Geld für das neue Netzteil ausgeben willst, spar dir das und kauf dir das empfohlene Netzteil und nächstes Jahr oder halt Ende des Jahres kaufst du dir eine neue Grafikkarte wie eine AMD 7950 oder GTX 670.
 
Ich hatte die beiden Optionen auch schon ofter gegeneinander abgewogen, SLI oder Next-Gen. Da ich hier bestätigung finde werde ich mir das Ergebniss mal zu Herzen nehmen :)
Danke dann nochmal an euch beide, Ich888 und Threshold
Und auch danke nochmal an Infantri für die etwas detailreichere Ausführung des Problems.
Ich fühle mich nun bestens beraten und wünsche allen noch einen schönen Abend,
Gruß, Thejan
 
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