News Pornofilter: Betriebssysteme müssen per Klick sicher werden

Kannst du mir eine Software nennen die das kann? (Musst du jetzt nicht tun;-)).

Meistens kommt eine DNS Lösung ins Spiel aber das ist löchrig, wie ein Schweizer Käse.

Mit White und Blacklist ist das so eine Sache. Wie viele Seiten willst du denn in der Blacklist eintragen? Es gibt zwar vorgefertigte Blacklists aber die werden nicht regelmäßig aktualisiert.

Das Blacklist-Problem ändert sich durch eine tiefere Einbettung in Betriebssysteme nicht. Auch die neue Umsetzung braucht bis auf weiteres eine Liste an Inhalten, die sie blockieren soll.

Ich bin Baujahr 83, aber unterstütze solche Reglemtierungen. Dass Problem ist, dass es eben zu unserer Zeit nicht das heutoge Internet gab. D.h. der Zugriff war noch physisch geschützt, nicht jedes Video schaffte es bis zum Konsumenten. Heute ist das jedoch anders, alles kann innerhalb von Sekunden verbreitet werden und ist je nachdem zugänglich für jedermann. Das ist ne richtige Flut, die man als junges unerfahrenes Gehirn erstmal einordnen können muss...
Social Media, Internet, Smarthpone sind ganz andere Vorrausetzungen für Eltern, als es damals war. Andere Zeiten andere Mittel...

Ich habe nur anekdotische Evidenzen aus dem persönlichen Umfeld und sicherlich gibt es da draußen Inhalte, von denen ich nicht wissen kann, wann sie wo verfügbar waren, weil ich gar nicht wissen möchte, dass derartige Inhalte überhaupt existieren. Aber im großen und ganzen hatte ich den Eindruck, dass das Internet den Nutzern weit voraus war. In den End-90er-P2P-Netzwerken gab es gefühlt alles und die Klassiker unter den Shock-Webseiten datieren größtenteils auf die Mitt-90er. Die meisten Deutschen mussten vermutlich noch bis zur Jahrtausendwende und der Verbreitung von DSL-Flatrates warten, ehe Videoinhalte gut nutzbar wurden, aber online waren sie bereits. Und selbst die erste Generation, die in ihren Teen-Ager-Jahren auf Breitband zurückgreifen konnte, ist mittlerweile Mitte 30. [Damn bin ich alt] Nun werden zwar einige sagen, dass diese Jungspunde allesamt missraten und verantwortlich für unzählige Probleme sind [Damn bin ich alt], aber das ist eine eher subjektiver Eindruck alter Säcke und eine direkte Verknüpfung zur Pornoverfügbarkeit wurde meinem Wissen nach auch noch nicht nachgewiesen.

Naja, weil:


Ich habe gar kein Problem damit wenn Dinge einfacher werden, das sollen sie ja.
Ich habe ein Problem damit wenn Dinge für den Nutzer undurchsichtiger und unkontrollierbarer werden - und ein allumfassender Systemzugriff auf Kernelebene mittelfristig sicherlich durch KI zum Zwecke der Inhaltsfilterung ist so ziemlich der Inbegriff von undurchsichtig und unkontrollierbar.

Hier wird einfach die Grundlage geschaffen für ein sehr mächtiges überwachungs und Kontrollwerkzeug. Der Anlass dazu mag noch so nobel sein, die möglichen Auswirkungen sind langfristig fatal , auch wenn viele das nicht erkennen wollen.

Stichwort:
"agentenbasiertes OS"
 
Zuletzt bearbeitet:
@Incredible Alk

Da bin ich ja voll bei dir, ist es auch unsere Pflicht, ein Auge drauf zu haben, das der Spaß nicht zu Weit getrieben wird.

Nur lasse ich halt auch die Kirche im Dorf und behaupte, es wird heißer Gekocht, als Gegessen.

Viele der Entwicklungen um die IT selbst sind ja noch nichtmal "Fertig" durchgekaut von uns Menschen. Wir haben sowohl noch viel zu Entdecken, als auch zu Lernen, wie wir mit all diesen Spielzeugen und Möglichkeiten umgehen und vor allem, was wir am Ende draus machen.

Mir ist meine Online Aktivität zum Beispiel sehr Lieb von einer KI am Besten Voll und Ganz überblickt werden zu können, was ja nicht der Fall ist, weil eine heutige KI im Grunde noch recht Ohnmächtig ist.

Auch mache ich mir wenig Sorgen, das sich daran recht viel Ändert in allzuschneller Zeit. Dafür haben wir Schlicht nicht die Mittel, hier dann Hardware.

Das reguliert sich meiner Meinung nach schön Selber. So wie halt viele Technologien sicherlich auch erstmal ausprobiert und einkultiviert werden mussten.

Pauschal ein Gegner zu sein, habe ich Früher gerne gemacht. Heute sehe ich das wesentlich Entspannter. Auch mit Blick darauf, das ich wie viele andere wohl auch jeden Tag sehr Gut merke, wo die eigentlichen Grenzen der technischen Machbarkeit liegen.

Sozusagen, haben wir nie eine Situation gehabt, in der höchst erfolgreichen Menschheitsgeschichte, welche wir nicht irgendwie Lösen konnten am Ende.

Ich baue also darauf, das wir Menschen das auf jeden Fall so weiter Handhaben werden und damit, das sich die Ängste schnell von Selbst erledigen. Ich bin sogar der Meinung, das vieles was heute Normal geworden ist mit Internet und Social Media und Co, ja auch Handy Nutzung und so weiter, wieder etwas Erden wird mit der Zukunft.

Soll heißen, wir machen es uns nicht zu Ernst.

Will ja keiner das man sich Nackig fühlt irgendwo. :-)
 
Und wenn es als Opt-in erst mal verpflichtend enthalten und flächendeckend verbreitet ist, ist es nur noch einer kleiner Schritt zum Opt-out - und später kann die Möglichkeit gar abgeschafft werden.

und wenn morgen ein Asteroid auf die Erde kracht ist es ganz vorbei...
und wenn...

wie einige schon geschrieben haben -- dann geht's eben zu Linux.
diese lähmende Angst vor dem morgen,

Peak German Angst!
(ja, der Begriff existiert)
 
Ich habe nur anekdotische Evidenzen aus dem persönlichen Umfeld und sicherlich gibt es da draußen Inhalte, von denen ich nicht wissen kann, wann sie wo verfügbar waren, weil ich gar nicht wissen möchte, dass derartige Inhalte überhaupt existieren. Aber im großen und ganzen hatte ich den Eindruck, dass das Internet den Nutzern weit voraus war. In den End-90er-P2P-Netzwerken gab es gefühlt alles und die Klassiker unter den Shock-Webseiten datieren größtenteils auf die Mitt-90er. Die meisten Deutschen mussten vermutlich noch bis zur Jahrtausendwende und der Verbreitung von DSL-Flatrates warten, ehe Videoinhalte gut nutzbar wurden, aber online waren sie bereits. Und selbst die erste Generation, die in ihren Teen-Ager-Jahren auf Breitband zurückgreifen konnte, ist mittlerweile Mitte 30. [Damn bin ich alt] Nun werden zwar einige sagen, dass diese Jungspunde allesamt missraten und verantwortlich für unzählige Probleme sind [Damn bin ich alt], aber das ist eine eher subjektiver Eindruck alter Säcke und eine direkte Verknüpfung zur Pornoverfügbarkeit wurde meinem Wissen nach auch noch nicht nachgewiesen.
Es geht ja nicht nur um Pornografische Inhalte, allerdings auch diese haben sich verändert und das nicht unbedingt zum besseren (Gewalt, Frauenbild) und stand auch nicht in dieser schieren (Un)Menge , auch in den Anfängen des Breitband Internets zur Verfügung. Heute kommen ja noch jüngere Menschen an diese Inhalte, es werden ja schon Grundschüler damit konfrontiert...
Darüber hinaus waren es noch deutlich weniger Menschen bzw. Familien die mit Internet und Medien Berührungspunkte hatten. Heutzutage kommen weitere Inhalte von Social Media oder anderen Kanälen etc. mit dazu. Aktuell noch KI Deepfakes... Dort werden fragwürdige Vorbilder/Ansichten/Klischees/Fake Nachrichten/Gewalt und so weiter mehr den je und von immer jüngeren konsumiert.
Ich habe z.B. früher auch Rap Musik gehört, mal einen Porno gesehen oder CS gezockt und würde mich nicht unanständig oder als missraten sehen, aber ich kann doch deutlich sehen, dass z.B. Rap/das Netz und die Umwelt sich von damals unterscheiden. Es hat sich über die Jahre z teilweise massivst ins negative entwickelt Es war damals schon teils fragwürdig und hat sich immer weiter aufgeschaukelt.
Grundstimmung unter jungen Leuten ist allgemein aggressiver bzw. angespannter- > Mobbing/Body Shaming/Frauenhass-Frauenbild/ Waffenbesitz und Einsatz, Drogenhandel etc.
In den meisten Fällen kommt das halt aus dem netz bzw. wird davon gepusht.
Natürlich nicht jeder Junge Mensch ist so und ich möchte damit keinesfalls damit sagen, früher war alles besser, aber die Augen zu verschließen, ist keine Lösung...
Da es hier auch um nur ein OPTIONALES Instrument geht, dass Eltern zur Verfügung gestellt werden soll, kann ich den Gegenwind null komma null nachvollziehen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Da es hier auch um nur ein OPTIONALES Instrument geht, dass Eltern zur Verfügung gestellt werden soll, kann ich den Gegenwind null komma null nachvollziehen.
Während Corona hätten die Gästelisten von Cafés / Restaurants auch nur für die Kontakatnachverfolgung dienen sollen...
Und dann kam die Polizei zu dem Wirt und wollte diese Listen haben weil fünf Straßen weiter was geklaut wurde.
Corona hat mich gelehrt, denen da oben nicht unbedingt zu vertrauen...

Wie es andere schon geschrieben haben: Opt In => Opt Out => Pflicht => haste es nicht = Strafe
 
Das was hier gefordert wird ist einfach nur bescheuert.
Wenn man alles filtern möchte muss das in Echtzeit rausgefiltert werden. Da frag ich mich wie das kleine Mühlen bitte schaffen sollen. Laufzeiten von Laptops/Smartphones kann man danach wohl auch vergessen.
Auch das man wieder mit so einer radikalen Idee den Jugendschutz vorschiebt ist nichts neues. Das war schon bei den Chatkontrollen so.
Solche Instrumente, wenn sie technishc überhaupt sinnvoll umsetzbar sind, sind so tiefgreifend, dass man da ganz schnell auch andere Dinge kontrollieren kann. Heute ist es ein Pornofilter morgen will die Regierung im Geheimen auch noch mehr verfolgen. Man braucht nur in andere Länder schauen wie das laufen kann.
Corona hat leider auch gezeigt dass man sich nicht auf zusagen der Regierung vertrauen sollte.
 
ein gutes Beispiel m..E.. Finde ich persönlich total daneben und sicher nicht der Norm entsprechend nach meinen Massstäben. Nennt es verklemmt oder von gestern ... ich würde meiner Frau aber was erzählen wenn sie so einen Spruch loslassen würde eben weil man automatisch hinschauen würde.
Der Norm entsprechend...
Du würdewt deiner Frau was erzählen?!?
Das nenn ich besitzergreifend, sexistisch, arrogant. Nicht nur verklemmt.

Heftig was hier auf der Salamiparty so geschrieben wird.
 
@Incredible Alk

Da bin ich ja voll bei dir, ist es auch unsere Pflicht, ein Auge drauf zu haben, das der Spaß nicht zu Weit getrieben wird.

Nur lasse ich halt auch die Kirche im Dorf und behaupte, es wird heißer Gekocht, als Gegessen.

Viele der Entwicklungen um die IT selbst sind ja noch nichtmal "Fertig" durchgekaut von uns Menschen. Wir haben sowohl noch viel zu Entdecken, als auch zu Lernen, wie wir mit all diesen Spielzeugen und Möglichkeiten umgehen und vor allem, was wir am Ende draus machen.

Mir ist meine Online Aktivität zum Beispiel sehr Lieb von einer KI am Besten Voll und Ganz überblickt werden zu können, was ja nicht der Fall ist, weil eine heutige KI im Grunde noch recht Ohnmächtig ist.

Auch mache ich mir wenig Sorgen, das sich daran recht viel Ändert in allzuschneller Zeit. Dafür haben wir Schlicht nicht die Mittel, hier dann Hardware.

PCs und Betriebssysteme mit KI-Routinen, die permanent alle Aktivitäten, auch Offline, des Users aufzeichnen und auswerten sollen, sind dieses Jahr zum Standard geworden. Bislang sind die erweiterten Fähigkeiten von Copilot ein Feature, das persönliches Erinnern überflüssig macht. Aber eine Funktion, die sagen kann, was ich letzte Woche in einem Meeting überhört habe, kann auch sagen, welche Web-Inhalte vier Stunden später betrachtet wurden. Inklusive Suchoption.

Wenn unmittelbar neben solchen KI-Tools, die von Windows über Android bis iOS als zentraler Baustein künftiger Betriebssysteme promotet werden, harte Zensursysteme implementiert werden, kann das also durchaus Bedenken hervorrufen. Von der Möglichkeit, eigene Bildarchive automatisch indizieren und durchsuchen zu lassen, bis zum Beginn der Diskussion über unvermeidbare offline-Suchsysteme nach illegalen Motiven, vergingen keine fünf Jahre.

Es geht ja nicht nur um Pornografische Inhalte, allerdings auch diese haben sich verändert und das nicht unbedingt zum besseren (Gewalt, Frauenbild) und stand auch nicht in dieser schieren (Un)Menge , auch in den Anfängen des Breitband Internets zur Verfügung. Heute kommen ja noch jüngere Menschen an diese Inhalte, es werden ja schon Grundschüler damit konfrontiert...
Darüber hinaus waren es noch deutlich weniger Menschen bzw. Familien die mit Internet und Medien Berührungspunkte hatten. Heutzutage kommen weitere Inhalte von Social Media oder anderen Kanälen etc. mit dazu. Aktuell noch KI Deepfakes... Dort werden fragwürdige Vorbilder/Ansichten/Klischees/Fake Nachrichten/Gewalt und so weiter mehr den je und von immer jüngeren konsumiert.
Ich habe z.B. früher auch Rap Musik gehört, mal einen Porno gesehen oder CS gezockt und würde mich nicht unanständig oder als missraten sehen, aber ich kann doch deutlich sehen, dass z.B. Rap/das Netz und die Umwelt sich von damals unterscheiden. Es hat sich über die Jahre z teilweise massivst ins negative entwickelt Es war damals schon teils fragwürdig und hat sich immer weiter aufgeschaukelt.
Grundstimmung unter jungen Leuten ist allgemein aggressiver bzw. angespannter- > Mobbing/Body Shaming/Frauenhass-Frauenbild/ Waffenbesitz und Einsatz, Drogenhandel etc.
In den meisten Fällen kommt das halt aus dem netz bzw. wird davon gepusht.
Natürlich nicht jeder Junge Mensch ist so und ich möchte damit keinesfalls damit sagen, früher war alles besser, aber die Augen zu verschließen, ist keine Lösung...
Da es hier auch um nur ein OPTIONALES Instrument geht, dass Eltern zur Verfügung gestellt werden soll, kann ich den Gegenwind null komma null nachvollziehen.

Trigger-Warning: Die folgenden Absätze könnten Keywords enthalten, denen zartbesaitete Spätgeborene besser nicht nachrecherchieren sollten. Can't be unseen. Or unheard, im Fall von Pink Fluffy Unicorns Dancing on Rainbows.

Ich kann weder heute noch in den 90ern beanspruchen, einen objektiven Überblick über alle Medien zu haben, die Jugendlichen zugänglich sind respektive waren. Aber bei uns wurde Wolfenstein 3D auf Schul-PCs installiert, rotten angesurft, wenn es mangelnde Supervision zuließ, und 95 Prozent der heutigen Rick-Rolling-Techniken wurden damals angewandt, um Leute mit goatse zu beglücken. Dass es demgegenüber eine signifikante qualitative Verschlechterung gegeben hat, müsste in meinen Augen erst einmal wissenschaftlich untersucht werden. Quantitativ hat sich in den 2010ern durch Social Media und die Verlagerung der Freizeit ins Netz sicherlich einiges intensiviert. Das gilt aber für absolut alle Inhalte und Wirkungen, die irgendwas im Internet haben kann, nicht nur die negativen. Auch hat es schon sehr früh ein Niveau erreicht, bei dem die Aufnahmebereitschaft limitierte und weiterer Dreck im Netz nur mehr ungesehener Dreck, aber nicht mehr konsumierten Dreck mit sich gebracht haben müsste.

Wie gesagt, ich bin da als alter Sack nicht ganz auf dem laufenden und kriege nur vereinzelt Beispiele mit; selbst das mit so großer Verspätung, dass ich nur auf die 10er direkt Bezug nehmen kann. Aber von tubgirl zu 2girls1cup oder von motorcycle.jpg zu rekt-Clips sehe ich als einzige Neuerung die Verbreitung von Bewegtbild; in den 90ern hätte man ein mehrminütiges Video halt nicht anklicken können. Die stattdessen verwendeten Standbilder zeigten aber vergleichbare Inhalte – und das an beiden Enden der Skala: In den 90ern gab es auch keinen 24-Loop Flufflepuff. Wenn die allgemeine Intensität der Mediennutzung verantwortlich für eine Zunahme von Problemen in der Gesellschaft ist, hilft aber kein Jugendfilter. Da bräuchte es einen Activity-Timer für alle, die ihren Digitalkonsum nicht im Griff haben.

Im übrigen würde ich auch die allgemeine "Anspannung" und "Aggression" respektive deren Zunahme eher als offene Frage behandeln. Die Beispiele sind jedenfalls nicht neu. Mobbing ist seit den 80ern ein Dauerbrenner. "Body Shaming" hieß in den 90ern vielleicht nicht so, aber die Anorexie-Welle war trotzdem da. Eine Unterordnung von Frauen wurde in vielen Haushalten noch vorgelebt und an den Schulen war es normal, dass Mädchen "kein Mathe können". Waffenseitig wurden Butterflys verboten und Baseballschläger gaben einer ganzen Periode ihren Namen. Drogen kamen gefühlt im Monatstakt neue auf den Markt und wurden von den Techno-Clubs bereitwillig angenommen. Man sollte bei solchen Themen sehr vorsichtig sein, was subjektive Eindrucke als Jugendlicher und Erwachsener angeht. Vieles was man damals mit seinem begrenzten Horizont als "Ausnahme" wahrgenommen hat, während man es heute in "ständig" in den Nachrichten verfolgt, zieht sich eigentlich konstant durch. Oder hat sich, wie nahezu alle Kriminalitätsstatistiken pro Einwohner, sogar deutlich verbessert. Das einzige, was sich echt verschlechtert hat, ist die Größe von Autos und die von Werbung respektive die Zwischenräume für mich und für Inhalte, die dazwischen bleiben. :pissed:
 
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Es geht ja nicht nur um Pornografische Inhalte, allerdings auch diese haben sich verändert und das nicht unbedingt zum besseren (Gewalt, Frauenbild) und stand auch nicht in dieser schieren (Un)Menge , auch in den Anfängen des Breitband Internets zur Verfügung. Heute kommen ja noch jüngere Menschen an diese Inhalte, es werden ja schon Grundschüler damit konfrontiert...
Darüber hinaus waren es noch deutlich weniger Menschen bzw. Familien die mit Internet und Medien Berührungspunkte hatten. Heutzutage kommen weitere Inhalte von Social Media oder anderen Kanälen etc. mit dazu. Aktuell noch KI Deepfakes... Dort werden fragwürdige Vorbilder/Ansichten/Klischees/Fake Nachrichten/Gewalt und so weiter mehr den je und von immer jüngeren konsumiert.
Ich habe z.B. früher auch Rap Musik gehört, mal einen Porno gesehen oder CS gezockt und würde mich nicht unanständig oder als missraten sehen, aber ich kann doch deutlich sehen, dass z.B. Rap/das Netz und die Umwelt sich von damals unterscheiden. Es hat sich über die Jahre z teilweise massivst ins negative entwickelt Es war damals schon teils fragwürdig und hat sich immer weiter aufgeschaukelt.
Grundstimmung unter jungen Leuten ist allgemein aggressiver bzw. angespannter- > Mobbing/Body Shaming/Frauenhass-Frauenbild/ Waffenbesitz und Einsatz, Drogenhandel etc.
In den meisten Fällen kommt das halt aus dem netz bzw. wird davon gepusht.
Natürlich nicht jeder Junge Mensch ist so und ich möchte damit keinesfalls damit sagen, früher war alles besser, aber die Augen zu verschließen, ist keine Lösung...
Da es hier auch um nur ein OPTIONALES Instrument geht, dass Eltern zur Verfügung gestellt werden soll, kann ich den Gegenwind null komma null nachvollziehen.
Das würde ich genauso unterschreiben. Danke.

Heute gibt es Beziehungsunfähigkeiten, hohe Scheidungsraten, Bindungsprobleme, Einsamkeit, die Zunahme von psychischen Erkrankungen, Gewalt -und Aggression Probleme.

In Zukunft kann jeder seine eigenen Porno erstellen mit dem Bild seiner Nachbarin. Das ist krank. Und keiner kann später mehr unterscheiden, ob das Fake ist. Die Mischung macht´s.

Beispiel: Da zieht sich einer einen kranken Porno rein. Dann hört er irgendeinen gewaltverherrlichenden Rapp Song und spielt dann Call of Duty. Anschließend zieht er sich irgendeine Art von Drogen rein. So sieht der Alltag von vielen Kids aus. Natürlich macht das einen Menschen auch langfristig kaputt. -

Irgendwann muss mit dem regulieren ja mal angefangen werden.
Ich habe z.B. früher auch Rap Musik gehört, mal einen Porno gesehen oder CS gezockt und würde mich nicht unanständig oder als missraten sehen, aber ich kann doch deutlich sehen, dass z.B. Rap/das Netz und die Umwelt sich von damals unterscheiden. Es hat sich über die Jahre z teilweise massivst ins negative entwickelt Es war damals schon teils fragwürdig und hat sich immer weiter aufgeschaukelt.
Meine Kids wachsen christlich auf aber in einem coolen christlichen Umfeld. Sie hören auch Rap aber dann sowas hier: - Generell finde ich Rap sehr wichtig, weil es jugendlichen ein Ventil gibt ihre Aggressionen mal los zu werden.

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Die Jungs füllen ganze Stadions und es gibt echt gute Werte. Das merkt man meinen Kids auch in der Entwicklung an. Die sind reflektiert, haben Ziele und bauen keinen Scheiss. Die sind auch echt gut in der Schule:-)

Natürlich wird es jetzt "Haha Smileys" geben aber da stehe ich drüber. Das Ergebnis gibt mir im Hinblick auf meine Kinder einfach recht.
 
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Beispiel: Da zieht sich einer einen kranken Porno rein. Dann hört er irgendeinen gewaltverherrlichenden Rapp Song und spielt dann Call of Duty. Anschließend zieht er sich irgendeine Art von Drogen rein. So sieht der Alltag von vielen Kids aus. Natürlich macht das einen Menschen kaputt.
... das ist dein erster Post im Thread, den ich unterschreiben würde: Mit Battlefield 6 würde es "ihm" wohl besser gehen :D

Abgesehen davon hat der Mensch, den du in deinem Beispiel beschrieben hast, weit größere Probleme, als einen unzensierten Netz-Zugang. Und eine Zensur-KI-für-alle würde seine Probleme wohl kaum lösen.

Zurück zum Thema: Bemühte Eltern können jetzt schon mit den im Thread genannten Family-Optionen Internet-Zugang und -Zeit kontrollieren. Bei besonders gewieften Kindern schaut man alle paar Tage mal die Router-Logs durch und führt dann ggf. eine Unterhaltung über Medienkonsum und psychische Gesundheit. Muss halt mal ein Tatort ausfallen. Und wenn die eine Stunde pro Woche nicht drin ist, tut doch nicht so: Entweder eure Kinder müssen um jeden Preis geschützt werden oder halt nicht.
 
@Schinken

:lol: Danke für die Komplimente , ne mach dir mal keine Sorgen, das passt schon und einen Grund mich so in der Art zu verhalten ( zu müssen) ist bisher auch nicht vorgefallen bzw. hat sie mein vollstes Vertrauen ,so wie es m.E. auch sein sollte, auch wenn dich das Alles nichts angeht. So hat jeder Topf seinen Deckel.
 
... das ist dein erster Post im Thread, den ich unterschreiben würde: Mit Battlefield 6 würde es "ihm" wohl besser gehen :D

Abgesehen davon hat der Mensch, den du in deinem Beispiel beschrieben hast, weit größere Probleme, als einen unzensierten Netz-Zugang. Und eine Zensur-KI-für-alle würde seine Probleme wohl kaum lösen.

Zurück zum Thema: Bemühte Eltern können jetzt schon mit den im Thread genannten Family-Optionen Internet-Zugang und -Zeit kontrollieren. Bei besonders gewieften Kindern schaut man alle paar Tage mal die Router-Logs durch und führt dann ggf. eine Unterhaltung über Medienkonsum und psychische Gesundheit. Muss halt mal ein Tatort ausfallen. Und wenn die eine Stunde pro Woche nicht drin ist, tut doch nicht so: Entweder eure Kinder müssen um jeden Preis geschützt werden oder halt nicht.
Korrekt. Aber ein zensierter Umgang verhindert vielleicht auch vieles, oder was denkst du?

Ich finde letzteren Abschnitt von dir ganz weise. Allein dass die Kids wissen, dass es öffentlich ist, was sie schauen, verhindert vieles. Ich will aber nicht permanent deren Seiten kontrollieren. Den Kids muss auch Eigenverantwortung zugestanden werden, aber das kommt auch auf das Alter an.

Bei bis zu 12 Jahren muss mehr kontrolliert und verboten werden, wie ab 13 oder 14.

Meine Kids können auch an mein Smartphone, PC, Tablet oder Notebook gehen und da gibt es keine Geheimnisse oder irgendwas was ich verstecken muss. Da ist einfach vertrauen da. Und das vertrauen gestehen sie mir dann auch zu.
Aber quasi jede Diktatur basiert auf Einschränkungen. Deshalb sollte man damit sehr, sehr vorsichtig sein.
Eingeschränkt wird ständig und überall. Auch du schränkst dich selbst ein. Selbst unseren PC schränken wir ein, damit dieser nicht von Viren befallen wird.

Jede Regierung hat Gesetze und schränkt ein. Das Ganze Leben besteht aus Beschränkungen.

Beschränkungen sind wichtig. Schranken geben schließlich auch Orientierung und Sicherheit. Aber natürlich muss nicht jeder Detailbereich im Leben eingeschränkt werden. Aber klar ist es richtig, dass Kids keine Drogen oder Alkohol kaufen sollen. Einschränkungen müssen sein.

Das sehe ich bei der Pornoproblematik gegenüber Kindern und Jugendlichen als berechtigt an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Korrekt. Aber ein zensierter Umgang verhindert vielleicht auch vieles, oder was denkst du?
Zensur und Moralismus, mmmkay...
Du kannst das gerne mit deinen Kindern so machen.
Die Tools dazu sollte es ja schon zur Genüge geben.
(nur musste halt aufpassen das dann kein Rod und Tod Flanders bei der Erziehung herauskommt)

Aber halt nicht von anderen verlangen es ebenfalls so zu handhaben bzw. das durch die Regierung so machen zu lassen...

Denn
„Egoismus heißt nicht leben, wie man zu leben wünscht; es heißt, von anderen zu verlangen,
daß sie so leben, wie man es wünscht.“

Oscar Wilde

Ich finde letzteren Abschnitt von dir ganz weise. Allein dass die Kids wissen, dass es öffentlich ist, was sie schauen, verhindert vieles.
In Südkorea gabs früher mal die Klarnamenpflicht in sozialen Medien.
Nach 4 Jahren wieder gecancelt.
a) weil nichts gebracht => da wurde online genau so agiert wie anonym
b) gegen die korea. Verfassung
 
Meine Kids wachsen christlich auf aber in einem coolen christlichen Umfeld. Sie hören auch Rap aber dann sowas hier: - Generell finde ich Rap sehr wichtig, weil es jugendlichen ein Ventil gibt ihre Aggressionen mal los zu werden.
Die Vorstellung: Die sitzen mit ihrer Wasserpfeife in ihrem Zimmer rauchen das Weihwasser mit einem "Get on my LVL" T-shirt weg. Spass bei Seite gelegt.

Zensur bringt nichts: Aufklärung ist das A und O. Wenn man etwas zensiert wird noch mehr versucht diese zu umgehen. Mehr Aufklärung und Vertrauen. Und wenn es dann doch mal Schief geht, eine kuzre Standpauke mit ruhiger Fassung. Nicht alles kann man verhindern. Erziehung ist das wichtigste aber Kontrolliert und kein permanenten Helikopter auf dem Kopf laufen lassen.
 
In Südkorea gabs früher mal die Klarnamenpflicht in sozialen Medien.
Nach 4 Jahren wieder gecancelt.
a) weil nichts gebracht => da wurde online genau so agiert wie anonym
b) gegen die korea. Verfassung
Jupp, und wir sind alles Menschen und da tickt jeder Mensch gleich. In der Anonymität sind wir alle schlimmer als im realen Leben.

Ich schäme mich auch, was ich in der Vergangenheit hier im PCGH Forum so gepostet habe, nur weil ich anonym unterwegs war. Das tut mir extrem leid... Ich bin da echt in mich gegangen und habe mich hinterfragt. Glücklicherweise hat mir PCGH eine zweite Chance gegeben.

Aber Klarnamen helfen. Wenn die Anonymität weg ist, dann kommt auch die Ratio zurück.
(nur musste halt aufpassen das dann kein Rod und Tod Flanders bei der Erziehung herauskommt)
Nein, dass ist ein Bild von dem sehr humorvollen Gagschreiber von den Simpsons. Red Flanders würde auch nicht auf so ein Konzert gehen:-).

Dieses Bild existiert in unserer Bubble nicht. Das sind alles lebensbejahende, klar denkende, moderne und werte orientiere Menschen. Die lassen sich nicht verarschen aber begegnen ihren Umfeld mit Respekt und Hingabe.

Ich habe mich bewusst entschieden meine Kids so zu erziehen, weil ich gesehen habe wie gut sich die Kids der anderen Eltern entwickelt haben. Ich selbst habe mich mit Mitte 20 für diesen Lifestyle entschieden. Das hat mir den Arsch gerettet. Damals habe ich von Sozialhilfe gelebt und hatte noch nicht mal einen Hauptschulabschluss. Das wäre auch so geblieben, wenn ich nicht die richtigen Leute kennengelernt hätte...
 
Zuletzt bearbeitet:
Wird mein Sohn oder Tochter die sich in der Zeit dann für einen Job bewirbt einem HR Typ gegenüber sitzen der auf seinem Display aufgelistet bekommt, welche Jugendsünden die Person so alle auf dem Kerbholz hat?
Das passiert ja schon in China. Da wird sehr genau geschaut wie der einzelne sich verhält. Schlägt sich in einem Sozialscoring nieder. Ist also so neu nicht. Ob da mittlerweile auch schon KI eingesetzt wird kann ich nicht sagen aber mir vorstellen.
 
In Südkorea wars nur nachweislich so, dass die Menschen TROTZ Klarnamenpflicht sich weiter so verhalten haben wie zuvor in der Anonymität...
U.a. darum wurde das auch wieder eingestampft.
Echt? Das würde jetzt dem Bild von mir selbst und meinem Verständnis vom Menschen widersprechen. Aber ich halte es für möglich, dass eine Gesellschaft so moralisch verkommen sein kann, dass keine Scham mehr vorhanden ist.

Das wäre allerdings kein gutes Zeichen.

Meiner Beobachtung nach verhalten sich Menschen schon anders, wenn sie auch öffentlich sichtbar sind.
 
Sieht man ja regelmäßig bei den Spielen zwischen "Problemvereinen" im Fussball, was dort für Hundertschaften aufgeboten werden müssen. Hätte denen das doch nur mal jemand gesagt! :schief:
Da hättest du einen Punkt und ein gutes Beispiel. Bei Politikern ist es aber anders:D. Ich glaube im normalen Bürgertum auch. Kommt natürlich darauf an in welchen degradierungsgrad sich die Gesellschaft befindet.

Je schlimmer der Degradierungsgrad desto mehr Anpassungen im Gesetzeswesen. Das gilt für das Internet, wie auch im realen Leben. Ich hätte zum Beispiel nie gedacht, dass wir Messerverbotszonen brauchen. Beim Internet kann ich es voll verstehen, weil alles anonym und straffrei ist. Es ist für mich keine Frage, dass dort mehr reguliert werden muss, sondern nur wann dies endlich erfolgt.
Das passiert ja schon in China. Da wird sehr genau geschaut wie der einzelne sich verhält. Schlägt sich in einem Sozialscoring nieder. Ist also so neu nicht. Ob da mittlerweile auch schon KI eingesetzt wird kann ich nicht sagen aber mir vorstellen.
Wir haben ja auch eine Art Socialscoring. Nennt sich bei uns polizeiliches Führungszeugnis, Vorstrafen etc.. Muss es auch geben.

Das ist natürlich nicht mit einer Diktatur wie China zu vergleichen. Das finde ich richtig schlimm.
 
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