News SpaceX lässt 260 Starlink-Satelliten verglühen: Umweltdebatte um den Orbit-Massenbetrieb

PCGH-Redaktion

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SpaceX hat binnen sechs Monaten 260 Starlink-Satelliten kontrolliert in der Atmosphäre verglühen lassen. Weitere 349 Geräte sind außer Betrieb - während die FCC Umweltprüfungen für Satelliten neu einordnet.

Was sagt die PCGH-X-Community zu SpaceX lässt 260 Starlink-Satelliten verglühen: Umweltdebatte um den Orbit-Massenbetrieb

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Wenn die Aktionäre wüssten wie viel Geld da durch ausgemusterte Sattelitalien verbrannt wird. Der Betrieb des Netzwerks kann niemals kostendeckend laufen?
 
Wenn die Aktionäre wüssten wie viel Geld da durch ausgemusterte Sattelitalien verbrannt wird. Der Betrieb des Netzwerks kann niemals kostendeckend laufen?

Doch, kostendeckend und gewinnbringend. Genau das ist das Problem für die Umwelt.

Wenn damit Geld verdient werden kann, die Atmosphäre zu verdrecken, gleichzeitig niemand was dagegen hat, dann wird es halt gemacht.
 
Richtig. Und hier wurde versucht eine Kultur der "Flugscham" zu etablieren, während die Amis 100 mal mehr Flugverkehr und eben Sachen wie Starlink machen. Wer ist nun wahnsinniger.. ich vermute wir sind es. Mit unseren Papier- anstatt Plastiktragetüten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn Elon Musk schlau ist, startet er eine neue Operation, die noch umweltschädlicher ist. Dann kann man Whataboutism betreiben und sagen, dass nicht SpaceX, sondern diese neue Firma die treibende Kraft hinter Umweltverschmutzung und Klimaerwärmung ist. Problem gelöst.
Am Ende hat sich nichts verändert.
 
Wenn Elon Musk schlau ist, startet er eine neue Operation, die noch umweltschädlicher ist. Dann kann man Whataboutism betreiben und sagen, dass nicht SpaceX, sondern diese neue Firma die treibende Kraft hinter Umweltverschmutzung und Klimaerwärmung ist. Problem gelöst.
Am Ende hat sich nichts verändert.
Hat er mit den riesigen KI-Rechenzentren, welche aber auch unter SpaceX laufen, doch bereits gestartet ;) .
 
Würde man diese Satelliten nicht kontrolliert zum verglühen bringen, könnte es irgendwann Trümmer regnen - bei einem unkontrollierten Absturz kann es passieren das nicht alles verglüht.
Die Starlink-Satelliten sind zu niedrig im Orbit, als das sie dort verbleiben könnten. - u.a. deshalb haben die Satelliten ja Treibstoff dabei, um wieder weiter im Orbit aufsteigen zu können. Der dortige Weltraum-Schrott wäre daher ein temporäres Problem, allerdings eines das uns wortwörtlich auf den Kopf fallen könnte. Das will Musk dann deshalb vermeiden, um keine Klage am Hals zu haben, weil es jemanden erschlagen hat - in den USA könnte ihm das ja durchaus mehrere Millionen kosten; auch wenn das für ihn nur Peanuts wären.

Starlink, mit seinen tausenden Satelliten die alle 5 Jahre ersetzt werden müssen, ist daher Grundsätzlich zu kritisieren. Ein Recycling ist nicht möglich, aber dennoch gehen wir damit um, als würden diese aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen.
 
Starlink, mit seinen tausenden Satelliten die alle 5 Jahre ersetzt werden müssen, ist daher Grundsätzlich zu kritisieren.

Da die Menschheit auf diese Technologie nicht verzichten möchte, ist ein herumjammern ausgesprochen sinnlos. Im Gegenteil, da wird sich bald jedes größere Land oder Staatenverbund ein eigenes holen.

Ein Recycling ist nicht möglich, aber dennoch gehen wir damit um, als würden diese aus nachwachsenden Rohstoffen bestehen.

Wenn man die Kirche im Dorf läßt: es muß auch nicht alles wiederverwendet werden. Die Mengen sind relativ gering. Ansonsten: siehe oben.

Kommt noch was in deutsch oder wars das schon? Ist ja schön, dass du einen Us -Begriff gelernt hast, peinlich nur, dass er nicht ganz zum Kontext passt.

Natürlich passt es zu deinem Kommentar. Du hast ein Übel mit einem anderen, größerem, Übel gerechtfertigt.- Das ist der rechtfertigende Whataboutism.

Im übrigen: dass die Amis 100 mal mehr fliegen hätte ich dann doch gerne mit Quellen belegt.
 
Natürlich passt es zu deinem Kommentar. Du hast ein Übel mit einem anderen, größerem, Übel gerechtfertigt.- Das ist der rechtfertigende Whataboutism.

Im übrigen: dass die Amis 100 mal mehr fliegen hätte ich dann doch gerne mit Quellen belegt.

Wenn du meinen Kommentar davor gelesen hättest, wäre eigentlich klar, dass ich dass ich weder das eine noch das andere gutheiße. Aber ja, beim anderen Kommentar hat die Mustererkennung für ein dumpfe US-Phrase Klick gemacht, versteh schon.
 
Die Zahlen zeigen aber auch, wie groß dieser Kreislauf wird. Betreiber SpaceX spricht von rund 10.700 operativen Starlink-Satelliten im Orbit und nennt frühere Halbjahreswerte: Zwischen Dezember 2024 und Mai 2025 wurden demnach mehr als 472 Satelliten aus der Umlaufbahn entfernt. Die Masse ist dabei relevant: Ältere Starlink-Satelliten liegen laut Bericht bei rund 260 bis 295 Kilogramm, neuere Modelle bei etwa 800 bis 1.250 Kilogramm.
Was soll man dazu noch sagen...:klatsch:
Ich bezweifle nicht den IQ der Ingenieure, aber warum sind die nicht in der Lage, einen Satelliten so zu kreieren, das dieser bei Defekt & Co selbständig seinen Stützpunkt anläuft und verwertet werden kann?
Nee, lieber verglühen lassen und wertvolle Materialien für immer verlieren.
So ein Back-Responder-System ist doch kein Hexenwerk und kann sofort umgesetzt werden. So wird jeder verbrauchte Satellit wiederverwertet werden können und die Umwelt bleibt verschont.🌳
Da muss auf jeden Fall nachgebessert werden, denn Ressourcen sind begrenzt und unserer Planet Erde leidet schon genug...
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Alles im Orbit ohne eigenen Antrieb müsste doch eigentlich von der Gravitation abgebremst werden und runterfallen. Frage mich seit Jahren wie sich die Dinger überhaupt oben halten können. Vor allem "stationäre" Satteliten.
 
Alles im Orbit ohne eigenen Antrieb müsste doch eigentlich von der Gravitation abgebremst werden und runterfallen. Frage mich seit Jahren wie sich die Dinger überhaupt oben halten können. Vor allem "stationäre" Satteliten.
Es gibt einen geostationären Orbit, dort ist die Zentrifugalkraft (umgangssprachlich auch gern Fliehkraft genannt) gleich der Gravitationskraft der Erde. Daraus folgt, dass der Satellit dort ohne große Korrekturen in der Umlaufbahn fix über einem Punkt der Erde "steht". Liegen Umlaufbahnen tiefer auf einer leichten Elypse wirkt zunehmend die Gravitation der Erde auf die Objekte. Werden keine Korrekturen durch abbremsen oder beschleunigen vorgenommen fällt das Objekt auf die Erde, im Prinzip befindet sich jedes Objekt in einem dauerhaften Fall, wenn man es genau betrachtet. Die Abbremsung erfolgt eigentlich wenn die Objekte in die äußere Atmosphäre eintreten und zunehmend auf Widerstand treffen.

@all Können wir uns einfach drauf einigen, dass die Menschheit es einfach verdient hat vom Planeten zu verschwinden. Wenn ich mir anschaue, was da im Orbit so los ist, und was noch alles dort hin transportiert werden soll, krieg ich echt das Kotzen. Das erinnert mich dann irgendwie an den Film Wall-E, wenn die Axiom einfach durch den ganzen Satellitenmüll im Orbit durchfliegt und die einfach nur so zur Seite spritzen. So wird das mit Holy Elon auch passieren. Oder wenn man sich Gravity mal vor Augen hält, wenn dann ein Satellit mit einem andern kollidert und damit so einen schönen Kaskadeneffekt auslöst und immer mehr Satelliten mitreißt. Es wird schön enden! Die Frage ist nur wann.
 
Würde man diese Satelliten nicht kontrolliert zum verglühen bringen, könnte es irgendwann Trümmer regnen - bei einem unkontrollierten Absturz kann es passieren das nicht alles verglüht.

Die Starlink-Satelliten (zumindest der aktuell in Rente gehenden Generation) sind zu klein, als das Komponenten einen Wiedereintritt überleben könnten. Auch bei den großen, die aktuell gestartet werden, ist das sehr unwahrscheinlich, da sie sehr flach bauen und es somit kein "Inneres" gibt, dass vom restlichen Material geschützt werden könnte. Sofern also keine besonders massiven Teile verbaut sind (warum sollten sie?), pulverisiert sich das System von ganz alleine. "Kontrolliert" wird an dem Absturz nur der Zeitpunkt, um die Umlaufbahn schneller freizubekommen, nicht der eigentliche Wiedereintritt.

Was soll man dazu noch sagen...:klatsch:
Ich bezweifle nicht den IQ der Ingenieure, aber warum sind die nicht in der Lage, einen Satelliten so zu kreieren, das dieser bei Defekt & Co selbständig seinen Stützpunkt anläuft und verwertet werden kann?
Nee, lieber verglühen lassen und wertvolle Materialien für immer verlieren.
So ein Back-Responder-System ist doch kein Hexenwerk und kann sofort umgesetzt werden. So wird jeder verbrauchte Satellit wiederverwertet werden können und die Umwelt bleibt verschont.🌳
Da muss auf jeden Fall nachgebessert werden, denn Ressourcen sind begrenzt und unserer Planet Erde leidet schon genug...
Anhang anzeigen 1526754

Ein Orbitalfahrzeug mit den nötigen Triebwerken und dem Hitzeschutz für einen Wiedereintritt auszurüsten, an dessen Ende noch etwas übrig bleibt, ist keine Frage von "in der Lage sein", sondern der Ökonomie und damit letztlich auch Ökologie. Wenn man zum Beispiel Progress MS mit Soyus MS vergleicht, was im wesentlich das gleiche Raumschiff ist, nur dass 1/3 von letzterem einen Wiedereintritt überleben kann, dann verdoppelt sich die Masse dieses Teils ungefähr/die Nutzlast sinkt auf einen Bruchteil. Doppelt so viele Raketenstarts zu benötigen, weil jeder Satellit eine Rückkehrfunktion erhält, würde der Umwelt aber einen Bärendienst erweisen. Zumal ablative Hitzeschilde weiterhin Spuren in der oberen Atmosphäre hinterlassen.

Es gibt einen geostationären Orbit, dort ist die Zentrifugalkraft (umgangssprachlich auch gern Fliehkraft genannt) gleich der Gravitationskraft der Erde. Daraus folgt, dass der Satellit dort ohne große Korrekturen in der Umlaufbahn fix über einem Punkt der Erde "steht". Liegen Umlaufbahnen tiefer auf einer leichten Elypse wirkt zunehmend die Gravitation der Erde auf die Objekte.

Die Gravitation hat, unabhängig von der Umlaufbahn, keinen Einfluss auf die Lebensdauer. Aber je tiefer Teile des Orbits, desto stärker bremsen die obersten Atmosphärenschichten schon im regulären Betrieb und das sorgt über kurz (Starlink ohne Treibstoffeinsatz: Wochen bis Monate) bis lang (geostationär: Jahrhunderte bis Jahrtausende) für einen Absturz.
 
Es gibt einen geostationären Orbit, dort ist die Zentrifugalkraft (umgangssprachlich auch gern Fliehkraft genannt) gleich der Gravitationskraft der Erde. Daraus folgt, dass der Satellit dort ohne große Korrekturen in der Umlaufbahn fix über einem Punkt der Erde "steht". Liegen Umlaufbahnen tiefer auf einer leichten Elypse wirkt zunehmend die Gravitation der Erde auf die Objekte. Werden keine Korrekturen durch abbremsen oder beschleunigen vorgenommen fällt das Objekt auf die Erde, im Prinzip befindet sich jedes Objekt in einem dauerhaften Fall, wenn man es genau betrachtet. Die Abbremsung erfolgt eigentlich wenn die Objekte in die äußere Atmosphäre eintreten und zunehmend auf Widerstand treffen.

Du meinst das die Rotation der Erde auf ein Objekt im Orbit übertragen werden kann, so das es nach außen gedrückt wird. Müsste es dafür nicht eine feste Verbindung zwischen Erde und dem Objekt geben, um solche Kräfte wirksam übertragen zu können? Mit einer Steinschleuder kann man Fliehkräfte auf einen Stein übertragen. Aber eben nur solange bis man die Schleuder loslässt. Durch welches Medium werden aber Fliehkräfte bis in den Orbit(!) übertragen?
 
Gezeiten übertragen Rotationskräfte ohne fixe Verbindung. Dauert aber ein paar Millionen bis Milliarden Jahre, bis sich da nennenswert was tut und endet mit einem Ende der relativen Drehung zueinander. Deswegen zeigt zum Beispiel immer die gleiche Seite des Monds zu Erde und bei Pluto und Charon ist es auch in Gegenrichtung so, der Planet rotiert genauso schnell wie der Mond kreist.

Aber bei einem geostationären Orbit ist das der Ausgangspunkt, entsprechend tut sich gar nichts, und mit Fliehkraft hat das allgemein wenig zu tun. (Außer dass selbige natürlich elementarer Bestandteil eines Orbits an sich ist.)
 
Mit einer Steinschleuder kann man Fliehkräfte auf einen Stein übertragen. Aber eben nur solange bis man die Schleuder loslässt.
Stell dir Gravitation nicht wie ein Gummiseil vor, sondern wie einen Magneten. Du brauchst keine feste Verbindung, um mit einem Magneten Metall zu beeinflussen. Nur zieht Gravitation an allem, nicht nur an ferromagnetischen Metallen. Bei Gezeiten spielen mehrere Faktoren eine Rolle, die man so auf der Erde so schnell nicht im kleinen Maßstab nachgestellt bekommt.
Spannend sind in dem Zusammenhang Monde wie Io, die extrem geologisch aktiv sind - aber aller Wahrscheinlichkeit nach nur, weil die Gezeitenkräfte vom Jupiter den Mond durchgehend intern durchrühren. An schwarzen Löchern wird der Effekt so extrem, das Objekte nahe am Ereignishorizont in Stücke gerissen werden.

Für die Relativitätstheorie wird das Beispiel mit der Bowlingkugel auf der Bettdecke benutzt, um Raumzeit zu erklären, dass funktioniert begrenzt auch für Graviation - die Bettdecke hat leider ziemlich hohe Reibung, was das Grundkonzept hinter einem Orbit erschwert, aber gut erklärt, warum niedrige Orbits irgendwann in die Atmosphäre führen.
Ein Satellit ist wie eine Murmel auf der Bettdecke, nur eben ohne die Reibung von der Bettdecke, wenn der Satellit hoch genug unterwegs ist. Er fällt immer, aber wenn er schnell genug ist, kann er nicht zur Bowlingkugel fallen, sondern wird aus der Kuhle wieder herausgedrückt.
Wenn er zu schnell ist, verschwindet er ganz auf mehr oder weniger gerader Linie aus der Kuhle. Das nennt sich dann Escape-Velocity.

Ich würde dir empfehlen, mal Kerbal Space Program zu spielen. Das ist bisher noch das beste Spiel, um Orbitalmechanik zu benutzen und zu erklären, auch wenn es Gezeiten außenvorlässt. Wichtig ist nur, das KSP klare Grenzen für die Einflusssphären von Himmelskörpern setzt. Das ist nicht ganz realistisch. Wenn man richtige Umlaufbahnen am heimischen Rechner berechnen will, gibt es dafür entweder ein Tool von der NASA oder das leider nicht mehr weiter entwickelte Children of a Dead Earth - wobei das sich eher als Kampfsimulation in Echtzeit sieht und nicht so präzise wie das NASA-Tool sein dürfte.

Denn in der richtigen Welt drücken alle Massen entsprechende Kuhlen in die Bettdecke, während sie ihre Bahnen ziehen, das ist aber etwas rechenintensiver - daher hat sich SQUAD das damals bei KSP gespart.
 
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