Und wenn ein Game Bugs hatte, dann blieb es für immer verbuggt
Features, mate, features!
Ohne solche Features wären bspw. Spiele wie Ocarina of Time oder Majora's Mask deutlich langweiliger. Diverse Glitches im Zusammenhang mit Randomizer sind halt saugeil und machen die Titel zu Evergreens, die man drölfzig Mal spielen kann. Wird Zeit, dass MM endlich dekompiliert wird, damit es eine nicht emulierte PC-Version des OoT/MM-Combo-Randomizers gibt.
Ich persönlich fand' auch die Glitches in TotK so gut, dass sie das Spiel besser gemacht haben - sei es bspw. der Duplication Glitch, der dem Spiel half, nicht die Zeit der Spieler durch Grinding zu verschwenden, oder der Autobuild-Glitch, mit dem man fast so schnell wie Buzz Lightyear durch Hyrule reisen konnte.
Hin und wieder erscheinen ja auch ganz brauchbare Titel. Aber solange die Mehrheit von Call of Aufguss und Fifa befriedigt ist, dürfen wir keine großen Sprüge erwarten...
In vielerlei Hinsicht liegt's leider tatsächlich am - ganz nüchtern betrachtet: durchschnittlich nicht sonderlich intelligenten - Kunden. Gerade aber bei Sport-Spielen wie FIFA wäre es schon hilfreich, wenn Eltern auch tatsächlich ihre Eltern-Rolle erfüllen, damit man nicht ständig Artikel wie "Kind hat 10.000 €$ aufwärts in FIFA ausgegeben, Familie jetzt insolvent" lesen muss.
Für viele Dinge wird's auch endlich Zeit, dass die Gesetzgebung endlich im 21. Jahrhundert ankommt. Viele minder-intelligente Nutzlos-Politiker schwadronieren - ordnungspolitisch - oft darüber, dass das Internet ein rechtsfreier Raum sei, was allerdings völliger Bullshit ist. In zivilrechtlicher Hinsicht bist du als Vertragspartner aber mitunter wirklich gefi**t. Das fängt schon mit dem Bullshit an, dass man bei Steam und Co. ausschließlich Nutzungsrechte erwirbt, die jederzeit widerrufen werden können, geht damit weiter, dass ein Produkt stets verändert werden kann und der Kunde daher nicht weiß, was genau er kauft (bei Spielen, die sich verbessern, ist das kein Problem, es gibt allerdings auch diverse gegenteilige Fälle), und endet mit Gambling und Kostenverschleierungs-Bullshit. Man könnte ja schon damit anfangen, Spiele, die Gambling enthalten, an eine staatliche Glückspiellizenz zu koppeln und mit einer USK von 18 zu versehen. Dazu wäre es noch sinnvoll, den Bullshit mit den drölfzigtausend Currencies zu unterbinden, die verschleiern sollen, wie viel Geld man wirklich verbrennt.
Ohne die Indie-Szene wären die letzten Jahre meiner Meinung nach ziemlich trüb gewesen...
Das sehe ich sehr zweispältig. Ja, es gibt gute Indie-Spiele - bspw. Hades, Hollow Knight, etc. Allerdings sind Indie-Spiele hauptsächlich noch "irgendwelche" Metroidvanias, die mitunter auch schon darunter leiden, dass es bei Innovationen diminishing returns gibt. Zudem fehlt auch - bei hauptsächlich Metroidvanias - die Genre-Vielfalt. In der Hinsicht muss sich die Indie-Szene wirklich noch weiterentwickeln. Gut finde ich, dass es mittlerweile auch viele gute Indie-Spiele im JRPG- und Horror-Bereich gibt. Da geht allerdings sicherlich noch mehr. Schließlich wird "Indie" mittlerweile auch oft als Werbebegriff missbraucht. Einige Spiele sind, nur weil wenige Entwickler daran arbeiten, nicht automatisch "Indie". Ich musste lachen, als bspw. Eiyuden Chronicle als Indie bezeichnet wurde, obwohl daran diverse alte Konami-Entwickler arbeiten, die früher für Suikoden verantwortlich waren. Das hat nichts mit "Indie" zu tun.
"Zum Glück" kann man sich auf Third Parties und eingekaufte Third Parties verlassen, sonst wäre es zappenduster. Sowohl bei Sony, als auch bei Microsoft.
Kann man das? In der Hinsicht sieht's meiner Ansicht nach derzeit noch zappenduster aus:
- Microsoft ist derzeit die reinste Clownfiesta. Der Zenimax-Deal hat bislang nur Starfield - das bislang schlechteste Bethesda-Spiel nach Fallout 76 - hervorgebracht. Den ABK-Deal sehe ich für die Spielerschaft auch kritisch. ABK selbst ist die reinste Clownfiesta und gut dabei, die eigenen IPs umzubringen. Wer interessiert sich schon noch für Overwatch, Diablo oder World of Warcraft außer die ganz harte Stammspielerschaft?
- Sony sehe ich - wenn auch weniger - kritisch. Ich glaube zwar schon, dass sich der Deal mit Square-Enix irgendwie gelohnt hat, FF XVI war allerdings ein Totalschaden und FF VII Remake Intergrade war m.E. auch nicht gerade das Gelbe vom Ei. Rebirth sieht zwar bislang wirklich gut aus, ich versuche allerdings, mir keine großen Hoffnungen mehr zu machen, da die in der Vergangenheit schon oft enttäuscht wurden. Es bleibt abzuwarten, was die kommenden "exklusiven" third party Spiele bringen werden. Ich hoffe wirklich, dass Spiele wie Stellar Blade, The First Descendant oder Rise of the Ronin gut werden, werde allerdings auch versuchen, realistisch zu bleiben und mich nicht dem Hype hinzugeben. Zudem bleibt abzuwarten, ob die Spiele nicht auch für PC erscheinen werden. Gerade dann fällt die Wahl zwecks Modding-Möglichkeiten ohnehin auf den PC. Ich kann schon - ähnlich wie bei RE2R und RE3R - die freizügigen Outfits in Stellar Blade sehen.

@AzRa-eL : Habe ich da gerade Pink Spider-Man im Screenshot-Thread gesehen?

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