News PikaOS: Gaming-Distribution mit Linux 6.16, Tweaks und FSR 4

Was soll daran gut sein?
Ich hole mir Windows und kann ohne großartige Verrenkungen alles damit machen.
Ich hätte von Windows voll die Nase voll, wenn ich erst einmal zig Releases ausprobieren müsste,
um herauszufinden, von welcher ich am meisten profitieren würde.
Sorry, aber das ist was für chronische Spielkinder.
 
Was nützen vier Hauptstränge, wenn es am Ende hunderte Distributionen gibt, die sich in relevanten Punkten unterscheiden? Das ist keine Standardisierung.
Wenn es keine Standards geben würde, hätte Linux dort wo solche Dinge noch wichtiger sind als auf dem Desktop und wo richtig viel Geld damit verdient wird, nicht über über 60% Marktanteil. Bei Systemen die an am Internet hängen sogar ca. 90% Marktanteil.

Der Desktop-Bereich bleibt unterentwickelt, weil das Mantra von Distributionsvielfalt als Stärke verklärt wird.
Diesen Irrglauben lese ich seit Jahrzehnten und jetzt auch wieder in der PCGH.
Diese Liste mit den 800 Distributionen ist aber halt vollkommen irrelevant. Da wird halt jeder dämliche Fork und jede Spezialdistribution mit aufgeführt die irgend wann mal für irgend eine Spezielle Serverumgebung gemacht wurde. Oder auch so Sachen wie die Distributionen die für München und die Französische Polizei gemacht wurden, die niemals eine Privatperson installieren wird.
Von den 800 ist über die Hälfte vermutlich schon tot, die andere Hälfte läuft auf Server oder sonstigen speziellen Umgebungen.
Bleiben also vielleicht noch 200 über, wenn man da dann noch alles mögliche komische Zeig rausnimmt bzw. Dinge die einen speziellen Einsatzzweck haben, wie z.B. Pentests oder so, bleiben dann vielleicht noch 50-100 über.
Und auch da kannst dann nochmal aussortieren nach Kriterien wie Erfahrung des Benutzers, Aktualität usw.
Am Ende bleiben da pro Benutzer vielleicht noch ein, zwei Handvoll an Distributionen über.
Da kann man sich dann halt die Sachen anschauen und entscheiden.
Klappt bei anderen Dingen wie Autokauf, Hausbau, Smartphone Kauf, PC Kauf usw. doch auch, warum sollte das jetzt bei Betriebssystemen nicht gehen?
 
Ich hole mir Windows und kann ohne großartige Verrenkungen alles damit machen.
Ich hätte von Windows voll die Nase voll, wenn ich erst einmal zig Releases ausprobieren müsste,
um herauszufinden, von welcher ich am meisten profitieren würde.
Hilft aber auch nichts, wenn es nur einen gibt und der mit jeder Version schlechter wird. Und es muss immer noch niemand zig Distros ausprobieren. Das Desktop-Linux, das bis jetzt am weitesten unterstützt wird, ist soweit ich das überblicke, Ubuntu. Also würde man im professionellen Umfeld vermutlich einfach Ubuntu nehmen, solange man keinen expliziten Grund dagegen hat.
 
Wenn es keine Standards geben würde, hätte Linux dort wo solche Dinge noch wichtiger sind als auf dem Desktop und wo richtig viel Geld damit verdient wird, nicht über über 60% Marktanteil. Bei Systemen die an am Internet hängen sogar ca. 90% Marktanteil.

Du kommst vom Thema ab.
Es geht hier darum, dass es zu wenig Linux Unterstützung für etablierte kommerzielle Software gibt.
Wie viele Linux-Systeme im Umlauf sind, ist hier auch nicht von Relevanz.
Im Übrigen kann man Server und Desktop-Systeme nicht in einen Topf werfen.

Von den 800 ist über die Hälfte vermutlich schon tot, die andere Hälfte läuft auf Server oder sonstigen speziellen Umgebungen.
Bleiben also vielleicht noch 200 über, wenn man da dann noch alles mögliche komische Zeig rausnimmt bzw. Dinge die einen speziellen Einsatzzweck haben, wie z.B. Pentests oder so, bleiben dann vielleicht noch 50-100 über.

Es ist unerheblich, ob wir hier über 800, 400, 200, 100, 50 oder gar 25 Distributionen sprechen, das ist alles viel zu viel.
 
Es geht hier darum, dass es zu wenig Linux Unterstützung für etablierte kommerzielle Software gibt.
Wie viele Linux-Systeme im Umlauf sind, ist hier auch nicht von Relevanz.
Die beide Punkte hängen aber direkt zusammen.
Auf Linux Servern laufen Unmengen an kommerzieller Software. Warum? Weil Linux hier die entsprechende Marktdurchdringung hat und es von den Anwendern bei den Firmen eingefordert wird das sie eine Linux Version ihrer Software bereitstellen.

Warum mangelt es also am Support von Kommerzieller Software oder der Hardware im Desktopbereich?
Nicht wegen irgendwelcher fehlenden Standards, sondern schlicht an der noch nicht ausreichenden Marktdurchdringung und dadurch nicht die nötige Anzahl an Anwendern die den Support einfordern.


Es ist unerheblich, ob wir hier über 800, 400, 200, 100, 50 oder gar 25 Distributionen sprechen, das ist alles viel zu viel.
Und wann wäre es dir den genug? 5, 4, 3, 2, 1? Los sagt doch mal ne Zahl? Und warum wäre das aus deiner Sicht besser? Was für ein Problem würde das genau lösen? Wie genau willst du jemanden verbieten eine weitere Distribution zu machen? Wie willst du das mit den FOSS Lizenzen vereinbaren das du es jemandem verbieten willst? Willst du etwa das Linux nicht mehr FOSS ist?
Ein „das ist zu viel“ kann jeder raushauen!
 
Es geht hier darum, dass es zu wenig Linux Unterstützung für etablierte kommerzielle Software gibt.
Ich verstehe den Satz nicht richtig, glaube ich.

Er fängt schon mal richtig an, dreht aber dann ins Gegenteil?

Du meinst
"dass es zu wenig Linux Unterstützung von etablierter kommerzieller Software gibt.​
(Oder wolltest Du fälschlicher Weise ausdrücken, dass es zu wenig Linux-Unterstützung... also Unterstützung von "Linux" für etablierte kommerzielle Software gibt?)​

Die Software und Hersteller müssen Linux unterstützen, nicht Linux die Software.
Das ist ein oft fabrizierter Denkfehler.
Z.B. NICHT Linux unterstützt Nvidia schlecht - Nvidias Support für Linux durch ihre Treiber ist schlecht. Dass Nvidia auf Linux schlechter läuft, als auf Windows ist ganz allein Nvidias Schuld und Versagen.

Nicht die Strasse muss für den BMW-Roadster ausgelegt werden - der Roadster muss auf die Gegebenheiten der Strasse ausgelegt werden!


Wie viele Linux-Systeme im Umlauf sind, ist hier auch nicht von Relevanz.
DU hattest Dich doch über die Auswahlmenge beklagt und die angeblichen über 800 in die Runde geworfen?

Wir finden die Auswahl an Geschmacksrichtungen und Ausrichtung auf unterschiedlichste Ansprüche gut.

Es gibt auch nicht nur ein Auto.

Es ist unerheblich, ob wir hier über 800, 400, 200, 100, 50 oder gar 25 Distributionen sprechen, das ist alles viel zu viel.
Ach? Es soll nur eine Sorte Vanille-Eis von Schöller geben?
Ich bin dagegen! Ich mag kein Vanille, ich mag Nuss. Und andere sind vielleicht allergisch auf Nüsse. Und jemand drittes braucht Sorbet.
Wieder ein anderer ist heute mal verspielt und will Spaghetti- Eis ...

Leute, die sich über die Auswahl beklagen, haben den Überblick verloren oder verstehen die Materie nicht, oder beides.
Vielleicht sind sie gerade auch an anderer Stelle überfordert? Möchten am liebsten beraten werden, die Entscheidung abgenommen bekommen oder am besten einfach gesagt bekommen, was sie tun sollen.
Das kriegst Du bei Microsoft. Allerdings hat Microsoft nicht DEIN bestes Interesse im Fokus.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich kann @bitsbytes schon in gewisser Weise verstehen. Aber so funktioniert es leider nicht! Wie auch ?
Sollen sich alle Entwickler auf eine einzige Version konzentrieren ? Dann gibt es nur noch Ubuntu ? Oder für was entscheidet man sich ?
Die Leute, die Distros zusammenstellen, arbeiten eh nicht am Grundgerüst.

Was halt fehlt, ist die weite Verbreitung von Linux. Dann klappt es auch mit der kommerziellen Software und den Treibern.
Und dann ist es auch völlig egal, welche Distro man verwendet. Die Auswahl ist wirklich nicht das Problem.
 
Ich kann @bitsbytes schon in gewisser Weise verstehen. Aber so funktioniert es leider nicht! Wie auch ?
Sollen sich alle Entwickler auf eine einzige Version konzentrieren ? Dann gibt es nur noch Ubuntu ? Oder für was entscheidet man sich ? Die Leute, die Distros zusammenstellen, arbeiten eh nicht am Grundgerüst.

Tja, ein Versäumnis aus der Anfangszeit, das uns heute noch verfolgt.
Linus Torvalds hätte damals Linux nicht nur als Kernel, sondern als vollumfängliches Unix herausgeben sollen.
Er hätte einfach nur fragen müssen, es hätte mit Sicherheit Leute gegeben, die ihn dabei unterstützt hätten.

Was halt fehlt, ist die weite Verbreitung von Linux. Dann klappt es auch mit der kommerziellen Software und den Treibern.
Und dann ist es auch völlig egal, welche Distro man verwendet. Die Auswahl ist wirklich nicht das Problem.

Zu der weiten Verbreitung von Linux wird es aber nicht kommen.
Dafür fehlen einfach in vielen Bereichen kommerzielle Applikationen.
Im Serverbereich weniger ein Problem, aber auf dem Desktop.
(Wenn man nicht gerade bescheidene Bedürfnisse hat und mit Open Source Software hinkommt).

Linux ist auch zu sehr divers / verbastelt. Installation, Shell Environment, GUI, update/maintenance Prozeduren.
Das gibt zu viele Probleme bei Anwendern, vor allem aber bei Firmen, die neben Ihren Applikationen immer auch
das Betriebssystem mit unterstützen müssen.

Was auch ein ziemlicher Hemmschuh ist, das ist die Linux community selbst.
Wenn Du die Leute fragst, sie möchten noch nicht mal mit Windows in irgendeiner Form konkurrieren.
Sie wollen noch nicht mal, dass es kommerzielle Software in genügendem Umfang gibt, dass man bei
Windows endlich mal den Stecker ziehen könnte, wenn es einem mal zu bunt wird.

Darum kann ich Linux im Desktop Bereich einfach nur kritisieren.
Das ist konzeptlos und ohne jegliche Vision.
Linux ist schließlich kein Selbstzweck, es ist etwas für die Anwender.
Gerade jetzt, wo Microsoft uns so tolle Dinge aufzwängen möchte, wäre es ein Segen gewesen, auf Linux umsteigen zu können. Nur, mangels kommerzieller Applikationen geht es nicht. Jammerschade.
 
Sie wollen noch nicht mal, dass es kommerzielle Software in genügendem Umfang gibt, dass man bei
Windows endlich mal den Stecker ziehen könnte, wenn es einem mal zu bunt wird.
Ach, das glaube ich so nicht. Es sind mit Sicherheit nicht alle gleich.

Linux ist schließlich kein Selbstzweck, es ist etwas für die Anwender.
Gerade jetzt, wo Microsoft uns so tolle Dinge aufzwängen möchte, wäre es ein Segen gewesen, auf Linux umsteigen zu können. Nur, mangels kommerzieller Applikationen geht es nicht. Jammerschade.

Ich glaube, das ist zu schwarz/weiß gedacht. Für einige funktioniert es ja schon.
Ich brauche Windows nur noch für VR. Und das wird irgendwann vorbei sein.
Man könnte auch beides nutzen und das ist das schöne daran.
Es wird keiner gezwungen nur Windows oder nur Linux zu nutzen.

Ich persönlich würde nur Windows für Sachen hochfahren, die unter Linux nicht laufen.
Ich würde :kotz:falls es Linux nicht mehr geben würde und ich zu Windows zurückkehren müsste.
Aber jeder so wie er mag! :)
 
Natürlich hat Microsoft mit Windows Standards gesetzt. Aber @bitsbytes , Du sagtest selber, dass Windows sich jetzt in eine Richtung bewegt, die Dir nicht geheuer ist. Da bist Du ja bei weitem nicht der einzige. Und warum kann MS das einfach ignorieren? Weil sie ein Quasi-Monopol haben.
Ein jedes System hat Vor- und Nachteile. Windows hat den Vorteil, dass es standardisiert ist und jeder damit umgehen kann, weil man es in der Schule schon lernt. Zumindest heutzutage.
Der Nachteil ist aber, dass Windows nicht quelloffen ist, und MS ein Monopol hat. Und somit fast alles tun kann, was WIR als Benutzer nicht wollen.

Linux hat den Vorteil, dass es quelloffen ist. Und es hat den Vorteil der Diversität. Damit ist eine Monopolbildung ausgeschlossen. Wenn eine Distri Dir nicht mehr passt, sagst Du Ade und wechselst zu einer anderen.
Der Nachteil ist eben die Quelloffenheit. Das sorgt dafür, dass Firmen, die proprietäre Produkte verkaufen und in Konkurrenz stehen könnten, Linux nur ungern oder gar nicht unterstützen, weil man eben Dinge wie DRM und/oder Kopierschutzmaßnamen nicht einfach durchdrücken kann.

Die Vielfalt an Distributionen ist kein Nachteil. Denn im Prinzip liegt doch jeder Distri das gleiche Linux zu Grunde. Im Kern ist Linux also sehr wohl standardisiert. Das Einzige, was nicht standardisiert ist, ist das Aussehen, und welche Pakete (bzw. Paketquellen) mitgeliefert werden.

Du kannst auch mit dem ganz stinknormalen SUSE Linux Spiele zocken, genauso wie Du mit Nobara auch arbeiten könntest. Der einzige Unterschied ist eben, wie die Distris von Beginn an ausgerichtet sind.
Du kannst also entweder gleich eine Distri nehmen, die das von Dir gewünschte direkt mitbringt, oder eine x-beliebige und das, was Du brauchst, selber nachinstallieren. Es gibt ja auch Distris, die kaum mehr als den Kernel mitbringen und die Du dann komplett selber einrichten kannst.
 
Natürlich hat Microsoft mit Windows Standards gesetzt. Aber @bitsbytes , Du sagtest selber, dass Windows sich jetzt in eine Richtung bewegt, die Dir nicht geheuer ist. Da bist Du ja bei weitem nicht der einzige. Und warum kann MS das einfach ignorieren? Weil sie ein Quasi-Monopol haben.
Ein jedes System hat Vor- und Nachteile. Windows hat den Vorteil, dass es standardisiert ist und jeder damit umgehen kann, weil man es in der Schule schon lernt. Zumindest heutzutage.
Der Nachteil ist aber, dass Windows nicht quelloffen ist, und MS ein Monopol hat. Und somit fast alles tun kann, was WIR als Benutzer nicht wollen.

Von wegen quelloffen. Ich verwende viele kommerzielle Programme. Die meisten, wenn nicht alle Firmen, leben von ihrer intellectual property. Man kann nicht immer alles quelloffen machen.

Zum Punkt Monopol. Auch der größte Monopolist ist von Verkaufs oder Nutzungszahlen abhängig.

Hätten sich die Leute mal vorher besser überlegt, ob man überhaupt auf Windows 11 migrieren sollte oder auch keine Software zu kaufen, die unnötig hohe Anforderungen an die Mindestversion vom Betriebssystem stellt.
Dann wären wir höchstwahrscheinlich schon viel weiter, was anwenderfreundlichere Angebote anbelangt,
denn alle Firmen hängen von Vertrieb und Stückzahlen ab.

Momentan werden wir Anwender von mehreren Seiten in die Zange genommen:
1. Microsoft, die einen zu Windows 11 drängen
2. Online Magazine, die ins gleiche Horn blasen
3. Zu hohe Anforderungen seitens der Hersteller, was die Mindest-Betriebssystem-Version für ihre Produkte anbelangt und diese grundlos hochsetzen. Beispiel: DxO Photolab 8.7. Erfordert mindestens Windows 10 22H2, obwohl es nachweislich auch auf einer Win10 22H2 perfekt funktioniert.
4. Der Trend zu Abo Software, wo einem nichts mehr gehört, egal wie viel Geld man schon reingesteckt hat.

Mit Open Source lässt sich leider nicht alles lösen.
Davon profitieren nur diejenigen, die keine kommerziellen Lösungen benötigen.

Linux hat den Vorteil, dass es quelloffen ist.

Und damit hört es aber schon auf, wenn man einen Ersatz für Windows und kommerzielle Applikationen sucht.

Und es hat den Vorteil der Diversität.

Diversität hat im Umfeld von IT oder auch Produktentwicklung und Support noch nie einen Vorteil gehabt.
Das ist totaler Unsinn, was Du hier erzählst.

Damit ist eine Monopolbildung ausgeschlossen.
Und viele andere Dinge auch.
Darum gibt es ja so wenige kommerzielle Anwendungen/Lösungen für Linux.
Im Windows Bereich ist vieles deutlich standardisierter.
Firmen laufen nicht Gefahr in einem Support Chaos zu stranden.
Diversität bedeutet schlicht und ergreifend mehr Entwicklungs, Test und Support-Efforts.

Wenn eine Distri Dir nicht mehr passt, sagst Du Ade und wechselst zu einer anderen.

Das ist eine ziemlich beschränkte Sicht auf die Dinge, die man sich nur dann erlauben kann,
wenn das System nur zum Internet Browsen und Mail Lesen verwendet wird.

Bei komplexeren Systemen hast Du weder Zeit noch Lust, wechseln zu müssen.

Darum sage ich auch immer wieder, Linux ist im Grunde genommen über diesen Bastlerstatus nicht hinaus.
Die Leute, die Diversität so toll finden haben anscheinend genug Zeit mit dem Rechner einfach nur rumzuspielen oder Linux als Selbstzweck zusehen. Mal diese, mal jene Distribution ausprobieren, wenn einem was nicht gefällt.

Das ist doch alleine schon der größte Schwachsinn überhaupt.
Man installiert sich ein OS, Programme und wechselt dann am besten nur noch die Programme,
wenn einem eines nicht gefällt.

Das ganze Betriebssystem / Distribution zu wechseln ist doch der größte Unsinn überhaupt.

So divers wie Installation, Maintenance, GUI, Shell environment, alles unter /etc, sind, macht es einfach zu viel unnötige Arbeit, als dass man tatsächlich Distributionshopping betreiben sollte.

So wie Du argumentierst, ist das auf reinem Hobby Level .. das macht man vielleicht in jungen Jahren zu seiner Sturm und Drang Zeit, bis man kapiert hat, das das einfach nur verlorene Zeit ist.


Der Nachteil ist eben die Quelloffenheit. Das sorgt dafür, dass Firmen, die proprietäre Produkte verkaufen und in Konkurrenz stehen könnten, Linux nur ungern oder gar nicht unterstützen, weil man eben Dinge wie DRM und/oder Kopierschutzmaßnamen nicht einfach durchdrücken kann.

Der Satz macht für mich keinen Sinn.
Der eine kann halt Quelloffen anbieten.
Kommerzielle Firmen haben eine ganz andere Firmen Struktur, da muss noch eine Menge Zeug mit durchgefüttert werden, Du hast eine wesentlich höhere Verantwortung für die Mitarbeiter und Deine Kunden.
Da kannst Du nicht einfach darauf setzen, dass irgendjemand was über PayPal spendet oder Dich sponsert.

Die Vielfalt an Distributionen ist kein Nachteil. Denn im Prinzip liegt doch jeder Distri das gleiche Linux zu Grunde. Im Kern ist Linux also sehr wohl standardisiert. Das Einzige, was nicht standardisiert ist, ist das Aussehen, und welche Pakete (bzw. Paketquellen) mitgeliefert werden.

Einige Dinge dazu:

1. Es ist für jeden Anwender eine völlig unnötige Last zunächst einmal überlegen zu müssen, welche der Distributionen für die eigenen Anforderungen am besten geeignet ist. Auch was die spätere Maintenance oder auch Updates anbelangt.

2. Dann der Wechsel zwischen Distributionen. Kostet nur unnötig Zeit und erneute Einarbeitungszeit in die Eigenheiten der anderen Distribtion und bis alles wieder so läuft wie vorher.

3. Hinzu kommt auf technischer Ebene hinsichtlich Qualität ...

Die verschiedenen Distributionen haben alle eine eigene Idee von Installern, Paketzusammenstellungen, Maintenance und Look & Feel.
Es werden verschiedensten Release Stände von
- Kernelversionen
- Entwicklungssystem
- System- und Shell Environment gemischt
Das alles ermöglicht schon eine Vielzahl neuer Fehlerbilder, weil nicht immer alles 100 %ig zusammenpasst.

Die ganzen Support-Efforts sollten besser in ein System gehen, als dass hunderte von Teams einfach nur neue Distributionen schnüren und damit u.a. auch andere/neue Fehlerbilder generieren.

Hier kommt Standardisierung ins Spiel.

Microsoft wäre mit 800 Versionen von Windows auch nicht so erfolgreich geworden, da kannst Du mir erzählen was Du willst. Standardisierung ist das A und O in der IT.

Du kannst auch mit dem ganz stinknormalen SUSE Linux Spiele zocken, genauso wie Du mit Nobara auch arbeiten könntest. Der einzige Unterschied ist eben, wie die Distris von Beginn an ausgerichtet sind.

Du vergisst eines. Es gibt für einen Rechner noch viele andere Einsatzgebiete, nicht nur gaming.
Das muss Linux aber auch abdecken.
Darum ist es ja leider so, dass Linux in vielen Fällen keine Alternative zu Windows (oder macOS) ist.

Du kannst also entweder gleich eine Distri nehmen, die das von Dir gewünschte direkt mitbringt, oder eine x-beliebige und das, was Du brauchst, selber nachinstallieren. Es gibt ja auch Distris, die kaum mehr als den Kernel mitbringen und die Du dann komplett selber einrichten kannst.

Gaming ist nicht alles ...
Aber es wäre für alle ein Vorteil, nicht unnötig Zeit in die Distributionsfrage stecken zu müssen
und wenn es kommerzielle Produkte in einem ähnlichen Umfang wie bei Windows gäbe.

Wenn jemand gerne Spielt profitiert er auch von EINER stabilen Betriebssystem Version, bei der alle people resourcen daran arbeiten, diese Eine Version möglichst Bugfree hinzubekommen.

Welche Applikationen nachher installiert werden oder meinetwegen auch noch die Personalisierung der GUI ist aufgabe eines Paket Managements, nicht im total schwachsinnigen Schnüren von über 800 Distributionen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Natürlich ist Gaming nicht alles. Das habe ich auch nie behauptet. Es ist eine Last für den Anwender, über den Einsatz einer Distribution nachdenken zu müssen? Wofür hat der Mensch ein Gehirn? Wir müssen über ALLES, was wir uns anschaffen nachdenken!
Wenn ich mir ein Haus baue, muss ich Nachdenken. Wenn ich mir ein Auto kaufe, muss ich nachdenken. Wenn ich mir einen PC kaufe, muss ich nachdenken. Wenn ich mir Klamotten kaufe, muss ich nachdenken. Sogar wenn ich mir was zu essen kaufe, muss ich nachdenken, zumindest, wenn mir meine Gesundheit lieb ist.
Oh Gott! Denken ist ja so eine Last! Ernsthaft jetzt? Es ist eine Last, sich über einzusetzende Software Gedanken zu machen? Deine Sicht ist äußerst beschränkt...

Natürlich gibt es Dinge, die man mit Linux nicht machen kann. Das hab ich nie bestritten. Aber das trifft eben nicht auf alles zu. Der größte Hinderungsgrund für einen Wechsel ist die (Denk)Faulheit.
Man will alles auf dem Silbertablet präsentiert haben. Bloß nur ja nichts denken, das ist ja anstrengend. Bloß nie nachdenken. Uh... Denken ist ja so schrecklich.

Ja, und dann kommen eben Monopole wie MS dabei heraus. Selber schuld, sag ich da nur.

Ja... Diese Gedankenlosigkeit in der Gesellschaft. Das ist die Ursache für fast alle Probleme, die wir so haben. Auch Abseits der IT.
 
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