99% aller Leute kennen den Begriff halt von Star Trek, und da ist Warp 1 Lichtgeschwindigkeit, also gibts da kein Unterlicht-Warp.
Nutzt der Impulsantrieb nicht ab TNG oder spätestens DS9 Warpspulen-ähnliche Technik zur Effizienzsteigerung? Warpgeschwindigkeit != Warpantrieb, auch in Star Trek.
Edit: Ok Ressourcenabbau wäre mittelfristig was, wofür wir nen guten Antrieb für unser Sonnensystem brauchen können. Aber bis dieser Warp-Antrieb wirklich Praxis wird haben wir unser System schon konventionell leergegrast.
Für Ressourcenabbau muss ein Antrieb vor allem effizient sein. Wenn man mehr Energie für den Abbau braucht, als für die Umwandlung der Materie vor Ort nötig wäre, wird er weitestgehend sinnlos. (Das ist so ein Punkt, den Leute mit Angst vor interstellaren Angreifern nicht kapieren: Es lohnt, zumindest mit für uns vorstellbaren Technologien, einfach nicht, interstellar zu Reisen, um schnödes Material zu holen.)
Artemis, die Pläne für Mondbasen + der Ausflug zum Mars finden auch ohne Kriegswettkampf statt.
Sorry, dass du es auf diesem Wege erfahren must, aber: Wir haben aktuell einen 1A-Stellvertreterkrieg mitten in Europa und die Spannungen zwischen den beiden größten Weltraumnationen sind schärfer als das Konfliktpotential Ende der 80er. Und "stattfinden" ist für Marsmissionen und Mondbasen, aber selsbt für Artemis ziemlich hochgegriffen.
Alles was auch nur in die Nähe (astronomisch gesehen) größerer beschleunigungen kommt verwandelt Astronauten aber spontan in Matschhaufen (deswegen hat StarTrek den "Trägheitsdämpfer" erfinden müssen...)
Innerhalb einer Warpblase sollte es wenig bis gar keine Beschleunigung geben. Der Raum bewegt sich, nicht das Schiff darin.
Das ist vom Prinzip kein Problem, man muß die Reaktoren nur entsprechend groß bauen, das ist bekannt.
Link, um das weiter nachzulesen?
Mit der Größe des Reaktors steigt die Entfernung, über die ein Magnetfeld aufrecht erhalten werden muss, es steigt die benötigte Stärke und es steigt die Wärmekonzentration an der Außenhülle des Reaktors. Aber es steigt weder das Isoliervermögen der Materialien zwischen der heißen Außenhülle und den extrem weiter herunterzukühlenden Magneten noch deren Flussdichte. Und wieso es bei einem großen Reaktor leichter werden sollte, Helium abzusaugen, erschließt sich mir gar nicht.
Trotzdem halte ich persönlich die Aussage, ein Mensch könnte über Stunden wenn nicht noch länger 10G und mehr ertragen für kompletten Unsinn.
Deine Quelle sagt 12 G dauerhaft? Ich hatte noch keine Zeit die zu lesen aber ich kanns mir nicht vorstellen. Bei 12G hätte ich fast eine Tonne Gewicht. Das bringt mich auch in der bestmöglichen ergonomischsten Position ziemlich sicher um würde ich sagen. Und das hat nicht nur damit zu tun dass ich eher nicht der trainierteste Mensch auf Erden bin
12 G??? Das ist Schleudersitz-Niveau. Aka "wer es einmal erlebt, riskiert den Verlust von ein paar cm Körpergröße, wer es zweimal macht der Flugtauglichkeit". Das ist eine Belastung, die man einem Menschen maximal wenige Millisekunden zumutet, wenn man sichergehen will, dass er danach noch intakt ist. Im Bereich von Sekunden gelten 5-8 g akzeptabel (das sind so die maximalen Belastungen bei Flugmanövern) und im Bereich von Minuten ist man dann bei 3-4 g (z.B. Raketenstarts). Über Stunden wären vermutlich schon 2 G zuviel.
(Zumindest solange man das ganze trocken bewerkstelligen will. Untergetaucht könnte jeweils mehr möglich sein, aber dann hat man eine ganze Menge weiterer technischer und praktischer Probleme.)
Das letzte was ich zu Warp gehört habe, es soll auch ohne Anti-Materie funzen soll. Braucht man nur genug Masse, ein paar Jupiter voll oder so.
Anitmaterie hat damit allgemein nichts zu tun. Die wäre nur ein praktisch-kompakter Energiespeicher. Was man für einen >C-Warp-Antrieb braucht, zumindest nach der letzten Berechnung, die ich mal dazu gesehen habe:
3-4
negative Jupitermassen.
Also "exotische Materie", die Anti-Gravitation abstrahlt und von der außer außer Warpfeld-Mathematikern noch nie jemand etwas gehört hat. Insbesondere niemand, der das real exisitierende Universum beobachtet.