News Physiker glauben: Wettrennen um ersten Warp-Antrieb läuft an

Dein Training ist Kampftrinken! :fresse:
Vor 20 Jahren vielleicht :ugly:
Daher kann ich die Aussage nur so interpretieren, dass 15-20G in "idealen Bedingungen" zumindest mehr als kurzfristig möglich sein müssen. Btw, Ralf Schumacher hat bspw. einen Unfall mit 78G überlebt und keine dauerhaften Schäden davon getragen. Hier sogar ein Beispiel mit 243g!!!!
Solche Beschleunigungen überlebst du Bruchteile von Sekunden lang, nicht Stunden oder Tage.

Die Zahlen sind da beliebug geduldig. Die Faust eines Boxers der auf nen Sandsack drischt dürfte in den vierstelligen Bereich gehen was die Gs angeht... trotzdem wird der Boxer bei 10G dauerhaft auf den Körper schnell bewusstlos und stirbt. Übrigens deswegen Handschuh und Sandsack weil die Variante Fingerknöchel auf Stirnbein vermutlich 5-stellige Gs erzeugt - wo wir auch im kurzen Zeitraum wieder beim "Matsch" sind :-P
 
Solche Beschleunigungen überlebst du Beuchteile von Sekunden lang, nicht Stunden oder Tage.
Das ist mir klar, ich wollte nur ergründen warum ich die Aussagen in dem Bericht so interpretiere, dass schon ein längerer Zeitraum gemeint ist. Denn klar bewiesen ist ja, dass ein Körper mehr als 15-20G aushalten kann (für den Bruchteil einer Sekunde), denn diese Unfälle (würde den Boxer da ausnehmen, da die Beschleunigung hier nur auf einen kleinen Punkt wirkt und nicht den gesamten Körper) zeigen dies ja deutlich. Daher halte die Aussage "15-20g sind möglich" für eine Aussage die auf einen längeren Zeitraum hindeutet. Wobei der Artikel nicht sagt, wie lange und auf den Faktor Zeit gar nicht eingeht.
 
Hat mich auch überascht, aber ich würde die Quelle so interpretieren, dass 15-20G (ja sogar dies ist genannt) möglich erscheinen.
Möglich vielleicht, aber auf Dauer gesund sicher nicht.
Der Vorteil bei 1G Beschleunigung ist, dass das die natürliche Erdschwerkraft ist. Daran sind alle Lebewesen seit Milliarden Jahren angepasst. Man muss das Raumschiff entsprechend bauen, dass man auch mit 1G bremsen kann.
 
Der Vorteil bei 1G Beschleunigung ist, dass das die natürliche Erdschwerkraft ist. Daran sind alle Lebewesen seit Milliarden Jahren angepasst. Man muss das Raumschiff entsprechend bauen, dass man auch mit 1G bremsen kann.
In unserer heutigen Zeit ist ja selbst eine konstante Beschleunigung mit 1g (warum schreiben wir das eigentlich alle gerade Groß?) eine enorme Bereicherung, bei 27.000km/h oder 7.500m/s ist man mit 1g (also mal grob 10m/s²)nach nunmal 750 Sekunden "durch" mit dem Thema Beschleunigung, wenn man jetzt mal 3,5 Tage so beschleunigen könnte, wäre das für uns schon ein großer Fortschritt.
 
Puh! Was bedeutet "künstlich" für dich? Denn selbst Einstein erkannte ja schon, dass wenn wir (als menschliche Person; physikalisch als Masse betrachtet) in einem Raum und einer Zeit bewegen, wird die Raumzeit gekrümmt! Insofern ist die einzige Herausforderung an die Menscheit eine Masse künstlich zu erschaffen! Genau dies widerum haben Breit-Wheller schon in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts theoretisch erarbeitet und mein Kentnissstand ist, dass es mittlerweile auch praktisch umgesetzt werden konnte!


Irgendjemand muß irgendwas erfinden, dass das macht, quasi irgendeinen Generator, mit dem man die Zeit oder den Raum verändern kann. In der SiFi Literatur wird das breit beschrieben, zusammen mit künstlicher Gravitation usw..

Wie das nun ausgestaltet ist, das ist völlig offen, wir haben da nicht wirklich etwas vorzuweisen, das ist jenseits dessen, was wir derzeit wissen.

Nö, den gab es bisher nicht

Wenn irgendjemand irgend einen Generator erfindet*, mit dem man Raum oder Zeit dehnen kann kann, dann gibt es dafür den Nobelpreis. Eine Debatte darüber erübrigt sich. Selbiges gilt auch, wenn jemand Krebs heilen oder die Existenz Gottes wissenschaftlich beweisen könnte.

* erfinden im Sinn von tatsächlich etwas, das man auch im Labor sehen kann und nicht irgendwelches hypothetisches Zeug, das zwar sehr tolle Kurzgesagtvideos gibt, aber sonst nur Spekulation ist.

Was hat das mit Fusion zu tun?

Weil in Deutschland damit die normalen Kernkraftwerke als Konkurrenz ausfallen. In anderen Ländern sieht es anders aus. Da wird dann genauer nachgerechnet, wenn z.B. ein EPR irgendwann für 6 Mrd zu bauen ist und das Fusionskraftwerk 10 Mrd € kostet.

Aber man hat sich in den 80ern halt für den Tokamak entschieden.

Der Tokamak hat halt eben den gigantischen Vorteil, dass er recht einfach ist und so auch funktionieren wird. Der Stellarator ist wesentlich komplexer und hat erst in den letzten zwei Jahrzehnten irre Fortschritte gemacht. Die Entscheidung für den Tokamak war richtig, auch wenn alle Fusionskonzepte vorangetrieben werden sollten.
 
Der wird erst 2030 geboren, musst also noch etwas Geduld haben. ;)

Dann hat er sich aber extrem schlecht gehalten bis zum Erstkontakt mit den Vulkanetten im Jahre 2063 (in dem die Menscheit übrigens auch auf die Chigs trifft… in meinem Hirn entstehen gerade wilde Crossover-Ideen :D )… Und das obwohl er ja sehr intensiv an der eigenen Konservierung mittels C2H6O gearbeitet hat :ugly:
 
Dann hat er sich aber extrem schlecht gehalten bis zum Erstkontakt mit den Vulkanetten im Jahre 2063 (in dem die Menscheit übrigens auch auf die Chigs trifft… in meinem Hirn entstehen gerade wilde Crossover-Ideen :D )… Und das obwohl er ja sehr intensiv an der eigenen Konservierung mittels C2H6O gearbeitet hat :ugly:
Er war ja Alkoholiker. Da sieht man nie gut aus. :D
 
Dann hat er sich aber extrem schlecht gehalten bis zum Erstkontakt mit den Vulkanetten im Jahre 2063 (in dem die Menscheit übrigens auch auf die Chigs trifft… in meinem Hirn entstehen gerade wilde Crossover-Ideen :D )… Und das obwohl er ja sehr intensiv an der eigenen Konservierung mittels C2H6O gearbeitet hat :ugly:
Wird vermutlich eine Folge des Fallouts sein. :ugly:

(Der wahre Hintergrund ist, dass es den Produzenten schlicht egal war, dass James Cromwell 23 Jahre zu alt für seine Rolle war)
 
Wird vermutlich eine Folge des Fallouts sein. :ugly:

(Der wahre Hintergrund ist, dass es den Produzenten schlicht egal war, dass James Cromwell 23 Jahre zu alt für seine Rolle war)

Uh, damit sind wir mittlerweile bei einem Star Trek-Space 2063 -Fallout-Crossover :D

Und James Cromwell kann man eh immer für alles besetzen. ST Canon sollte man sowieso nicht zu ernst nehmen. Sonst dreht man durch ob des Rumgestümpers, wenn man sich detailliert damit beschäftigt :ugly:
 
Wie hier schon erwähnt, müssten Schilde und Trägheitsdämpfer folgen. Und künstliche Gravitation, das dürfte dann aber mit den Trägheitsdämpfern kommen.

Das letzte was ich zu Warp gehört habe, es soll auch ohne Anti-Materie funzen soll. Braucht man nur genug Masse, ein paar Jupiter voll oder so. Außerdem solls in so ner Warp-Blase ziemlich warm werden, und wie man das Ding wieder verlässt ist wohl auch eher unklar.
"Viele technische und materialwissenschaftliche Herausforderungen" halte ich noch für deutlich untertrieben. Vielleicht wenn wir endlich Naquadah finden, aber ein Blick auf das Periodensystem lässt es schon erahnen..

Macht aber nix, noch bevor interstellare Reisen relevant werden würden, oder stellare, werden wir uns selbst abschaffen. Demnächst wird uns das Klima auf den Kopf fallen. Und Idioten.
Da brauchts keine wissenschaftlichen Enten, bei all der Schwurbelkacke heutzutage ist der Glaube an grüne Männchen wenigstens ein rationaler. Meine Lösung für das Fermi-Paradoxon: Auf ihrem verdammten Heimatplaneten. Genau wie wir, bis zum nächsten "Extinction Level Event" eben, was immer das sein wird. Vielleicht auch ein herkömmlicher Meteoriteneinschlag, dann waren die Idioten nur lästig und hätten tatsächlich nichts erreicht.
 
So lange wir uns auf diesem Planeten gegenseitig bekämpfen und umbringen, haben wir nichts im Weltall verloren.

Wir würden, wie ein Heuschreckenschwarm, nur alles ausbeuten, zerstören und weiterziehen.
 
Dazu müsste die Menschheit aber zusammen arbeiten und das sehe ich nicht.
Wenn wir die Wissenschaft und Intelligenz dazu haben, einen Antrieb (und alles andere was nötig ist) zu entwickeln der bemannte Reisen ins All wesentlich weiter als bis zum Mond erlaubt dann haben wir es auch geschafft dass die Menschheit zusammen arbeitet (bzw. es könnte auch andersrum sein, das Zusammenarbeiten ist Voraussetzung für solche Schritte). Ich sehe langfristig nur zwei mögliche Ausgänge der Geschichte:

1.) Die Menschheit wird mit der großen Mehrheit intelligent/gebildet genug um zu erkennen dass zusammenarbeiten besser ist als sich wegen irgendnem Schwachsinn von Grenzen, Geld, Religion, Kultur, younameit die Köppe einzuschlagen
2.) Wir schaffen das nicht bevor wir uns deswegen wieder in die Steinzeit befördert haben

Was davon eintritt werden wir alle aber meiner Einschätzung nach nicht mehr erleben.
 
99% aller Leute kennen den Begriff halt von Star Trek, und da ist Warp 1 Lichtgeschwindigkeit, also gibts da kein Unterlicht-Warp.

Nutzt der Impulsantrieb nicht ab TNG oder spätestens DS9 Warpspulen-ähnliche Technik zur Effizienzsteigerung? Warpgeschwindigkeit != Warpantrieb, auch in Star Trek.

Edit: Ok Ressourcenabbau wäre mittelfristig was, wofür wir nen guten Antrieb für unser Sonnensystem brauchen können. Aber bis dieser Warp-Antrieb wirklich Praxis wird haben wir unser System schon konventionell leergegrast.

Für Ressourcenabbau muss ein Antrieb vor allem effizient sein. Wenn man mehr Energie für den Abbau braucht, als für die Umwandlung der Materie vor Ort nötig wäre, wird er weitestgehend sinnlos. (Das ist so ein Punkt, den Leute mit Angst vor interstellaren Angreifern nicht kapieren: Es lohnt, zumindest mit für uns vorstellbaren Technologien, einfach nicht, interstellar zu Reisen, um schnödes Material zu holen.)


Artemis, die Pläne für Mondbasen + der Ausflug zum Mars finden auch ohne Kriegswettkampf statt.

Sorry, dass du es auf diesem Wege erfahren must, aber: Wir haben aktuell einen 1A-Stellvertreterkrieg mitten in Europa und die Spannungen zwischen den beiden größten Weltraumnationen sind schärfer als das Konfliktpotential Ende der 80er. Und "stattfinden" ist für Marsmissionen und Mondbasen, aber selsbt für Artemis ziemlich hochgegriffen.


Alles was auch nur in die Nähe (astronomisch gesehen) größerer beschleunigungen kommt verwandelt Astronauten aber spontan in Matschhaufen (deswegen hat StarTrek den "Trägheitsdämpfer" erfinden müssen...)

Innerhalb einer Warpblase sollte es wenig bis gar keine Beschleunigung geben. Der Raum bewegt sich, nicht das Schiff darin.


Das ist vom Prinzip kein Problem, man muß die Reaktoren nur entsprechend groß bauen, das ist bekannt.

Link, um das weiter nachzulesen?
Mit der Größe des Reaktors steigt die Entfernung, über die ein Magnetfeld aufrecht erhalten werden muss, es steigt die benötigte Stärke und es steigt die Wärmekonzentration an der Außenhülle des Reaktors. Aber es steigt weder das Isoliervermögen der Materialien zwischen der heißen Außenhülle und den extrem weiter herunterzukühlenden Magneten noch deren Flussdichte. Und wieso es bei einem großen Reaktor leichter werden sollte, Helium abzusaugen, erschließt sich mir gar nicht.


Trotzdem halte ich persönlich die Aussage, ein Mensch könnte über Stunden wenn nicht noch länger 10G und mehr ertragen für kompletten Unsinn.
Deine Quelle sagt 12 G dauerhaft? Ich hatte noch keine Zeit die zu lesen aber ich kanns mir nicht vorstellen. Bei 12G hätte ich fast eine Tonne Gewicht. Das bringt mich auch in der bestmöglichen ergonomischsten Position ziemlich sicher um würde ich sagen. Und das hat nicht nur damit zu tun dass ich eher nicht der trainierteste Mensch auf Erden bin :fresse:

12 G??? Das ist Schleudersitz-Niveau. Aka "wer es einmal erlebt, riskiert den Verlust von ein paar cm Körpergröße, wer es zweimal macht der Flugtauglichkeit". Das ist eine Belastung, die man einem Menschen maximal wenige Millisekunden zumutet, wenn man sichergehen will, dass er danach noch intakt ist. Im Bereich von Sekunden gelten 5-8 g akzeptabel (das sind so die maximalen Belastungen bei Flugmanövern) und im Bereich von Minuten ist man dann bei 3-4 g (z.B. Raketenstarts). Über Stunden wären vermutlich schon 2 G zuviel.
(Zumindest solange man das ganze trocken bewerkstelligen will. Untergetaucht könnte jeweils mehr möglich sein, aber dann hat man eine ganze Menge weiterer technischer und praktischer Probleme.)


Das letzte was ich zu Warp gehört habe, es soll auch ohne Anti-Materie funzen soll. Braucht man nur genug Masse, ein paar Jupiter voll oder so.

Anitmaterie hat damit allgemein nichts zu tun. Die wäre nur ein praktisch-kompakter Energiespeicher. Was man für einen >C-Warp-Antrieb braucht, zumindest nach der letzten Berechnung, die ich mal dazu gesehen habe:
3-4 negative Jupitermassen.
Also "exotische Materie", die Anti-Gravitation abstrahlt und von der außer außer Warpfeld-Mathematikern noch nie jemand etwas gehört hat. Insbesondere niemand, der das real exisitierende Universum beobachtet.
 
Allerdings. Wenn man Rohstoffe im ganzen Sonnensystem sammeln und produzieren kann (und man dann auch den Müll von der Produktion auf unbelebten Planeten lassen kann) wäre dem Planeten Erde schon geholfen.
WALL-E, bitte melde dich:D Und Q, verschone das Universum vor der Dummheit der Menschen.

Achja: beam me up, Scottie...

Gruß
 
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