News Physiker glauben: Wettrennen um ersten Warp-Antrieb läuft an

Über Lichtgeschwindigkeit wäre nicht prüfbar, es sei denn jemand findet einen logischen Ansatz, wie man Tachyonen("Teilchen" die schneller als das Licht sind) messen kann(was auch der Grund ist, warum die Theorie einer Existenz dieser eher in die Kategorie "Gottesbeweis" fällt).
Bei einer Raumzeitkrümmung fliegt man ja auch nicht schneller als das Licht, man staucht quasi nur die Straße, so dass das Ziel direkt vor einem ist. Wenn man da 2 Lichtschranken(am Start und Ziel) aufstellt sieht das aber so aus, als wäre man schneller gewesen.
Was ich anekdotisch da ganz nett finde ist der "Warp-Effekt", den man bei Star Trek sieht, wenn das Schiff beim Übergang unendlich lang in die Ferne des Weltraums verlängert wird, bevor es verschwindet. So ungefähr müsste das für den Beobachter im Endeffekt tatsächlich aussehen.
 
Mittels Warp-Antrieb und Raumzeitkrümmung schneller durchs Weltall reisen - das ... soll nur noch eine Frage der Zeit sein....

Behauptet die gleiche Interessensgruppe, die zuletzt ein Rechenbeispiel für eine ausschließlich <c funktionierende Warp-Blase als Konzept für einen Warpantrieb verkauft haben. Obwohl sie keinen Plan hat, wie man die erzeugt, keinen Plan wie man in sie hineinkommt und keinen Plan, wie man in sie wieder herauskommt. Das in etwa so, wie wenn der Urzeitlurch bei Anblick des ersten geflügelten Insekts zum anderen gesagt hätte: "Flugzeuge! Wir brauchen Flugzeuge und ich weiß auch schon wie!"


Das ist halt einfach wahrscheinlicher. Immerhin gibt es praktikable Konzepte für Fusionsreaktoren seit Jahrzehnten, selbst erste Prototypen. Im Prinzip ist sogar alles gelöst, nur muss das Ganze jetzt noch Energie erzeugen statt schlucken.

Afaik ist weder gelöst, wie man Stoffe im Plasma austauschen soll, um einen fortwährenden Betrieb zu gewährleisten, noch ist man mit der jetzigen Technik in der Lage, die nötigen Magnetfeldstärken mit der verfügbaren Energie zu erzeugen: Der Reaktor wird heiß, um Energie gewinnen zu können <=> die Magneten bleiben kalt für Supraleitung <=> die Magneten sind nah am Reaktor, um eine hohe Feldstärke zu erreichen. Pick 2 of 3.

Das sind zwar keine unlösbar erscheinenden Hausaufgaben und es gibt Ideen, aber auch Fusionsreaktoren müssen noch deutlich mehr als nur Skalierung und Fertigungspräzision zu Stande bringen, ehe sie funktionieren. Den einzigen, allerdings durchaus heftigen Vorteil, den Kernfusion gegenüber Warp hat: Wir wissen, seitdem die Funktion der Sonne verstanden und mit der ersten Fusionsbombe experimentell nachgestellt wurde, dass Energiegewinnung mit Fusion möglich ist. Uns fehlt nur noch eine Maschine dafür, ähnlich wie nach der ersten menschlichen Beobachtung "man kann mit Flügeln fliegen" noch ein paar Jahrzehntausende die Maschine für "wir können fliegen" fehlte. Bei Warp fehlt nicht nur der Weg zum Ziel, auch die Existenz des Ziels ist weiterhin umstritten.
 
Denn warum ist der Warp Antrieb aus Star Trek hier der falsche Namensgeber? Weil er in Star Trek völlig utopische Geschwindigkeiten zulässt?
99% aller Leute kennen den Begriff halt von Star Trek, und da ist Warp 1 Lichtgeschwindigkeit, also gibts da kein Unterlicht-Warp. Aber ja klar war nur ein Gag. Picard-Facepalm wa reinfach zu passend. :lol:
Ja, 3.000 km in der Sekunde wäre mal ein echter Ansatz. In 100 Sekunden zum Mond, in 30.000 (8,3333 Stunden) Sekunden zum Mars. Wenn ich mich bei den ganzen Nullen nicht verrechnet habe, würde man allerdings die 40 Bio Kilometer (ich rechne mal mit 4,2 Lichtjahren; weil das mal 100 einfacher ist :-) ) 420 Jahre benötigen bis zum nächsten Sonnensystem; das ist das Problem. Innerhalb des Sonnensystems wäre alles in diesem Bereich eine riesige Erleitungung und selbst 1 Promille c wäre schon gigantisch, also 90 Stunden bis zum Mars!
Die Frage ist halt.. Wäre das wirklich so ein Durchbruch im Sonnensystem rumzudüsen, um was zu machen? Der Mars wird komplett überbewertet. Was will man da? Und auch sonst gibts jetzt hier nicht mega viel zu entdecken, außer mal ein paar Spots wie Europa abzuchecken, aber da werden auch keine Aliens auf uns warten. Wir haben doch genug konventionelle Antriebe oder Ideen für unser Sonnensystem und Nachbarsterne.

Das große Ding wäre halt wirklich Überlicht, weil wir nur damit jemals aus unsere winzigen Bubble rauskommen.

Edit: Ok Ressourcenabbau wäre mittelfristig was, wofür wir nen guten Antrieb für unser Sonnensystem brauchen können. Aber bis dieser Warp-Antrieb wirklich Praxis wird haben wir unser System schon konventionell leergegrast.
 
Wäre das wirklich so ein Durchbruch im Sonnensystem rumzudüsen, um was zu machen?
Erforschen und Ressourcen abbauen.
Auch die Gasplaneten sind extrem interessant, extrem viel Wasserstoff zum abbauen.
Der Mars wird komplett überbewertet. Was will man da?
Ja genau was will man da, er ist ja nur der Erde am ähnlichsten im Sonnensystem ;-)
nicht mega viel zu entdecken, außer mal ein paar Spots wie Europa abzuchecken, aber da werden auch keine Aliens auf uns warten.
Woher willst du das wissen das es da kein Leben gibt, weil du es sagst?
Ich halte es für möglich, Stichwort Extremophilie, solange nicht das Gegenteil bewiesen ist besteht die Möglichkeit.
Wo wären wir wenn sich keiner auf dem Weg gemacht hätte den Atlantik zu überqueren, dann wüssten wir heute noch nichts über Amerika :P
Wir haben doch genug konventionelle Antriebe oder Ideen für unser Sonnensystem und Nachbarsterne.
Die jedoch sehr sehr lange Reisezeiten in Anspruch nehmen, also warum nicht über was schnelleres nachdenken.
Früher oder später muss die Menschheit sowieso ins All aufbrechen, einen neuen Planeten besiedeln, denn die Erde wird irgendwann sicher unbewohnbar, egal wie, spätestens wenn der Sonne der Treibstoff ausgeht und zum roten Riesen wird.
 
Ja, 3.000 km in der Sekunde wäre mal ein echter Ansatz. In 100 Sekunden zum Mond, in 30.000 (8,3333 Stunden) Sekunden zum Mars.
Vorsicht, so einfach ist das nicht. Einfach die Entfernung Erde-Mond oder Erde-Mars durch die Maximalgeschwindigkeit zu teilen bedeutet (sofern du hier starten und dort landen willst), mit unendlich hoher Beschleunigung zu starten und zu bremsen. Alles was auch nur in die Nähe (astronomisch gesehen) größerer beschleunigungen kommt verwandelt Astronauten aber spontan in Matschhaufen (deswegen hat StarTrek den "Trägheitsdämpfer" erfinden müssen...)

Wenn man mal vereinfacht annimmt, dass wir dauerhaft mit einem G beschleunigen (verlassen der Erde mal ausgeklammert das ist nur ein vernachlässigbar winziger Teil der Strecke) brauchste um auf 3000 km/s zu kommen schon rund 3,5 Tage... und dann musste die ja auch genauso lange wieder abbremsen wenn du nicht mit (Relativbewegungen mal ausgeklammert) 3000 km/s im Ziel einschlagen willst.

Oder anders gesagt: Mit Beschleunigungen die für Menschen dauerhaft (!) gesund erträglich sind biste schon lange am Mond vorbei bevor du die 3000 km/s erreicht hast. ;-)
 
Ich halte es jedoch für wahrscheinlicher, dass ich den ersten voll funktionsfähigen Fusionsreaktor erleben kann, als einen Warpantrieb.
Die Frage ist: Schafft man das, bevor hier die Lampen(Ressourcen) ausgehen und wir uns wegen so banalem Zeug wie Wasser bekriegen

Um die Sache kurz zu erden und zu zeigen, warum der Artikel kompletter Stuß ist:

Um einen Warpantrieb zu bauen muß man den Raum so manipulieren, damit entweder die Zeit dort deutlich schneller vergeht oder die Längen schrumpfen. Man macht also entweder aus einer Sekunde eine Stunde oder aus einem Meter einen Millimeter, oder sogar noch extremer. Solche Bedingungen existieren an den Rändern von schwarzen Löchern (in Sachen Zeit umgekehrt). Nachdem man das geschafft hat, muß man nur noch eine Möglichkeit finden, das ganze abzuschirmen, denn sonst würde die Erde von den Kräften zerrissen, auch wenn man am Mars vorbeifliegt, vom Inneren wollen wir garnicht reden. Wenn man das geschafft hat, dann kann man das Innere des Schiffs durch die manipulierte Blase schicken und es sieht für den ruhenden Beobachter aus, als würde das Schiff mit (über) Lichtgeschwindigkeit reisen, während für die Leute im inneren alles normal bleibt.

Soweit die Theorie.

Der Punkt ist, dass wir all das nicht mal im Ansatz beherrschen, wirklich gar nichts. Das Konzept ist sogar noch gewagter, als die Vorstellung alter Zivilisationen, man könnte einen Turm bis zum Mond bauen. Einen 380.000km hohen Turm zu bauen ist in der Theorie nicht ausgeschlossen, wir haben da irgendwelches Nanomaterial, bei Warpantrieb fehlt uns komplett das Verständnis. Wenn es irgendjemand irgendwie schafft, den Raum künstlich zu manipulieren, damit die Zeit auch nur ein Millionstel schneller vergeht oder er um ein millionstel schrumpft (ich rede hier von künstlich, also nichts das durch Gravitation oder Geschwindigkeit gemacht wird), dann ist einem der Nobelpreis absolut sicher (sofern man nicht vorher das zeitliche segnet).

Zu behaupten, es wäre ein Wettrennen im Gang oder dass das ganze in aabsehbarer Zeit kommen könnte, ist völliger Blödsinn.

Afaik ist weder gelöst, wie man Stoffe im Plasma austauschen soll, um einen fortwährenden Betrieb zu gewährleisten, noch ist man mit der jetzigen Technik in der Lage, die nötigen Magnetfeldstärken mit der verfügbaren Energie zu erzeugen: Der Reaktor wird heiß, um Energie gewinnen zu können <=> die Magneten bleiben kalt für Supraleitung <=> die Magneten sind nah am Reaktor, um eine hohe Feldstärke zu erreichen. Pick 2 of 3.

Das ist vom Prinzip kein Problem, man muß die Reaktoren nur entsprechend groß bauen, das ist bekannt. Das Problem ist, dass das extrem teuer ist (ITER ist die Sparversion) und die große Frage ob das wirtschaftlich ist. In Deutschland hat man ja eine Phobie vor Nuklearmüll, international muß sich das Konzept gegen konventionelle Kernkraftwerke behaupten können. Fraglich, ob das gelingt.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der wird erst 2030 geboren, musst also noch etwas Geduld haben. ;)
Den dritten Weltkrieg können sie aber bitte auslassen, auch wenn Putin und Xi zusammen mit dem Iran derzeit die Welt versuchen darauf zu steuern zu lassen... Und viele Wessis nichts besseres zu tun wissen, als Despoten und Nationalisten mächtiger zu machen, obwohl überbordender Nationalismus sehr, sehr oft am Anfang von kriegerischem Massenmord steht, wie man ja die letzten Jahre auch an Ruzzland live mitverfolgen durfte...
 
Mehr, viel mehr wie ein Wettrennen um einen praktikablen Warpantrieb interessiert mich die Zukunft von möglichen Geforce XX90er Grafikkarten. (Während es so aussieht als würde die Welt (menschliche Zivilisationen) zusehens in "Wahnsinn" versinken.)
 
Vorsicht, so einfach ist das nicht. Einfach die Entfernung Erde-Mond oder Erde-Mars durch die Maximalgeschwindigkeit zu teilen bedeutet
Stimmt natürlich!


Wenn man mal vereinfacht annimmt, dass wir dauerhaft mit einem G beschleunigen
1G ist dann aber eben auch deutlich unterhalb einer Grenze die "bedenkliche" wäre. Hab das gerade mal gegegooglet, was so ein menschlicher Körper "dauerhaft" aushalten kann und da bin ich dann doch einigermaßen erstaunt, dass 12G dauerhaft kein Problem darstellen, sofern man den Sauerstoffgehalt erhöht und selbst 15-20G möglich erscheinen.


Damit würde man die Beschleunigung zumindest etwas besser darstellen als 3,5 Tage
Oder anders gesagt: Mit Beschleunigungen die für Menschen dauerhaft (!) gesund erträglich sind biste schon lange am Mond vorbei bevor du die 3000 km/s erreicht hast. ;-)

Dem kann ich nicht widersprechen!

den Raum künstlich zu manipulieren
Puh! Was bedeutet "künstlich" für dich? Denn selbst Einstein erkannte ja schon, dass wenn wir (als menschliche Person; physikalisch als Masse betrachtet) in einem Raum und einer Zeit bewegen, wird die Raumzeit gekrümmt! Insofern ist die einzige Herausforderung an die Menscheit eine Masse künstlich zu erschaffen! Genau dies widerum haben Breit-Wheller schon in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts theoretisch erarbeitet und mein Kentnissstand ist, dass es mittlerweile auch praktisch umgesetzt werden konnte!


dann ist einem der Nobelpreis absolut sicher
Nö, den gab es bisher nicht

noch ist man mit der jetzigen Technik in der Lage, die nötigen Magnetfeldstärken mit der verfügbaren Energie zu erzeugen:
Nö, den Punkt hat man seit einigen Jahren hinter sich gelassen, es ist durchaus schon praktisch nachgewiesen, dass ein Totalüberschuss erreicht werden kann!


In Deutschland hat man ja eine Phobie vor Nuklearmüll
Was hat das mit Fusion zu tun?
 
1G ist dann aber eben auch deutlich unterhalb einer Grenze die "bedenkliche" wäre
Rein physisch gesehen schon. Du musst aber bedenken dass solche Reisen tendenziell sehr lange dauern selbst wenn man "nur" im Sonnensystem bliebe und derartige Geschwindigkeiten von tausenden km/s erreichen könnte. Das bedeutet, dass Menschen andere Bedürfnisse haben als ein paar Stunden bis wenige Tage nur zu überleben (was sicherlich auch bei 2-3 g noch drin wäre, mehr aber sicher nicht - schau dir mal Piloten in Trainingszentrifugen an wie die bei 4,5,6 g aussehen un die Nase - das willst du nicht länger als Sekunden bis Minuten haben). Und ein normales Alltagsleben über Monate hinweg erfordert einfach Bedingungen die denen hier möglichst ähnlich sind. Selbst bei nur 20 oder 30% Gewichtszunahme (also 1,3g statt 1g) kriegste langfristig schon beispielsweise Gelenkprobleme wenn du spontan 25 kilo zugenommen hast.

Aber mal ganz anders betrachtet: wir wären ja froh ohne Ende wenn wir derartige Beschleunigungen dauerhaft erreichen könnten. Die Realität ist ja dass wir bei Reisen im All praktisch bei 0 Beschleunigung sind. Selbst 0,1g wären schon sensationell viel. Altuell würde man die 1G die der Mensch für langfristiges Wohlbefinden so braucht ja eher Schiffsintern durch passende Rotation erreichen als durch lineare Beschleunigung in Zielrichtung...
 
Das ist vom Prinzip kein Problem, man muß die Reaktoren nur entsprechend groß bauen, das ist bekannt. Das Problem ist, dass das extrem teuer ist (ITER ist die Sparversion) und die große Frage ob das wirtschaftlich ist. In Deutschland hat man ja eine Phobie vor Nuklearmüll, international muß sich das Konzept gegen konventionelle Kernkraftwerke behaupten können. Fraglich, ob das gelingt.
Die Größe der Reaktoren richtet sich vor allem daran, welche Methode man favorisiert.
Das Problem ist und bleibt, wie man den Fusionsmüll entsorgen kann. ITER nutzt ja das Tokamak Prinzip und die muss man groß bauen, damit man sie nicht ständig abschalten muss. Beim Stellarator sieht es besser aus, der muss nicht so groß sein. Aber man hat sich in den 80ern halt für den Tokamak entschieden.
Dazu gibt es sehr gute Videos von Prof. Dr. Hartmut Zohm. Der ist Fusionsexperte.
 
Und ein normales Alltagsleben über Monate
Stop, die Beschleunigung würde ja so lange gar nicht anhalten. In deiner Rechnung, also einer Beschleunigung mit 1G würde man 3,5 Tage brauchen um die Endgeschwindigkeit zu erreichen, mit 10G wären es also nur noch 0,35 Tage, also rund 8 Stunden, mit 20G also gar nur 4 Stunden. Den Rest der Reise würdest du ja dann bei konstanter Geschwindigkeit verbringen, da treten keine Kräfte auf.

Selbst bei nur 20 oder 30% Gewichtszunahme (also 1,3g statt 1g) kriegste langfristig schon beispielsweise Gelenkprobleme wenn du spontan 25 kilo zugenommen hast.
Kommt dann auf die Lastverteilung an, während einer Beschleunigungsphase sitzt man ja und verteilt die Last entsprechend der "optimalen" Bedingung. Sagt ja auch mein Link, dass die Richtung der Beschleunigung durchaus entscheidend ist.
 
Kommt dann auf die Lastverteilung an, während einer Beschleunigungsphase sitzt man ja und verteilt die Last entsprechend der "optimalen" Bedingung. Sagt ja auch mein Link, dass die Richtung der Beschleunigung durchaus entscheidend ist.
Trotzdem halte ich persönlich die Aussage, ein Mensch könnte über Stunden wenn nicht noch länger 10G und mehr ertragen für kompletten Unsinn.
Deine Quelle sagt 12 G dauerhaft? Ich hatte noch keine Zeit die zu lesen aber ich kanns mir nicht vorstellen. Bei 12G hätte ich fast eine Tonne Gewicht. Das bringt mich auch in der bestmöglichen ergonomischsten Position ziemlich sicher um würde ich sagen. Und das hat nicht nur damit zu tun dass ich eher nicht der trainierteste Mensch auf Erden bin :fresse:
 
Trotzdem halte ich persönlich die Aussage, ein Mensch könnte über Stunden wenn nicht noch länger 10G und mehr ertragen für kompletten Unsinn.
Deine Quelle sagt 12 G dauerhaft? Ich hatte noch keine Zeit die zu lesen aber ich kanns mir nicht vorstellen. Bei 12G hätte ich fast eine Tonne Gewicht. Das bringt mich auch in der bestmöglichen ergonomischsten Position ziemlich sicher um würde ich sagen. Und das hat nicht nur damit zu tun dass ich eher nicht der trainierteste Mensch auf Erden bin :fresse:
Hat mich auch überascht, aber ich würde die Quelle so interpretieren, dass 15-20G (ja sogar dies ist genannt) möglich erscheinen. Ist vieleicht auch eine Interpretation meinerseits, denn G Kräfte deutlich oberhalb sind ja für Menschen durchaus ertragbar. Bspw. wird in der Formel 1 erst ab 25G eine medizinische Untersuchung anberaumt, daher weiß man, dass solche Kräfte (auch deutlich jenseits der 25G) möglich sind, zumindest kurzfristig. Daher kann ich die Aussage nur so interpretieren, dass 15-20G in "idealen Bedingungen" zumindest mehr als kurzfristig möglich sein müssen. Btw, Ralf Schumacher hat bspw. einen Unfall mit 78G überlebt und keine dauerhaften Schäden davon getragen. Hier sogar ein Beispiel mit 243g!!!!

Die Zahlen der Verzögerungswerte sind relativ. Meistens werden die Spitzenwerte genannt. Entscheidend für die Gesundheit ist aber die Dauer der Verzögerung. Luciano Burti tauchte 2001 in Spa mit 155 km/h in einem Winkel von 50 Grad in die vierlagigen Reifenstapel ein. Der absolute Spitzenwert betrug 243 g. Die relevante Größe waren jedoch 86 g. Immer noch gefährlich hoch. Burti kam mit einer schweren Gehirnerschütterung davon. Hört sich harmlos an.
Dein Training ist Kampftrinken! :fresse:
Also exakt das gleiche wie das Training russischer Astronauten :-)
Aber ich glaube bei konstanter Beschleunigung bemerkt man nicht so viel.
Vorsicht!

Du verwechselst da gerade die Begrifflichkeiten.

Bei konstanter Geschwindigkeit bemerkt man nichts, weil nichts da ist. Bei konstanter Beschleunigung merkt man eben schon eine ganze Menge! Versuche bspw. mal in der Beschleunigungsphase eines schnellen Autos dich aus dem Sitz zu drücken! Keine Chance. Aber selbst bei fast 1000 km/h im Flugzeug (JetStream Rückflug USA erreicht man in etwa diese Geschwindigkeiten) kannst du komfortbalen aufstehen und pinkeln gehen (irgendwo muss der Alk ja hin :-) )
 
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Du verwechselst da gerade die Begrifflichkeiten.

Bei konstanter Geschwindigkeit bemerkt man nichts, weil nichts da ist. Bei konstanter Beschleunigung merkt man eben schon eine ganze Menge! Versuche bspw. mal in der Beschleunigungsphase eines schnellen Autos dich aus dem Sitz zu drücken! Keine Chance. Aber selbst bei fast 1000 km/h im Flugzeug (JetStream Rückflug USA erreicht man in etwa diese Geschwindigkeiten) kannst du komfortbalen aufstehen und pinkeln gehen (irgendwo muss der Alk ja hin :-) )
Stimmt du hast Recht! ;)
 
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