Pflegetipps für Netzteile

Kekami

Schraubenverwechsler(in)
Pflegetipps für Netzteile

Hallo Leute,

vor ein paar Tagen hat sich wieder mal mein Netzteil sein Leben ausgehaucht. Durch drücken des Powerschalters gab es ein Kurzschluss -> Tod. Es scheint so, dass ich alle 2 Jahre ein neues Netzteil brauche. Das kann doch nicht normal sein, oder? Es waren keine billige Netzteile. Das letzte war von be Quiet 550W und das davor von Enermax 425W.

Gib es Pflegetipps, damit das nächste Netzteil länger lebt? Allen hingen schon an eine Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz. Verstaub waren sie auch nicht. Und überfordert waren die Netzteile bestimmt auch nicht.
 
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Es gibts zwei Möglichkeiten:
1. Dein Gehäuse wird sehr sehr warm und das Netzteil verabschiedet sich durch einen Hitzetod.
Dein Gehäuse muss also gut durchlüftet sein.
oder 2. du hattest mit deinen Netzteilen bisher einfach Pech. :schief:
 
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etwas ähnliches hab ich mit unserem office pc erlebt
der PC hat schon sein 3. Netzteil
erste war ein Sinan Power 430W, defekt, war ein absolutes billignetzteil
dann ein 8 Jahre altes FSP300W, vor 6 wochen, PC ging net mehr an
jetzt hatte ich bis vor 2 tagen ein Tronje 420W netzteil drin, das hats vor 2 tagen zerschossen
pc für sehr langsam hoch oder machte eine rebootschleife
was lernt man daraus?
-> wer billig kauft, der kauft nicht 2 mal, sondern zu oft
den preis, den man für ein gutes netzteil zahlt, der kann sich sogar innerhalb von 2 monaten auszahlen
wie in meinem fall
das Be Quiet und Enermax auch mit welche der besten sind kann ich nicht abstreiten, das ist so
ich würde an deiner stelle auf ein netzteil mit CWT platine ausweichen
die haben im bereich bis 850W einfach das bessere kühlungsverhalten
dazu zählen Corsair VX550, Intertech Coba Nitrox IT-7500SG 500W, Thermaltake ToughPower 600W

ich hab schon von so einigen Be Quiet und Enermax "knallfröschen gehört"
vor allem in der Dark Power und Liberty Serie
ich will nicht bestreiten, dass die in Effizienz und spitzenleistung maßstäbe gesetzt haben
aber auf die dauer lassen die super leisen lüfter diese netzteil überhitzen
auch wenn es dort eine schutzfunktion gibt

bei dem netzteilen auf CWT basis, die ich genannt habe, gibt es nicht nur stärkere lüfter, sondern auch weniger hitzeentwicklung der bauteile durch das anders gestaltete PCB Layout
 
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was für ein System hast du ?

Das sind die Eckdaten meines Systems:
CPU: Athlon 64 3000+
MB:ASUS A8N-SLI Deluxe
GF: Saphire ATI 4670

Es hat halt schon mehrere Jahre hinter sich, wobei die Grafikkarte (Nvidia 6600GT) ebenfalls vor kurzen ersetzt werden mußte.

Habe eigentlich be Quit Netzteile sowas wie eine Sicherung oder muss nach einem Kurzen definitiv ein neues kaufen?

http://www.testberichte.de/test/produkt_tests_asus_a8n_sli_deluxe_p43869.html
 
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@Mr_Lachgas

ich kann mir eigentlich nicht vorstellen, dass das Netzteile wegen Hitzeproblemen kaputt gegangen ist. Der PC war vorher mehrere Stunden aus gewesen. Sogar über die Steckdosenleiste komplett ausgeschaltet gewesen.
 
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Hallo Leute,

vor ein paar Tagen hat sich wieder mal mein Netzteil sein Leben ausgehaucht. Durch drücken des Powerschalters gab es ein Kurzschluss -> Tod. Es scheint so, dass ich alle 2 Jahre ein neues Netzteil brauche. Das kann doch nicht normal sein, oder? Es waren keine billige Netzteile. Das letzte war von be Quiet 550W und das davor von Enermax 425W.

Gib es Pflegetipps, damit das nächste Netzteil länger lebt? Allen hingen schon an eine Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz. Verstaub waren sie auch nicht. Und überfordert waren die Netzteile bestimmt auch nicht.

Es gibt berichte von Netzteilen, die regelmäßiges Trennen vom Stromnetz (Schalter auf der Rückseite, Steckerleiste) übel nehmen.
Aber von Enermax hab ich da bislang noch nichts gehört, genausowenig wie Überhitzung bei nicht modifizierten Netzteilen.
Wie siehts bei dir mit der Staub&Dreck (z.B. Nikotin) -belastung aus?
 
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Das Innenleben des PC war schon etwas verdreckt, aber das Netzteil war sauber.

Dann wird es wahrscheinlich an dem ständigen Trennen vom Stromnetz sein. Wenn das wirklich der Grund ist, dann ist diese Methode ein idiotischer Weg Strom zu sparen. Das gesparte geht ja für ein neues Netzteil drauf. Haben die Netzteile für solche Spannungsspitzen keinen Schutz?
 
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Da ich nicht genau weiß, was dabei den Schaden verursacht (Schaltvorang? Kaltstart? Spannungssptizen?) kann ich nicht mal raten, wie die Netzteile davor geschützt sein könnten.
 
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Also ich habe erst die Steckdosenleiste eingeschaltet. Dann den Powerknopf vom PC. Kurzschluß und die Haussicherung ist rausgeflogen. Natürlich kannst du keine Diagnose erstellen. Es geht mir hauptsächlich darum wie man ein Netzteil ein längeres Leben verhelfen kann. Oder ist das nur Pech?
 
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Mir fällt jetzt spontan nur eine USV ein. Die hält den Strom schön konstant, und schützt auch vor Spannungsspitzen.
 
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Ein USV macht aber nur Sinn, wenn der PC andauernd an bleiben soll. Außerdem ziehen die bestimmt auch eine Menge Strom.

Ich habe mir jetzt eine gute Steckdosenleiste mit Überspannungsschutz geleistet. Mal sehen, ob das hilft. Durch die 3 Jahre Garantie von be Quiet sollte ich erst mal eine Weile keine Sorgen haben.
 
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Der Überspannungschutz der Steckdosenleisten bringt dir aber nur was, wenn der Blitz bei dir reinzimmert. Gegen Spannungsspitzen bringen die teile auch nichts. Lass mich aber gerne einen besseren belehren.;)
 
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auch, wenns von außen nicht so aussieht, verstauben netzteile doch relativ schnell, je nachdem, wo der pc steht. in den kühlrippen lagert sich immer staub an. ich bau meins immer im frühling einmal aus und blas es mit druckluft aus der dose (-> baumarkt) durch. danach mit dem staubsauger absaugen und fertig. das war so mein pflegetipp.
 
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Leere Kondensatoren mit Netzspannung aufzuladen, wird in den ersten Millisekunden eine Kurzschlusstortur fürs Stromnetz. Daher villeicht das Sicherungsfliegen...
Wenn die Kondensatoren zufällig durch kalte Lötstelle vom PBC abheben und keinen Kontakt haben, werden dass die anderen Bauteile einem Übel nehmen, denn Halbleiterschaltungen kommen meist mit einer plötzlich ansteigenden Spannung von einer Millisekunde auf die nächste nicht klar. Der Kondensator ist dazu da, dass die Spannung nur langsam ansteigt.

Solch Fall kann man nur über folgende Schaltung halbwegs sicher lösen. Bei dicken PA-Verstärkern mit noch dickerem Ringkerntrafo (22Kilo!)wird dies angewendet.
Das Netzteil lässt man anfangs nur über Hochlastwiederstände ans Netz -> noch langsamerer Spannungsanstieg im Netzteil. Nach gewisser Zeit (3-5 Sek.) schaltet dann ein Relais die Netzspannung direkt durch...

EDIT: Die Spannungsspitze aus dem Netz ist demnach relativ ungefährlich. Es betrifft nur die Spannungsspitze zwischen Kondensator und Elektronik nach der Gleichrichtung im Einschaltmoment
 
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Vielen Dank erst mal für eure Informationen und Tipps!
Ich werde darauf achten, den PC regelmäßig vom Staub zu befreien. Das scheint mir am sinnvollsten zu sein.

Wenn das Netzteil tatsächlich ein Problem mit Lötstellen hat, dann greift doch hoffentlich die Garantie. PA-Verstärkern ist für ein einfachen Benutzer wie mich wahrscheinlich zu übertrieben. Aber gut zu wissen. :)
 
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Passive Netzteile ohne Lüfter sind zwar teuer, sterben aber nicht am Hitzetod, da sie ohne Lüfter berechnet sind!
 
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