Pewdiepie wegen rassistischer Bemerkung erneut im Kreuzfeuer

Es geht darum, wie ein Wort in der Gedankenwelt besetzt ist. Erst das macht es zum wirklichen Schimpfwort - unabhängig davon, wie ein möglicher Rezipient das empfinden mag. Denn wie schon einige hier angemerkt haben, ist das N-Wort in bestimmten Kreisen absolut kein Schimpfwort und wird auch nicht so gebraucht. Wenn mir aber in der Hitze des Gefechts, wie er sagt, also ohne, dass höhere Hirnfunktionen das Sagen haben, so ein Wort „rausrutscht“, heißt das ja, dass es auf dem Stapel der Schimpfwörter (also solcher, die man in seinem Kopf auch als Schimpfwörter empfindet) ziemlich weit oben lag.

Jeder kann selbstverständlich denken, was er will. Dann soll er aber auch dazu stehen.

Hmm, ich sehe von wo du kommst aber auf etwas schliessen kann man trotzdem nicht. Oder würdest du die selbe Logik anwenden und behaupten wer Pussy, Cunt oder Schwuchtel in der Beleidigungsliste oben hat ist mysognistic/homophobisch? Ich würde da nie so weit den Bogen spannen.
 
Hmm, ich sehe von wo du kommst aber auf etwas schliessen kann man trotzdem nicht. Oder würdest du die selbe Logik anwenden und behaupten wer Pussy, Cunt oder Schwuchtel in der Beleidigungsliste oben hat ist mysognistic/homophobisch? Ich würde da nie so weit den Bogen spannen.

Ich würde so weit gehen und sagen, dass eine Beleidigung immer im Kopf entsteht. Was die Deutungen angeht: Man sagt nicht umsonst, dass Kinder und Betrunkene (stets) die Wahrheit sagen - während das natürlich faktisch nicht stimmt, liegt die Bedeutung der Redensart darin, dass man sich als Erwachsener, dessen höhere Hirnfunktionen die Kontroller haben, oft zurückhält. Wenn diese Funktionen aussetzen (Wein, Ärger) oder, im Falle eines kleinen Kindes, noch nicht das Bewusstsein für „gesellschaftliche Angemessenheit“ entwickelt ist, rutscht einem manchmal was raus. Und das enthält oft mehr Wahrheit über den Menschen, als die Fassade, die man in der Öffentlichkeit gern präsentiert.

In diesem Kontext würde meine Aussage gern verstanden wissen.

Wenn man unter Freunden am frotzeln ist, ist der Kontext ein komplett anderer. Dann meint man viele ansonsten als Schimpfwörter aufgefasste Ausdrücke oft/meist nicht so und der Rezipient weiß das auch - darum haut er mir eben auch nicht in die Fresse, wenn ich K-, N- und S-Worte sage.

Wenn ich dasselbe aber im Affekt aus Ärger sage, ist das was ganz anderes. Das kann selbst unter Freunden ins Auge gehen, denn der Ton macht die Musik.
 
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Ich würde so weit gehen und sagen, dass eine Beleidigung immer im Kopf entsteht. Was die Deutungen angeht: Man sagt nicht umsonst, dass Kinder und Betrunkene (stets) die Wahrheit sagen - während das natürlich faktisch nicht stimmt, liegt die Bedeutung der Redensart darin, dass man sich als Erwachsener, dessen höhere Hirnfunktionen die Kontroller haben, oft zurückhält. Wenn diese Funktionen aussetzen (Wein, Ärger) oder, im Falle eines kleinen Kindes, noch nicht das Bewusstsein für „gesellschaftliche Angemessenheit“ entwickelt ist, rutscht einem manchmal was raus. Und das enthält oft mehr Wahrheit über den Menschen, als die Fassade, die man in der Öffentlichkeit gern präsentiert.

In diesem Kontext würde meine Aussage gern verstanden wissen.

Wenn man unter Freunden am frotzeln ist, ist der Kontext ein komplett anderer. Dann meint man viele ansonsten als Schimpfwörter aufgefasste Ausdrücke oft/meist nicht so und der Rezipient weiß das auch - darum haut er mir eben auch nicht in die Fresse, wenn ich K-, N- und S-Worte sage.

Wenn ich dasselbe aber im Affekt aus Ärger sage, ist das was ganz anderes. Das kann selbst unter Freunden ins Auge gehen, denn der Ton macht die Musik.

Die Konsequenz dieser Sichtweise wäre dann, dass wir alle nur "erlaubte", "richtige" Gedanken haben müssten, damit wir nicht aus Versehen etwas "schlimmes" sagen. Aber ich bin mir sicher, dass jeder Mensch auch "böse", nicht gesellschaftsfähige Gedanken in sich trägt. Die Grenzen der freien Meinungsäußerungen sind ja gesetzlich geregelt (zu unserem Glück) aber trotzdem ist die Angelegenheit oft nicht so einfach, wie sie manchmal scheint.
Zum Beispiel könnte ich mir einen beliebigen Begriff nehmen und ihm eine beliebige Bedeutung geben. Das passiert auch ständig, Mädchen, die sich gegenseitig pussy nennen, Menschen, die Gutmensch als negativen Begriff verwenden, Menschen für die solidarisch = kommunistisch ist, usw., das sind ganz alltägliche Beispiele für Bedeutungsunterschiede von Wörtern. Wenn man diesen Dingen zu große Bedeutung beimisst führt das aus meiner Sicht zu einer immer größeren Spaltung zwischen den Menschen.
Ich möchte hier keine Rassisten, oder irgendwelche Randgruppen verteidigen, ich will nur sagen, wir sollten Sprache endlich wieder dazu nutzen miteinander zu reden, Dialoge führen, auch wenn wir mit dem gesagten nicht übereinstimmen und unsere Gefühle das Ganze schwerer machen.
Kritik war hier sicher berechtigt, aber nicht in diesen Dimensionen. Pewdiepie ist Youtuber (ist das ein Wort?), nicht die Kanzlerin.
 
^^Sowas uninformiertes, ignorantes und menschenverachtendes hab ich hier noch nicht lesen müssen. Ich hoffe du wirst für den Beitrag für immer aus dem Forum gebannt!

Wo kann man hier jemanden melden? Ich zitiere den Beitrag absichtlich nicht, keine Ahnung wo man da überhaupt ansetzten sollte...
 
^^Sowas uninformiertes, ignorantes und menschenverachtendes hab ich hier noch nicht lesen müssen. Ich hoffe du wirst für den Beitrag für immer aus dem Forum gebannt!

Wo kann man hier jemanden melden? Ich zitiere den Beitrag absichtlich nicht, keine Ahnung wo man da überhaupt ansetzten sollte...
Wundert es dich? Der Typ meint ja ernsthaft man ist absolut dumm wenn man Menschen nicht in Rassen einteilt.
Aber es ist immer dasselbe: Toleranz fordern aber selbst vieles nicht tolerieren. "Ich will gefälligst sagen können was ich will aber BLM ist ein Haufen von Terroristen" oder so ähnlich. Schön alle über einen Kamm scheren, kennt man ja.


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Er fordert nicht nur Toleranz ein, sondern auch das Recht andere zu beleidigen. Ich wette würde man ihn beleidigen würde er direkt rum jammern, wie schlecht man ihn doch behandelt.
 
Er fordert nicht nur Toleranz ein, sondern auch das Recht andere zu beleidigen. Ich wette würde man ihn beleidigen würde er direkt rum jammern, wie schlecht man ihn doch behandelt.

versuchs doch mal, bin gespannt wie lange du durchhältst..oder ich, wärend ich mich kaputt lache oder dich zu Tode ignoriere oder mit nem müden Gähnen und eingeschlafenem Gesicht meine "Begeisterung" ausdrücke.

Das Recht zu beleidigen gehört nunmal dazu und zwar zu jedem und jeder "Seite" und nicht nur zu den politisch korrekten, die selber die grössten Toleranz-Prediger sind, aber am wenigsten davon verstehen...wie man hier grade wieder gut erkennen kann.

und nur mal nebenbei:
Um jemanden zu "beleidigen" muss man ihn sehr persönlich kennen, damit man ihn auch richtig persönlich angreifen und, vor allem, auch treffen kann und selbst dann ist die einzige Frage, wie sehr sich der Betreffende darauf einlässt.
 
Ich würde so weit gehen und sagen, dass eine Beleidigung immer im Kopf entsteht. Was die Deutungen angeht: Man sagt nicht umsonst, dass Kinder und Betrunkene (stets) die Wahrheit sagen - während das natürlich faktisch nicht stimmt, liegt die Bedeutung der Redensart darin, dass man sich als Erwachsener, dessen höhere Hirnfunktionen die Kontroller haben, oft zurückhält. Wenn diese Funktionen aussetzen (Wein, Ärger) oder, im Falle eines kleinen Kindes, noch nicht das Bewusstsein für „gesellschaftliche Angemessenheit“ entwickelt ist, rutscht einem manchmal was raus.

Als küchenpsychologische Hypothese ist das ja schön und gut, aber in der Eindeutigkeit, in der das von dir vertreten wurde und wird, erinnert das (wie bereits zuvor angedeutet wurde) zurecht an die düstersten Kapitel aus Orwells 1984. Es gibt zum Beispiel durchaus Fälle von Menschen mit Tourette-Syndrom, die krankheitsbedingt zwanghaft Schimpfworte ausrufen und das bunt vermischt mit "rassistischen" Begriffen wie dem hier besprochenen. Solchen Menschen zu unterstellen sie wären verkappte Rassisten, wäre freillich völlig geschmacklos. Und das ist auch eine solche Interpretation in Bezug auf den Fall hier, weil der Vorwurf schwer wiegt und das argumentative Fundament spekulativ und damit ausgesprochen dünn ist.

Wundert es dich? Der Typ meint ja ernsthaft man ist absolut dumm wenn man Menschen nicht in Rassen einteilt.

Man ist es zumindest dann nicht, wenn man es tut. In erster Linie ist der Begriff historisch vorbelastet und wird deshalb vermieden. Anhand genetischer Unterschiede weitere Unterteilungen zu treffen, ist wissenschaftlich jedoch durchaus sinnvoll (beispielhaft sei auf das Arzneimittel Bidil verwiesen, das nacheislich das Todesrisiko von Afro-Amerikanern mit Herzschwäche senkt). Ob man das nun Rasse, Ethnie, Population oder was auch immer nennen möchte, ist letztendlich egal oder um beim Thema zu bleiben, eine Sache der political correctness.
 
Deswegen gibts auch eine einheitliche Unterteilung in Unterarten in der Wissenschaft. Alles Trotteln...

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Ok und er hat keine Ahnung vom deutschen Rechtssystem.

Sagt wer, Du? Ich wusste gar nicht, das du eine solche Koryphäe bist, das du hier festlegen kannst, wer wovon irgendeine Ahnung hat.

:hail: Hier ich bete dich an, oh du göttlicher Justicus. :lol:


Zufällig ist das deutsche Rechtssystem was "Beleidigungen" angeht hoffnungslos kleinkariert und veraltet,
weshalb immerwieder darüber heftigst diskutiert wird, diesen "Straftat-Bestand" komplett abzuschaffen, so wie es in einigen anderen Gegenden bereits geschehen ist. ;)

Ausserdem bedeutet das Rechtssystem nicht, das es auch definiert, was eigentlich eine ""richtige" "Beleidigung" ist, sondern macht es sich da einfach, teils viel zu einfach und kommt daher auch den ganzen Mimöschen und Politkorrekten, die heute hier rumrennen und gleich nach Mama und Zensur schreien, sehr entgegen, wenn ihnen ein ganz doll pöses Wörtchen entgegen hallt...Dünnhäutiges Emogesindel...die armen zarten Gefühlchen...omg.

Wenn ich auf die Strasse gehe, beleidigt der Anblick diverser Leute meine Augen, kann ich die dann auch gleich verklagen? ...mal das deutsche Rechtsystem zur Hilfe nehmen...


Deswegen gibts auch eine einheitliche Unterteilung in Unterarten in der Wissenschaft. Alles Trotteln...

Ob das nun Rasse oder Unterart genannt wird, kommt auf selbe raus,
aber das will dir wohl nicht in den Schädel, Hauptsache man drückt sich gefälligst so aus, wie es dir passt und es politisch korrekt ist,
alles andere ist ja für dich dumm oder rassistisch oder *insert random Kampfbegriff here*...wer hier der Trottel ist...ist damit wohl sehr fragwürdig,
ich an deiner Stelle würde mal in den Spiegel schauen, dann könnteste evtl. einen entdecken.

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„Der Begriff sei ihm der Hitze des Gefechts rausgerutscht und das tue ihm leid. “

Gerade das ist schlimm. Denn das bedeutet doch, dass er mit diesen Begrifflichkeiten in seinem Kopf sehr wohl rumhantiert, sie aber normalerweise nicht (öffentlich) ausspricht. Nun tut's ihm leid, dass es ihm rausgerutscht ist. Leid tun sollte ihm aber viel eher, dass er überhaupt solche Begriffe in seiner Denke hat und damit umgeht.



Nein, das war das verquere Wahlsystem in den USA und die Leute, die sich nicht für „the lesser of two evils“ entscheiden mochten, um das größere Übel abzuwenden.

Spielt für mich keine Rolle. Lächerlich das ganze.
 
Als küchenpsychologische Hypothese ist das ja schön und gut, aber in der Eindeutigkeit, in der das von dir vertreten wurde und wird, erinnert das (wie bereits zuvor angedeutet wurde) zurecht an die düstersten Kapitel aus Orwells 1984. Es gibt zum Beispiel durchaus Fälle von Menschen mit Tourette-Syndrom, die krankheitsbedingt zwanghaft Schimpfworte ausrufen und das bunt vermischt mit "rassistischen" Begriffen wie dem hier besprochenen. Solchen Menschen zu unterstellen sie wären verkappte Rassisten, wäre freillich völlig geschmacklos. Und das ist auch eine solche Interpretation in Bezug auf den Fall hier, weil der Vorwurf schwer wiegt und das argumentative Fundament spekulativ und damit ausgesprochen dünn ist.
Ein bisschen Polemik („küchenpsychologische“) zusammen mit geringer Textleselust („Ich würde so weit gehen und sagen, dass eine Beleidigung immer im Kopf entsteht. […]Wenn man unter Freunden am frotzeln ist, ist der Kontext ein komplett anderer. Dann meint man viele ansonsten als Schimpfwörter aufgefasste Ausdrücke oft/meist nicht so und der Rezipient weiß das auch - darum haut er mir eben auch nicht in die Fresse, wenn ich K-, N- und S-Worte sage.“) machen noch kein valides Argument.

Natürlich ist das Tourette-Beispiel so ziemlich das schlechteste, was man neben Autos und Godwin aus dem Hut hätte ziehen können.
 
Ich finde es erschreckend, wie wenig Sensibilität es für Mitmenschen auch hier in diesem Forum gibt.

Gruß
Micha

Ich hingegen finde es erschreckend, wieviele Leute es gibt, die einen zum kleinen politkorrekten Heulsusen-Sensibelchen degradieren wollen,
nur damit ihre Mitmenschen schön den Arsch gepudert bekommen und sich ja nicht mal mit auch etwas klareren, direkteren und nicht grade durch 6 Blumenbeete gefilterten Wörtchen auseinandersetzen müssen,
geschweige denn, Tatsachen und Wahrheiten direkt ins Gesicht gesagt zu bekommen...

Auch erschreckend ist es für mich, wenn die Leute immer was von Ehrlichkeit und co faseln,
aber wenn sie genau das serviert bekommen, anfangen loszuheulen, weil sie nicht gelernt haben mit der Wahrheit umzugehen und doch lieber ihre kleinen und grossen Lügen leben wollen.

Erschreckend ist ebenfalls, das die Leute alles für selbstverständlich halten und alles mögliche und jede Freiheit für sich beanspruchen, aber wenn das nicht geht, wenn sie Gegenwind oder anders lautende Meinungen zu hören bekommen, gleich nach Kontrolle, Reglementierung und Zensur durch den Staat schreien, statt sich damit zu befassen oder Eigenverantwortung zu übernehmen und nicht realisieren, wie sehr ihr Leben dadurch schon vom Staat bestimmt, kontrolliert, entrechtet und begrenzt wird.

Kein Wunder, das die Leute alle zu Mimosen degenerieren und einen am liebsten den Mund verbieten oder wegen einer ach so finsteren "Beleidigung" am besten gleich verklagen oder zensieren lassen wollen, wenn Lügen, Beschwichtigungen, Beschönigungen, Selbstzensur und Gedanken und Sprechverbote der Political Correctness den Ton angeben.
Die Menschen sind nunmal nicht gleich, ganz egal wie sehr es die sozialistischen Gleichmacher einem auch einreden wollen und es gibt nunmal kein Recht darauf eben nicht "beleidigt" oder mit klaren Ansagen konfrontiert zu werden...die Finger in die Ohren zu stecken und "LALALALA ich will das nicht hören!" hat noch niemandem geholfen.


Die kommen bei solchen Themen immer wieder hervor.

Tja wenn einem selbst die Argumente ausgehen, kommt man eben (nachdem schon "dumm" & "Totteln" und das lächerliche Versteckspiel hinter der "Wissenschaft" schon nicht halfen und es entsprechende Reaktionen und Gegenwind gab) mit dem ominösen und zugleich herablassenden "Die" die da sich zu Wort melden ("hervor-gekrochen-kommen"), wenn es Gestalten wie du wieder einmal versuchen, die polit korrekte Sprachpolizei zu spielen und anderen vorschreiben möchten, was sie zu sagen haben und was sie nicht sagen dürfen.
Erst recht natürlich wenn diese sich eben keine Vorschriften machen lassen wollen und sich wegen eines oder zwei ach wunders wie pöser Wörtchen nicht gleich einkacken und das Affentheater, das von Leuten wie dir losgetreten wird, für absolut übertrieben und völlig lächerlich halten.

Du hast hier nunmal nicht den Professoren (Be-)Lehrstuhl für moralische Überlegenheit inne, sosehr du dir das auch wünschen magst, bist du jedoch nur genausoeine Wurst wie alle anderen auch, also komm mal lieber runter von dem hohen Ross, bevor du fällst und dir was brichst oder der Gaul dir einen Tritt verpasst. ;)


Ein bisschen Polemik („küchenpsychologische“) zusammen mit geringer Textleselust („Ich würde so weit gehen und sagen, dass eine Beleidigung immer im Kopf entsteht. […]Wenn man unter Freunden am frotzeln ist, ist der Kontext ein komplett anderer. Dann meint man viele ansonsten als Schimpfwörter aufgefasste Ausdrücke oft/meist nicht so und der Rezipient weiß das auch - darum haut er mir eben auch nicht in die Fresse, wenn ich K-, N- und S-Worte sage.“) machen noch kein valides Argument.

Natürlich ist das Tourette-Beispiel so ziemlich das schlechteste, was man neben Autos und Godwin aus dem Hut hätte ziehen können.

Ganz ehrlich gesagt, hab ich von dir bisher leider auch kein valides Argument gesehen, das man nicht problemlos auf einen polit-korrekten oder "historisch vorbelastet" Ursprung zurückführen könnte.
Von deinem implizierten PC-Gedankenverboten "schlimm genug das er sowas in der Denke hat" will ich gar nicht erst wieder anfangen. Ergo: Ganz dünnes Eis.
 
Ja, ich verstecke mich hinter der Wissenschaft. Du hast mir immer noch nicht erklärt in welchen Rassen die Humangenetik die Spezies Mensch eingeteilt hat.

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Ach geh doch gar nicht darauf ein. Solche Leute kenn ich zu Hauf. Reaktionsmuster ist immer das selbe, sobald sich wirklich jemand provozieren lässt kommt, da seht ihr es, hab es auch doch gesagt, kann nur beleidigen.
 
Erschreckend ist ebenfalls, das die Leute alles für selbstverständlich halten und alles mögliche und jede Freiheit für sich beanspruchen, aber wenn das nicht geht, wenn sie Gegenwind oder anders lautende Meinungen zu hören bekommen, gleich nach Kontrolle, Reglementierung und Zensur durch den Staat schreien, statt sich damit zu befassen oder Eigenverantwortung zu übernehmen und nicht realisieren, wie sehr ihr Leben dadurch schon vom Staat bestimmt, kontrolliert, entrechtet und begrenzt wird.

Hier hatte Cosmas nicht ganz unrecht:schief:

Ganz im ernst allmählich wird es wirklich ziemlich schlimm. Es wurde ja schon immer schnell die beleidigte Leberwurst gespielt aber so wie es sich aktuell gerade bei uns im Land entwickelt... Schlimm. Jeder geht direkt auf den anderen mit der Rassistenkeule los oder fühlt sich direkt so beleidigt das er nur noch Rechtsmittel sieht sich dessen zu erwehren. Man hat das Gefühl die ganze Gesellschaft ist in einem Wahlkampf wo jedes Mittel recht ist den anderen "platt" zu machen.
 
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