Für einen "Enthusiasten-PC" der auch (lt. Text) zukunftskompatibel sein soll und angesichts des hohen Preises, für den man schon etwas "Vernünftiges" erwarten darf, hätte ich mindestens drei Komponenten ausgetauscht:
1. Netzteil. Bei dem Preis das Pro82+ statt dem modularen Modu82+ ist fast ne Frechheit. Das dicke Kabelgewirr ist auf den Bildern auch recht deutlich, beim modu müssen nicht alle Kabel installiert sein. Aktueller Preisunterschied 16,56 Euro.
2. Grafikkarte. 1GB?? Ein Selbstbaurechner mit 2GB ist warscheinlich zu 2/3 des Preises realisierbar! Insofern: auch nicht angemessen und schon gar nicht "zukunftskompatibel/enthusiastisch". Preisunterschied läppische 33 Euro.
Das Mainboard ließe sich auch noch gegen ein günstigeres P6T eintauschen, damit könnte man die 2GB Grafikkarte z. B. "umsonst" einbauen!
3. CPU-Kühler. OC empfohlen? Achja? Und wer kühlt hier die Spannungswandler die bei OC besonders "glühen"??
Kühler entspricht nicht der ATX/MB-Norm, es ist vorgesehen, dass sämtliche Bauelemente um den Sockel herum vom Kühler mit Frischluft versorgt werden (siehe mal Test in der aktuellen c't, S. 108 Text rechts oben, Tabelle unten).
Insofern: Schrott. Warnhinweise diesbezüglich liest man auch in diversen Asus Handbüchern, bei einigen Boards waren gar extra Kühler für die Heatpipes dabei. Naja, möglicherweise werden die hier vorhandenen Heatpipes ja noch ein wenig vom Luftstrom "gestreichelt" (kann man auf den Bildern leider nicht erkennen), was bei Boards mit nackten Bauelementen noch etwas kritischer wäre

. Der Kontakt der Heatpipes zu den Bauelementen ist aber oft auch nicht der Beste (Stichwort durchgebogenes Board weg. hohem Kühlerandruck).
Ist man kein Silent/OC-Nerd, tut der kostenlose und normgerechte Intel Boxed Kühler womöglich sogar den insgesamt besseren Job! Über die MB Lüftersteuerung läuft er ja auch nicht immer mit 12V.
Fazit: Sparpotential.
4. (unter Vorbehalt) DDR3-1333 RAM entspricht nicht den offiziellen Intel -Vorgaben für die Core i7 CPUs (
Intel® Core™ i7 Processor - Specifications) und ob das wg. der schlechteren Timings gg. 1066 überhaupt was bringt (über ein paar Links zu vernünftigen Benchmarks würde ich mich freuen) sei auch mal dahingestellt. Auch wenn die Mainboardhersteller das zulassen, kann man es eigentlich als OC betrachten, auch wenn es praktisch "immer" laufen soll. Wie das wohl bei satter Vollbestückung aussähe?

Gerade beim RAM lehrt die Erfahrung: STABIL, STABIL bitte! Sonst können die ungewöhnlichsten Dinge passieren, die man NICHT mit simplen RAM-Testern ausloten kann! Habe schon alles Mögliche erlebt, schuld waren oft doch nur die RAMs (sogar ohne OC!).
Das muss wohl jeder für sich entscheiden, ob er das gut findet. Deshalb "unter Vorbehalt".
Letztlich ist es wohl eine rein wirtschaftliche Entscheidung, denn das verkauft sich so natürlich besser - schnelle RAMs sind "in". Genauso wie jeder ALDI-Käufer auch nur auf den CPU-Takt schaut

Preisunterschied: Womöglich Sparpotential.
So, das war meine Ansicht, zerreißt euch drüber, macht es anders, I don't care