Einigen Leuten scheint nicht ganz klar zu sein das in den letzten Jahren PC-Spiele sogar billiger geworden sind was man wohl von den wenigsten Produkten sagen kann.
Civ 1 , C&C oder Diablo 1 und 2 haben alle so etwa 100 - 120 DM gekostet
was heute so etwa 50 - 60 € entsprechen würde.
Aber neue PC-Spiele kosten heute fast alle etwa 40 - 50 €.
Und wenn ich mir dann vorstelle das ich damals dieses Geld ausgegeben hab für spiele die zum Teil auf eine oder einige Disketten gepasst haben denke ich doch das in heutigen Spielen zumindest aus sicht der Programmierer bedeutent mehr Arbeit drin steckt.
Seltsamerweise haben die Leute für jeden Dreck (Tabak,Alkohol,Idiotisches Autotuning) Geld aber bei Pc-Spielen beschwert man sich.
Ausserdem braucht sich niemand über dauer oder inhalt von PC-Spielen zu beschweren da es diese infos zu fast allen spielen zeitnah zur veröffentlichung gibt. einfach mal sich vorher informieren.
Wurde wirklich Zeit, dass das hier mal jemand sagt

Es gibt keine, aber auch wirklich nicht die geringste Entschuldigung für Raubkopien. Die Preise für Spiele haben sich in den letzten 20 Jahren tatsächlich eher nach unten entwickelt (die Inflation sollte man übrigens auch nicht vergessen), und das, obwohl Entwicklungsdauer und -kosten sicher nicht abgenommen und die Raubkopiererei ohne Frage deutlich zugenommen hat. Es wurde schon oft gesagt, scheint vielen aber immer noch nicht klar zu sein: Man kann sich eben nicht alles leisten und wem 50 Euro für ein Spiel zu viel sind, der kann es sich eben nicht kaufen. Niemand handelt im täglichen Leben nach dem Motto "Wenn ich mir etwas nicht leisten kann, habe ich doch wohl das Recht, es zu klauen!", aber wenn's um geistiges Eigentum geht, sieht die Welt seltsamerweise plötzlich ganz anders aus.
Und dabei sind es doch gerade die PC-Spiele, bei denen der Kostenfaktor so unbedeutend ist, wie bei kaum einem anderen Produkt: 90% der Titel kosten nach drei Monaten nur noch 30 und nach sechs bis zwölf Monaten nur noch 10 oder 20 Euro (und dafür sollte man übrigens dankbar sein, anstatt sich darüber zu mokieren). Wer also nicht immer unbedingt brandaktuelle Spiele spielen muss, bekommt sie für einen wirklich mehr als fairen Preis und hat zudem die Vorteile, dass die Titel meist vollständig gepatcht sind und man sich aufgrund der Nachberichterstattung ein recht gutes Bild davon machen kann, ob sich der Kauf tatsächlich lohnt. Wer mit Spielen nur an ihrem Erstveröffentlichungstag glücklich wird, zahlt halt deutlich mehr, aber daran kann ich nun wirklich nichts Schlimmes finden.
Völlig albern ist es natürlich, sich über den Gebrauchtspielemarkt aufzuregen. Man stelle sich mal einen Autohändler vor, der sich ernsthaft darüber beschwert, beim späteren Gebrauchtverkauf des gerade bei ihm nagelneu erworbenen Modells nichts mehr zu verdienen. Noch Fragen?
Vielleicht sollten sich die Spielehersteller einfach mal auf die Faktoren konzentrieren, auf die sie unmittelbaren Einfluss haben und die maßgeblich zur Kopiererei beitragen:
Da werden Titel mit spektakulären Konzepten und Inhalten angekündigt, von denen sich dann nur ein Bruchteil im fertigen Produkt findet - vorprogrammierte Enttäuschung.
Da werden Titel auf den Markt gebracht, die nichts anderes als Bug-Ruinen sind, selbst nach einem Jahr mehr schlecht als recht laufen und für die der Support mittlerweile immer früher vollständig eingestellt wird. Wer Spiele wie Vamipres 2, KOTOR 2 oder Gothic 3 in diesem Zustand auf den Markt wirft, darf sich nicht wundern, wenn da (bestenfalls) kopiert und nicht gekauft wird (obwohl sich KOTOR 2 und Gothic 3 ja trotzdem erstaunlich gut verkauft haben).
Da werden Kopierschutztechniken, Registrierungszwänge und Aktivierungsbeschränkungen verwendet, die wirklich keine Sau stören - mit Ausnahme derjenigen, die das Produkt legal erworben haben.
Wer will, dass Originale gekauft werden, sollte sich darum bemühen, einem potentiellen Käufer auch dementsprechende Anreize zu bieten, anstatt ihm Steine in den Weg zu legen, denen Nutzer illegaler Kopien nicht ausgesetzt sind. Etwas mehr als eine DVD-Hülle aus Recyclingkunststoff mit Faltblatt und ein halbwegs fehlerfreies Programm wären da schonmal ein guter Anfang ...