PCGH.de: Epic-Chef: Gebraucht-Spiele sind ein Problem

Epic-Chef: Gebraucht-Spiele sind ein Problem

BMW-Chef: Gebrauchtwagen sind ein Problem

Letzteres habe ich seltsamerweise bisher nur selten gehört.

Im Ernst, die sollten mal klar kommen. Sobald man ein Produkt gekauft hat, geht es den Hersteller nichts mehr an, was man damit macht. Wenn sie nicht genug einfahren, müssen sie entweder die Preise erhöhen, die Produktionskosten senken oder den Kauf z.B. durch umfangreiche Beigaben wie Kartenmaterial oder sowas attraktiver machen. Oder sie drucken mal wieder ein anständiges Handbuch und tun sowas nicht mehr als PDF auf die CD. Das könnte schon viel helfen.

Ehrlich, es regt sich doch auch kein Lampenhersteller auf, wenn ich meine ausrangierte Deckenleuchte an meinen Nachbarn verkaufe.
 
Also das Zitat von kuer auf Seite 2 is ja mal der Hammer :
Hört doch mal auf Raubkopierer in schutz zu nehmen .
Es ist , und das zu recht , eine Straftat . [FALSCH es ist eine Rechtswidrigkeit]
Die Software ist [...] Eigentum des Entwicklers .
Nur eines ist klar . Man muss gegen die Kopierer vor gehen .
[...]
Was das handeln mit gebrauchen Games angeht . Da haben die Hersteller sicher kein Wort mit zu reden . Ich hadle ja mit meinem Eigentum [...]
Was jetzt ? Gehört die Software nun dir oder dem Entwickler ?

Allein die Tatsache das ich mir, wenn ich ein Spiel kaufe nur die LIZENZ erwerbe dieses zu spielen bzw zu benutzen schmälert in meinen Augen den Wert erheblich.

Ich will mal eine Frage in den Raum werfen : WIEVIEL % vom kompletten Umsatz eines Spiels, geht an die Entwickler, die die Arbeit geleistet haben ?
Das Große Geld macht doch im Grunde nur der Publisher, was man ja sehr gut bei EA sieht.

Und wenn wir davon ausgehen, dass der Publisher NIE unter den Produktionskosten (~3€) verkauft, das Game jedoch für 50€ (100DM) auf den Markt schmeisst und dann den Preis auf 10€ fallen lässt, dann bleibt bei den "Buged-Versionen" für die Entwickler wirklich nicht viel übrig.
Immerhin will der Händler auch seine 10-20% vom Kuchen.

Naürlich kauft man sich Buged-Versionen um zu sagen : "Hey ich bin nicht illegal und hab trotzdem den Hersteller unterstützt und dazu noch ein Game".
Nein.Es müsste heissen : "Ich hab n Game und bin nicht illegal, ich hab höchstens dem Publisher/Händler Geld in den Rachen geworfen"

Wäre es nicht für jedes Entwicklerstudio sinnvoll, sein Spiel nurnoch online zu vermarkten !?
Ein paar Downloadserver kosten nicht die Welt und für ein paar Monate besonders zum Release kann man sich ja zB die Mega-Server von Rapdishare anmieten.Kostet wenige 1000 Euro und die Fan Gemeinde ist befriedigt, man hat das Spiel, kann es auf DVD brennen, der Securom ohne aktivierung etc reicht und auf Wunsch kann man es sich gegen einen Aufpreis von 5€ auch per Post schicken lassen.
Man hat fast Reingewinn, geht am Publisher vorbei und kann den Preis ruhig in Niedrigerem Rahmen ansetzen.

Zumindest könnte man über diese Vermarktungsstrategie diskutieren ;)

Zum Kopierschutz/DRM :

Das ist der größte Mist den es gibt, denn : JEDER der sich sein Game illegal zieht findet "mitgeliefert" oder an jeder Ecke einen dazugehörigen Crack der das Game schneller Crackt als die dazugehörige akivierung benötigt.

Der ehrliche Käufer ist angeschmiert, da der :

- Das Spiel aktivieren muss - und somit mit dem Gaming PC ins netz
- Das Spiel nur 3-5 mal paralell/nacheinander installieren darf
- Bei jedem starten die DVD wechseln/einlegen muss
- Es nur zu oft Komplikationen und wartezeiten bei der initialisierung des Kopierschutzes gibt (zB Deamontools, o.ä abschalten/deinstallieren)


Und der Raubkopierer zu dessen Abwehr der ehrliche Käufer viele Mühen und der Entwickler viel Geld hingelegt haben umgeht dies alles einfach mit Copy&Paste.Er kann sein Spiel installieren wie er lustig ist, braucht keine DVD, und hat in 99% aller fälle keine Komaptibilitätsprobleme.

Am liebsten würde ich jedes Game laden, es Spielen und dann dem Entwickler soviel überweisen wie mir das Game wert war, auch wenn das eine ziemlich naive Ansicht ist :P


PS.:
XBoX Spiele zu kopieren ist genauso einfach wie beim PC.
Das Angebot ist reichhaltig und man muss nur eine andere Firmware auf die XBoX spielen.Zwar kann man dann XBoX Live! nicht mehr benutzen aber alle Games kopieren.(Fragt sich nur wer ne XBoX will, hab jetzen CoD2 drauf gesehen *schauder*)
Und die Tatsache dass man XBoX DVDs nicht auslesen kann ist egal, da die Arbeit das auszulesen sowiso die "ReleaseGruppen" machen.
Und wer online spielen will kommt sowiso ums original nicht rum.

Wer Fehler findet darf sie behalten :ugly:

MFG
 
Falsche Aussage würde ich sagen, Spiele wo man nach einmal durchzocken alles gesehen hat sind ein Problem, was will ich mit sowas?

Bei Spielen wie TES, Final Fantasy, Sacred lohnt sich die Investition. Andere Spiele kann man sich getrost übers Wochenende von der Viedeothek ausleihen, das reicht bei den meisten aktuellen Titeln um alles gesehn zu haben (finde es schon erstaunlich wenn 30 Stunden als lange Spielzeit beworben werden, bei Final Fantasy XII hab ich annähernd 200 und noch immer nicht alles).

Ich selber bevorzuge auch Spiele, die es schaffen, mich über einen längeren Zeitraum zu fesseln und zu motivieren und einen hohen Wiederspielwert haben. Ich denke aber, dass auch Shooter, die man nach zehn Stunden durch hat, ihre Existenzberechtigung haben. Zum einen steht einem manchmal der Sinn nach nicht mehr als (technisch gut gemachtem) "Fastfood". Zum anderen gibt es aber auch genügend Leute, die durch Beruf und/oder Familie so ausgelastet sind, dass für andere Spiele schlicht die Zeit fehlt. Ich glaube, wenn Du so jemanden ein Spiel wie Baldur's Gate 2 oder Sacred in die Hand drückst und ihm sagst "Also pass auf, wenn Du wirklich alles sehen willst, was dieses Spiel Dir zu bieten hat, wirst Du in der spärlichen Freizeit, die Du in den nächsten drei Jahren haben wirst, nichts anderes machen können.", wird er das nicht notwendigerweise mit Begeisterung aufnehmen ...
 
Hallo? Habe ich irgendwas verpasst oder gibt es mittlerweile ein Grundrecht auf billige PC-Spiele?
Nein, aber 50€ für nur 10 Stunden Spielspaß sind übertrieben viel.

Wie sieht denn Dein "Ausweichen auf andere Beschaffungswege" aus, wenn Du vor den "horrenden Preisen" von teuren Autos, Stereoanlangen oder Urlaubsreisen fliehst? Ziehst Du da dieselben Konsequenzen?
Es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen duplizieren und stehlen. http://bitsandpieces.us/wp-content/uploads/2008/08/imagespiracy-20not-20theft.jpg

Außerdem habe ich nicht geschrieben, dass ich das Zeug dann illegal hole. Ich habe nur geschrieben, dass viele Leute so auf überteuerte Sachen reagieren. Durch Verzicht erhalten die Publisher/Entwickler übrigens genauso wenig.


Aber die Spiele dieser unsympathischen Verarscher spielst Du natürlich weiterhin gerne, nicht wahr?
Ich spiele sie lieber, wenn sie nicht mit Kopierschutz durchseucht sind. Und EA ist mir nicht sympatisch, weil sie Kopierschutz sehr intensiv einsetzen.

Und hast Du Dir auch schon mal überlegt, wo diese Spiele in Zukunft herkommen sollen?
Von Entwicklern, die auf Kopierschutz verzichten.
 
Man brauch übrigens nicht das Original-Spiel, wenn man online spielen will. Man braucht nur einen funktionierenden (originalen) Key, den man sich äußerst günstig und legal bei ...

Onlinekeystore

D2 CDKey-Shop

ebay

CDKey-Game

... oder sonst wo besorgen kann. Man hat rund-um-die-Uhr Zeit und bekommt den Key bequem per e-Mail zugesandt.

Bin mal gespannt, wann die Videotheken mit vor's Loch geschoben werden, wegen den niedrigen Umsätzen bei Spielen.
 
Nein, aber 50€ für nur 10 Stunden Spielspaß sind übertrieben viel.

Das finde ich auch. Deswegen warte ich mit dem Kauf halt einfach ein paar Monate oder auch ein Jahr. Ich wehre mich eben nur gegen die Argumentation, dass ein subjektiv als zu hoch empfundener Preis irgendeine Rechtfertigung für illegales Kopieren darstellt. Die Leistung eines Programmierers sollte immer respektiert werden, egal ob sein Produkt 5, 50 oder 500 Euro kostet. Wem's zu teuer ist, der soll's nicht kaufen oder warten bis es billiger wird. Alles andere ist inakzeptabel.

Es gibt einen deutlichen Unterschied zwischen duplizieren und stehlen. http://bitsandpieces.us/wp-content/uploads/2008/08/imagespiracy-20not-20theft.jpg

Hübsches Bild, aber wo ist da die Aussage? Klar, wenn ich ein Buch kopiere und es unter meinem eigenen Namen veröffentliche, ist das klassischer Diebstahl geistigen Eigentums. Bei Spielen passiert natürlich was anderes. Niemand kopiert hier den Code und veröffentlicht ihn dann unter anderem Namen, sondern der Code wird unerlaubt vervielfältigt und zum Spielen verwendet, also zwar kein Diebstahl, aber ein Missbrauch oder eine unerlaubte Nutzung geistigen Eigentums. Na wie toll, Missbrauch statt Diebstahl - wird's dadurch besser? Außerdem weißt Du doch ganz genau, dass es eben NICHT ums Duplizieren geht, sondern um die anschließende (missbräuchliche) Nutzung dieses Duplikats. Das KOPIEREN an sich ist den Spieleproduzenten doch schei*egal. Der Verlust entsteht in dem Augenblick, in dem ein Duplikat anstatt eines Originals GESPIELT wird.
Wenn Du Dir also Gedanken über Unterschiede machst, dann doch bitte zwischen "unerlaubte Nutzung eines Duplikats" und "stehlen" und nicht zwischen "duplizieren" und "stehlen", denn Letzteres ist wirklich weitgehend sinnfrei ...

Durch Verzicht erhalten die Publisher/Entwickler übrigens genauso wenig.

Vollkommen richtig und bei schlechten Spielen auch vollkommen zu Recht. Das Problem entsteht in dem Augenblick, in dem ein Spiel gut ist, keiner darauf verzichten will, aber nur ein Bruchteil der Leute das Original kauft.
Zu behaupten, alle Spiele, die man jemals kopiert und gespielt habe, seien so schlecht gewesen, dass man sie sich niemals gekauft und von vorneherein darauf verzichtet hätte, und somit sei auch kein Schaden entstanden, ist doch wohl abenteuerlich.

Von Entwicklern, die auf Kopierschutz verzichten.

Filme, Spiele und Musikstücke sind mittlerweile nur noch Bits und Bytes, die von vielen terabyteweise daheim gehortet werden. Durch nahezu unbegrenzten Zugang und weitgehend problemlose Vervielfältigung hat eine drastische Entwertung der entsprechenden Inhalte stattgefunden und der Respekt vor geistigem Eigentum ist so gering wie nie zuvor. Als Werteproblem finde ich das eigentlich noch viel bedenklicher als als wirtschaftliches Problem, und so lange sich das nicht ändert, sollte man sich auch nicht über Kopierschutzverfahren wundern oder aufregen, denn die haben wir uns (als Gesellschaft) redlich verdient. Auch wenn ich mir natürlich ebenfalls intelligentere und weniger schikanöse Verfahren wünsche als diejenigen, die derzeit eingesetzt werden ...
 
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Das einzige was die wollen, ist, die Preisgestaltung nach ihren Vorstellungen vorzunehmen!
Ein Spiel wie GEars of War is mir keine 15 Euro Wert!

Einen Konsolenspieler kann man damit vieleicht erfreuen, aber die Zeit von dümmlichen-gehen-schiessen-ohne-Hirn-Spielen is auf dem PC schon lange vorbei! Da muss schon mehr kommen, als Gegnergruppen, die einem in die Schussbahn laufen!
Mir tut jeder leid, der sich sowas für die ihre Preise kauft!
Ich hab mich für meinen Geschmack schon zu oft verarschen lassen von den hohlen Versprechungen! Ohne vorher ne Demo gezockt zu haben, hole ich mir kein Spiel mehr für 50 Takken
 
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Ja wenn er angst hat das es zu oft kopiert wird dann soll er es halt über steam vertreiben oder einen atraktivem preis machen, wenn ein spiel nur halb so viel kostet wie angedacht könnte ich mir vorstellen das es mehr als dopelt so viel verkauft wird, sowas kann man halt auch nur bei spielen machen wo mann weiß das sie gekauft werden zb gta4
 
Das Ideenarmut der Grund für Raubkopien ist kann ich mir schwer vorstellen. Denn wenn man schon etwas stiehlt dann doch etwas was besonders gut ist und nichts schlechtes. Sprich wenn ich Autodieb wäre würde ich S-Klassen stehlen und nicht defekte Opel's :what: .
Naja, "stehlen" ist der falsche Ausdruck ...... es ist eine nicht genehmigte / bezahlte Kopie eines Datenträgers, "gestohlen" wird da nix (weshalb der Begriff "Raub"Kopie auch schlicht bescheuert ist) ......

Die Begründung "ist viel zu überteuert" ist aber mindestens genau so bekloppt wie der Begriff der Ordnungswidrigkeit an sich. Wenn etwas einem der Preis nicht wert ist, bzw. es einem "zu teuer" ist und folglich nicht dafür zahlt gibt es schlicht und ergreifend keinerlei Berechtigung sich das "Produkt" trotzdem "zuzulegen", und sei's nur in Form einer Kopie. Das ist wie Schwarzfahren im Bus, oder ohne Karte Kino gucken: "Gestohlen" wird da nix, aber die Dienstleistung wird trotzdem ohne finanzielle Gegenleistung in Anspruch genommen, und das ist ganz einfach falsch. Im weiterinterpretierten Sinne ist das "Ausnutzen anderer Personen", man nimmt, aber gibt nicht, ob dabei reeller Sachschaden in Form von realem Diebstahl entsteht oder nicht ist zweitrangig.

Dazu muss man auch sagen, dass es notorische Schwarzkopierer (mein favorisiertes Wort gegenüber Raupkopierer -> abgeleitet vom "Schwarzfahrer") gibt, wo das Spiel noch so gut, und der Preis noch so vernünftig sein kann, sie würden trotzdem lieber leechen ....

Wobei beim anschließenden Festsetzen des Strafmaßes gegenüber diesen Verbrechern mitbedacht werden muss, dass man sich nicht zwangsläufig jedes Spiel das man geleecht hat auch wirklich irgendwann mal gekauft hätte ...... eigentlich auch ein gewisser Denkfehler, da man die "Leistung" ja unbezahlt in Anspruch genommen hat ....


Kompliziertes Thema, aber wenn sich notorische Leecher über die böse Industrie und ihre Abmahnungen (meist mit Beifall) aufregen, dann packe ich mir auch regelmäßig an die Birne ...... wenn einer dieser Leecher mit was ähnlich non-materiellem (wie Musik, Geschichten, etc. ...) sein Geld machen würde, und alle anfangen würden seine Arbeit unbezahlt in Anspruch zu nehmen würde der sich dann nciht auch höllisch aufregen ?!
 
Gebrauchtspiele in ein derartiges Licht zu stellen ist eine
Verhöhnung der Verbraucher und zeichnet nichts anderes
als die Kontur grenzenloser Geldgier. Gebrauchtwaren sind
makroökonomische Randerscheinungen, über die sich nicht
mal die Klamotten-Industrie beschwert, obwohl sie da am
ausgeprägtesten erscheint und es gar als "hip" gilt, gewisse
Teile second hand zu kaufen. Gebrauchtwaren sind kein
Nachteil für ein Unternehmen, sie sind Teil unserer ganzen
Kultur und ergeben sich aus den grundsätzlichsten
Verbraucherrechten, die man wirklich überall auf der Welt
vorfindet.
Wer sich gegen Gebrauchtwaren ausspricht, spricht sich
damit gleichzeitig auch gegen die Kontrolle der Verbraucher
über ihre Waren aus. Es ist wie eine reale Variante von DRM.

Einfach abartig :daumen2: *mit 6 bewert*
 
Gebrauchte Spiele sind beim Pc der Grund? Und auf Konsolen soll das nicht vorkommen?.. Schon seltsam, für 70% meiner Konsolenspiele laufe ich nach Gamestop und kaufe sie mir gebraucht für einen Bruchteil des Preises und das beste ist: Da brauche ich kaum Angst haben, dass der Key schon in Benutzung ist, wenn ich online gehen will, brauche keine Bedenken bei der Hardware oder DRM zu haben und die Qualität der Ware (Kratzer auf Datenträger etc.) kann ich mir auch direkt vor Ort anschauen.
Ergo: bei Konsolenspielen klappt das mit den gebrauchten noch besser ;)

Auch bei GoW2 wirds so gemacht: gebraucht bestellen, durchzocken und direkt verkaufen anstatt in der Ecke stehen lassen. Da triffts sichs auch super, dass Epic dabei nichts von meinem Geld sehen wird, nach dem Quatsch, den sie sich in letzter Zeit erlauben. So hab ich noch viel mehr Spaß dabei.
 
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Das ist schlicht und ergreifend falsch.
Ich kaufe PC Games auch schon seit 16 Jahren und ein Monkey Island 2 hat 59,- DM gekostet, X-Wing 69,- DM, C&C kostete um die 80,- DM. Früher hätte es sich kaum eine Firma getraut für ein PC Spiel einen dreistelligen Betrag zu nehmen.
Ist lustigerweise das gleiche wie bei den Autos. Als der E46 M3 raus kam wollte BMW unbedingt unter 100.000,- DM bleiben also kostete er 99.950,- DM. Beim neuen waren es Euro, da ist es egal, also geht es direkt mit 66.690,- Euro los :ugly: .

Seltsam. Und ich habe mich letztens noch mit Verwandten darüber unterhalten, wie seit der Euro-Einführung alles teurer geworden ist, abgesehen von Computerspielen, die deutlich billiger als vor 15 Jahren sind. Ehrlich, Mitte der Neunziger gab's für den PC nichts unter 100 DM und heute sind € 30 - 50 die Regel. Und selbst wenn umgerechnet in DM ein leicht höherer Nominalbetrag aufgerufen wird, kosten sie inflationsbereinigt über 15 Jahre natürlich heute dennoch deutlich weniger.

Wo Du damals gekauft hast, möchte ich gerne mal wissen. :ugly:
 
Gebrauchtspiele in ein derartiges Licht zu stellen ist eine
Verhöhnung der Verbraucher und zeichnet nichts anderes
als die Kontur grenzenloser Geldgier. Gebrauchtwaren sind
makroökonomische Randerscheinungen, über die sich nicht
mal die Klamotten-Industrie beschwert, obwohl sie da am
ausgeprägtesten erscheint und es gar als "hip" gilt, gewisse
Teile second hand zu kaufen. Gebrauchtwaren sind kein
Nachteil für ein Unternehmen, sie sind Teil unserer ganzen
Kultur und ergeben sich aus den grundsätzlichsten
Verbraucherrechten, die man wirklich überall auf der Welt
vorfindet.
Wer sich gegen Gebrauchtwaren ausspricht, spricht sich
damit gleichzeitig auch gegen die Kontrolle der Verbraucher
über ihre Waren aus. Es ist wie eine reale Variante von DRM.

Einfach abartig :daumen2: *mit 6 bewert*

das kann man einfach nur so unterschreiben. schön zusammgefasst.
 
Seltsam. Und ich habe mich letztens noch mit Verwandten darüber unterhalten, wie seit der Euro-Einführung alles teurer geworden ist, abgesehen von Computerspielen, die deutlich billiger als vor 15 Jahren sind. Ehrlich, Mitte der Neunziger gab's für den PC nichts unter 100 DM und heute sind € 30 - 50 die Regel. Und selbst wenn umgerechnet in DM ein leicht höherer Nominalbetrag aufgerufen wird, kosten sie inflationsbereinigt über 15 Jahre natürlich heute dennoch deutlich weniger.

Wo Du damals gekauft hast, möchte ich gerne mal wissen. :ugly:

Seh ich auch so. Unter 100DM ging auch damals nichts. Und wo wir grad von Monkey Island 2 reden: Guybrush Threepwood (der Hauptcharakter) erzählt am Anfang von Monkey 2 Piraten am Lagerfeuer die Story von Monkey 1. Und als die sich über diese Geschichte langweilten und er aufsteht sagt Guybrush zu sich und damit zum Spieler :"Die würden eine gute Geschichte nicht erkennen, selbst wenn sie hundertzwanzig Mark dafür bezahlt hätten". So viel kostete das Spiel damals ungefähr.:daumen:

Für den Epic Chef hätte ich nen Vorschlag: Eine Plattform wie Steam nur für alle Hersteller. Das Spiel kaufen und runterladen dürfen. Wenn man es hat bekommt man noch ne normale Packung mit DVD hinterhergeschickt, damit man es sich ins Regal stellen kann. Und irgendwie die einzelnen Spiele individualisieren, damit man bei Raubkopien gleich erkennt, wer das Spiel kopiert hat oder es zum Cracken zur Verfügung gestellt hat, und gegen den dann vorgehen. 100% würde es auch nicht bringen, aber vielleicht wenn mans richtig anpackt wäre es ne verbesserung.
 
Zunächst mal kann ich was ich einmal gekauft habe auch wieder gebraucht verkaufen (soll Epic-Chef doch versuchen Ebay usw verbieten)
das würde jedweden freien handel blockieren!
Das eigenliche problem sind leute wie dieser Epic -Chef mit ihrer unersättlichen GIER die dem ottonormalverbraucher auch noch den letzten tropfen blut ausaugen wollen.
Wo das endet hat aktuell die bankenkrise gezeigt.

Und wenn der denkt das nur PC spiele kopiert werden dann ist der noch dümmer als ein meter feldweg:lol:
 
Wie Kurzsichtig und weltfremd diese Leute doch sind!
Wenn ich meine Spiele nicht zu einem ordentlichen Preis weiterverkaufen könnte, dann könnte ich es mir nicht leisten jeden Monat 2-3 Spiele zu kaufen!
Ohne vernünftigen Gebrauchtmarkt wird der Neumarkt gewaltig einbrechen!
Und solch unfähige, kurzsichtige Pfeiffen streichen Managergehälter ein und dirigieren unsere Wirtschaft. Ich glaube das hat weniger mit Gier als vielmehr mit Unfähigkeit zu tun

Greetz
 
ich finde den ansatz den Topware-CEO Hassinger gebracht hat, spieleinhalte wärend des spielens online nachzuladen, super. ich frag mich warum sowas nich schon längst umgesetzt wurde??
denn mal ehrlich: welcher rechner, der morderne spiele flüssig darstellen kann, verfügt über keinen dsl-flat-anschluss? ich bin mir ziemlich sicher das es keine 10% sind. desweiteren sollte es kein problem sein, wenn man diese methode umzusetzen. und wenn man diese methode von anfang an bei einem spiel ankündigt, dann is das geheule am ende auch nich so groß ;)

Also das ist mal volkommener schwachsinn, ich bin vom beruf her verdammt viel unterwegs, da komm ich nicht immer ins netz, stellen wir uns mal vor, es kommt GTA4 oder ein ähnliches Spiel was absolut genial ist raus, mit diesen Vorraussetzungen, dann muß man das spiel immer wieder nachladen, welche die mit einer UMTS Box im netz sind haben es da dann richtig schwer, denn nach 5gb sackt die downloadrate aus nichtmal ISDN ("zur erinnerung 64kb/s downstream") ab. Dann sitzt man stunden daran nur einen Teil neu zu laden. Das ist derzeit bei nahezu jedem Netz so. Bis auf den anbieter mit dem e am anfang macht das jeder anbieter. Und der mit dem "e" ist nichtmal HDSAP fähig und hat nicht überall UMTS netze geschweige den EDGE.
Stellen wir uns dann da mal vor, wir müßen 250mb laden?! Bei einer 1000er Leitung dauert das im besten fall 25-30min?! Äh, ist das den noch dem spieler zuzumuten?! Ich kenne da ein speil, das hatte sowas ähnliches mal. Das nannte sich Zanzahra oder so, da war allerdings ein Bug drin der ladezeiten von 30min verursacht (stellenweise). Also was sollen den die machen die viel unterwegs sind, keine Internetleitung haben oder eine langsame!? Warten, zu Mc Donald`s fahren und dort mit der Wlan Karte sich einloggen und dort dann eine stunde sitzen und spielen, oder umziehen?! Währe es da nicht einfacher Das spiel anders wirkungsvoll zu schützen?! Die technik ist schon da und in vielen bereichen wird sie auch schon genutzt. Aber die Spieleschmieden haben das noch nicht erkannt oder gefunden.
 
Die sollen die spiele zu einem vernünftigen preis verkaufen und das geld das sie in die ganzen schwachsinigen ideen zum kopierschutz und der gängeleien der kunden verbraten in gute spiele investieren dann läufts wieder.
Wenn der preis passt und ich vom kopierschutz nicht eingeschränkt werde
dann kauf ich es auch und zwar neu aber diese spiele werden immer weniger und somit auch die verkauften exemplare somit schneiden die sich nur ins eigene fleisch.

Ist halt die übliche unfähigkeit des Managment (keine ahnung aber das sagen haben):ugly:
 

Hallo? Habe ich irgendwas verpasst oder gibt es mittlerweile ein Grundrecht auf billige PC-Spiele? Wie sieht denn Dein "Ausweichen auf andere Beschaffungswege" aus, wenn Du vor den "horrenden Preisen" von teuren Autos, Stereoanlangen oder Urlaubsreisen fliehst? Ziehst Du da dieselben Konsequenzen?

Das tue ich in der Tat. Ich kaufe gebrauchte Autos, am liebsten eines der letzten Exemplare eines Modells so werd ich nicht zum "Beta-Tester". Abnutzungserscheinungen eines gepflegten gebrauchten 3-4 Jahre alt halten sich auch in Grenzen. Und Urlaub auf dem Malediven brauch ich auch nicht, das Meer ist in Griechenland genauso blau. Stereoanlagen sind mittlerweile entweder schlecht und billig oder sündhaft teuer. Den Markt in der Mitte gibts nicht mehr, schaut mal bei E-Bay was ein 30 Jahre alter Röhrenverstärker kostet, das ist 10 mal besser als ein Dolbysurround Dingsbums aus dem Aldi.


Das ist richtig und das ist auch schön, nur wird von den paar Hobbypiraten leider kein Spieleproduzent reich.

Ich dachte es geht hier um die Hobbypiraten?! Bei Bioshock gabs Anfragen nach einem Spenden-Button, weil die Leute die Entwickler für Ihre Arbeit entlohnen wollten, aber keine Aktivierung in Kauf nehmen wollten.


Naja, in erster Linie werden Leute ein Spiel ohne Kopierschutz wohl deshalb kaufen, weil das Spiel gut ist und nicht, weil es keinen Kopierschutz hat.

Völlig richtig. Andersrum genauso richtig, gute Spiele würden auch ohne Kopierschutz gekauft.


Und an den einfachen Zusammenhang "niedrige Preise = gigantische Verkäufe" glaubst Du doch nicht wirklich, oder? Wenn die Spiele-Hersteller faire Preise machen und auf DRM verzichten, gibt's Warez nach wie vor. Klar sind 30 Euro weniger als 50, aber 0 Euro sind eben auch deutlich weniger als 30 und deshalb - und weil es technisch so problemlos und die Gefahr, erwischt zu werden, so gering ist - werden neun von zehn Leuten, die vorher gerippt haben auch nachher rippen.

Ich seh das so, Raubkopierer wirds immer geben. Die Frage ist nur ob man deshalb den ehrlichen Kunden bestrafen will. Der Raubkopierer bekommt ein funktionierendes Spiel mit allem Komfort der Käufer muss sich mit Securom rumschlagen. Das ist ein unhaltbarer Zustand.

Davon abgesehen muss auch endlich mal erwähnt werden, dass Kopierschutz auch Geld kostet. Meine These ist: Ein Spiel das 0 EURO für Kopierschutz aufwendet, deshalb 5 EUR billiger ist, wird mit Sicherheit öfter verkauft als das selbe Spiel mit Securom für 50 statt 45 EUR. Es geht hier nicht um die 5 EUR sonder darum, dass dieses Geschäftsgebaren eine Sauerei ist. Der Kunde ist nicht König sondern der Feind und der wahre Feind der Raubkopierer lacht sich über mich tot weil ich mich so verarschen lasse während er noch nicht mal die DVD wechseln muss wenn er mal was anderes zocken will.

Auf die Sache mit den Gebrauchtspielen will ich gar nicht erst eingehen, das schlägt dem Fass den Boden aus. Ich kaufe eine Ware/ein Nutzungsrecht und darf es nicht weiterveräußern???????? Auf die Idee muss man erstmal kommen. Zum Glück wurde dies rechtlich bereits mit den Abschreibungen auf Software durch die Finanzgerichte geklärt, Software darf abgeschrieben werden, auch wenn es auf den ersten Blick keine Abnutzung gibt. Die gibt es durch den Fortschritt nämlich doch.
 
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