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PC-Sound richtig einstellen: Onboard-Sound und Soundkarten fürs Gaming
Na dann, meine Geschichte...
Geile PCGH-Seite... meinen Text hats gelöscht... dann eben nicht.
Seis drum, kauft euch das, was für euch gut klingt, das kann man nur durch Blind-Vergleiche raus finden, alles andere ist Blödsinn. Den Hauptunterschied im Klang macht immer noch der jeweilige Kopfhörer.
Ich habe die letzten Jahre so viel getestet, dass ich für mich behaupten kann, dass ein DAC nicht teuer sein muss. Bereits ein 10€ Teil wie damals der SpeaKa oder jetzt der Apple USB-C liefern bereits so ein sauberes Ausgangssignal, dass man eigentlich nur noch, wenn überhaupt, nen guten Kopfhörerverstärker braucht.
Entweder ist dein Mainboard aus der Einsteiger oder Mittelklasse (bzw billigster mit Oberklasse-Chipsatz), oder du hast den Treiber nicht installiert.
1220 Codec allein sagt wenig aus, es kommt auf das drum herum an.
Bei mir (CROSSHAIR VI HERO) habe ich mit dem Beyer DT990 in 250 Ohm bei 40% schon richtig Druck (Standard für Gaming). Ab 60-70% wird es grenzwertig bzw. zu laut für Musik.
Selben Hörer hatte ich schon Jahre als 600 Ohm Variante am Hifi-Verstärker mit CD gehört ((+ Nubert Lautsprecher)), soviel zum Referenzvergleich.
Kann ja alles sein.
Du wirst aber mit einem guten 600-Ohm Kopfhörer auch an Deinem Mainboard keine Freude haben.
Habe denn gleichen Sound Chip auf meinem ASRock Fatal1ty X470 Gaming K4. Der Sound ist OK und für viele ausreichend. Erst recht, für die generation Handy Musik.
Ich persönlich, kann bei meiner Externen Soundkarte auch mit denn zweit Kopfhörern einen Unterschied hören.
Die Sony (normal 50-Ohm)klingen am Mainboard nicht so Druckvoll wie an der externen mit 250-Ohm oder 600-Ohm. Es klingt einfach alles klarer.
Die beste und einfachste Lösung ist und bleibt ein externer Amp/DAC, wenn man über Kopfhörer hört. Dann lässt man den Sound einfach über den Amp laufen und gut is' !
Stack aus Schiit Magni und Modi ist halt immer noch unschlagbar was Preis/Leistung angeht. Wer weniger ausgeben will ist mit externem DAC/AMP von FiiO o.ä. immer noch besser bedient als mit jeder internen Soundkarte. Besonders diese ganze RGB-Gaming-Müll ist nichts als Placebo.
Es gab mal eine Zeit da waren Onborad Chips nicht abgeschirmt und der Ton war in der Tat schäbig. Da war eine Soundkarte Pflicht. Über heutige Onboard Chips bei gediegenen Boards zu meckern ist schon auf hohen Niveau. Die meisten sind keine Sound-Designer, die brauchen Ton für Musik und Spiele. Da ist ein Onboard Chip mehr als ausreichend.
Ich hatte vorher eine X-Fi, bin gewechselt auf Onboard Sound vom meinem ROG Board. Treiber installier/Treiber eingestellt EQ usw. Boom 3D installiert und es knallt auf den Kopfhörer. Merke da keinen großen Unterschied zu meiner Soundkarte vorher. Kopfhörer nutze ich einen Sennheiser HD 599.
Na ja muss jeder selber Wissen. Ich brauch keine Soundkarte mehr.
Finde es immer noch extrem schade was mit dem PC Sound seit dem Tod von EAX passiert Ist: er ist praktisch gestorben...
Am besten finde ich inzwischen wenn ein Game Atmos unterstützt, PC ist inzwischen eh schon lange am AVR dran und dann gib ihm.
Nur leider lässt sich nicht ansatzweise jedes Spiel mit Controller zocken...
Habe mir dafür letzte Woche mal den Couchmaster bestellt, bin gespannt,
Das gibt es so einige, die einerseits (logischerweise) MiniPCs und Konsolen als beschnitten bezeichnen, da einfach was Größe bzw. maximal reinpackbare Hardware und Kühlung betrifft, es eine Grenze gibt, andererseits sich ihre Furzchips auf ihrem "Oberklasseboard" so schönreden wollen, daß sie natürlich die genau gleiche Leistung von dedizierten Soundkarten bringen, einfach nur Popcorn!
Entweder ist dein Mainboard aus der Einsteiger oder Mittelklasse (bzw billigster mit Oberklasse-Chipsatz), oder du hast den Treiber nicht installiert.
1220 Codec allein sagt wenig aus, es kommt auf das drum herum an.
Bei mir (CROSSHAIR VI HERO) habe ich mit dem Beyer DT990 in 250 Ohm bei 40% schon richtig Druck (Standard für Gaming). Ab 60-70% wird es grenzwertig bzw. zu laut für Musik.
Selben Hörer hatte ich schon Jahre als 600 Ohm Variante am Hifi-Verstärker mit CD gehört ((+ Nubert Lautsprecher)), soviel zum Referenzvergleich.
Ich hatte den Realtek Treiber sogar extra DAFÜR installiert. Weil vorher wars ja mit dem USB Headset ziemlich wurst. Der Pegel war einfach viel zu schwachbrüstig. Vielleicht spinnt auch mein ASUS PRIME X370-PRO? Is halt nie aufgefallen wenn man ständig nur ein USB-Headset auf dem Kopf hat. Jedenfalls hat mein Kumpel mit seinem AsRock Mainboard und gleichem Haedset das selbe Problem. Die Soundkarte löst das Problem - neben den anderen netten Bonis die man so bekommt
Atma schrieb:
Der KH-Verstärker auf der AE-5 hat deutlich mehr Dampf, da steckt keine Magie dahinter. Für gute KH-Verstärker braucht es aber keine Soundblaster.
Das kann schon sein. Habe auch nicht behauptet, dass man dazu zwingend eine Soundblaster braucht. Is ja auch nicht so, dass das das Einzige ist was mir die Soundkarte mitbringt.
Übrigens ist das das erste Mal, dass ich eine Soundkarte nutze. Vorher immer nur onboard. Jahrzente lang
Habe ja echt jeden Hardwaremplötzlich und gebe viel Geld dafür aus, aber bei Sound braucht’s imo nicht mehr als den ombord Sound.
hatte früher mal eine Xfi Elite ....war ganz nett, aber den Mehrwert beim Sound habe ich einfach nicht rausgehört trotz passender sauteurer akg kopfhörer .....mittlerweile bin ich 35 und das Gehör wird sowieso schlechter....werd kein Geld mehr in die Hand nehmen für teures SoundZeug ?
Beim onBoardSound hatte ich früher öfter mal Probleme/Störgeräusche.
Ich hab hier bei PCGH tolle Hilfe bekommen, etwas zu finden, was für mich passte, da ich gern den optischen Eingang meines Yamaha Verstärkers nutzen wollte, um möglichst elektronische Störungen über einfache Kabel und interne Sachen am Mainboard auszuschließen.
Nutze seit einiger Zeit mein Topping D10(extern + USB) dafür.
Das hat einen optischen Ausgang, welchen ich an den Verstärker Eingang gestöpselt habe und nutze eh die meiste Zeit Kopfhörer am Verstärker.
Seit dem ich die Kombi nutze hatte ich keinerlei Probleme mehr.
Außer mit Windows selbst, welches lustigerweise auf die Idee kam, RDR2 Sound extra leise zu drehen, beim Start.
Musste das bei jedem Start neu hochregeln.
Aber da hat meine Sound-Kombi nix mit zu tun.
PS:
edit:
Hab grad gesehen ... bei RDR2 macht Windows das immer noch:
Also heißt es nach wie vor nach Spielestart, raustabben, hochregeln, weiter zocken.
Hatte früher mal gedacht, das lege an meiner Soundkarte. War aber nicht.
edit2: Kann vielleicht auch an dem Game selbst liegen. Ich weiß es nicht.
In der Hifi-Welt liegen Schlangenöl und echte Verbesserungen leider ziemlich nah beieinander.
Ich bin letztes Jahr von Gamingschrott Kopfhörern auf DT770 und HD650 umgestiegen, das ist ein unterschied von Tag und Nacht gewesen.
Und da die beiden 250 bzw 300 Ohm haben hat da der onboard sound einfach aufgegeben. Der pegel war weit weg von dem was die KH können und auch von der klangqualität gab es ein deutliches Upgrade als ich auf eine externe DAC/Amp kombi umgestiegen bin.
Manch einer der hier behauptet das es keinen unterschied macht sollte sich mal ein richtiges setup anhören und nicht von einer 50 oder 100€ soundblaster gaming bling bling 7.5.12.4.1 lösung auf den rest schließen.
Mein Stack aus Schiit Magni/Modi hat "nur" 200€ gekostet, aber auch ein Fiio K3 für 100€ ist um welten besser als alles was man sich ins gehäuse steckt oder von creative als interne oder externe soundkarte beworben bekommt.
hier mal eine Messung des günstigen MSI B350 Bazooka mit ALC892, wie am B550A Pro.
Gemessen easy per Loopback, reale Werte des Line Out könnten also theoretisch noch besser sein.
Der Frequenzverlauf ist absolut Flat, Messung bei 96kHz
- Ripple: +-0,035dB (15Hz-24kHz)
- Verlauf bei -3dB: 2,8Hz - 44,1kHz
- Kanalgleichheit L/R: 0,02dB
Verzerrungen bei 96kHz. Interessant ist hier K3.
- K3 im Mittel 0,00238%
Ungeradzahlige Harmonische (K3, K5...) sind geradzahlige Obertöne
Geradzahlige Harmonische (K2, K4...) sind ungeradzahliche Obertöne
Ungerade Hamonische (K3) empfinden wir als störend oder aufdringlich,
Gerade (K2) werden oft als "wärmeres Klangbild" empfunden.***
Der THD entspricht dem Wert aller Nichtlineare Verzerrungen,
also K2, K3, K4, K5 usw.
THD+N entspricht dem THD inklusive dem Rauschfaktor
***Im HiFi Bereich finden wir oftmals Geräte vor, welche künstliche K2 Verzerrungen
mit "bei mogeln". Das klingt nicht mehr natürlich oder neutral, dafür aber oft wärmer vom Klang,
was einige als "besser" empfinden". Ob das besser oder schlechter ist, ist subjektiv, neutral aber auf keinen Fall!
THD und THD+N bei 48kHz (Praxis) und 96kHz.
- THD+N: 0,017% (48khz)
- THD+N A: 0,015% (48khz) (Vergleichbar mit anderen, da A-Bewertungsfilter)
- THD: 0,0019% (48khz)
Der Rauschabstand bei 48kHz, beträgt im Mittel 82dB
Info: Alle Messungen sind im laufenden Betrieb an meinem Office-PC gemacht worden, Browser und diverse andere Software offen.
PC unter dem Tisch, daneben einige Stromkabel und andere Leistungen, 13 USB Geräte angeklemmt usw.
Entspricht also der Praxis.
Ryzen 1400 mit DDR 3000, günstigstes BQ Netzteil als auch leichtem CPU- und Ram-OC.
Als Loopback-Kabel wurde ein ganz billiges, 08/15 0,30 EUR MiniTRS auf mini TRS genutzt.
Gemessen wurde alles bei 24 Bit, 96kHz oder praxisrelevanten 48kHz.
Wichtig für Vergleiche ist jedweden Softwaregulasch abzuschalten, einige Hersteller (gerade Creative)
kochen da immer ihr eigenes Süppchen, teilweise kann man diverses (ach so tolle Enhancements) nicht mal deaktivieren.
Bei Creative gilt immer: Keine Software druff, nur die reinen Treiber. (und ja, ich habe mehrere Creative-Lösungen)
Fazit:
Allgemein kann man sagen, dass die günstigen Onboard-Chips wirklich schon verdammt gut sind!
SN ist "ok" aber nicht der Kracher, das machen teurere Boards oder externe Lösungen oft besser, jedoch auch nicht immer.
THD ist ebenfalls total im Grünen Bereich, da macht jeder Lautsprecher/Headset schon mehr bei üblichem, nicht lauten Abhörpegel.
Wo sich Externe, oder bessere Lösungen meiner Meinung nach wirklich lohnen:
- Es gibt Störgeräusche durch schlechte Schirmung/Position (Hier nicht der Fall)
- Bei Headsets, welche niedrige Impedanz haben (bessere Dämpfung + Leistung), oder ordentlich Leistung wollen (hohe Impedanz, somit mehr Spannung wollen). Kurz: Ponterer Amp für mehr Leistung.
- Sofern der Mic-In nicht der beste ist, hier hapert's bei Onbord teilweise etwas, gerade der Rauschfaktor ist dann wichtig, spätestens wenn man noch einen Kompressor nutzen will.
- Man weitere Anschlüsse möchte, z.B. Digitale und die Onboard diese nicht bietet.
- Man möchte für Digital-Out einen Dolby- oder DTS-Liveencorder.
- Man benötigt mega geringe Latenz, dürfte aber für einfache Soundkartennutzer nicht interessant sein.
PS:
Wenn weitere Messungen gewünscht werden, kann ich noch folgendes Nachreichen:
- Messungen vom Mic-In
- Messungen ohne Loopback, an externer MEsshardware
- Messungen von Maximalen Spannungen
- Maximale Pegel per Oszi ermittelt, am wann es z.B. Clippt.- Maximale Leistung ermittelt bei 2-3 verschiedenen Impedanzen.
Gerne auch mit einem aktuellen MSI B550A Pro
Info nebenbei:
Messungen sind mein täglich Brot. Bin Tontechniker (FH), eigentlich aber Lautsprecherentwickler.
Zum Video, bzw. @PCGH-Redaktion:
"Der ALC892 bietet nicht mehr wirklich gute Soundqualität"
Bitte mal erläutern was genau das heißen soll, auf welche Faktoren sich die Aussage bezieht.
Siehe obige Messungen.
Das einzige (wirkliche) Mako, bezogen auf die reine "Audioqualität", was ich feststellen kann, ist das SN, aber da gibt's wirklich Schlimmeres und dies kommt auch nur zum Tragen, sofern man extrem Leise Gerätschaften anklemmt und jegliches Gain voll aufdreht.
Beispiel für die Mitleser:
Unser Kopfhörer ATH PG1 hat einen Kennschalldruckpegel von 96dB/mW.
Spannung kann der ALC grob 1,1V rms (unloaded) mit Rmin von 32 Ohm.
Ob er das wirklich kann, sein mal dahin gestellt, würde aber ~38mW entsprechen.
Mit 38mW liefert unser Kopfhörer gute 111dB, was schon VIEL zu laut ist.
Das Rauschen würde sich hierbei dann bei 29dB bewegen, also fast unhörbar.
Anmerkung für Mitleser:
Hat unser Kopfhörer 600 ohm, entsprechen die 1,1V gerade mal 2mW,
logo dass diverse Kopfhörer hier dann kaum Pegel liefern, oder eben die Dynamik fehlt eben.
Ne ausreichende Dynamik für Musik wären 6dB, hieße bei 96dB/mw,
am absolut Anschlag hat man Peaks von 99dB, im Mittel hört man aber mit "nur" 93dB.
Für SPiele und FIlme sehe ich 12dB als Minimum ab (Durchschnittshörpegel also "nur ca. 87dB).
Info für Einsteiger:
Je höher die Impedanz, desto mehr Spannung muss ein Ausgang liefern.
Je höher die Impedanz, desto besser die Dämpfung, desto besser der Sound (in der Theorie, Stichwort Gegen-EMK)
Je niedriger die Impedanz, desto weniger Spannung benötigt man, dafür muss der Amp aber mehr Strom liefern.
Je niedriger die Impedanz, desto eher haben günstige Amps Probleme Strom zu liefern, oder auch mit der Dämpfung,
ersteres kann zu schwachem Bass führen, Zweites führt zu undifferenziertem Sound, eher Bass.
Wichtig ist also den Korrekten Kopfhörer für den korrekten Amp zu nutzen.
Jeweils +6dB entsprechen immer dem doppelten Pegel.
Subjektiv gefühlt entsprechen (je nach Material und eigenem Empfinden), zwischen +6 und +10dB
einer Verdopplung der gefühlten Lautstärke.
90dB empfinden wir also doppelt so laut als 84dB, 96dB ist gefühlt 4x lauter als 84dB.
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Den E10K hatte ich. Er ist einfach nur noch lauter. Wo es beim Onboard bei 80% wegen Lautstärke schon weh tut, ist es beim FiiO bei ~50%
Eventuell vielleicht könnte man ein kleines Detail raushören wenn man ganz genau zuhört und die Möglichkeit hat, parallel zügig ohne erneut anschließen 1:1 das selbe in der anderen Hardware Konfiguration zu hören. Über mp3 als Quelle braucht man da natürlich nicht reden.
Soll es jeder handhaben wie er möchte, ich gebe statt ~80€+- für eine Soundkarte/DAC das Geld lieber obendrauf in ein fein ausgestattetes Mainboard mit gutem Sound und langem Support aus.
Manch einer der hier behauptet das es keinen unterschied macht sollte sich mal ein richtiges setup anhören und nicht von einer 50 oder 100€ soundblaster gaming bling bling 7.5.12.4.1 lösung auf den rest schließen.
Mein Stack aus Schiit Magni/Modi hat "nur" 200€ gekostet, aber auch ein Fiio K3 für 100€ ist um welten besser als alles was man sich ins gehäuse steckt oder von creative als interne oder externe soundkarte beworben bekommt.
Bin mit meiner Soundblaster Gaming bling bling sehr zufrieden. Bietet mir viele nette Spielereien. Sagen wir einfach so: "Ich behalte mir mögliche weitere Verbesserungen auf Halde".
Das "bling bling" interessiert mich übrigens kein Stück. Das gab es halt dazu.
Das Thema is übrigens wie mit allem. Was man nicht kennt kann man nicht vermissen.
Tearing zum Beispiel. Hat mich früher nicht gejuckt. Jetzt wo ich Freesync / Gsync kenne möchte ich nicht mehr ohne ^^