Palit GTX1080 keine Garantie nach Kühlerwechsel! Wer hats trotzdem schonmal versucht, den Garantieanspruch geltend zu machen? Erfahrungen dringend ge

AW: Palit GTX1080 keine Garantie nach Kühlerwechsel! Wer hats trotzdem schonmal versucht, den Garantieanspruch geltend zu machen? Erfahrungen dringend gesucht!

(...) den Kingmod nachträglich durch zu führen.
Ähhm... das muss man jetzt nicht verstehen oder?
Erst soll die Karte so günstig wie möglich sein und dann den Kingmod Service nutzten wollen, den sich Caseking fürstlich bezahlen lässt.
Da zahlst du für den Kühler + Umbau 200€ oder mehr.
Da wärst du mit der EVGA für 60€ mehr + Kühler und selber umbauen bei weniger.
 
AW: Palit GTX1080 keine Garantie nach Kühlerwechsel! Wer hats trotzdem schonmal versucht, den Garantieanspruch geltend zu machen? Erfahrungen dringend gesucht!

Das würde ich erst mit denen absprechen. Die machen das zwar, aber nur mit neuen Sachen. Ist ja auch verständlich. Frag mal bei denen nach ob die das auch noch mit Karten machen, die 3 Monate beim Kunden liefen ich glaube kaum. Vlt kannst du aber die Karte noch ungeöffnet zurück schicken und es klappt dann. Den Rest halte ich für unwahrscheinlich.

Ja du hast recht fragen kostet nichts, die Karte wurde aber immerhin da gekauft, ich kann keinen Grund erkennen warum nicht, der Kingmod kostet ja auch 100-150€ Aufpreis und der Kühler wird ja dann auch dort gekauft, die Garantie der Karte wird dadurch ja nicht zwangsläufig verlängert, darauf verlassen kann man sich natürlich nicht, manchmal ist das eben aus einem Grund, der für uns Kunden nicht ersichtlich ist, nicht möglich. Wenn nicht ist es auch nicht so schlimm, nach allem was ich so gehöhrt habe, ist es sowiso einer der besten Kühler und der Chip wird darunter selbst im schlimmsten Fall nicht heisser wie 71° und bleibt dabei schön leise.
 
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Ne Frage zwischendurch. EVGA gibt es ja für AMD nicht. Ist denn ein anderer Hersteller so gut mit dem Support wie EVGA?

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AW: Palit GTX1080 keine Garantie nach Kühlerwechsel! Wer hats trotzdem schonmal versucht, den Garantieanspruch geltend zu machen? Erfahrungen dringend gesucht!

Ne Frage zwischendurch. EVGA gibt es ja für AMD nicht. Ist denn ein anderer Hersteller so gut mit dem Support wie EVGA?

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Hi :)

Also was den Kühlerwechsel angeht, gibt ja auch AMD Karten von MSI,
und die sind wirklich sehr kullant was den Kühlerwechsel angeht, dass kann ich dir sogar aus erster Hand berichten, da mir schon mal eine (unverschuldet!!) 3 Monate nach dem Kauf und Wärmeleitpasten wechsel abgeschmiert ist.
MSI ist zwar nicht im Sofforttausch programm von Caseking enthalten (die Karte wurde von Caseking an MSI weitergeleitet) und es hat mit allem drum und dran ca 4 Wochen gedauert bis ich eine Gutschrift erhalten habe, da die Karte nicht mehr lieferbar war, aber mir wurde der volle Kaufpreis gut geschrieben.

Caseking Grafikkarten Soforttausch Programm Marken: ASUS, Club 3D, EVGA, Gigabyte, Inno3D, Palit, PNY, Powercolor, Sapphire, VTX3D, XFX, ZOTAC & King Mod

Bei den anderen AMD Partnern kann ich auf die schnelle nur Sapphire zitieren:

"Hier die Stellungnahme von Sapphire:

Grundsätzlich wird der Kühlerwechsel nicht geduldet, aber er lässt sich nur schwer nachprüfen, wenn die Karte mit Original-Lüfter zu uns eingeschickt wird.
Wird von uns oder dem Distributor bei dem die Karte erworben wurde festgestellt, dass der Defekt durch den Kühlerwechsel verursacht wurde, kann eine weitere Bearbeitung abgelehnt werden" Zitat Ende.

Quelle:
Garantie bei Kühlerwechsel

Vom reinen Support her soll glaube ich Sapphire als AMD's EVGA gehandelt werden und ähnlich wie Zotac (Zotac hat keine Siegel auf den Schrauben) sich das Recht Karten abzulehnen offziell vorbehalten um bei ungerechtfertigter Reklamation Rechtsstireitigkeiten zu vermeiden ..(bitte korrigiert mich jemand wenn ich da falsch liege).

Von XFX würde ich bei Kühlerwechsel-Vorhaben abraten.
 
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Mal was Grundsätzliches zum Thema Garantie beim Kühlerwechsel von Grafikarten, weil es zur Zeit so häufig gefragt wird, und weil ich nicht ganz nachvollziehen kann warum derzeit speziell dieses Thema meinem Eindruck nach so viel Aufmerksamkeit erlebt:

Dass die Qualität von PC-Hardware in den letzten Jahren allgemein ihren Zenit überschritten hat und nun tendenziell wieder abnimmt merkt man zwar durchaus, aber dass das Thema Garantie bei Grafikarten heutzutage so hohe Priorität genießt, wie das hier scheinbar die Mehrheit sieht, überrascht mich etwas. Zwar habe ich in den letzten Jahren keinen so großen Umsatz an Grafikarten mehr wie es einmal war, aber auch bei verhältnismäßig aktuellen Modellen habe ich da noch nie Probleme erlebt. Sind eure persönlichen Erfahrungen dahingehend wirklich so schlecht? Rauchen euch so häufig aktuelle Grafikkarten ohne Eigenverschulden ab? Das wäre ja wirklich ein Armutszeugnis für diese Sparte der PC-Hardware.
Ich meine ich habe in den letzten 20 Jahren nun wirklich schon sehr viel Hardware umgesetzt und nicht selten auch auf Wakü umgebaut, übertaktet usw.. Bis auf zwei Spontan-Defekte die jeweils auf das Produkt zurückzuführen waren (SpaWas eines Asrock-Mainboard aus Sockel-A Zeiten und das Display meines neuen Skylake-Notebooks von Fujitsu welches sich schon am ersten Tag mit Rauchwölkchen verabschiedete) hab ich afair bislang außer der bekannten Netzteil-Pannen-Baureihe von BeQuiet!, von denen mir damals innerhalb von zwei Jahren fünf von fünf abgeraucht sind, noch nie einen Hardwaredefekt erlebt, der nicht auf eigenes Verschulden oder absichtliche Provokation des Fehlers zurückzuführen war. Lediglich paar nachweisliche Rückläufer die als neu verkauft wurden, habe ich erlebt, aber das hat schließlich nichts mit den Herstellern, sondern ausschließlich mit den Händlern zu tun.

Speziell bei Grafikkarten hatte ich persönlich jedenfalls noch nie einen Defekt, vollkommen unabhängig vom Anbieter und egal ob ich einen Wasserkühler verbaut habe oder nicht - und ich habe im Rückblick schon ne ganze Menge Grakas auf Wakü umgerüstet. Auch mit alternativen Luftkühlern gab es da nie Probleme (hab ich allerdings bloß zwei drei mal gemacht). Von daher sind meine eigenen Erfahrungen mit Grafikarten eher so, dass sie mit zu den gutmütigsten und zuverlässigsten Bauteilen in PCs gehören - auch wenn man sie kühltechnisch umrüstet. Jetzt kann es natürlich durchaus sein, dass ich bislang einfach nur Glück hatte bei Grafikkarten, oder dass es daran liegt, dass ich das Zeug in der Regel nicht ans Limit übertakte oder temperaturmäßig übermäßig traktiere, aber insgesamt scheint mir der Stellenwert der Hersteller-Garantie bei Grafikkarten, den ihr viele User heut zu Tage zubilligen doch einigermaßen überbewertet zu sein. Abgesehen davon sind die meisten PC-Bauteile ja auch alles andere als langlebige Anlageobjekte, sondern verlieren, gerade wenn man sich teure Spiele-Grafikarten ansieht, bereits innerhalb ihrer Garantiezeit sowieso oft den Großteil ihres Einkaufs-Werts, weil sie extrem schnell "veralten" - ganz egal ob sie nun umgebaut wurden oder nicht. Von daher müsste das Thema Garantie bei Grafikarten imho doch sowieso etwas gelassener gesehen werden als bei vielen anderen Bauteilen, die im Schnitt deutlich länger genutzt werden. Gut, die Teile sind teilweise schon arg teuer, aber sie dienen ja meist auch ausschließlich dem Hobby und wären, zumindest was die hochpreisigen Modelle angeht, in der Regel auch gut verzichtbar, wenn man seine Ansprüche passend zum Geldbeutel, oder zur persönlichen Priorität die man der eigenen Zockerei zubilligt, anpasst.

Durch die Verbraucherschutzgesetze und die gesetzliche Gewährleistungsfrist ist man ja immerhin vor Produkten die dead on arrival geliefert werden, oder, wie bei meinem Notebook, innerhalb kurzer Zeit Defekte zeigen, ziemlich gut geschützt. Wenn tatsächlich mal etwas nicht selbst modifiziertes abrauchen sollte ist man also im Normalfall immer auf der sicheren Seite sein. Wenn man Hardware jedoch umbaut oder modifiziert, war es eigentlich schon immer so, dass das stets auf eigenes Risiko geschieht, welches man bewusst eingeht. Abgesehen davon geben Firmen wie EVGA afaik ja auch nicht wirklich eine erweiterte Garantie auf vom Kunden auf Wakü umgerüstete Karten, sondern tauschen diese bei Defekt eben freiwillig auf Kulanz aus, bzw. man schließt diesen Fall eben nicht explizit in den Garantiebedingungen aus, wie es andere tun (vermutlich weil die Fälle in der Realität eben doch nicht so häufig sind wie viele glauben, und diese großzügige Kulanz-Regelung durchaus dem Marketing dient).

Sollte es aber bei der Fragestellung nach Garantie beim Kühlerwechsel von Grafikkarten insgeheim doch eher darum gehen sich eine finanzielle Absicherung eigener Schusseligkeit oder anderweitig selbst verschuldeter Montagefehler zu erschleichen, muss ich sagen, dass mir dafür jedes Verständnis fehlt! Dieser Verdacht drängt sich bei solchen Diskussionen leider manchmal auf, auch wenn ich hier natürlich nichts unterstellen will.
Obwohl sich manche Firmen so etwas gefallen lassen, führt es letztendlich dazu, dass allgemein die Preise für alle Nutzer weiter steigen, denn Geld zu verschenken haben auch Firmen wie EVGA nicht. Das wäre dann schon ein ziemlich asoziales Verhalten...
 
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Ok Danke für die Info.
Ich habe keine 20Jahre Erfahrung und habe auch keine Angst ne z.B Gigabyte Grafikkarte umzurüsten. Es war halt interessant zu Wissen.
Wie lang hält den so eine Grafikkarte wenn sie nicht übertaktet wurde(aus deiner Erfahrung und ohne Gewähr).
Im Normalfall wenn alles gut eingestellt ist läuft die Karte ja immer auf 100℅?

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Die ältesten richtigen Grakas (allerdings noch 2D) die ich im Einsatz hatte, liefen noch in ISA-Slots. Würde es die Schnittstelle und die nötigen Treiber und Betriebssysteme heute noch geben, bin ich aber sicher, dass sie noch laufen würden :D.
Meine aktuell älteste 2D/3D-Karte ist ne 3dfx Voodoo 3 3000 PCI (anno 1999). Die läuft nach wie vor, allerdings gibt´s bekanntermaßen schon lange keinen Treibersupport mehr dafür. Meine AGP-Karten habe ich vor paar Jahren mal alle entsorgt weil die Schnittstelle ja ebenfalls bereits ausgestorben ist, aber auch die liefen bis zum Schluss alle einwandfrei. Bei den PCIe-Karten dürfte die älteste in meinem derzeitigen Fundus vermutlich eine GeForce 7800GT sein (2005 oder 2006 gekauft), die ich nach dem Original-Kühler mit zwei verschiedenen Wasserkühlern und am Ende mit einem alternativen Luftkühler laufen gehabt habe. Die liegt noch irgendwo, und es würde mich sehr wundern, wenn sie plötzlich nicht mehr laufen sollte :D (und die lief viele Jahre lang übertaktet). Solange man sie nicht überhitzt oder per Überspannung bzw. Elektrostatik schrottet, kann ja an sich auch nichts dran kaputt gehen. Noch ältere PCIe-Karten hab ich irgendwann mal aussortiert.

Edit: Heutige Grafikarten laufen im regulären Einsatz fast nie mit voller Leistung ;). Ist auch fast nie nötig. Wenn man das will, muss man sie schon mit entsprechenden BurnIn-Programmen dazu treiben.
In den Anfangszeiten der kombinierten 2D/3D-Karten (bis etwa kurz nach der Jahrtausendwende) war das meist noch anders. Damals liefen Grafikarten (auch reine 3D-Beschleuniger) in der Tat ständig mit vollem Takt und voller Leistung. Stromsparmechanismen waren noch keine oder zumindest keine ernsthaften implementiert - allerdings war der Verbrauch insgesamt auch noch deutlich geringer (auch geringer als heute, nachdem die Maximal-Verbräuche ja nun schon ein Zeit lang wieder sinken) - Ausnahmen bestätigten aber auch damals schon die Regel. Ich möchte z. B. gar nicht wissen, was eine Quantum3D Heavy Metal GX+ Mercury so gezogen hat :D. War (da immerhin nur semipassiv gekühlt) wahrscheinlich gar nicht so wahnsinnig viel, wenn man´s mit heutigen HighEnd-Karten vergleicht, aber sicher auch nicht wirklich wenig für damalige Verhältnisse.

Aber btt - wollte den Thread nicht hijacken, sondern ich fand es nur interessant, dass das Thema Garantie bei Grakas zur Zeit so hoch im Kurs steht.
 
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Schönen Dank für den guten Geschichtskurs.
Dann werde ich mir wohl später wieder ne Gigabyte holen.

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Mal was Grundsätzliches zum Thema Garantie beim Kühlerwechsel von Grafikarten, weil es zur Zeit so häufig gefragt wird, und weil ich nicht ganz nachvollziehen kann warum derzeit speziell dieses Thema meinem Eindruck nach so viel Aufmerksamkeit erlebt:

Dass die Qualität von PC-Hardware in den letzten Jahren allgemein ihren Zenit überschritten hat und nun tendenziell wieder abnimmt merkt man zwar durchaus, aber dass das Thema Garantie bei Grafikarten heutzutage so hohe Priorität genießt, wie das hier scheinbar die Mehrheit sieht, überrascht mich etwas. Zwar habe ich in den letzten Jahren keinen so großen Umsatz an Grafikarten mehr wie es einmal war, aber auch bei verhältnismäßig aktuellen Modellen habe ich da noch nie Probleme erlebt. Sind eure persönlichen Erfahrungen dahingehend wirklich so schlecht? Rauchen euch so häufig aktuelle Grafikkarten ohne Eigenverschulden ab? Das wäre ja wirklich ein Armutszeugnis für diese Sparte der PC-Hardware.
Ich meine ich habe in den letzten 20 Jahren nun wirklich schon sehr viel Hardware umgesetzt und nicht selten auch auf Wakü umgebaut, übertaktet usw.. Bis auf zwei Spontan-Defekte die jeweils auf das Produkt zurückzuführen waren (SpaWas eines Asrock-Mainboard aus Sockel-A Zeiten und das Display meines neuen Skylake-Notebooks von Fujitsu welches sich schon am ersten Tag mit Rauchwölkchen verabschiedete) hab ich afair bislang außer der bekannten Netzteil-Pannen-Baureihe von BeQuiet!, von denen mir damals innerhalb von zwei Jahren fünf von fünf abgeraucht sind, noch nie einen Hardwaredefekt erlebt, der nicht auf eigenes Verschulden oder absichtliche Provokation des Fehlers zurückzuführen war. Lediglich paar nachweisliche Rückläufer die als neu verkauft wurden, habe ich erlebt, aber das hat schließlich nichts mit den Herstellern, sondern ausschließlich mit den Händlern zu tun.

Speziell bei Grafikkarten hatte ich persönlich jedenfalls noch nie einen Defekt, vollkommen unabhängig vom Anbieter und egal ob ich einen Wasserkühler verbaut habe oder nicht - und ich habe im Rückblick schon ne ganze Menge Grakas auf Wakü umgerüstet. Auch mit alternativen Luftkühlern gab es da nie Probleme (hab ich allerdings bloß zwei drei mal gemacht). Von daher sind meine eigenen Erfahrungen mit Grafikarten eher so, dass sie mit zu den gutmütigsten und zuverlässigsten Bauteilen in PCs gehören - auch wenn man sie kühltechnisch umrüstet. Jetzt kann es natürlich durchaus sein, dass ich bislang einfach nur Glück hatte bei Grafikkarten, oder dass es daran liegt, dass ich das Zeug in der Regel nicht ans Limit übertakte oder temperaturmäßig übermäßig traktiere, aber insgesamt scheint mir der Stellenwert der Hersteller-Garantie bei Grafikkarten, den ihr viele User heut zu Tage zubilligen doch einigermaßen überbewertet zu sein. Abgesehen davon sind die meisten PC-Bauteile ja auch alles andere als langlebige Anlageobjekte, sondern verlieren, gerade wenn man sich teure Spiele-Grafikarten ansieht, bereits innerhalb ihrer Garantiezeit sowieso oft den Großteil ihres Einkaufs-Werts, weil sie extrem schnell "veralten" - ganz egal ob sie nun umgebaut wurden oder nicht. Von daher müsste das Thema Garantie bei Grafikarten imho doch sowieso etwas gelassener gesehen werden als bei vielen anderen Bauteilen, die im Schnitt deutlich länger genutzt werden. Durch die Verbraucherschutzgesetze und die gesetzliche Gewährleistungsfrist ist man ja immerhin vor Produkten die dead on arrival geliefert werden, oder, wie bei meinem Notebook, innerhalb kurzer Zeit Defekte zeigen, ziemlich gut geschützt. Wenn tatsächlich mal etwas nicht selbst modifiziertes abrauchen sollte ist man also im Normalfall immer auf der sicheren Seite sein. Wenn man Hardware jedoch umbaut oder modifiziert, war es eigentlich schon immer so, dass das stets auf eigenes Risiko geschieht, welches man bewusst eingeht. Abgesehen davon geben Firmen wie EVGA afaik ja auch nicht wirklich eine erweiterte Garantie auf vom Kunden auf Wakü umgerüstete Karten, sondern tauschen diese bei Defekt eben freiwillig auf Kulanz aus, bzw. man schließt diesen Fall eben nicht explizit in den Garantiebedingungen aus, wie es andere tun (vermutlich weil die Fälle in der Realität eben doch nicht so häufig sind wie viele glauben, und diese großzügige Kulanz-Regelung durchaus dem Marketing dient).

Sollte es aber bei der Fragestellung nach Garantie beim Kühlerwechsel von Grafikkarten insgeheim doch eher darum gehen sich eine finanzielle Absicherung eigener Schusseligkeit oder anderweitig selbst verschuldeter Montagefehler zu erschleichen, muss ich sagen, dass mir dafür jedes Verständnis fehlt! Dieser Verdacht drängt sich bei solchen Diskussionen leider manchmal auf, auch wenn ich hier natürlich nichts unterstellen will.
Obwohl sich manche Firmen so etwas gefallen lassen, führt es letztendlich dazu, dass allgemein die Preise für alle Nutzer weiter steigen, denn Geld zu verschenken haben auch Firmen wie EVGA nicht. Das wäre dann schon ein ziemlich asoziales Verhalten...

Wenn Sie alle Beiträge gelesen haben werden Sie gemerkt haben dass ich dem Händler nicht einmal doppelte Versandkosten zumuten würde und Hardware die mir nicht gefällt einfach mal zurück senden würde, obwohl dass ja in der Bekleidungsindustireg/Sparte gang und gebe ist, aber natürlich ist Hardware etwas anderes und ich sehe dass genauso ich habe ne 560ti im Regal ohne Kühler und allem drum und dran liegen und die läuft wenns drauf ankommt immer noch, doch die Hardware wird immer komplexer. CPU's und deren Kühler muss man ja auch selbst einbauen und CPU Sockel sind ja auch nicht verschraubt und mit nem Siegel versehen.
Da geht auch niemand davon aus das man die CPU ohne Kühler verwendet.
Es werden ja auch Wasserkühlungskomponenten vertrieben.
Ein Fall fall ist mir bekannt wo ein Bekannter Wasserkühlungskomponenten-Hersteller, den ich hier nicht nennen will, falsch vermessene Backplates verkauft hat und dadruch reihenweisse Grafikkarten kapputt gegangen sind, der Hersteller sich aber nicht für die defekten Karten verantwortlich gesehen hat, sondern nur die Backplates ersetzt hat.
Ausserdem wird ja auch genug Werbung für Wasserkühlingen und Hardware gemacht bzw
gefördert.
Da stellt sich hier die Frage ob sich hier nicht so mancher Hersteller aus der Affäre ziehen will.
Wie geschrieben ist mir eine Grafikkarte drei Monate nach dem Umbau kapputt gegangen und da wird man sensibel was die Garantie angeht.
Ich hab von einem Kunden aus Kleinanzeigen erfahren dass seine Karte nach dem anniversary Update auf Windows 10 abgeschmiert ist und die Karte definitiv defekt war.
Die Hardware und Software wird einfach immer komplexer und in immer kleineren Strukturen gefertigt, das ist nicht mehr so wie vor zwanzig Jahren.
Wenn man heute eine 640€ Karte kauft und die Wasser kühlen möchte, hat man natürlich Angst das man im Ernstfall keine Ersatzkarte erhält, es war zwar auch erst mein erster Defekt, aber ich wäre dumm da gestanden hätte ich nur den falschen Hersteller gewählt.
Wie Sie selbst schreiben kann dabei nicht viel kapputt gehen, es gibt genügend Revwies auf Youtube wie.man soetwas macht.
Ich kann mir nichr vorstellen das jemand seine gerade erst gekaufte teuere Hardware zerstört nur um eine neue zu bekommen und bei Mainboards macht das ja auch niemand und das belegen die RMA Quoten, ebenfalls dass die komplexeren Boards die höheren Ausfällquoten haben da sie einfach mit Technik vollgestopft werden dagegen 80€ Boards nur selten kaputt gehen.
Welches Geschäft haben sie denn, wenn ich fragen darf?

Nachtrag: Ich möchte hier auch nicht irgendwelche Hersteller ins Abseits stellen, nur muss man sich im klaren sein, welchen Harsteller man wählen sollte, wenn man seine Karte umbauen möchte, wie schon geschrieben bin ich von der Palit überzeugt, nur werde ich sie solange sie noch 640€ wert ist, nicht selbst umbauen um die Garantie nicht zu verlieren.
 
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AW: Palit GTX1080 keine Garantie nach Kühlerwechsel! Wer hats trotzdem schonmal versucht, den Garantieanspruch geltend zu machen? Erfahrungen dringend gesucht!

Seit wann siezen wir uns denn hier im Forum? Ich bin hier schließlich nicht der einzige User der den dreißigsten Geburtstag schon paar Jahre hinter sich hat ;). Da fühlt man sich ja alt wenn einen plötzlich Leute siezen :hmm:.

Meine GTX 560Ti hab ich übrigens gerade vor wenigen Stunden ausgebaut (mit einem schönen Watercool Hole-Edition Kühler drauf). Die lief gestern noch, aber dieser alte Spielerechner wurde schon seit Jahren bloß noch für Boinc-Contests ab und zu genutzt (verbrät dafür aber einfach zu viel Strom angesichts der schwachen GPU-Leistung).

Die Strukturbreiten und Transistorzahlen der Chips dürften auf die Ausfallquoten eigentlich keinen wesentlichen Einfluss haben - ansonsten wäre der Effekt in anderen Bereichen auch zu beobachten, was aber nicht der Fall ist. Die Komplexität steigt eigentlich auch nicht übermäßig - da wird eigentlich nur noch skaliert. Wirklich Neues an Strukturen kommt jedenfalls nur noch wenig dazu.

Weißt du denn was der Grund für den Ausfall der Karte war, die dir nach 3 Monaten kaputt gegangen ist? War das ein Spontanausfall ohne irgendwelche äußere Einwirkung?
Was dieses anniversary-Update so alles an Horrorgeschichten mit sich brachte geht eh auf keine Kuhhaut, aber es zwingt einen ja zum Glück niemand so ein Schrott-Betriebssystem wie Win 10 zu verwenden. Von realen Hardware-Defekten in dem Zusammenhang höre ich zwar zum ersten mal, aber darüber, dass viele Rechner damit unbrauchbar wurden, weil das System mit der zuvor einwandfrei nutzbaren Hardware plötzlich nicht mehr zurecht kam, wurde ja in der Presse ausführlich berichtet. Hab Win10 zum Glück bloß auf einem Tablet, aber die Erfahrungen damit schreien auch nicht gerade danach, das auch auf richtigen Rechnern zu installieren...
Aber selbst wenn dem mit der gekillten Karte so war - das ist dann vermutlich nicht der Graka selbst, sondern allenfalls den Treibern oder der Umsetzung des Updates von MS anzulasten.

Dass man für den Fall eines Falles gerade bei teuren Gerätschaften ein wenig auf die Garantiebedingungen achtet kann ich schon verstehen. Wenn man aber eh vor hat selbst umrüsten ist das imho der falsche Ansatz. Wenn man sich das Geld für eine Umrüstung ab Werk oder von Dienstleistern wie Caseking mit Garantieübernahme sparen will, geht man eben selbst ins Risiko. Das kostet ja nicht von ungefähr ne gute Ecke mehr, wenn die Umrüstung mit Garantie erfolgt. Da ist auch nichts Neues - den Umbau-Service gegen Cash mit Garantie über den Dienstleister gab´s eigentlich schon fast seit es kommerziell Wakü-Kram zu kaufen gibt.
Von daher ist der Weg den du nun nachträglich zu beschreiten versuchst zwar im Prinzip der Richtige, wenn du da kein Risiko eingehen willst, aber schlauer wäre es indem Fall natürlich gewesen, die Karte gleich umgerüstet zu kaufen. Die Chance, dass sich Caseking auf das nachträgliche Umrüsten einlässt, halte ich für nicht allzu hoch. Vielleicht hast du ja Glück damit, aber im Zweifelsfall würde ich mich schon mal darauf einstellen, doch selbst umzurüsten und das Risiko einzugehen, dass du im unverschuldeten Garantiefall evtl. der Gelackmeierte sein wirst.

Worum es mir ging waren die folgenden Punkte:
1.) Dass die Defektrate bei Grakas sich in den letzten paar Jahren stark erhöht hat, ist imho eigentlich nicht zu erkennen. Zudem haben Spiele-Grafikkarten eh meist kein langen Nutzungsdauer und verlieren viel Wert weshalb das Thema Garantie imho nicht so wichtig sein sollte. Stell dir z. B. mal vor du rüstest die Karte jetzt erfolgreich u, nutzt sie eineinhalb Jahre und dann killt dir irgendein mistiges Betriebssystem-Update mittels falschen Einstellungen die Karte, oder sie geht aus heiterem Himmel in die ewigen Jagdgründe. Selbst wenn du dann eine Ersatzkarte gleichen Typs bekämst, gehört sie dann wahrscheinlich schon zum alten Eisen und du wirst dir überlegen, ob du nicht lieber eine neue kaufst. Die Karte aus der RMA ist dann im blödesten Fall auch nur noch die Hälfte wert (gut - besser als nichts aber auch nicht mehr der große Batzen).

2.) Es gibt definitiv Leute die die Kulanz von Herstellern ausnutzen, um ihre eigenen Fehler damit finanziell ungeschehen zu machen. Dabei geht es mir nicht darum, das Leute das absichtlich machen, aber dass sie sich, wenn es passiert, wohlwissend, dass sie selber Mist gebaut haben, die Kulanz bestimmter Hersteller ausnutzen, um für sich persönlich den Schaden zu begrenzen, ohne daran zu denken, dass das kein Gratis-Service ist, sondern sich letztlich immer in den zukünftig höheren Preisen für alle niederschlägt. Das ist ein Unding, weil es nicht nur einen betrifft, sondern diese Kosten im Endeffekt umgelegt werden. Oft sind aber gerade diese Leute auch diejenigen die sich besonders über immer weiter steigenden Preise aufregen. Wenn man das mal weiter strikt ist das ein echter Teufelskreis, der es allen vermiesen kann, sich überhaupt noch mit schnellen Grafikkarten zu beschäftigen.

Aber noch mal zur der Ausfallquote: Ich möchte wie gesagt nicht ausschließen, dass ich diesbezüglich bislang einfach Glück hatte, aber ich finde nicht, dass die Komplexität hier eine wesentliche Rolle spielt. Allenfalls die geringer werdende Sorgfalt bzw. der Kostendruck bei der Fertigung sowie die schlechtere Qualität bei der Software- und Treiber-Programmierung aufgrund immer kürzerer Produktlebenszyklen wären für mich plausible Gründe warum sich die Hardware-Ausfallquoten erhöhen könnten. Würden wir wirklich bereits an der Grenze der Siliziumtechnik stehen, die die Zuverlässigkeit nachhaltig beeinflusst, würde sich das gerade bei großen Chips wie GPUs sicher noch wesentlich deutlicher in den Yield-Raten niederschlagen. Meines Wissens skaliert diese aber nach wie vor relativ linear mit der Chipgröße. Zumindest ist davon meinem Kenntnisstand nach nichts zu vernehmen (beschäftige mich damit aber auch nicht sehr intensiv).
Geht man mal davon aus, dass es da kein echtes Problem gibt, kann man denke ich bei einer sauber programmierten und gefertigten Graka heutiger Strukturbreite durchaus davon ausgehen, dass auch die mit der gleichen Wahrscheinlichkeit wie bisher problemlos zehn Jahre und länger funktionieren wird.
Dass die RMA-Quoten bei teurer Hardware höher ausfallen, dürfte meines Erachtens eher darauf zurück zu führen sein, dass sich bei billiger Hardware eben vergleichsweise weniger Leute die Mühe machen und nach einem Defekt einfach ebenfalls günstigen Ersatz beschaffen, als die ganze RMA-Prozedur mit ungewissem Ende zu durchlaufen.

Was deine Frage nach meinem Geschäft angeht: Ich betreibe kein Geschäft. Bin angestellter Ingenieur im Energie- & Infrastruktur-Sektor. Meine Hobby-Aktivitäten im Sinne von PCs und Waküs sind alle rein privat. In vielen Jahren in den ich vermutlich als sog. Enthusiast gelten kann, der sich u. a. dadurch auszeichnet stets mehr als zwei Rechner parallel zu betrieben (wenn auch seit ein paar Jahren inzwischen etwas reduziert), sammelt man bei diesem Hobby eben einiges an Erfahrung und hat notgedrungen einen gewissen Hardware-Durchsatz. Diesbezüglich gibt es hier und anderen Foren aber viele Leute die dieses Hobby wesentlich extremer als ich betreiben und viel häufiger ihre Hardware tauschen bzw. ihr sauer verdientes Geld auch gern in deutlich hochpreisigere Hardware stecken. Bei meinen Kisten sind bisher jedenfalls relativ selten over-the-top-builds für ein Schweinegeld dabei gewesen. Mich interessiert auch mehr das Basteln als die Hardware ans ich. Die meisten meiner aktuellen Rechner sind z. B. kleine ITX Stromspar-Kisten unter 60W @ Load und seit heute nur noch zwei stärkere Rechner. Der letzte Wakü-PC wurde heute demontiert. Seit heute bin ich das erste mal seit über ca. 12-13 Jahren ohne betriebsbereiten Wakü-Rechner :D. Aber natürlich ist schon was Neues in Sachen Wakü in Planung :D - Suchtfaktor Wakü halt... ;). Von daher kann ich nur davor warnen - das kann ganz schnell ins Geld gehen wenn man sich mit dem Wakü-Virus infiziert :D.
 
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AW: Palit GTX1080 keine Garantie nach Kühlerwechsel! Wer hats trotzdem schonmal versucht, den Garantieanspruch geltend zu machen? Erfahrungen dringend gesucht!

@octogen:
Bitte nicht komplette Beiträge zitieren, vor allem nicht solche umfangreichen wie von Joe.
Da ist man am Smartphone ewig am scrollen.
 
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Oder einfach kein Smartphone, sondern ein geeignetes Gerät zum Lesen von Foren benutzen ;) :D - sorry musste sein :nicken:.
 
AW: Palit GTX1080 keine Garantie nach Kühlerwechsel! Wer hats trotzdem schonmal versucht, den Garantieanspruch geltend zu machen? Erfahrungen dringend gesucht!

Habe leider meinen 34" 21:9 nicht immer dabei. Einen MHL Anschluss hätte er. ^^
 
AW: Palit GTX1080 keine Garantie nach Kühlerwechsel! Wer hats trotzdem schonmal versucht, den Garantieanspruch geltend zu machen? Erfahrungen dringend gesucht!

Seit wann siezen wir uns denn hier im Forum? Ich bin hier schließlich nicht der einzige User der den dreißigsten Geburtstag schon paar Jahre hinter sich hat ;). Da fühlt man sich ja alt wenn einen plötzlich Leute siezen :hmm:.

Meine GTX 560Ti hab ich übrigens gerade vor wenigen Stunden ausgebaut (mit einem schönen Watercool Hole-Edition Kühler drauf). Die lief gestern noch, aber dieser alte Spielerechner wurde schon seit Jahren bloß noch für Boinc-Contests ab und zu genutzt (verbrät dafür aber einfach zu viel Strom angesichts der schwachen GPU-Leistung).

Die Strukturbreiten und Transistorzahlen der Chips dürften auf die Ausfallquoten eigentlich keinen wesentlichen Einfluss haben - ansonsten wäre der Effekt in anderen Bereichen auch zu beobachten, was aber nicht der Fall ist. Die Komplexität steigt eigentlich auch nicht übermäßig - da wird eigentlich nur noch skaliert. Wirklich Neues an Strukturen kommt jedenfalls nur noch wenig dazu.

Weißt du denn was der Grund für den Ausfall der Karte war, die dir nach 3 Monaten kaputt gegangen ist? War das ein Spontanausfall ohne irgendwelche äußere Einwirkung?
Was dieses anniversary-Update so alles an Horrorgeschichten mit sich brachte geht eh auf keine Kuhhaut, aber es zwingt einen ja zum Glück niemand so ein Schrott-Betriebssystem wie Win 10 zu verwenden. Von realen Hardware-Defekten in dem Zusammenhang höre ich zwar zum ersten mal, aber darüber, dass viele Rechner damit unbrauchbar wurden, weil das System mit der zuvor einwandfrei nutzbaren Hardware plötzlich nicht mehr zurecht kam, wurde ja in der Presse ausführlich berichtet. Hab Win10 zum Glück bloß auf einem Tablet, aber die Erfahrungen damit schreien auch nicht gerade danach, das auch auf richtigen Rechnern zu installieren...
Aber selbst wenn dem mit der gekillten Karte so war - das ist dann vermutlich nicht der Graka selbst, sondern allenfalls den Treibern oder der Umsetzung des Updates von MS anzulasten.

Dass man für den Fall eines Falles gerade bei teuren Gerätschaften ein wenig auf die Garantiebedingungen achtet kann ich schon verstehen. Wenn man aber eh vor hat selbst umrüsten ist das imho der falsche Ansatz. Wenn man sich das Geld für eine Umrüstung ab Werk oder von Dienstleistern wie Caseking mit Garantieübernahme sparen will, geht man eben selbst ins Risiko. Das kostet ja nicht von ungefähr ne gute Ecke mehr, wenn die Umrüstung mit Garantie erfolgt. Da ist auch nichts Neues - den Umbau-Service gegen Cash mit Garantie über den Dienstleister gab´s eigentlich schon fast seit es kommerziell Wakü-Kram zu kaufen gibt.
Von daher ist der Weg den du nun nachträglich zu beschreiten versuchst zwar im Prinzip der Richtige, wenn du da kein Risiko eingehen willst, aber schlauer wäre es indem Fall natürlich gewesen, die Karte gleich umgerüstet zu kaufen. Die Chance, dass sich Caseking auf das nachträgliche Umrüsten einlässt, halte ich für nicht allzu hoch. Vielleicht hast du ja Glück damit, aber im Zweifelsfall würde ich mich schon mal darauf einstellen, doch selbst umzurüsten und das Risiko einzugehen, dass du im unverschuldeten Garantiefall evtl. der Gelackmeierte sein wirst.

Worum es mir ging waren die folgenden Punkte:
1.) Dass die Defektrate bei Grakas sich in den letzten paar Jahren stark erhöht hat, ist imho eigentlich nicht zu erkennen. Zudem haben Spiele-Grafikkarten eh meist kein langen Nutzungsdauer und verlieren viel Wert weshalb das Thema Garantie imho nicht so wichtig sein sollte. Stell dir z. B. mal vor du rüstest die Karte jetzt erfolgreich u, nutzt sie eineinhalb Jahre und dann killt dir irgendein mistiges Betriebssystem-Update mittels falschen Einstellungen die Karte, oder sie geht aus heiterem Himmel in die ewigen Jagdgründe. Selbst wenn du dann eine Ersatzkarte gleichen Typs bekämst, gehört sie dann wahrscheinlich schon zum alten Eisen und du wirst dir überlegen, ob du nicht lieber eine neue kaufst. Die Karte aus der RMA ist dann im blödesten Fall auch nur noch die Hälfte wert (gut - besser als nichts aber auch nicht mehr der große Batzen).

2.) Es gibt definitiv Leute die die Kulanz von Herstellern ausnutzen, um ihre eigenen Fehler damit finanziell ungeschehen zu machen. Dabei geht es mir nicht darum, das Leute das absichtlich machen, aber dass sie sich, wenn es passiert, wohlwissend, dass sie selber Mist gebaut haben, die Kulanz bestimmter Hersteller ausnutzen, um für sich persönlich den Schaden zu begrenzen, ohne daran zu denken, dass das kein Gratis-Service ist, sondern sich letztlich immer in den zukünftig höheren Preisen für alle niederschlägt. Das ist ein Unding, weil es nicht nur einen betrifft, sondern diese Kosten im Endeffekt umgelegt werden. Oft sind aber gerade diese Leute auch diejenigen die sich besonders über immer weiter steigenden Preise aufregen. Wenn man das mal weiter strikt ist das ein echter Teufelskreis, der es allen vermiesen kann, sich überhaupt noch mit schnellen Grafikkarten zu beschäftigen.

Aber noch mal zur der Ausfallquote: Ich möchte wie gesagt nicht ausschließen, dass ich diesbezüglich bislang einfach Glück hatte, aber ich finde nicht, dass die Komplexität hier eine wesentliche Rolle spielt. Allenfalls die geringer werdende Sorgfalt bzw. der Kostendruck bei der Fertigung sowie die schlechtere Qualität bei der Software- und Treiber-Programmierung aufgrund immer kürzerer Produktlebenszyklen wären für mich plausible Gründe warum sich die Hardware-Ausfallquoten erhöhen könnten. Würden wir wirklich bereits an der Grenze der Siliziumtechnik stehen, die die Zuverlässigkeit nachhaltig beeinflusst, würde sich das gerade bei großen Chips wie GPUs sicher noch wesentlich deutlicher in den Yield-Raten niederschlagen. Meines Wissens skaliert diese aber nach wie vor relativ linear mit der Chipgröße. Zumindest ist davon meinem Kenntnisstand nach nichts zu vernehmen (beschäftige mich damit aber auch nicht sehr intensiv).
Geht man mal davon aus, dass es da kein echtes Problem gibt, kann man denke ich bei einer sauber programmierten und gefertigten Graka heutiger Strukturbreite durchaus davon ausgehen, dass auch die mit der gleichen Wahrscheinlichkeit wie bisher problemlos zehn Jahre und länger funktionieren wird.
Dass die RMA-Quoten bei teurer Hardware höher ausfallen, dürfte meines Erachtens eher darauf zurück zu führen sein, dass sich bei billiger Hardware eben vergleichsweise weniger Leute die Mühe machen und nach einem Defekt einfach ebenfalls günstigen Ersatz beschaffen, als die ganze RMA-Prozedur mit ungewissem Ende zu durchlaufen.

Was deine Frage nach meinem Geschäft angeht: Ich betreibe kein Geschäft. Bin angestellter Ingenieur im Energie- & Infrastruktur-Sektor. Meine Hobby-Aktivitäten im Sinne von PCs und Waküs sind alle rein privat. In vielen Jahren in den ich vermutlich als sog. Enthusiast gelten kann, der sich u. a. dadurch auszeichnet stets mehr als zwei Rechner parallel zu betrieben (wenn auch seit ein paar Jahren inzwischen etwas reduziert), sammelt man bei diesem Hobby eben einiges an Erfahrung und hat notgedrungen einen gewissen Hardware-Durchsatz. Diesbezüglich gibt es hier und anderen Foren aber viele Leute die dieses Hobby wesentlich extremer als ich betreiben und viel häufiger ihre Hardware tauschen bzw. ihr sauer verdientes Geld auch gern in deutlich hochpreisigere Hardware stecken. Bei meinen Kisten sind bisher jedenfalls relativ selten over-the-top-builds für ein Schweinegeld dabei gewesen. Mich interessiert auch mehr das Basteln als die Hardware ans ich. Die meisten meiner aktuellen Rechner sind z. B. kleine ITX Stromspar-Kisten unter 60W @ Load und seit heute nur noch zwei stärkere Rechner. Der letzte Wakü-PC wurde heute demontiert. Seit heute bin ich das erste mal seit über ca. 12-13 Jahren ohne betriebsbereiten Wakü-Rechner :D. Aber natürlich ist schon was Neues in Sachen Wakü in Planung :D - Suchtfaktor Wakü halt... ;). Von daher kann ich nur davor warnen - das kann ganz schnell ins Geld gehen wenn man sich mit dem Wakü-Virus infiziert :D.

Du hab ich wohl schon länger die WaKü-Krankheit.... ��
Also ich war jetzt ein wenig entrüstet, ich bin ein Absoluter Hardware-Narr und ich möchte alles andere als dem Hersteller oder irgendeinem Händler schaden und ich denke dass da die Meisten so denken, die sich so eine Karte kaufen. Mehr Geld war einfach in diesen Monat nicht drinn sonst hätte ich die EVGA Karte genommen.
Bei der besagten Graka... "Blackscreen nach dem Einschalten, fertig" mehr war da nicht, ich hab aber auch Win10.
Und du hast recht der Preis verfällt ziemlich schnell und bisher hab ich die Karten immer kurz vor dem Lunch der neuen Generation verkauft und im Zweifelsfall dann die 70er genommen oder was drauf gelegt oder dann mit der ti wieder upgegradet.
Aber dieses mal wollte ich dass lassen, denn ich würde gern irgendwann mal mit LN2 übertakten und dass würde ich dann machen wenn ich mir die nächste Karte hohle.
Die Karte reicht ja jetzt endlich mal für mein 1440p 144Hz Panel und sogar für 4K DSR.
Jetzt muss ich mal Schluss machen ich seh alles verschwommen, ich brauch wohl ne Brille. Die anderen Fragen beantworte ich später mal...
 
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AW: Palit GTX1080 keine Garantie nach Kühlerwechsel! Wer hats trotzdem schonmal versucht, den Garantieanspruch geltend zu machen? Erfahrungen dringend gesucht!

@octogen:
Bitte nicht komplette Beiträge zitieren, vor allem nicht solche umfangreichen wie von Joe.
Da ist man am Smartphone ewig am scrollen.

Ja werd ich machen, sorry zu spät gesehen...
 
AW: Palit GTX1080 keine Garantie nach Kühlerwechsel! Wer hats trotzdem schonmal versucht, den Garantieanspruch geltend zu machen? Erfahrungen dringend gesucht!

Oder einfach kein Smartphone, sondern ein geeignetes Gerät zum Lesen von Foren benutzen ;) :D - sorry musste sein :nicken:.

Graka ist unterwegs... �� hatte immer gute Augen, jetzt brauch ich ne Lesebrille, das komische es ist nicht immer, sondern erst nach einer gewissen Zeit... dafür doppelt so anstrengend��
 
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