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Office-PC für die Arbeit (max. 600€)

Lyph

Freizeitschrauber(in)
Office-PC für die Arbeit (max. 600€)

Hallo liebe Community!

Ich wurde gebeten für einen Vater (einer Freundin eines Freundes) einen Office-PC zusammenzustellen der ausschließlich für die Arbeit verwendet werden soll. Es werden weder aufwendige Video- noch Bildbearbeitungen durchgeführt. Das Betriebssystem (Win 7 x64) ist vorhanden, sonst wird nichts von dem alten Rechner mehr verwendet. Ganz wichtig ist die Lautheit des Rechners, da man ja täglich daran arbeiten muss. USB 3 am Frontpanel ist nicht notwendig.

Ich habe mir jetzt ein paar Gedanken gemacht und im Bereich um die 500€ drei Zusammenstellungen gemacht, wo ich mir aber nicht sicher bin welches die "Optimale" darstellt.

1.) i3-System

CPU: Intel Core i3-2125 (2x 3.30GHz) 124,-
CPU-Kühler: EKL Alpenföhn Sella 16,-
Mainboard: ASRock H67M-GE/HT 76,-
RAM: TeamGroup 8GB DDR3-1333 30,-
GPU: HD3000 (IGP) 0,-
SSD: Crucial m3 SSD 64GB 79,-
HDD: Samsung F3 500GB (HD502HJ) 67,-
PSU: BeQuiet E9 400W 63,-
Laufwerk: LG GH24NS 16,-
Gehäuse: BitFenix Shinobi (USB 2.0) 46,-
Gehäuselüfter: 2x Enermax T.B. Silence 120mm 12,-
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Gesamtpreis 529,-

2.) Llano-System

CPU: AMD A8-3870K BE (4x 3.00GHz) 109,-
CPU-Kühler: EKL Alpenföhn Groß Clockner 25,-
Mainboard: ASUS F1A75-M 66,-
RAM: Corsair 8GB DDR3-1600 43,-
GPU: Radeon HD6550D 0,-
SSD: Crucial m3 SSD 64GB 79,-
HDD: Samsung F3 500GB (HD502HJ) 67,-
PSU: BeQuiet E9 400W 63,-
Laufwerk: LG GH24NS 16,-
Gehäuse: BitFenix Shinobi (USB 2.0) 46,-
Gehäuselüfter: 2x Enermax T.B. Silence 120mm 12,-
__________________________________
Gesamtpreis 526,-

3.) 960T-System

CPU: AMD Phenom II 960T (4x 3.00GHz) 110,-
CPU-Kühler: EKL Alpenföhn Sella 16,-
Mainboard: ASRock 970 Extreme3 65,-
RAM: TeamGroup 8GB DDR3-1333 30,-
GPU: ASUS EAH6670 66,-
SSD: Crucial m3 SSD 64GB 79,-
HDD: Samsung F3 500GB (HD502HJ) 67,-
PSU: BeQuiet E9 400W 63,-
Laufwerk: LG GH24NS 16,-
Gehäuse: BitFenix Shinobi (USB 2.0) 46,-
Gehäuselüfter: 2x Enermax T.B. Silence 120mm 12,-
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Gesamtpreis 570,-

Generell ist mir durchaus bewusst, dass für alle drei Zusammenstellungen ein 400W Netzteil oversized ist. Ich habe mich in erster Linie für das BeQuiet E9 entschieden, da es sehr leise ist (dank 135mm Lüfter) und 80+ Gold Effizienz aufweist. Bei günstigeren 300W bzw. 350W Netzteilen würde man wahrscheinlich eine höhere Lautstärke haben bei schlechteren Effizienzen und unterm Strich maximal 20€ Gewinn erhalten.

Dann ist mir natürlich auch durchaus bewusst, dass bei allen drei Vorschlägen die Prozessorleistung für Office oversized ist. Da ein Budget zwischen 500 und 600€ angegeben wurde, habe ich bewusst die größeren Prozessoren gewählt. Im ersten Fall kann man natürlich auch einen i3 mit weniger Takt nehmen und eine HD2000 IGP (also kein i3 2xx5) würde es wohl genauso tun. Daher bitte ich Kommentare in dieser Richtung zu unterlassen sofern es keinen wirklich ausschlaggebenden Grund gibt, wie z.B.: "Für 20€ Aufpreis bekommst du nur 100MHz höheren Takt, somit aus P/L Sicht lieber dieses Modell nehmen".
Da es sich um einen PC zum Arbeiten handelt kann ganz nach der Devise "Time is money." ein stärkerer Prozessor durchaus sinnvoll sein. Wobei ich einen i5 oder gar Xeon für "zu oversized" sehe. Bei letzterem müsste man wohl auch Einsparungen auf Kosten von Lautheit/SSD machen.

In erster Linie würde ich mich also über Meinungen freuen, warum System X gewählt werden sollte und nicht System Y/Z.

Dann war ich mir auch nicht so ganz bei der HDD sicher, ob eine 5400rpm HDD nicht "deutlich" leiser laufen würde. Weil nicht große oder viele Dateien hin und her kopiert werden, würde man die etwas geringere Schreib- und Lesegeschwindigkeit sicher nicht bemerken.

Last but not least habe ich bei den Mainboards nicht lang überlegt. Ich habe es grob überflogen ob SATA 6Gb/s für die SSD vorhanden ist und ob der richtige Chipsatz vorhanden ist (H67 beim Gebrauch der IGP, usw.). Beim 960T habe ich ein mir bekanntes Board genommen mit Core Unlocker Funktion, sicherlich gibt es da auch noch preiswertere für den Office-Anspruch.

Sparpotential sehe ich in erster Linie bei der Wahl des CPU-Modells:
1.) i3 2100 => 24€ Ersparnis
2.) A4-3300 => 61€ Ersparnis
A6-3670K => 20€ Erparnis
3.) Athlon II x3 450 => 54€ Ersparnis

Dann wäre sicherlich noch etwas Sparen möglich bei der Wahl des Mainboards, da man ja nicht sonderlich viele Features benötigt.

Danke für alle kommenden Anregungen.
 
AW: Office-PC für die Arbeit (max. 600€)

Ich würde generell zur Llano-Config tendieren. Finde, die ist einfach am stimmigsten und effizientesten. Aber warum gleich den A8? Der AMD A-Series A6-3670K Black Edition, 4x 2.70GHz, boxed (AD3670WNGXBOX) | Geizhals.at Deutschland würde es doch denke ich auch tun.
Beim NT könntest du zu diesem greifen: FSP Fortron/Source Aurum Gold 400W ATX 2.3 (AU-400) | Geizhals.at Deutschland
Und damit noch ein wenig sparen, und trotzdem ein leises und effizientes NT
Eventuell noch einen anderen Lüfter zu der Config, als den Groß Glockner, den fände ich zu übertrieben, übertaktet wird das Ding denke ich doch mal nicht, oder? Sella würde auch hier reichen, es sei denn, du schnallt einen T.B. Silence auf den Glockner (oder auch den Sella) damit das Ding unhörbar bleibt.
Außerdem könntest du hier auch ein Gehäuse wählen, dass USB3.0 bietet, das Llano-Board hat die Pins ja drauf.
 
AW: Office-PC für die Arbeit (max. 600€)

Danke für die erste Anregung.

Dass der Sella einen FM1-Support hat habe ich glatt übersehen, dann ist das natürlich die bessere Wahl.
Den internen USB 3 Header hab ich auch glatt übersehen, dann wäre in der Tat Front USB beim Gehäuse "Pflicht".

Beim Netzteil bin ich mir jedoch noch unschlüssig, da mir die Marke gar nichts sagt.

Der A6 würde "nur" 19€ einsparen. Die würde ich dann schon draufzahlen für etwas mehr Leistung (immerhin ~10% höheren Takt).

Die angepasst Llano Config wäre dann folgende: Office Llano #2
 
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Ich würde eher zur Intel Variante greifen, der hat den bei weitem schnellsten Prozessor, und die Grafikkarte scheint eh völlig belanglos zu sein nach Verwendungsgebiet. Und sobald mal Grafikanwendungen gewünscht werden, die mehr Power brauchen, muss ab einer bestimmten Leistung eh eine dedizierte Grafikkarte ran.

Ich würde beim be quiet! Netzteil bleiben, außer das Aurum ist dort wo du kaufen möchtest deutlich billiger.

Beim Gehäuse lässt sich mit dem Sharkoon Vaya noch etwas sparen, falls es sein muss. :)
 
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Beim Netzteil bin ich mir jedoch noch unschlüssig, da mir die Marke gar nichts sagt.

Sollte sie aber, in jedem BeQuiet! steckt FSP-Technik ;)

Beim Gehäuse lässt sich mit dem Sharkoon Vaya noch etwas sparen, falls es sein muss. :)


Nichts gegen Sharkoon i.A., aber das Vaya ist ja wohl mal die klapperigste Wellblechhütte aus der Favela, die es von Markenherstellern als "Gehäuse" gibt
 
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Hallo,
grundlegend würde ich an deiner Stell zum Intel System greifen, da es vom Stromverbrauch her am besten ist und meiner Meinung nach auch aus P/L-Sicht.
Wie du schon geschrieben hast wäre beim Prozessor noch Einsparpotenzial vorhanden, allerdings würde ich nicht zum i3-2100, sondern zum i3-2120 greifen, er kostet nur 4 Euro mehr, bietet aber 200Mhz mehr.
Die HD2000 sollte für einen reinen Officerechner völlig ausreichen.
 
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Nichts gegen Sharkoon i.A., aber das Vaya ist ja wohl mal die klapperigste Wellblechhütte aus der Favela, die es von Markenherstellern als "Gehäuse" gibt

Als ich das Vaya angesehen hab, war ich überrascht von der Verarbeitung. Da hat wenig geklappert, lediglich die Seitenwände sind sehr weich.
Aber es bietet Möglichkeiten für Kabelmanagement, ist sonst schon steif genug und bietet Platz für mittlere Hardware (jetzt keine überlangen Grafikkarten oder einen Thermalright Archon als CPU Kühler). Spontan sind mir nur der Lüfter (nicht ganz leise und nur einer) und die Laufwerkbefestigungen als billig aufgefallen.
Und ich bin selbst ein Lancool K62 gewohnt.

Ich bleib dabei, wenn es sein muss, kann man für unter 23€ auch diese Behausung nehmen :).
 
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AW: Office-PC für die Arbeit (max. 600€)

Also die i3-Variante würde bei Mindfaktory wie folgt aussehen:

CPU: i3 2125 (126,-)
CPU-Kühler: EKL Sella (17,-)
Mainboard: ASRock H61iCafe (63,-)
Ram: TeamGroup 8GB DDR3-1333 (30,-)
HDD: 500GB Samsung Spinpoint F3 HD502HJ (76,-)
SSD: Crucial m4 64GB (83,- @ Amazon)
Laufwerk: LG GH24NS70 (16,-)
Netzteil: 400W BeQuiet E9 (66,-)
Gehäuse: Sharkoon T9 Economy (38,-)
Gehäuselüfter: 2x Enermax T.B. Silence 120mm (13,-)
___________________________________________
Gesamtpreis: 528€ (versandkostenfrei)

Die HDD hat laut PCGH-Magazin eine durchaus geringe Lautstärke von 0.2/0.4 Sone (Leerlauf/Zugriff), wodurch eine 5400rpm Festplatte unnötig wird.
Beim Mainboard tendiere ich doch zum ASRock H61iCafe. Das ASRock H67M-GE/HT bietet mMn keine entscheidenden Vorteile, die einen Aufpreis von 17€ rechtfertigen würden.
In der CPU Support Liste des H61iCafes steht, dass der i3-2125 erst mit der BIOS-Version P1.20 kompatibel sei. Ist diese Version standardmäßig installiert? Ich werde ja ohne erkannte CPU kein BIOS-Update durchführen können...

Irgendjemand noch wichtige Einwände ?
 
AW: Office-PC für die Arbeit (max. 600€)

Sieht gut aus :daumen:

Vorteil vom Asrock H67M GE/HT wäre ein interner USB3-Header + Front-USB3-Panel (+ Fernbedienung :ugly:) Aber wenn Front USB3 unwichtig ist, reicht das Asrock H61 iCafe natürlich völlig aus. Es sei denn, Du willst irgendwann mal 16 GB RAM einbauen, das geht beim Asrock H61 iCafe nicht bzw. nur mit Single-sided RAM.
 
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