offener Brief an Trump

Ein Vergleich ist nicht dasselbe wie eine Gleichstellung - und ich habe weder das Eine noch das Andere getan. Ich habe lediglich formuliert, wo es enden kann, wenn sich Richter mehr Staat und Staatsfuehrer denn Recht und Rechtsgrundsaetzen verpflichtet fuehlen.
Das ist eine Verkuerzung und so nicht richtig.

Ein Vergleich muss halbwegs passen.
Super, du postest jetzt nen Wikipedia Link.
Der besagt, dass Freisler als Richter Schauprozesse geführt hat und das widerspricht mir jetzt wie?
 
Und du kannst bestimmt auch darlegen, dass der durchschnittliche Amerikaner einfach so eine vollautomatische Waffe, wie die Gatling Gun erhält?

Auf welchem Niveau du dich bewegst kann man ja schon hier sehen!

Lustig, wenn unter den Einwanderern in Europa auch Terroristen, Mörder und Vergewaltiger dabei sind dann sagt man – zu Recht –das nicht alle so sind.

Warum gilt dieses Prinzip nicht für 120 Millionen Waffenbesitzer in den USA?

Ja, da hat sich einer eine Straftat begangen. Bist du nicht - wenn es um Einwanderer geht -dafür, dass sich die Gerichte um Straftaten kümmern?

• Infografik: Schusswaffenopfer in den USA | Statista
Statistik: Anzahl der Toten durch Schusswaffen in den USA horer als Zahl von Kriegsopfern - USA - jetzt.de

In den USA sterben aktuell jährlich 15000 Menschen durch Schusswaffen und die USA haben seit 1968 mehr Menschen durch Schusswaffen in den USA verloren, als sie in sämtlichen Kriegen Soldaten verloren haben, perverser geht es gar nicht mehr und du verteidigst das noch und verknüpfst es auch noch bei uns mit dem aktuellen Migrantenthema. Mehr kann bei einem Menschen das Koordinatensystem nicht völlig dysfunktional sein!

Nur als Beispiel, Deutschland hat 1/4 der USA Bevölkerung und hat ~ 116 Tote durch Schusswaffen, man kann die Perversion das US Waffenrechts und seine Auswirkungen auf die Gesellschaft und Kinder eigentlich gar nicht in Worte fassen, wenn Jemand sie noch verteidigt, der sicher in seinem deutschen Sessel sitzt, und auch noch Nebelbomben in Richtung Migration mit diesem Thema wirft, muss man am Verstand zweifeln.

• Kriminalitat in Deutschland | Statista
 

Anhänge

Zuletzt bearbeitet:
Und du kannst bestimmt auch darlegen, dass der durchschnittliche Amerikaner einfach so eine vollautomatische Waffe, wie die Gatling Gun erhält?



Der Präsident (Exekutive) schlägt vor und der Senat (Teil der Legislative) stimmt zu.

Der Präsident ernennt nicht die Richter im Alleingang.



Ihr „lächerliches“ Wahlrecht hat seit fast 250 Jahren (also ein Viertel Jahrtausend) ein stabiles demokratisches System ermöglicht.

In der Zwischenzeit hatten wir die Kleinstaaterei, dann das Deutsche Reich, die erste deutsche Demokratie, dann das dritte Reich, dann das geteilte Deutschland und dann das vereinte Deutschland.

Fun Fact. Unsere heute Demokratie (die wesentlich stabiler ist, als die erste, die Weimarer Republik) verdanken wir unter anderem den Amerikanern.


Nun ja, ein einfacher Blick in frei zugängliche Videos im Internet zeigt mir, dass es nicht schwierig zu sein scheint an solche Waffen (offensichtlich legal) zu kommen.

Das mag sein, nur spielt es keine Rolle, da der Senat die Vergabe von Richterposten nicht ewig blockieren kann und der Präsident auch schlicht einen Scheinkandidaten wählen kann, der öffentlich nicht vorbelastet ist, aber die Meinung und Position des Präsidenten teilt, alles nur eine Frage wie man es handhabt, daher ist es de Facto 1 Person die die Richter des Supreme Courts einsetzt.

Das Wahlrecht basiert nicht auf der Urdemokratie und zwar der Entscheidung durch die Mehrheit der Wahlberechtigen und nicht ein solch Krudes Wahlsystem wie in den USA, das sogar den Willen der Bevölkerung behindern kann in dem die Wahlmänner schlicht nicht die Person wählen, die sie gemäß dem Willen der Bevölkerung eines Bundesstaates wählen sollen.

Wir verdanken es ihnen richtig, nur ist unseres System bedeutend besser gestaltet, vielleicht haben sie ja aus ihren eigenen Fehlern insgeheim gelernt ;)
 
Nö, das deutsche System ist nach dem amerikanischen und unter starkem amerikanischem Einfluss entstanden. Wir haben quasi Version 2.0 .
 
Wir haben ja so viel übernommen. Wahlmänner, ein Präsidialsystem etc

Ähm nö, wir haben ein komplett anderes System. In Amerika gibt es ja nichtmal nen Ministerpräsidenten.

Nein, das US System ist dem heiligen römischen Reich nachempfunden.
Wahlmänner<>Kurfürsten etc
 
Seit dem Deutschland als Staat existiert (1871), waren alle Verfassungen föderal aufgebaut, vom Kaiserreich über die Weimarer Republik und Bundesrepublik!
Unsere Verfassung orientiert sich deutlich an der Weimarer Verfassung (abzüglich des starken Präsidenten und einer 5% Hürde).

Weimarer Verfassung – Wikipedia

Auch die Weimarer Verfassung kannte genauso einen Reichsrat = Bundesrat mit gesetzgeberischen Einfluss auf den Reichstag und Reichsregierung.

Der Reichsrat setzte sich nach Art. 63 Abs. 1 S. 1 WRV aus Vertretern der Landesregierungen zusammen.
Der Reichsrat besaß das Recht, sein Veto gegen die Beschlüsse des Reichstags einzulegen.

Das war alles schon vor den USA vorhanden in Deutschland!
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Sparanus

Nö, das deutsche System ist nach dem amerikanischen und unter starkem amerikanischem Einfluss entstanden. Wir haben quasi Version 2.0 .

Fun Fact. Unsere heute Demokratie (die wesentlich stabiler ist, als die erste, die Weimarer Republik) verdanken wir unter anderem den Amerikanern.

Anscheinend nicht!

Edit:
Ich würde sogar behaupten, dass die Weimarer Verfassung wesentlich mehr "amerikanischen" Einfluss hatte, als das GG, das komplett auf ein "politisches/machtvolles" Präsidialsystem verzichtet und den Bundespräsidenten eine fast nur repräsentative Rolle zuweist. Er hat daneben nur noch eine juristische Kontrollfunktion, dass föderale Element und "Bundesländer" gab es seit 1871 in der Verfassung.
Deutschland war schon immer Meilen weit weg von zentralistischen Systemen wie GB oder Frankreich, nur die Nazis waren da eine Ausnahme.
 
Zuletzt bearbeitet:
Angeblich überprüfen die USA ihre 35.000 in Deutschland stationierten Soldaten abzuziehen.
Entweder sie sollen dann in ein anderes osteuropäisches Land verlegt werden, wie z.B. Polen, oder zurück in die USA.

USA prufen Truppenabzug aus Deutschland | WEB.DE

Persöhnlich fände ich es gut wenn sie aus Deutschland abziehen würden. Für den einen oder anderen regionalen Betrieb wäre das aber sicher auch eine wirtschaftliche Katastrophe...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ob das Pentagon da mitspielt ist eine andere Frage, bei den Headquartes dürfte das eher weniger ein Problem sein, aber Ramstein zu ersetzen dürfte nicht so einfach sein und die Basis ist schon sehr wichtig für die USA.

Viel lustiger fand ich diesen Artikel:
Trump zu Macron: „Warum verlassen Sie nicht die EU?“

entweder hat der Trump nur die kognitiven Fähigkeiten eines 10 Jährigen oder er fasst sein Amt und das aller gewählten Präsidenten als Diktatur auf, anders kann man sich das nicht mehr erklären!
Macron hat seine Wahl zum Großteil mit einem kräftigen pro EU Kurs gewonnen und bei der französischen Präsidentschaftswahl stand auch eine Abstimmung zur EU mit zur Wahl, da Le Pen angekündigt hat, eventuell aus Euro und EU austreten zu wollen, 2/3 der Franzosen haben sich klar dagegen entschieden und dann kommt Blondie mit solch einem Vorschlag ausgerechnet zu Macron! Der ist echt weich in der Birne und wie ich schon gesagt habe, will die EU vernichten!
 
Ich hätte zumindest nichts dagegen, wenn sie die Atomsprengköpfe von hier entsorgen würden.;)

Und dass Trump, so wie sehr viele amerikanische Politiker (sowohl Reps als auch Dems!) was gegen die EU als Konstrukt haben, ist jetzt an sich nicht wirklich neu. Die sehen die EU als wirtschaftlichen Konkurrenten, dessen Mitgliedstaaten separiert weit weniger Einfluss haben. Putin sieht das übrigens ähnlich.^^
 
Ich sehe das genauso, es gibt hier nur einige Member im Forum, die das vehement bestreiten, dass Trump und Putin der EU böses wollen.
 
Lustig, wenn unter den Einwanderern in Europa auch Terroristen, Mörder und Vergewaltiger dabei sind dann sagt man – zu Recht –das nicht alle so sind.

Warum gilt dieses Prinzip nicht für 120 Millionen Waffenbesitzer in den USA?

Weil du in den USA einfach zu leicht an eine Waffe rankommen kannst.
Du kannst bei den Waffenmessen eine kaufen. Die Überprüfungen sind lasch.
Trump hat ja dafür gesorgt, dass auch geistig labile Leute wieder Waffen kauen dürfen.
Und gerade die Amerikaner haben ein gestörtes Verhältnis zu Waffen. In Kanada gibt es auch eine Menge Waffen, aber da gibt es keine 30.000 Tote durch Schusswaffen pro Jahr.

Ich kann mir schon vorstellen, dass der Senat ein Interesse hat, schnell einen eher konservativen Richter zu benennen.

Trotzdem geht das nicht von heute auf Morgen.

Also darf man als Konservativer keine konservative Richtermehrheit befürworten, weil das impliziert, man wäre gegen das System „Checks & Balances“?

Ein Richter muss unabhängig sein.
Setzt man jemanden in diesen Posten, könnte man auch mal meinen, dass man dafür eine Gegenleistung erwartet.

Ihr „lächerliches“ Wahlrecht hat seit fast 250 Jahren (also ein Viertel Jahrtausend) ein stabiles demokratisches System ermöglicht.

Stabil? Bürgerkrieg vergessen?
 
Für den einen oder anderen regionalen Betrieb wäre das aber sicher aber auch eine wirtschaftliche Katastrophe...
Nicht nur für den ein oder anderen. Ich verweise auf die Standortschließungen während der 90er Jahre, sowohl seitens der Bundeswehr als auch Seitens der USA, GB.
Erst: Jubel in Teilen der örtlichen Bevölkerung.
Als der Termin immer näher kam und die ersten Kündigungen und Ankündigungen von Unternehmen, dass sie ihren Filiale schließen oder die Belegschaft stark reduzieren: Forderung nach mehr Bundesmitteln um es auszugleichen und neues Gewerbe anzusiedeln.
Nach Abzug und Ende der Bundesmittel, die keine neuen Unternehmen anlocken konnten: Ernüchterung, teils starker Wegzug von Menschen aus der Region.
 
Ich sehe das genauso, es gibt hier nur einige Member im Forum, die das vehement bestreiten, dass Trump und Putin der EU böses wollen.

Sie wollen halt eine starke EU verhindern, auf eine gewisse Weise bzgl. der Eigeninteressen verständlich. Eine EU die geeint ist, die gemeinsame Mitgliedstaaten-, Außen- und Sicherheitspolitik machen würde wäre ein Schwergewicht das mindestens auf der geopolitischen Augenhöhe mit den USA und China liegen würde. So einen Konkurenten möchte man natürlich nicht haben, weil der sich überall einmischen könnte und berücksichtigt werden müsste.

Zum Glück für China, die USA und Russland aber sind die Nationalisten und Berufspolitiker der EU Mitgliedsstaaten ihre eigenen ärgsten Feinde und größten Bremsklötze, die fleißig torpedieren und sabotieren, das die EU sich weiter entwickelt.
Ein Putin und ein Trump müssen da garnicht soviel sabotieren, das schafft man wie gesagt ganz gut alleine. ;)
 
Angeblich überprüfen die USA ihre 35.000 in Deutschland stationierten Soldaten abzuziehen.
Entweder sie sollen dann in ein anderes osteuropäisches Land verlegt werden, wie z.B. Polen, oder zurück in die USA.

USA prufen Truppenabzug aus Deutschland | WEB.DE

Persöhnlich fände ich es gut wenn sie aus Deutschland abziehen würden. Für den einen oder anderen regionalen Betrieb wäre das aber sicher aber auch eine wirtschaftliche Katastrophe...
Und die Reichsbürger? Wie sollen die ohne US Truppen im Land behaupten, dass wir besetzt sind. Eine Katastrophe :D

Stabil? Bürgerkrieg vergessen?
Ja Stabil, im Bürgerkrieg ging es um die Rechte der Einzelstaaten (sehen wir die Skalverei als Recht der Einzelstaaten).
Außerdem, die wie vielte Republik hat Frankreich jetzt? Wie viele Änderungen gab es seit der Gründung der USA auf dem Gebiet Deutschlands?
Ich denke wenige Systeme haben sich als ähnlich stabil erwiesen, jedenfalls in der Neuzeit.
Der Bürgerkrieg wollte ja keine Diktatur errichten, auch in den Südstaaten gab es eine freie Presse und auch in der Union gab es während des Bürgerkrieges noch die Sklaverei.
Ein Putin und ein Trump müssen da garnicht soviel sabotieren, das schafft man wie gesagt ganz gut alleine. ;)
Das ist das traurige.
 
Weil du in den USA einfach zu leicht an eine Waffe rankommen kannst. Du kannst bei den Waffenmessen eine kaufen. Die Überprüfungen sind lasch.

Ob es zu leicht ist oder nicht, entscheidet der Wähler.

Und gerade die Amerikaner haben ein gestörtes Verhältnis zu Waffen. In Kanada gibt es auch eine Menge Waffen, aber da gibt es keine 30.000 Tote durch Schusswaffen pro Jahr.

1) Wenn man zwei Länder vergleicht, bei den sich die Einwohnerzahl fast um das zehnfache unterscheidet, ist nicht zielführend absolute Zahlen zu nehmen.

2) Diese 30.000 Toten werden immer gerne genannt, aber man sollte zumindest so ehrlich sein, und mal aufschlüsseln, wie die sich zusammensetzen.

Waffengewalt in den USA - mehr Suizide als Morde - SPIEGEL ONLINE

21.000 davon sind Suizide. Bleiben also noch ca. 12.000 Morde und ca. 550 Unfälle und ca. 300 Fälle die ungeklärt sind.

Dem gegenüber stehen ca. 120 Millionen Waffenbesitzer und ca. 300 Millionen Schusswaffen in Privathand.

Und wegen dieser Gefahr im untersten Prozentbereich sollen wir jetzt Panik schieben? Wurde nicht hier im Forum schon mehrfach gesagt, man solle sich wegen Gefahren, die sich in so winzigen Prozentzahlen abspielen, nicht verrückt machen? Warum hier die Ausnahme?

3) Du hast eigentlich gerade mit deinem Verweis auf Kanada bestätigt, dass nicht die Waffen das Problem sind, sondern die Menschen.

Trotzdem geht das nicht von heute auf Morgen.

Korrekt, aber bis zu den Midterms 2018 ist ja noch bisschen hin. Schauen wir mal.

Ein Richter muss unabhängig sein. Setzt man jemanden in diesen Posten, könnte man auch mal meinen, dass man dafür eine Gegenleistung erwartet.

Und das ist erst seit Trump ein Problem?

Bei Clinton, Bush und Obama war das anders?

Stabil? Bürgerkrieg vergessen?

Es ging um die Stabilität des politischen Systems. Das ist auch an diesem Krieg nicht zerbrochen.
 
@ Kaaruzo

Schusswaffen in Privathand, sind heutzutage generell nicht mehr notwendig

Wenn jeder Vollpfosten zu einen Knarre greifen kann,

hat doch eigentlich das staatliche Gewaltmonopol völlig versagt
 
Zurück