offener Brief an Trump

O.K., kein Problem: Ben Carson: US-Minister bezeichnet Sklaven als "Einwanderer" | ZEIT ONLINE

Anmerkung: Der Artikel ist halt sachlich, der Stein des Anstoßes eher weniger.:ugly:

Naja ich weiß nicht, ist schon eine sehr ungünstige, da sehr unpräzise, Formulierung die er da gewählt hat, aber letztlich ist der Kern seiner Aussage damit trotzdem nicht völlig verkehrt. Immerhin haben schwarze Sklaven wirklich für kaum mehr als Essen, Kleidung und ein Bett arbeiten müssen, haben sie sich für ihre Kinder ein besseres Leben gewünscht und sind halt in die USA "eingwandert" (immerhin stammen sie ja nicht aus Amerika), wen auch halt durch Verschleppung und Zwang (aber das dürfte in ehnlicher Weise auch für so einige Menschen gelten die als verurteilte Verbrecher aus England verbannt nach Australien und die britischen Kolonien in Amerika verschifft wurden, die sind ja auch keine freiwilligen "Einwanderer" in gewesen und trotzdem redet man da heute in aller Regel auch von Einwandern und nicht von Gefangenen / Verstoßenen.

Rassismus kann man ihm als schwarzen Afroamerikaner mit der Aussage jedenfalls kaum / schlecht unterstellen, denke ich...
Von daher würde ich sagen wird da momentan medial ein großes Fass um etwas aufgemacht das am Ende garnicht so weltbewegend ist. Gab genügend Politiker, in der Vergangenheit, die auch schon Formulierungen gewählt haben die nicht unbedingt wesentlich besser waren als die von Ben Carson und da gabs nicht soviel Wind drum. ;)
 
Na ja, die schwarzen als "Einwanderer" zu bezeichnen ist einfach dämlich.
Sie wollten ja nicht "einwandern". Man hat sie von zu Hause verschleppt, in Schiffe gesteckt, in ein fremdes Land geschafft und sie dann ausgebeutet.
Wer so einen Schwachsinn verbreitet wie der Typ, hat nicht mehr alle Schränke in den Tassen und gehört entsorgt, völlig ralle, ob er schwarz, weiß, gelb oder kariert ist.

Schlimm ist, dass Trump solche Typen verteidigt oder stärkt.
Man stelle sich vor, was Trump gesagt hätte, wenn diese Worte von Obama kämen.
 
Na ja, die schwarzen als "Einwanderer" zu bezeichnen ist einfach dämlich.
Sie wollten ja nicht "einwandern". Man hat sie von zu Hause verschleppt, in Schiffe gesteckt, in ein fremdes Land geschafft und sie dann ausgebeutet.
Wer so einen Schwachsinn verbreitet wie der Typ, hat nicht mehr alle Schränke in den Tassen und gehört entsorgt, völlig ralle, ob er schwarz, weiß, gelb oder kariert ist.

Schlimm ist, dass Trump solche Typen verteidigt oder stärkt.
Man stelle sich vor, was Trump gesagt hätte, wenn diese Worte von Obama kämen.

Wie gesagt, der in England verurteilte Verbrecher der für seine Tat dazu verurteilt wurde England verlassen zu müssen und dann entsprechend zwangsweise nach Australien oder die amerikanischen Kolonien verschifft wurde hatte auch keine Wahl und wollte sicher auch weder nach Australien, noch unbedingt nach Amerika und musste es trotzdem und da redet heute auch keiner mehr, wie gesagt, von Gefangenen sondern in der Regel werden die einfach auch nur als Einwanderer, oder Kolonisten bezeichnet.
Für mein dafürhalten ist das jetzt auch nicht soviel was anderes und regt sich darüber auch niemand auf.

Straflingskolonie Australien – Wikipedia

Allerdings, wie auch schon gesagt, macht es natürlich weder in dem Fall noch im Fall der schwarzen Sklaven die Formulierung von Ben Carson besser, nur halt bei Ben Carson regen sich plötzlich alle auf, bei den anderen Dingen nicht.

Liegt bei Ben Carson wohl nicht zuletzt schlicht daran das er zur Trumph-Administration gehört, das ist ja alles im Grunde noch so bedeutungslose Mist direkt skandalös. :D
 
Wie gesagt, der in England verurteilte Verbrecher der für seine Tat dazu verurteilt wurde England verlassen zu müssen und dann entsprechend zwangsweise nach Australien oder die amerikanischen Kolonien verschifft wurde hatte auch keine Wahl und wollte sicher auch weder nach Australien, noch unbedingt nach Amerika und musste es trotzdem und da redet heute auch keiner mehr, wie gesagt, von Gefangenen sondern in der Regel werden die einfach auch nur als Einwanderer, oder Kolonisten bezeichnet.
Für mein dafürhalten ist das jetzt auch nicht soviel was anderes und regt sich darüber auch niemand auf.

Was?
Verbrecher?
Wie viele Schwarze Afrikaner, die entführt und versklavt worden, waren denn verurteile Verbrecher?
Merkst du nicht, dass der Vergleich komplett bescheuert ist?
 
Was?
Verbrecher?
Wie viele Schwarze Afrikaner, die entführt und versklavt worden, waren denn verurteile Verbrecher?
Merkst du nicht, dass der Vergleich komplett bescheuert ist?

Lies den Link:

Straflingskolonie Australien – Wikipedia

Der überwiegende Teil der rund 187.000 verurteilten Menschen, die nach Australien gebracht wurden, wegen meist geringer Delikte (Diebstahl, ect.), musste dann dort Zwangsarbeit leisten. ;)

Für mich ist das nicht so besonders weit ab von Sklaverei.
 
Wurden die Schwarzen denn in der Hauptsache entführt oder eingekauft (nach damaligen Recht)?

Andererseits es gibt den Ausdruck der unfreiwilligen Migranten im Deutschen und Migranten sind Einwanderer.
Also wo hat er mit dem Begriff Einwanderer Unrecht?
 
Wurden die Schwarzen denn in der Hauptsache entführt oder eingekauft (nach damaligen Recht)?
Andererseits es gibt den Ausdruck der unfreiwilligen Migranten im Deutschen und Migranten sind Einwanderer.
Also wo hat er mit dem Begriff Einwanderer Unrecht?
Ich sehe was du hier versuchst :daumen2:
Der Begriff "Einwanderer" impliziert eine gewisse Freiwilligkeit. Der Einwanderer "wandert ein", eine aktive Tätigkeit aus eigenem Antrieb.
Demgegenüber stehen Begriffe wie Verschleppung und eben Sklaverei. Diesen wohnt ein äußerer Zwang gegen den Willen des "Eingewanderten" inne.
Verwendet man also den Begriff des Einwanderers pauschal für das was während der Sklaverei in den US of A bzw. den Ursprungsländern der Sklaven passiert ist relativiert man damit automatisch die Verletzung der Menschenrechte die damit einhergingen.
Wenn man dann noch damit kommt dass das Kaufen und Verschleppen von Menschen nach damals geltendem Recht geschah macht man nichts Anderes. Man relativiert. Ach ja, Assoziationsketten wie du sie hier aufzuziehen versuchst taugen vielleicht als komödiantisches Element. Um aus Sklaven Einwanderer zu machen reicht es nicht.
 
Rattenfänger?

Sklaven waren bestimmt nicht freiwillig eingewandert, die wurden einfach zur Zwangsarbeit eingefangen was unsere dunkle Vergangenheit ja auch gezeigt hatte. Ist auch quasi das gleiche wie Leibeigene im MA
 
Wie nennst du das, wenn fremde Menschen in dein Dorf kommen, deine Kinder verschleppen und du sie nie wieder siehst?
Das war nicht die Frage, die Frage war wie es nach damals rechtlich aussah wenn der Häuptling seine Untertanen verkauft.
Die heutige Sicht hat absolut nichts damit zu tun.


Aber die Sache ist wo, aus welcher Quelle nehmt ihr, dass Einwanderung per se freiwillig ist?
Der Duden sagt das jedenfalls nicht. Aber er nennt Immigrant als Synonym für Einwanderer. Jetzt kommt aber, dass es den Begriff unfreiwilliger Immigrant gibt zu denen auch verschleppte Menschen zählen.

Jetzt bitte eure objektive Beweisführung, dass ich falsch liege und der Begriff tatsächlich falsch ist. Danke.
 
Du musst vor das Wort "Immigrant" den Begriff "unfreiwillig" setzen. Beweisführung abgeschlossen. Ganz ähnlich wird auch der Sinn des Wortes "gut" verändert wenn man zum Beispiel "nicht" davor setzt :slap:
Sag lieber mal worauf du hier eigentlich hinaus willst.
 
Da fehlt die Logik. Du sagst ja auch nicht immer Arbeitsmigrant für jeden der arbeitet.

Es ist schlicht und einfach so, dass das Wort Einwanderer nicht die Art definiert wie die Person hergekommen ist. Der Ausdruck sagt nur, dass die Person gekommen ist um zu bleiben.

Ich sag es so, ich mag Trump und Co nicht, aber ich hasse Leute die sich für klüger und besser halten und es nicht sind wie einige hier.
 
Wenn ich Menschen unter Zwang von einem Ort zu einem anderen bringe, dann sind dies keine Einwanderer, da es keine Einwanderung darstellt, sondern eine Deportation.
 
Das war nicht die Frage, die Frage war wie es nach damals rechtlich aussah wenn der Häuptling seine Untertanen verkauft.
Die heutige Sicht hat absolut nichts damit zu tun.

Dann nenne mir mal eine Quelle, wo ein Häuptling seine Untertanen an Europäer verkauft hat und das rechtlich so abgesichert ist, weil es das Recht des Verkaufs beim Häuptling gibt.

Andererseits -- was hat das noch mit Trump zu tun?
Dass er Schwachmaten in seiner Regierung sitzen hat, ist ja nichts Neues, da er selbst ein Schwachmat ist.
 
Wurden die Schwarzen denn in der Hauptsache entführt oder eingekauft (nach damaligen Recht)?
Sie wurden versklavt. Zuerst unterworfen, dann versklavt. Als ob die Leute damals einfach nur "eingekauft" wurden, was für eine Verharmlosung.
Und es ist unerheblich ob die Sklaven von einem weißen Mann in Afrika an einen anderen weiterverkauft wurden.
 
Wenn ich Menschen unter Zwang von einem Ort zu einem anderen bringe, dann sind dies keine Einwanderer, da es keine Einwanderung darstellt, sondern eine Deportation.
Es ist per Definition keine Deportation, da Deportation auf staatlichen Befehl geschieht. Aber der Sklavenhandel war Privatwirtschaft.
Dann nenne mir mal eine Quelle, wo ein Häuptling seine Untertanen an Europäer verkauft hat und das rechtlich so abgesichert ist, weil es das Recht des Verkaufs beim Häuptling gibt.
Wenn die europäischen Sklavenhändler die westafrikanischen Küsten anliefen, dann nahmen sie die Sklaven nicht selbst gefangen. Sie wurden ihnen zugeführt, etwa von afrikanischen Stammesfürsten oder adligen Familien, die vom Sklavenhandel profitierten und das afrikanische Hinterland kontrollierten.
http://www.planet-wissen.de/geschichte/menschenrechte/sklaverei/pwiesklavenfueramerika100.html

Stammesrecht aka Absolutismus des Häuptlings
Sie wurden versklavt. Zuerst unterworfen, dann versklavt. Als ob die Leute damals einfach nur "eingekauft" wurden, was für eine Verharmlosung.
Und es ist unerheblich ob die Sklaven von einem weißen Mann in Afrika an einen anderen weiterverkauft wurden.
Ebenso oben geposteten Link lesen!
 
Zurück