Kaaruzo
Volt-Modder(in)
Wenn du vor einer Gefahr schützen willst, musst du schon auch sicherstellen, dass das eine Gefahr ist.
Was soll an einreisenden Muslimen denn bitte gefährlich sein?
Es könnten potentielle Terroristen sein.
Ist das keine Gefahr?
Die Kriminalität dort war früher sogar noch schlimmer als heute, das schärfere Waffengesetz hat Zustände auch nicht verschlimmert:
Lange galt Washington als Zentrum der Korruption und Kriminalitat, doch dieses Bild andert sich
Dazu kommt noch nirgendwo sonst ist die Schere zwischen Arm und Reich so groß, Jugendliche kommen insbesondere in den Randbezirken häufig aus einem fast schon brutalem Millieu.
Und trotzdem ist die Kriminalität in Washington mit strengen Waffengesetzen höher, als im benachbarten Arlington mit liberalen Waffengesetzen.
Und wo soll meine Antwort auf diese Frage Rückschlüsse auf meine politische Gesinnung bezüglich Bürgerrechte ziehen? Das ist ein Thema von vielen.
Nur ein kleiner Hinweis, du kannst dir in Deutschland auch ohne WBK eine Waffe kaufen. Nur eben bestimmte, nicht-tödliche. Aber eben definitionsgemäß trotzem Waffen. Damit erübrigt sich das erst mal.![]()
Sofern du nichts anderes sagst, gehe ich also davon aus, dass du meine Frage verneinst.
Dann nehmen wir doch mal ein anderes "Rechenbeispiel", die Wahrscheinlichkeit, in den USA erschossen zu werden, ist im Schnitt (also nichtmal an den schlimmsten Orten) 15 mal höher als in Deutschland.
Kommentar zum Waffenrecht: Amerika schweigt und betet | Weblog: Countdown fur Obama - Frankfurter Rundschau
(Der Artikel spricht sogar von 40mal, allerdings wird dort auch Polizeigewalt mit einberechnet)
Was ein Vergleich. In den USA ist die Wahrscheinlichkeit an den Folgen von Tornados zu sterben viel höher, als in Deutschland.
In Japan ist die Wahrscheinlichkeit an den Folgen eines Erdbebens zu sterben viel höher, als in Deutschland.
Wie wäre es, wenn du mal die einzelnen Staaten innerhalb der USA miteinander vergleichst.
Die Waffengesetze sollen ja grundsätzlich verhindern, dass Kriminelle oder potentiell Kriminelle schon mal nicht an diese Waffen kommen, ebensowenig wie Unbefugte, z.B. Kinder. Anderweitig geht es nur über den illegalen Weg aber den geht nicht jeder Kriminelle - oder ist es plötzlich eine Tatsache, dass ausnahmslos jeder Gewaltverbrecher, Einbrecher, Räuber usw. eine illegale Waffe besitzt?
Du willst es offensichtlich nicht verstehen oder? Kriminelle halten sich nicht an die Gesetze.
Selbst in den USA (wo man sehr viel leichter an Waffen gelangt) halten sich Kriminelle nicht an Waffengesetze. Warum sollten sie das hier, wenn wir die Waffengesetze entschärfen?
Oder ist es plötzlich eine Tatsache, dass sich alle Kriminellen hier Waffen legal beschaffen?
Ich fass' das jetzt mal zusammen und lösch' die anderen Absätze raus, weil ich auf das ständige Zerpflücken ehrlichgesagt keine Lust mehr habe.
Die Waffengesetze in den USA sind teilweise so liberal, dass die Waffen ja nicht mal weggesperrt werden müssen - das erleichtert nicht nur 1. den Diebstahl (also eine Bezugsquelle illegaler Waffen) sondern 2. verhindert auch kaum den Gebrauch durch Unbefugte - eben Kinder: Allein 2015 gab' es über 265 Opfer durch Schüsse, verursacht von Kindern und Jugendlichen:
At least 265 people were accidentally shot by kids this year - The Washington Post
Muss das sein? Nein, würd' ich mal sagen.![]()
Schuld der jeweiligen Personen. Warum soll ich in meinen Rechten beschränkt werden, nur weil andere nicht vorsichtig sind?
Durch liberalere Waffengesetze hast du vielleicht nicht überall mehr Kriminelle, dafür aber gefährlichere Kriminelle.
Und mit liberalen Waffengesetzen hast du Bürger dich sich schützen können.
Vor 300 Jahren noch in den damals jungen USA wollte man nicht wieder unter Kolonialherrschaft geraten, da war es auch klar, dass die Waffengesetze liberaler waren. Jetzt sind sie aber ein souveräner Staat, in dem die Polizei und das Militär für die Sicherheit sorgen, wie sonst auch überall. Das Recht auf Selbstverteidigung wird einem damit aber trotzdem nicht genommen.
Es geht bei Waffenrechten auch nicht nur um die Bedrohung von außen, sondern auch die von innen.
Offensichtlich hast du die Intention des zweiten Zusatzartikels zur Verfassung nicht verstanden.
Und wie gesagt: Nicht-letale Waffen sind ohne WBK o.Ä. zu haben und zählen ebenfalls als Waffen, also die Behauptung, dass es dem Mensch grundsätzlich erschwert wird, an Waffen zur Selbstverteidigung zu gelangen, stimmt so rein rechtlich gesehen nicht.
Also hätten die Leute in Paris und Brüssel Pefferspray und Schreckschusswaffen nutzen sollen?
Was für eine Selbstverteidigung

Was hat denn Gefahrenabwehr mit Diskriminierung zu tun?![]()
Weil das keine Diskriminierung ist.
Was soll schon wieder die Pauschalisierung?
Ich sanktioniere doch niemanden, wie oft noch.
Wenn ich eine Waffe will, muss ich dafür eine Eignung durchlaufen, bestehe ich diese Eignung nicht, weil ich, was weiß ich, mal was angestellt, kein Bedürfnis dafür habe, etc. dann kriege ich keine das könnte man dann als berechtigte Sanktion mir gegenüber um andere zu schützen, auslegen.
Wenn ich besoffen am Steuer bin und man nimmt mir den Führerschein ab, dann ist das auch eine logische Sanktion, denn ich hab' mir diese Sanktion schließlich auch "verdient".
Wenn man den Bürger die Selbstverteidigung erschwert, dann ist das eine Sanktionierung.
Jemanden nur wegen seiner ethischen Herkunft oder religiösen Ansichten zu sanktionieren ist aber nichts anderes als Diskriminierung, denn so jemand hat schon mal grundsätzlich nichts unrechtes getan. Außer natürlich er hätte mal ein akutes Vergehen/Verbrechen begangen oder steht unter konkretem Verdacht jenes zu tun, weil er vermutlich Verbindungen zu kriminellen Personen hat/hätte, dann wäre eine Sanktionierung zu rechtfertigen.
Gefahrenabwehr verstehst du offensichtlich auch nicht. Wenn eine Gruppe überproportional oft negativ auffällt, dann wird diese Gruppe auch mehr überwacht.
Das nennt sich Logik und nicht Diskriminierung.
Viele hatten schon eine Waffe, bevor sie überhaupt kriminell geworden sind. So viele Beziehungsmörder.
Die meist im Affekt passieren. Dann ist es halt im Zweifel das Messer statt der Schusswaffe.
Die Beziehungstaten wirst du mit strengeren Waffengesetzen auch nicht verhindern.
Oder der Typ, der mit seiner Kleinkaliberpistole an Sylvester rumgeballert hat. Da hätte übrigens auch keiner geholfen, der eine Schusswaffe zur Selbstverteidigung dabei gehabt hätte. Denn bemerkt wurde das erst, als das Projektil im Schädel des Mädchens gefunden wurde.^^
Dafür wird er doch verurteilt.
Aha!
Hier bist du also gegen Gewaltprävention?
Woher der Sinneswandel?![]()
Bin ich nicht. Ich bin für beides.
Du möchtest ja offensichtlich lieber im abwarten bis was passiert, damit bloß niemand „diskriminiert“ wird.
Welches Gesetz würde Terroristen davon abhalten, sich in die Luft zu jagen? Wenn so einer ohne Vorwarnung seine Weste zündet, dann nützt dir auch die Waffe nichts mehr, mit der gehst du dann drauf.![]()
Und wenn sie wie in Paris rumballern? Dann hätte ich wenigstens (wenn vielleicht auch nur eine kleine) Chance gehabt.
Lieber eine kleine Chance, als gar keine. Aber das ist ja dein Ansatz. Den Opfer keine Chance zu geben.
Man muss es solchen Leuten aber auch nicht noch erleichtern, an Schusswaffen zu kommen.
Solche Leute besorgen sich Schusswaffen nicht legal.
Jop, was anders habe ich auch nie behauptet.
Damit man aber den Faktor "Mensch" schon mal als Risiko ausschließen kann, muss er eben dafür geeignet sein. Nicht mehr und nicht weniger. Um das zu versichern, braucht es halt einen gewissen Aufwand, denn einfach hergehen und sagen "jo, ich will 'ne Waffe" kann dann auch jeder Terrorist, der grade seinen ersten Anschlag plant.;
Und auch jeder gesetztestreue Bürger, der sich dagegen wehren will.
Schau mal auf Japan oder Australien. Dort sind die Verbrechen mit Schusswaffen zurückgegangen:
Ganz einfach: Warum es in Japan keine Schul-Massaker gibt - DWN
Wie Australien die Amoklaufe gestoppt hat - News - Schweizer Radio und Fernsehen
Ach weil England doch ein Eigentor war, nehmen die nächsten Länder?
Post lesen.
Ich sage es nützt nichts, wenn der Kriminelle grade derjenige war, der mit strengeren Waffengesetzen nicht an eine Waffe rangekomen wäre.
Hätte er sich eine illegale besorgt. So konnten die gesetzestreuen Bürger sich wenigstens wehren.
Wieso haben dann nicht allein in DE längst die 3-4 Millionen Muslime angefangen, "Ungläubige" umzubringen?
Darauf konntest du noch nie eine glaubhafte Antwort bringen.![]()
Warum werden dann nur Moscheen überwacht und keine Kirchen und Synagogen?
Guck dir die Länder an, in denen der Islam die Mehrheitsreligion stellt. Wenn du solche Zustände willst, bitte. Aber hindere nicht die Leute an der Aufklärung, die das nicht wollen.
Außerdem noch sind es 3-4. Was passiert, wenn es mal mehr werden? Kann man schön in den Ländern sehen, wo sie bereits die Mehrheit stellen.
Waren sie auch zum Teil, wenn du dir mal die Vita einiger Täter ansiehst.![]()
Nein waren sie nicht. Das ist nur ein Versuch, die Schuld von den Tätern weg zur Gesellschaft zu schieben.
Schuld war die Ideologie, der sie sich verschrieben haben.
Für einen Mord brauchst du aber schon einen Vorsatz.
Wenn dann eher fahrlässige Tötung. Und der wog im einen Fall schwerer als der andere.
Achso der völkerrechtswidrige Angriffskrieg in Jugoslawien war also ohne Vorsatz. Quasi fahrlässig.
Gut zu wissen

Welches Gesetz hindert mich daran, etwas gesondert in einem moralischem Kontext zu bewerten? Das kann jeder und das kann immer, egal ob das rechtlich irgendwo eine Grundlage hätte oder nicht.
Da wir aber offenkundig ein verschiedenes Grundverständnis von Recht und Moral haben, führt diese Diskussion auch zu nichts.![]()
Machen wir es doch kurz. Nicht alles was moralisch verwerflich ist, ist es auch rechtlich. Und das was Trump gesagt hat, ist in den USA von der Meinungsfreiheit gedeckt. Egal was du davon moralisch hälst.
In den USA gelten nochmal andere Rechte, was Notwehr und Selbstverteidigung betrifft. Knallst du hier jemanden ab, der einfach nur dein Grundstück betritt (egal ob absichtlich oder aus Versehen), landest du dafür im Knast.![]()
Komisch Markus Kaarma hat von einem amerikanischen Gericht 70 Jahre Haft bekommen.
Machst du dasselbe in den USA ist das in vielen Bundesstaaten rechtmäßiges Verteidigen des Eigentums (oder so ähnlich).
Ein weiterer, obsoleter Gesetzesschmarrn aus den 18. Jahrhundert.![]()
Stimmt sich, seine Familie und sein Eigentum gegen Kriminelle zu schützen ist Schmarrn.
Die sollen sich gefälligst ohne Gegenwehr in Gefahr begeben.



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