offener Brief an Trump

Trump ist nicht so durchgedreht, dass er die Atomwaffen zünden würde... Selbst Kim Jong Un macht das nicht.

a) dem traue ich das zu. Trump meine ich, nicht Kim (der Nordkoreaner will nur spielen, der versteht in welcher Lage er eigentlich ist). b) selbst wenns keine Atomwaffen ist, auch einen regulären Krieg oder noch mehr Terror und eine weitere Aufspaltung und Radikalisierung können wir uns da unten nicht mehr leisten. Das ist jetzt wörtlich gemeint, solche "Späße" kosten Unmengen an Geld, das muss irgendwoher kommen. Und die Waffenindustrie, die kräftig daran verdient, gibt keinen Cent um die Folgen von Kampfeinsätzen auch nur irgendwie zu beseitigen.

Ich will keinen leicht durchgeknallten, stinkreichen Rassisten an der Spitze eines Landes sehen, welches über das am besten gerüstete und größte Militär auf unserem Planeten hat. Gut, ich kann das selbst nicht verhindern... Wir haben aber auch keinen zweiten oder dritten Planeten, wo wir fix mal rüber können, bis der Kollege hier fertig ist...
 
Als wenn durch Trump ernsthaft die Gefahr einen Atomkriegs besteht. Trump ist nicht dumm und steinreich. Warum sollte er einen Atomkrieg wollen? Niemand mir klaren Verstand möchte einen Atomkrieg. Den einzigen Menschen denen ich dies zutrauen sind Menschen die dies aus Ideologie tun.(Islamisten) oder Diktatoren welche nichts mehr zu verlieren haben.
Ich will keinen leicht durchgeknallten, stinkreichen Rassisten an der Spitze eines Landes sehen, welches über das am besten gerüstete und größte Militär auf unserem Planeten hat. Gut, ich kann das selbst nicht verhindern... Wir haben aber auch keinen zweiten oder dritten Planeten, wo wir fix mal rüber können, bis der Kollege hier fertig ist...
Naja, Trump will weniger Truppen im Ausland und die Führungsrolle in der Nato aufgeben. Er möchte das Länder wie Deutschland mehr Verantwortung übernehmen.

Davon ab ist das Handeln Obama eine totale Katastrophe. Er hat ja Libyen selbst als seinen größten Fehler angegeben und die Islamisten, ich meinte Rebellen in Syrien zu unterstützen war auch ein großer Fehler. Während Obamas Amtszeit ist Nordafrika und der Nahe Osten deutlich instabiler als unter Bush
 
Zuletzt bearbeitet:
Und ohne Sanktionen und Krieg(en) von Bush senior...aber wird halt alles ignoriert damit man seine Ansicht zu Obama rechtfertigen kann^^

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Die USA haben in den 70ern die Taliban ausgebildet, Hussein Waffen gegeben und anstatt sich später präventiv in Kuwait zu stationieren, haben sie zugesehen, als Saddam sein Gasangriffe gestartet hat. Dazu kommt noch der Unsinn, den die Russen gemacht haben.

Da hat Obama nun wirklich vergleichsweise wenig mitgespielt.^^
 
Aber man kann ihm auch nicht nachsagen die Lage verbessert zu haben.

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Ja dafür konnte sich der IS dort angenehm ausbreiten.
Ist halt ein zweischneidiges Schwert, denn das was du sagst ist ja nicht falsch.

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Ja dafür konnte sich der IS dort angenehm ausbreiten.
Ist halt ein zweischneidiges Schwert, denn das was du sagst ist ja nicht falsch.

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Die Grundlage für den IS wurde aber schon lamge in der Vergangenheit gelegt. Das hätte man vorher zwar nicht wissen können, dennoch ist der IS eine Folge der gesamten Nahostpolitik der USA, und der Grundstein dafür wurde meiner Meinung noch während der Bush-Administration gelegt.
Obama hat dann auch nicht alles richtig gemacht, keine Frage, nur wer hätte das schon? Hätte er militärisch mit Bodentruppen intervenieren sollen? Oder eben "zuschauen". Beides hat Vor und Nachteile, aber ich kann es Obama nicht verdenken, da nicht wieder einzumarschieren.
Zumal es eh nichts bringt da wieder alles dem Erdboden gleichzumachen, damit züchtet man sich nur weiter Fundamentalismus und Radikalität. Obama hatte da nur die Wahl zwischen 2 schlechten Optionen, und er hat sich für die entschieden, die zumindest für die USA besser ist (zumindest aus meiner Sicht), dennoch ein Dilemma.

Wie gesagt, ich will Obama nicht von aller Schuld freisprechen, aber mit einer Ingervention wäre er komplett alleine dagestanden. Und auch sonst wären kaum Länder bereit gewesen, da die hohen Kosten und Gefährdung von Soldaten in Kauf zu nehmen. Noch dazu ist die Region nicht so wirklich interessant, und für Menschenleben alleine marschiert keine Armee mehr ein.
 
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Unter Bush ist der Nahe Osten ja erst so instabil geworden.
daran habe ich nie gezweifelt aber es hat schon lange vor Bush begonnen
Wie würde die Welt aussehen, wenn er nicht in den Irak einmarschiert wäre?
auch nicht toll aber besser
Und ohne Sanktionen und Krieg(en) von Bush senior...aber wird halt alles ignoriert damit man seine Ansicht zu Obama rechtfertigen kann^^
Fakt ist Obama hätte aus den Kriegen im nahen Osten lernen müssen. Obama hat wie schon damals in Afghanistan Rebellen unterstützt welche Islamisten sind bzw. wurden. Assad und Gaddafi haben von Anfang an vor Flüchtlingswellen und den Islamisten im Fall eines Sturzes gewarnt und man sieht ja was passiert ist. Man hat mal wieder versucht Regierungen zu stürzen wie in den guten alten Zeiten. Diesmal war der Präsident so schlau auf Bodentruppen zu verzichten aber dies macht es auch nicht besser. Der Irak geht auf die Kappe von Bush aber an Libyen und Syrien hat auch Obama maßgeblich Schuld. Er hätte niemals bei dem Vormarsch des IS einfach zuzuschauen dürfen. Jetzt muss in langjährigen und für die Zivilbevölkerung katastrophalen kämpfen jedes Dorf einzeln gesäubert werden...
 
Aber man kann ihm auch nicht nachsagen die Lage verbessert zu haben.

Das ist eben die Frage.
Aus Aufghanistan sind sie raus. Was ist da heute? Das gleiche, was schon vorher war. Geändert hat sich eigentlich nichts.
Im Irak hat die Regierung letztendlich mit Schuld.
Die Sunniten wurden aus der Regierungsbildung ausgeklammert -- kein Wunder, dass das einige nicht gut fanden -- und dann griffen sie eben zu den Waffen, denn was anderes kenne die da halt nicht.
Jetzt kannst du wieder Truppen reinschicken und die alles erneut besetzen, doch am Grundproblem ändert sich damit nichts.
Und da spielt es auch keine Rolle, ob der nächste Präsident Trump oder Clinton heißt, die Lage in der Region lässt sich nicht mehr rückgängig machen.
 
Die Lage in der Region lässt sich in Ordnung bringen, nur halt nicht mit Knarren und Dronen.
Dafür müsste man mit anderen Leuten reinmarschieren - die sollen die Länder mitaufbauen, unterrichten und den Leuten zeigen das der Westen nicht nur aus verfressenen, auf Profit ausgerichteten Monstern besteht, die auch über Leichen gehen.
Terror in dieser Form kann nicht mit Gewalt gesäubert werden, zumindest nicht bis man die ganze Region komplett von der Landkarte entfernt und unbewohnbar macht. Und selbst dann werden die Leute woanders weitermachen.
Die Amis sind doch eigentlich nicht so blöd, sie verstehen doch das dies eigentlich ein wachsender Markt ist, den sie da weggebombt haben. Anstatt denen zu helfen, damit sie später iPhones kaufen und die Wirtschaft so unterstützen, pumpt man lieber das Geld in Militäreinsätze und wundert sich dann warum so was passiert >.<
 
Das Blöde ist aber, dass der Westen nur auf Profit aus ist, denn so funktioniert Kapitalismus nun mal.
Bush ist ja nicht wegen der Meinungsfreiheit oder der Rechte der Minderheiten in den Irak einmarschiert. :ugly:
Es gab klare Ziele und die wurden noch klarer verfehlt.
 
Das Blöde ist aber, dass der Westen nur auf Profit aus ist, denn so funktioniert Kapitalismus nun mal.
Bush ist ja nicht wegen der Meinungsfreiheit oder der Rechte der Minderheiten in den Irak einmarschiert. :ugly:
Es gab klare Ziele und die wurden noch klarer verfehlt.

Naja Profit macht man nicht wenn man eine Region gegen sich aufbringt. Profit machen dann nur die wenigen, die mit Militärtechnologie, Waffen oder Kampfeinsätzen zu tun haben. Und wenn ich sehe was die Amis für das Militär ausgeben, ist das definitiv nicht hilfreich für die eigene Wirtschaft.
Man hat nicht nur brutale Ausgaben für den Krieg, sondern macht sich auch die Geschäfte kaputt in einer Region die eigentlich nicht arm ist und sich sonst Produkte aus USA leisten könnte.
So blöd kann man doch eigentlich nicht sein wenn man zum Präsidenten gewählt wird. Jeder Grundschüler versteht das, wenn man sich mit dem Nachbar streitet, kann man mit dem nix mehr anfangen ausser sich zu prügeln...
 
Der Rüstungsindustrie ist es doch egal, gegen wen die Waffen eingesetzt werden, Hauptsache sie werden gekauft.

Jap, aber das Land besteht halt nicht nur aus der Rüstungsindustrie, das ist ein starker, aber kein wirklich großer Bereich und bringt dem Land selbst nicht viel ausser Geld was halt in wenigen dicken Taschen liegen bleibt. Die Bevölkerung hat davon nix und das Land ist danach genau so verschuldet wie vorher, aber mit einem kaputten Ruf und in einigen Gegenden nicht mehr willkommen (um das milde auszudrücken).
Da muss es doch klingeln, das es anders geht und mehr Profit bringt wenn man seine Nachbarn nicht in die Steinzeit befördern will..
 
Das musst du mir nicht sagen aber so funktioniert nun mal das System. Das Kapital hat da Sagen und mit Waffen kannst du mehr Geld verdienen als mit Kühlschränken oder Kinderbüchern.
 
Fakt ist Obama hätte aus den Kriegen im nahen Osten lernen müssen. Obama hat wie schon damals in Afghanistan Rebellen unterstützt welche Islamisten sind bzw. wurden. Assad und Gaddafi haben von Anfang an vor Flüchtlingswellen und den Islamisten im Fall eines Sturzes gewarnt und man sieht ja was passiert ist. Man hat mal wieder versucht Regierungen zu stürzen wie in den guten alten Zeiten. Diesmal war der Präsident so schlau auf Bodentruppen zu verzichten aber dies macht es auch nicht besser. Der Irak geht auf die Kappe von Bush aber an Libyen und Syrien hat auch Obama maßgeblich Schuld. Er hätte niemals bei dem Vormarsch des IS einfach zuzuschauen dürfen. Jetzt muss in langjährigen und für die Zivilbevölkerung katastrophalen kämpfen jedes Dorf einzeln gesäubert werden...
Spar dir dieses "Fakt ist", das ist einfach nur unnötig.
Wie gesagt, in Syrien hätte Obama nicht einmarschieren können. Und in Libyen wäre es auch sinnlos gewesen, wie hätte er da tote Soldaten gerechtfertigt?
Assad warnte vor Flüchtlingswellen? Interessant, nun sorgt er selbst dafür, oder bezog sich seine Warnung darauf? Die Europäer haben die beiden Despoten nur deswegen geduldet, weil sie in der Hinsicht von Nutzen waren. Aber nachdem sie begonnen haben, die eigene Bevölkerung anzugreifen, konnte man sie nicht mehr unterstützen.

Nochmal: Was hätte Obama gegen den IS tun sollen? Die Radikalität rottest du nicht durch Bomben und Soldaten aus, damit sorgst du nur für eine weitere Generation, die verloren ist und dem Fundamentalismus (welcher Art auch immer) zum Opfer fallen wird.
Diesen Krieg gegen den Terror kannst du nicht mit Waffengewalt lösen. Lustig wie du genau sagst dass Obama aus den Kriegen lernen müsste, aber gleichzeitig war der "Krieg gegen den Terror" in Afghanistan nur teuer, und gebracht hat es wenig. Und nun hätte er wieder gegen den Terror kämpfen sollen?
Obama hätte eine militärischen Intervention von unbekannter Dauer mit Bodentruppen nie und nimmer rechtfertigen können, nicht vor den anderen Politikern, nicht wegen seines eigenen Programmes und schon gar nicht vor der eigenen Bevölkerung. Dann hätte er gleich abtreten können, das wäre Suizid gewesen.
Die Zivilbevölkerung leidet seit über 2 Jahrzehnten und katastrophalen Zuständen, das ist im Irak leider nichts neues.

Das ist eben die Frage.
Aus Aufghanistan sind sie raus. Was ist da heute? Das gleiche, was schon vorher war. Geändert hat sich eigentlich nichts.
Im Irak hat die Regierung letztendlich mit Schuld.
Die Sunniten wurden aus der Regierungsbildung ausgeklammert -- kein Wunder, dass das einige nicht gut fanden -- und dann griffen sie eben zu den Waffen, denn was anderes kenne die da halt nicht.
Jetzt kannst du wieder Truppen reinschicken und die alles erneut besetzen, doch am Grundproblem ändert sich damit nichts.
Und da spielt es auch keine Rolle, ob der nächste Präsident Trump oder Clinton heißt, die Lage in der Region lässt sich nicht mehr rückgängig machen.

Doch, sie kennen etwas anderes, was soll die Verallgemeinerung? Die Sunniten wurden nicht nur aus der Regierung ausgeklammert, sondern auch in Teilen des sozialen Lebens, am Arbeitsmarkt. Und irgendwann kommt es eben zu einem bewaffneten Aufstand. Das will ich nicht gutheißen, aber die Situation in einem zerstörten Land, ohne Hoffnung auf Wiederaufbau und gleichzeitig massive Benachteiligungen durch die Regierung, wie will man sich da anders helfen? Eine friedliche Demo hätte keinen Menschen interessiert, es hat sich ja auch die Jahre vorher niemand für diese Menschen interessiert.
Es ging auch nicht von heute auf morgen dass der IS da war. Am Anfang standen eben bewaffnete Gruppen, die jedoch mit der Zeit entweder ausgelöscht oder absorbiert wurden.

Das Blöde ist aber, dass der Westen nur auf Profit aus ist, denn so funktioniert Kapitalismus nun mal.
Bush ist ja nicht wegen der Meinungsfreiheit oder der Rechte der Minderheiten in den Irak einmarschiert. :ugly:
Es gab klare Ziele und die wurden noch klarer verfehlt.
Welche Ziele wurden verfehlt? Sie haben die Ölraffinerien und das Ölministerium unter ihre Kontrolle gebracht. Gleichzeitig einen für sie unangenehmen Diktator (wollte ja sein Öl in Euro verkaufen) losgeworden.
An den Menschen vor Ort hatten die USA nie Interesse, am Anfang standen die erfundenen Massenvernichtungswaffen, erst später wollte man "Demokratie in den Nahen Osten bringen". Das war aber kein Ziel, mehr eine Ausflucht oder Rechtfertigung. Profitiert haben vom Einmarsch viele amerikanische Firmen, aber auch sehr sehr viele europäische Firmen. Die hatten dann quasi Narrenfreiheit in einem komplett zugrunde gerichteten und isoliertem Land. Natürlich haben sie sich bereichert, und als es nichts mehr zu holen gab, zogen sie wieder ab. Zurück bleibt ein Land, dass mittlerweile seit 2003 keine richtig stabilen Verhältnisse mehr kennt, davor Jahrzehnte unter Saddam Hussein zu leiden hatte und eigentlich immer durch das Ausland bestimmt wurde, wegen der Rohstoffvorkommen.
Ich behaupte mal dass es ohne das Öl dort heute friedlicher wäre.

Naja Profit macht man nicht wenn man eine Region gegen sich aufbringt. Profit machen dann nur die wenigen, die mit Militärtechnologie, Waffen oder Kampfeinsätzen zu tun haben. Und wenn ich sehe was die Amis für das Militär ausgeben, ist das definitiv nicht hilfreich für die eigene Wirtschaft.
Man hat nicht nur brutale Ausgaben für den Krieg, sondern macht sich auch die Geschäfte kaputt in einer Region die eigentlich nicht arm ist und sich sonst Produkte aus USA leisten könnte.
So blöd kann man doch eigentlich nicht sein wenn man zum Präsidenten gewählt wird. Jeder Grundschüler versteht das, wenn man sich mit dem Nachbar streitet, kann man mit dem nix mehr anfangen ausser sich zu prügeln...
Profit haben die Firmen schon gemacht. Billige Löhne, keine/kaum Auflagen oder Einschränkungen, alles was nicht niet und nagelfest war wurde privatisiert (oder sich halt einfach angeeignet). Ob die Bevölkerung dafür ist, ist den Firmen egal. Die bezahlen halt einen Sicherheitsdienst und die Sache hat sich erledigt.
Der Irak selbst war arm, bzw die Menschen, eben durch die andauernden Sanktionen. Viel Kaufkraft gab es dort nicht, und es war auch nicht das Ziel der USA oder der Firmen, an dem Zustand was zu ändern. Billig Erdöl fördern, und im Ausland teuer verkaufen, schwupps hast du deinen Profit.
Für die USA hat sich der krieg nicht gelohnt, die Kosten zahlen ja nicht die Firmen die danach im Irak tätig waren, und von den Gewinnen dieser Firmen hat der normale Amerikaner auch nichts.

Ach ja, die USA haben ja keine Ahnung, 20 Mrd$ in den Wiederaufbau gesteckt, und wer war dafür zuständig? Genau, amerikanische Firmen. Auch da behaupte ich ganz dreist, dass dieses Geld nie wirklich bei der Bevölkerung angekommen ist, sodass die profitieren konnte.

Das musst du mir nicht sagen aber so funktioniert nun mal das System. Das Kapital hat da Sagen und mit Waffen kannst du mehr Geld verdienen als mit Kühlschränken oder Kinderbüchern.
Naja, wenn es nie einen Markt gibt, kann man damit nichts verdienen. Aber Waffen werfen hier schneller und leichter Profit ab, das stimmt leider.
 
Profit haben die Firmen schon gemacht. Billige Löhne, keine/kaum Auflagen oder Einschränkungen, alles was nicht niet und nagelfest war wurde privatisiert (oder sich halt einfach angeeignet). Ob die Bevölkerung dafür ist, ist den Firmen egal. Die bezahlen halt einen Sicherheitsdienst und die Sache hat sich erledigt.
Der Irak selbst war arm, bzw die Menschen, eben durch die andauernden Sanktionen. Viel Kaufkraft gab es dort nicht, und es war auch nicht das Ziel der USA oder der Firmen, an dem Zustand was zu ändern. Billig Erdöl fördern, und im Ausland teuer verkaufen, schwupps hast du deinen Profit.
Für die USA hat sich der krieg nicht gelohnt, die Kosten zahlen ja nicht die Firmen die danach im Irak tätig waren, und von den Gewinnen dieser Firmen hat der normale Amerikaner auch nichts.

Ach ja, die USA haben ja keine Ahnung, 20 Mrd$ in den Wiederaufbau gesteckt, und wer war dafür zuständig? Genau, amerikanische Firmen. Auch da behaupte ich ganz dreist, dass dieses Geld nie wirklich bei der Bevölkerung angekommen ist, sodass die profitieren konnte.

Firmenprofit hilft nur dem Firmenvorstand (meistens). Die Kohle landet weder bei den Mitarbeitern noch bei der Bevölkerung oder beim Staat (der es dann für was besseres ausgeben will als Munition für neue Kampfeinsätze).
Es geht nicht um den Irak, es geht um den ganzen nahen Osten an sich. Rüttelt man da am falschen Baum, fällt alles um.
Der Aufbau den sie da betrieben haben, dient sicher nicht dazu, die Länder da stabil und wohlhabend zu machen wie es eigentlich sein sollte. Denn erst dann kann man denen Sachen "designed in USA, made somewhere else" für teuer Geld verkaufen.
Das ist nachhaltiger, wirft auf dauer mehr Profit ab und bringt die Bevölkerung nicht gegen sich auf.
Wo ist der Sinn, da Ärger zu machen, wenn man den Leuten einfach iPhones und Tesla-Karren verkaufen kann und so das Geld reinholt, dafür aber dauerhaft und einfach.
 
Firmenprofit hilft nur dem Firmenvorstand (meistens). Die Kohle landet weder bei den Mitarbeitern noch bei der Bevölkerung oder beim Staat (der es dann für was besseres ausgeben will als Munition für neue Kampfeinsätze).
Es geht nicht um den Irak, es geht um den ganzen nahen Osten an sich. Rüttelt man da am falschen Baum, fällt alles um.
Der Aufbau den sie da betrieben haben, dient sicher nicht dazu, die Länder da stabil und wohlhabend zu machen wie es eigentlich sein sollte. Denn erst dann kann man denen Sachen "designed in USA, made somewhere else" für teuer Geld verkaufen.
Das ist nachhaltiger, wirft auf dauer mehr Profit ab und bringt die Bevölkerung nicht gegen sich auf.
Wo ist der Sinn, da Ärger zu machen, wenn man den Leuten einfach iPhones und Tesla-Karren verkaufen kann und so das Geld reinholt, dafür aber dauerhaft und einfach.

Ich beziehe mich hier aber auf den Irak, keine Ahnung wem du da Teslas oder iPhones verkaufen willst.
Der "ganze Nahe Osten" ist leider kein homogenes Gebilde, sondern extrem differenziert.

Die USA haben auch wenig Interesse am Nahen Osten, dafür ist der Wirtschaftsraum einfach zu klein, und es gibt zu viele Unsicherheiten.
 
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