offener Brief an Trump

wieso?
Du kannst doch die anderen wählen.
Ist ja nicht so, dass nur Trump und Clinton auf dem Wahlzettel stehen.
 
Wenn man die Wahl hat zwischen Pest und Cholera ist nicht wählen wahrscheinlich die bessere Alternative. Das ist halt das Problem das die Amis durch ihr zwei Parteien System haben.

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wir haben mehrere parteien und bekommen auch nur ******** vorgesetzt. bei den amis bin ich grundsätzlich für die republikaner die ja eigentlich für die republik stehen sollten, für rechtstaatlkichkeit und eine freie marktwirtschaft. aber politiker müssen ja unbedingt sich kaufen lassen und so gibts eben keine freie marktwirtschaft mehr. so gibts eben staatlich regulierte marktwirtschaft (im interesse globaler konzerne) inkl. hardcore besteuerung die die wirtschaft nochmal abwürgt. so kommt was kommen muss und arbeiten lohnt sich eben nicht mehr wenn mans auch nicht behalten darf. wozu leistung erbringen wenn mans weg genommen bekommt.

mal gucken was kommt. als optimist hoffe ich aufs beste aber als realist erwarte ich nix gutes.
 
Ach so, und bei einem freien Markt sind also alle glücklich und jeder lebt gut?
Das Dilemma ist, dass du immer Regulierung brauchst, denn man hat ja gesehen, wenn man nur ein wenig dereguliert, was im finanzsektor draus wird.
Mich stört es auch, dass die Automobilindustrie Geschenke ohne Ende bekommt oder dass die Atomindustrie mit gefühlt 500 Milliarden subventioniert wird.
von de EU Subventionen in der Landwirtschaft rede ich nicht mal.
Aber wie sehen die Alternativen aus?
Das Problem der Leute, die immer mit "der Markt regelt sich selbst" ankommen, haben letztendlich keinerlei Konzepte, wie das wirklich umgesetzt werden kann.
 
der finanzsektor ist der am reguliertesten. fängt schon damit an welches geld du benutzen sollst und musst. die privatbanken die den €uro drucken oder bei der FED die den dollar drucken ist alles mit staatlicher legitimation. als amerika noch eine tatsächliche freie nation war gabs das staatliche geld den greenback und der rest war privat geld. die leute konnten sich also aussuchen welches geld sie bevorzugen. freiheit in der marktwirtschaft fängt beim geld an. auch das geld muss miteinander konkurieren um herrauszufinden welches geld besser bzw. stabiler ist.
die zweite regulation ist das der staat seine steuern in der entsprechenden währung haben will. da kannst du nicht mit gold zahlen oder einem anderen wertgeganstand.

Das Problem der Leute, die immer mit "der Markt regelt sich selbst" ankommen, haben letztendlich keinerlei Konzepte, wie das wirklich umgesetzt werden kann.
doch haben sie. eben das nicht eingreifen konzept aber damit haben die anderen leute ein problem.

ob alle glücklich sind und dabei gut leben kann man nicht versichern. aber das kann man nie. aber die die fleissig sind und arbeiten werden eben nicht bis zu dem dem punkt an besteuern wo es sich eben nicht mehr lohnt zu arbeiten damit man sich was aufbaut und dabei glücklich ist.

das jetzige geldsystem nennt sich auch nicht umsonst fiatmoney und die banken werden die ganze zeit gerettet. ich bin mal gespannt wieviele milliarden der steuerzahler demnächst für die deutsche bank ausgeben wird.

durch mehr regulierung im finanzsektor bekommen die banken noch mehr macht. du selbst weiss doch auch das politiker lobyisten sind!?

weniger regulierung = weniger macht für banken und anderweitige konzerne
mehr regulierung = mehr macht für banken und anderweitige konzerne

tja

korporatismus heisst ja auch nicht umsonst so. korporation heisst vereinigen. korpo ist vermutlich ein lateinischer begriff für körper. also ein körper. daher auch das miteinander.
http://i64.tinypic.com/2dawzdx.jpg
auch kann man sagen das deutschland mal auch liberale politiker hatte. die zeit des wirtschaftswunders ist fürs erste vorbei.
http://i65.tinypic.com/2ee9egh.jpg
 
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der finanzsektor ist der am reguliertesten. fängt schon damit an welches geld du benutzen sollst und musst. die privatbanken die den €uro drucken oder bei der FED die den dollar drucken ist alles mit staatlicher legitimation. als amerika noch eine tatsächliche freie nation war gabs das staatliche geld den greenback und der rest war privat geld. die leute konnten sich also aussuchen welches geld sie bevorzugen. freiheit in der marktwirtschaft fängt beim geld an. auch das geld muss miteinander konkurieren um herrauszufinden welches geld besser bzw. stabiler ist.
die zweite regulation ist das der staat seine steuern in der entsprechenden währung haben will. da kannst du nicht mit gold zahlen oder einem anderen wertgeganstand.

Das Finanzsystem wird aber schon lange nicht mehr von den Staaten kontrolliert. Rating Unternehmen, die privatwirtschaftliche Interessen verfolgen, entscheiden inzwischen, wo investiert werden sollte und wo nicht.
Der Derivate Markt hat aber gezeigt, dass weder Banken noch Rating Agenturen das gesamte Geschäft überhaupt verstehen.
Ergo kann kein "Geld" konkurrieren, was auch sinnfrei ist, denn das ist alles Menschengemacht.
Früher mussten die Banken die Menge an Geld, die sie gedruckt haben, in Gold bzw. Silber vorrätig haben.
Davon haben sich inzwischen alle verabschieden, denn das "behindere" nur die Marktentfaltung. Und wenn man bedenkt, wie "Wert" inzwischen an den Börsen ist und wie der Wert der Realwirtschaft aussieht, klafft da ein riesen Loch.
Man beachte mal diese Summen.
Borsen: Der Wahnsinn an den Markten ist eine reale Gefahr - WELT

Dazu kommt, dass sich die Banken bei der EZB aktuell das Geld zu 0.05% Zinsen leihen können. Staaten wie Griechenland müssen 6% oder mehr an zinsen zahlen, wenn sie Staatsanleihen an die Banken herausgeben.
Wieso kann Griechenland nicht direkt von der EZB Geld bekommen?
Ach ja, weils sonst nicht über die Tische der Drecks Schmarotzer von Banken läuft und die sonst kein Geld verdienen.
Das Banken und Finanzsystem, wie es derzeit abläuft, ist am Ende. Ganz einfach. Entweder reformiert man das oder der Laden geht den Bach herunter.

ob alle glücklich sind und dabei gut leben kann man nicht versichern. aber das kann man nie. aber die die fleissig sind und arbeiten werden eben nicht bis zu dem dem punkt an besteuern wo es sich eben nicht mehr lohnt zu arbeiten damit man sich was aufbaut und dabei glücklich ist.

Ach so, die Friseure, die fleißig ist und arbeit, die aber nicht von ihrem Gehalt leben kann, ist glücklich?
Der Kindergärtner, der fleißig ist und arbeitet, ist also auch glücklich, weil Glück muss man ja nicht an materiellen Dingen festmachen. Im Winter in der kalten Wohnung sitzen, weil man die Stromrechnung nicht bezahlen kann führt ja zu Nächstenliebe, weil man eng mit den anderen zusammen sitzt um sich gegenseitig zu wärmen.

das jetzige geldsystem nennt sich auch nicht umsonst fiatmoney und die banken werden die ganze zeit gerettet. ich bin mal gespannt wieviele milliarden der steuerzahler demnächst für die deutsche bank ausgeben wird.

Nach meinem Dingen keinen Cent. Lass den Laden hops gehen.

durch mehr regulierung im finanzsektor bekommen die banken noch mehr macht. du selbst weiss doch auch das politiker lobyisten sind!?

Nein, Mehr Regulierung verhindert solche Zustände. Ist auch einfach. Spekulationsbank von Kundenbank trennen, Landesbanken verbieten sich International einzubringen -- sie heißen ja nicht umsonst Landesbanken und nicht Internationalbanken.
Die Deregulierung fing mit Thatcher an und heute sind wir da, wo wir sind.
Wichtiger ist es, den Dollar als "Weltwärung" zu ersetzen, denn das sorgt nur dafür, dass der US finanzmarkt eine so große Macht hat. Den USA interessiert es nicht, dass sie 20 Billionen dollar Schulden haben, denn sie drucken einfach Geld und das Geld wir ihnen abgenommen, weil zu viele Länder zu großes Interesse daran haben, dass es den USA gut geht.
Wo ist da der freie Markt?

weniger regulierung = weniger macht für banken und anderweitige konzerne
mehr regulierung = mehr macht für banken und anderweitige konzerne

Tja, das ist eben falsch gedacht.
Keine Regulierung bedeutet, dass die Unternehmen und Banken machen, was sie wollen, oder denkst du echt, dass sie miteinander konkurrieren?
Die Ölindustrie "konkurriert" ja auch immer so gut, erkennt man daran, dass die beiden Tankstellen im Ort immer den gleichen Preis haben, steigt der eine, steigt der andere. Sinkt der eine, sinkt der andere.
Freier Markt sieht ganz anders aus.
Daher funktioniert der Freie Markt auch nicht, aber das wollen Leute, die immer fest daran glauben, nicht einsehen.

Ach ja, einmal hat der freie Markt funktioniert.
Das war 2013. Als die FDP aus dem Bundestag geflogen ist. :daumen:
Wer den freien Markt predigt, bekommt den freien Markt zu spüren. :D
 
wieso?
Du kannst doch die anderen wählen.
Ist ja nicht so, dass nur Trump und Clinton auf dem Wahlzettel stehen.

Stimmt, aber die anderen Kandidaten haben eine zu geringe Medienpräsenz, um in den Köpfen der Leute wahrgenommen zu werden. Letztlich haben sie dadurch auch keine realistische Chance auf die Präsidentschaft. Es ist traurig, aber eigentlich bestimmen die Medien wer gewählt wird, weil sie die Meinung der Mehrheit lenken.

Ich vermute mal Hillary wird Präsidentin und alles bleibt beim alten. Wobei sich durch Trump wahrscheinlich auch nicht wirklich was ändern würde.
 
Stimmt, aber die anderen Kandidaten haben eine zu geringe Medienpräsenz, um in den Köpfen der Leute wahrgenommen zu werden. Letztlich haben sie dadurch auch keine realistische Chance auf die Präsidentschaft. Es ist traurig, aber eigentlich bestimmen die Medien wer gewählt wird, weil sie die Meinung der Mehrheit lenken.

Ich vermute mal Hillary wird Präsidentin und alles bleibt beim alten. Wobei sich durch Trump wahrscheinlich auch nicht wirklich was ändern würde.

Finde ich auch, dass sie mehr Beachtung finden könnten. Leider ist das Parteiensystem in den USA so, dass nur die beiden großen Parteien beachtet werden.
Ich persönlich würde ja Jill Stein wählen -- wenn ich denn könnte.

Letztendlich kann der Präsident nicht gegen den Kongress Politik machen. Wenn er keine Mehrheiten kriegt, wars das.
Und Obama hat sich ja 8 Jahre lang damit herumgeschlagen und bei Clinton wird das nicht anders sein.
Von daher stimme ich dir zu -- wirklich was ändern wird sich gar nichts.
 
wieso?
Du kannst doch die anderen wählen.
Ist ja nicht so, dass nur Trump und Clinton auf dem Wahlzettel stehen.

So ?
Wer steht denn noch drauf ? ausser in den Vorwahlen, zur Nominierung der Kandidaten.
Die vom Volk gewählten 538 Wahlmänner wählen letztendlich den Präsidenten, nicht das Volk.
 
Obama und McCain aufm Wahlzettel (Vorwahl) von 2016 ?

Ich wähl dann den Sheriff L.Clayton :lol:

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Zuletzt bearbeitet:
Aber die Wahlmänner wählen denjenigen, den das Volk gewählt hat. Es ist ja sogar so, dass der Gewinner die Stimmen ALLER Wahlmänner bekommt, auch wenn das Ergebnis 51% zu 49% war.
Ich weiß nicht ob du das so gemeint hast, aber für mich klingt das so, als würden sich die Wahlmänner unabhängig vom Volk entscheiden bzw. entscheiden können, dem ist aber bis auf zwei Ausnahmen nicht so.

Umgedreht ist es bei den Vorwahlen so, dass es bei den Demokraten noch die Superdelegierten gibt. Da ist es in der Tat so, dass die Wahlen nur begrenzten Einfluss haben. Dass die Superdelegierten sich von Anfang an quasi geschlossen für Clinton ausgesprochen haben hat Sanders sicher Stimmen gekostet. Und es wurde ja zumindest in den deutschen Medien recht früh so dargestellt, als sei Clinton der Sieg sowieso nicht mehr zu nehmen, obwohl Sanders zumindest noch bei den Wählerstimmen alle Chancen hatte. Tja, wenn man die Superdelegierten von Anfang an mit einrechnet...

Im Grunde ist es schon Pest oder Cholera. Trump dürfte die USA etwas härter treffen, Clinton den Rest der Welt. Katastrophen für alle sind beide. South Park trifft es schon gut: es ist schwer, sich zwischen turd sandwich und douche zu entscheiden.:schief:
 
Ich hab nur einen Wahlzettel gepostet.
Hier kam der Verdacht auf, dass nur zwei Leute drauf stehen und das ist schlicht falsch.

Die Stimmzettel werden dann eben ausgewertet und der Teil für die Präsidentschaftswahlen wird genauso gesondert gezählt wie für den Kongress, die Stadtverwaltung und was auch immer.
Und wen jetzt Clinton 50% bekommt, Trump 40 und die anderen insgesamt 10%, bekommt Clinton eben alle Wahlmänner des Staates, da in den USA die Regelung gilt, dass der Gewinner alle kriegt.
Diese Wahlmänner wählen dann den Präsidenten und bisher hat noch jeder Wahlmann auch so abgestimmt, wie es zuvor ausgezählt wurde.
Aber er kann auch anderes stimmen. ;)
 
Aber die Wahlmänner wählen denjenigen, den das Volk gewählt hat. Es ist ja sogar so, dass der Gewinner die Stimmen ALLER Wahlmänner bekommt, auch wenn das Ergebnis 51% zu 49% war.
Ich weiß nicht ob du das so gemeint hast, aber für mich klingt das so, als würden sich die Wahlmänner unabhängig vom Volk entscheiden bzw. entscheiden können, dem ist aber bis auf zwei Ausnahmen nicht so.

Ich meine die Wahlmänner sind frei in ihrer Entscheidung. Natürlich wählen sie mit der Überzeugung mit der sie das Vertrauen ihrer eigenen Wähler erlangt haben.
 
So ein Wahlsystem kommt halt raus, wenn man sich beim gestalten des Wahlsystems an einer Monarchie orientiert :D
 
@Threshold
Okonomie: Die Aussenseiter aus Osterreich << DiePresse.com
ich empfehle dir mal den ganzen artikel obwohl ich weiss das du es nicht verstehen willst.

Nicht den Unsinn mit der Österreichischen Schule.
Das sind alles Theoretiker. Nichts davon wird jemals in der Praxis funktionieren.

Das gleiche bei Karl Marx und Co. In der Theorie liest sich das super. In der Praxis funktioniert das nicht.

Und seit wann muss man ein Prophet sein, um eine Krise vorherzusagen?
Krisen gibt es ständig in der Finanzbranche. Eben weil sie nicht ausreichend reguliert ist.
 
Nicht den Unsinn mit der Österreichischen Schule.
Das sind alles Theoretiker. Nichts davon wird jemals in der Praxis funktionieren.
Das gleiche bei Karl Marx und Co. In der Theorie liest sich das super. In der Praxis funktioniert das nicht.

Gott segne dich. Endlich jemand der den Unterschied zwischen Theorie und Praxis versteht!

So ein Wahlsystem kommt halt raus, wenn man sich beim gestalten des Wahlsystems an einer Monarchie orientiert :D

Mir fehlen jetzt leider Quellen, um zu belegen was ich sage, aber soweit mir bekannt ist, war es eigentlich sogar Absicht das Amerikanische Herrschaftssystem an einer Monarchie anzulehnen. Da befürchtet wurde, dass eine Demokratie zur Pöbelherrschaft entartet. Oder mit anderen Worten, dass die Deppen Leute wie Trump, Bush (von mir aus auch Hillary) etc. zum Präsidenten machen. Es wurde letztlich allerdings doch demokratischer umgesetzt.
 
Hast du Marx mal gelesen Threshold?
Das liest sich weder thematisch noch sprachlich super, ein paar kluge Sachen sind drin aber sonst naja.
 
Mir fehlen jetzt leider Quellen, um zu belegen was ich sage, aber soweit mir bekannt ist, war es eigentlich sogar Absicht das Amerikanische Herrschaftssystem an einer Monarchie anzulehnen. Da befürchtet wurde, dass eine Demokratie zur Pöbelherrschaft entartet. Oder mit anderen Worten, dass die Deppen Leute wie Trump, Bush (von mir aus auch Hillary) etc. zum Präsidenten machen. Es wurde letztlich allerdings doch demokratischer umgesetzt.

Soweit ich das weiß, gibt es das mit den Wahlmännern -- also die indirekte Wahl -- deswegen, damit es keine kleinen Gruppierungen gibt, es also eine einheitliche Entscheidung eines Bundesstaates für einen Kandidaten gibt.
Kritisieren muss man, dass Häftlinge nicht wählen dürfen. Meiner Meinung nach Verfassungswidrig.

Hast du Marx mal gelesen Threshold?
Das liest sich weder thematisch noch sprachlich super, ein paar kluge Sachen sind drin aber sonst naja.

Mir ging es um den Kerngedanken.
Ist immer schön, wenn sich die menschen gegenseitig helfen und alle gleich wertvoll sind.
Funktioniert nur nicht in der Praxis.
Kommunismus kannst du heute nur mit Druck durchsetzen, wie eben in China oder sonst wo. Anders funktioniert das System nicht.
Kapitalismus hat den Nachteil, dass der immer nur für wenige von Vorteil ist.
Ich persönlich würde ja den Zinseszins abschaffen und die Grundversorgung verstaatlichen und unabhängig beaufsichtigen lassen.
 
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