Nvidia untersagt via Treiber-EULA das Betreiben von Geforce-Karten in Rechenzentren

Hätte Nvidia auch das Mining ausgeschlossen,wäre aus der Sache noch gute PR,im Sinne von "Wir sind nicht auf das minende Hundsvolk angewiesen und wollen lieber unseren treuen Kunden Grafikkarten nach Bedarf zu vernünftigen Preisen anbieten.",rauszuholen gewesen.Da man aber ausgerechnet dies den Rechenzentren nach wie vor erlaubt,zeigt die Aktion nur noch deutlicher,dass es einzig um Profitsteigung geht,was für ein Unternehmen natürlich nichts Verwerfliches darstellt.
 
Was halt einfach nur dämlich ist als Programmierer. Wieso nicht einfach OpenCL?
CUDA ist sehr gut dokumentiert und performt auf Nvidia Karten am besten. Nenn mir einen Grund warum man sich für Quadros oder Teslas entscheidet, nur um dann OpenCL darauf laufen zu lassen. Macht keinen Sinn.
 
Wenn man die Software auf OpenCL portiert, dann ist man nicht mehr auf Hardware von NVIDIA angewiesen.
Software portiert sich nicht alleine, dafür braucht es Entwickler und die kosten wieder Geld. Zudem geht das je nach Komplexität der Software nicht mal eben von heute auf morgen. Bei der Vormachtstellung die CUDA immer noch hat, scheint eine Portierung zudem nicht oft eine Option zu sein.
 
Tja, ich würde dann erstmal beim alten Treiber bleiben - und mir dann überlegen, was für mich günstiger ist: Neue Teslas/Quadros oder ne OpenCL-Portierung mit anschließendem Wechsel zu AMD oder Intel, wenn die dann zukünftig OpenCL untestützen
 
CUDA ist sehr gut dokumentiert und performt auf Nvidia Karten am besten. Nenn mir einen Grund warum man sich für Quadros oder Teslas entscheidet, nur um dann OpenCL darauf laufen zu lassen. Macht keinen Sinn.
Ja, leider performt Cuda besser, aber auch nur weil NV ihren Hintern nicht hochbekommt und kein Interesse an OpenCL hat. Es geht mehr darum, wie man seine Software von Grund auf angeht. Ich würde erstmal darauf achten, dass die Software auf jeder möglichen Hardware läuft (ich möchte sie ja nicht bei jedem Hardwarewechsel von Grund auf neu schreiben) und danach gucken, wie ich Performance rausholen kann. Sonst passiert genau so was, sich von einem einzigen Hersteller abhängig machen ist einfach kurzsichtig.


Software portiert sich nicht alleine, dafür braucht es Entwickler und die kosten wieder Geld. Zudem geht das je nach Komplexität der Software nicht mal eben von heute auf morgen. Bei der Vormachtstellung die CUDA immer noch hat, scheint eine Portierung zudem nicht oft eine Option zu sein.
Wie gesagt - es gibt Tools dafür. Klar, das geht nicht in einem Arbeitstag, aber der Austausch von Hardware in einem Rechenzentrum dauert auch etwas länger als beim heimischen PC. Und wenn man ein paar Tausend GPUs hat und nun einfach mal ein vielfaches dafür zahlen soll - also drei Programmierer eine Woche lang hinsetzen ist deutlich günstiger. Gerade bei Unis sind die Programmierer weniger das Problem, die schreiben ihre Programme eh selbst.
 
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Hast noch das Ausbremsen von älteren Geforce-Karten vergessen, auch dafür wird Gameworks genutzt!
Wie oft muss man denn dieses Märchen noch als falsch darstellen, bevor es endlich in den Köpfen ankommt? :schief:

Die Benchmarks zeigen primär eine Sache: Während es bei AMD traditionell mit der Zeit größere – aber keine riesigen – Performance-Sprünge durch neue Treiber gibt, hat Nvidia die eigene Hardware bereits beim Start gut im Griff und auf maximale Leistung optimiert. Das zeigt sich auch bei der aktuellen Generation.....Was im ersten Augenblick vielleicht negativ klingen mag, ist aber absolut positiv. In den meisten Fällen quetscht der GeForce-Treiber bereits am ersten Tag die volle Leistung aus der eigenen Hardware. Die Leistungsverbesserungen durch neue Treiber fallen dementsprechend geringer als bei der Konkurrenz aus....Darüber hinaus zeigen die Vergleiche mit älteren Grafikkarten der Maxwell- und der Kepler-Generation, dass die Treiber auch für älteren Produktgenerationen optimiert werden. Der Vorwurf, dass Treiber nur noch auf neue Grafikkarten optimiert werden, der in Foren immer wieder aufkommt, erweist sich somit als falsch.
Nvidia GeForce: Kepler, Maxwell und Pascal im Treibervergleich (Seite 2) - ComputerBase
 
Ja, leider performt Cuda besser, aber auch nur weil NV ihren Hintern nicht hochbekommt und kein Interesse an OpenCL hat. Es geht mehr darum, wie man seine Software von Grund auf angeht. Ich würde erstmal darauf achten, dass die Software auf jeder möglichen Hardware läuft (ich möchte sie ja nicht bei jedem Hardwarewechsel von Grund auf neu schreiben) und danach gucken, wie ich Performance rausholen kann. Sonst passiert genau so was, sich von einem einzigen Hersteller abhängig machen ist einfach kurzsichtig.
Ob CUDA oder OpenCL ist immer auch eine gewisse Glaubensfrage, ebenso ist der genaue Einsatzzweck entscheidend. Dazu findet man interessante Diskussionen/Berichte, wenn man Goolge nach CUDA vs. OpenCL fragt ;). Jedenfalls ist es als Unternehmen oder Uni nicht möglich mal eben die Hardware zu wechseln, für IT-Ausstattungen werden in der Regel Rahmenverträge mit Herstellern oder Zulieferern abgeschlossen.

Das ist kein Märchen, aber schon klar, einige wollen das halt nicht wahr haben, weil es nicht in ihr Weltbild passt.
Aber lassen wir das jetzt, ich kann dich eh nicht überzeugen und ich weis ja, daß ich richtig liege!
Immerhin kann er Argumente vorweisen. Was hast du zu bieten? Nichts.
 
Ja das ist die Zukunft von der die Konzerne träumen. Dir massenproduzierte Hardware für viel Geld zu verkaufen und dir dann vorzuschreiben wie und wo Du sie einsetzen darfst.
Schon jetzt funktioniert die Treiberinstallation nicht mehr in einer virtuellen Maschine mit einer Geforce-Karte, ohne zu tricksen.
Noch geht das relativ einfach; die Eskalationsstufe ist quasi noch niedrig, der Installer schnüffelt also nicht nach spezifischen Merkmalen seiner Einsatzumgebung.

Aber wenn ich das lese kann das nur bedeuten das NV in Zukunft noch einen drauflegen könnte, gemäß dem Motto "Geforce nur auf Privat-PCs" und noch mehr gegen Einsatzszenarien aktiv gegenarbeiten wird, wo es ihnen nicht passt. Was zum Henker.
 
Bios-Mods sind kaum noch möglich bei Nvidia, auch die Übertaktung versucht man zu kontrollieren, siehe 1070ti, massive Erfassung von Telemetriedaten, und jetzt versucht man den professionellen Bereich besser zu kontrollieren. Natürlich versucht man bei Nvidia immer mehr Kontrolle über den Einsatz der eigenen Produkte zu erhalten, logisch da man so noch mehr Gewinn/Umsatz machen kann.

Und das Schlimme dabei ist, sie können es sich auch leisten. Mit Pascal steht Nvidia so gut in der Geforce-Sparte da wie nie zuvor, und auch im professionellen Bereich sind sie ein Platzhirsch.
Jetzt ist der ideale Zeitpunkt für Nvidia weitere Gängelungen durchzudrücken, leider.
 
Hast noch das Ausbremsen von älteren Geforce-Karten vergessen, auch dafür wird Gameworks genutzt!

Nvidia hat nie alte Geforce-Karten ausgebremst, der Computerbase Test der mit alten Karten gemacht wurde, widerlegt das.
Wäre schön wenn du für deine Behauptungen auch Argumente und Quellen verlinken würdest, andere können es offenbar.
 
Du hast halt nicht verstanden wie sie das machen, das kann man so wie du dir das vorstellst nicht testen.
Aber ich hab jetzt keine Zeit dir zu erklären wie Gameworks funktioniert!

Oder doch, aber du wirst das jetzt eh nicht glauben.
Richard Huddy im Interview: "AMD verliert einen Benchmark, den Nvidia geschrieben hat" - Golem.de

Das ganze kann man auch belegen, indem man sich einfach ansieht wie ältere NVIDIA-Karten gegenüber ihren gleich alten AMD-Pendanten immer langsamer werden.
Es ist einfach offensichtlich, was da passiert!
Dasa gehört hier aber nicht her, ich werde auf dieses Thema also nicht weiter eingehen!
 
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Das ganze kann man auch belegen, indem man sich einfach ansieht wie ältere NVIDIA-Karten gegenüber ihren gleich alten AMD-Pendanten immer langsamer werden.
Es ist einfach offensichtlich, was da passiert!
Matty hat bereits einen Test gepostet der deine Aussage widerlegt. Kannst du so schlecht schlafen, wenn du nicht recht hast?
 
Nvidia liefert nun selbst den begriffstutzigsten (IT)Leuten einen simplen wie wichtigen Grund der Gegen propritäre Software spricht.

Man gibt die Selbstbestimmung auf und macht auf Kommando den Tanzbären. Und auf der anderen Seite werden Open Source- oder Linux-Idealisten belächelt. Naja, die lassen sich zumindest von niemanden am Nasenring durch die Manege führen.
 
Man gibt die Selbstbestimmung auf und macht auf Kommando den Tanzbären.
Das kritisiere ich ja auch (stark) wie du in meinem Post oben sehen kannst.
Aber Fakt ist leider auch, dass viele dass (gerne) mit sich machen lassen, und dass eigentlich schon seit Kepler, wo Nvidia immer mehr Marktanteile bei den dGPUs gewonnen hat.

Gängelungen hat die Contentindustrie gegenüber dem Verbraucher bei den Games in den letzten Jahrzehnt auch massiv durchsetzen können, Always-On, DRM, Vorbesteller-Boni, Microtransactions, Loot-Boxen, u.s.w.

Es ist ein Ammenmärchen, dass der Verbraucher irgendeinen Einfluß hätte. Bei einem entsprechenden Marktanteil, oder Absprachen wie bei der Games-Industrie, wird die Industrie IMMER den Verbraucher so gut melken wie es nur möglich ist. Und da haben wir Endkunden NULL Mitsprachemöglichkeit. Einzig in den Bereichen wo es noch intensive Konkurrenz gibt, z.B, bei den Smartphones, hat der Verbraucher selbst noch Einfluß auf den Markt.

Aber es gibt leider immer mehr Teilbereiche wo sich monopolartige Strukturen bilden, teilweise so gar von den Endkunden selbst gewünscht, z.B. Steam. Allein hier im Forum bei PCGH wünschen sich viele nur noch einen Client für Games, also Steam.
 
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Einzig in den Bereichen wo es noch intensive Konkurrenz gibt, z.B, bei den Smartphones, hat der Verbraucher selbst noch Einfluß auf den Markt.
Wo hat der Kunde noch Einfluss bei Smartphones? Der Markt ist zwischen Apple und Samsung aufgeteilt, die restlichen Hersteller spielen praktisch keine Rolle. Der reißende Absatz von 1000 EUR+ Smartphones zeigt doch eindrucksvoll, dass die Kunden nur einen negativen Einfluss ausüben indem sie das Spielchen immer weiter spielen - egal wie teuer.

Aber es gibt leider immer mehr Teilbereiche wo sich monopolartige Strukturen bilden, teilweise so gar von den Endkunden selbst gewünscht, z.B. Steam. Allein hier im Forum bei PCGH wünschen sich viele nur noch einen Klient für Games, also Steam.
Mehrere Insellösungen aka Clients sind auch keine Lösung, bis auf GOG verfolgen alle dasselbe Ziel wie Valve mit Steam. Bei Origin, Uplay oder Battle.net tauschst du nur Pest gegen Cholera.

In diesem Sinne: Gn8.
 
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