Skysnake
Lötkolbengott/-göttin
nVidias CEO Jen-Hsun Huang begann seine Key-Note mit der Ankündigung, man wolle heute ein neues Produkt vorstellen. Nach einem Bericht über die Softwareentwicklung in Bereich einer Meer- und Gesichtsdarstellung/-simulation zeigte Huang die neue Chip-Roadmap, in der nun der Codename "Volta" für die Zeit nach 2014 geplant ist. Einen genauen Termin gibt man noch nicht an.
Quelle: http://www.abload.de/img/nvolta7tjdc.png
Betrachten wir nun die Folie etwas genauer.
Für Maxwell wird nun von "Unified Virtual Memory" gesprochen. Hiermit ist wahrscheinlich der Adressspace gemeint, den man sich mit dem Host teilen will. Genauers kann man hierzu allerdings nicht sagen. Sollte meine Vermutung richtig sein, würde sich dies mit den Entwicklungen bei AMD decken, was sehr zu begrüßen ist.
Mit "Volta" soll dann "stacked DRAM" eingeführt werden. Dieser soll Bandbreiten von 1 TByte/s ermöglichen an Bandbreite zur GPU ermöglichen. Dies ist jedoch keine 100% sichere Aussage, Huang war hier leider etwas undeutlich zu verstehen, und allgemein in seiner Formulierung nicht ganz leicht zu verstehen. Eventuell könnte es sich auch um eine TBit/s Angabe pro Chip handeln. Dies war ein Allgemein zu beobachtendes Phenomen dieser Key-Note. Huang wirkte etwas schlecht vorbereitet und konnte das Publikum auch nicht wirklich mit reisen. Es fehlte einfach das gewisse "Etwas" was man sonst von seinen Reden her kennt. Die öfters zu früh eingeblendeten Folien der Presentation trugen hierzu natürlich ihren Teil bei, während in anderen Momenten die nächste Folie erst auf Huangs bitten hin eingeblendet wurde. Man hatte den Eindruck, das Huang innerlich kochte...
Quelle: http://www.abload.de/img/screenshot2013-03-19a4oaej.png
Kommen wir nun aber zur Folie an sich. Diese soll darstellen, wieviel Platz man sich spart im Vergleich zur aktuellen Situation.
Huang sprach hierbei insbesondere auch von den Problemen, das man Signale über lange Wege treiben müsste, und eben auch über mehrere Kontaktstellen, was zu einem hohen Energieverbrauch führt. Leider war in seiner Ausführung zur Implementierung nicht ganz zu verstehen, ob es sich hierbei um ein MultiChipModule handeln wird, oder um eine Lösung mit Interposer. Soweit ich selbst ihn verstanden habe, wird es sich wohl um eine Interposer-Lösung handeln. Genaues kann man aber wohl erst zu einem späteren Zeitpunkt sagen.
Stay tuned
Update 1:
Nach der Presentation der Roadmap zeigte Huang noch Kayla, und das sogar als echte Hardware.
Die Ähnlichkeit zum Seco Development-Kit ist hierbei frappierend.
Im Anschluss wurde noch gezeigt, welche Leistung ein solches System hätte, indem man die Meer/Glas/Rauch Simulationen auf CUDA-Basis zeigte.
Update 2:
Nachdem Huang dies gezeigt hatte, dachten die Meisten bereits, dass die Key-Note bereits zu ende wäre, dem war aber weit gefehlt! Huang musste erst noch darauf hinweisen, dass der 5. Topic der Key-Note noch ausstand.
Ohne viel Vorlauf von Huang wurde dann auch ein Server-gezeigt. Die Front erinnerte mich dabei sofort an ältere Presentationen.
Im Anschluss spulte Huang recht schnell die Daten des Servers herunter.
2x 12 DIMMs
und 8 GPUs
Hierbei handelt es sich um K10 GPUs, also Dual-GPUs auf Basis von GK104.
Die Bilder machten mich sofort stuztig, und ein kleiner Blick in meine News von der CeBIT bestätigte es. Der nVidia server entspricht dem von PYN auf der CeBIT gezeigten TYAN Server.
Anhang anzeigen 636285
Es handelt sich hier also nicht wirklich um neue Hardware, aber vor allem nicht um neue Hardware von nVidia, da die von nVidia stammenden GPUs (K10) bereits ein Jahr alt sind. Überraschend äußerte man sich auch zu den Preisen:
Bedenkt man die aktuellen Preise bei PYN und Intel, stellt dies durchaus ein günstiges Angebot dar. Interessant dürfte vor allem aber sein, was die Software von nVidia alles kann, für die man extra jährlich zahlen muss.
Warum nVidia nicht die VGX K1 verbaut hat, siehe meine News zum meinem IBM besuch auf der CeBIT, bleibt wohl nVidias Geheimnis. Immerhin hatte man sich in der gesamten Präsentation um CAD und die Virtualisierung von Arbeitsplätzen gedreht. Gerade hier soll aber die VGX K1 punkten.
Insgesamt bleibt eine ziemliche Ernüchterung nach der Key-Note von Huang zurück. Bis auf die Aussichten auf Volta konnte mich nichts wirklich vom Hocker reisen. Gerade dieser Punkt, der wohl der spannendste der gesamten Presentation war, wurde aber nur kurz angerissen, was sehr schade ist.
Qulle:http://www.ustream.tv/nvidia
Betrachten wir nun die Folie etwas genauer.
Für Maxwell wird nun von "Unified Virtual Memory" gesprochen. Hiermit ist wahrscheinlich der Adressspace gemeint, den man sich mit dem Host teilen will. Genauers kann man hierzu allerdings nicht sagen. Sollte meine Vermutung richtig sein, würde sich dies mit den Entwicklungen bei AMD decken, was sehr zu begrüßen ist.
Mit "Volta" soll dann "stacked DRAM" eingeführt werden. Dieser soll Bandbreiten von 1 TByte/s ermöglichen an Bandbreite zur GPU ermöglichen. Dies ist jedoch keine 100% sichere Aussage, Huang war hier leider etwas undeutlich zu verstehen, und allgemein in seiner Formulierung nicht ganz leicht zu verstehen. Eventuell könnte es sich auch um eine TBit/s Angabe pro Chip handeln. Dies war ein Allgemein zu beobachtendes Phenomen dieser Key-Note. Huang wirkte etwas schlecht vorbereitet und konnte das Publikum auch nicht wirklich mit reisen. Es fehlte einfach das gewisse "Etwas" was man sonst von seinen Reden her kennt. Die öfters zu früh eingeblendeten Folien der Presentation trugen hierzu natürlich ihren Teil bei, während in anderen Momenten die nächste Folie erst auf Huangs bitten hin eingeblendet wurde. Man hatte den Eindruck, das Huang innerlich kochte...
Kommen wir nun aber zur Folie an sich. Diese soll darstellen, wieviel Platz man sich spart im Vergleich zur aktuellen Situation.
Huang sprach hierbei insbesondere auch von den Problemen, das man Signale über lange Wege treiben müsste, und eben auch über mehrere Kontaktstellen, was zu einem hohen Energieverbrauch führt. Leider war in seiner Ausführung zur Implementierung nicht ganz zu verstehen, ob es sich hierbei um ein MultiChipModule handeln wird, oder um eine Lösung mit Interposer. Soweit ich selbst ihn verstanden habe, wird es sich wohl um eine Interposer-Lösung handeln. Genaues kann man aber wohl erst zu einem späteren Zeitpunkt sagen.
Stay tuned

Update 1:
Nach der Presentation der Roadmap zeigte Huang noch Kayla, und das sogar als echte Hardware.
Im Anschluss wurde noch gezeigt, welche Leistung ein solches System hätte, indem man die Meer/Glas/Rauch Simulationen auf CUDA-Basis zeigte.
Update 2:
Nachdem Huang dies gezeigt hatte, dachten die Meisten bereits, dass die Key-Note bereits zu ende wäre, dem war aber weit gefehlt! Huang musste erst noch darauf hinweisen, dass der 5. Topic der Key-Note noch ausstand.
Ohne viel Vorlauf von Huang wurde dann auch ein Server-gezeigt. Die Front erinnerte mich dabei sofort an ältere Presentationen.
Im Anschluss spulte Huang recht schnell die Daten des Servers herunter.
2x 12 DIMMs
und 8 GPUs
Hierbei handelt es sich um K10 GPUs, also Dual-GPUs auf Basis von GK104.
Die Bilder machten mich sofort stuztig, und ein kleiner Blick in meine News von der CeBIT bestätigte es. Der nVidia server entspricht dem von PYN auf der CeBIT gezeigten TYAN Server.
Anhang anzeigen 636285
Es handelt sich hier also nicht wirklich um neue Hardware, aber vor allem nicht um neue Hardware von nVidia, da die von nVidia stammenden GPUs (K10) bereits ein Jahr alt sind. Überraschend äußerte man sich auch zu den Preisen:
Bedenkt man die aktuellen Preise bei PYN und Intel, stellt dies durchaus ein günstiges Angebot dar. Interessant dürfte vor allem aber sein, was die Software von nVidia alles kann, für die man extra jährlich zahlen muss.
Warum nVidia nicht die VGX K1 verbaut hat, siehe meine News zum meinem IBM besuch auf der CeBIT, bleibt wohl nVidias Geheimnis. Immerhin hatte man sich in der gesamten Präsentation um CAD und die Virtualisierung von Arbeitsplätzen gedreht. Gerade hier soll aber die VGX K1 punkten.
Insgesamt bleibt eine ziemliche Ernüchterung nach der Key-Note von Huang zurück. Bis auf die Aussichten auf Volta konnte mich nichts wirklich vom Hocker reisen. Gerade dieser Punkt, der wohl der spannendste der gesamten Presentation war, wurde aber nur kurz angerissen, was sehr schade ist.
Qulle:http://www.ustream.tv/nvidia
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