NVidia - Aktuell verschickte NDA mit zweifelhaften Passagen

Ja siebeschreiben wie die bisherigen NDA aussahen und das die speziell auf ein Produkt gemünzt waren und einer von Golem war per Video zugeschaltet . Sie vermuten das Lederjacke wohl nach der GPP Veröffentlichung so verärgert war das Nvidia deshalb mit nem neuen NDA daherkommt , so das GPP2 ( als Beispiel ) den testern bekanntgegeben wird sie aber nie drüber sprechen oder schreiben dürfen . Für mich klingt das, bei dem was Nvidia die letzten Monate abgezogen hat sehr pausibel ,man will lieber Infuencer als kritische Journalisten. Was wäre so schlimm dran wen die großen Medien ihre Testkarten eher selber kaufen als sich so von einem hersteller an die Kette legen zu lassen.
 
sehr enttäuschend...

also sind fast alle Redaktionen eingeknickt.... wenigstens ist auf heise noch verlass,

und diese ganzen mündlichen nebenabsprachen sind völlig irrelevant, es zählt nur das was auch im NDA steht und wie das auslegt wird, entscheidet letztendlich der Richter.
 
Das ist schlicht und einfach falsch. Eine Information ist dann öffentlich bekannt, wenn sie öffentlich ...

Danke fürs Feedback aus erster Hand. Leider spielt das für den Thread keine Rolle. Ich kann aber bestätigen, es ist gut leserlich und in einer verständlichen Form geschrieben, bei Nichtbeachtung trifft dich also keine Schuld.

Verschwörungstheorien sind eben einfach geiler als Realität, ihr verdammten Bilderberger @ PCGH.
 
Ist er nicht. GPP sollte uns warnung genug sein , ich glaube das Nvidia GPP2.0 dursetzen möchte und alle so zum Schweigen verpflichtet.

Aber ist so eine Denkweise nicht auch arg kurz gedacht ?

Wie oft kauft man denn Produkte von Marken von denen man sich betrogen fühlt? Muss man sich da nicht selbst hinterfragen?

Einfach mal Alle zum Stillschweigen verpflichten, schön wär's...

Dank des Internets wohl ein Wunschtraum.

GN8 :)
 
Aber ist so eine Denkweise nicht auch arg kurz gedacht ?

Wie oft kauft man denn Produkte von Marken von denen man sich betrogen fühlt? Muss man sich da nicht selbst hinterfragen?

Der Kunde (inklusive mir) ist leider vergesslich und dumm. Oder wie erklärst du dir den aktuellen Marktanteil von NVidia trotz des Speicherskandals?
 
Nvidia hat halt den Vorteil das sie zur zeit die besseren Chips bauen und 65 % Marktanteil und extrem viele Fanboys die sie sich dazu erzogen haben.
 
Der Kunde (inklusive mir) ist leider vergesslich und dumm. Oder wie erklärst du dir den aktuellen Marktanteil von NVidia trotz des Speicherskandals?

Ich glaube tatsächlich, es liegt daran, dass es nur die Mittelklasse erwischt hat. Die ärgern sich nur nicht doch gleich die 980 genommen zu haben. Käufer der 980 oder ti wurden effektiv nicht beschissen.

Ich denke ein Teil hat sich dann AMD zugewandt, ein anderer Teil wählt beim nächsten mal gleich das größere Modell.

Wie viele unzufriedene Nutzer wirklich den Hersteller wechseln ist letztlich auch vom Line-Up der Konkurrenz abhängig. Vor 2 Jahren sah es auch da nicht rosig aus, dafür waren Vega Karten auch später noch zu rar.

Wenn ich nicht irre kam die 970 doch grad zwischen der r9 290 und r9 390. Rückblickend verdammt gut positioniert. Zwischen ner 480 oder 580 hätte die 970 nie so eingeschlagen.
 
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Also interessant war es auf jeden Fall.
Ich kann im Nachgang eigentlich beide Argumentationsketten nachvollziehen.

Fest steht für mich:
-Der Zeitraum von zwei Tagen der anberaumt wurde ist eine Frechheit seitens Nvidia.
-Die Formulierungen auf nicht einmal zwei Seiten sind derart allgemein gehalten ohne das kritische Aspekte,ja noch nicht mal das eigentliche Produkt konkret spezifiziert sind.
-Eine NDA logischerweise erst dann Zahn auf Zahn geht, wenn sich beide Seiten überworfen haben.
-Der Zeitraum der von Nvidia dort festgehalten wird, völlig unsinnig und nicht nachvollziehbar ist.
-Das ganze eine Reaktion auf die GPP Veröffentlichungen ist.
-Ich so etwas im privaten wie auch geschäftlichen Bereich nie unterschreiben würde.
-Ich nicht glaube dass die Berichterstattung von PCGH jetzt direkt davon negativ beeinflusst wird.


Es ist ja schön und gut, wenn man dann trotzdem aus öffentlich gewordenen Beiträgen zitieren darf, aber gerade im Falle GPP lag ja nichts direkt beweiskräftig auf dem Tisch. Was passiert also wenn man eine NDA wie diese unterschrieben hat, ein Leak stattfindet der dies aber nicht klar Beweist wie im Falle GPP und sich Nvidia dann relativ geschickt mit einer Flucht nach vorne an die Unterzeichner der NDA wendet, diese teilweise über das Thema aufklärt und das Vertragswerk zwischen sich in den Herstellern als Geschäftsgeheimnis deklariert.
Nvidia muss dabei ja auch keine vollständige Aufklärung durchführen, ein gewitzter PR´ler oder ein Rechtsanwalt könnte gezielte Informationen raus picken die dienlich sind eine ordentliche Berichtserstattung zu dem Thema zu einem Mienenfeld verkommen zu lassen.

Hinzu kommt dass der Vertragspartner, der ja eigentlich sinnigerweise Informationen zu den Umständen erhalten hat, diese nicht konkret publizieren darf sonder lediglich zur "Einordnung" ohne konkrete Nennung verwenden darf. Wer aber spezifiziert in einem solchen Fall dann Wahrheit von Gerücht? Der Journalist hat zwar Informationen zum, in diesem Beispiel, GPP erhalten, aber das eigentliche Vertragswerk steht Ihm trotzdem nicht offen.
Er befindet sich also in einer ungünstigen Lage, er darf Spekulationen dazu kaum oder nur in gewissen Bahnen kommentieren wenn er nicht gegen die NDA verstoßen möchte.

Nun hat der Journalist aber das Glück und Ihm wird der eigentlich Vertrag zugespielt, er hat aber im Vorfeld bereits Informationen von seinem Vertragspartner erhalten und dieser hat das Vertragswerk zum Geschäftsgeheimnis erklärt. Was macht der Journalist dann mit seinem tollen, neuen Informationen?

Veröffentlicht er diese, auszugsweise oder vollumfänglich?Kann er eigentlich nicht, sein Partner hat Ihm in Vertrauen mitgeteilt das er dies als Geschäftsgeheimnis ansieht.
Das kündigen der NDA spielt zu diesem Zeitpunkt keine Rolle mehr, die Informationen sind im Vorfeld eingegangen.

Man könnte noch Bande spielen und den Leak den man erhalten hat, jemand anderen zuspielen, macht aber wenig Sinn für ein Presseerzeugnis. Man könnte es Geschickt nutzen und nach klarer Abwägung teile publizieren die man als nicht angreifbar vom Vertragspartner erachtet. Dies würde dem Vertragspartner aber überhaupt nicht gefallen, selbst wenn rechtliche Konsequenzen ausbleiben könnte der Vertragspartner dies schlicht als Vertrauensbruch werten und allein dass würde eine Redaktion schon wohl überlegt nur ungern eingehen.




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Wir sehen keinen Unklarheiten, die wir klären lassen müssten. Ob Thilo trotzdem in einen Anwalt investiert, um einen interessanten Artikel draus zu machen, muss er beantworten. Leider schreiben nur wenige Juristen so, dass man nach der zweiten Zeile noch wach ist. :-)
Das ist schade, dann hätte man Klarheit. Hat Computec als Hauptverleger nicht die Kapazitäten dafür?
Deine Einschätzung ist übrigens nicht falsch: Wenn Nvidia die 3,5+0,5-GiB-Situation vorab 1.000den NDA-Nehmern kommuniziert und als Betriebsgeheimnis bezeichnet hätte, dann hätten wir die Information von Nvidia auch nach Launch nicht verwerten dürfen.
Stattdessen hätte es noch vor dem GTX-970-Launch ein Dutzend Leaks gegeben, über die wir berichtet hätten ("XY sagt: GTX 970 hat ..." ist ein Artikel über XY, keine NDA-verletzten Weitergabe von Nvidia-Informationen über die GTX 970 ;-)). Zum Launch (und nicht Wochen danach) hätten wir dann ausführliche Benchmarks mit Spielen zwischen 3,25 und 4,25 GiB Speicherauslastung präsentieren können. Und nach dem Launch hätte Nvidia weder einen "Marketing Fehler" heucheln noch Treiberoptimierungen versprechen oder sonstige Schadensbegrenzung betreiben können, sondern zu dem "Betriebsgeheimnis" schweigen müssen.
Wenn nur NDA Unterzeichner vorab HW bekommen, dann müsste ja einer davon sich nicht an die NDA halten, wenn das geleakt wird, da Nichtunterschreiber doch kein Sample vorab erhalten?!? ;) Also ich weiß nicht, hört sich schon ein wenig nach der Einschätzung von Heise an.
Klingt nach einem großen Schaden für PCGH und einem echten Gewinn für Nvidia. ;-)
Das könnte es oder woher sollten die leaks "vorab" kommen, wenn nicht von einem NDA Bruch? Darauf würde ich mich nicht verlassen wollen. Realistisch wäre es also erst im Nachinein nach release davon zu erfahren und da ist die erste und relevante Berichterstattung der first day medien durch.

Wie gesagt, ich will euch gar nicht absprechen Recht zu haben und zu behalten jedoch steht das im Widerspruch zu der Analyse von Rechtsanwälten und denen müsste man wegen ihrem knowhow an der Stelle mehr Gehör und Vertrauen schenken, weshalb für mich eine nochmalige Prüfung durch einen weiteren Rechtsanwalt eigentlich nur logisch wäre, zur Bestätigung eurer oder derer Interpretation. :)

MfG
 
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Aber ist so eine Denkweise nicht auch arg kurz gedacht ?

Wie oft kauft man denn Produkte von Marken von denen man sich betrogen fühlt? Muss man sich da nicht selbst hinterfragen?

Einfach mal Alle zum Stillschweigen verpflichten, schön wär's...

Dank des Internets wohl ein Wunschtraum.

GN8 :)

Einige Beispiele gehen natürlich zu weit - wie z.B. die Annahme, man dürfe überhaupt nicht mehr darüber berichten, wenn eine beschnittene Version eine Grafikkarte erscheint - siehe 1060 3GB.
Das steht so ja alles in den technischen Daten, kann also berichtet und kritisiert werden.

Schau dir die Heise Show an.
Dort kommen die etwas vertrackteren Beispiele.
Wenn Nvidia z.B. die Redaktion über ein GPP 2.0 informiert, darf die Redaktion so lange nicht darüber schreiben, wie es nicht in der Öffentlichkeit ist - und selbst wenn darf die Redaktion dann keine neuen Informationen zu dem Programm nennen, die nicht schon öffentlich bekannt sind.
Da das ganze von Nvidia als Geschäftsgeheimnis gewertet wird, läuft die NDA darauf auch nie ab.
So kann Nvidia sehr effektiv Schadensbegrenzung betreiben und hat eine legale Möglichkeit, die leaker bzw. Redaktionen zu verklagen, die mehr sagen, als im allerersten Leak zu sehen ist.
Der erste Leaker ist dann natürlich komplett isoliert und darf sich dann auch gleich mal vor Gericht verantworten, sofern er die hier diskutierte NDA unterschrieben hat.


Wie so oft sind hier die Nuancen entscheidend.
In der Heise Show gehen sie auch sehr deutlich auf die verschiedenen Aspekte ein - und auch auf die Vorwürfe, die gegen Heise selbst erhoben wurden.
Und Georg Schnurer und Co. sind jetzt nicht gerade Frischlinge auf ihrem Gebiet.

U.A. ist die NDA zwischen den Repräsentanten zweier Firmen - das heißt, bei Heise wäre die komplette Heise Gruppe betroffen.
Wenn PCGH nicht als eigene Firma gilt, ist Computec da mit am Wickel.
Ganz Computec - und das nach einer Unterschrift von einer Person, von der alle anderen nicht mal wissen müssen.
 
was mich sehr erstaunte war das Nvidia mit Heise bisher nur mündliche NDA hatte wo es abber immer um ein spezielles produkt und einen vereinbarten zeitraum ging.
Wenn das bei allen Testern so war frag ich mich warum man dann jetzt wie Lemminge einfach so was unterschreibt .
Ich kann auch absolut nicht verstehen das die Unterzeichner fast alle mit dem Finger auf Heise zeigen und sich nur rausreden wollen.
 
was mich sehr erstaunte war das Nvidia mit Heise bisher nur mündliche NDA hatte wo es abber immer um ein spezielles produkt und einen vereinbarten zeitraum ging.
Wenn das bei allen Testern so war frag ich mich warum man dann jetzt wie Lemminge einfach so was unterschreibt .
Ich kann auch absolut nicht verstehen das die Unterzeichner fast alle mit dem Finger auf Heise zeigen und sich nur rausreden wollen.

Die Aussage hat mich auch überrascht.
Das Fallbeispiel 970 und Speicher finde ich jetzt im Bezug auf das NDA nicht so interessant, das Beispiel GPP wiederum ist genau das was Nvidia in Zukunft mit so etwas abdecken möchte.

Hier geht es nicht um Benchmarks oder technische Spezifikationen, hier geht es um Interna von Nvidia die man bestmöglich kontrollieren möchte um Imageverlust zu vermieden wie beim GPP, der einen dazu zwingt seine Programme zu ändern.

Das GPP war ein Tiefschlag für Nvidia, es ist einem einzigen Journalisten zu verdanken dass dies raus gekommen ist! Das muss man vor Augen haben. Wäre dieser unter einer solchen NDA gewesen, dann wäre NVIDIA GARANTIERT gegen Ihn vorgegangen.
 
Genau das ist das Ding , ich bin mir 100% sicher das GPP2.0 kommt oder schon existiert ,warum sollte Asus sonst an Arez festhalten ,Gigabyte seine Vega auch als Aorus und MSI ne Gaming X Vega bringen . Ich gehe davon aus das da noch ein Briefing für die Unterschreiber folgt und so wird nie wieder über das Thema in ihren Publikationen berichtet .
 
Einige Beispiele gehen natürlich zu weit - wie z.B. die Annahme, man dürfe überhaupt nicht mehr darüber berichten, wenn eine beschnittene Version eine Grafikkarte erscheint - siehe 1060 3GB. [...] Wenn Nvidia z.B. die Redaktion über ein GPP 2.0 informiert, darf die Redaktion so lange nicht darüber schreiben, wie es nicht in der Öffentlichkeit ist - und selbst wenn darf die Redaktion dann keine neuen Informationen zu dem Programm nennen, die nicht schon öffentlich bekannt sind.

Also nach meinem Verständnis ist das kein reines NDA, das heißt, es erlaubt nicht uneingeschränkt die Berichterstattung nachdem die Infos öffentlich wurden.
Erst mal ist das ein Vertrag. Und dass es eine Verschwiegenheitserklärung ist, sieht man eigentlich nur daran, dass man Informationen bis zum Tag X nicht nennen darf. (Und natürlich an Nvidias selbst-gewählter Überschrift)

Aber da steht ja noch mehr: Es steht dort, dass man die Infos fünf Jahre lang nur zu Gunsten von Nvidia nutzen darf und ich sehe keinen Grund, warum dieser Abschnitt nach dem Leaken nicht mehr gelten sollte!

Es steht sogar klar und deutlich im nächsten Abschnitt, dass man für das Veröffentlichen von Informationen, die schon geleaked wurden, nicht haftbar gemacht werden kann. Es steht aber speziell nicht dort, dass das auch für die Nutzung zu Ungunsten von Nvidia der Fall wäre.
Also meiner Meinung nach darf man selbst nach dem Öffentlichwerden die Infos nicht gegen Nvidia benutzen, sondern nur zu Gunsten von Nvidia.
 
Also nach meinem Verständnis ist das kein reines NDA, das heißt, es erlaubt nicht uneingeschränkt die Berichterstattung nachdem die Infos öffentlich wurden.
Erst mal ist das ein Vertrag. Und dass es eine Verschwiegenheitserklärung ist, sieht man eigentlich nur daran, dass man Informationen bis zum Tag X nicht nennen darf. (Und natürlich an Nvidias selbst-gewählter Überschrift)

Eine NDA ist immer eine Verschwiegenheitserklärung.. steht sogar im Namen.

Nur ist das, was Nvidia hier liefert, deutlich mehr mit der NDA für Zulieferer vergleichbar, die Intel nutzt (von Schaffe verlinkt).
Und sie passt auch zu den NDAs, die wir mit Zulieferern benutzen - natürlich nicht im Detail, da unsere deutlich länger sind.
Aber diese Art von Vereinbarung ist bei Entwicklern üblich.
 
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