News Nutzt du bereits Linux als Alternative zu Windows?

Nutzt du bereits Linux als Alternative zu Windows?

  • Ja, ich bin von Windows auf Linux umgestiegen.

    Stimmen: 410 23,7%
  • Ja, aber ich betreibe Linux parallel zu Windows.

    Stimmen: 452 26,2%
  • Nein, aber ich plane, Linux auszuprobieren.

    Stimmen: 398 23,0%
  • Nein, ich bleibe weiterhin bei Windows.

    Stimmen: 451 26,1%
  • Nein, ich bin mit macOS unterwegs.

    Stimmen: 17 1,0%

  • Umfrageteilnehmer
    1.728
Hat sich irgendjemand über das Windows-Logo in Windows beschwert?
Naja, wie gesagt wir fahren alle mit Werbung rum, nur beschweren tut sich da niemand.


Bedienen tun die sich jetzt nicht so unterschiedlich. Der größte Unterschied ist die Verfügbarkeit von Software und die Einrichtung.
Den meisten Leuten ist schon MacOs und Windows zu viel.

Aber ja, das größte Hindernis sehe ich in den Anwendungen, diese zu installieren ist manchmal nicht so simple.


Es gibt jede Menge Leute, die das aus ökonomischen und ökologischen Gründen ganz schön blöd finden.
Wenn das wahr ist, finde ich es gut und richtig. Allerdings kenne ich die gute deutsche Doppelmoral, bei Windows (wobei man dies natürlich mit nahezu jedem Thema tauschen kann) ist es in einer Diskussion total blöd, dabei hat man sich aber gerade wieder einen 24 Monate Leasing Vertrag für den Neuwagen gemacht (wobei das auch beliebig wechselbar ist)

Kommt drauf an, was man braucht. Es gibt schon auch recht umfangreiche Produkte. Wenn man Know-How vor Ort hat, kann das schon gehen und auch noch eine ganze Menge Geld sparen.
Sorry, aber glaube ich für 99% der Unternehmer nicht. Ab einer gewissen Größe mag das dann irgendwann zutreffend sein, wobei ich nicht weiß ob Konzerne nicht dann doch auch Rabatte bei MS bekommen. Wir haben 30 Plätze und sind mit rund 600 EUR im Monat dabei, dazu einmalig 3000 EUR für die Serverlizensierung (als Keys geht das auch für 500EUR). 5 Jahre Ruhe und damit 20 EUR pro Monat!

Dafür braucht es nahezu keinen Sysadmin mehr, einmal eingerichtet läuft der Laden sauber und flüssig, Updates etc. sind schon lange kein Thema mehr gewesen, das letzte Problem war ein tagelang Ausfall der Netzwerkdrucker, nicht schön aber Rollback wäre teurer gewesen.

Bei Linux brauchst du mind. Einen Mann im Betrieb, dazu hast du bei Problemen keinen professionellen Support usw. . Für zu Hause mag das alles toll sein, im Unternehmen, die 99% ausmachen (kleiner 100 Beschäftigte) ist es schlicht unbrauchbar, weil individuelle Bestellungen gebaut werden müssen.

Mal abseits von reinen Clients gesprochen, die gehen natürlich auch über Linux wunderbar.


Aber nochmal, ich will Linux nicht per se schlecht reden, nur sehe ich es kritisch alles gute auf Linux zu werfen und alles schlechte auf Windows. Windows ist der Massenmarkt und Linux bleibt, so wie es aktuell ist eine Niesche, mit allen Vorteilen, wie aber eben auch Nachteilen. Daran wird sich mit dem Open Source Gedanken auch nichts ändern, dafür braucht es eine massive Kommerzialisierung, samt Werbekampagnen und und und, finde ich das gut? Nicht wirklich, aber ich bin dahingehend Realist.

Selbst mit allem, wird es ein fast unmöglicher Weg, denn MS hat aller Unkenrufe zum Trotz weit jenseits der 90% Marktdominanz und wieviele Jahre braucht es um 10% zu gewinnen? Schau mal bei AMD vorbei, die sind 6 bis 7 Jahre Spitze und liegen noch immer Welten hinter Intel.
 
Dafür braucht es nahezu keinen Sysadmin mehr, einmal eingerichtet läuft der Laden sauber und flüssig, Updates etc. sind schon lange kein Thema mehr gewesen
Da ist meine Erfahrung anders.
Bei Linux brauchst du mind. Einen Mann im Betrieb, dazu hast du bei Problemen keinen professionellen Support usw.
So wie bei Windows auch. Und natürlich gibt es professionellen Support auch für Linux OS.
Aber nochmal, ich will Linux nicht per se schlecht reden, nur sehe ich es kritisch alles gute auf Linux zu werfen und alles schlechte auf Windows. Windows ist der Massenmarkt und Linux bleibt, so wie es aktuell ist eine Niesche, mit allen Vorteilen, wie aber eben auch Nachteilen.
Beide OS haben ihre stärken und schwächen. Für mein Business reicht Linux völlig aus auch ohne professionellen Support. Große Firmen tun sich gerade in Bezug auf die Anwendungen da schwerer umzusteigen. Daher wird es da weiterhin Win geben. Mit allen Stärken aber auch Schwächen.
Interessant ist das teile der öffentlichen Verwaltung auf Open Source wechseln.
 
Naja, wie gesagt wir fahren alle mit Werbung rum, nur beschweren tut sich da niemand.
Ist meiner Meinung nach wie gesagt nicht vergleichbar.
Den meisten Leuten ist schon MacOs und Windows zu viel.
Das sind aber dann auch die Leute, die schon vom Wechsel von Windows 10 auf Windows 11 überfordert sind. Denen muss man eh für alles eine Einweisung geben.
Wenn das wahr ist, finde ich es gut und richtig. Allerdings kenne ich die gute deutsche Doppelmoral, bei Windows (wobei man dies natürlich mit nahezu jedem Thema tauschen kann) ist es in einer Diskussion total blöd, dabei hat man sich aber gerade wieder einen 24 Monate Leasing Vertrag für den Neuwagen gemacht (wobei das auch beliebig wechselbar ist)
Selbst wenn. Weniger unnötiger Müll ist weniger unnötiger Müll und es ist auch einfach nur im Sinne des Verbrauchers, dass er entscheiden kann, was er wann ersetzt.
Sorry, aber glaube ich für 99% der Unternehmer nicht. Ab einer gewissen Größe mag das dann irgendwann zutreffend sein, wobei ich nicht weiß ob Konzerne nicht dann doch auch Rabatte bei MS bekommen. Wir haben 30 Plätze und sind mit rund 600 EUR im Monat dabei, dazu einmalig 3000 EUR für die Serverlizensierung (als Keys geht das auch für 500EUR). 5 Jahre Ruhe und damit 20 EUR pro Monat!

Dafür braucht es nahezu keinen Sysadmin mehr, einmal eingerichtet läuft der Laden sauber und flüssig, Updates etc. sind schon lange kein Thema mehr gewesen, das letzte Problem war ein tagelang Ausfall der Netzwerkdrucker, nicht schön aber Rollback wäre teurer gewesen.
Wie viel weniger als ein Sysadmin kostet nahezu kein Sysadmin?
Selbst mit allem, wird es ein fast unmöglicher Weg, denn MS hat aller Unkenrufe zum Trotz weit jenseits der 90% Marktdominanz
Es ist bequemer und kurzfristig günstiger, aber die laufenden Kosten bleiben halt hoch oder steigen eher und die Risiken, wenn man sich so dermaßen abhängig macht, sind einfach enorm. Von den Implikationen für den Datenschutz auch der Kunden mal ganz zu schweigen.
Interessant ist das teile der öffentlichen Verwaltung auf Open Source wechseln.
Da die in aller Regel mit persönlichen Daten von Bürgern hantieren und davon der reibungslose Ablauf der Verwaltung abhängt, ist das nicht interessant sondern fast schon lachhaft überfällig.
 
Es gibt faktisch überhaupt keinen Grund, Windows gegen irgendwas vom Pinguin zu tauschen!

Zunächst ist Linux nach wie vor ein Bastler-Nerd-OS, in das man sich erstmal einarbeiten muss, denn trotz Windows-liker GUI funktioniert es doch anders. Zudem bietet es nicht den Treiberpool und die Qualität von Windows. Und mit Generic-Treibern bremst sich das System dann aus und auch die Performance ist nicht vergleichbar mit der Maschine unter Windows.

Dann kommt die fehlende Verfügbarkeit von vieler kommerzieller Produktiv-Software, die es für Win & Mac haufenweise gibt. Klar gibt es OpenSource-Alternativen unter Linux - aber die sind zumeist so wertig wie der Preis - NULL. In Zeiten, wo faktisch seit Windows 95 jeder PC mit Windows geliefert wird oder man mit den DSP/OEM-Versionen günstige Lizenzen kaufen kann (meine letzten waren von Windows 7, seitdem hat Microsoft mich auf 10+11 upgegradet, 8/8.1 hab ich ausgespart), verstehe ich die Ambition nicht, sich durch einen Dschungel an halbgaren Nerd-Distributionen von Linux zu kämpfen. Linux gibt es schon ewig und es hat sich aus gutem Grund nicht durchgesetzt. Auf dem Desktop. Und trotz des Support von Microsoft mit WSL und dem "We love Linux"-Kram.

Ich kann alles, was ich über Befehlszeile mache, mit PowerShell erledigen und den Rest mache ich durch Interaktion mit der Windows-GUI. Warum zu einem Prompt-lastigen System zurückwechseln, was trotz GUI nicht voll interoperabel mit der Maus ist? Da hätte ich bei DOS bleiben können. Auf dem Server mag das ok sein. Aber da arbeitet ja den ganzen Tag keiner drauf, sondern es laufen Anwendungen, Datenbanken, Appliances und Services. Dafür ist Linux bestimmt gut und dafür konnte es angepasst werden und reifen. Wobei Windows Server ohne GUI da in keinster Weise nachstehen. Die kosten nur eben richtig Geld.

Wie dem auch sei, nein, ich habe keine Ambitionen auf den Pinguin und für den Desktop/Gaming-PC(!) taugt es nichts und wird es mittel- bis langfristig auch nicht. Und der Mythos vom "keine Viren oder Malware" haben die Mac-Jünger schon zerlegt bekommen. Linux ist auch nicht das ultimativ gehärtete System und hat gegenüber Windows keine Sicherheitsvorteile.

Und wer jetzt schreit: Wer sich in Linux reinfuchst, um das System sauber aufzusetzen und sicher zu machen, der kann das auch bei Windows und belässt es nicht bei der 08/15-Installation. Und dann läuft windows wie "geschnitt'n Brot". Und etwas aus der Erfahrung: Ich habe 1992 mit dem PC angefangen. Mit einem 386er mit DR-DOS 5.0 und Windows 3.0. Ab da hatte ich alle Versionen und ich habe noch mit Basic, Pascal und dann C angefangen zu programmieren (gezockt hab ich natürlich auch!) und ich hatte meine Maschinen immer im Griff und die Installationen angepasst (damals noch über die INI-Dateien, config.sys und autoexec.bat) und die Kisten liefen. Wirkliche Windows-Probleme hatte ich nur bei Windows 95 und dem HP DeskJet 670C, dessen USB-Treiber suboptimal liefen. Ansonsten sind mir nur in den Betas oder den Insider Previews BSODs begenet. Und das ganz selten. Windows 11 ist heute das beste, stabilste und ausgereifteste OS. Und da es als Millionen von Konfigurationen mit den unzähligsten Hatdware-Komponenten und Kombinationen laufen muss, mit genauso vielen Treibern und mit unzähligen Anwendungen und das trotzdem so stabil, da steckt schon was dahinter. Und ich hab OS/2 probiert, BeOS und auch Linux. Ich hab also immer den Vergleich gehabt.

Apple hat ein geschlossenen Hardware-Zoo und Linux läuft mit Generic-Treibern, die keine große Instabilität verursachen können. Bevor also jemand - aus reiner Polemik oder Frust, der hier von einem Fachmagazin kolportiert wird - mal so aus einer Laune heraus das Betriebssystem wechseln will, der sollte sich erstmal mit der Materie beschäftigen und sich hinterfragen, warum er sich bisher nicht mit seinem vorhandenen OS so gut auseinandergesetzt und beschäftigt hat, das er es sauber an seine Maschine angepasst genutzt hat. Oder warum er das nicht kann/gemacht und warum er dann zu einem noch konfuseren System wechseln will. PCGH hat hier das Sommerloch gefüllt und dabei sollte man es belassen. Die Chip.de hat sich lange von IT-Themen abgewandt, die schreiben vom perfekten Spiegelei bis zum Orgasmus über alles, nur eben nicht über EDV. Vielleicht ist sowas für das nächste Sommerloch ein Thema. Man weiß es nicht.

In diesem Sinne!
 
ist das nicht interessant sondern fast schon lachhaft überfällig
Ist auch nix neues, alle Teile der Verwaltung die auf Linux gesetzt hatten, haben die Rolle rückwärts gemacht und wieder Windows zurückgeholt.


Wie viel weniger als ein Sysadmin kostet nahezu kein Sysadmin?
Mal ernsthaft, wieviele Unternehmen unter 100 Personen haben einen eigenen Admin im Betrieb? Dementsprechend rechnet der Admin (Dienstleister) mit Stunden und da hast du deine Antwort. Denn auch das ist ja ein Problem, wieviele brauchbare Systemhaus gibt es in Deutschland? 10.000? Würde ich schon für ne hohe Schätzung halten. Wieviele davon können Linux? 100? 1000?

Besorge dir mal einen Dienstleister, dann weißt du was ich meine. 10 kommen und ich als Laie in dem Bereich stelle Fragen die kaum sinnvoll beantwortet werden können.


Da die in aller Regel mit persönlichen Daten von Bürgern hantieren
Auch das ist halt, sorry für die Wortwahl, der typische Hate Windows Bullshit. Wenn man sich einmal mit Datenschutz auseinander setzt, kann man von MS eine brauchbare Datenschutzvereinbarung bekommen, wie sieht das bspw. mit Linux aus, wie sieht das mit Apple aus?

Mit den richtigen Einstellungen ist Windows mucksmäuchsenstill und DSGVO konform unterwegs. Man muss sich halt mal mit dem Thema beschäftigen. Linux ist auf Grund seines Gedanken OpenSource meines Wissens nach nicht in der Lage eine AVV zu unterschreiben und damit war es das schon mit dem Thema Dstenschutz, denn Daten verarbeiten tut jedes System, auch Linux.
 
Zunächst ist Linux nach wie vor ein Bastler-Nerd-OS...
*gähn*
...auch die Performance ist nicht vergleichbar mit der Maschine unter Windows.
Das stimmt allerdings, aber vermutlich anders, als du meinst.
Dann kommt die fehlende Verfügbarkeit von vieler kommerzieller Produktiv-Software, die es für Win & Mac haufenweise gibt. Klar gibt es OpenSource-Alternativen unter Linux - aber die sind zumeist so wertig wie der Preis - NULL.
Das ist in manchen Fällen sicher ein Problem, in sehr vielen aber auch nicht.
Warum zu einem Prompt-lastigen System zurückwechseln, was trotz GUI nicht voll interoperabel mit der Maus ist?
Und ich hab OS/2 probiert, BeOS und auch Linux. Ich hab also immer den Vergleich gehabt.
Das klingt eher so, als hättest du vor 25 Jahren mal einen Vergleich gehabt. Was war denn das letzte Linux, das du dir mal länger angeschaut hast?
Bevor also jemand - aus reiner Polemik oder Frust, der hier von einem Fachmagazin kolportiert wird - mal so aus einer Laune heraus das Betriebssystem wechseln will, der sollte sich erstmal mit der Materie beschäftigen und sich hinterfragen, warum er sich bisher nicht mit seinem vorhandenen OS so gut auseinandergesetzt und beschäftigt hat, das er es sauber an seine Maschine angepasst genutzt hat. Oder warum er das nicht kann/gemacht und warum er dann zu einem noch konfuseren System wechseln will.
Windows ist im Vergleich einfach kaum anpassungsfähig, aber inwzischen umso anpassungsbedürftiger. Das war ja in der Tat auch mal anders. Wer aber wissen will, was konfus ist, sollte sich mal diese Tutorials zu Gemüte führen, die beschreiben, wie man die Werbung und Telemetrie deaktiviert und sich bewusst machen, wie diese Einstellungen vorsätzlich durch das ganze System gestreut wurden. Ansonsten wird geraten, dafür einfach Tools zu installieren, die dann von anderen wieder verschrien werden, die Ursache für alle Probleme, die irgendjemand mit Windows haben könnte, zu sein. Ich finde das auch nervig und sehe halt nicht, dass das noch mal besser wird. Von daher lieber ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende, obwohl der Umstieg bei mir eigentlich ziemlich schmerzfrei war.
PCGH hat hier das Sommerloch gefüllt und dabei sollte man es belassen.
Ist wusste gar nicht, dass Sommerlöcher ein halbes Jahrzehnt dauern.
Ist auch nix neues, alle Teile der Verwaltung die auf Linux gesetzt hatten, haben die Rolle rückwärts gemacht und wieder Windows zurückgeholt.
Umso mehr muss da endlich mal am Ball geblieben und das endlich mal gescheit gelöst werden. Alles andere ist eine Bankrotterklärung und zeigt einfach nur, wie absurd abhängig wir von der US-IT sind. Das ist inzwischen einfach kritische Infrastruktur.
Dementsprechend rechnet der Admin (Dienstleister) mit Stunden und da hast du deine Antwort.
So was kostet am Ende ja doch meist mehr, als jemandem im Haus zu haben, der sich wenigstens mit der lokalen Infrastruktur auskennt. Wenn da erst mal jemand antanzen und sich zurechtfinden muss, sorgt das doch auch dafür, dass Ausfälle länger dauern.
Besorge dir mal einen Dienstleister, dann weißt du was ich meine. 10 kommen und ich als Laie in dem Bereich stelle Fragen die kaum sinnvoll beantwortet werden können.
Das kann ich mir irgendwie nicht so richtig vorstellen. Also nicht nicht glauben, sondern nicht vorstellen. Darauf, was ein Kunde will oder braucht, einzugehen ist doch eine der Hauptaufgaben eines Dienstleisters.
Auch das ist halt, sorry für die Wortwahl, der typische Hate Windows Bullshit. Wenn man sich einmal mit Datenschutz auseinander setzt, kann man von MS eine brauchbare Datenschutzvereinbarung bekommen, wie sieht das bspw. mit Linux aus, wie sieht das mit Apple aus?
Dank dem CLOUD Act kannst du dir deine Datenschutzvereinbarung halt leider sonstwohin schieben. Das geht ja nicht mal direkt gegen Microsoft, wobei ich Microsoft zugegebenermaßen auch nicht sonderlich vertraue, Daten wirklich vertraulich zu behandeln.
Linux ist auf Grund seines Gedanken OpenSource meines Wissens nach nicht in der Lage eine AVV zu unterschreiben und damit war es das schon mit dem Thema Dstenschutz, denn Daten verarbeiten tut jedes System, auch Linux.
Warum sollte das wegen open-source nicht gehen? Gerade da kann sichergestellt werden, dass die Daten bleiben, wo sie hingehören und europäische Dienstleister unterstehen auch nicht dem CLOUD Act.
 
Mit den richtigen Einstellungen ist Windows mucksmäuchsenstill und DSGVO konform unterwegs.
Wenn man nach Empfehlung BSI und DSK zum Einsatz von Windows 10 (!) geht:
- nur in der Enterprise-Edition
- Telemetriestufe "Security"
- Anwendung der Windows Restricted Traffic Limited Baseline
- Betrieb nur in einem vom Internet abgeschotteten Netz oder mit massiv gefilterten Internetzugriff

Das kann ich mir irgendwie nicht so richtig vorstellen. Also nicht nicht glauben, sondern nicht vorstellen. Darauf, was ein Kunde will oder braucht, einzugehen ist doch eine der Hauptaufgaben eines Dienstleisters.
Dann hast du noch nicht viel erlebt. In Anzug, Krawatte und dicken Karren anfahren und den (potenziellen) Kunden mit Gesülze ala "Software vom Marktführer" und irgendwelchen anderen Blödsinn einlullen, damit es nicht auffällt das man selbst keine wirkliche Ahnung hat. Da die meisten Leute von IT leider so viel Ahnung wie eine Kuh vom Tanzen haben, hat das leider viel zu oft Erfolg und die Kunden und ihre Daten werden an Microsoft Cloud-Lösungen und Konsorten ausgeliefert.

Ansonsten wird geraten, dafür einfach Tools zu installieren, die dann von anderen wieder verschrien werden, die Ursache für alle Probleme, die irgendjemand mit Windows haben könnte, zu sein.
Ich verdreh bis heute die Augen darüber, was für einen Berg neuer GPO mit der Einführung von Windows 10 einhergingen, nur um Telemetrie, Werbung etc. abzudrehen. Und es wird von Version zu Version mehr und schlimmer. Selbst die Image-Erstellung wird von mal zu mal schlimmer.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man muss sich halt mal mit dem Thema beschäftigen. Linux ist auf Grund seines Gedanken OpenSource meines Wissens nach nicht in der Lage eine AVV zu unterschreiben und damit war es das schon mit dem Thema Dstenschutz, denn Daten verarbeiten tut jedes System, auch Linux.
Natürlich ist man auch mit Linux DSGVO konform unterwegs wenn man das als Gewerbe benötigt. Das geht meines wissens mit jedem OS. Auch mit Unix mit seinen unterscheidlichen Spielarten. Das kann der Nutzer bzw die IT Abteilung selber machen oder es macht ein Dienstleister. Da bekommt man dann auch ne Unterschrift wenn benötigt.
der typische Hate Windows Bullshit
Vieles was Du schreibst klingt für mich nach dem typischen Hate Linux Bullshit.
Mal ernsthaft, wieviele Unternehmen unter 100 Personen haben einen eigenen Admin im Betrieb?
Och da wird es einige geben. Zugegeben nicht als Vollzeitstelle sondern als Nebentätigkeit so wie bei vielen anderen Tätigkeiten auch. Oftmals ist es günstiger einen Mitarbeiter zu schulen als das man für jede vorgeschriebene Sachkundige Person einen Dienstleister bestellt. Grundsätzlich bleibt ja bei allen gesetzlichen Schutzaufgaben wenn niemand bestellt wurde der Chef als Verantwortlicher übrig. Das summiert sich ordentlich wenn man das alles outsourct.
Besorge dir mal einen Dienstleister, dann weißt du was ich meine. 10 kommen und ich als Laie in dem Bereich stelle Fragen die kaum sinnvoll beantwortet werden können
Dann besorg Dir einen richtigen Dienstleister oder schule Dein Personal bzw schlage das Deinem Chef vor.
Zunächst ist Linux nach wie vor ein Bastler-Nerd-OS
Meine 76 Jährige Mutter täte ich nun nicht zwingend als Nerd bezeichnen.
denn trotz Windows-liker GUI funktioniert es doch anders.
Wo funktioniert Linux Mint anders als Windows 10/11?
Dann kommt die fehlende Verfügbarkeit von vieler kommerzieller Produktiv-Software,
Ja das kann gewerblich durchaus ein Grund für Windows sein.
Klar gibt es OpenSource-Alternativen unter Linux - aber die sind zumeist so wertig wie der Preis - NULL.
Was eine völlig haltlose Behauptung ist. Nur weil etwas viel kostet ist es nicht automatisch besser.
verstehe ich die Ambition nicht, sich durch einen Dschungel an halbgaren Nerd-Distributionen von Linux zu kämpfen
Ich möchte halt ein funktionierendes OS. Ich nutze aber auch BSD neben Linux.
Warum zu einem Prompt-lastigen System zurückwechseln, was trotz GUI nicht voll interoperabel mit der Maus ist?
Da habe ich etwas verpasst oder? Meine Mutter bedient ihr Linux wie Windows nur mit der Maus. Alles über die GUI. Sie fand sich übrigens sofort damit zurecht.
Wie dem auch sei, nein, ich habe keine Ambitionen auf den Pinguin und für den Desktop/Gaming-PC(!) taugt es nichts und wird es mittel- bis langfristig auch nicht.
Das Du keine Ambitionen hast kann man sehr gut in dem was Du schreibst lesen. Aber pauschal zu behaupte, dass Linux nicht für einen Desktop/Gaming PC taugt ist einfach falsch. Es mag für Dich nicht taugen, für andere taugt das ganz hervorragend.
der kann das auch bei Windows und belässt es nicht bei der 08/15-Installation
Ja mit der entsprechenden Kenntnis mag das gehen. Von Haus aus ist dem aber nicht so. Wie viele Windows User kennen sich da so tiefgreifend aus? Es ist nicht so, dass man sich in Windows nicht reinfuchsen müsste wenn man über die Grundfunktionen hinaus damit arbeiten möchte.
Windows 11 ist heute das beste, stabilste und ausgereifteste OS.
Das ist Deine Persönliche Meinung. Windows war und ist schon immer ein gutes und preiswertes OS. Das beste liegt ja immer im Auge des Betrachters.
mal so aus einer Laune heraus das Betriebssystem wechseln will, der sollte sich erstmal mit der Materie beschäftigen und sich hinterfragen, warum er sich bisher nicht mit seinem vorhandenen OS so gut auseinandergesetzt und beschäftigt hat, das er es sauber an seine Maschine angepasst genutzt hat. Oder warum er das nicht kann/gemacht und warum er dann zu einem noch konfuseren System wechseln will.
Ob das jemand aus einer reinen Laune macht können wir beide nicht wissen. Warum er nicht wirklich tiefgreifende Kenntnisse in Windows hat ist natürlich zu hinterfragen. Wobei es MS da einen auch nicht so leicht macht. Linux als konfuseres System zu bezeichnen zeigt einfach nur, dass Du ein sehr eingefahrener Windows User bist. Das System ist anders aber nicht konfus.
 
Zuletzt bearbeitet:
So was kostet am Ende ja doch meist mehr, als jemandem im Haus zu haben, der sich wenigstens mit der lokalen Infrastruktur auskennt.
Schließt sich ja nicht aus, unser Dienstleister betreut ca. 100 Kunden und wir sind einer davon. Das Netz hat er vor drei Jahren neu aufgebaut, daher kennt er das, aber eben 99 andere Netze auch. Er macht (Softwareseitig, Sophos und vor allem NetzwerkKonfiguratioen natürlich auch) nur Microsoft, aber eben mit allem Drum und Dran.

Supportbedarf dieses Jahr, ca. 2 Stunden, aber auch nur wegen einem Problem bei der Veam VM. Der Rest läuft einfach so durch, Updates werden automatisiert eingespielt und DATEV mach ich sowieso lieber selber.


was ein Kunde will oder braucht, einzugehen ist doch eine der Hauptaufgaben eines Dienstleisters
Kann ich dir zu 100% versichern. Ein ehemaliger Mitarbeiter hat sich selbstständig gemacht und eine Butze gekauft. Wollte nen neuen Server von seinem Dienstleister und wollte von mir eine zweite Meinung zum Angebot. Hab ihm das Supportdokument unserers Softwareherstellers geschickt, danach braucht es zwei Hardwareebenen, eine für Fileserver und Co, eine für TS. Aussage des Dienstleisters, "wir machen das schon immer so", funktionieren tut es, aber mit extremen Geschwindigkeitseinbußen.
Warum sollte das wegen open-source nicht gehen? Gerade da kann sichergestellt werden, dass die Daten bleiben, wo sie hingehören und europäische Dienstleister unterstehen auch nicht dem CLOUD Act.
Naja, wer bestätigt dir bei Linux etwas? Alleine dieser Umstand ist in meinen Augen problematisch genug, denn als Unternehmer musst du nachweisen, dass deine Software unbedenklich ist. Bei MS nimmst du die DS-Hinweise und hast deine Dokumentationspflichten erledigt, zeig mir mal dies für Linux, ich kenne es nicht und halte es von hier aus auch für schwerst bedenklich.
P.S. Ich sehe übrigens auch MacOs als schwerstbedenklich an, glaube aktuell haben alle Glück, weil bis auf ein paar Seiten Papier keiner den Datenschutz wirklich prüft. Aber wenn, ist jedweder Unternehmer mit Apple in meinen Augen Freiwild.


Das kann der Nutzer bzw die IT Abteilung selber machen oder es macht ein Dienstleister. Da bekommt man dann auch ne Unterschrift wenn benötigt.
Schwierig, bei Linux wahrscheinlich möglich es selber zu machen. Aber wieviel Aufwand soll das sein?


Das summiert sich ordentlich wenn man das alles outsourct.
Das ist so, Datenschutz, GwG, Berufsgenossenschaft, etc. liegen hier bei rund 20k im Jahr und das für irgendeinen Bullshit, der nur in ausfüllen irgendwelcher Formulare und Vorhalten von Papier besteht.


oder mit massiv gefilterten Internetzugriff
Der sollte sowieso massiv gefiltert sein, aber Sophos macht das schon.


Dann besorg Dir einen richtigen Dienstleister oder schule Dein Personal bzw schlage das Deinem Chef vor.
1.) Ich glaube, dass ich aktuell einen mehr als brauchbaren Dienstleister hab
2.) Mein Personal setze ich lieber da ein, wo sie gut sind und Umsatz machen. Dienstleister sind spezialisiert und nicht irgendwie angelernt, die machen ihre Dinge und wir unsere.
 
Schließt sich ja nicht aus, unser Dienstleister betreut ca. 100 Kunden und wir sind einer davon.
Gut, das stimmt.
Supportbedarf dieses Jahr, ca. 2 Stunden, aber auch nur wegen einem Problem bei der Veam VM. Der Rest läuft einfach so durch, Updates werden automatisiert eingespielt und DATEV mach ich sowieso lieber selber.
Dann hat sich da aber auch wirklich nicht das kleinste bisschen geändert. Das wird ja nicht jedes Jahr so sein, oder?
Kann ich dir zu 100% versichern. Ein ehemaliger Mitarbeiter hat sich selbstständig gemacht und eine Butze gekauft. Wollte nen neuen Server von seinem Dienstleister und wollte von mir eine zweite Meinung zum Angebot. Hab ihm das Supportdokument unserers Softwareherstellers geschickt, danach braucht es zwei Hardwareebenen, eine für Fileserver und Co, eine für TS. Aussage des Dienstleisters, "wir machen das schon immer so", funktionieren tut es, aber mit extremen Geschwindigkeitseinbußen.
Ich komm nicht ganz mit. Was ist jetzt die Idee des Dienstleisters des ehemaligen Mitarbeiters, was für ein Supportdokument, wo kommt euer Softwarehersteller da ins Spiel, was sind Hardwareebenen in dem Kontext?
Naja, wer bestätigt dir bei Linux etwas? Alleine dieser Umstand ist in meinen Augen problematisch genug, denn als Unternehmer musst du nachweisen, dass deine Software unbedenklich ist. Bei MS nimmst du die DS-Hinweise und hast deine Dokumentationspflichten erledigt, zeig mir mal dies für Linux, ich kenne es nicht und halte es von hier aus auch für schwerst bedenklich.
Na, der Dienstleister. Der kann genau so irgendeinen Kram schreiben, dass er ganz dolle verspricht, dass alles sicher ist und kann theoretisch sogar haarklein nachweisen, was die Software mit den Daten macht und wie sie gesichert sind. Microsoft muss man das alles einfach glauben. Je nach Vorgehen baut der sogar eine Infrastruktur für das Unternehmen auf, die dieses dann auch selber komplett einsehen kann. So was geht bei Microsoft-Diensten nur, wenn die mal wieder ihren Master-Key leaken. Bedenklich finde ich hingegen, dass man einem proprietären Anbieter einfach glauben darf, dass seine Software oder Dienste keine Verstöße begeht, obwohl das lokale Recht beim Firmensitz explizit vorschreibt, dass Zugriff ermöglicht werden muss und Leute das auch noch für sicherer halten.
P.S. Ich sehe übrigens auch MacOs als schwerstbedenklich an, glaube aktuell haben alle Glück, weil bis auf ein paar Seiten Papier keiner den Datenschutz wirklich prüft. Aber wenn, ist jedweder Unternehmer mit Apple in meinen Augen Freiwild.
Ich weiß jetzt nicht so genau Bescheid, was mit Apple diesbezüglich sein soll, aber für mich stehen die auf einer Stufe mit Microsoft.
 
@BigBoymann
Pflichte @empy , @Andreas1975 und @Poulton bei.
@empy und @Andreas1975 haben da ja bereits gute Gegenargumente eingebracht. Danke dafür! Von daher würde ich nicht extra auf Punkte eingehen wollen, würde wohl vieles sonst wiederholen.

Wenn das wahr ist, finde ich es gut und richtig. Allerdings kenne ich die gute deutsche Doppelmoral, bei Windows (wobei man dies natürlich mit nahezu jedem Thema tauschen kann) ist es in einer Diskussion total blöd, dabei hat man sich aber gerade wieder einen 24 Monate Leasing Vertrag für den Neuwagen gemacht (wobei das auch beliebig wechselbar ist)
Der Aussage, dass eine große Zahl in Deutschland nicht gerade (sinnvoll) umweltbewusst lebt, würde ich zustimmen. Insbesondere bei Autobesitz/nutzung wird das offensichtlich. Ich meine, 48 Millionen Autos gibt es in Deutschland und damit viel zu viel. Allerdings heißt das ja nicht, dass ich eine:r von dieser Menge an Autobesitzer:innen bin. Insofern wäre es besser gewesen, nachzufragen, als zu unterstellen (auch bezüglich Deiner Aussage über Smartphone, Apps, Smarthome u.ä.). Tatsächlich habe ich noch nie ein Auto besessen, nicht mal Carsharing genutzt. Ich nutze im Alltag fast ausschließlich das Fahrrad und sonst den ÖPNV. Für Urlaub/Reisen nutze ich Bus und Bahn.

Naja, wer bestätigt dir bei Linux etwas? Alleine dieser Umstand ist in meinen Augen problematisch genug, denn als Unternehmer musst du nachweisen, dass deine Software unbedenklich ist. Bei MS nimmst du die DS-Hinweise und hast deine Dokumentationspflichten erledigt, zeig mir mal dies für Linux, ich kenne es nicht und halte es von hier aus auch für schwerst bedenklich.
Ich kenne mich im Unternehmensbereich, ehrlich gesagt nicht aus. Ich würde doch aber davon ausgehen, dass alle professionelle IT-Angebote Datenschutzvereinbarungen beinhalten - auch bezüglich Linux, sonst dürften die sicher nicht in Frage kommen. Welche Einrichtung will nicht die eigenen Daten geschützt wissen? Mensch müsste sich eben professionelle Angebote anschauen. Bspw. Dell oder Tuxedo Computers bieten PCs mit Ubuntu an. Oder es gibt professionelle Linux Varianten mit Support von Suse oder Ubuntu Pro ... Die arbeiten sicher auch mit Datenschutz und Haftungsvereinbarungen - so würde ich von ausgehen, oder nicht?
 
Dann hat sich da aber auch wirklich nicht das kleinste bisschen geändert.
Naja, Änderungen sehe ich nicht als problematisch, denn es ging mir ursprünglich um den Bedarf an Softwarepflege, der bei MS aktuell wirklich gegen 0 geht. Wie es da bei Linux aussieht weiß ich nicht, aber kann mir anhand der privaten Erfahrungen kaum vorstellen, dass ein halbes Jahr ohne zusätzlichen Support möglich ist.


Was ist jetzt die Idee des Dienstleisters
Eine Physik für alles

des ehemaligen Mitarbeiters, was für ein Supportdokument,
Dokument des Softwareherstellers sagt klar, eine Physik für alles wird nicht empfohlen.

Ich nutze im Alltag fast ausschließlich das Fahrrad und sonst den ÖPNV. Für Urlaub/Reisen nutze ich Bus und Bahn.
Schwer zu glauben, aber Respekt. Glaube auch nicht, dass ich persönlich geworden bin, sondern nur geschrieben habe, was mehr als 90% der Weltbevölkerung von dem Thema halten dürfte.


Naja, die haben aber wieder die Nachteile eines Softwareherstellers. Da läuft auch die Kommerzialisierungsschiene, die hier MS zum Vorwurf gemacht wird.

Aber wirklich ein allerletzten Mal, es geht mir nicht darum Linux schlecht zu reden, sondern nur um Gründe darzulegen warum Linux ein Nieschendasein fristet und ich nicht glaube, dass sich dies in meiner Lebensspanne noch groß ändern wird. Ich weiß selber, dass Linux Vorteile bietet, nutze ja bspw. SteamOS auf dem ROG Ally.
 
Naja, Änderungen sehe ich nicht als problematisch, denn es ging mir ursprünglich um den Bedarf an Softwarepflege, der bei MS aktuell wirklich gegen 0 geht. Wie es da bei Linux aussieht weiß ich nicht, aber kann mir anhand der privaten Erfahrungen kaum vorstellen, dass ein halbes Jahr ohne zusätzlichen Support möglich ist.
Vielleicht, vielleicht nicht. Aber dabei auch nicht vergessen, wie viel Support man für die 600€ im Monat kaufen kann, die ihr zahlt. Ich denke nicht, dass das teurer sein muss.
Eine Physik für alles
Dokument des Softwareherstellers sagt klar, eine Physik für alles wird nicht empfohlen.
OK, Physik statt Hardwareebene hilft mir jetzt nicht so richtig weiter. ;) Aber ist auch nicht so wichtig. Ich nehme an, dass die Quintessenz ist, dass der Dienstleister blöd war?
Naja, die haben aber wieder die Nachteile eines Softwareherstellers. Da läuft auch die Kommerzialisierungsschiene, die hier MS zum Vorwurf gemacht wird.
Niemand hat was dagegen, dass ein Anbieter Geld mit seinen Diensten verdient und das darf statt einem Drittdienstleister auch direkt der Anbieter des Systems sein. Die Frage ist eigentlich eh immer, wie viel man zahlt, weil so richtig umsonst gibt es halt eh nichts. Man hat halt verschiedene Verhältnisse von Kosten in Form von Geld und Eigenleistung, wobei sich Open-Source-Projekte wohl oft langfristig als ingesamt günstiger erweisen. Da steckt halt auch deutlich öfter keine AG im Hintergrund, deren Investoren danach schreien, die Kunden auszupressen. Aber dafür hat man zugegebenermaßen oft eine ungünstigere Economy of Scale.

Der größere Unterschied ist aber, dass man aber auch bei kommerziellen Open-Source-Anbietern immer noch die Hoheit über seine Infrastruktur und seine Daten behalten kann. Ein amerikanischer Anbieter könnte zwar immer noch verpflichtet werden, Hintertüren einzubauen, könnte sich dann aber wohl ziemlich zügig von seiner Kundschaft verabschieden, weil das leicht nachvollzogen werden kann. Das wäre dann ironischerweise auch vermutlich ziemlich schnell nicht mehr datenschutzkonform, während intransparente Software, bei der man aus rechtlichen Gründen quasi davon ausgehen muss, dass sie nicht sicher ist, in Ordnung geht. Außerdem kann man in vielen Fällen auch einfach nur den Dienstleister wechseln, ohne die Infrastruktur auszutauschen, wenn einem der aktuelle zu blöd kommt und wenn nicht, dann ist ein Wechsel immer noch relativ leicht, weil eigentlich alles auf offenen Standards aufbaut.
 
Vielleicht, vielleicht nicht. Aber dabei auch nicht vergessen, wie viel Support man für die 600€ im Monat kaufen kann, die ihr zahlt. Ich denke nicht, dass das teurer sein muss.
Problem wäre ja, dass man auch bei Linux Geld zahlen müsste. Wo kommt der Storage her? Mail Server? Security, etc. Ich finde, das MS da durchaus nicht teuer ist. 600 EUR bei 30 x 50GB Storage, inkl. Mail Server, Defender Enterprise, SpamSchutz usw.

Ja, ich kann auch einen Apache Server setzen, ich kann Freeware für Spamschutz, Virenschutz etc nehmen, aber zumeist ist die Implementation eben nicht One Klick wie im Apple oder MS Kosmos. (Ja, Apple ist da auch sehr gut drin).


Physik statt Hardwareebene
Naja, wir nutzen drei Server, edrei physische Server, mit mehreren VMs.
Die DATEV empfiehlt schlicht (wobei sich das glaube ich aktuell geändert hat), einen Server (also Hardware) für den File Server und für je 20 Nutzer einen weiteren Server als Hardware. Der Dienstleister hat aber entgegen dieser Empfehlung einen Server angeboten (dazu eben die typische OEM Kacke) und hat am Ende sowohl den SQL File Server, als auch den Terminal Server auf einem Hardware Server.

Gehen tut das, aber eben mit exorbitant hohen Kosten.

Aber noch ein anderes Beispiel, wieviele ITler kennst du, die AMD Server verbauen?

immer noch die Hoheit über seine Infrastruktur und seine Daten behalten kann.
Out of the Box würde ich dir Recht geben. Aber auch bei MS muss ich ja Daten noch nicht in die Cloud geben und kann Telemtrie etc. per Firewall Filter komplett unterdrücken.
 
Problem wäre ja, dass man auch bei Linux Geld zahlen müsste. Wo kommt der Storage her? Mail Server? Security, etc. Ich finde, das MS da durchaus nicht teuer ist. 600 EUR bei 30 x 50GB Storage, inkl. Mail Server, Defender Enterprise, SpamSchutz usw.

Ja, ich kann auch einen Apache Server setzen, ich kann Freeware für Spamschutz, Virenschutz etc nehmen, aber zumeist ist die Implementation eben nicht One Klick wie im Apple oder MS Kosmos. (Ja, Apple ist da auch sehr gut drin).
Hardware ist nicht zwangsweise teuer. 30x50GB sind 1,5TB. Du kannst z.B. bei Hetzner Dedicated Server mit 2x4TB für deutlich unter 100€ im Monat mieten. Davon reicht dann prinzpiell einer, wenn man on-premise noch ein Backup davon stehen hat, was noch mal deutlich günstiger ist oder halt zwei an zwei verschiedenen Standorten. Ein Mailserver mit Spamfilter und eine Firewall brauchen, einmal eingerichtet, kaum noch Ressourcen oder Wartung. Was gehört sonst noch zu "Security" und "Defender Enterprise" konkret dazu?
Naja, wir nutzen drei Server, edrei physische Server, mit mehreren VMs.
Die DATEV empfiehlt schlicht (wobei sich das glaube ich aktuell geändert hat), einen Server (also Hardware) für den File Server und für je 20 Nutzer einen weiteren Server als Hardware. Der Dienstleister hat aber entgegen dieser Empfehlung einen Server angeboten (dazu eben die typische OEM Kacke) und hat am Ende sowohl den SQL File Server, als auch den Terminal Server auf einem Hardware Server.

Gehen tut das, aber eben mit exorbitant hohen Kosten.
Naja, kommt auf die Server an. Pauschal halte ich die Empfehlung aber auch für Quatsch. Hardware ist heutzutage potenziell extrem mächtig und wenn man eh schon sinnvollerweise auf virtuelle Maschinen setzt, sind mehrere Server eigentlich ein Werkzeug für Anforderungen in wirklich großen Skalen oder halt Ausfallsicherheit.
Aber noch ein anderes Beispiel, wieviele ITler kennst du, die AMD Server verbauen?
Habe ich jetzt nicht gezählt. Aber ich kenne mehrere Hoster, die AMD-Server anbieten. Ansonsten wohl jeder bessere Dienstleister, der auf die Wünsche seiner Kunden eingeht. Aber warum genau die Frage?
Out of the Box würde ich dir Recht geben. Aber auch bei MS muss ich ja Daten noch nicht in die Cloud geben und kann Telemtrie etc. per Firewall Filter komplett unterdrücken.
Naja, du hast den Storage und Mail erwähnt. Ich will ja auch nicht behaupten, dass standardmäßig alles immer abfließt, sondern nur, dass die Möglichkeit prinzipiell besteht, von daher mal theoretisch: Müssen da nicht auch Ports offenbleiben? Wer sagt, dass über einen Port 465 oder 587 nur Mailkram laufen muss?
 
Hardware ist nicht zwangsweise teuer. 30x50GB sind 1,5TB.
? Verstehe diesen Vergleich gerade nicht, es ist ein großer Unterschied zwischen Cloud Storage, der mind. hochverfügbar, bei höheren Plänen auch ausfallsicher ist und lokalem Space, der effektiv tatsächlich nichts kostet, vor allem wenn man noch Magnet bauen kann.



Du kannst z.B. bei Hetzner Dedicated Server mit 2x4TB für deutlich unter 100€ im Monat mieten
Da heißt der Feind dann Hetzner und nicht mehr Microsoft.

Nicht in den falschen Hals bekommen, finde die Diskussion hier sehr gut und sachlich, daher empfinde ich den Austausch jetzt gerade eher als spaßig. Glaube wir sind seit einigen Posts durchaus nicht weit voneinander weg. Du legst Linux gerade alles was dir einfällt positiv aus, ich negativ, glaube aber, dass wir beide wissen, dass es eher die Mitte ist.


Ein Mailserver mit Spamfilter und eine Firewall brauchen, einmal eingerichtet, kaum noch Ressourcen oder Wartung.
Sehe ich konträr, Spamfilter braucht täglich Aktualisierungen, im Bereich der Firewall ist es sicherlich weniger laufender Aufwand.


Was gehört sonst noch zu "Security" und "Defender Enterprise" konkret dazu?
Mobile Device Managment wäre zu nennen, App Management, Update Management, zentrale Verwaltung ist auch wichtig.


Pauschal halte ich die Empfehlung aber auch für Quatsch.
Jein, man muss die DATEV kennen um zu verstehen. Server können eines gut, viele Kerne auf ein Problem schmeißen. DATEV skaliert aber schlecht mit Kernen und hauptsächlich mit Takt. Wir haben drei 32 Kern CPUs verbaut, aber dafür 4,8Ghz Boost verbaut. Daher war die Empfehlung schon durchdacht, allerdings mittlerweile ein wenig an dann Rand gedrängt, da man heute auch viele Kerne und hohem Boost bekommt. Vor drei oder vier Jahren, sah das aber noch anders aus.


Aber ich kenne mehrere Hoster,
Hoster sind aber keine IT Dienstleister die Dir im Betrieb weiterhelfen und Netzwerkstrukturen aufbauen.


Ansonsten wohl jeder bessere Dienstleister, der auf die Wünsche seiner Kunden eingeht. Aber warum genau die Frage?
Mach dir mal den Spaß und schreib fünf Dienstleistern ein Szenario auf, was nur in einem Epyc enden kann. Dann warte mal auf die Angebote, du wirst überrascht sein, es werden der Erfahrung nach 5 Intel Systeme kommen.

"Haben wir immer schon so gemacht"

Was im übrigen auch den eigentlich mal angesprochenen Kern des Threads hier abbilden sollte, woher soll ein Linux Einsatz kommen? Große Softwarehersteller wie SAP, DATEV, etc. hätten die Macht es anzufordern, ansonsten müssten IT Dienstleister dies supporten und die leben zu über 90% nach dem Motto, hab ich immer schon so gemacht.


Naja, du hast den Storage und Mail erwähnt
Mir ging es darum, dass ich immer noch einen Exchange Server lokal betreiben kann. Ich muss noch nicht in die Cloud, auch wenn natürlich klar ist, dass MS das eigentlich nicht will. Dennoch hat man, nachdem man erklärt hat, dass der exchange 2019 der letzte lokale Server sein wird, den Kunden zugehört und die Exchange SE gebaut, die es weiterhin erlaubt, alle Mails lokal zu halten.
Soweit ich weiß auch mit POP Connector, also ganz ohne Umwege über MS.
 
? Verstehe diesen Vergleich gerade nicht, es ist ein großer Unterschied zwischen Cloud Storage, der mind. hochverfügbar, bei höheren Plänen auch ausfallsicher ist und lokalem Space, der effektiv tatsächlich nichts kostet, vor allem wenn man noch Magnet bauen kann.
Ich finde, dass es drauf ankommt. Doppelt ausgelegt an mehreren Locations, insbesondere wenn das Rechenzentren sind, ist auch schon sehr verfügbar und in der Praxis vermutlich kaum von Cloud Storage zu unterscheiden.
Da heißt der Feind dann Hetzner und nicht mehr Microsoft.
Hetzner ist ein deutscher Dienstleister mit Standorten in Deutschland und somit untersteht weder der Anbieter selbst noch die Standorte außereuropäischem Recht.
Du legst Linux gerade alles was dir einfällt positiv aus, ich negativ, glaube aber, dass wir beide wissen, dass es eher die Mitte ist.
Das Ding ist, das für mich diese Abhängigkeit gepaart mit quasi garantiertem Datenabfluss einfach überhaupt nicht klargeht. Ein Umstieg auf eine andere Infrastruktur ist natürlich nie reibungslos und wie schon gesagt kann man gegen die Economy of Scale eines Giganten wie Microsoft nicht immer ankommen, aber in der Praxis ist es nun mal möglich und das auch langfristig mit direkten finanziellen Einsparungen ohne praxisrelevante Einschränkungen. Und natürlich wird Microsoft auch sukzessive auf alle möglichen Arten versuchen, von dieser Abhängigkeit zu profitieren.
Sehe ich konträr, Spamfilter braucht täglich Aktualisierungen, im Bereich der Firewall ist es sicherlich weniger laufender Aufwand.
Das bietet SpamAssassin eigentlich auch.
Mobile Device Managment wäre zu nennen, App Management, Update Management, zentrale Verwaltung ist auch wichtig.
Gut, da bin ich nicht so drin.
Jein, man muss die DATEV kennen um zu verstehen. Server können eines gut, viele Kerne auf ein Problem schmeißen. DATEV skaliert aber schlecht mit Kernen und hauptsächlich mit Takt. Wir haben drei 32 Kern CPUs verbaut, aber dafür 4,8Ghz Boost verbaut. Daher war die Empfehlung schon durchdacht, allerdings mittlerweile ein wenig an dann Rand gedrängt, da man heute auch viele Kerne und hohem Boost bekommt. Vor drei oder vier Jahren, sah das aber noch anders aus.
Also man kann Nutzer auf mehrere Server verteilen, aber nicht auf mehrere Kerne, oder wie? Das wäre zwar komplett bescheuert, ließe sich aber mit virtuellen Maschinen doch umgehen. 32-Kerner sind aber auch schon ganz schön fett. Werden die überhaupt ausgelastet? Nur mit DATEV? Und ist es wirklich entscheidend, ob das jetzt mit 4 oder 5 GHz läuft? Oder meinetwegen auch 3 oder 4?
Hoster sind aber keine IT Dienstleister die Dir im Betrieb weiterhelfen und Netzwerkstrukturen aufbauen.
Dienstleister könnten sie halt nutzen. Aber gut, keine Ahnung, ich kann mir auch nur schlecht vorstellen, dass es keine Dienstleister gibt, die das auf Anfrage machen. Was haben denn die gesagt, die das nicht machen wollten, warum sie das nicht wollen?
Mach dir mal den Spaß und schreib fünf Dienstleistern ein Szenario auf, was nur in einem Epyc enden kann. Dann warte mal auf die Angebote, du wirst überrascht sein, es werden der Erfahrung nach 5 Intel Systeme kommen.

"Haben wir immer schon so gemacht"
Vielleicht hängt das ein bisschen damit zusammen, für welche Art von Infrastrukturen ihr Dienstleister sucht und welche Art von Dienstleister so was anbietet. DATEV ist ja zum Beispiel so ein Finanzding. Die Branche schätze ich als ziemlich konservativ ein.
Was im übrigen auch den eigentlich mal angesprochenen Kern des Threads hier abbilden sollte, woher soll ein Linux Einsatz kommen? Große Softwarehersteller wie SAP, DATEV, etc. hätten die Macht es anzufordern, ansonsten müssten IT Dienstleister dies supporten und die leben zu über 90% nach dem Motto, hab ich immer schon so gemacht.
Druck durch die Kunden? Nach allem, was ich über SAP gehört habe, ist das aber genau so ein Loch ohne Boden. Wenn man mal damit anfängt, kommt man da nie mehr raus, muss jeden Blödsinn mitmachen, den die sich ausdenken und bezahlt sich auch noch dumm und dämlich. Und es mag vielleicht Fälle geben, für die man das unbedingt braucht, ich glaube aber viele steigen da nur ein, weil man das halt so macht.
Mir ging es darum, dass ich immer noch einen Exchange Server lokal betreiben kann. Ich muss noch nicht in die Cloud, auch wenn natürlich klar ist, dass MS das eigentlich nicht will. Dennoch hat man, nachdem man erklärt hat, dass der exchange 2019 der letzte lokale Server sein wird, den Kunden zugehört und die Exchange SE gebaut, die es weiterhin erlaubt, alle Mails lokal zu halten.
Soweit ich weiß auch mit POP Connector, also ganz ohne Umwege über MS.
Immerhin. Aber dafür scheint man da ja schon etwas die Daumenschrauben bei den Preisen anzuziehen. Zumindest prozentual, verbindlich werden sie ja öffentlich wohl nicht. Irgendwas lässt mich vermuten, dass man dafür am Ende draufzahlt, dass man auch noch eigene Hardware stellt.
 
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