Doch, man nutzt zB. ein Dualboot, beispielsweise ein Stabiles Debian zum Arbeiten auf der einen NVME/SSD, und eine Arch basierte Distro oder gar ein pures angepasstes Arch auf einer 2ten NVME/SSD für Gaming.
Oder aber, wie ich gestern gelesen hatte, soll anscheinend aus Sicht eines Gentoo Fork "Redcore" Schreiber die Tatsache möglich sein Aktualität und Stabilität Robust zu vereinen.
Er Schreibt folgendes:
"Redcore
Linux, also Gentoo ist mit diesem System sehr einfach zu installieren und zu konfigurieren – Sie nutzen so ein aktuelles System, wahrscheinlich aktueller als Arch oder Manjaro, vor allem aber stabiler."
Der Sache sollte man einmal gründlich nachgehen und dann Erfahrungswerte austauschen, meine meinung.
linux-bibel.at
Oder das pure Gentoo, ist aber Hardcore
wiki.gentoo.org
Gentoo zum Ausprobieren: Die Gentoo-LiveDVD amd64 Minimal Installation CD amd64 LiveGUI USB Image Die Gentoo-LiveDVD (oder auch Hybrid ISO, da sie auch für USB-Sticks geeignet ist) ist ein schnell
gentoo.de
Naja, aktuell ist nicht unbedingt besser oder schneller.
Viele Regressionen fallen erst nach einiger Zeit im Einsatz auf.
Ein Dual-Boot mit unterschiedlichen Systemen ist nicht das, was ich unter "gleichzeitig" verstehe.
Neuester Shize != stabil und verlässlich.
Verlässlich ist erprobt - das genaue Gegenteil von "Neuestes Gebimsel".
Ich mag auf meinen Systemen, die ich Produktiv oder als Fall-Back einsetze, eine gewisse Stabilität und Verlässlichkeit. Die müssen laufen, wenn es drauf ankommt. Kein Gefrickel und Reparaturen. Da bin ich auch gerne bereit, Updates erst 2 bis 3 Monate später zu erhalten, wenn sie im Stable branch sind. Spielen geht auch super!
Wenn ich lese, dass im Neuesten Kernel oder Mesa Nightly ein neues Feature wie HDR oder Performance-Steigerungen umgesetzt wurden, freue ich mich drauf, was ich in naher Zukunft bald erhalten werde. Ich brauche es jetzt nicht sofort und heute.
Wenn ich in Bastelstimmung bin und tinkern will oder aus Interesse die neuesten Features erproben, DANN gehe ich auf so was - for fun. Immer bereit, in Probleme zu laufen, ihnen auf den Grund gehen oder das System reparieren oder ganz platt machen zu müssen.
Und da gebe ich Dir recht: da kann ein Multi-Boot mit 2 oder mehr System hilfreich sein. Ich erhalte die Features aber nicht gleichzeitig im selben System.
Für mich persönlich muss es nicht der letzte Schrei an Tag-0 sein, aber auch nicht was super Stabiles, das nur alle 3 Jahre updated. Ich bin so dazwischen. Ich denke, die meisten fallen in diese Kategorie.
Relativ aktuell aber erprobt und etwas abgehangen. So 3 bis 6 Monate.
Das ist dann nicht ALT oder VERALTET - wie manche das gerne bezeichnen (in ihren Augen nicht mehr einsetzbar).
Und man handelt sich weit weniger Ärger ein.
Einige Rolling-Release-Abkömmling machen das auch so, indem sie nicht den täglichen update-Zyklus von z.B. Arch fahren, sondern die Änderungen auch etwas aufschieben und dann wöchentlich oder monatlich weiterreichen.
Das reicht Dicke, meines Erachtens.