News Nitrux 3.5: Spieler sollten sich diese Linux-Distribution ansehen

Hm, hört sich gut an. Worauf basiert Nitrux denn? Arch, Ubuntu, Fedora, Debian..?

Bin seit Jahren auf Manjaro und würde gerne auf eine dieser speziellen Gaming-Distros wie z.B. Nobara wechseln. Nur läuft Manajro auf meiner neuen Kiste seit sechs Monatenr praktisch problemfrei. Darum bin ich momentan zu faul nochmal alles neu zu machen.

Auf den Zocker-Kisten werden gerade spezielle Gaming Distors Windows langfristig Verdrängen. Man kann halt Anpassungen vornehmen welche auf Windows kaum realisierbar sind. Windows muss nach der Installation ne eierlegende Wollmilchsau sein, auf der das gesamte Software-Spektrum läuft. Ist wie beim Schweizer Taschenmesser. Kann alles, aber nichts so richtig. Gegen ausgewachsene, speziell angepasste Gaming-Betriebssysteme wird Win auf Dauer nicht ankommen. Wobei das ein gigantischer Markt ist und man erst am Anfang steht.

Ich kann mich gar nicht an meinen letzten Absturz erinnern. Alles funktioniert und läuft auch Jahre später wie frisch installiert. Sollte prüfen lassen, ob nach 20 Jahren Windows-Folter Schadenersatz bei Microsoft drinn ist. :D
 
Hm, hört sich gut an. Worauf basiert Nitrux denn? Arch, Ubuntu, Fedora, Debian..?
Hab ich oben schon geschrieben:
Debian > Ubuntu > Nitrux

Bin seit Jahren auf Manjaro und würde gerne auf eine dieser speziellen Gaming-Distros wie z.B. Nobara wechseln. Nur läuft Manajro auf meiner neuen Kiste seit sechs Monatenr praktisch problemfrei. Darum bin ich momentan zu faul nochmal alles neu zu machen.
Tu's nicht.
Warum solltest Du? Wenn doch Manjaro anstandslos läuft. Du wirst durch Nitrux keine merklichen Vorteile haben.

Auf den Zocker-Kisten werden gerade spezielle Gaming Distors Windows langfristig Verdrängen.
Glaub ich auch nicht. Die Masse und der Community-Rückfluss machen da eher das Rennen.
Gamerdistros sind nur eine temporäre Erscheinung mit gewissen bleeding-edge-Optimierungen, die den Gamern wichtig sind. Die werden dann aber alsbald auch auf den anderen Distros umgesetzt und schon ist der Unterschied verpufft.
 
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Will in den nächsten Semesterferien mal Linux ausprobieren.
Was eignet sich für Spieler am meisten?
Hatte eigentlich Nobara im Sinn, davon schwärmt Sven ja regelrecht. Das hier klingt aber auch gut.
Hatte letzte Semesterferien erste Gehtversuche mit Mint, aber die sind krachend gescheitert

Das mit dem rolling Release ist aber auch so ne Sache. Wenn diese Distro hier das nicht kann, wie siehts dann aus wenn ich in 2 Jahren ein neues Spiel spielen will? Kann ich die erforderlichen Proton/Mesa/etc sachen auf dem alten Linux installieren oder muss das dann in einer neuen Version neu installiert werden? Mit rolling Releases hat man nicht dieses Problem (falls es überhaupt eins ist) oder?
Ganz ehrlich?
Ist eigentlich egal.
Bin aktuell auf Kubuntu und spielt sich genau gleich wie unter Nobara oder sonst was.

Der Unterschied ist meist im Homöopathischen Bereich oder liegt darin was die Distrus von Haus aus mit bringen.

Mein Tipp daher: Such dir weniger eine Distru zum zocken sondern viel mehr eine die dir gefällt.
Mint war zum Beispiel nie mein Fall. Tuxido / KDE Neon / Kubuntu dafür schon umso mehr.

Als Umsteiger gibt es da ganz andere viele kleine Baustellen (auch teils je nach Distru) über die man vorher nicht mal gedacht hätte, mit denen man sich dann beschäftigt. Ein Spiel zum Laufen zu bringen ist da inzwischen die doch recht kleinere Hürde.
 
Wieso? Ein LTS-Linux muss doch nicht zwangsläufig auf einen LTS-Kernel setzen?
Siehe u.a. auch RHEL und SLES.
Auch Ubuntu hatte z.B. in der 18.04 den 4.15 Kernel genutzt, welcher auch kein LTS Kernel ist.
Debian würde mir noch einfallen, was von LTS Kernel zu LTS Kernel springt. Ansonsten noch welche mit einen recht spezifischen Einsatzzweck: Oracle Linux mit UEK, Amazon Linux und VMware Photon OS.

Debian > Ubuntu > Nitrux
Ubuntu hat mittlerweile solch ein Eigenleben entwickelt, dass es nicht mehr viel mit dem eigentlichen Debian gemeinsam hat.
 
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Aber ich brauche dann zum spielen zwingend Steam und muss es auch da kaufen?
Das kann ja dann auch nicht die Lösung sein.
AH! Eine Sache fällt mir gerade ein, die unter Linux tatsächlich Probleme macht und meines Wissens bis heute nicht funktioniert:
Microsoft Store Games
:klatsch:
:motz:

Wer sich damit versklavt hat, der muss die Kette wohl durchtrennen und dieses Schiff zurücklassen.
 
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Glaub ich auch nicht. Die Masse und der Community-Rückfluss machen da eher das rennen.
Gamerdistros sind nur eine temporäre Erscheinungen mit gewissen bleeding-edge-Optimierungen, die den Gamern wichtig sind. Die werden dann aber alsbald auch auf den anderen Distros umgesetzt und schon ist der UNterschiied verpufft.

Naja, auf "Tails" schon mal nicht. Und warum sollte z.B. "Heroic" auf Manjaro oder Ubuntu vorinstalliert sein? Oder warum sollte man bei gängigen Distros den Kernel auf Gaming optimieren? Kann man natürlich alles machen, aber warum?

Als Zocker bevorzuge ich statt einem halbherzig angepasstem Fedora dann doch lieber ein professionell angepasstes Nobara. Viele Leute Zocken doch gar nicht auf Linux und auch sonst nicht. Stell dir mal vor was mit dem Ruf von Fedora oder Debian passiert, wenn dort Reccurcen und Zeit investiert werden, damit z.B. 3D Shooter besonders schnell drauf laufen? (Was ich natürlich begrüßen würde. :D )

Linux ist eben auch und vor allem zum Arbeiten gedacht und geschätzt. Gaming ist nur eine kleine Fraktion bei Linux und braucht eben nicht auf jeder Distro gleich gut möglich sein, im Gegensatz zu Windows...
 
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Siehe u.a. auch RHEL und SLES.
Auch Ubuntu hatte z.B. in der 18.04 den 4.15 Kernel genutzt, welcher auch kein LTS Kernel ist.
Debian würde mir noch einfallen, was von LTS Kernel zu LTS Kernel springt. Ansonsten noch welche mit einen recht spezifischen Einsatzzweck: Oracle Linux mit UEK, Amazon Linux und VMware Photon OS.
Da is er ja, der Fachmann :kuss:

Ubuntu hat mittlerweile solch ein Eigenleben entwickelt, dass es nicht mehr viel mit dem eigentlichen Debian gemeinsam hat.
Jo, im Weitesten hast Du Recht.
Trotzdem gehört es zum Debian-Familien-Zweig ;)

Und warum sollte z.B. "Heroic" auf Manjaro oder Ubuntu vorinstalliert sein?
Braucht man das vorinstalliert? Über die Software-Stores (heute sagt man glaub "App"?) ist es easy integrierbar.
Die Launcher sind bei Windows doch auch nicht vorinstalliert.
Nimm nur dass, was du brauchst und lass den Rest weg. Per default alles für alle Fälle zu haben ist sooo "Windows" ;)

Oder warum sollte man bei gängigen Distros den Kernel auf Gaming optimieren? Kann man natürlich alles machen, aber warum?
Sollte man? Auch dazu habe ich ganz am Anfang bereits was geschrieben. Read up man! :D

Als Zocker bevorzuge ich statt einem halbherzig angepasstem Fedora dann doch lieber ein professionell angepasstes Nobara.
Ja, als Zocker vielleicht noch. Bei anderen überwiegen andere Überlegungen auf einem eher Produktivsystem mit Gaming am Rande. Und jenachdem, wieviel Du Dich damit auseinandersetzen willst oder Stabilität/anderes wichtiger wird.
Die Sachen, die damals noch Pop!_OS oder jetzt Nobara so speziell gemacht haben und bleeding-edge für gaming, werden längst standardmäßig auch von anderen angeboten.
Die Unterschiede sind anfangs noch da und stoßen eine neue Tür auf. Aber schon bald tummelt sich alles auf der anderen Seite ...

Linux ist eben auch und vor allem zum Arbeiten gedacht und geschätzt. Gaming ist nur eine kleine Fraktion bei Linux und braucht eben nicht auf jeder Distro gleich gut möglich sein, im Gegensatz zu Windows...
Linux ist als Hobby zum Spass gestartet und soll offen und flexibel sein. Du kannst es Richtung Sicherheit trimmen, oder auf Neuesten Quatsch, auf Produktivität oder zum Basteln und Experimentieren nehmen, um Deine Freiheit, Unabhängigkeit und Privatsphäre auszuleben oder einfach nur als stabile Basis, möglichst klein auf Embedded und IOT oder Groß auf Superrechnern, in der Raumfahrt, auf dem Handy ... Du kannst als Herdentier Schutz und Komfort Default in der Gruppe suchen oder als Einzelgänger Dein eigenes individualistisches Ding ...

Das Hauptziel ist, dass es OpenSource und frei verfügbar ist.
(Ja, ich weiss ... Linux ist nur der Kernel. GNU/Linux ... ).

Jede Distro hat ihre ganz eigenen Visionen und Ideen, "wofür sie da sind". Und sei es nur zum Scherz oder als Proof-of-Concept.

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@PCGH_Sven Du hast auch nicht erwähnt, dass Nitrux systemd-free und immutable ist.
 
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@PCGH_Sven Du hast auch nicht erwähnt, dass Nitrux systemd-free und immutable ist.
Systemd-free oder nicht halte ich insbesondere im Bezug auf ein Gaming-System und sogar ganz allgemein für relativ belanglos.

Wird sich oft dran aufgehangen, mir persönlich erschließt sich da nicht.

Immutable finde ich ganz spannend und werde ich bei der nächsten News berücksichtigen.

Danke für dein Feedback mein Freund.

Liebe Grüße Sven
 
Wieso? Ein LTS-Linux muss doch nicht zwangsläufig auf einen LTS-Kernel setzen?
Muss natürlich nicht, bietet sich aber irgendwie ja schon an.
Schau Dir mal vergangene Ubuntu-LTS-Releases an.
Hast Recht. Scheinbar wird bei Ubuntu der Kernel auch in LTS-Versionen regelmäßig geupgradet. Auch wenn neuere Kernel nicht zwingend die Kompatibilität brechen müssen, bleibt dann für mich die Frage, warum man dann überhaupt die LTS-Version nutzen sollte. Für mich war maximale Kompatibilität zur Ausgangslage und damit nicht zuletzt die gleiche Kernel-Minor-Version, irgendwie der Hauptgrund und -sinn, eine LTS-Version zu nutzen. Aber gut, wird dann andere Dinge geben, die sich zwischen den Point-Releases ändern, die man dann beibehalten kann. Oder werden neuere Nicht-LTS-Kernel nur genutzt, wenn die Hardware das erforderlich macht? Ich wäre aber auch skeptisch, jetzt schon den 6.8er in der Produktion zu nutzen, aber bei Servern bin ich eh Team Debian.
Als 6.5er Kernel EOL wurde, stand der 6.6er LTS als upgrad zur Verfügung. Später wurde dann weiter der 6.7er unterstützt. Nehme mal an, dass dann 6.8 kam, als der EOL wurde und der 6.9er schon in den Startlöchern steht.
Ganz im Sinne von HWE.
Das immer ein neuer Kernel zur Verfügung steht, wenn der letzte EOL geht, sollte natürlich auf die eine oder andere Weise sichergestellt sein. Und da die Lebenszyklen kürzer als der Releasezyklus von Ubuntu ist, ist auch nachvollziehbar, dass es pro Ubuntuversion auch mehrere Kernelversionen geben muss. Naja, einerseits sind die LTS-Versionen ja auch normale Versionen und es wäre auch merkwürdig, wenn Nicht-LTS-Nutzer dann immer ein halbes Jahr auf dem gleichen Kernel bleiben müssten, andererseits passen regelmäßige Kernelwechsel nicht so recht in mein bisheriges Bild eines LTS-OS. Ist aber auf jeden Fall gut zu wissen. :)
Laut Release-Notes ist der GA-Kernel bei 24.04 dann der 6.8.0-31. Wer weiss, vielleicht halten sie ja tatsächlich an diesem dauerhaft fest.
Ja, es hat es wohl auch schon gegeben, dass Canonical einen Kernel im Alleingang weiterunterstützt hat. Das erinnert mich aber ein bisschen an diese Owncloud-Situation, wo der Hersteller auch im Alleingang eine veraltete PHP-Version für seinen Owncloud-Container maintainen will. Nun ist Canonical vermutlich größer, aber ich hätte bei sowas trotzdem kein sonderlich gutes Gefühl.
Undervolting ala MSI Afterburner kriegst Du auf Linux auch hin, nur halt nicht mit MSI Afterburner.
Mit einer Nvidiakarte ist man wohl schon ziemlich verloren. GWE ist quasi tot.
AH! Eine Sache fällt mir gerade ein, die unter Linux tatsächlich Probleme macht und meines Wissens bis heute nicht funktioniert: Microsoft Store Games
Gut, bei denen muss man sich ja schon fragen, ob die dem Prädikat "funktional" unter Windows überhaupt gerecht werden.
Die Sachen, die damals noch Pop!_OS oder jetzt Nobara so speziell gemacht haben und bleeding-edge für gaming, werden längst standardmäßig auch von anderen angeboten.
Naja, die Bleeding Edge ist halt immer einen Schritt voraus. Das gehört für mich zum normalen Trade-Off zwischen aktuell und stabil und wie eigentlich immer investiert man in den Extremen oft viel für wenig Gegenwert. Da muss jeder sein Optimum finden.
 
Scheinbar wird bei Ubuntu der Kernel auch in LTS-Versionen regelmäßig geupgradet.
Das hängt davon ab, ob HWE aktiv ist oder nicht. Bei der Desktop-Variante von Ubuntu LTS ist er standardmäßig aktiv, bei der Server-Variante wird man bei der Installation explizit danach gefragt, ob er aktiviert werden soll oder nicht.
Code:
#Ubuntu LTS Generic Kernel installieren
sudo apt install --install-recommends linux-generic
#Aktivieren das grub beim booten angezeigt wird
sudo nano /etc/default/grub
##Dort timeout-Style von hidden auf menu sowie timeout von 0 auf 10 setzen, speichern, schließen und anschließend im Terminal
sudo update-grub
#einmal reboot und den Generic Kernel im Grub auswählen
#HWE Kernel entfernen. Die Ubuntu Version an die von einem genutzte anpassen, ebenso die Kernel-Version entsprechend anpassen.
sudo apt remove --purge linux-generic-hwe-22.04 linux-oem-22.04 linux-hwe-* linux-oem-* linux-modules-6.5* linux-modules-6.5.0-* linux-modules-6.5.0-*

Siehe zu HWE auch:
https://ubuntu.com/about/release-cycle#ubuntu-kernel-release-cycle
https://ubuntu.com/kernel/lifecycle
https://www.thomas-krenn.com/de/wiki/Ubuntu_LTS_Hardware_Enablement_Stack

Ich wäre aber auch skeptisch, jetzt schon den 6.8er in der Produktion zu nutzen, aber bei Servern bin ich eh Team Debian.
Das aktuelle Proxmox 8.2.1 nutzt standardmäßig einen etwas angepassten Ubuntu 6.8 Kernel.
 
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AH! Eine Sache fällt mir gerade ein, die unter Linux tatsächlich Probleme macht und meines Wissens bis heute nicht funktioniert: Microsoft Store Games
:klatsch:
:motz:

Wer sich damit versklavt hat, der muss die Kette wohl durchtrennen und dieses Schiff zurücklasse
Ja gut, da hab ich wenig bis nichts.
Gamepass unter Linux wid wohl nichts werden :devil:
Ging mir eher um GoG , Epic oder MMORPG's die meist einen eigenen Launcher haben.
 
Das hängt davon ab, ob HWE aktiv ist oder nicht. Bei der Desktop-Variante von Ubuntu LTS ist er standardmäßig aktiv, bei der Server-Variante wird man bei der Installation explizit danach gefragt, ob er aktiviert werden soll oder nicht.
Da du da einigermaßen drinzustecken scheinst: Hast du eine Ahnung, warum mir bis zumindest letzter Woche auf einer Ubuntu-"Desktop"-Installation noch nicht das Upgrade auf die 24.04 angeboten worden sein könnte? Ich habe es schlußendlich über die Devel-Option installiert, habe mich aber gewundert, weil das ja angeblich Ende April rausgekommen ist. Aber auf der anderen Seite ist es noch Kernel 6.8.0 und ich habe jetzt schon an ein paar Ecken mitbekommen, dass manchmal gerne auf einen ersten Patch gewartet wird.
 
Upgrades von einer LTS Version auf die nächste, wurden bisher erst beim erscheinen vom ersten Point Release angeboten.
Ich war vorher auf 23.10. Gilt das vielleicht allgemein? Ich muss ganz ehrlich zugeben, dass mir nicht mal bewusst war, dass es zwischen den halbjährlichen Releases überhaupt noch was außer Sicherheitspatches gibt, auch wenn ich mich manchmal gewundert habe, dass da doch schon viel geupdatet wird.
 
Das berüchtigte zweischneidige Schwert der Vielfalt bei Linux.
Die x-te Distro "speziell für Spieler". :fresse:

Verstehe ich auch nicht, 99% ist dann von Distro X kopiert, ein paar neue Pakets hier, neues Wallpaper, ein paar UI Changes hier und schon ist es Distro Z.

Wenn Du Debian basiertes Linux willst, nimm Debian.
Wenn du Archlinux basiertes Linux willst, nimm Archlinux
Wenn du Redhat willst, nimm Fedora.
Suse, nimm Suse.

Alle anderen braucht kein Mensch.
 
Gilt das vielleicht allgemein?
Eigentlich nicht aber gerade mal rumgeäugelt:
Derzeit noch von 23.10 auf die 24.04 geblockt wegen Problemen beim Upgrade mit python. Siehe den darin genannten und verlinkten Bug 2058227.
 
Verstehe ich auch nicht, 99% ist dann von Distro X kopiert, ein paar neue Pakets hier, neues Wallpaper, ein paar UI Changes hier und schon ist es Distro Z.
Kann sein, kann aber auch deutlich mehr sein.
Wenn Du Debian basiertes Linux willst, nimm Debian.
Wenn du Archlinux basiertes Linux willst, nimm Archlinux
Wenn du Redhat willst, nimm Fedora.
Suse, nimm Suse.

Alle anderen braucht kein Mensch.
Ich will mal sehen, wie du aus einem Debian mal eben ein Ubuntu oder Mint machst. Oder aus Arch ein Manjaro. Oder aus Redhat ein CentOS oder AlmaLinux. Das ist alles schon ein bisschen mehr als nur ein paar kleine Änderungen. Dazu noch die ganzen spezialisierten Distros für NAS, Raspis oder andere kleinere Geräte...
Derzeit noch von 23.10 auf die 24.04 gelockt wegen Problemen beim Upgrade mit python. Siehe den darin genannten und verlinkten Bug 2058227.
Ah, OK. Ich hatte natürlich auch mal geschaut, aber dein Fund ist vielleicht auch ein bisschen in der Flut an Treffern untergegangen, in denen es um den Umstieg vor dem Releasetermin ging.
 
Weißt du, ob man dann mit Windows und Linux auf die gleichen Steam Spiele Installationen zugreifen kann? Oder muss man für Linux die Spiele neu installieren?
Wie meinen? Bei Dual Boot? Die Dateien sind grunsätzlich die selben. Müsste halt eine eigene Platte sein die von beiden eingebunden werden kann (NTFS oder exFAT)
Ist der Kernel 6.8 nicht diese Woche erst als EOL eingestuft worden?
Es wurde 6.9 releast. Vorläufig ist 6.8 mWn noch unterstützt. Es gibt bei Linux immer wieder Kernelversionen, die "veraltet" sind aber immer noch maintained werden, sprich Sicherheits- und unbedingt notwendige Updates. Der älteste derzeit müsste 4.4 sein (Jänner 2016, bis 2026; "SLTS" genannt) So wie bei Windows ja Win 10 immer noch upgedatet wird obwohl 11 draußen ist.
Aber selbst wenn EOL, ein Upgrade auf 6.9 ist auch keine Arbeit.
Gerade für Leute mit aktueller Hardware vor allem bei Laptops ist diese aktualität leider dringend nötig damit überhaupt alles einigermaßen läuft.
Das ist für mich auch die letzte große Baustelle. Da liegt aber der Ball primär bei den Hardwareproduzenten. Wenn ein nicht unerheblicher der Hardware mühsam reverse-engineered werden muss um dafür Linux-Treiber zu entwickeln dauert es naturgemäß etwas länger bzw. ist die Auswahl von Haus aus eingeschränkt. Aber grundsätzlich bekommt man auch absolut neue Hardware bei den richtigen Produzenten (Lenovo, Framework, Tuxedo, System76, etc.)
Max Payne 2. Läuft gar nicht wegen des Alters des Games, ich hatte es mir für Steam gekauft. Als ich fast am Ende vom Game angelangt bin, ist es mir ohne Grund abgestürzt. Kompatiblitäts Modus hat da (Nicht) weitergeholfen. Deshalb habe ich mir das Game für ps2 noch einmal gekauft.
Kompatibilitäts-Modus? Du meinst unter Windows läuft es nicht?
Gerade bei älteren Games bist du mittlerweile mit Linux oft besser dran. Spiele zum Beispiel Klassiker wie Black&White 2 oder Völker 2 mittels PlayonLinux. Unter Win10 waren die nicht vernünftig zum Laufen zu bekommen.
Nein das Problem sitzt nicht vor dem PC. Ich hatte es doch selber ausprobiert. Auf der steam Seite zu Max Payne 2 ist nur von Windows 2000 und Windows XP die Rede
Kaufst du deine Druckerpatronen auch nur vom Originalhersteller? :ugly:
Das ist nämlich dasselbe Prinzip.
Okay, ich werde es testen. Unter einer virtuellen Maschine. Falls es nicht klappt. Funktioniert es nicht.
Bei einer virtuellen Maschine hast du keine reguläre Grafikkarte... :wall:
3D Anwendungen laufen da in der Regel von Haus aus nicht (egal ob Linux oder Windows), und wenn dann mit absolut grottiger Performance.
Wenn du es wirklich testen willst, flash dir einen USB Stick mit halbwegs vernünftiger Geschwindigkeit.
Aber ich brauche dann zum spielen zwingend Steam und muss es auch da kaufen?
Das kann ja dann auch nicht die Lösung sein.
Proton ist grundsätzlich offen und kann auch für Nicht-Steam-Titel und Launcher verwendet werden. Bei Steam hat man halt den meisten "Komfort"
So funktioniert meine G13 leider nicht unter Linux. Es gibt zwar ein paar sehr alte Projekte, die Tastenprogrammierung erlauben, die zum laufen zu bringen ist ein Abenteuer für sich und die GUI meist grausig - sofern sie eine haben.
Weiß zwar nicht, ob eigene Macro-Tasten unterstützt werden, aber in den Gnome Tastatureinstellungen kann man sich grundsätzlich diverse Macros und Kürzel anlegen.
Ich kaufe trotzdem alles bei GOG, was auch nur irgendwie dort verfügbar ist/wird.
GOG hat mich halt mit ihren leeren Versprechungen betreffs Launcher verloren. Lieber machen sie GOG Galaxy 2 mal neu. Und trotz Mono für Mac keine Linux-Version...
Wer Nvidia Karten nutzt alle Nvidia Features nutzen will, immer Day-One dabei sein will, HDR VRR problemlos nutzen will und auch noch UNDERVOLTING ala MSI Afterburner voraussetzt, ist schlicht bei Linux falsch.
Du beschreibst hier glaub ich auch eine 4% Nische :ugly:
AH! Eine Sache fällt mir gerade ein, die unter Linux tatsächlich Probleme macht und meines Wissens bis heute nicht funktioniert:
Microsoft Store Games
:klatsch:
:motz:

Wer sich damit versklavt hat, der muss die Kette wohl durchtrennen und dieses Schiff zurücklassen.
Ich glaub die 5-6 Leute weltweit werden wohl in den sauren Apfel beißen müssen. :devil:
Systemd-free oder nicht halte ich insbesondere im Bezug auf ein Gaming-System und sogar ganz allgemein für relativ belanglos.

Wird sich oft dran aufgehangen, mir persönlich erschließt sich da nicht.
systemd verfolgt einfach eine Designphilosophie die sich mit dem "Ur-Linux" nicht 100% verträgt. Es hat schon seinen Grund, warum Torvalds und Poettering sich nicht unbedingt riechen können. Die Philosophie hinter systemd war bspw. auch der Grund, warum der xz-Exploit funktioniert hätte.
Verstehe ich auch nicht, 99% ist dann von Distro X kopiert, ein paar neue Pakets hier, neues Wallpaper, ein paar UI Changes hier und schon ist es Distro Z.

Wenn Du Debian basiertes Linux willst, nimm Debian.
Wenn du Archlinux basiertes Linux willst, nimm Archlinux
Wenn du Redhat willst, nimm Fedora.
Suse, nimm Suse.

Alle anderen braucht kein Mensch.
Jein, verschiedene Distros und Ableitungen haben mitunter schon ihren Sinn und Zweck. Allerdings nicht, wenn ich dasselbe wie Distro A, B und C mache, mit 1-2 geringen Änderungen. Das kann man dann auch über den Installer regeln.
 
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