Nikon D4S: 16,1 Megapixel, ISO 409.600, 11 Bilder Pro Sekunde, 6.149 Euro

Klingt fast wie ein Nachtsichtgerät... :ugly:

Wobei ich es schade finde das es nicht auch eine "Tageslicht/Studioversion" mit mehr Auflösung und dafür geringerer Empfindlichkeit gibt. Bis zu über 50 Megapixel sollten heute bei Vollformatkameras technisch machbar sein wenn man sich die Pixeldichte von Handy- und Kompaktkamerasensoren ansieht die teilweise schon fast am Abbe-Limit schrammen. Leider scheuen die Hersteller den Bau solcher Sensoren, vermutlich weil immer die "Allzwecktauglichkeit" im Vordergrund steht.
 
Jop. Das ist ein Nachtsichtgerät. :-D
Die Auflösung für solch eine Kamera in dem Preissegment finde ich auch unterirdisch, da hätte man durchaus auch einen besseren Kompromiss finden können.

MfG
 
Die Zielgruppe für diese Kamera braucht aber nicht mehr Megapixel! Warum sollte die Auflösung dann unterirdisch sein? Die Auflösung reicht locker für große Drucke, ist schon fast zu viel für viele Objektive und erst recht zu viel für die Medien in denen die Bilder meistens veröffentlicht werden ;) Und Bilder mit "geringer" Auflösung können viel schneller verarbeitet werden, was den Sportfotografen zu Gute kommt.
 
Bedienbarkeit ist subjektiv.
Da gehe ich noch mit dir mit.

AF ist gleichwertig,
Nein. D4(s) hat genau wie die 1Dx noch eine komplett andere AF-Strategie (Farbkontrastbasiert) als die 5D3. Dazu kommt ein besserer Spot-AF und (wieder wie die 1Dx) werden die Objektive (bzw deren AF-Antriebe) mit einer höheren Stromstärke versorgt, was die Geschwindigkeit minimal erhöht (im DSLR-Forum gibts dazu nen riesen Thread zwischen 7D und 1D4 (und noch einen älteren aus Zeiten der 1d2n)- nur gerade zu faul zu suchen).

hi perf. im praktischen Bereich auch,
Naja, kommt auf den Anspruch an. Die Sony-Sensoren liefern gerade im High-ISO-Einsatz nochmal mehr Dynamik als die Canon-Sensoren.

max. Auflösung ist bei der m3 besser.
Kaum der Rede wert. Beides für den zeitkritischen Einsatz in der Pressefotografie schon eher zu hoch. Man mag es kaum glauben, aber in manchen Stadien/Arenen gibt es schon Probleme ein 900px-Kantenlänge-JPG über mobiles Internet rauszujagen. Dazu kommt die Dauer des Transfers zwischen Speicherkarte und Laptop, die Verarbeitungszeit in Lightroom, die Dauer des Exportierens, ...

Beide sind sehr wertig verarbeitet.
Die Topmodelle von Canon und Nikon dazu noch einmal deutlich besser abgedichtet. Dazu der stabilere Body von 1D* / D*(s/x) im Vergleich mit deinem Beispiel 5D3 mit BG.

Bleiben die max Bilder pro Sekunde, wobei man da den Auflösungsunterschied berücksichtigen muss. Aber da ist die D4 schon deutlich besser aber rechtfertigt das den enormen Preisunterschied und generell die sehr hohen Preise in dem Segment?

MfG
Als Resümé bleibt da eigentlich nur die Frage, ob du schon mal ein jeweiliges Topmodell und deinen Vergleichsbody relativ zeitnah zum Vergleich in der Hand und im Praxiseinsatz hattest ;)...
 
Genau so gut könntest du die Mitdiskutanten bezüglich des Resumées fragen. ;-)
Das ändert aber nichts an meiner Feststellungen das die Kamera Preise überzogen sind.

Thema AF. Diese sind bei der 1dx und der Mark 3 identisch, lediglich die Optik davor und die Signalverarbeitung sind unterschiedlich. Auch hier kann man die Frage stellen ob die 2 Blendenstufe beim AF den Mehrpreis rechtfertigen. Selbst in einschlägigen Foren(dforum, traumflieger) wird festgestellt das der Mehrwert der 1dx gegenüber der Mark 3 nicht mehr gegeben ist.

Thema MP. Klar brauchen PFotografen nicht so viele Px aber das kann man einstellen und die 1dx macht es diesbezüglich auch besser.

High-ISO. Ein Vorteil ja, auf dem Blatt aber in den von dir beschriebenen Szenarien setzt man das dann wie genau ein? Relevant dürften da wohl eher die Rauschwerte in praxisnahen Anwendungsfällen sein und das ist bestimmt nicht ISO 100.000 plus und selbst das ist noch zu hoch. :ugly:

Mein Resumée lautet von daher immer noch. Mehrpreis ja, ohne Frage aber welchen benefit erhalte ich gegenüber der Mark 3 der diesen 100%igen Aufschlag rechtfertigt?

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
Thema AF. Diese sind bei der 1dx und der Mark 3 identisch, lediglich die Optik davor und die Signalverarbeitung sind unterschiedlich.

Canon USA schrieb:
[...]when in AI Servo AF… the EOS-1D X can tie in its 100,000 pixel RGB metering sensor to the AF system and read where a subject is based on its color, size and shape, and “tell” the AF system which AF points to use as the subject moves around the frame. This is called EOS iTR — Intelligent Tracking and Recognition.

Canon USA schrieb:
EOS-1D X adds new “-1” and “-2” settings to extend AF stability with subjects moving at continuous, steady speeds. These also help AF not be slightly thrown-off by sudden but minor changes when focus-tracking a distant subject.

Canon USA schrieb:
AI Servo 2nd Image Priority expands its range of choices with new “-2” (maintain fastest possible fps speed during a shooting sequence) and “+2” (slow down or even stop continuous shooting until sharpness is confirmed) settings.

Mal davon ab, dass die 1Dx einen eigenen Prozessor für den AF hat (2x DIGIC5+) und die 5D3 die Aufgaben des AF (Tracking) auf den "normalen" Prozessor (1xDIGIC5+) legen muss... Merkt man schon ;).

aber welchen benefit erhalte ich gegenüber der Mark 3 der diesen 100%igen Aufschlag rechtfertigt?

Eine höhere Zuverlässigkeit im rauen Alltagseinsatz in der Pressefotografie. Siehe oben (Abdichtung zum Bleistift). Aber ich glaube, wir beginnen hier eine Diskussion auf AMD/Nvidia-Niveau. Zur Info: Ich besitze und arbeite auch (mit) Canon.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein das ist mit Nichten eine Sympathie Diskussion. Mir geht es nur darum das die Kameras in dem Segment lange nicht mehr die benefits mit sich bringen, welche einen 100%igen Aufschlag rechtfertigen. Ich sehe das ja ansonsten genau so und bin mir auch über die Anwendungsszenarien im Klaren, es steht halt nur nicht mehr der Preis im Verhältnis zu der gebotenen Mehrleistung. Das war zu mindestens früher eher der Fall, vor allem als digitale Kameras mit Profiqualität noch ein echtes Novum waren.

MfG
 
Also ich finde den Aufpreis mehr gerechtfertigt, als er es bei der D2Xs war. Die hat(te) noch einen APS-C Sensor und selbst ein paar Jahre ältere Kameras wischen heute mit der den Boden. Bei einem fünftel des Preises (UVP). :ugly: Mal abgesehen von den typischen High-End-Merkmalen (z.B. Gehäuse), die man auch in weiteren sieben Jahren in keiner anderen Kamera für deutlich weniger Geld finden wird.
 
Die Zielgruppe für diese Kamera braucht aber nicht mehr Megapixel!

Das kann schon sein...

Aber es gibt !keine! Vollformat Kameras die die technischen Möglichkeiten in Sachen Auflösung ansatzweise ausreizen. Leider. Das es die D4S nicht besser oder eher nicht anders macht kann man speziell dieser kaum vorwerfen aber ich denke doch das es da eine große Lücke gibt.
 
Naja, zeige mir ein Objektiv welche die 36MP einer D800 nur ansatzweise auflöst :schief: Das Otus von Zeiss erreicht eine sehr gute Auflösung, ebenso das 200mm F/2. Beide kosten ein Schweinegeld und können trotzdem nicht so fein auflösen wie es der Sensor erlauben würde.
Wer mehr MP braucht, kauft sich halt eine Mittelformatkamera. Das Geld wird man dann ja haben, wenn man riesige Plakate druckt ;)
 
Naja, zeige mir ein Objektiv welche die 36MP einer D800 nur ansatzweise auflöst :schief: Das Otus von Zeiss erreicht eine sehr gute Auflösung, ebenso das 200mm F/2. Beide kosten ein Schweinegeld und können trotzdem nicht so fein auflösen wie es der Sensor erlauben würde.
Wer mehr MP braucht, kauft sich halt eine Mittelformatkamera. Das Geld wird man dann ja haben, wenn man riesige Plakate druckt ;)

Exakt, und deshalb war die D800 für mich nie eine Option, schon gar nicht um meine D700 dadurch zu ersetzten. Das würde ich erst machen wenn Nikon den Sensor der D4 in das Gehäuse der D800 packt und ein gutes AF Modul spendiert. Deshalb würde auch eine D600 nie in Frage kommen.
 
Naja, zeige mir ein Objektiv welche die 36MP einer D800 nur ansatzweise auflöst :schief: Das Otus von Zeiss erreicht eine sehr gute Auflösung, ebenso das 200mm F/2. Beide kosten ein Schweinegeld und können trotzdem nicht so fein auflösen wie es der Sensor erlauben würde.
Wer mehr MP braucht, kauft sich halt eine Mittelformatkamera. Das Geld wird man dann ja haben, wenn man riesige Plakate druckt ;)
Dennoch spricht in dem Segment nichts gegen eine höhere Auflösung. Für Pressefotografie oder Ähnliches kann man diese ja dann herunter stellen. Das Pendant von canon zu dieser hier macht es ja auch besser. Und ich hab auch noch nen Klischeespruch. Wer solche HighISO will kauft sich ein Nachtsichtgerät. :ugly:

MfG
 
1. Höhere Auflösung -> kleinere Pixel -> weniger Lichteinfall -> schlechtere Low Light Performance
2. Höhere Auflösung -> mehr Pixel -> größere Dateien -> längerer Upload/Download
3. Höhere Auflösung -> größere Dateien -> Buffer schneller voll -> kürzere Bilderserien
...

Es gibt genügend Gründe für DIESE Zielgruppe für eine geringere Auflösung. Es gibt auch noch viele Fotografen die auf die D3s schwören, welche "nur" 12 MP besitzt. Ausserdem sehen die Samplebilder der D4s bei ISO 102,400 echt brauchbar aus für Zeitungen etc. ;)
 
1. Höhere Auflösung -> kleinere Pixel -> weniger Lichteinfall -> schlechtere Low Light Performance
2. Höhere Auflösung -> mehr Pixel -> größere Dateien -> längerer Upload/Download
3. Höhere Auflösung -> größere Dateien -> Buffer schneller voll -> kürzere Bilderserien
...

Es gibt genügend Gründe für DIESE Zielgruppe für eine geringere Auflösung. Es gibt auch noch viele Fotografen die auf die D3s schwören, welche "nur" 12 MP besitzt. Ausserdem sehen die Samplebilder der D4s bei ISO 102,400 echt brauchbar aus für Zeitungen etc. ;)
Ich schrieb doch bereits das ich mir über die Anwendungsszenarien bezüglich der Auflösung bewusst bin. Es spricht aber nichts gegen die Möglichkeit das nach Bedarf einzustellen. Oder soll ich mir ernsthaft extra eine andere Kamera für Produkt Fotografie kaufen, wenn ich doch beides haben kann?

@ISO
Welche Anwendungsszenarien benötigen eigentlich ISO 100.000?

MfG
 
Zuletzt bearbeitet:
@ISO
Welche Anwendungsszenarien benötigen eigentlich ISO 100.000?

MfG

Zum Beispiel Blaulichtdokumentation mitten inner Nacht. Beispiel von neulich: Kollege wird zu nem Großbrand eines Sägewerks im Nachbardorf gerufen, darf aber trotzdem nicht nah heran, es ist saukalt (->zittern) und Stativeinsatz durch Bodenbeschaffenheit und viel Verkehr um ihn herum nicht möglich. Damit er nicht nur ein oranges Leuchten in der Bildmitte auf dem Foto hat und durch zittern nix verwackelt war das eine H-Stufe an der 1Dx...
Klar, Preise gewinnst du damit dann nicht mehr. Aber besser ein verrauschtes Bild als gar keins. Das Bild ging glaube ich dann auch durch die Medien in Deutschland...
 
Und da reichen nicht die max Standard Einstellungen 25.600?

Das 100k ISO Bild würde ich gerne sehen. Ist das möglich?

MfG
 
Ja, das sind m. M. n. auch realistische Einsatzszenarien für solche ISO Einstellungen aber bei 100.000 mag mir nicht so richtig eine in den Sinn kommen, es sei denn man muss mit nem lichtschwachen Zoomobjektiv stark heranzoomen aber das sollte ja jemand der solch eine Kamera besitzt dann eh nicht haben?!?

MfG
 
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