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Neues System will nicht

fackz

Schraubenverwechsler(in)
Aloa!

Habe mir vor einigen Tagen neue Hardware für gut 470 Euro geholt:

CPU: AMD Phenom II X4 955 3.20GHz
Mainboard: AsRock M3A770DE AMD770 AM3 ATX
Grafikkarte: 1024MB HIS Radeon HD 5770 GDDR5
RAM: 2x2048MB Kit Mushkin PC3-10666 1333MHz CL9
Festplatte: 750GB Seagate ST3750640NS Barracuda 16MB 7200 U/min SATA

Als Netzteil fungiert mein altes Be-quiet mit 350Watt

Soweit so gut.

Nach stundenlangen schrauben, stecken und prüfen musste ich jetzt feststellen, dass wenn ich dem ganzen Power gebe zwar alle Lüfter anspringen und sich auch alles nett anhört, sonst aber leider gar nichts passiert (kein Signal am Monitor, BIOS startet wohl auch nicht).

Da die Grafikkarte (und die Festplatte natürlich auch) noch mit meinem alten Board kompatibel sind kann ich diese als Fehlerquelle schonmal auschließen, da sie in der Konfiguration funktionieren (und die Festplatte damit sowieso nichts zu tun haben dürfte). Ebenso kann ich sicher gehen, dass der Monitor funktioniert.

Also, was läuft falsch?

Weiterhin habe ich festgestellt, dass auf meinem Mainboard in der Nähe der CPU kein 4-Pol-Stecker zu finden war, sondern ein 8-Pol-Stecker. Mein altes Netzteil bietet aber leider kein solches 8-poliges Kabel, jedoch steht im Handbuch des Mainboards, dass man ebenso den 4-Pol-Stecker verwenden könnte, hab ich also zusätlich zum normalen 24-Pol-Stecker verbunden.

Dennoch funktioniert hier gar nichts.

Liegts vielleicht am Netzteil? Zu wenig Watt? Oder kann es sein, dass eine der Komponenten kaputt ist (RAM, CPU)? Der RAM scheint aber kompatibel zum Mainboard zu sein (sagt zumindest einer in den Kundenbewertungen hier, der den gleichen RAM auf dem gleichen Board benutzt). RAM Riegel habe ich auch in allen erdenklichen Kombinationen und Slots ausprobiert, CMOS resettet, Boardbatterie rausgenommen und das MB hat definitiv kein Kontakt zum Gehäuse.

Bin echt überfragt und hoffe ihr könnt mir helfen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Du könntest mal probieren alle Laufwerke und externe Komponenten sowie alle unnötigen Steckkarten zu entfernen. Das NT sollte reichen.
Ansonsten alles ausbauen, nochmal zusammen stecken und mal außerhalb des Gehäuses probieren.
 
Ja, ist alles bereits schon ab. Hab' eigentlich nur die CPU, RAM und Grafikkarte angeschlossen (und die 24-Pol- und 4-Pol-Stromkabel natürlich).

Wie gesagt, RAM schon 1000 mal rumgesteckt, CPU hab ich 2 mal neu drauf gesetzt und die Grafikkarte ersetze ich immer wieder durch meine alte um zu gucken ob das vielleicht geht.

Mainboard läuft ebenfalls bereits außerhalb des Gehäuses.

Aber danke für den Ratschlag!
 
Also, was läuft falsch?

Weiterhin habe ich festgestellt, dass auf meinem Mainboard in der Nähe der CPU kein 4-Pol-Stecker zu finden war, sondern ein 8-Pol-Stecker. Mein altes Netzteil bietet aber leider kein solches 8-poliges Kabel, jedoch steht im Handbuch des Mainboards, dass man ebenso den 4-Pol-Stecker verwenden könnte, hab ich also zusätlich zum normalen 24-Pol-Stecker verbunden.
Vielleicht den 4poligen Stecker mal in die 4 anderen freien stecken?

RAM auch mit nur einem einzigen Riegel versucht?

Alle Kabel sitzen fest?

Gabs nen Beep-Ton?

Anderes Testmainboard da?
 
Den 4-poligen Stecker kann man nur in eine Seite stecken (ist auch die Seite die im Handbuch beschrieben wird).

Hab' auch beide Riegel mal einzeln probiert. Kein Erfolg.

Kabel sitzen bombenfest (auch mehrmals ab- und drangesteckt).

Beep-Ton gibt's leider nicht, da mein Speaker wohl oder übel kaputt ist.

Zum Mainboard sei gesagt, dass das bereits mein 2tes "neues" Mainboard ist. Zuvor hatte ich dieses hier. Da gab's allerdings die gleichen Probleme und ich dachte, dass entweder das Mainboard defekt wäre oder aber der RAM nicht kompatibel wäre. Deswegen hab' ich mir das neue geholt. Beim alten Mainboard gab es aber trotz funktionierendem Speaker (vom Kollegen geliehen, hat er wieder mitgenommen) kein Beep. Deswegen dachte ich auch das Mainboard wäre vielleicht defekt.
 
Weiterhin habe ich festgestellt, dass auf meinem Mainboard in der Nähe der CPU kein 4-Pol-Stecker zu finden war, sondern ein 8-Pol-Stecker. Mein altes Netzteil bietet aber leider kein solches 8-poliges Kabel, jedoch steht im Handbuch des Mainboards, dass man ebenso den 4-Pol-Stecker verwenden könnte, hab ich also zusätlich zum normalen 24-Pol-Stecker verbunden.

Das man den 4 Pol verwenden kann heist ja nicht das er reicht...
 
Ich weiß ja gar nicht ob der RAM funktioniert. Aber irgendwie darauf wird's ja wohl hinauslaufen, dass ich schön hin- und herschicken kann.

Vielen Dank für eure Ratschläge!
 
Tach!

War heute beim örtlichen "PC-Reperatur-Service" mit der Bitte doch mal kurz ein anderes Netzteil und RAM anzuschließen. Hat beides nicht geholfen (einen Speaker hatten sie auch da, der aber nichts von sich gab).

Dementsprechend packe ich gerade das Packet zum Rücksenden und hoffe, dass ich beim nächsten Kauf einfach mehr Glück habe.

Danke für die Hilfe!
 
Dann kanns eigentlich nur mehr an der CPU liegen. ;)
Sonst wurde ja mittlerweile alles durchgetestet?
 
Hab' heute die Teile (Mainboard, RAM und CPU) zurückgeschickt mit der Bitte den Warenwert gemäß FAR zurückzuerstatten. Bei Board und RAM war das wohl kein Problem (scheinen also in Ordnung zu sein). Bei der CPU teilte man mir an der Hotline aber mit, dass diese einen "mechanischen Defekt" aufweist und mir deshalb ohne Reperatur oder Erstattung zurückgeschickt wird.

Jetzt frag' ich mich natürlich was das soll! Ich bezahl doch nicht für einen defekten Artikel. Bin bei der Installation auch sehr vorsichtig vorgegangen. Habe denen auch 'ne Mail dazu geschrieben:



Guten Tag!

Gestern schickte ich Ihnen ein Sendung mit 3 Artikeln (Mainboard, Speicher, CPU) zurück. Offenbar war die CPU, die ich von Ihnen erhalten habe defekt (2 verschiedene Mainboards ausprobiert, 3 verschieden RAM-Module ausprobiert, 3 Netzteile ausprobiert, trotzdem kein Starten möglich).

Nun wurden mir die Kosten für das Mainboard und den RAM gemäß FAR zurückerstattet, was ich auch so im Reklamationsschreiben vermerkte, an der CPU stellte man jedoch, wie man mir an der Reklamationshotline mitteilte, einen mechanischen Defekt fest und wurde mir ohne Reperatur zurückgeschickt.

Da ich bei der Installation mit äußerster Vorsicht vorgegangen bin, gehe ich davon aus, dass es nicht mein Verschulden war, dass die CPU beschädigt wurde.
An dieser Stelle möchte ich auch ihr Widerrufsrecht zitieren:

"Für eine durch die bestimmungsgemäße Ingebrauchnahme der Sache entstandene Verschlechterung müssen Sie keinen Wertersatz leisten."

Meine Frage ist also:

Ist es möglich die CPU nun wieder zu Ihnen zurückzuschicken und eine Gutschrift (oder auch Austauschartikel) zu erhalten?


Nachfolgend finden Sie noch einige Details zum Auftrag

Mit freundlichen Grüßen



Auf die Mail wurde mir lediglich zurückgeschrieben, dass das "leider nicht möglich wäre" und ich doch bitte Verständnis haben sollte.

Und jetzt? Was machen? Wie seht ihr das?
 
Das einzige was du machen kannst ist mit einem Anwalt und vielen Paragraphen, bzw. Gesetzestexten (Käuferrecht) oder Verbraucherschutzzentrale, in deinem Rückschreiben oder Telefonat drohen Sie wegen defekt verkauften Artikeln anzuzeigen. Hau einfach mal bisschen auf die Kacke wenn du da anrufst und lass dich da gleich zum Chef durchstellen. Das hilft oftmals.
Falls dies nicht lappen sollte suche dir einen Anwalt und guck was Ihr da machen könnt.
Dann mal viel glück....
 
Zuletzt bearbeitet:
Hey!

Hab' heute die CPU wiederbekommen. In der Rechnung steht, dass die Pins verbogen wären aber davon kann ich beim besten Willen nichts entdecken. Ich mein das müsste ja ziemlich offensichtlich sein, aber da is alles kerzengerade.


Hier mal ein Foto:

http://img.photobucket.com/albums/v200/trygoon/2010-03-15150349.jpg

EDIT:
Oh, da siehts mans sogar. Ganz rechts unten. Ma gucken was sich da machen lässt.
 
Zuletzt bearbeitet:
jap, ganz rechts ist ein Pin verbogen ...

Du könntest versuchen den mit viel feingefühl und einer spitzen Pinzette wieder geradezubiegen ... Wenn das nicht klappt brech ihn ab und probiers ohne den Pin, vielleicht hast du Glück ...
 
richtig ganz rechts ist einer ,
wenn cpu und mainbord heiraten mußte du auf den dreieck achten .
eins verstehe ich nicht normal wenn ein pin nicht 100 % nicht in sein loch drin ist müßte eigentlich mehrere pins verbogen sein
ausserdem du bekommst dann den mainboard haken nicht geschloßen .
normal wenn du den grade biegst müßte es hinauen

wie lange ist des denn her gekauft hast .

welche shop ist das denn

dann soll der shop mal das beweisen das du das angeblich warst mit den pin .

anderfalls kanns du noch ja schreiben das du in PC GAMES hardware forum tätig bist und von der materie auf den neuesten stand bist.

zuerst ist das schon schlechte werbung für den shop .
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn der Shop mir ein vermeintlich schon beschädigtes Produkt zurcükschicken würde, würde ich sofort anrufen und die Sache klären. ggfls mit Anwalt.
E-Mails schreiben bringt kaum was... als ob man gegen eine Wand reden würde.
€: versuch mal den Pin gerade zu biegen!
 
Hey!

Hab' den Pin wieder einigermaßen hinbekommen. Sieht ganz gut aus. CPU sitzt jetzt auf dem Mainboard (hab' noch eins hier).

Wenn ich jetzt den PC anmache (allerdings ohne RAM, aber mit Grafikkarte) kommt sogar ne BIOS-Fehlermeldung über den PC-Speaker. 1x lang und 2x kurz.

In fast allen Listen von BIOS-Fehlermeldungen steht aber, dass das auf einen Grafikkartendefekt hindeutet. Hab alles überprüft, die Grafikkarte(n) funktioniert/funktionieren. Naja, werd's dann wohl einfach mal mit RAM ausprobieren, den ich mir bestellen werde, sobald mein Geld wieder da ist 8[.
 
Kannst du dir denn erklären, weiso der Pin verbogen war?
Hattest du dir die CPU sorgfältig angeguckt, bevor du sie in den Sockel gesetzt hast?
Wenn dir der verbogenen Pin da schon aufgefallen wäre, hättest du die CPU sofort zurück schicken können. Wäre bei der Reklamation einfacher, denn man wüsste dann, dass der noch nie verbaut wurde.
 
Ja, hab' ich mir auch gedacht. In meinem euphorischen Hochgefühl hab ich aber ehrlich gesagt nicht drauf geachtet, ob da schon was verbogen war, hab' aber auch keine Ahnung wie ich das verbockt haben soll. Das System is ja relativ simpel und würde nicht sagen, dass ich da irgendeinen Kraftaufwand betrieben hätte.

Wenn sie jetzt nicht funktioniert kann ich die CPU ja immer noch zu AMD schicken, die das dann vllt. repairieren. Vom verbogenen Pin wissen die ja nichts :D
 
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