Neuer Mac Pro mit Ivy Bridge EP und "thermal core"

AW: Neuer Mac Pro mit Ivy Bridge EP und "thermal core"

Es ist doch erstmal egal, ob Single-Sockel oder nicht, ob ich nun 2x6 Kerne habe oder 1x12 kommt schließlich aufs gleiche raus... RAM-mäßig sind 32GB garantiert möglich, auch 64GB sollte Apple realisieren können (der alte Mac Pro hat max. 64GB RAM, ich denk nicht dass sie den unterbieten werden). Den Prozessor gibt es aktuell noch gar nicht im Einsatz, da kann man die Leistung schlecht beurteilen, ich glaube jedenfalls nicht, dass er lahm sein wird... Außerdem wurde auf der Keynote angemerkt, dass man doch in Richtung OpenCL arbeiten sollte, wenn die Grafik dann mit eingespannt wird, sollte das erstmal reichen^^
Bezüglich der Sache mit den Lanes, man weiß doch gar nicht, was Apple da einbaut, ich denke mal, wenn die schreiben 6x TB2.0 dann wird das so stimmen, sonst haben sie (besonders in den USA) schnell ne Klage am Hals, von daher, es sind noch keine genaueren Spezifikationen bekannt (Chipsatz, Zusatzchips etc.), ich würde da etwas abwarten, bevor man sagt, es geht nicht... Selbst zur CPU gibt es bis jetzt kaum Infos... Vielleicht gibts auch nen neuen Intel-Chipsatz (http://www.pcgameshardware.de/Mainb...ntel-X99-Sockel-2011-Ivy-Bridge-EP-1058288/)?
Zur Erweitbarkeit auch wieder, es ist bis jetzt noch nicht bekannt, wie Apple das lösen will, womöglich gibts ja externe Cases mit PCIe-Anschlüssen realisiert über TB 2.0 (wie gesagt, ich gehe davon aus, dass das mit 6x TB2 schon stimmt), die Leute bei Apple haben sich schon ein interessantes Gehäusekonzept ausgedacht, ich denk nicht dass sie die Erweitbarkeit völlig außer Acht gelassen haben...
Schleifen Thunderbolt-Monitore nicht das TB-Signal weiter durch, sodass man Hardware auch daran anschließen kann? Dann hätte man doch mit den "nur" 6 Ausgängen keine Probleme...
 
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Es ist doch erstmal egal, ob Single-Sockel oder nicht, ob ich nun 2x6 Kerne habe oder 1x12 kommt schließlich aufs gleiche raus... RAM-mäßig sind 32GB garantiert möglich, auch 64GB sollte Apple realisieren können (der alte Mac Pro hat max. 64GB RAM, ich denk nicht dass sie den unterbieten werden). Den Prozessor gibt es aktuell noch gar nicht im Einsatz, da kann man die Leistung schlecht beurteilen, ich glaube jedenfalls nicht, dass er lahm sein wird... Außerdem wurde auf der Keynote angemerkt, dass man doch in Richtung OpenCL arbeiten sollte, wenn die Grafik dann mit eingespannt wird, sollte das erstmal reichen^^
Bezüglich der Sache mit den Lanes, man weiß doch gar nicht, was Apple da einbaut, ich denke mal, wenn die schreiben 6x TB2.0 dann wird das so stimmen, sonst haben sie (besonders in den USA) schnell ne Klage am Hals, von daher, es sind noch keine genaueren Spezifikationen bekannt (Chipsatz, Zusatzchips etc.), ich würde da etwas abwarten, bevor man sagt, es geht nicht... Selbst zur CPU gibt es bis jetzt kaum Infos... Vielleicht gibts auch nen neuen Intel-Chipsatz (Plant Intel den X99-PCH für den Sockel 2011?
Du verstehst es wohl nicht. Es gibt MEHR als nur Apple. Dell, HP, SuperMicro und IBM bieten dann 2x12 CPU-cores an, und 2xY GB an Speicher, halt einfach das DOPPELTE von Apple, und wie man Apples Preise kennt wahrscheinlich sogar noch billiger...

Zur Erweitbarkeit auch wieder, es ist bis jetzt noch nicht bekannt, wie Apple das lösen will, womöglich gibts ja externe Cases mit PCIe-Anschlüssen realisiert über TB 2.0 (wie gesagt, ich gehe davon aus, dass das mit 6x TB2 schon stimmt), die Leute bei Apple haben sich schon ein interessantes Gehäusekonzept ausgedacht, ich denk nicht dass sie die Erweitbarkeit völlig außer Acht gelassen haben...
Apple will NICHT das du aufrüstest... Das ist schon lange ihr Konzept. Deswegen kannst du auch keine normale GPU und nicht mal normale Festplatten teilweise verbauen... Apple will das nicht, weil Sie daran dann ja nichts verdienen...

Und nochmals. Es ist technisch einfach nicht möglich 6 TB2.0 Anschlüsse mit voller Bandbreite anzubinden. Dafür hast du einfach nicht genug Lanes...
Zudem wären 3 Controller extrem teuer und auch extrem Stromhungig..

Schleifen Thunderbolt-Monitore nicht das TB-Signal weiter durch, sodass man Hardware auch daran anschließen kann? Dann hätte man doch mit den "nur" 6 Ausgängen keine Probleme...
[/quote]
Ja, aber dann wird X Bandbreite für die Monitorausgabe belegt...

Nach 2 Monitoren bleibt also so gut wie nichts übrig.
 
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Mag sein aber ich erinnere mich an Grafikkarten in externen Gehäusen welch über TB angeschlossen wurden?!
 
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Mag sein aber ich erinnere mich an Grafikkarten in externen Gehäusen welch über TB angeschlossen wurden?!

Das ist noch Zukunftsmusik bzw. gerade erst in der Mache!
-Bedenke Thunderbolt 2 hat maximal etwa 10Gibit pro Kanal, also 20Gbit/s, also 2,5GB/s maximal. Aktuelle Grafikkarten bringen über 80GB/s. Merkst du den unterschied? Mit Thunderbolt 2 kannst du nicht einmal eine Mittelklasse-Karte auslasten.

Noch dazu macht es sich Apple zu einfach:

-Erst alle Anschlüsse weglassen, dann aber auf externe Anbieter schieben.

Warum man das Design so komprimiert, wenn man am Ende doch wieder alles über Strippen dranhängen soll?
--> Antwort: Gewinnmaximierung für Apple(!)

Meiner Meinung nach wird die Idee des "Mac Pro" hiermit endgültig begraben. Eine Workstation zum Wegwerfen braucht niemand! In der Geschäftswelt werden PCs für Laufzeiten von teilweise bis zu 10 Jahren angeschafft. Dieses Modell hält keine 5 Jahre durch ohne hoffnungslos veraltet zu sein.

Aber als Profi-Anwender ist man das mittlerweile von Apple ja gewöhnt -> siehe XServe-Reihe und Mac OS-X Server - beides von heute auf morgen eingestellt und die Kunden im Regen stehen lassen.
 
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Dieser "12Kerner" ist doch nur ein Hexacore mit HT oder ist da wirklich ein 12Kerner verbaut?

Es ist von einem echten Dodecacore auszugehen. Die scheint Intel jedenfalls eh als erstes bringen zu wollen und bislang hat Apple auch ausschließlich reale Kernzahlen vermarktet.


Das hier ist ja nur noch ein Single-Sockel, und dann auch nur 4 DIMMs.... Man ist also bzgl RAM SEHR! beschränkt. Das wird so manchem sauer aufstoßen.

Bislang hatte man auch nur einen Slot pro Kanal. Schlecht - ja. Schlechter - nein.

Ebenso die geringe CPU-Leistung dadurch, das man eben kein dual-Sockel System hat.

Stellt sich halt die Frage, ein wie großer Teil der potentiellen Kundschaft diese Leistung braucht. Single-CPU-Workstations haben jedenfalls definitiv ihren Markt.

Apple hat hier auch nur eine extrem kleine Käuferschaft im Auge. Nämlich die Nutzer, die einen Single-Arbeitsplatz-Rechner brauchen. Anschließen an ein Firmennetzwerk usw wird da nämlich zum Grauß...

Das gilt nicht nur "hier", sondern für alle Apple Produkte. Spätestens seit dem die Server-Sparte eingestellt wurde, gibt es keine Möglicheit mehr für große Mac-only-Netzwerke und Mischbetrieb ist nach meiner Erfahrung (= bin ich froh, dass ich unser Firmennetz nicht administrieren muss) ein Graus.

Was mich wundert ist die Aussage bzgl 6x TB. Das kann gar nicht funktionieren... Die beiden GPUs brauchen schon 32 Lanes, bleiben also noch 8 von der CPU und 8 vom Chipsatz übrig. Daran musst du aber dann noch die SSD hängen, also min 2 3.0 Lanes weg, ich geh aber eher mal davon aus, dass das über den Chipsatz läuft. Zusammen mit USB, Netzwerk usw sollte dann der Chipsatz wegfallen bzgl Lanes. Man hat also noch 8GB/s über die CPU-PCI-E Lanes.

2x SSD, 1x LAN, 1x USB3 - bleiben noch 4 vom Chipsatz und 8 von der CPU. Genug für drei Controller mit je zwei Ports.
Davon abgesehen kann auch Apple schlicht einen Switch einsetzen.

Das sind 64 GBit/s. Das würde gerade mal für TB1 mit seinem 10GBit/s reichen, und ich geh mal nicht davon aus, das apple die 20GBit/s auslassen wird.

Es ist sicherlich nicht davon auszugehen, dass du alle Ports zeitgleich mit 20 GBit/s belasten kannst. Aber daumen*pi 80 GBit/s an externen Schnittstellen (+USB +LAN) sind trotzdem weit vor allem, was man bislang gesehen hat. Ich sehe da wesentlich eher ein Problem, genug Geräte zu finden, die man tatsächlich gebrauchen kann ;)

Im Prinzip ist es aber auch EGAL! Denn das ist gar nicht alles nutzbar! Man hat ja keine Anschlüsse für Displays, außer die "TB" Ports. Man muss also schonmal 1-6 Ports wegrechnen für die 2-6 Monitore, die man ansteuern wird. Kommt halt echt darauf an, welche Monitore man verwenden wird.

Monitore mit Displayport sind Pflicht, und dann am Besten noch mit der Fähigkeit für DaisyChain.

Apple wird die garantiert gerne einen Stapel Thunderbolt-Displays verkaufen (in Anbetracht dessen, dass es Zeit für ein Refresh wäre, vermutlich sogar eine breite Auswahl) ;)

Ja, aber bei einer Workstation will ich was anderes...

DU willst das. Ich will auch bei nem Handy was anderes, als n iPhone, bei nem Notebook was anderes als ein MBair und bei ner Maus was anderes, als eine Magic Mouse, etc. ...
Zu begrüßen ist es aber trotzdem, dass es all diese Produkte gibt, denn einige Ideen sind wirklich gut und wenn nie jemand damit anfängt, kann sie sich auch niemand abgucken. Und die Leute, die genau sowas wollen, sind sowieso glücklich. Es bleibt abzuwarten, wieviele das im Vergleich zu dir sind.

Das Ding kann man wirklich NULL! aufrüsten, sprich du bist quasi schon mal verdammt dazu dir einen TB-NAS zu holen, der dir dann rum steht. So da haste dann vielleicht 5 Platten drin, das wars auch schon. Am Besten gleich 2-3 Stück von den Dingern hinstellen, damit du auch vernünftig Grafik und vor allem Video-Bearbeitung mit Rohmaterial machen kannst. Bei Animationsfilmen usw wirds schon wieder doof. Das arbeitest du meist zusammen, und hast nen zentralen speicher....

Wieso wird es doof, wenn du einen dezentralen Speicher hast? Genau dafür ist das Ding hier perfekt geeignet, da es seine Bandbreite eben nicht im inneren versteckt. Und ne 0,5 bis 1 TB SSD dürfte mehr als genug sein, um die gerade bearbeitete Einheit intern zu cachen.

Und GENAU hier ist das Apple System mal richtig scheise.... Du hast nur zwei Popellige 1GBit/s Lan Anschlüsse, und keine Möglichkeit ne andere Netzwerkkarte für 10/40/100 GBit/s Ethernet/Infiniband noch rein zu packen, um eine schnelle Anbindung ans Firmennetz zu haben. Damit verkommt das Ding halt wirklich zum Single-Place-Rechner.

ThunderLink | Thunderbolt to Fibre Channel Desklink Device | ATTO
Das hat mich jetzt 20 Sekunden Googlen gekostet...
Und wenn ich bedenke, was für massive Probleme du beim Einsatz von Glasfaserverbindungen in Endnutzerumgebungen bei verschiedenen Anlässen heraufbeschworen hast, dann sollte die Verwendung einer elektrischen Schnittstelle für den letzten Meter ja sogar in deinem Interesse sein.

Weiterer Vorteil in Kombination übrigens:
Der Admin kann das ganze Ding einfach mitnehmen (und das sogar ohne sich körperlich zu belasten) und ein anderes für hinstellen, weil die Daten eh extern sind und selbst die schlampigste Putzfrau keine Kontakt-bedrohen Zustände hinter dem Rechner hinterlassen kann.

Und was auch noch viele stören wird ist die Tatsache, dass man seine teuren Capturing-erweiterungskarten nicht mehr verwenden kann :daumen2: Und dim profibereich gibt es inzwischen SO MANCHE! PCI-E Erweiterungskarte für spezielle Aufgaben... Das kann man alles nicht nutzen...

diesmal 15 Sekunden Google:
ExpressBox 3T | Magma

Das Ding ist doch echt NUR noch ein Prollteil für Leute, die auf "Oh man ich bin der ober coole Grafiker und entwerfe ganz stylische Sachen"-Typ machen... :kotz: Wirklich ARBEITEN kannste mit dem Ding doch aber echt nur noch mit Einschränkungen.


Ich kann dein Gemecker echt nicht nachvollziehen. Sicher:
Das Ding zu erweitern wird noch teurer, als es zu kaufen. Der resultierende Arbeitsplatz hat mindestens genauso viele Nach- wie Vorteile gegenüber einem gefüllten Tower.
Aber sag nicht, es ginge nicht. Es geht auf anderen Wege - und genau das meine ich mit interessant. Was daran letztlich die Nachteile wert ist, soll der Markt entscheiden, aber Apple ist eben eine der wenigen Firmen, die sich überhaupt noch traut, es auzuprobieren, anstatt das alte mit ner neuen Nummer zu versehen.


Wie es um das Netzteil steht möchte ich gar nicht wissen:ugly:

Was soll das Problem mit dem Netzteil sein? Soweit ich das sehe, darf es sich zwischen die RAM-Slots kuscheln.
 
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Das letzte OS-X Server kam mit Snow Leopard - vor 4 Jahren. Seitdem gibt es nur noch Add-Ons für das normale Mac OS (in wie weit die den Job machen: K.A.)

Das ist noch Zukunftsmusik bzw. gerade erst in der Mache!
-Bedenke Thunderbolt 2 hat maximal etwa 10Gibit pro Kanal, also 20Gbit/s, also 2,5GB/s maximal. Aktuelle Grafikkarten bringen über 80GB/s. Merkst du den unterschied? Mit Thunderbolt 2 kannst du nicht einmal eine Mittelklasse-Karte auslasten.


Über 80 GB/s? Die Grafikkarte, und vor allem deren Schnittstelle, würde mich mal interessieren. Alle, die ich kenne, hängen bestenfalls an einem 15,8 GB/s PCIe3 Interface und sind froh, wenn sie daran mess- geschweige denn spürbar schneller arbeiten, als einem 8 GB/s PCIe2x16 Interface.
Zugegebenermaßen ändert das wenig daran, dass ein einzelner TB Anschluss eher in der Größenordnung von AGPx8 liegt (was für alles außer Spielen, sehr extremes CAD und einige gpGPU-Aufgaben aber reicht - und man darf nicht vergessen, dass die ersten zwei High-End-GPUs schon im Mac stecken), aber du übertreibst ein bißchen ;)
 
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Auf der Keynote wurde gesagt, der Mac Pro wird bis zu 3 4k Displays unterstützen. Diese werden zusammen mit dem Mac Pro erwartet.
 
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Ich bin sicher, das Teil wird ein voller Erfolg.

In den klassischen Einsatzgebieten für den Mac Pro spielt die interne Erweiterbarkeit nur eine Nebenrolle.
Festplatten einbauen? Hier werden keine großen Datengräber gebraucht. Schnelle Raid Systeme mit der nötigen Kapazität musste man auch vorher schon extern anschließen.
Das Design ist genial. Das Kühlkonzept ebenfalls.
Da es 32GB und ich glaube inzwischen auch 64GB Riegel gibt, passt da auch genug Speicher rein.
Thunderbold Peripherie gibt es jede Menge, nur sieht davon der typische PC Nutzer nicht viel, weil er die ja auch nicht braucht.
Darunter auch Gehäuse für PCIe Karten (z.B. von Silverstone).
Und es wird auch nicht lange dauern, da kommt die erste Peripherie in optisch passenden Gehäusen.

Ich kenne die typischen, professionellen Anwender für Apple Produkte. Habe ein paar Jahre Vertrieb in einem Systemhaus hinter mir und hauptsächlich Apple Rechner, Sun Server und Raid Systeme verkauft und installiert. Wer schon mal in der einen oder anderen großen Werbeagentur war oder in einem Laden wie Das Werk, wird wissen wovon ich rede.
 
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Das gilt nicht nur "hier", sondern für alle Apple Produkte. Spätestens seit dem die Server-Sparte eingestellt wurde, gibt es keine Möglicheit mehr für große Mac-only-Netzwerke und Mischbetrieb ist nach meiner Erfahrung (= bin ich froh, dass ich unser Firmennetz nicht administrieren muss) ein Graus.
Ja ist es... Es macht NUR ÄRGER!

Es ist aber noch halbwegs machbar.

2x SSD, 1x LAN, 1x USB3 - bleiben noch 4 vom Chipsatz und 8 von der CPU. Genug für drei Controller mit je zwei Ports.
Davon abgesehen kann auch Apple schlicht einen Switch einsetzen.
Das ist halt die Frage. Ich bezweifle stark, dass die Switches einbauen. Ich seh da nicht wirklich die Möglichkeit, das wirklich unter zu bringen.

Apple wird die garantiert gerne einen Stapel Thunderbolt-Displays verkaufen (in Anbetracht dessen, dass es Zeit für ein Refresh wäre, vermutlich sogar eine breite Auswahl) ;)
Definitiv, aber das kann doch wohl nicht Sinn der Sache sein, dass man sein komplettes Equipment auf den Müll schmeisen kann...


DU willst das. Ich will auch bei nem Handy was anderes, als n iPhone, bei nem Notebook was anderes als ein MBair und bei ner Maus was anderes, als eine Magic Mouse, etc. ...
Zu begrüßen ist es aber trotzdem, dass es all diese Produkte gibt, denn einige Ideen sind wirklich gut und wenn nie jemand damit anfängt, kann sie sich auch niemand abgucken. Und die Leute, die genau sowas wollen, sind sowieso glücklich. Es bleibt abzuwarten, wieviele das im Vergleich zu dir sind.
Klar, aber hier ist es einfach zu extrem, und das ohne Not. Das gesamte System wird einfach extrem teuer, und das ohne jedwede Not... Vor allem, die ganzen TB Controller verschlingen Strom, verschlechtern die Latenzen und bedeuten auch noch zusätzliche Ausfallmöglichkeiten -.-

Wieso wird es doof, wenn du einen dezentralen Speicher hast? Genau dafür ist das Ding hier perfekt geeignet, da es seine Bandbreite eben nicht im inneren versteckt. Und ne 0,5 bis 1 TB SSD dürfte mehr als genug sein, um die gerade bearbeitete Einheit intern zu cachen.
Weil die Anbindung zu gering ist mit den beiden 1GBit/s Ethernet ports.

ThunderLink | Thunderbolt to Fibre Channel Desklink Device | ATTO
Das hat mich jetzt 20 Sekunden Googlen gekostet...
Und wenn ich bedenke, was für massive Probleme du beim Einsatz von Glasfaserverbindungen in Endnutzerumgebungen bei verschiedenen Anlässen heraufbeschworen hast, dann sollte die Verwendung einer elektrischen Schnittstelle für den letzten Meter ja sogar in deinem Interesse sein.
Gut kannte ich nicht. Ist aber auch ganz schön teuer, und schafft auch wieder nur 8GBit/s, also wieder ein ganz schöner Leistungsverlust. Scheinen auch LC oder SC STecker zu sein. Davon geht man eigentlich weg. Dazu ist das Ding für die gebotene Leistung auch wieder heftig teuer, aber immerhin 8GBit/s schafft man. Das ist immerhin etwas, aber eben im Vergleich zu nem 40GBIt/s NIC wieder ziemlich lahm.

Bzgl Glasfaser im Allgemeinen. Es ist halt schon ein Unterschied, ob ich es als USB-Ersatz, oder als feste Netzwerkverbindung, die ich praktisch nie ändere, verwende.

Zudem ist die Lösung eben wieder ziemlich teuer, und man ist ziemlich eingeschränkt.

Weiterer Vorteil in Kombination übrigens:
Der Admin kann das ganze Ding einfach mitnehmen (und das sogar ohne sich körperlich zu belasten) und ein anderes für hinstellen, weil die Daten eh extern sind und selbst die schlampigste Putzfrau keine Kontakt-bedrohen Zustände hinter dem Rechner hinterlassen kann.
Ja, und wenn man den "gesamten Rechner" mitnehmen will, muss man 5 mal laufen, und 50 Kabel umstecken, bis man das ganze System gewechselt hat :ugly: Also wirklich vorteilhaft ist es nur, wenn man das Ding ohne Erweiterungen nutzt.

Und wie bekommst du da den Anschluss für den Framelock hin? Ach ja richtig gar nicht, es sei denn du baust auch nochmal ne extra GPU in die externe Box, womit dann aber das Netzteil womöglich nicht mehr ausreicht...

Und ja, mir ist klar, das Framelock nicht sooo viele brauchen, aber gerade auf den Markt, den Apple im Visier hat, tummeln sich eigentlich alle von denen die es überhaupt brauchen :ugly:

Ich kann dein Gemecker echt nicht nachvollziehen. Sicher:
Das Ding zu erweitern wird noch teurer, als es zu kaufen. Der resultierende Arbeitsplatz hat mindestens genauso viele Nach- wie Vorteile gegenüber einem gefüllten Tower.
Aber sag nicht, es ginge nicht. Es geht auf anderen Wege - und genau das meine ich mit interessant. Was daran letztlich die Nachteile wert ist, soll der Markt entscheiden, aber Apple ist eben eine der wenigen Firmen, die sich überhaupt noch traut, es auzuprobieren, anstatt das alte mit ner neuen Nummer zu versehen.
An sich finde ich das Konzept mit den Custom-Boards nicht schlecht. Man hat es nur zu weit getrieben. Hätten Sie noch 2-3 PCI-E Slots übriggelassen, wovon mindestens 2 zumindest offene 8x sind, damit man auch zur not 16x Karten einstecken könnte, dann würde wohl nieman meckern, und es währe nicht unmöglich gewesen das zu machen. So ist man halt total von TB abhängig, und muss nochmal extrem! viel Geld in die Hand nehmen, was eigentlich total unnötig ist. Auch gerade aus Effizienzsicht ist es der totale Overkill, nochmal X Geräte mit jeweils einem eigenen Netzteil dastehen zu haben :-_-:

Naja, und dann kommen halt so Sachen, wie der nicht mögliche FrameLock.

Es sind einfach die Kleinigkeiten, die einen an allen Ecken und Enden einschränken. Weniger ist manchmal echt mehr.
 
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Über 80 GB/s? Die Grafikkarte, und vor allem deren Schnittstelle, würde mich mal interessieren. Alle, die ich kenne, hängen bestenfalls an einem 15,8 GB/s PCIe3 Interface und sind froh, wenn sie daran mess- geschweige denn spürbar schneller arbeiten, als einem 8 GB/s PCIe2x16 Interface.
Zugegebenermaßen ändert das wenig daran, dass ein einzelner TB Anschluss eher in der Größenordnung von AGPx8 liegt (was für alles außer Spielen, sehr extremes CAD und einige gpGPU-Aufgaben aber reicht - und man darf nicht vergessen, dass die ersten zwei High-End-GPUs schon im Mac stecken), aber du übertreibst ein bißchen ;)

Sorry, das war intern innerhalb der Grafikkarte! Die Übertrage liegt meist zwischen PCIe liegt 8-15GB/s irgendwo ... richtig!
Dennoch ist TB2 dafür immer noch viel zu lahm! Mit seinen theoretisch knapp über 1GB/s pro Kanal ist Thunderbold 2 des Mac Pro zu langsam für externe Grafik.
Um nur etwas auf dem Bildschirm anzuzeigen würde es reichen. Doch dafür benötigt man dann keine externe Lösung. Die verbauten Grafikkarten sind meiner Meinung nach beschnittene FirePro-Onboard-Lösungen. Wieviel Leisung diese tatsächlich bringen müssen erst noch die ersten Reviews zeigen!

Dennoch muss ich hier die böse Nachricht von unseren Fernsehleuten überbringen:
-Jeder Mac Pro 2013 ist für echte Grafik- und Videobearbeitung nutzlos! In diesem Schrottgehäuse kann man nicht einmal SDI-Karten einbauen. Dämliche Schnittstellen wie Thunderbolt 2 oder USB 3.0 werden in der Branche nicht benutzt und sind sauteuer! Die Jungs aus den Tonstudies sagen es ähnlich. Niemand kauft sich für tausende von Euros Zusatzkarten, nur um sie dann für Apple wieder aufzugeben!

Zurzeit streiten wir uns intern, für welche Zielgruppe der neue Mac Pro überhaupt gedacht ist. Mit nur einem 12-Kern mit jeweils unter 2 GHz reißt man nicht die Welt ein. Sobald die Ivy-Bridge E wie hier verbaut auf den Markt kommen, schmeißt man sie in ein entsprechendes Mulit-Sockel-Board und hat ein vielfaches der Leistung des Mac Pros 2013.

Dazu noch hat man die Vorteile einer "echten" Workstation. Nämlich die gewohnte Erweiterbarkeit und Zuverlässigkeit ... wahrscheinlich sogar zu einem ähnlichem oder günstigerem Preis als Apple.
 
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Also bisher ist das was Apple gezeigt hat nur eine Preview. Erst wenn der Mac Pro erscheint, wird man z.B. wissen, wie man ihn konfigurieren kann. Deswegen würde ich persönlich erst mal den Release abwarten, bevor man (ver)urteilt.;) So weiß ich z.B. nicht, wie du auf Xeons mit unter 2GHz Takt kommst, wenn letztlich nicht mal klar ist, mit welchen CPUs man den Mac Pro wird bestellen können.:ka:
 
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das kühlkonzept ist ne feine sache

Zitat aus der News:
Dieser "thermal core" ist für die Kühlung aller Bauteile verantwortlich. Dies spart nicht nur Platz, sondern ermöglicht es auch, bei nicht-Benutzung einer Komponente die freie Kühlkapazität für andere Komponenten zu nutzen.

-> Stichwort "Thermal Throttling oder Turbostufen"

Wenn alle GPU+GPU+CPU gleichzeitig ausgelastet werden, wird das Kühlsystem auch kapitulieren und es wird einfach gedrosselt.
Über eine Turbo-Funktion kann ich dem Enduser viel an Leistung versprechen was dann im Alltag vielleicht auch gar nicht so auffällt wenn sich GPU und CPU-lastige Programme abwechseln.
Ich glaub aber nicht daran das man ohne Leistungseinschränkungen das System als voll ausgelastete Workstation benutzen kann.


Bestückungsbeispiel:
Intel Xeon E5-2630L Den kann ich in der Werbung auch als 12-Kerner mit 2,5GHz vermarkten und mit der TDP von 60W tu ich mir nicht schwer in der Kühlung.
Oder ein E5-2650 wär dann halt ein 16-Kerner mit 2,8GHz.

Das gleiche bei den GPU`s, die bekommen einen heftigen Turbo mit kleiner TDP und die Kühlung ist ein leichtes.
 
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Glaubt ihr, der MacPro wird auch in den Apple-Stores ausgestellt?

Wenn ja, könnte man ja dann mal die Finger dran kleben, und die GPUs mit nem "Power-Virus" wie FurMark auslasten :devil:

Ich glaub ich muss doch endlich mal das Makefile für mein Bench-Programm fertig schreiben :D
 
AW: Neuer Mac Pro mit Ivy Bridge EP und "thermal core"

Zitat aus der News:
Dieser "thermal core" ist für die Kühlung aller Bauteile verantwortlich. Dies spart nicht nur Platz, sondern ermöglicht es auch, bei nicht-Benutzung einer Komponente die freie Kühlkapazität für andere Komponenten zu nutzen.

-> Stichwort "Thermal Throttling oder Turbostufen"

Wenn alle GPU+GPU+CPU gleichzeitig ausgelastet werden, wird das Kühlsystem auch kapitulieren und es wird einfach gedrosselt.
Über eine Turbo-Funktion kann ich dem Enduser viel an Leistung versprechen was dann im Alltag vielleicht auch gar nicht so auffällt wenn sich GPU und CPU-lastige Programme abwechseln.
Ich glaub aber nicht daran das man ohne Leistungseinschränkungen das System als voll ausgelastete Workstation benutzen kann.


Bestückungsbeispiel:
Intel Xeon E5-2630L Den kann ich in der Werbung auch als 12-Kerner mit 2,5GHz vermarkten und mit der TDP von 60W tu ich mir nicht schwer in der Kühlung.
Oder ein E5-2650 wär dann halt ein 16-Kerner mit 2,8GHz.

Das gleiche bei den GPU`s, die bekommen einen heftigen Turbo mit kleiner TDP und die Kühlung ist ein leichtes.

Sehr merkwürdige und auch fragwürdige Interpretation...
Wenn man es - aus welchen Gründen auch immer - schlechtreden will ...
Ich würde es so interpretieren:
Bei nicht-Benutzung einer Komponente erhöht sich die Kühlerfläche für die anderen. Das ermöglicht die Drosselung oder sogar Abschaltung des Lüfters.
Ich kann mich jedenfalls an kein Rechnermodell von Apple erinnern, bei dem die Kühlung nicht locker für die maximale Leistung ausgereicht hätte. Und es gibt nur sehr wenige Apple Rechnermodelle, die ich nicht in den Fingern hatte (Apple I, Apple II, Lisa, Mac Classic und noch 2 oder 3 andere).
 
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