Neue Stereoanlage Update & Abgeschlossen

Jop, deswegen sagte ich auch es mag überteuert erscheinen ^^
120 Okken für die 2 Audioquestkabel und 64 für das USB Kabel. 50 Euro mehr oder weniger machten da nur einen kleinen Unterschied aus in der Preisregion. 100 oder 150 mehr oder weniger würde ich mir dann doch überlegen.

Echt jetzt? 4 Euro? Ob die was taugen?
 
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Kabelklang ist Voodoo. Bei digitalen Kabeln (usb, hdmi) umso mehr, da machen auch vergoldete Buchsen keinen Unterschied. Das geilste was ich bisher gesehen hab war ein Toslink Kabel mit vergoldeten Steckern.
 
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Kabelklang ist Voodoo. Bei digitalen Kabeln (usb, hdmi) umso mehr, da machen auch vergoldete Buchsen keinen Unterschied. Das geilste was ich bisher gesehen hab war ein Toslink Kabel mit vergoldeten Steckern.

Weißt du überhaupt warum Stecker und Buchsen gerne vergoldet werden?
Weißt du auch warum Kabel - gerade digitale - eine bestimmte Spezifikation einhalten sollten und dass praktisch kaum ein Kabel diese einhält?

Es ist einfach das alles als Voodoo abzutun, speziell wenn man sich nicht wirklich damit auseinandersetzt sondern nur nachplappert was z.B. in (dem seit zig Jahren herangezogenen) dem oben aufgeführten Link angeführt wird. Im Übrigen auch von jemandem, der sich mit der Thematik Signalkabel offenbar auch nicht wirklich auseinandergesetzt hat sondern beruflich in Motorsteuerelektronik macht... Das Studium alleine hilft ihm da nicht weiter und seine Herangehensweise offenbart, dass er da nicht wirklich im Thema ist.

Ob man viel Geld für Kabel ausgeben will oder nicht muss jeder für sich selbst entscheiden - am Besten nach einem Blindtest. Ich handhabe das seit zig Jahren so und habe mich je nach Ergebnis schon für und gegen Geld ausgeben entschieden, je nach Thema und Situation.

200€ für ne 1k€ Anlage stehen sicher in keinem Verhältnis, aber es soll ja auch Leute geben, die Geld in ne Anlage stecken und da sind 200€ für 3 Kabel nicht der Rede wert - wenn man eine Verbesserung blind hört! Im Zweifelsfall kann man für ne komplette Verkabelung einer Anlage da locker ne 0 dranhängen und hat dann noch nichts teures...
 
Weil Gold nicht korrodiert und theoretisch Signale besser überträgt, bei der Buchse die nur die Kontakte schützt allerdings extrem sinnbefreit. Umso mehr bei Toslink.

Du glaubst also wirklich an den Kabelklang, auch bei USB und HDMI? Evtl sogar Toslink? Geile Sache.

Ja klar, du hörst blind einen Unterschied. Da gab's mal einen Blindtest bei dem sich selbsternannte HiFi Götter extrem blamiert haben, konnten sie doch den Unterschied zwischen Oehlbach Kabeln und aufgebogenen Kleiderbügeln nicht wahrnehmen.

Was einen wesentlich größeren und auch hörbaren Einfluss hat ist die Stromqualität, dafür interessiert sich nur interessanterweise keiner. ;)
 
Weil Gold nicht korrodiert und theoretisch Signale besser überträgt, bei der Buchse die nur die Kontakte schützt allerdings extrem sinnbefreit.

Ersteres stimmt, aber die Signale werden nicht besser übertragen, so ein toller Leiter ist Gold nicht. Es dient nur dem Schutz vor Korrosion, die nämlich im Laufe eines Kabellebens dazu führt, dass die Widerstände an den Kontaktstellen siginikant höher werden. Es wird also nichts weiter getan als die Kontaktsicherheit zu verbessern und vor allem gleichbleibend zu halten. Mit Klang hat das erstmal nix zu tun und wird denke ich auch nicht so argumentiert.

Du glaubst also wirklich an den Kabelklang, auch bei USB und HDMI? Evtl sogar Toslink? Geile Sache.

Ich glaube an gar nix. Ich mache einen verblindeten Test und entscheide dann abhängig vom Ergebnis. Bei Digitalkabeln wie Toslink oder auch Coax, die beide ein S/P-DIF Signal übertragen habe ich das schon gemacht und ist der Unterschied mitunter frappierend (Toslink ist meist klar schlechter als Koax). Klar nicht so groß wie bei unterschiedlichen Geräten, aber dennoch so groß, dass man damit der Anlage den Feinschliff geben kann. Verschiedene digitale Quellen hören sich auch mitunter unterschiedlich an - auch wenn sie mit den gleichen Daten gefüttert werden. HDMI klingt für gewöhnlich klar schlechter - ordentliches Equipment vorausgesetzt, nicht umsonst verwendet Denon da ne zusätzliche Strippe um diese Übertragungsart für Audiozwecke zu optimieren (da kannst mal BloodySuicide zu befragen, der schwört da drauf - ich selber nutze HDMI überhaupt nicht).

Das hat nix mit Voodoo zu tun - warum auch? Komm jetzt nicht mit " da werden ja nur 1 und 0 übertragen" - ein wenig tiefer muss man da schon gehen. Wenn du dich mit digitaler Übertragung (die ja analog erfolgt) beschäftigst, dann ist auch ersichtlich, dass es auch in der Theorie Unterschiede gibt.


Was einen wesentlich größeren und auch hörbaren Einfluss hat ist die Stromqualität, dafür interessiert sich nur interessanterweise keiner. ;)

Mir ist das bewusst, ich habe meine Anlage deshalb an ner eigenen Sicherung abgesichert, getrennt verkabelt, ausgefast (bringt nicht bei allen Geräten wirklich was) und mit einer ordentlichen Steckerleiste versehen. Obendrein habe ich diverse Geräte mit extra Netzteilen getunt und werde das in Zukunft immer weiter ausbauen.
 
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Dir ist aber bewusst dass die usb und hdmi Buchse, also der Teil der immer so schön Gold glänzt, keinerlei Daten überträgt? Ferritkerne sind dort auch extrem unnütz.

Wie führst du denn einen Blindtest durch, so dass du ausschließen kannst zu wissen welches Kabel gerade dran hängt?

Grundsätzlich werden nur 0 und 1 übertragen, allerdings mit genug Prüfsummen dass einem schwindlig wird. Deswegen treten Fehler auch erst bei massiven Störungen auf. Dass verschiedene digitale Quellen einen Unterschied machen können kann wiederum gut sein, jede Quelle verarbeitet das Signal anders. Das ist aber kein Kabelklang.

Bisher hab ich erst eine Anlage (im privaten Bereich) gesehen die wirklich vom Netz entstört war, ne eigene Sicherung hilft da wenig. Der gesamte Strom lief über nen kühlschrankgroßen Netzfilter, das Ding kostet allein mehr als die Anlage der meisten HiFi Enthusiasten. Dafür war er Strom (am Oszi) wunderschön, Netzstrom sieht dagegen aus wie ein Enzephalogramm während eines Albtraums.
 
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Dir ist aber bewusst dass die usb und hdmi Buchse, also der Teil der immer so schön Gold glänzt, keinerlei Daten überträgt? Ferritkerne sind dort auch extrem unnütz.

Ja, das ist mir bewusst, ich habe aber auch weder von USB, noch von HDMI gesprochen.

Wie führst du denn einen Blindtest durch, so dass du ausschließen kannst zu wissen welches Kabel gerade dran hängt?

Natürlich mit Helfern - alleine kann man sowas nicht testen.

Grundsätzlich werden nur 0 und 1 übertragen, allerdings mit genug Prüfsummen dass einem schwindlig wird. Deswegen treten Fehler auch erst bei massiven Störungen auf. Dass verschiedene digitale Quellen einen Unterschied machen können kann wiederum gut sein, jede Quelle verarbeitet das Signal anders. Das ist aber kein Kabelklang.

Du steckst ganz offenbar nicht im Thema! Ist kein Problem, das tun die wenigsten und auch ich nur halb. Aber das die 1 und 0 ankommen, daran besteht kaum ein Zweifel (wobei sich im S/P-Dif Signal mW keine Prüfsummen befinden). Das ist aber auch gar nicht das Problem. Das besteht u.a. in den Flankensteilheiten des (analogen) Digitalsignals. Die endliche Flankensteilheit führt dazu, dass der Zeitpunkt der Erkennung leicht schwankt. Bei Toslink kommt dann noch - aufgrund der mehr wie lausigen Standards - evtl. Streulicht von den nicht lichtdichten Steckern und Reflexionen in den oft sehr primitiven Fasern (Fehlstellen, Knicke,...). Bei Koaxialen Leitungen wird der Wellenwiderstand meist nicht eingehalten (spätestens die Stecker machen dem meist den Garaus) und damit können aufgrund der Fehlanpassungen ebenfalls Störungen entstehen. Die 0 und 1 ist davon an sich nicht betroffen - oder nur wenns ganz dicke kommt, aber das ist wie gesagt nicht das Problem.

Heutige Wandler sind da ein wenig toleranter durch Pufferung der Daten, aber dennoch kann man immer noch was hören (an meinem Wandler höre ich ganz klar (blind) einen Unterschied wenn ich die selbe Quelle anschließe, aber verschiedene Übertragungswege oder Kabel nutze.

Bisher hab ich erst eine Anlage (im privaten Bereich) gesehen die wirklich vom Netz entstört war, ne eigene Sicherung hilft da wenig. Der gesamte Strom lief über nen kühlschrankgroßen Netzfilter, das Ding kostet allein mehr als die Anlage der meisten HiFi Enthusiasten. Dafür war er Strom (am Oszi) wunderschön, Netzstrom sieht dagegen aus wie ein Enzephalogramm während einem Alptraum.

Die Qualität des Netzstroms hängt ganz stark von der Gegend ab in der man wohnt und zudem von der Tageszeit. Bei mir hier auf dem Land sieht der Sinus sehr ordentlich aus - in der Stadt mag das anders sein.
Ne eigene Sicherung hilft natürlich auch was, in meinem Falle ist das auch kein Automat, sondern ne gute alte Schmelzsicherung. Der Unterschied zwischen meinem "Hifi Stromzweig" und dem normalen ist groß genug, dass er sogar meinen Kindern aufgefallen ist und die scheren sich normal nicht drum was ich so an meiner Anlage mache.

Netzfilter kranken meist daran, dass sie nicht stark genug ausgelegt (überdimensioniert) sind, bei heftigen Impulsen die Anlage limitieren und eher das ganze verschlimmbessern. Daher werden oftmals nur die Quellen + Vorstufen angeschlossen und die Endstufen (die recht unempfindlich auf Störungen sind) bleiben am normalen Netz.

Ordentliche Netzfilter oder -synthesizer gibts aber auch in kleiner wie Kühlschrankgroß und auch in nicht so teuer wie von dir beschrieben. Accuphase hat einen im Angebot und auch noch diverse andere Hersteller, ich denke so ab 5k€ ist man dabei - das dürfte immer noch weniger sein als eine Anlage eines Hifi Enthusiasten. Ich habs probiert, der Nutzen in meiner Anlage geht aber gegen Null - wie gesagt mein Netz hier ist ganz gut.
 
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Ich rede von usb, hdmi und Toslink, du antwortest darauf und behauptest dann es ging dir nicht um usb und hdmi?

An der Anlage von der ich rede hängen Studiomonitore für 30k € - je Stück. Manch einer kauft n Porsche, andere bauen sich ihr eigenes Tonstudio.. Liegt halt mitten in der Schweiz, da ist der Strom (auch Dank der regenerativen) nicht so gut. Du hast wohl auch keine PV Anlage in der Nachbarschaft.
 
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Ich rede von usb, hdmi und Toslink, du antwortest darauf und behauptest dann es ging dir nicht um usb und hdmi?

Mir gehts um digitale Musikübertragung als solche und darum, dass es auch da keinesfalls egal ist wie ein Kabel und dessen Stecker aussehen. Wie das bei den einzelnen Standards gelöst ist spielt dann erst mal keine Rolle, wenngleich es bessere und schlechtere Methoden gibt solche Daten zu übertragen.

Du hast wohl auch keine PV Anlage in der Nachbarschaft.

Ich habe sogar ne PV selbst auf dem Dach - mein Netzstrom ist dennoch mehr als ansehnlich wenn ich ein Oszi dranhänge.
 
Ich habe seit Heute Knistern auf den Lautsprechern, wenn ich Musik höre. Tritt willkürlich auf, mal stärker mal fast nicht hörbar. Samstags & Sonntag hatte ich dies nicht. Hab schon an den Kabeln gerüttelt, obwohl da fast nichts gehen sollte. Die Stecker sind Bombenfest. Ausschliessen kann ich nicht, ob da bei einem Stecker entweder bei den Ausgängen des Verstärkers, oder bei den EIngängen der LS etwas nicht richtig Kontakt gibt. Auch am USB Kabel habe ich gerüttelt und andere USB Buchsen getestet. USB 2 und 3. Nur wenig Veränderung bis gar keine. Auch am Equalizer die Höhen nach unten gesetzt, keine Wirkung. Auch die Verteilung der Musik auf die boxen zu 100% Rechts/Links brachte nichts.
Knistern habe ich auch über den KH Verstärker Ausgang mit allen KH die ich habe. Über die Soundkarte angeschlossen habe ich wiederum kein Knistern. Ich kenne mich damit zu wenig aus, kann aber nicht ausschliessen, dass es am Verstärker liegt.

Edit: Problem behoben. Musste den USB Treiber von NAD installieren. Jetzt läufts 1A
 
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