Mir geht es darum, dass DDR3-2133MHz gegenüber DDR3-1600MHz in den Himmel gelobt wurde.
Von wem? Selbst die "Presse" schrieb schon zu Einführung von DDR4 das die ersten erhältlichen DDR4-Module Abwandlungen waren von vorhandenem DDR3 RAM entsprechend war klar das im Einstieg die Leistungszuwachs marginal ausfiel - der Vorteil von DDR4 kommt erst dadurch zum tragen, dass er höher taktbar ist als konventioneller DDR3 RAM. Und davon profitieren halt nicht alle Anwendungen. Wie etwa in dem Artikel aus September 2014 auf 3dcenter.org (
DDR4-Speicher scheint nicht langsamer zu sein als DDR3-Speicher | 3DCenter.org) zu lesen steht ist schon seit der Einführung klar das sich da nicht wirklich große Sprünge auftaten. K.A. wie du auf "in den Himmel gelobt" kommst, wenn defakto schon damals es eben nicht so war. Oder mal hier das Zitat: "Ein Ansatzpunkt ist sicherlich der niedrigere Stromverbrauch durch die gesenkte default-Spannung, was im Mobile-Segment aus Gründen der Akkulaufzeit immer gern entgegengenommen wird – im Desktop-Segment versucht man sich dagegen im gewöhnlichen nicht an Einsparungen im Watt-Bereich. Danach geht es allerdings wirklich nur noch über höhere Taktfrequenzen – sprich, unterhalb von DDR4/2666 braucht DDR4 eigentlich gar nicht erst anzutanzen, die niedrigen Preise für DDR3/1600 bis DDR3/2133 wird man auf absehbare Zeit nicht knacken können." (ebenfalls von 3dcenter.org
Crucial demonstriert lauffähiges DDR4-Modul - trotzdem dürfte DDR4 noch einige Jahre benötigen | 3DCenter.org)
Dasselbe Spiel läuft gerade bei DDR4-2133 gegenüber DDR4-3000 ab, wo der schnelle Speicher als der Vorteil schlechthin beworben wird.
3000er CL 15 ist nunmal fixer. Als der Vorteil schlechthin wird nicht "beworben" - es gibt nur Jene, wie auch mich, die auf einen Leistungszuwachs hinweisen, während andere meinen, dass es marginal/unnötig ist. Letztlich - Je nach Situation kommt halt auch was bei rum. Dein Link zeigt es ja auch, so wie ich es aufgegriffen haben bei Total War: Attila Ob derjenige der sich aktuell einen PC zusammenstellt etwas davon hat, kann sich jener nur selbst beantworten, aber der "hätte ich doch gleich mal" Spruch zieht halt nicht mehr, wenn man in 1 oder 2 Jahren etwas spielt das ggf auf schnellere Taktraten anspringt.
Schau dir doch einfach die ganzen Beratungsthreads der letzten Monate an, dann siehst du was ich meine.
Da war ich seit längerer Zeit nicht unterwegs. Was da derzeit mode ist, ist mir nicht bekannt. Zudem es halt viele Überzeugungen gibt, die sich da auch regelmäßig volllöffeln. Hatte ich in letzter Zeit keinen Nerv für.
Wenn ich den schnelleren Speicher zum gleichen Preis oder für einen Zehner mehr mitnehmen kann geht das doch in Ordnung. Aber dafür 30€ oder mehr zu bezahlen ist einfach Käse, wenn man sich davon einen spürbaren Vorteil verspricht.
Humm. Also als ich zuletzt geschaut habe sind es nur nen paar Euro Unterschied im Rahmen von DDR3 (also 1600er zu 2400er) und bei DDR4 gabs wohl nen paar Lieferschwierigkeiten für schnelleren RAM aka 3000er CL15, so dass deren Preise sich besser gehalten haben, der geringeren Verfügbarkeit nach, währen die Einstiegsmodule also 2133er absackten entsprechend dem Preiseinbruch bei Arbeitsspeicher im allgemeinen.
Nungut es gibt einige im Forum die schnellen Speicher als nicht sinnvoll erachten. Das ist halt so. Aber was du bei deiner Aussage von 2133er zu 3000er sagst konterkarierst du halt mit deinem eigens geposteten Beispiel. Von 2133er zu 3000er ist es etwa 5FPS bei den Minimum FPS in TW:A. Diese "5 FPS" sind ein Sprung zur nächst größeren Grafikkartenklasse sprich wahlweise von einer 970er auf eine 980er und dazwischen liegen halt auch ein paar Euronen (wahlweise auch gleiches für AMD Karten).
Generell sollte man den Umstand sich vor Augen führen, dass wir beim Gamingrechner aktuell wohl vom i5 4460er mit nem B85/H97 Board als Einstieg sprechen da sind halt 1600MHz Ende der Fahnenstange. Wenn man mal von nem Xeon absieht, dessen Preis nicht mehr ganz so ein Preistip darstellt, ist das nächst bessere mittlerweile ein i5 6600k oder gar gleich ein i7 6700k. Dazu ein Z170er Board, man mag ja das "k" auch verwerten wollen, oder zumindest die Option dafür offen halten. Diese wiederum unterstützen DDR4 mit manigfaltigem Takt. Und wer dann sich so zusagen Mainstream highend kauft in Form eines i7k der wird wohl auch das Geld über haben sich schnellen Speicher dazu zu packen für ein paar Euro mehr. Wer es nicht tut spekuliert halt darauf Spiele zu spielen und Anwendungen zu nutzen die von schnellerem RAM nicht profitieren. Kann man machen. Wenn man nun eh gerade Geld ausgibt in solchen Größenordnungen und absehbar ist, dass der Unterbau lange halten wird bei gegenwärtiger Entwicklung, dann ist beim RAMzu sparen meines Erachtens nach auch Unfug. Aber letztlich kann das ja jeder handhaben wie er will.
In dem Fall des TE ist halt nen Xeon oder nen gebrauchter i5er angebracht den der Umstieg auf Skylake mit nem i5 6600k ist dann doch schon mal nen Invest durch den zusätzlich neu anzuschaffenden Speicher und das Board, was sich mit Verkauf des schon verhandenen Unterbaus für den zu erwartenden Leistungsgewinn nicht so wirklich auszahlt.