Neue Bundesregierung 2025

Also, noch sind wir lediglich bei einem Gesetzesentwurf, der zunächst erst mal so oder mit Änderungen durchs Parlament muss.
Dann beruht er zunächst auf Freiwilligkeit - im Prinzip.
Wer nicht möchte, der muss nicht.
Kritisch wirds ja erst dann, wenn Pistorius oder sein Nachfolger in 4 Jahren oder so Personalinventur macht und sich genötigt fühlt, all jene dann tatsächlich mit einer weiteren Gesetzesanpassung einzukassieren, die Jahre zuvor bewußt oder feucht fröhlich unbewußt ein "Ja, ich will" angekreuzelt haben.
Tja, und in jungen Jahren macht man so manchen Blödsinn.
Plötzlich ist man Dad oder Mum, steckt in einer persönlich wichtigen Ausbildung oder im Studium, hat große Pläne.
Unschön.
Ich bleibe bei meiner tendenziell pazifistischen Minderheitsmeinung.
Soziales Jahr für die Allgemeinheit für alle: Ja, da hat die Zivilgesellschaft schon mittelfristig einen Mehrwert/Nutzen.
Dienst an der Waffe: Nur tatsächlich Freiwillige in einer Berufarmee.
Allerdings möcht ich auch nicht mehr diese unsäglichen Auwüchse aus meiner Wehrdienstzeit erleben, als viele Soldaten als Mörder tituliert wurden. All diese haben meist bis heute gar nicht verstanden, was die Soldaten für ein Opfer dafür leisteten, damit sie fröhlich dem Zivilleben fröhnen durften.
 
Was willste mit Zivildienst? Alles Zeitverschwendung...ausmustern lassen und gut.

Bluthochdruck, gedehnte Sehnen, zu weitgehende Gelenke( keine Ahnung wie das heißt), Drogenkonsum, zu überschweifender Alkoholkonsum...Hautkrankheiten sind auch Supi, schlechte Augen sowieso, ab und zu mal nen "*** Dich" verständlich flüstern...halt solche Sachen, was man eigentlich nicht Gebrauchen kann.

Heutzutage darfst sogar ganz legal kurz vor der Musterung noch schön einen kiffen und darft deine Tagesfosis präsentieren ohne auch nur etwas angemeckert zu werden, was willste denn mehr!?
Es geht 1.) um eine substanzielle Möglichkeit einer Alternative, siehe damals und 2.) geht es um Gleichberechtigung. Man kann nicht an einer Stelle etwas fordern und an anderer Stelle, wenn es nicht passt, ausklammern, das unterminiert dem Grundsatz der generellen Gleichberechtigung.

Und zu 1.) Das was du da beschreibst ist maximal ein Workaround und zwar keiner dem ich irgendjemand ans Herz legen würde zur Problemlösung. Das ist einfach nicht hilfreich und beantwortet immer noch nicht die gestellten Fragen.

MfG
Ihr macht wieder Wind um ungelegte Eier. Am Ende kommt eh wieder die Wehrpflicht. Das aktuell ist nur der Auftakt.
Lies weiter oben, das haben wir hier alle schon festgestellt, deswegen ja auch "vorab" die sich daraus ergebenden Fragen.

MfG
Also, noch sind wir lediglich bei einem Gesetzesentwurf, der zunächst erst mal so oder mit Änderungen durchs Parlament muss.
Dann beruht er zunächst auf Freiwilligkeit - im Prinzip.
Wer nicht möchte, der muss nicht.
Also man muss diesen Zettel also als Mann nicht ausfüllen?
Kritisch wirds ja erst dann, wenn Pistorius oder sein Nachfolger in 4 Jahren oder so Personalinventur macht und sich genötigt fühlt, all jene dann tatsächlich mit einer weiteren Gesetzesanpassung einzukassieren, die Jahre zuvor bewußt oder feucht fröhlich unbewußt ein "Ja, ich will" angekreuzelt haben.
Tja, und in jungen Jahren macht man so manchen Blödsinn.
Plötzlich ist man Dad oder Mum, steckt in einer persönlich wichtigen Ausbildung oder im Studium, hat große Pläne.
Unschön.
Ich denke du irrst. In dem Entwurf steht ja geschrieben, dass die Pflicht eingeführt wird, falls sich nicht genug Freiwillige melden und bei der Pflicht ist ich will/ will nicht irrelevant. Hier geht es eher um einen erzwungenen Datensatz, auf den für den absehbaren Fall dann zurückgegriffen wird.
Ich bleibe bei meiner tendenziell pazifistischen Minderheitsmeinung.
Soziales Jahr für die Allgemeinheit für alle: Ja, da hat die Zivilgesellschaft schon mittelfristig einen Mehrwert/Nutzen.
Dienst an der Waffe: Nur tatsächlich Freiwillige in einer Berufarmee.
100 % Zustimmung. In jedem Fall Geschlechtergleichstellung.
Allerdings möcht ich auch nicht mehr diese unsäglichen Auwüchse aus meiner Wehrdienstzeit erleben, als viele Soldaten als Mörder tituliert wurden. All diese haben meist bis heute gar nicht verstanden, was die Soldaten für ein Opfer dafür leisteten, damit sie fröhlich dem Zivilleben fröhnen durften.
Was auf die Pflichtsoldaten wohl eher nicht zutrifft. Bei den Berufssoldaten stimme ich dir zu.

MfG
 
Also man muss diesen Zettel also als Mann nicht ausfüllen?
Als Mann ja, als Frau nein
Ich denke du irrst. In dem Entwurf steht ja geschrieben, dass die Pflicht eingeführt wird, falls sich nicht genug Freiwillige melden und bei der Pflicht ist ich will/ will nicht irrelevant. Hier geht es eher um einen erzwungenen Datensatz, auf den für den absehbaren Fall dann zurückgegriffen wird.
Den Einwand verstehe ich nicht, genau das habe ich in anderen Worten geschrieben.

Was auf die Pflichtsoldaten wohl eher nicht zutrifft. Bei den Berufssoldaten stimme ich dir zu.
Nein generell, egal ob Pflicht oder Beruf, es sind vom Prinzip her erst einmal Mitbürger, die dem Land dienen und einen leider notwendigen Job übernehmen, den nicht allzu viel machen wollen.
Das verdient zunächst einmal einfach nur Respekt.
Ich kann das problemlos mit meinem eher pazifistischen Gewissen vereinbaren.
Ich bin kein großer Freund von Waffen, erkenne aber im aktuellen geopolitischen Umfeld an, dass eine Landesverteidigung notwendig ist, so lange es all diese Putins und Co. gibt.
 
Die Wehrpflicht muss schon alleine wegen dem Pflegenotstand kommen.
Als die Zivis weg waren fing der ganze Schlamassel im Pflegebereich an.
Der Bundesfreiwilligendienst hat zum kompensieren einfach nicht ausgereicht.

Daher glaube ich die Wehrpflicht kommt, schon mit dem Hintergedanken den Bereich Pflege zu stützen.
 
Willst echt Leute in der Pflege sehen die darauf keinen bock haben?

Naja als man mit der Pflege Geld verdienen kannst, fing doch die Schlamassel an ^^

Man hat Leute eingespart und die Arbeit auf wenige verteilt, mehr Gewinn.

Bsp. Es gibt pflegeheime die haben für morgens und abends extra einen Hauswirtschaft die Frühstück und abendbrot vorbereitet und die sind selten und sonst gibt sehr viele die sich das eingespart haben und die Pflegepersonal diese Arbeit übernehmen, dann kannst alleine für 30 Leute essen machen und nach klingeln & Co. gucken, weil der Fachkraft mit was anderem beschäftigt ist .


Btw.
Wen du mehr Leute einstellst und personalschlüssel hoch machst , desto höher wird der eigenanteil und dann gibt's geheule von den Kommunen + Angehörigen, weil dann muss ja Sozialamt noch mehr zuzahlen und bei Angehörige gehen die Ersparnisse ihre lieben eltern weiter runter ^^ Teufelskreis
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich war Zivi als Essenfahrer + Fahrer Tagespflege. (insgesamt 5 Zivis als Fahrer + 2 Festangestellte Fahrer)
In der Tagespflege gab es einen Zivi zur Entlastung der richtigen Pfleger.
Auf Station gab es insgesamt 8 Zivis, welche je nach Fähigkeit mal mehr oder weniger geleistet haben.
Es gab 2 Zivis in der Küche, von denen 1 Zivi sogar gelernter Koch war.
Und 1 Zivi gab es bei den Hausmeistern.
Insgesamt kamen wir bei diesem Altenheim also auf fast 20 Zivildienstleistende.
Das gleiche Altenheim hat heute 6 Bufdis und eine höhere Belegung als vor 23 Jahren.

Ich bleib dabei --> wir brauchen Zivis.
 
Allerdings möcht ich auch nicht mehr diese unsäglichen Auwüchse aus meiner Wehrdienstzeit erleben, als viele Soldaten als Mörder tituliert wurden. All diese haben meist bis heute gar nicht verstanden, was die Soldaten für ein Opfer dafür leisteten, damit sie fröhlich dem Zivilleben fröhnen durften.
Als ich damals Mitte der 90´er beim Bund war und zurück aus der Kaserne am Wochenende gekommen bin, bin ich noch kurz in Bundeswehrklamotten in die Stadt rein. Und wurde dort von einen beschimpft ob ich mich nicht schämen würde. Darauf habe ich nur mit den Schultern gezuckt und gefragt" Wofür?".

Mitlerweile bekommen Soldaten aber deutlich mehr Anerkennung als damals.
 
Als ich damals Mitte der 90´er beim Bund war und zurück aus der Kaserne am Wochenende gekommen bin, bin ich noch kurz in Bundeswehrklamotten in die Stadt rein. Und wurde dort von einen beschimpft ob ich mich nicht schämen würde. Darauf habe ich nur mit den Schultern gezuckt und gefragt" Wofür?".

Mitlerweile bekommen Soldaten aber deutlich mehr Anerkennung als damals.
Ich hatte an einem Wochenende während meiner Wehrdienstzeit ebenfalls keine Zeit mich vorher umzuziehen. Am Hamburger Hbf. musste ich umsteigen und wurde prompt übelst beleidigt und beinah angegangen. Da ich keinerlei Reaktion gezeigt habe ist er zum Glück dann weitergegangen.
Da ich Hamburg kenne kann ich dir versichern, dass du auch heute noch dort ein extrem hohes Risiko hast im Krankenhaus zu landen wenn du in BW-Uniform dort herumlaufen würdest (und ich meine hiermit nicht nur den Hbf.). Da hat sich rein gar nichts bei der entsprechenden Klientel geändert.
 
Ich hatte an einem Wochenende während meiner Wehrdienstzeit ebenfalls keine Zeit mich vorher umzuziehen. Am Hamburger Hbf. musste ich umsteigen und wurde prompt übelst beleidigt und beinah angegangen. Da ich keinerlei Reaktion gezeigt habe ist er zum Glück dann weitergegangen.
Da ich Hamburg kenne kann ich dir versichern, dass du auch heute noch dort ein extrem hohes Risiko hast im Krankenhaus zu landen wenn du in BW-Uniform dort herumlaufen würdest (und ich meine hiermit nicht nur den Hbf.). Da hat sich rein gar nichts bei der entsprechenden Klientel geändert.
Klar wird in gewissen Gegenden immer noch schlecht darüber gedacht. Aber allgemein in der Gesellschaft und auch in Umfragen werden Soldaten mehr gesellschaftlich angesehen als früher:


Hier im oberen Mittelfeld.
 
Es mag ja sein, das Zivis welche insbesondere in der Pflege unterstützen wünschenswert sind.
Mit der Einführung der Wehrpflicht gibt es aber kein Automatismus, dass es auch einen Ersatzdienst geben muss. Scheint derzeit nicht vorgesehen wozu auch. Wer verweigert verweigert halt. Btw Zivis wären sollte es einen Ersatzdienst geben auch keine günstigen Hiwis. Da wird sich das Salär schon an dem was der Grundwehrdienstleitende erhält orientieren müssen. Wäre interessant wie das die Träger der Pflege so bewerten.

Abwarten wie das Gesetzt aussehen wird. Durchgewunken wird das ganz offensichtlich nicht.
 
Soso, von wegen Berufsarmee ist teurer.

"Die Ifo-Wissenschaftler um Panu Poutvaara kommen anhand ihrer Berechnungen zu dem Schluss, dass eine Wehrpflichtarmee in allen geprüften Szenarien für die Gesellschaft deutlich teurer ist, als eine Berufsarmee. Der Staat spare auf Kosten der Soldaten bei den Sold-Zahlungen. Die wirtschaftliche Last einer Wehrpflicht hätten vor allem die Eingezogenen zu tragen. Eine Berufsarmee würde geringere gesellschaftliche Kosten hervorrufen. Die Lasten würden dabei auch fairer auf die gesamte Gesellschaft verteilt."


MfG
 
Nur bei einer Berufsarmee melden sich leider von sich aus nicht genug Leute.
Dann müsste man versuchen die noch attraktiver zu machen.
 
Die Wehrpflichtigen sollen wie Zeitsoldaten entlohnt werden. Das scheint dass Ifo Institut nicht berücksichtigt zu haben.
Btw ich kann mir eine Armee wie derzeitig aufgestockt auf 203000 nicht vorstellen, dass diese zur Landesverteidigung ausreicht. Es muss eine Aufwuchsfähigkeit geben. Das gibt es nur durch ausgebildete Reservisten. Zur Zeiten des kalten Krieges konnte Westdeutschland seine Truppenstärke auf über 4 Millionen bei Bedarf aufstocken.
 
Nur bei einer Berufsarmee melden sich leider von sich aus nicht genug Leute.
Dann müsste man versuchen die noch attraktiver zu machen.
Was auch richtig so ist, schließlich zahlt man im worstcase mit seinem Leben, das kann man eigentlich gar nicht gut genug entlohnen. Davon ab finde ich den Artikel sehr interessant, weil es nämlich genau darum ein bisschen früher hier ging und entgegen der Annahme sich nun rausstell, @emp1 These war da schon ganz richtig, dass die Berufsarmee die bessere Wahl wäre. Aber naja, was soll man machen, Merz´s Versprechen von der größten und stärksten europäischen Armee muss ja eingehalten werden, da braucht es dann einfach mehr Manpower... :schief:
Wohl gemerkt "Man"power, so viel zum Thema Gleichberechtigung. Bei dem hier so aufgeklärten Forum wundert mich ein wenig die Zurückhaltung bei diesem Thema. ^^

MfG
 
Berufssoldaten sind die, die am Ende auch im Ausland tätig sein können. Gerade erst mit einem ZS- wie BS-Trupp aus der Wartung der Heeresflieger Kontakt gehabt. Die waren allesamt in "Takatukaland". Das kann und darf meiner Meinung auch für Wehrpflichtige möglich sein, dann aber wie früher auf freiwilliger Basis.

Ansonsten bedeutet Wehrpflicht so ganz grundsätzlich, dass man eine ausreichend lange militärische Grundausbildungszeit samt nachfolgendem Einsatz in einer Einheit verbringt. Ich denke, 12 Monate wären da ganz passend.

Meiner Meinung nach muss man den Wehrdienstleistenden auch nicht das Gehalt eines BS zahlen. Grundwehrdienst muss entgolten werden, ja, aber bitte mal die Kirche im Dorf lassen. Wir reden da von Menschen bis 25 Jahren wieder militärisch grundauszubilden. Geht man mal von "früher" aus, wo die Menschen nach der Ausbildung oder nach dem Abitur zum Bund gingen, dann wäre eine Besoldung wie bei einem BS deutlich über das Ziel hinausgeschossen.
 

Sehr interessant, nicht weil das nicht schon bekannt war, auch wenn man das öffentlich so nicht darstellen durfte, nein, interessant ist es jetzt, wie weit sich dieses Vorgehen auch auf die Bundesebene ausbreiten wird und vor allem, wie die Regierung und deren Partner als auch die Koalition damit umgehen wird. Erste stimmen aus dem Bund aber auch auf Landesebene von Grün und Links reflektieren das Vorgehen bereits äußerst kritisch.


MfG
 
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