Es geht 1.) um eine substanzielle Möglichkeit einer Alternative, siehe damals und 2.) geht es um Gleichberechtigung. Man kann nicht an einer Stelle etwas fordern und an anderer Stelle, wenn es nicht passt, ausklammern, das unterminiert dem Grundsatz der generellen Gleichberechtigung.Was willste mit Zivildienst? Alles Zeitverschwendung...ausmustern lassen und gut.
Bluthochdruck, gedehnte Sehnen, zu weitgehende Gelenke( keine Ahnung wie das heißt), Drogenkonsum, zu überschweifender Alkoholkonsum...Hautkrankheiten sind auch Supi, schlechte Augen sowieso, ab und zu mal nen "*** Dich" verständlich flüstern...halt solche Sachen, was man eigentlich nicht Gebrauchen kann.
Heutzutage darfst sogar ganz legal kurz vor der Musterung noch schön einen kiffen und darft deine Tagesfosis präsentieren ohne auch nur etwas angemeckert zu werden, was willste denn mehr!?
Lies weiter oben, das haben wir hier alle schon festgestellt, deswegen ja auch "vorab" die sich daraus ergebenden Fragen.Ihr macht wieder Wind um ungelegte Eier. Am Ende kommt eh wieder die Wehrpflicht. Das aktuell ist nur der Auftakt.
Also man muss diesen Zettel also als Mann nicht ausfüllen?Also, noch sind wir lediglich bei einem Gesetzesentwurf, der zunächst erst mal so oder mit Änderungen durchs Parlament muss.
Dann beruht er zunächst auf Freiwilligkeit - im Prinzip.
Wer nicht möchte, der muss nicht.
Ich denke du irrst. In dem Entwurf steht ja geschrieben, dass die Pflicht eingeführt wird, falls sich nicht genug Freiwillige melden und bei der Pflicht ist ich will/ will nicht irrelevant. Hier geht es eher um einen erzwungenen Datensatz, auf den für den absehbaren Fall dann zurückgegriffen wird.Kritisch wirds ja erst dann, wenn Pistorius oder sein Nachfolger in 4 Jahren oder so Personalinventur macht und sich genötigt fühlt, all jene dann tatsächlich mit einer weiteren Gesetzesanpassung einzukassieren, die Jahre zuvor bewußt oder feucht fröhlich unbewußt ein "Ja, ich will" angekreuzelt haben.
Tja, und in jungen Jahren macht man so manchen Blödsinn.
Plötzlich ist man Dad oder Mum, steckt in einer persönlich wichtigen Ausbildung oder im Studium, hat große Pläne.
Unschön.
100 % Zustimmung. In jedem Fall Geschlechtergleichstellung.Ich bleibe bei meiner tendenziell pazifistischen Minderheitsmeinung.
Soziales Jahr für die Allgemeinheit für alle: Ja, da hat die Zivilgesellschaft schon mittelfristig einen Mehrwert/Nutzen.
Dienst an der Waffe: Nur tatsächlich Freiwillige in einer Berufarmee.
Was auf die Pflichtsoldaten wohl eher nicht zutrifft. Bei den Berufssoldaten stimme ich dir zu.Allerdings möcht ich auch nicht mehr diese unsäglichen Auwüchse aus meiner Wehrdienstzeit erleben, als viele Soldaten als Mörder tituliert wurden. All diese haben meist bis heute gar nicht verstanden, was die Soldaten für ein Opfer dafür leisteten, damit sie fröhlich dem Zivilleben fröhnen durften.
Pistorious hat gestern schon gesagt, dass das deutlich früher sein wird. Man wird nicht lange warten.in 4 Jahren oder so Personalinventur
Als Mann ja, als Frau neinAlso man muss diesen Zettel also als Mann nicht ausfüllen?
Den Einwand verstehe ich nicht, genau das habe ich in anderen Worten geschrieben.Ich denke du irrst. In dem Entwurf steht ja geschrieben, dass die Pflicht eingeführt wird, falls sich nicht genug Freiwillige melden und bei der Pflicht ist ich will/ will nicht irrelevant. Hier geht es eher um einen erzwungenen Datensatz, auf den für den absehbaren Fall dann zurückgegriffen wird.
Nein generell, egal ob Pflicht oder Beruf, es sind vom Prinzip her erst einmal Mitbürger, die dem Land dienen und einen leider notwendigen Job übernehmen, den nicht allzu viel machen wollen.Was auf die Pflichtsoldaten wohl eher nicht zutrifft. Bei den Berufssoldaten stimme ich dir zu.
Braucht es doch auch gar nicht. Wer keinen Wehrdienst leisten möchte verweigert aus Gewissensgründen. Eine Wahlmöglichkeit gab es vormals auch nicht.Letzt geht es darum, das es keine Alternative, im Vergleich zu damals gibt, laut aktuellem Vorschlag
Als ich damals Mitte der 90´er beim Bund war und zurück aus der Kaserne am Wochenende gekommen bin, bin ich noch kurz in Bundeswehrklamotten in die Stadt rein. Und wurde dort von einen beschimpft ob ich mich nicht schämen würde. Darauf habe ich nur mit den Schultern gezuckt und gefragt" Wofür?".Allerdings möcht ich auch nicht mehr diese unsäglichen Auwüchse aus meiner Wehrdienstzeit erleben, als viele Soldaten als Mörder tituliert wurden. All diese haben meist bis heute gar nicht verstanden, was die Soldaten für ein Opfer dafür leisteten, damit sie fröhlich dem Zivilleben fröhnen durften.
Ich hatte an einem Wochenende während meiner Wehrdienstzeit ebenfalls keine Zeit mich vorher umzuziehen. Am Hamburger Hbf. musste ich umsteigen und wurde prompt übelst beleidigt und beinah angegangen. Da ich keinerlei Reaktion gezeigt habe ist er zum Glück dann weitergegangen.Als ich damals Mitte der 90´er beim Bund war und zurück aus der Kaserne am Wochenende gekommen bin, bin ich noch kurz in Bundeswehrklamotten in die Stadt rein. Und wurde dort von einen beschimpft ob ich mich nicht schämen würde. Darauf habe ich nur mit den Schultern gezuckt und gefragt" Wofür?".
Mitlerweile bekommen Soldaten aber deutlich mehr Anerkennung als damals.
Klar wird in gewissen Gegenden immer noch schlecht darüber gedacht. Aber allgemein in der Gesellschaft und auch in Umfragen werden Soldaten mehr gesellschaftlich angesehen als früher:Ich hatte an einem Wochenende während meiner Wehrdienstzeit ebenfalls keine Zeit mich vorher umzuziehen. Am Hamburger Hbf. musste ich umsteigen und wurde prompt übelst beleidigt und beinah angegangen. Da ich keinerlei Reaktion gezeigt habe ist er zum Glück dann weitergegangen.
Da ich Hamburg kenne kann ich dir versichern, dass du auch heute noch dort ein extrem hohes Risiko hast im Krankenhaus zu landen wenn du in BW-Uniform dort herumlaufen würdest (und ich meine hiermit nicht nur den Hbf.). Da hat sich rein gar nichts bei der entsprechenden Klientel geändert.
Wenn man davon ausgeht, dass 203.000 Berufssoldaten eine 1,5 Mio. starke Berufs- wie Reservistenarmee auch nur im Ansatz aufhalten kann, dann geht die Rechnung auf. Aber auch nur dann.Soso, von wegen Berufsarmee ist teurer.
Was auch richtig so ist, schließlich zahlt man im worstcase mit seinem Leben, das kann man eigentlich gar nicht gut genug entlohnen. Davon ab finde ich den Artikel sehr interessant, weil es nämlich genau darum ein bisschen früher hier ging und entgegen der Annahme sich nun rausstell, @emp1 These war da schon ganz richtig, dass die Berufsarmee die bessere Wahl wäre. Aber naja, was soll man machen, Merz´s Versprechen von der größten und stärksten europäischen Armee muss ja eingehalten werden, da braucht es dann einfach mehr Manpower...Nur bei einer Berufsarmee melden sich leider von sich aus nicht genug Leute.
Dann müsste man versuchen die noch attraktiver zu machen.