Neue Bundesregierung 2025

Das ist das gleiche Ammenmärchen wie bei den Steuersenkungen für die Wirtschaft. Nur halt eben von links und nicht von rechts. Den Leuten gutes Geld bezahlen und das dann gut besteuern. So wird ein Schuh draus.
Zumindestens bei den unteren Einkommen trifft das aber zu, da diese mehr Einnahmen oftmals unmittelbar in mehr Konsumausgaben überführen.

Was wäre denn dein Vorschlag, wenn Ideen aus den linken und rechten Schubladen nicht funktionieren?

MfG
 
Steht da doch!?

Wenn sie weniger Lohnnebenkosten bezahlen haben sie doch "netto" mehr Geld in der Tasche?!?
Und wer zahlt die Mehrkosten für die Sozialversicherungen? Kommt das Geld aus der Luft? Kommt es von Schulden? Prinzip Hoffnung, wo man weniger einnimmt und hofft mehr dadurch zu bekommen? Zumindest Letzteres hat, soweit ich denken kann, genau null funktioniert. Es hat nur einige Wenige immer reicher und ganz viele immer ärmer gemacht.
 
Und wer zahlt die Mehrkosten für die Sozialversicherungen? Kommt das Geld aus der Luft? Kommt es von Schulden? Prinzip Hoffnung, wo man weniger einnimmt und hofft mehr dadurch zu bekommen? Zumindest Letzteres hat, soweit ich denken kann, genau null funktioniert. Es hat nur einige Wenige immer reicher und ganz viele immer ärmer gemacht.
Ich hatte doch mehrfach geschrieben, dass dafür im Gegenzug, die Reichen mehr besteuert werden sollen. :ka:
 
Bin ich ja auch dafür aber wie, beispiel Mindestlohn? Ich bin absolut für einen existenssichernden Mindestlohn aber wie sieht es beispielsweise bei Friseuren aus, wenn dort die Preise so steigen, das die Umsätze einbrechen und Menschen noch weniger zum Friseur gehen, bzw. mehr schwarz arbeiten? Das sind schon Fragen die essentiell sind.

Wie gesagt, ich befürworte das auch zu 100 %, aber die Frage lautet noch immer, wie genau?

MfG
 
möglich, ja sogar ziemlich sicher. Jetzt geht es aber um die aktuelle Diskussion.
Bitte ganz konkret, an wie viel Einkommen soll höher besteuert werden?
Irgendwo ist es willkürlich. Aber ich würde auch wie Threshold sagen ab 1 Millionen Euro im Jahr.

Ich weiß das es anders definiert ist! Aber wie gesagt willkürlich.
 
Vermutlich. Ich definiere reiche Leute, die mehr als 1 Million Euro im Jahr verdienen und auch da kann man Abstufungen machen.
Damit werden knapp 16tsd Menschen höher besteuert. Das sind 0,04% der Einkommensbezieher. Da mag man prozentual ordentlich besteuern und jeder dieser Menschen wird viel zahlen. Was dem Gerechtigkeitsempfinden entsprechen. Nur sind die Steuermehreinnahmen doch recht überschaubar.
Wichtiger täte ich die Einnahmeseite seitens Steuerschlupflöcher wie CumEx CumCum von staatlicher Seite optimieren. Da stecken jedes Jahr Milliarden welche der Gemeinschaft verloren gehen.

 
Wichtiger täte ich die Einnahmeseite seitens Steuerschlupflöcher wie CumEx CumCum von staatlicher Seite optimieren. Da stecken jedes Jahr Milliarden welche der Gemeinschaft verloren gehen.
Es geht ja nicht nur darum, Reiche höher zu besteuern. Sondern auch Steuerschlupflöcher zu schließen und Subventionen zu beenden.
Und ja, damit meine ich auch die Pendlerpauschale, den Agradiesel und das Dienstwagenprivileg.
Ich Gegenzug würde ich das 5€ Ticket einführen. Dazu das Bahnangebot ausbauen und natürlich eine Kerosinsteuer einführen.
Es gibt unzählige Stellschrauben. Ich bin da leider kein Experte (unverantwortunglos), aber ich weiß nicht, ob eine Expertenrunde mal ein solches Konzept aufgestellt hat.
 
Und es wäre Spahns Aufgabe, die Stimmen der CDU zu besorgen. Die Kandidaten wurden gemeinsam gewählt und aufgestellt. Gemeinsam. Dann kommt NIUS, Weber und Co. und viele Mails an CDU Abgeordnete später platzt die Wahl. Das ist aber ein dicker Zufall.

Spahn ist selbst Teil Abtreibungsgegner-Szene und hat somit persönliches Interesse daran, dass die Wahl scheitert. Da hat Merz (sicherlich nicht unbewusst) den Bock zum Gärtner gemacht und die SPD hat zugeschaut.


Ich hab den Podcast auch vor 2-3 Tagen gehört.
Die beiden prangern Spahn da keinesfalls an, das stimmt. Ich meine aber auch das mal gesagt wurde, es war wahrscheinlich dem Umstand "Corona" geschuldet. Zur damaligen Zeit, und der Ungewissheit, wollte man einfach genügend da haben.

Selbst auf dem Höhepunkt der Corona-Krise galten 1 € pro Maske als eher teuer - aus Sicht von Endkunden inklusive Steuer, Versand und Abnahme in winzigen Mengen bishin zu einzel verpackt. In dem Zeitraum, wo meiner Erinnerung nach die staatlichen Bestellungen richtig ins Rollen kamen, lagen Endkundenpreise bei 5 € je 10er-Pack. Jedem Vollidiot muss klar gewesen sein, dass alles über 20 Cent pro Stück Wucher bei SO EINER Bestellmenge ist. Und die Bestellmenge ist der zweite Skandal, denn selbst wenn die Hälfte der Bevölkerung die Masken hätte tragen müssen und auch getragen hätte (beides war nicht annähernd der Fall und das war damals ebenfalls schon klar), hätte die bestellte Menge beim empfohlenen Rotationsschema mit netto einer neuen Maske pro Woche für fast drei Jahre gereicht.
Spahn hat absehbar 4000 bis 4500 Millionen € Steuergeld nicht zum Fenster raus, sondern ins Fenster von Bekannten geworfen. Und dass er das bewusst gemacht hat, genau das gilt es in einem U-Ausschuss, in dem alle Beteiligten, Berater, etc. unter Eid befragt werden können, abschließend festzuhalten, damit er sich eben nicht mehr "aber man wusste es damals nicht besser" und "viele sind mir dankbar" herausredet.

Zumal er ja an diversen anderen Stellen, von der man damals (und bis heute) annahm, dass sie einen großen Unterschied gemacht hätten (z.B. verbindliche Abstandsregeln an Arbeitsplätzen, intensive verbindliche Kontrolle bei Reisen, frühzeitige Einrichtung niederschwelliger Testmöglichkeiten), untätig blieb, also eigentlich keine "besser auf Nummer sicher"-Strategie verfolgte. Spahns Politik zu dieser Zeit lässt sich verdächtig klar in "bestimmte Kreise verdienen gut damit, wird gemacht" und "bestimmte Kreise hätten signifikante Einnahmeverluste, wir nicht gemacht" unterteilen, aber nicht in "hilft definitiv gegen Corona" und "hilft eher nicht". Ich sag nur: 2 Leute auf 5 m Parkbank verboten, 5 Leute auf 2 m Lufthansa-Gangway kein Problem)


Sowas kann eine Demokratie nicht aushalten. Entweder es wird jetzt eine Grenze gezogen, oder es gibt bald keine Demokratie mehr.

Die (für Merz & Co) wichtigste Grenze wird doch wunderbar und mit aller Härte gezogen: Die zu allem, was auch nur im Verdacht steht, "grün" zu sein.


Es fehlen trotzdem noch viel zu viele Wohnungen.

Es gibt noch reichlich Leerstand.


Und wer zahlt die Mehrkosten für die Sozialversicherungen?

Ich bin weiterhin dafür, die Kosten für Umwelt- und Klimazerstörung einzutreiben. In Kombination hat man dann auch gleich die Umverteilung von oben/großem Fuß nach unten/zu denen, die auf kleinem Fuß leben (müssen).


Vermutlich. Ich definiere reiche Leute, die mehr als 1 Million Euro im Jahr verdienen und auch da kann man Abstufungen machen.

Das obere Einkommensdrittel beginnt nicht bei 1000000/a, sondern ungefähr bei 70000/a
 
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