Netzwerkoptimierung


Nun, mich würde interessieren wie du auf 105-115MByte / sek. kommst :huh:

Mir ist nicht bekannt das eine HDD diese Schreib- / Lesegeschwindigkeiten hat... Selbst mit ner SSD in beiden Endgeräten kommst Du nicht auf diese Werte... habe ich selbst schon getestet... das sind vielleicht theoretische Werte, mehr aber auch nicht :ugly:

Auch die Aussage über deine Kabalage klingt doch sehr theoretisch...

Ich weiß nicht ob Du aus der Praxis sprichst oder das ganze "gelesen/gelernt" hast... Nimm das nicht persönlich ;)
Mit 15-20 MByte/s kann man sich schon sehr zufrieden geben.

Vielleicht verwechselst Du auch MBit mit MByte?
 
Zuletzt bearbeitet:
Nein, ihr redet nur aneinander vorbei...

Das Netzwerk schafft schon die 100MB+, nur das NAS macht halt schon vorher zu. Die Dinger sind halt normal nicht so wirklich knalle.

Daher kann ich dem Threadstarter nur empfehlen, pack dir den NAS mal unter die Achsel, trag ihn zu einem rechner, verbinde mit nem Netzwerkkabel die Dinger kurz, und schau mal, was das NAS überhaupt abkann. Eventuell ist da ja auch nur 100MBit Netzwerk verbaut in dem NAS.

Würde ich jetzt halt machen, bevor ich da Geld ins Netzwerk reinbutter...:schief:

EDIT:
Ok, das wird wohl GBit Lan haben, ist ja nen selbst gebauter NAS :D :daumen:

Man muss aber trotzdem schauen, wie die Software und der RAID funktioniert. Könnte durchaus sein, dass das Ding halt dicht macht mit den Eco-Platten.
 
Hallo Leute,
vielen Dank für die Beiträge bisher!
Ich werde also erst einmal das NAS direkt per Crossover-Kabel anschließen, um die Spitzenwerte herauszufinden. Vielleicht bringt ja auch ein einfacher Standortwechsel des NAS etwas. Zumindest verkürzt es die Strecke etwas.
 
Nun, mich würde interessieren wie du auf 105-115MByte / sek. kommst :huh:

Mir ist nicht bekannt das eine HDD diese Schreib- / Lesegeschwindigkeiten hat... Selbst mit ner SSD in beiden Endgeräten kommst Du nicht auf diese Werte... habe ich selbst schon getestet... das sind vielleicht theoretische Werte, mehr aber auch nicht :ugly:

Auch die Aussage über deine Kabalage klingt doch sehr theoretisch...

Ich weiß nicht ob Du aus der Praxis sprichst oder das ganze "gelesen/gelernt" hast... Nimm das nicht persönlich ;)
Mit 15-20 MByte/s kann man sich schon sehr zufrieden geben.

Vielleicht verwechselst Du auch MBit mit MByte?

15-20 MByte/s sind aber auch sehr schwach für ein GB-Lan^^

In meinem Netz kopier ich zwischen NAS/PC und HTPC mit ~80-90Mbyte/s, wobei die Festplatten der begrenzende Faktor sind. Klar, die theoretischen 125MB/s wird man nie erzielen, aber die 100er Schallmauer kann man bei kurzen Kabelwegen und geringer Netzauslastung schon schaffen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hmpf... wie schon gesagt für diese Übertragungsraten sind viele Punkte zu beachten...
In der Regel reservieren sich NIC 80% der Nutzungsdatenmenge.

Bei 1000MBit wären das dann ca. 200MBit ~ 25 Megabyte in der Sekunde

Hierfür müssen aber beide Endgeräte + Switch/Router auch GiGaBit fähig sein.
Die NIC's müssen von Seiten des Treibers, OS und die "Geräteeinstellung/en" passen.
MZU-Size usw... usw... usw...
Die Platte muss dementsprechend schnell schreiben/lesen können etc. ...

Und was das aneinander Vorbeireden anbelangt...

Kbit/s oder Kbps (Kilobit pro Sekunde)
KB/s (KiloByte pro Sekunde)
Mbit/s oder Mbps (Megabit pro Sekunde)
MB/s (MegaByte pro Sekunde)
Gbit/s oder Gbps /Gigabit per Sekunde)
GB/s (GigaByte pro Sekunde)

Ein Byte sind immer 8 Bit, also z.B. 1 KiloByte = 8 Kilobit und jede Potenz, dem Binärsystem entsprechend,
um den Faktor 1024 größer ist, also 1 GigaByte = 1024 MegaByte = 1048576 KiloByte, ebenso 1 Mbit = 1024 Kbit
(so entspricht 1 MB = 8 Mbit = 1024 KB = 8192 Kbit)

Heißt also 100 Mbit/s Ethernet = 100 Millionen Bit pro Sekunde.
Sind dann zusammen etwa 12,5 MB pro Sekunde und bei 1000Mbit/s Ethernet 125 MB.
Abzüglich der ca. 80% bleiben im 1Gbit Lan 25 MB übrig.

:ugly:
 
Die Sache mit Bit/Byte ist mir nach meinem Info-Studium schon klar ;) Bin aber kein Netzwerkspezialist sondern Entwickler^^

Was ich nicht versteh ist, was soll das heißen "die Netzwerkkarte 80% reserviert sich 80% der Nutzungsdatenmenge"? Nach deiner Rechnung würde man ja in einem 100er Netz nur auf 2,5Mbyte/s kommen oO
 
na gut, hätte ich vielleicht noch da zufügen können ;)

Die Angegebenen Werte sind immer theoretisch, was nicht heißt das ne 100MBit NIC nicht 100 kann...
Windows z.B. gibt nicht automatisch alle Netzwerkressourcen frei, auch die NIC macht das nicht... wenn nun beide Seiten das nicht tun läppert sich das... Was nun auch nicht heißt das man bei nem 1000 MBit LAN das 1 zu 1 auf das 100er umwälzen kann... Sprich 2,5 MB/s.
Das System reserviert sich die Ressourcen um eine verlustfreie Übertragung bereitstellen zu können. z.B. der QoS-Planer reserviert sich meine ich 20% für Windowsupdates. ... wie gesagt, wir sprechen da von vielen Faktoren...

Wenn man das :google:kann man sich damit tot lesen... und man wird in der Regel am Ende immer bei max. 25 MEGABYTE max. Übertragung hängen bleiben.

Außer man investiert in NIC, Kabel, Switch/Router, HDD's etc. zeit und Geld und optimiert das ganze... dann kann man mehr raus holen :)

Oder man hat einfach Glück und hat durch Zufall einfach mal mehr... was ich aber so noch nie gesehen habe
 
Okay verstehe, naja ich muss zugeben das ich keine Benchmarks oder ähnliches benutzt hab um die Übertragungsgeschwindigkeit zu testen. Ich seh nur immer beim Dateien kopieren unter Windows 80MB/s+ in der Anzeige.

Kann aber nach Feierabend mal Benchmarks nachreichen^^
 
na gut, hätte ich vielleicht noch da zufügen können ;)

Die Angegebenen Werte sind immer theoretisch, was nicht heißt das ne 100MBit NIC nicht 100 kann...
Windows z.B. gibt nicht automatisch alle Netzwerkressourcen frei, auch die NIC macht das nicht... wenn nun beide Seiten das nicht tun läppert sich das... Was nun auch nicht heißt das man bei nem 1000 MBit LAN das 1 zu 1 auf das 100er umwälzen kann... Sprich 2,5 MB/s.
Das System reserviert sich die Ressourcen um eine verlustfreie Übertragung bereitstellen zu können. z.B. der QoS-Planer reserviert sich meine ich 20% für Windowsupdates. ... wie gesagt, wir sprechen da von vielen Faktoren...

Wenn man das :google:kann man sich damit tot lesen... und man wird in der Regel am Ende immer bei max. 25 MEGABYTE max. Übertragung hängen bleiben.

Außer man investiert in NIC, Kabel, Switch/Router, HDD's etc. zeit und Geld und optimiert das ganze... dann kann man mehr raus holen :)

Oder man hat einfach Glück und hat durch Zufall einfach mal mehr... was ich aber so noch nie gesehen habe
Das habe ich ja noch NIE gehört...

Macht auch gar keinen Sinn. NICs bieten ja virtuelle Kanäle. Das ist ja der Trick, ansonsten könnte immer nur eine Anwendung parallel den NIC nutzen, was definitiv nicht der Fall ist....

Die GBit sind allerdings brutto Datenraten. Da ist der TCP/IP Overhead noch nicht dabei, und je nach Größe des Packets ist dieser Overhead beträchtlich.. So wird nen Schuh draus...
 
Also was Mr. Otep da schreibt, halte ich für ziemlichen Unsinn.
Wenn man immer nur 20% seiner Netzwerkgeschwindigkeit hätte, könnte ich ja bei meiner VDSL50 Leitung nicht mal annähernd mit max. Speed surfen,
da die Router, die ich hier habe, kein Gigabit-Switch integriert haben.

Ebenso sind selbst Raten von 30-40MB/s im Netzwerk bei einem "billigen NAS" ohne Probleme zu erreichen.
Ich hab das NSA310 von Zyxel, das wiederum per Gigbabit Switch mit meinem Rechner verbunden ist.
Und dort erreiche ich, wie gesagt, Geschwindigkeiten von 30-40MB/s bei größeren Dateien.
Und bei guter, aktueller Hardware kann man ein 100MBit/s Netzwerk schon sehr stark auslasten.
 
hab mir nun nochmal alles durchgelesen :hail:

Klingt echt etwas blöd :ugly:

Aber is kein Unsinn... und weiter oben habe ich auch geschrieben das mehrere Faktoren einen Rolle spielen :what:

Aber nun gut... das führt zu nichts und schweift vom Thema ab... nichts desto trotz werde ich nach den "Artikeln" suchen um nicht ganz als :stupid: da zu stehen :D
 
Mach das. Ich tipp zwar zu 99% drauf, dass du was falsch verstanden hast, aber man weiß auch nicht alles. Auch nicht nach 6 Semestern Informatik ;)
 
Nun, mich würde interessieren wie du auf 105-115MByte / sek. kommst :huh:

Mir ist nicht bekannt das eine HDD diese Schreib- / Lesegeschwindigkeiten hat... Selbst mit ner SSD in beiden Endgeräten kommst Du nicht auf diese Werte... habe ich selbst schon getestet... das sind vielleicht theoretische Werte, mehr aber auch nicht :ugly:

Auch die Aussage über deine Kabalage klingt doch sehr theoretisch...

Ich weiß nicht ob Du aus der Praxis sprichst oder das ganze "gelesen/gelernt" hast... Nimm das nicht persönlich ;)
Mit 15-20 MByte/s kann man sich schon sehr zufrieden geben.

Vielleicht verwechselst Du auch MBit mit MByte?

1000BASE-T hat eine Nettodatenrate von 1GBit/s und ermöglicht abzürlich Overhead in der Praxis via UTP/TCP unter Ausnutzung großer Frames (was beim Verschieben großer Datenmengen ja kein Problem ist) effektiv etwa 900-950MBit/s also etwa 110-120MB/s.

Die schnellsten aktuellen Festplatten knacken heute bereits einzeln (!!) die 200MB/s (also etwa 1,6GBit/s), SSDs schaffen bekanntlich über 550MB/s (4,5GBit/s, SATA limitiert); nun hat das NAS natürlich keine hochgeschwindigkeits HDD und schon garkeine SSD aber es hat immerhin einen RAID 1, jede der beiden Platten schafft angeblich immerhin etwas mehr als 100MB/s damit sollte das NAS nicht limitieren, jedenfalls nicht auf Hardwareebene, jedenfalls nicht beim Übertragen größerer Daten.

Im Bezug auf die Kabelgüte kann ich nur wiederholen, das Netzwerkinstallationen hier sehr häufig völlig übertrieben ausgestattet sind (was vermutlich vor allem daran liegt das auch sehr hochwertige Kabel heute recht billig angeboten werden). Die genannten Werte lassen sich durchaus in der Praxis bequem erreichen. 1000BASE-T ist wirklich ziemlich robust und funktioniert, wie gesagt, auch noch mit ziemlich langen ordinären CAT5 Kabeln ohne nennenswerte Einbußen; früher, als GBit/s Ethernet noch neu war gab es einige Netzwerkstandards, die erheblich höhere Anforderungen an die Kabel gestellt haben, etwa 1000BASE-TX oder 1000BASE-CX aber das ist heute Geschichte. Auch für 10GBASE-T reichen ordinäre CAT5 Kabel (die dann aber einfach geschirmt sein sollten) für Kabellängen, wie sie in Privathaushalten üblich sind.

Richtig hohe Anforderungen an die Kabel stellen erst die aktuellen 40GBit/s Ethernet Standards und Infiniband (für das man überhaupt gaaanz spezielle -und teure- CX4 Kabel braucht), hier kommt man aber mit Kupfer sowieso nicht sehr weit.
 
Zuletzt bearbeitet:
Also damit ich auch mal wieder was schreibe:

Wie ist das denn mit den Kabeln. Ihr sagt alle Cat5(e) würde locker ausreichen. Ich weiß ja wo ich die verlegen will und da ist auch keine Mikrowelle o. Ä. in unmittelbarer Nähe. Wie ist das nun mit der Abschirmung?
 
Also...

Wenn du keine Kabel hast, und Sie z.B. in Kabelrohren verlegst, dann nimm lieber die besseren, da der Preisunterschied nicht groß ist. Auch gerade wenn du neben nem STromkabel die Netzwerkkabel verlegst, tut die Abschirmung dir gut.

Alles in allem sollte aber Cat5(e) aber dir reichen. Es geht halt nur um die Zukunftssicherheit zu einem vergleichsweise kleinen Aufpreis.

Wenn du bischen rumsuchst, dann findeste Cat7 Kabel die kaum teurer sind als Cat5e Kabel. Mein Cat6/7 Kabel war sogar billiger als die Cat5 Kabel in 90% der Chops :ugly:
 
Das ist nicht schlecht, aber du musst halt dann selbst konfektionieren, und wenn du nicht weißt wie das geht, bzw. eben keine Werkzeug hast, dann ist dein tolles Cat7 Kabel am Ende doch nur so gut wie ein Cat5 Kabel.

Stecker selbst montieren ist halt so ne Sache. Wenn würde ich halt auf jeden Fall etwas mehr Kabel stehen lassen, damit man später, falls du mal wirklich 10 GBit/s oder gar 40GBit/s Lan haben willst, nochmal neue Stecker drauf machen kann.
 
F/UTP CAT 5 Kabel gäbe es in der Länge für weniger als die Hälfte- du könntest also schon einiges sparen.

Wesentliche Störquellen sind etwa:

-andere ungeschirmte Netzwerkkabel, Telefonkabel die paralell in unmittelbarer Nähe verlegt sind
-HF Experimente (Teslaspulen u.Ä.)
-Induktionsöfen
-manche (ihrerseits schlecht geschirmte) Netzteile (Schaltnetzteile) in unmittelbarer Nähe der Leitung
-Energiesparlampen, Vorschaltgeräte von Leuchtstofflampen und Leuchtstofflampen in unmittelbarer Nähe der Leitung
-manche elektrische Maschinen
-manche Funksender (W-LAN, Bluetooth u.Ä. ist unkritisch da die Frequenz sehr viel höher ist)

Normale, paralell verlegte Stromkabel sollten sich nicht wesentlich auswirken. All diese Störquellen bedeuten nicht unmittelbar eine "Schirmungspflicht" sondern können eben dazu beitragen das Schirmung schon bei einer etwas geringeren Kabellänge sinnvoll wird.

Dagegen hilft vor allem eine einfache äußere Schirmung, prinzipiell auch eine Aderpaarschirmung (oder als ultimative Lösung ein Lichtwellenleiter)

Weiters beeinflussen sich die Aderpaare ("Crosstalk"; vor allem bei großer Kabellänge) auch gegenseitig; hier hilft Aderpaarschirmung oder (wie bei CAT6) eine bessere, genauere Verdrillung. Auch hier sind LWL die ultimative Lösung, da sie sich praktisch überhaupt nicht beeinflussen. Die Leitungslänge von LWL Kabeln ist fast ausschließlich von der Dämpfung abhängig, sie sind praktisch völlig immun gegen jegliche Störungen.

10GbE geht aber auch über RJ45:)

Genauso wie es auch mit CAT5 geht...
 
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Gibts denn generell Kabellieferanten, die man meiden sollte?
Wieviel Abschirmung ist wirklich sinnvoll, was übertrieben?
 
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