Netzteil ohne Gehäuse betreiben?!

AW: Netzteil ohne Gehäuse betreiben?!

Die fließen dann aber nicht über einen Menschen und sonderlich tödlich ist die Aktion auch nicht...

Aber du kannst sehen, was eine hohe Stromstärke anrichtet und das betrifft auch dich, wenn du die beiden Pole einer Batterie anfasst.
Die hohe Stromstärke bringt das Wasser in deinen Zellen zum Kochen. Was mit dem Gehirn passiert, kannst du dir sicher ausmalen. Es ist immer eine Frage der Zeit. Wie lange ist man dem ausgesetzt.
 
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Aber du kannst sehen, was eine hohe Stromstärke anrichtet und das betrifft auch dich, wenn du die beiden Pole einer Batterie anfasst.
Die hohe Stromstärke bringt das Wasser in deinen Zellen zum Kochen. Was mit dem Gehirn passiert, kannst du dir sicher ausmalen. Es ist immer eine Frage der Zeit. Wie lange ist man dem ausgesetzt.

Ich muss dich mal fragen, ob du nur Theorien hast oder auch praktische Erfahrung, bzw. das Wissen überhaupt ums Thema elektrischer Strom.

URI ist dir bekannt? Ohmsches Gesetz. Es kann also nur soviel Strom zu einer bestimmten Spannung fliessen, wie der Widerstand hergibt. Ein Schraubenschlüssel an der Autobatterie hat in etwa 0-1 Ohm. Der menschliche Körper dagegen hat je nach Hautfeuchtigkeit (Übergangswiderstände) mehrere Kilo-Ohm bis Mega-Ohm. Damit kannst du dir ausrechnen, dass beim Anfassen an eine Autobatterie garantiert nicht mehr Strom fliesst, wie die körperinternen Ströme eh schon aufbringen. (Ja, im menschlichen Körper fliessen auch Ströme ;))

Damit das mit deinem Körper passiert, was dem Schraubenschlüssel an einer Autobatterie passiert, musst du schon mindestens 1.000 Batterien in Serie schalten (12.000V)
 
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Naja,
offen mit 230V Netzspannung zu arbeiten ist eine gefährlich Sache.
Bis zu 450V pulsierende Gleichspannung...

Das ist schon nicht ohne. Wenn man da nicht weiß, was man tut, kann das ganz schön gefährlich werden...
Dazu ist das Gehäuse, wie schon erwähnt, geerdet. Und das muss es auch sein/bleiben...

Ganz nebenbei gibts da auf Youtube Videos von irgendso einem Iraker, der sich ganz doll weh tut, bei solchen Dingen. Der erklärt das ganze auch a bisserl...
 
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Ich muss dich mal fragen, ob du nur Theorien hast oder auch praktische Erfahrung, bzw. das Wissen überhaupt ums Thema elektrischer Strom.

URI ist dir bekannt? Ohmsches Gesetz. Es kann also nur soviel Strom zu einer bestimmten Spannung fliessen, wie der Widerstand hergibt. Ein Schraubenschlüssel an der Autobatterie hat in etwa 0-1 Ohm. Der menschliche Körper dagegen hat je nach Hautfeuchtigkeit (Übergangswiderstände) mehrere Kilo-Ohm bis Mega-Ohm. Damit kannst du dir ausrechnen, dass beim Anfassen an eine Autobatterie garantiert nicht mehr Strom fliesst, wie die körperinternen Ströme eh schon aufbringen. (Ja, im menschlichen Körper fliessen auch Ströme ;))

Damit das mit deinem Körper passiert, was dem Schraubenschlüssel an einer Autobatterie passiert, musst du schon mindestens 1.000 Batterien in Serie schalten (12.000V)

Natürlich kenne ich das, ich kenne aber auch genug Leute, die sich da schon ein paar Verbrennungen geholt haben.
 
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Das sind dann aber nur klassische Verbrennungen, die man sich vom Feuerzeug auch holt.
Wenn die Verbrennungen vom Stromfluss herrühren, dann wär das so, als würdest du deinem Körper in die Mikrowelle stecken, weil nur das hätte den eventuellen Effekt von "40A durch den Körper".
 
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Ich sage immer wieder, dass der Faktor Zeit nicht außer Acht gelassen wird.
Schnell kann man im Hausstromnetz eine "geflattert" bekommen. Aber die Einwirkzeit ist so kurz, dass es in der Regel nichts ausmacht.
Aber einige Sekunden lang ist schon eine andere Hausnummer.
Und der körpereigene Widerstand ist von vielen Faktoren abhängig, ich würde das nicht auf eine Zahl pauschalisieren.

Es geht immer noch darum, dass ein Netzteil offen betrieben werden soll. Das Netzteil ist kein Kinderspielzeug.
 
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Mit dem körpereigenen Widerstand hast du natürlich recht.

Aber gehen wir einfach mal vom normalen Zustand aus, da kann selbst eine Autobatterie tagelang zwischen deinen Fingern klemmen, ohne dass dir was passiert.
Wenn du natürlich an beiden Fingern eine offene Wunde hast, ist klar, dass eine Autobatterie etwas Schaden verursachen kann, denn die Blutbahnen wirken dann fast wie ein paar Schraubenschlüssel in Serie.
Andererseits kann dir ebenfalls an 230V AC nichts passieren, wenn du dicke Hornhaut an den Fingern hast und Null Feuchtigkeit.

Ich weis, dass es hier noch um offene Netzteile geht, aber es ging mir grad etwas um die Aussage, dass eine Autobatterie in der Lage wär, einem "40 Ampere" durch die Hände zu schicken. Daher meinerseits: Sry für OT.
 
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Macht ja nichts. Kann man durchaus mal zwischendurch aufgreifen.
Ich sagte ja, dass ich schon alles gesehen habe und daher wäre ich immer vorsichtig mit der Aussage "wird nie passieren".
Abgesehen davon habe ich einen gesunden Respekt vor elektrischer Energie.
 
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Die Gefährlichkeit von Stromschlägen hängt ab von:

> Stromstärke
> Art des Stromes und Frequenz (AC meist schlimmer als DC)
> Einwirkdauer
> Pfad (Bein-Arm, Arm-Arm,... )

In folgendem Link ist ein Schaubild zur Gefährdung, in Abhängigkeit von Stromstärke und Wirkdauer, gegeben:
Electric shock - Wikipedia, the free encyclopedia
Pfad: Linker Arm zu Fuß, Art: AC.

Im gezeigten Fall ist eine Stromstärke von spätestens 30 mA gefährlich. Bei kürzerer Wirkdauer, anderen Stromwegen und Spannungsarten sind auch um Faktoren höhere Stromstärke ertragbar (abhängig!).


Welcher Strom bei bestimmter Spannung durch den Körper fließt ist abhängig vom Widerstand durch den Körper. Der Widerstand ist abhängig von:

> Kontaktwiderstand bei Ein- und Austritt (stark abhängig von Hautbeschaffenheit und Feuchtigkeit, sowie Berührfläche und -kraft. Liegt meist im 1-3 stelligen kOhm Bereich)
> Körperinnenwiderstand, der von Mensch zu Mensch nicht allzu stark streut. Der Kontaktwiderstand ist bei trockener Haut um Faktoren höher als der Körperinnenwiderstand
> Spannung und Frequenz. Das lineare Ohmsche Gesetz (R = U/I) ist nicht anwendbar, da der Widerstand eine Funktion von Spannung und Frequenz ist. U = U (f,R). Je höher Spannung und Frequenz (2-3 stelliger Hz-Bereich), desto weiter sinkt die Impedanz

Da also die Thematik sehr viele Einflüsse hat, sind Worst-Case Szenarien und Puffer einzurechnen.
In vielen Ländern wurde sich auf folgende Berührspannungen geeinigt:

AC: 50 V, DC 120 V. Siehe z.B. "Verordnung über elektrische Starkstromanlagen"

Eine 12 V Autobatterie mit zwei Händen berühren ist ungefährlich, ein überbrückender Schraubenschlüssel würde Funken von Pol zu Schlüssel werfen und die Batterie schädigen, aber den Menschen nicht elektrisch gefährden.


Zum Thema:
Das Netzteil nicht ohne Gehäuse verwenden, da die Gehäuseerdung wichtig und folgerichtig verpflichtend ist. Primärkondensatoren besitzen dazu oft 400 V Spannungspotential.
Ich selbst möchte auch einen Casemod machen (Mini-ITX) und habe mich rasch dagegen entschieden, das NT-Gehäuse dauerhaft zu entfernen, da die Gefährdung für mich viel zu unlustig ist.
 
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Solange du nicht an einem Herzleiden leidest ist es kein Problem, mal für ein paar Millisekunden was abzukriegen.
Nur solltest du dabei keine Heizung umklammern. :D
 
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Solange du nicht an einem Herzleiden leidest ist es kein Problem, mal für ein paar Millisekunden was abzukriegen.
Nur solltest du dabei keine Heizung umklammern. :D

Das mit den paar Millisekunden ist das Problem, du mußt es schon weit unter 20ms halten und das schaffst du nicht. Es bleibt dabei das der Kontakt mit Netzspannung potentiell tödlich ist.
 
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Zum Thema,
bei beengten Platzverhältnissen kann man zu DC Powerboards greifen! Gibt welche mit bis zu 500W ohne Lüfter!
Ok ein externes Notebook Netzteil kenne ich nur bis 330W (Dell), aber dieses wurde auch schon bis 420W getestet.

Das beste es ist passiv
 
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An elektrischen/elektronischen Bauteilen solllte halt wirklich nur der rum docktern, der es auch kann. Ist leider nicht so, denn auf vielen Neubauten versucht sich der bauende erstmal selbst, bis er sich fast aus den Schuhen schießt.
 
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