negative Erfahrungen mit Hermes

Das ist irgendwo nachollziehbar, wenn man bedenkt, dass Hermes oft der günstigste Paketdienst ist. Die kochen auch nur mit Wasser, also muss das Geld auch wieder irgendwo eingespart werden - meistens beim Personal.

Allerdings verpacken viele Versender ihre Pakete auch unzureichend. Sicher, Füllmaterial ist meistens genügend drin - wenn aber z. B. etwas auslaufen kann, muss das Paket auch entsprechend deklariert sein, dass es etwa nur in eine Richtung gestellt werden darf oder nichts darauf gestapelt werden darf:
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Solche Vorgaben sind vom Spediteur auch strikt einzuhalten. Wenn man dann einen unsachgemäßen Transport nachweisen kann (das geht mit solchen Vorgaben schon einfacher, etwa wenn "vor Nässe schützen" drauf steht und das Paket nasser ankommt als ein Pudel im Schwimmbad), hat man schon bessere Karten für einen Schadensersatz.
 
Gestern hat meine Schwester was von Hermes bekommen. Natürlich beim Nachbarn abgegeben weil sie nicht da war: Paket komplett verrupft, Inhalt noch ganz. Glück gehabt.
 
Ich weiß das die echt schlecht verdienen.
Das ist das Problem, dass zieht sich über weite Teile der Bevölkerung und genau daran muss gearbeitet werden, das ist kein spezielles Hermes Problem.
Laut Verfassung haben wir eine soziale Marktwirtschaft, dass "sozial" wird aber immer weiter zusammengestrichen und selst Gewerkschaften sind heute,
abgesehen von der kleinen Eisenbahnzugführer Vereinigung keine wirkliche Hilfe mehr. Und genau diese Gewerkschaft, die als letzte für sinnvolle
Konditionen der Vertretenen kämpft, wird so unglaublich angegangen, dass dem Vorsitzenden Morddrohungen ins Haus flatterten. Aber nicht von der
Bahn, sondern vom Mob.

Kämpft alle für eine gerechte Entlohnung. Die Probleme kommen erst noch, wenn 60% der Deutschen als Rentner am Hartz IV Satz krepeln und sich niemand
mehr seine alte Wohnung leisten kann.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wieso bestellt man dann mit Hermes, wenn man nur Probleme mit dem Laden hat ? Zu 99 % ist es möglich, wenn man den Verkäufer anschreibt, das er es auch mit DHL versendet.

Die Hermes Mitarbeiter können nichts dafür, die sind die (aller) letzten in der Nahrungskette. Mit denen willste nicht tauschen!

Was du gesagt hast ist genau richtig. Zustimmen!
 
Also in Duisburg sind die Hermes Fahrer immer in ?privat? Wagen durch die Gegend kutschiert. Daher würde ich nie was mit Hermes verschicken lassen. Aber wer denkt er müsste den billigsten Lieferanten nehmen um 3 € zu sparen ist auch irgendwie selbst Schuld, wenn das Paket dann beschädigt ankommt. Aber von einen Nachbarn, der mal Zeitweise bei der Post gearbeitet hat, weiß ich, dass generell sehr unachtsam mit den Paketen umgegangen wird.
 
Also in Duisburg sind die Hermes Fahrer immer in ?privat? Wagen durch die Gegend kutschiert.

Wahrscheinlich sind das Sub- oder gar Subsubunternehmer. Arbeiten ja mittlerweile viele Versender mit solchen Konstrukten um den Druck, auch Haftungen, vom eigentlichen Versandunternehmen auf die kleinen Abzuwälzen und Arbeitszeitgesetze auszuhebeln. :daumen2:

... dass generell sehr unachtsam mit den Paketen umgegangen wird.

Kein Wunder, bei der Anzahl an Paketen, gerade vor Weihnachten reicht die Zeit einfach nicht um jedes Paket mit Samthandschuhen anzufassen.

Ich persönlich bin wieder mehr dazu übergegangen in lokalen Geschäften statt online zu kaufen, kostet zwar oft ein paar € mehr, man kann aber auch sicher sein das man heile Ware bekomm und nicht nachher herumstreiten muss wer jetzt schuld ist.
 
Hermes? Kommt mir nicht in die Tüte. Selbst, wenn ich dann bei einem 10€-Artikel 4€ Versandaufpreis für DHL zahlen müsste oder so.

Aber wenn ich die Hermes-Fahrer teilweise noch um 21Uhr hier in Berlin rumfahren sehe, von der noch schlechteren Behandlung der Mitarbeiter als bei anderen Paketdiensten höre, die Leute teilweise in ihren Privat-PKWs rumfahren müssen, extrem lange auf die Pakete warten muss (DHL hat bei mir bisher meist nur einen Tag und nie länger wie zwei Tage gebraucht, das eine Hermes-Paket aber fast ne Woche...) und ich während meiner Abwesenheit erst einen Zettel an den Briefkasten hängen muss, dass der Bote das Paket auch wirklich bei einem Nachbarn abgeben darf (und sich die Zustellung dadurch nochmals verlängert)...

... nein, sorry, aber in meinem eigenen Interesse und auch in dem Interesse der Mitarbeiter spare ich nicht die paar Euros. Bei DHL habe ich ein weniger schlechtes Gewissen, da meines Wissens nach hier in Berlin nahezu alle DHL-Zusteller auch direkt bei DHL angestellt sind (die Mitarbeiter von Subunternehmen erkennt man soweit ich weiß übrigens an dem Aufdruck "Ein Servicepartner von DHL" auf deren rot-gelber Jacke...).

Einzig DPD empfinde ich als den noch größeren Saftladen. Ein einziges Mal von denen ein Paket bekommen - bis zum 1. Zustellversuch verging eine Woche... Mutter war Zuhause (ich in der Schule), ich fragte sie schon als ich dann Zuhause war, wieso sie denn nicht das Paket angenommen hat. "Hat niemand geklingelt" - halt die übliche Leier, dass der Paketbote nicht mal geklingelt hat. Ich habe meine Mutter nach der angeblich hinterlassenen Paketkarte gefragt... Sie ging sogar Abends nochmal extra gucken - es war keine da. Zwei Tage später gab es einen erneuten Zustellversuch - meine Mutter war definitiv zuhause und ja, auch die Klingel war an... - diesmal gab es wenigstens eine Karte. Konnte mir das Paket dann am Abend aus einer Annahmestelle abholen. Der Ladenbesitzer meinte zu mir, dass der aktuelle DPD-Bote wohl sämtliche Pakete bei ihm abliefern dürfte...
 
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