naturwissenschaftliche Erklärung, Deutung oder Widerlegung diverser Phänomene, Theorien und Konzepte (ex "Freie (Raum-)Energie")

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So kann man das nicht sehen, Ozon entsteht ja auch durch energiereiche Strahlung.
 
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Quanti, die Gammastrahlung ist aber so Energiereich, die zerfetzt dir dein Ozon wenn es damit wechselwirkt.

Das ist halt auch das Problem ruyven. Wenn das Ding wirklich sehr "nah" ist, dann kann es schon sein, das wirklich alles weg ist. Die Energiedichten sind da teils so gewaltig, das kann man sich nicht mehr wirklich vorstellen. Ich hab dazu mal einen Beitrag gelesen, ist schon scheise :ugly:

Zum Glück sind die Gammastrahlenexplosionen nicht so häufig und decken halt nur einen VERDAMMT kleinen Raumwinkel ab. Gaswolken etc. tun auch ihr übriges dazu. Ich mach mir da allgemein eher Sorgen, das uns die Tuberkulose oder sonst ein multipel resistenter Erreger wegrafft, da die DEPPEN von Ärzten für jeden SCHEIS Antibiotika verschreiben, und die noch VIEL GRÖSSEREN DEPPEN von Patienten die dann nicht bis zum Ende durch nehmen, sondern zu früh absetzen...... Da bekomme ich das :kotz: :motz:
 
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Quanti, die Gammastrahlung ist aber so Energiereich, die zerfetzt dir dein Ozon wenn es damit wechselwirkt.

Schon klar, aber wie lange dauert so ein Gammablitz?
eine milliardstel Sekunde oder 4 Wochen?
 
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Sehr kurz. Aber wenn die Leistung hoch genug ist, deponierst du noch immer genug Energie im Gewebe etc. Vor allem wenn so ein Gammaquant mit DNA ww, dann ist die aber garantiert hin.

Du weißt doch selbst, das einige Sievert schon potenziell tödlich sind. Was war die Grenze wo man vom sicheren Tod ausgehen kann? 5Sv? Wenn da wirklich hoch energetische Strahlung kommt, dann haste die 5 Sv aber unter Umständen auch in der kurzen Zeitspanne voll.
 
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Das müsste man halt mal ausrechnen.
Ab 200keV wird elektromagnetische Strahlung als Gammastrahlung bezeichnet.
Bisher hat man Gammastrahlung mit ein paar Hundert TeV gemessen, höher bisher noch nicht.
Die Wellenlänge beträgt, wenn ich nicht irre, so um 10 hoch -12 Meter.

Ich hab ja schon mal die Frage gestellt, kann eine elektromagnetische Welle so kurz werden wie die Planck Länge?
Und welche Energie hätte sie dann?
Was passiert, wenn sie kürzer wird?

Du bist doch noch bei der Uni, hau mal deinen Professor an. :D
 
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Die Dauer bewegt sich laut Wiki typischerweise im Bereich von ein paar Sekunden für die hochenergetischen, bei Leistungen bis in den MeV Bereich.
Also nichts mit Plancklänge ;)


Das ist halt auch das Problem ruyven. Wenn das Ding wirklich sehr "nah" ist, dann kann es schon sein, das wirklich alles weg ist. Die Energiedichten sind da teils so gewaltig, das kann man sich nicht mehr wirklich vorstellen. Ich hab dazu mal einen Beitrag gelesen, ist schon scheise :ugly:

Ich wiederhole nochmal:
Elektromagnetische Strahlungsimpulse, die (durchschnittlich) 7000 - 8000 km Gestein durschlagen (bzw. pulverisieren, denn diese Wärmeentwicklung auf den ersten paar 1000 km würde kein Planet verkraften), gehören in Star Wars - aber nicht in seriöse Beiträge.
(zur Orientierung: seriöse Studien kommen für die Zerstörung Aldaraans auf 1E38 J, Gammablitze werden mit insgesamt 1E44 angegeben. Es müsste also ein Millionstel der Energie, die bei der Explosion entsteht, auf die Erde konzentriert werden. D.h. umgekehrt die Energie müsste sich auf eine Fläche ~10 mal größeren Durchmessers verteilen, als die Sonne. Ausgehend von einer Strahlenquelle mit dem Durchmesser der Sonne und einem hochfokussierten Strahlungskegel von 2° Weite komme ich auf einen Abstand von gut 180 Gm zum explodierenden Stern. Wenn die Sonne so einen Strahl aussenden würde, wäre der Mars bereits in Sicherheit. Wenn die komplette Sonnenmasser zerstrahlt und in einen Strahl gesteckt werden würde, würde sich Pluto drüber kaputtlachen.
Und ihr habt Angst vor Sternen in anderen Galaxiearmen ;) )
 
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Die Dauer bewegt sich laut Wiki typischerweise im Bereich von ein paar Sekunden für die hochenergetischen, bei Leistungen bis in den MeV Bereich.
Also nichts mit Plancklänge ;)

Ein paar MeV kannst du doch in der Pfeife rauchen, da kann man ja künstlich deutlich mehr Energie in einen Gammaquant stecken.
Jeder Teilchenbeschleuniger schafft das im Handumdrehen und ich hab noch keine Abdeckung eines Teilchenbeschleunigers gesehen, die zerbröselt ist, weil hoch energiereiche Strahlung darauf getroffen ist.

Trotzdem bleibt aber die Frage nach der Plancklänge und Energie, die ein Quant bei so einer Frequenz hätte.
Ich werde das mal versuchen in Erfahrung zu bringen. :D
(da die Physik Studenten das ja nicht hinbekommen, muss ein Abbrecher das wieder machen. :ugly:)
 
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@Ruyven:

Ich hab noch mal nachgeschaut. Da sollte wirklich nichts mehr durch kommen. Habs mal mit den Wirkungsquerschnitten von niedrigen Energien mir angeschaut. Da kommt wirklich SEHR viel weniger an. Weniger als 10^-100 vom Anfangswert, wenn ich richtig gerechnet habe. Ist aber halt der Wirkungsquerschnitt für Aluminium bei 10 MeV gewesen. Also nicht wirklich viel. Keine Ahnung wie sich der genau bei höheren Energien noch weiter entwickelt. Spielt aber eigentlich auch keine Rolle. Die Abschwächung ist groß genug, selbst wenn man die Sekundärstrahlung etc. berücksichtigt, sollte das nicht mehr relevant sein.

Also die Rückseite ist geschützt. Nach dem was ich so überschlagen habe, sollte aber bis zu einigen Kilometer tiefe die Strahlendosis groß genug sein um Schäden verursachen zu können.

Wiki meint dazu btw. Das man davon ausgeht, das Ereignisse, die weiter als 3000 Lichtjahre entfernt sind keine Gefahr mehr darstellen. Zu möglichen Schäden wird gemeint, das durch die Zerstörung der Ozonschicht die Weltbevölkerung auf 10% sinken könnte.
 
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Auch wenn eine Hälfte der Erde im Schatten liegt, bedeutet das ja nicht, dass sie davon nicht betroffen wird. Ist der Gammablitz einige Sekunden aktiv und zerstört die Atmosphäre, z.b. heizt sie sich auf, dehnt sie sich auch aus, wahrscheinlich werden starke Wirbelstürme entstehen, die eben auch die "Schatten"seite betreffen.

Die gleiche Frage gibts ja auch zu Gravitationswellen.
 
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Das sind dann halt die Folgeschäden. Aber aufgrund der relativ guten Transmission durch die Athmosphäre dürfte recht viel Energie wohl in den Boden gehen und allgemein ist Luft träge und die Aufheizung nicht punktförmig - keine guten Vorraussetzungen für sehr starke, großräumige Stürme. Die befürchte Auslöschung der Ozonschicht ist jedenfalls nicht möglich, denn 50% liegen im Strahlungsschatten und was anderes als Strahlung kann es nicht zerstören.
 
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Die Frage ist nun, wie lange dauern die Gammablitze an, bzw. wie viel Energie bedarf es, die Meere der Erde aufzuheizen?
Was warmes Wasser so an Luftmassen in Bewegung setzen kann, sieht man ja immer wieder.
 
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gut 4 Joule pro g&K. Gehen wir von effektiv etwas weniger als die Hälfte der globalen Wassermassen aus, also 0,6 Mrd. m³, wären wir also bei 2,4E15 J pro K. Sind zwar Größenordnungen weniger, als obige Summe, aber immer noch extrem viel Energie, die man in den Ozean stecken müsste, um eine Temperaturänderung zu erreichen. Und selbst dann wäre diese global - durch warmes Wasser verursachte Luftbewegungen spielen sich aber in Größenordnungen von wenigen 1000 km maximal ab. Wenn du eine ganze Hemisphäre gleichmäßig erhitzt, würde sich nur an den Rändern ein Temperaturunterschied und somit nur da starke Ausgleichsbewegungen ergeben.
Und wie schon erwähnt: Die starken Gammablitze mit sehr harter Strahlung sind kurz. Typischerweise <2 s laut Wikipedia und das mit eher steilen Flanken. Selbst das Nachglühen des bislang stärksten war kaum 30 s sichtbar.
 
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Trotzdem wird versucht, ein Artensterben, das es mal gab, damit zu erklären.
 
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