AW: Monsterkühler Scythe Susanoo mit vier 100-mm-Lüftern im PCGH-Testlabor
Hässlich bis zum Umfallen, aber was mich bei dem Teil interessieren würde, sind die Leistungswerte - die Kühlfläche die durch die Lamellen entsteht sieht nämlich nicht übertrieben groß aus
Das wundert mich auch ein bißchen. Viele Lüfter - schön und gut. Das macht aber keine Kühlung, sondern nur Wind. Der Kühlkörper dagegen scheint aus einem konventionellen Dual-100mm Teil zu bestehen, dem ein dünnes dual-80mm Alibi-Ding angeflanscht wurde. 90% der Kühlleistung dürften von ersterem kommen (was ihn, je nach Luftzuführung, vermutlich mal vor, mal hinter aktuellen dual-140mm Towern platzieren sollte) - die anderen beiden Lüfter&Unterbau dienen ausschließlich dazu, Kompatibilitätsprobleme mit Grafikkarten zu verursachen.
Die Prioritäten bei dem Ding waren eindeutig 1. Aufsehen erregen, 2. nur günstige Standardelemente verwenden, 4. Kühlen.
Ich dachte immer Luftkühlung wird irgendwann ineffektiv? Von wegen zu langsamer Wärmetransport und zu wenig Wärmekapazität?
Hängt davon ab, was du als "Luftkühlung" bezeichnest. Letztlich kühlen alle Anlagen, die nicht auf Fluß- oder Seewasser zurückgreifen, mit Luft - und die Leistung ist nur durch die Kühloberfläche und die Lüfterstärke begrenzt, welche man aber beide beliebig skalieren kann.
Was Problem bereiten kann, ist die Verteilung der Wärme über diese Fläche - das wäre dann die Frage, ob Heatpipekühler irgendwann am Limit sind. Innerhalb eines ATX-Gehäuses stößt man aber lange vorher an Platzprobleme. (siehe Superleggra und H50. Obwohl beide ein deutlich leistungsfähigeres Transportmedium einsetzen, kühlen sie nicht nenneswert besser, weil der Transport nicht das limitierende war)
Zusätzlich gibt es bei der Kühlung von Hardware noch das Problem der Wärmeaufnahme auf extrem kleiner Fläche, da kann tatsächlich die Wärmekapazität eine Rolle spielen. Aber nur weil man den Kühler größer macht, steigt ja nicht die Verlustleistung der CPU
