Minarettverbot in Deutschland - ja oder nein?

Minarettverbot in Deutschland ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 192 64,2%
  • Nein

    Stimmen: 85 28,4%
  • Mir egal/Enthaltung

    Stimmen: 22 7,4%

  • Umfrageteilnehmer
    299
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Wenn Leute bei der Durchsetzung politischer Interessen sterben, würde ich das durchaus nicht als "leichten Zwang" bezeichnen - aber gut, lassen wir das. Hier gehts um Minarette.
 
Ich stimme da gegen weil ... mir geht schon das Kirchen gebimmel auf den sak , da soll nicht auch noch son Lautes aaalaaaaaa maaaahaaaa blaaa dazu kommen .
Da ich ein ungetaufter Heide aus Ost GER bin , wäre ich in deren augen eh nur ein "ungläubiger" also nix da (geht wo anderst Rumschreien)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn Leute bei der Durchsetzung politischer Interessen sterben, würde ich das durchaus nicht als "leichten Zwang" bezeichnen - aber gut, lassen wir das. Hier gehts um Minarette.
Bei fast allen gleichzeitigen Staats- und Regierungsveränderungen die man als Revoulution bezeichnen kann, sind Menschen gestorben. Wenn wir Zwang so extrem sehen, dann ist fast jede politische Entscheidung, wie ich schon geschrieben habe, aus einem Zwang entstanden bzw. von ihm beeinflusst worden.

Wenn das hier zu OT wird kannst du es gerne ausgliedern.
 
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum alle meinen, dass in Deutschland ein Muezzin über Lautsprecher an den Minaretten zu Gebet aufruft. Eine einfache Lösung wäre es auf einem Radiosender zum Gebet aufzurufen (Nein, nicht die öffentlich rechtlichen Sender!). Ich finde das Glockenleuten von der Kirche in der Nachbarschaft ganz schön, aber das muss jeder für sich bewerten.

Zum Einwand bezüglich der Architektur: Eine Moschee muss nicht unbedingt hässlich aussehen und auch ein Minarett ist nicht zwangsweise ein Bestandteil des Aufbaus. Wenn ich mir so einige christliche Gebetshäuser anschaue, dann kann ich nur sagen: Schlimmer kann man es eh nicht machen.

Beispiele:
Seelenabschussrampe I
Seelenabschussrampe II
Seelenabschussrampe III
Seelenabschussrampe IV
Seelenabschussrampe V
 
Die Fotos sind aber auch so gemacht, dass das Motiv eben nicht schön rüberkommt.
Wobei ich die Kirche mit der markanten Dachform noch sehr ansprechend finde, mal was anderes als der sonstige Einheitsbrei.
 
[x] Ja.

Ich bin grundsätzlich kein Freund von religiösen Weltanschauungen und auch prinzipiell dafür, das Thema "Religion" aus Schulen (zugunsten von allgemeingültigem Ethik-Unterrricht) zu entfernen; allerdings muss man auch zugestehen, dass sich die christlichen Werte in der Vergangenheit stärker in Europa durchgesetzt haben, mit all den damit verbundenen Ausprägungen (Kirchenbau, Unterricht, Kreuz/Klassenräume etc.). Ähnlich verhält es sich in islamisch geprägten Ländern, nur eben mit Moscheen, Minaretten & Co.

Solange jedoch der Islam die Trennung von Staat & Religion nicht glaubwürdig vollzieht - und das ist in meinen Augen nicht gegeben - bin ich nicht dafür, den Bau von Minaretten und dergleichen zu unterstützen.

Vielleicht sollten sich die großen Religionen (die hierzulande vertreten sind) in naher Zukunft mal darauf verständigen, gemeinsame Gebetshäuser zu realisieren - was wäre umgekehrt so schlimm daran, derartige Zentren zu bauen, die gleichzeitig ein Ort der Begegnung sein könnten?!
 
Ich verstehe ehrlich gesagt nicht, warum alle meinen, dass in Deutschland ein Muezzin über Lautsprecher an den Minaretten zu Gebet aufruft.
Wäre eine gute Idee. In meiner alten Heimatstadt ruft der über Lautsprecher aber auch nicht jeden Tag. Interessant wäre auch wenn er auf deutsch rufen würde.
 
dass sich die christlichen Werte in der Vergangenheit stärker in Europa durchgesetzt haben
Diese Werte sind Werte, die durch die Aufklärung zu Werten Europas wurden. Sie wurden nicht vom Christentum durchgesetzt bzw. gefördert.

Vielleicht sollten sich die großen Religionen (die hierzulande vertreten sind) in naher Zukunft mal darauf verständigen, gemeinsame Gebetshäuser zu realisieren - was wäre umgekehrt so schlimm daran, derartige Zentren zu bauen, die gleichzeitig ein Ort der Begegnung sein könnten?!
Das ist eine tolle Idee, aber ich glaube da gibt es in den meisten Religionen Vorbehalte.
 
Zuletzt bearbeitet:
Naja, Christentum & Wertebildung wollte ich auch nicht unmittelbar in Beziehung setzen - dagegen stünden auch ein paar dunkle Kapitel in der Geschichte *ggg*. Allerdings hat der Islam zur Aufklärung mindestens genauso wenig beigetragen ... das alte Wissen (Avicenna & Co.) lasse ich mal außen vor.

Vorbehalte kann man abbauen, es ist immer nur die Frage, ob es mit aller Ernsthaftigkeit gewollt ist/wird.
 
Die Fotos sind aber auch so gemacht, dass das Motiv eben nicht schön rüberkommt.

In Bild 2 ist definitiv das Gegenteil der Fall. Da hat der Fotograf garantiert ne halbe Stunde nach einer Position suchen mussen, die nicht nach 70er Jahre Betonruine aussieht.
Aber davon abgesehen: Wir hatten hier weiter vorne im Thread schonmal eine sehr ausführliche Diskussion darüber, in der die Verbotsanhänger durch die Bank daran gescheitert sind, ein "Minarett" über dessen Aussehen zu definieren. Die Dinger können, genauso wie Kirchtürme, jede beliebige Form und jedes beliebige Design haben. Um die Optik geht es bei einem Verbot also schonmal nicht. (dann wäre ein zusätzliches Verbot ja auch unnötig, denn ein harmonisches Stadtbild kann man über konventionelle Bebaubungspläne durchsetzen)


Vielleicht sollten sich die großen Religionen (die hierzulande vertreten sind) in naher Zukunft mal darauf verständigen, gemeinsame Gebetshäuser zu realisieren - was wäre umgekehrt so schlimm daran, derartige Zentren zu bauen, die gleichzeitig ein Ort der Begegnung sein könnten?!

Einige Christen versuchen seit Jahrzehnten -ziemlich erfolglos- eine engere Bindung von Evangeln und Katholiken zu erreichen und du willst gar die Religionsgrenze überschreiten? :ugly:
Aber vom Sozialen mal ganz abgesehen:
- Praktisch unmöglich: Für ein gemeinsames Gotteshaus müssten unterschiedliche Gemeinden zum gleichen Zeitpunkt ein neues Gotteshaus bauen wollen, insbesondere die christlichen Gemeinden haben aber schon ein Problem, bestehende überhaupt voll zu bekommen.
- chronologisch unmöglich: Würde man "ein Dach" akzeptieren, bliebe immer noch das Problem mit den Gebetszeiten. Die überschneiden sich und man kann nicht zwei verschiedene Predigden gleichzeitig ablaufen lassen.
- stilistisch unmöglich: Spätestens bei der Debatte Kirchenbänke vs. Gebetsteppich werden sich die Geister scheiden
- vor allem aber Theologisch unmöglich: Selbst wenn man sich irgendwie auf einen gemeinsamen Bau mit mehreren Räumen o.ä. einigen könnte - sowohl christliche wie auch jüdische Gotteshäuser sind geweiht (Moscheen nicht, die vieler anderer, in Deutschland kleiner Religion aber afaik auch). Als Monotheist kann man ein und dasselbe Stück Boden aber nicht mehreren Göttern widmen.

Außerdem würde es zu massiven Diskussionen beim Turmbbau kommen :ugly:
 
Na, zum Glück muss ich mich mit derlei Probleme nicht auseinandersetzen - sollte ja nur ein Denkanstoß sein :)

Man könnte darüber ja zumindest für zukünftige Bauten nachdenken - alte religiöse Bauwerke würde ich auch nicht direkt abreißen wollen *ggg* - zum Thema Chronologie: ein Gebäude mit mehreren separierten Gebetsräumen/-hallen, dann wären doch auch gleichzeitige oder abweichende Messen bzw. Predigten möglich!? Damit einhergehend wäre auch das Problem der Ausstattung gelöst - sofern tatsächlich getrennte Räume vorhanden sind, stellt sich die individuelle Einrichtung insofern nicht.

Gut, den größten Knackpunkt - die Theologie - lasse ich außen vor, doch ein Gebäudekomplex heißt ja noch lange nicht, dass unterschiedliche Gebäudeteile untern "einem Dach" vereint werden könnten?!

Wollte man die Diskussion um bauliche Aspekte abkürzen, könnte man auch Jesus zitieren (wobei ich ihn seeeeehr selten bemühe *ggg*), der da sagte:

"Das Reich Gottes ist in dir und um dich herum, nicht in (prachtvollen) Gebäuden aus Holz und Stein. Spalt
e ein Stück Holz und ich bin da. Hebe einen Stein auf und du wirst mich finden".
 
Was mich am Meisten stört am Glauben:, Ich kann es der Kirche nicht verzeihen , daß sie damals sehr sehr viele Genies , Wissenschaftler hingerichtet hat. Wir wären jetzt schon viel weiter....das ist unverzeihbar . Und das geschah mit Vollkshetze/Ketzerei , als Rechtfertigung an der verstrahlten (Gehirnwäsche) Bevölkerung. unverzeihlich

PS: wie ein Vorredner schon sagte: man sollte alle Religionsunterrichte in Schulen verbieten! , und dafür Ethik einführen. okay, "verbieten" hab ich dazugefügt

Und ich finde Spiritualität sollte reichen , und findet nicht unter einem Gruppenzwang statt. Man muss sich selbst drauf einlassen , und seinen Eigenen Standpunkt finden
 
Zuletzt bearbeitet:
könnte man auch Jesus zitieren (wobei ich ihn seeeeehr selten bemühe *ggg*), der da sagte:
....................
Wann hat er das denn zu wem gesagt? :D
Am besten man entwickelt eigene Gedanken, bevor man Leute bemüht, die vom Hörensagen vor 2 Jahrtausenden irgendetwas von sich gegeben haben sollen. ;)

Also wäre es doch ratsam, Religionen in den rein privaten Bereich zu verlagern, bevor daraus weitere unerwünschte Resultate erwachsen. Immerhin ist es ja nicht unerheblich, was diese Institutionen und ihre Gesellschaftlichen Auswüchse den Steuerzahler kosten.
 
Ist nur die Frage, ob sich alle daran halten, Religion in den "privaten Bereich" zu verlagern - gerade in bezug auf den Islam oder die katholische Kirche glaube ich weniger daran (Kopftuch, Kreuz-Debatte, Minarett-Verbot, Kirchenglocken usw).

Zur Frage des Zitats: Überlieferungen gibt's ja nicht nur in der katholischen Kirche, wobei der genannte Aspekt durchaus ein Kernpfeiler christlichen Denkens und Handelns respektive des Selbstverständnisses sein sollte. Ob es tatsächlich so ist, oder danach gelebt wird, ist eine andere Frage.
 
Also wäre es doch ratsam, Religionen in den rein privaten Bereich zu verlagern, bevor daraus weitere unerwünschte Resultate erwachsen. Immerhin ist es ja nicht unerheblich, was diese Institutionen und ihre Gesellschaftlichen Auswüchse den Steuerzahler kosten.

Und es ist ebenso nicht unerheblich, was kirchliche Einrichtungen jedes Jahr an Leistungen im sozialen Bereich erbringen. Ich bin froh, dass es die Diakonie und die Caritas gibt, auch wenn so einiges schief läuft (Bezahlung von Kirchenleuten in Bayern).
 
...
Zur Frage des Zitats: Überlieferungen gibt's ja nicht nur in der katholischen Kirche, wobei der genannte Aspekt durchaus ein Kernpfeiler christlichen Denkens und Handelns respektive des Selbstverständnisses sein sollte. Ob es tatsächlich so ist, oder danach gelebt wird, ist eine andere Frage.
Die "Kernpfeiler" stehen allesamt auf Fundamenten aus Sand um bei der bildlichen Darstellung zu bleiben. Ist schon echt komisch, dass man Megatonnen an klugen Aussprüchen, welche jemand soooooo immens Wichtiges abgesondert haben soll, erst 70 Jahre nach dessen Tode aufzuschreiben gedenkt, noch dazu, so es doch genug schreibfähige Jünger gab, die das 100%ig mit Hingabe und Akribie zu seinen Leb- und Wirkzeiten hätten erledigen können. Religiöse Überlieferungen sind eine Sache - nachvollziehbare und belegbare Überlieferungen eine ganz andere.

Wer lebt schon gern nach den Regeln anderer? 95% der Menschheit sind ja nicht mal in der Lage den einfachsten Regeln menschlichen Miteinanders zu folgen. Wie dann erst 10 fundamental religiösen oder (wie im deutschen Recht) 100.000 Geboten? "Todsünden" begegnen einem am Tage mindestens 100mal. Moslems rauchen und trinken (wenn Allah mal gütigerweise wo anders hinschaut); Christen neiden dem Nachbarn sein Leben, dem nächsten die hübsche Frau oder den guten Job; Juden arbeiten auch mal am Sabbat, wenn es das Geschäft erfordert und selbst eingefleischte Krischna-Jünger werden versuchen dir ans Leder zu gehen, wenn du ihnen am Janmashtami das Püppchen aus dem blumengeschmückten Wagen stiehlst.

Menschen sind eben Menschen, ob nun religiös oder nicht, sind sie nun einmal "unvollkommen" menschlich. Um das zu ideologisch zu kompensieren und dem Gerechtigkeitssinn Genüge zu tun, braucht es einen fingierten göttlichen Ausgleich.

@dr_breen:
Wenn staatlichen Stellen diese Mittel zur Verfügung stünden, könnten sie diesen Aufgaben in gleichem Umfang nachkommen, wie es Kirche noch immer unter dem Deckmäntelchen der Nächstenliebe tut (um ihre Schäfchen bei der Herde zu halten und neue hinzu zu gewinnen).
Die Kirchenleute werden nicht nur in Bayern von Steuergeldern bezahlt, sondern überhaupt. Die Institution Kirche lässt sich ihre Leistungen, ihren Dienst am Menschen (auch wenn man die Übergriffe an Schutzbefohlenen nicht dazu zählt), sehr sehr gut bezahlen.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,699422,00.html
Zahlen und Fakten | Kirchensteuer.de - Die Kirche und unser Geld
http://www.stop-kirchensubventionen.de/
 
Zuletzt bearbeitet:
Also wäre es doch ratsam, Religionen in den rein privaten Bereich zu verlagern, bevor daraus weitere unerwünschte Resultate erwachsen.
Wenn wir Religion in den privaten Bereich verlagern, schwindet aber auch die Macht entsprechender Institutionen. Wenn man einen direkten Ansprechpartner hat, mitdem man verhandeln kann wäre es besser möglich Konflikte schnell zu lösen als wenn man, mit jeder Gemeinde einzeln verhandeln muss. Gäbe es einen islamischen Papst, wäre wahrscheinlich vieles einfacher. Ich halte Religion für veraltet und Erziehung zur Religion, insbesondere durch entsprechende Institutionen für Kindesmissbrauch, aber man muss halt auch die Realitäten , vor allem in der islamisch geprägten Welt sehen.
 
Wenn wir Religion in den privaten Bereich verlagern, schwindet aber auch die Macht entsprechender Institutionen. Wenn man einen direkten Ansprechpartner hat, mitdem man verhandeln kann wäre es besser möglich Konflikte schnell zu lösen als wenn man, mit jeder Gemeinde einzeln verhandeln muss. Gäbe es einen islamischen Papst, wäre wahrscheinlich vieles einfacher. Ich halte Religion für veraltet und Erziehung zur Religion, insbesondere durch entsprechende Institutionen für Kindesmissbrauch, aber man muss halt auch die Realitäten , vor allem in der islamisch geprägten Welt sehen.

Sobald Glaube institutionalisiert wird, dient er der Institution einzig und allein zum Machterhalt. Da sich aber Glaube im Kopf jedes einzelnen Gläubigen anders darstellt, haben Institutionen keinerlei Wert und deren Macht kann eben so gut missbraucht werden (was man ja an 2000 Jahren Kirchengeschichte mehr als deutlich erkennen kann).

Wie sehen denn die Realitäten in der islamisch geprägten Welt aus?
Es gibt Hardliner, s.g. Fundamentalisten, Gemäßigte und Leute die den Glauben zu ihren Vorteilen nutzen ohne auch nur im Ansatz gläubig zu sein sowie zwischen den Gruppen jede Menge Grauzonen. Was wir hier in der "aufgeklärten", westlichen Welt für ein Bild des anderen Kulturkreises vermittelt bekommen, von dem nur ein Punkt die Religion ist, spottet jeder Beschreibung, ist geprägt von Fremdenangst und Hysterie. Die wirklichen Ursachen für den s.g. "islamistischen Terror" oder das archaische und frauenfeindliche Weltbild werden doch von den Wenigsten überhaupt wahrgenommen. Wozu auch, es ist doch besser ein simples Feinbild zu haben, dessen Vorurteile man tagtäglich medial bestätigt bekommt.
;)
 
Was mich am Meisten stört am Glauben:, Ich kann es der Kirche nicht verzeihen , daß sie damals sehr sehr viele Genies , Wissenschaftler hingerichtet hat. Wir wären jetzt schon viel weiter....das ist unverzeihbar . Und das geschah mit Vollkshetze/Ketzerei , als Rechtfertigung an der verstrahlten (Gehirnwäsche) Bevölkerung. unverzeihlich

PS: wie ein Vorredner schon sagte: man sollte alle Religionsunterrichte in Schulen verbieten! , und dafür Ethik einführen. okay, "verbieten" hab ich dazugefügt

Und ich finde Spiritualität sollte reichen , und findet nicht unter einem Gruppenzwang statt. Man muss sich selbst drauf einlassen , und seinen Eigenen Standpunkt finden

richtig (war zwar in "reli" immer gut - wurde katholisch erzogen (obwohl ursprünglich evangelisch getauft, weil meine mutter evangelisch ist, mein dad aber katholik...bei der scheidung hat man mich dann zwangskonvertiert (konnte mich ja noch nicht wehren, da ich 2 jahre alt war)) d.h. man sollte auch sowas wie taufe von KINDERN verbieten d.h. eine religion sollte man IMHO erst wählen dürfen wenn man selbst entscheiden kann und sicher gestellt ist, das man dies auch tut bzw. das die eltern da nicht mit drohungen etc. kinder beeinflussen (würde sogar so weit gehen, kinder den eltern weg zu nehmen, wenn sie ihnen ihre "religion" aufzwingen wollen, egal ob das jetzt christentum in allen seinen facetten und ausprägungen ist oder der islam etc.)

ethik ist gut, weil moralisch korrektes verhalten etc. kann man auch ohne religion (man sagt ja immer das man dafür die religion brauche....bullshit IMHO)

Und es ist ebenso nicht unerheblich, was kirchliche Einrichtungen jedes Jahr an Leistungen im sozialen Bereich erbringen. Ich bin froh, dass es die Diakonie und die Caritas gibt, auch wenn so einiges schief läuft (Bezahlung von Kirchenleuten in Bayern).

ja, vll ist dem so, aber das ginge auch ohne kirche (!) - dann müsste halt jemand anders die spenden einsammeln oder eine "sozial-steuer" erhoben werden (statt kirchensteuer, welche IMHO ungerecht ist, weil die ja nur der "anhänger" dieser gemeinschaft bezahlen muss!)

Wenn wir Religion in den privaten Bereich verlagern, schwindet aber auch die Macht entsprechender Institutionen. Wenn man einen direkten Ansprechpartner hat, mitdem man verhandeln kann wäre es besser möglich Konflikte schnell zu lösen als wenn man, mit jeder Gemeinde einzeln verhandeln muss. Gäbe es einen islamischen Papst, wäre wahrscheinlich vieles einfacher. Ich halte Religion für veraltet und Erziehung zur Religion, insbesondere durch entsprechende Institutionen für Kindesmissbrauch, aber man muss halt auch die Realitäten , vor allem in der islamisch geprägten Welt sehen.

und was ist schlecht wenn die macht von organisationen schwindet die früher (und zum teil auch heute, siehe dieser korran-verbrutzel-prediger in florida) zu kriegen, genoziden, zwangskonvertierung und völkermord aufgerufen haben? - soll heißen: ich fände des sogar gut, vor allem wenn sie mit ihren sexual tabus daher kommen (katholische kirche hier vor allem) die so 1950er sind das es einfach nur schlimm ist....d.h. ich trete sowieso aus der kirche aus, sobald ich anfange zu arbeiten (!) - das ist keine drohung sondern ein versprechen.

Sobald Glaube institutionalisiert wird, dient er der Institution einzig und allein zum Machterhalt. Da sich aber Glaube im Kopf jedes einzelnen Gläubigen anders darstellt, haben Institutionen keinerlei Wert und deren Macht kann eben so gut missbraucht werden (was man ja an 2000 Jahren Kirchengeschichte mehr als deutlich erkennen kann).

Wie sehen denn die Realitäten in der islamisch geprägten Welt aus?
Es gibt Hardliner, s.g. Fundamentalisten, Gemäßigte und Leute die den Glauben zu ihren Vorteilen nutzen ohne auch nur im Ansatz gläubig zu sein sowie zwischen den Gruppen jede Menge Grauzonen. Was wir hier in der "aufgeklärten", westlichen Welt für ein Bild des anderen Kulturkreises vermittelt bekommen, von dem nur ein Punkt die Religion ist, spottet jeder Beschreibung, ist geprägt von Fremdenangst und Hysterie. Die wirklichen Ursachen für den s.g. "islamistischen Terror" oder das archaische und frauenfeindliche Weltbild werden doch von den Wenigsten überhaupt wahrgenommen. Wozu auch, es ist doch besser ein simples Feinbild zu haben, dessen Vorurteile man tagtäglich medial bestätigt bekommt.
;)

naja, wenn du mir einen grund nennen kannst, warum es in der heutigen welt (egal ob das früher mal "gut" war bzw. zu einem guten zweck geschah) gut sein soll, wenn islamische männer ihre frauen unterdrücken und in die anonymität eines kopftuches (bzw. bei den "hardlinern" wie du sie nennst sogar unter einen ganzkörper-schleier) zu zwingen (und frauen bzw. mädchen zu steinigen bzw. "ehren-zu-morden" die sich net dran halten.....(fordere immer noch folter und todesstrafe für jeden "ehrenmörder" weil es nur eine art mord aus ehre geben kann IMHO - der selbstmord wenn man was schlimmes getan hat (wie in japan früher üblich)) dann stimme ich dir zu, sonst aber net!

zu machterhalt: ja, deshalb gehört die kirche auch "abgeschafft" bzw. da das kaum mehr möglich ist:

aus allen öffentlichen, nicht kirchlichen, ämtern geworfen (d.h. keine priester/bischöfe etc. mehr in ETHIK-RÄTEN (ja, ETHIK d.h. kirche hat da IMHO wenig drin verloren, weil ethik und moral auch ohne uralte märchen (bibel, koran etc.) möglich ist!) oder sonstigen ämtern!) und jegliche einflussnahme gestoppt, kirchensteuer abgeschafft etc. :)

mfg LAX
ps: ja wir währen wissenschaftlich erheblich weiter, wenn uns die KIRCHE nicht ins "finstere" (war ja auch finster, weil wissenschaftlich für jahrhunderte nix passiert ist) mittelalter gestürzt hätte - ich meine schaut euch das antike griechenland an oder das römische Imperium, da gab es noch technische entwicklung (ich sage nur: fussbodenheizug z.B. kannten die römer schon, im mittelalter gab es sowas nicht mehr, weil man es vergessen hatte!) und ja auch ich nehme den religionen (allen davon) das übel - ich würde die religionen wie gesagt gerne alle verbieten, aber, meine toleranz (d.h. solange mich die religionen in ruhe lassen, sind sie mir ziemlich egal, ausser: sie vergreifen sich an kindern die sich net wehren können (mehr oder weniger "zwangs-taufe" und dann noch missbrauch in kirchlichen schulen etc.) oder meinen in der politik mitspielen zu müssen, da hört es dann auf mit toleranz!) gebietet mir dies nicht zu tun (selbst wenn ich es könnte, was nie der fall sein wird)
 
Zuletzt bearbeitet:
naja, wenn du mir einen grund nennen kannst, warum es in der heutigen welt (egal ob das früher mal "gut" war bzw. zu einem guten zweck geschah) gut sein soll, wenn islamische männer ihre frauen unterdrücken und in die anonymität eines kopftuches (bzw. bei den "hardlinern" wie du sie nennst sogar unter einen ganzkörper-schleier) zu zwingen (und frauen bzw. mädchen zu steinigen bzw. "ehren-zu-morden" die sich net dran halten.....(fordere immer noch folter und todesstrafe für jeden "ehrenmörder" weil es nur eine art mord aus ehre geben kann IMHO - der selbstmord wenn man was schlimmes getan hat (wie in japan früher üblich)) dann stimme ich dir zu, sonst aber net!

Ich glaube, du hast seinen Punkt überhaupt nicht verstanden. Ihm geht es um den Missbrauch von Glauben und um die Fehlinterpretation von Verhalten als religiös bedingt (z.B. Bezeichung von Frauenunterdrückung als "mulsimisch", was nur sehr eingeschränkgt haltbar ist). Wäre "Glaube" eine Sache des Gläubigen, wäre es wesentlich leichter, z.B. traditionelles Verhalten oder Propaganda als solche zu erkennen und entsprechend zu reagieren, wo heute vermeintlich religiöse Bezüge und Begründungen herbeigedichtet werden, die die Grenze zwischen Macht- und Glaubensausübung verwischen. Das geht nur, weil es Glaubensinstitutionen gibt (damit meine ich nicht nur Kirchte&Co, auch eine -religiöse- Ehe ist eine Institution)

P.S.:
Ich find deine Posts weiterhin extrem schwer zu lesen. Wie wäre es, wenn du es mal mit ein paar mehr Satzzeichen und kürzeren Sätzen versuchs? Insbesondere Mehrfachklammern gelingen dir ohnehin äußerst selten.


P.P.S.:
@All - wir befinden uns hier übrigens in einem Thread, der sich mit deutschem Baurecht beschäftigen soll...
 
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