Minarettverbot in Deutschland - ja oder nein?

Minarettverbot in Deutschland ja oder nein?

  • Ja

    Stimmen: 192 64,2%
  • Nein

    Stimmen: 85 28,4%
  • Mir egal/Enthaltung

    Stimmen: 22 7,4%

  • Umfrageteilnehmer
    299
Status
Für weitere Antworten geschlossen.
Genau.
Was hindert euch aber, einen eigenen Thread über verfehlte Integrations-, Jugend- und Bildungspolitik aufzumachen?

Vielleicht ist es wirkungsvoller, wenn ein Mod die Frage wiederholt?:

Was hindert euch daran, einen eigenen Thread über verfehlte Integrations-, Jugend- und Bildungspolitik aufzumachen und somit den Forenregeln Folge zu leisten?


edit: Offensichtlich nicht. Der Mod kann alternativ auch direkt auf die Forenregeln und deren Anwendung hinweisen. Aus konkretem Anlass möchte er auch noch einmal darauf hinweisen, dass die Seriosität von Online-Quellen ggf. überprüft werden sollte.
 
Zuletzt bearbeitet:
faschistisch werden oder was

ihr seid zwar ja noch jung,aber kultur solte man respektieren.
ich bin jünger des metalls inbegriff des chaos und der freiheit.da passt mir diktatorisches nicht.

respektieren tu ich die, aber:

respektieren die uns, vor allem - der muezzin der brüllt ist nämlich net unsere kultur und da viele menschen in deutschland der krach stört, deshalb denke ich nicht das wir diese türme brauchen.

deshalb: JA - VERBIETET DIESE TÜRME!

mfg LAX
 
Wir haben hier in diesem unseren Land immer noch Religionsfreiheit.
Und wer etwas bauen möchte, aus welchen Gründen auch immer, so lange es sich im Rahmen der lokale Bauvorschriften bewegt, sollte es auch tun dürfen.
Und was akustische Emanationen angeht - auch da gibt es gesetzliche Vorschriften - wie üblich in Deutschland.
Und das wurde hier alles schon mal gesagt. Man kann es aber nicht oft genug wiederholen.
Mich stört manchmal auch der Lärm von Kirchenglocken. Soviel dazu.

Ansonsten: Was schert es mich, wer mich respektiert oder nicht. So lange es sich um Menschen oder Gruppen handelt, mit denen ich nichts am Hut habe, ist das völlig irrelevant für mich. Das hat keine Auswirkungen auf meine eigenen Urteile oder Vorurteile.
Huh, es gibt Menschen, die mich und oder meine Kultur, in der ich lebe, oder meinen Haarschnitt oder meinen Musikgeschmack nicht respektieren. Denen zeig ichs aber, dann mag ich sie auch nicht. Ätschibätsch.
 
Zuletzt bearbeitet:
[x] Nein
Ich finde es würde die Religionsfreiheit verletzen und letztendlich geht es den meisten Befürwortern ja auch nicht um den Verbot des Baus eines Gebäudes bzw. Gebäudeteils, sondern um die Religion für die dieses Gebäude gebaut wird.

Ich glaube aber nicht das Multikulti funktioniert, es gibt dafür genug historische Beispiele. Es kann aber durchaus funktionieren, das mehrere, verschiedene Menschengruppen (nicht Kulturen!) in einem Staat leben.
 
Dann scheinst du, noch nichts von dem Kalifat von Córdoba gehört zu haben, denn unter dem gab es eine Blüte der Wissenschaft und der Kultur. Dort lebten Araber, Christen und Juden in einem Land und alle waren gleich vor dem Gesetz. Multikulti kann funktionieren! ;)
 
Früher haben sie Araber auch noch geforscht, sich an der Entwicklung von neuen Sachen beteiligt, das hat er irgendwann aufgegeben und jetzt darf er sich halt nicht wundern, dass der ferne Osten und der Westen die Erfindungen machen und er keine mehr.
 
Ja wenn man Religion vor Forschung und Wissen stellt ist das unvermeitlich, siehe Mittelalter bis zu den Zeiten der Reformation in Europa.
 
Jep, wenn Millionen zum Freitagsgebet latschen, anstatt zu arbeiten, dann darf man sich halt nicht wundern.
Man kann nun mal keine Erfindung herbeibeten. ;)
 
Wenn sich Millionen am Sonstag vor den Fernseher klatschen ist das Ergebniss auch nicht besser.
Bitte wegkommen von Vorurteilen über fremde Kulturen und über Baurecht&Religionsfreiheit in Deutschland diskutieren.
 
das hat mit vorurteilen nix zu tun, fakt ist, das die letzten jahrzehnte um einiges weniger erfindungen aller art (und auch weniger wissenschaftliche artikel (fachzeitschriften, doktorarbeiten etc.)) aus dem muslimischne raum (arabischer raum, pakistand, afghanistan etc.) kamen....

und das - viele, nicht alle (!) - muslime (obwohl schon ewig hier) nicht integriert sind (und dies auch nicht wünschen bzw. sich sogar dagegen wehren) ist auch erwiesen.

so das mal hierzu :)

back to topic:

bauvorschriften....naja ich glaube ich würde auch probleme kriegen, wenn ich in meinem garten nen turm basteln will (und nachbarn würde es wohl auch stören, wenn ich später davon dann später runter "brüllen" würde!) d.h. es gibt auch so genügend gründe das ganze zu verbieten

zu kirchenglocken stören auch:

naja aber weniger IMHO (nennt es gewohnheit (wir haben in meinem kleinen ort ne "riesen" kirche (die währe auch in ner stadt immer noch groß....naja wir haben auch ein kloster hier, das früher einmal sehr viel macht und land hatte d.h. die waren reich genug sowas zu bauen))....trotzdem, dann und wann stört es mich auch (z.B. wenn ich am einschlafen bin im sommer (schlafe schlecht wenn es warm ist) und ich dadurch wieder wach werde))

trotzdem: gegen "dumme" türme wo dann wer runter brüllt - wenn sie ne glocke rein hängen, ok, aber net gebrüll...von mir aus können sie auch ne pfeife rein hängen (aka irgendwas halt, das auch die uhrzeit "ansagt" - aber keinen unverständlich vor sich hin brabelnden typen (unverständlich, weil ich kein arabisch spreche))

mfg LAX
 
Oh ja das kenn ich mit den Minarettgesängen :pissed:

Meine Verwandschaft in einem nicht näher genannten Land in Südostasien wohnt gegenüber von einer Moschee. Und jeden Tag werden sie um 4 Uhr morgens von einem schlechten Sänger mit Megaphon geweckt. Ich durfte mir das auch mal anhören und das ist echt nicht schön, zumal dort Buddhisten, Hindus und Muslime an einem Ort leben. Und das Buddhistische Kloster ein paar hundert Meter weiter darf noch nicht mal ein einziges Mal im Monat eine Glocke läuten :ugly:

Ich habe hier dennoch mit Nein gestimmt, weil hier wenigstens die Rentner zur Polizei gehen, wenn der Minarettsänger den Silbereisen im Ersten unterbricht, also haben wir hier nichts zu befürchten :D
 
[x]ja
Jeder darf seinen Glauben ausleben, solang keine außenstehenden damit belästigt werden. Und das Gejodel von den Türmen ist mMn zuviel des guten, die Kirche hier um die Ecke nervt mich schon, und jemanden der mich um 4 Uhr morgens aus dem Bett schreit brauch ich nicht :ugly:
 
das hat mit vorurteilen nix zu tun, fakt ist, das die letzten jahrzehnte um einiges weniger erfindungen aller art (und auch weniger wissenschaftliche artikel (fachzeitschriften, doktorarbeiten etc.)) aus dem muslimischne raum (arabischer raum, pakistand, afghanistan etc.) kamen....

Ach, der afrikanische oder südamerikanische hat wesenlich mehr beitgetragen?
Guck dir an, in welchem Zustand viele der arabischen Länder zum Ende der Kolonialisation waren und was für Auswirkungen Einmischungen des Westens in der Folgezeit haben. Ich will nicht sagen, dass das die alleinigen Ursachen sind, aber wer bei derart komplexen Zusammenhängen der Auffassung ist, die Religion als Schlüsselkriterium ausmachen zu können, der überschätzt seine soziologischen Fähigkeiten imho bei weitem.

und das - viele, nicht alle (!) - muslime (obwohl schon ewig hier) nicht integriert sind (und dies auch nicht wünschen bzw. sich sogar dagegen wehren) ist auch erwiesen.

Das "einige" sich nicht integrieren wollen, ist etabliert. "Viele" ist dann bewiesen, wenn du Beweise vorlegst.


back to topic:

bauvorschriften....naja ich glaube ich würde auch probleme kriegen, wenn ich in meinem garten nen turm basteln will (und nachbarn würde es wohl auch stören, wenn ich später davon dann später runter "brüllen" würde!) d.h. es gibt auch so genügend gründe das ganze zu verbieten

Nein. Es gibt auch so schon genügend Möglichkeiten, es zu verhindern, wenn praktische Gründe dafür sprechen, weswegen ein religiös begründetes Verbot eben gerade nicht nötig ist.

trotzdem: gegen "dumme" türme wo dann wer runter brüllt - wenn sie ne glocke rein hängen, ok, aber net gebrüll...von mir aus können sie auch ne pfeife rein hängen (aka irgendwas halt, das auch die uhrzeit "ansagt" - aber keinen unverständlich vor sich hin brabelnden typen (unverständlich, weil ich kein arabisch spreche))

Eben wolltest du noch ein Radikalverbot, jetzt dürfen sie nicht nur still sein, sondern sogar pfeifen?
Wirkt sehr durchdacht...
 
Ach, der afrikanische oder südamerikanische hat wesenlich mehr beitgetragen?
Guck dir an, in welchem Zustand viele der arabischen Länder zum Ende der Kolonialisation waren und was für Auswirkungen Einmischungen des Westens in der Folgezeit haben. Ich will nicht sagen, dass das die alleinigen Ursachen sind, aber wer bei derart komplexen Zusammenhängen der Auffassung ist, die Religion als Schlüsselkriterium ausmachen zu können, der überschätzt seine soziologischen Fähigkeiten imho bei weitem.

Wenn man sarkastisch ist, dann könnte man meinen, dass dort, wo die Religion einen hohen Stellenwert hat, traditionsgemäß weniger geforscht wird, bzw. sich weniger gute Forscher entwickeln. ;)
 
Dann scheinst du, noch nichts von dem Kalifat von Córdoba gehört zu haben, denn unter dem gab es eine Blüte der Wissenschaft und der Kultur. Dort lebten Araber, Christen und Juden in einem Land und alle waren gleich vor dem Gesetz. Multikulti kann funktionieren! ;)
Die Muslime haben Christen und Juden toleriert, es gab keine gemeinsame Kultur. Das war schon allein wegen den Bevölkerungsverhältnissen so, außerdem mussten Christen und Juden Sondersteuern zahlen und wurden auch sonst benachteiligt.

Wenn man sarkastisch ist, dann könnte man meinen, dass dort, wo die Religion einen hohen Stellenwert hat, traditionsgemäß weniger geforscht wird, bzw. sich weniger gute Forscher entwickeln. ;)
Die USA sind deutlich religiöser als z.B. Europa, trotzdem wird dort auch viel geforscht.
 
Die USA sind deutlich religiöser als z.B. Europa, trotzdem wird dort auch viel geforscht.

Liegt vielleicht auch daran, dass die verschiedenen Bevölkerungsgruppen in der Theorie vor dem Recht gleich sind und dass die Gesellschaft nun Mal viel breiter gefächert ist, vor allem bei so vielen Einwohnern. Hier und da werden sicherlich einige schräge Typen à la Ned Flanders rumlaufen aber es gibt auch sehr viele helle Köpfe, die dann die Forschung vorantreiben.
 
Liegt vielleicht auch daran, dass die verschiedenen Bevölkerungsgruppen in der Theorie vor dem Recht gleich sind und dass die Gesellschaft nun Mal viel breiter gefächert ist, vor allem bei so vielen Einwohnern. Hier und da werden sicherlich einige schräge Typen à la Ned Flanders rumlaufen aber es gibt auch sehr viele helle Köpfe, die dann die Forschung vorantreiben.
Ich meine damit eher das die Religiösitet in den USA allgemein nicht abnimmt, was einen großen Unterschied zu (West-) Europa darstellt.
 
[JA] 1. Hat passt es nicht in die Umgebung
2. Wer gegen Kirchen meckert, der christliche Glauben ist eben in Deutschland fest verwurzelt
3. Versuch mal in der Türkei eine Kirche zu bauen
4. wohn ich in Bayern was einiges erklärt^^
 
Die USA sind deutlich religiöser als z.B. Europa, trotzdem wird dort auch viel geforscht.

An den Küsten, wo die großen Unis, wie Stanford, Harvard, MIT, CalTech, Yale, Princeton sind, da wird nicht gebetet, da wird geforscht, da gewinnen auch die Demokraten immer, im mittleren Westen, wo keine guten Unis sind, da wird gebetet und gefragt, wieso der Kreationismus nicht auch in den Schulen gelehrt wird, da gewinnen die Republikaner meist.
 
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