News Menschen auf dem Mars: Neue Entdeckung macht Strich durch die Rechnung

Grundsätzlich wird man wohl, wenn man wirklich durch das All reisen will und sich dort länger aufhalten möchte, nicht dadran vorbeikommen auch künstliche Schwerkraft erzeugen zu können (Rotationssektionen zur Schwerkrafterzeugung, Babylon 5 lässt grüßen, ect). Vom "Problem des ungelösten Antriebs" (wenn man in akzeptabler Zeit weiter als bis zum Mars wollen würde) gar nicht gesprochen...
Im Film "2001" wurde sowas auch schon gezeigt.
 
Im Film "2001" wurde sowas auch schon gezeigt.
Natürlich haben andere Scifi-Produktionen das auch schon aufgegriffen.
Das Konzept dahinter dürfte grundsätzlich auch schon bald so alt wie der Traum vom fliegen im Weltraum selbst sein.

Ich habe Babylon 5 auch nur deshalb genannt weil es mir in dem Moment halt als erstes, als griffiges Beispiel, in den Sinn gekommen ist.
 
Zuletzt bearbeitet:
Genau genommen war das den meisten Wissenschaftlern klar, bevor überhaupt ein Mensch zum ersten Mal im Weltraum war.
Bereits v. Braun hatte 1955 (!) eine rotierende Weltraumststion vorgeschlagen. :)

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Weil man Schwerkraft in einer rotierenden Station leichter "simulieren" kann?
Schwerkraft ist ja nichts anderes als eine Beschleunigung, Die Erde beschleunigt alles mit 9,81m/s² Du musst also eine Beschleunigung erzeugen, die in eine Richtung zeigt und dauerhaft ist. Das erreichst du mit einem Standford Torus.
Je größer er ist, desto langsamer kann er drehen. Im Zentrum herrscht natürlich Schwerelosigkeit.
Allerdings weiß ich nicht, wie man den zu anderen Planeten bewegen will. Der Stanford Torus ist als Raumstation im Orbit konzipiert.
 
Weil man Schwerkraft in einer rotierenden Station leichter "simulieren" kann?
Genau genommen ist es Zentripedalkraft

Man könnte auch z. B. einen "Hammer an einem Stiel" um den Anfang des Stiels zum rotieren bringen und im "Hammer säßen dann die Leutz.
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oder so:
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Der Torus ist nur eine Möglichkeit, technisch sehr aufwändig (muss ja gebaut werden) und die "Hammerkösungen" wären deutlich günstiger.

Selbst die aktuellste Studie des Marsraumschiffes greift auf diese Methodik zurück:
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Es ist somit keinhe echte Schwerkraft - wie auch, sondern eine Beschleunigungskraft die wie Schwerkraft auf den Körper wirkt.
 
Es ist somit keinhe echte Schwerkraft - wie auch, sondern eine Beschleunigungskraft die wie Schwerkraft auf den Körper wirkt.
Du merkst aber keinen Unterschied, daher kannst du nicht bestimmen, ob du auf der Erde bist oder dich in einem sich konstant bewegenden Fahrstuhl befindest.
Masseträgheit eben.
 
Wenn Gott es will und die Zeit kommt, dann ist alles möglich. Für jedes Problem gibt es eine Lösung so Gott will.

Ich sage nicht das die Menschen jetzt zum Mars fliegen werden sondern wenn Gott es will gibt es einfach keine Grenzen. Also wundern wir uns nicht wenn die Zeit kommen sollte, gibt es eben eine Lösung für alles.

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Gruß
 
Ich fand nur den Ausdruck "echte Schwerkraft" gut. :daumen: :D
Letztendlich sind das alles nur Scheinkräfte. Schwerkraft gibt es eigentlich gar nicht. Es wird immer mysteriöser. :ugly:
Die meisten empfinden eben die Tatsache, dass man auf der Erdoberfläche herumgehen kann, als "echte" Schwerkraft.
Dass es unterm Strich nur ein resultierender Vekor ist, hat ja keine praktische Bedeutung für die Meisten.
 
Die meisten empfinden eben die Tatsache, dass man auf der Erdoberfläche herumgehen kann, als "echte" Schwerkraft.
Dass es unterm Strich nur ein resultierender Vekor ist, hat ja keine praktische Bedeutung für die Meisten.
Das Problem ist halt, dass du Schwerkraft nicht abschirmen kannst.
Müsste es aber geben, wenn man dunkle Energie als negative Schwerkraft verstehen will. Alles merkwürdig.
 
Müsste es aber geben, wenn man dunkle Energie als negative Schwerkraft verstehen will. Alles merkwürdig.
Wäre das Modell "Vakuumenergie", somit die populärste.
Ich lebe von Datenmengen aus Beobachtungen.
Da spricht auch einiges dafür, dass es sogenannte Generic objects of dark energy (GEODEs) sein könnten.
Die intergalaktischen Voids haben auffällig 3d-symmetrische Eigenschaften - soweit erkennbar^^
Kern der Theorie ist, dass aus dem Kollaps sehr früher und sehr großer Aterne eine Art Schwarze Löcher enststanden sind, die jedoch ausschließlich aus "Dunkler Energie" bzw. aus deren Eigenschaft der Abstoßung bestehen.
Die scheinbar stabile Filamentstruktur des Universums ließe sich sehr gut erklären.
Auch die Tatsache, dass die euklidsche Mathematik für uns am Rande eines solchen gut 500 Mio. LJ durchmessenden Voids etwas anders zu funktionieren scheint, als in einer Filamentstruktur.^^ :D


Wie auch immer, wir unterhalten uns im Prinzip über eine sog. kosmologische Konstante, damit der Rest unserer Mathematik überhaupt funktioniert. :kuss:

Eher willkürlich wird die eben dann mal auf 1 oder sonstwas gesetzt, je nach Gusto, was gerade passt.
Dass da keiner von den Cracks mal auf die Idee kommt, die komplette Mathe neu durchzurechnen, wundert mich schon.
Zugegebener Maßen müsste sich dann ein Einstein 2.0 zusammen mit einem Superkomputer mal wieder 20 Jahre in ein Kämmerlein einschließen...
 
Ich fand nur den Ausdruck "echte Schwerkraft" gut. :daumen: :D
Letztendlich sind das alles nur Scheinkräfte. Schwerkraft gibt es eigentlich gar nicht. Es wird immer mysteriöser. :ugly:
Warum eine Scheinkraft? Sie wirkt doch.
Und Gravitationswellen wurden auch nachgewiesen.
Die Schwerkraft ist einer schwache Kraft. Gegenüber anderen Kräften.

Wie auch immer, wir unterhalten uns im Prinzip über eine sog. kosmologische Konstante, damit der Rest unserer Mathematik überhaupt funktioniert. :kuss:
Wurde die nicht von Albert Einstein eingeführt? Er wusste damals noch nicht das der Raum expandiert.
Das wurde erst von Hubble entdeckt. Dann hat Einstein die kosmologische Konstante als "Die größte Eselei seines Lebens" bezeichnet. Aber heute wird wohl doch wieder damit gerechnet.
 
Warum eine Scheinkraft? Sie wirkt doch.
Und Gravitationswellen wurden auch nachgewiesen.
Die Schwerkraft ist einer schwache Kraft. Gegenüber anderen Kräften.
Genau genommen fällst du konstant auf einen Masseschwerpunkt zu.
Leichter Ausgleich bekommste daraus, dass du dich gleichzeitig mit grob 1700 km/h wie schwindlig mit der Erde drehst.
Es sind somit Beschleunigungskräfte, Impulse, Vektorlinien.
Wurde die nicht von Albert Einstein eingeführt? Er wusste damals noch nicht das der Raum expandiert.
Das wurde erst von Hubble entdeckt. Dann hat Einstein die kosmologische Konstante als "Die größte Eselei seines Lebens" bezeichnet. Aber heute wird wohl doch wieder damit gerechnet.
Ja, Einstein ging zuerst von einem steady state universum aus.

Es wird deshalb damit gerechnet, weil alle kosmologische Mathe auf die Formeln von Enstein aufbauen, statt diese erneut mal durchzurechnen.
Er hat eine banale 1 gebraucht, damit seine Formeln überhaupt funktionieren.

Jetzt ist da halt was anderes und wird trotzdem mit "Konstante " bezeichnet.

Eine Variable Konstante hat schon was irrsinniges.
 
Warum eine Scheinkraft? Sie wirkt doch.
Und Gravitationswellen wurden auch nachgewiesen.
Die Schwerkraft ist einer schwache Kraft. Gegenüber anderen Kräften.
Die Schwerkraft wird als Scheinkraft der gekrümmten Raumzeit betrachtet., Die anderen Kräfte sind tatsächliche Kräfte. Daher gibt es für die auch Kraftaustauschteilchen, während für die Schwerkraft keine notwendig ist, weil sie nur eine Scheinkraft ist.
 
Die Schwerkraft wird als Scheinkraft der gekrümmten Raumzeit betrachtet., Die anderen Kräfte sind tatsächliche Kräfte. Daher gibt es für die auch Kraftaustauschteilchen, während für die Schwerkraft keine notwendig ist, weil sie nur eine Scheinkraft ist.
Und warum gehen Wissenschaftler dann davon aus das es Gravitonen gibt?
Oder ist das nicht mehr aktuell?
 
Und warum gehen Wissenschaftler dann davon aus das es Gravitonen gibt?
Oder ist das nicht mehr aktuell?
Gravitation ist nach heutiger Vorstellung eine Krümmung der Raumzeit durch Masse. Wir wissen nicht mal, o b noch was anderes die Raumzeit krümmen kann außer Masse. Energie müsste das auch kennen. Negative Energie würde die Raumzeit strecken. Also dunkle Energie.
Gravitation als Kraft im Sinne der Quantenphysik ist nur mathematische Hypothese.
Was Gravitation wirklich ist, lässt sich nicht genau sagen. Genauso wenig, was Masse ist. Ein Proton besteht eigentlich nur aus Bindungsenergie. Ergo muss auch Energie die Raumzeit krümmen. Wo wir dann bei schwarzen Löchern sind. Die Singularität besteht vermutlich nur aus Energie.
 
Gravitation ist nach heutiger Vorstellung eine Krümmung der Raumzeit durch Masse.
Nach heutiger Vorstellung? Nicht schon seit Albert Einstein seine Theorien veröffentlich hat?

Gravitationswellen wurden 100 Jahre später nachgewiesen.
Nach dem Welle/Teilchen-Dualimus müßte es auch ein Graviton geben.
 
Nach heutiger Vorstellung? Nicht schon seit Albert Einstein seine Theorien veröffentlich hat?
Eigentlich schon immer, spätenstes seit Einstein :)

Die Kernproblematik ist, darauf will @ Threshold hinaus, dass Materie im Prinzip nix anderes ist als gebundene (vermutlich in sich verdrehte) Energie.
Quantenphysikalisch sind wir, aber auch der Stein dort drüben oder das Wasser aus derm Hahn nix anderes als manifestierte Duracellbatterien.
Erkläre das mal deiner Oma :what:
 
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