Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Einfache Sache, es gibt noch immer wirklich sehr gute Spiele, jedoch gab's früher deutlich mehr Highlights!

Man hat wohl den Gelegenheitsspieler als Zielgruppe ausgemacht, mit dem sich viel mehr Kohle machen lässt, als mit dem Pro-Gamer bzw. dem Semi-Pro-Gamer.

Das ist wie in der Musik, plötzlich merkt jemand, wenn man einen einigermaßen verträglichen Kauderwelsch produziert ist Qualität nicht notwendig, wird schließlich durchschnittlich oft genug gekauft. Qualität, Genialität und vor allem Kreativität ist zum Luxusgut verkommen und nur noch durch Zufall anzutreffen... :devil:
 
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Jain, die Technische Beschränkungen vom Damals, haben die Entwickler gezwungen ein super Gameplay zu entwickeln, und alles was fehlte, haben wir (die Spieler) mit der eigenen Vorstellungskraft hinzugefügt. Heute haben Jedi Kräfte a la Dragon Ball Z aber es ist irgendwie weniger interessant. FPS werden realistischer aber gleichzeitig langweiliger.

Ich vermisse manchmal, dass damals die Waffen zweimal größer als die Spielfigur waren, und ein paar andere Übertreibungen die immer wieder ein Grinsen vom mir gezwungen haben.
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Ja,was das Gameplay angeht.Dadurch,dass heute viel mehr Menschen Computerspiele spielen als nur die üblichen Computernerds vor 10,20 Jahren und gleichzeitig durch bessere Grafik und diverse Physikspielereien Spiele viel aufwendiger zu programmieren,sprich teurer,sind,ist der Druck,dass ein Spiel Erfolg hat heute größer als früher.Daher auch dieser ganze neumodische DLC-Kram.Insofern kann man es teilweise nachvollziehen,dass einige Publisher viel Casualmüll rausbringen,weil sie eben möglichst viele Leute ansprechen müssen.Gerade EA kennt aber mittlerweile offenbar nur noch Profitstreben,anders kann ich mir nicht erklären was die mit legendären Spielereihen wie C&C oder NFS angestellt haben,das ist einfach nur dreist.Da wird die Cash Cow gemolken,bis sie faktisch tot ist.Dafür war aber dann Dead Space z.B. nicht schlecht.

Unterm Strich würde ich aber sagen,dass es früher mehr "Juwelen" gab,z.B. mein heiß geliebtes System Shock 2,die allerdings durch ihre individuelle Art kleinere Zielgruppen angesprochen haben.Wie ein Vorposter schon meinte,man kann es mit der Musik vergleichen,wo es heute gefühlt mehr Einheitsbreidudelei gibt als früher.

Es gibt aber diese Juwelen auch heute noch,man muss nur besser suchen (Amnesia: The dark descent z.B. :daumen:).
 
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Stimme dir voll und ganz zu ... .... nja, nicht ganz. Die Serien früher waren wirklich besser. (zumindest Anime, bezogen auf deutsches TV ^^)

ich dachte jetzt eher an solche "Perlen" wie Night Rider :).
Anime als Massenware gabs früher ja gar nicht im deutschen Fernsehen.


als schönes beispiel seh ich da cs 1.6, wieso ist ein so uralter shooter der mit der zeit kaum verändert wurde noch so beliebt, beliebter als aktuelle games, wenn heute alles besser wäre?

Ist es heute so extrem beliebt, verglichen mit der Zahl der Spieler insgesamt?
Würde ich ehrlich gesagt nicht behaupten. CS hat, genauso wie z.B. Stracraft oder Civilization, nie durch seine Technik begeistert. Deswegen bleiben die Leute, die überhaupt mal damit angefangen haben, hängen. Aber ein Beispiel für alte Spiele, die "besser" waren, kann man es imho nicht nehmen. Viele hatten schon damals wenig Lust drauf.

die bessere taktik wäre es m.m.n., wie in mw2 mit zusatzinhalten kohle zu machen, und das ursprungspiel weiter zu verbessern. wobei die umsetzung in mw2 mit den mappacks eine frechheit gegenüber des kunden ist, man hätte aber durchaus die möglichkeit gehabt die geschichte für beide seiten (spieler und kassierer) attraktiv zu gestalten.

Dieser Markt ist leider zu 100% an WoW vergeben ;)
(Und wenn man sich anguckt, was z.B. bei Valve aus dem Episodenkonzept geworden ist, dann sollte man auch keine weiteren Studios dazu ermuntern.)


nachdem früher die grafischen möglichkeiten eingeschränkter waren mußten die entwickler zwangsläufig mehr in die story und somit auch in die spiellänge investieren.
durch die so erzielte spiletiefe blieben wohl ältere titel besser im gedächtnis hängen und werden heute als besser empfunden als die meisten aktuellen spiele.

Jetzt mal ne ganz ehrlich gemeinte Frage an alle die Leute, die von den ach so tollen Storys schwärmen: Welche Spiele meint ihr??

Die Story der ersten Shooter konnte man meist in zwei Sätzen zusammenfassen, bei Strategiespielen war man froh, wenn das Hintergrundszenario überhaupt über "X ist im Krieg mit Y" hinausgeht und Wirtschaftssimulationen haben bis heute nichts zu bieten. Die einzigen Titel, die mir neben Adventures und Rollenspielen einfallen würden (die bis heute gute Storys haben, nur allgemein seltener sind), wären einige Space-Sims (inklusive Schleichfahrt). Aber die gibts heute nichtmal "mit ohne" Story. ( :heul: )
Imho haben gerade Shooter und Strategiespiele im Laufe der 00er sogar deutlich zugelegt, was Storys angeht. (Ausgenommen vielleicht im Vergleich zu AoE - das seinerzeit aber eine absolute Ausnahme war. Wohlgemerkt: Nicht ausgenommen C&C. Selbst das hierfür hochgelobte Alarmstufe Rot hatte ein zweizeiliges Hintergrundkonzept und sonst nur um ein paar amüsante Sketche erweiterte Missionsbriefings.) Bei Sportspielen war iirc TOCA das erste Spiel überhaupt, dass sich an sowas wie einer Rahmenhandlung versucht hat. Welches Genre fehlt noch? *ins Regal schiel* Flipper hatten auch keine Story, (gute) Jump'n'Runs sind mit 2D ausgestorben.
Ah. Lemmings. Welch Epos.


Als Jungspund hat man die Spiele etwas anders erlebt. Ein Vollpreisspiel kostete damals gut mal 120,- DM.

:wow: :huh:
Welches PC-Spiel hat denn bitte jeweils 120DM gekostet? Da gabs 1-2 M$-Titel, aber zumindest bei mir waren unmittelbar vor der Euroeinführung 80DM noch gehobener Durchschnitt. Kann mich noch gut an den Skandal erinnern, als Tiberian Sun für satte 100DM in die Regale wanderte.

Es war wohl auch damals für die Entwickler einfacher sich auf die vorhandene Hardware einzustellen. Ich kann mich nicht erinnern, dass damals jemand etwas großartig umgebaut hatte. Das begann alles erst Mitte/Ende der 90er Jahre, als die ersten Voodoos rauskamen.

Nuja. Vor den Voodoos gab es ja halt nur die CPU-Leistung (Beim Sound hat sich zwischen SB16 und Live! ja auch kein allgemeiner Standard etabliert, den man haben musste) und die erfordte dann meist einen kompletten PC-Neukauf.

Heute habe ich manchmal das Gefühl, dass das Blech eher das zentrale Hobby ist. Die Spiele werden nebensächlicher. Der Neuerungsdruck wird für die Entwickler größer und damit müssen andere Sachen wohl nebensächlich bleiben. Zumal man heute via Internet auch die Möglichkeit hat mal etwas nachzubessern. Diesen Verbreitungsweg gab es früher nicht. Ein verbuggtes Spiel hat dem Studio den Kopf kosten können. Heute schiebt man Patches nach. Ist ja nicht schlimm...

...oder lässt es ganz bleiben. :(
Wobei ich ganz ehrlich sagen muss: Trotz aller Schellte lautet eine weitere Änderung in Fallout 3 gegenüber den Vorgängern ganz klar "weniger Bugs". Und für Schleichfahrt hat man Registrierung sogar eine Diskette mit Patch zugeschickt bekommen.
Aber im Schnitt ging es nach der Jahrtausendwende mit dem Aufkommen des Internets steil bergab (erinnere mich noch an Alice, für das es genau einen Patch gibt. Für gelegentliche Darstellungsfehler auf einigen Matroxkarten unter Windows2000. Vermutlich an Freitagen den 13. bei Vollmond, aber nur wenn eine Schwarze Katze hinter dem Monitor vorbeiläuft). Das ist aber imho nicht nur Möglichkeit, sondern auch Ursache:
Vor der Verbreitung des Internets war es kein Problem, wenn ein Spiel einen Monat später erschien. Das war "eine Ausgabe". Veröffentlichungstermine wurden oft nur in Halbjahren oder Quartalen angegeben, das genaue Datum konnte man zurückhalten, bis der Goldmaster rausging. Heute dagegen wollen die Leute 2 Jahre vorher die Uhrzeit der Freischaltung wissen und oft sind solche Informationen der beste Weg, um frühzeitig publicity zu schaffen. Denn wärend die Leute früher ein einseitives Review und vier Seiten Test pro Spiel konsumiert haben, sind es heute 6 Monate intensive Vorberichterstattung, die das Kaufverhalten prägen. In diesem Markt, den auch die Spieler durch ihr Verhalten fördern und fordern, haben tolle Screenshots und Deadlines eben eine größere Bedeutung, als ausgereifte Technik und abgeschlossenes Bugfixing.
(ganz abgesehen davon: Solange es Massen an Raubkopierern gibt, die bereitwillig geleakte Alphas zocken, stehen die Publisher auch nicht wirklich unter Druck, die Spiele länger reifen zu lassen. Eher im Gegenteil)



ganz ehrlich, ja.
heute gibt ein spiel gerade mal 10h spielspaß her im offline modus.
mikrig.
Eines Tages hat mein Dad eine Super Nintendo mitgebracht und hab meine Barbies seitdem nicht mehr beachtet :D
Ohne Witz, man konnte wirklich ein Jahr daran hocken und Spiele wie Mario, Metroid, Donkey Kong, Street Fighter und Yoshi waren der Hit.

Das hatte aber einen einfachen Grund: "Keine Speicherfunktion"
Wenn man heute jede Spielsession von 0 startet, dann kann man sich vermutlich auch mit Mafia II ein halbes Jahr lang beschäftigen. Aber heute macht einem sowas keinen Spaß mehr (auch nicht, wenn man die alten Titel rauskramt, wie ich festgestellt habe)

Mittlerweile meide ich alle Games, die einfach zu wenig für das Geld bieten.
Guild Wars, Sims, Tetris oder auch Spore machen auf Dauer mehr Spaß wie Assassins Creed, Battlefield, Call of Duty.

Gerade Assassins Creed kann man imho als Beispiel nehmen:
- Für seine Zeit gute Grafik und
- fast-schon-revolutionäre Bewegungsmöglichkeiten
- in einem nahöstlichen Setting
- mit einer in Zwischensequenzen erzählten Hintergrundgeschichte
- voll Mord- und Totschlag
- der sich in Form von Schwertkämpfen direkt ins Gameplay überträgt
- nach kurzer Zeit aber sehr repititv wirkt
- woran auch verschiedene Stile der Levels nichts ändern können.

Was ich da gerade beschrieben habe, war das legendäre früher-war-alles-besser Prince of Persia (1. und zwar 1 im Sinne von 1, keine Lucas 1)


Was die Kaufmethoden und dlcs angeht ist alles viel viel viel viel schlimmer als früher. Das was da heute abgeht ist einfach grauenhaft.
Wenigstens gibt es bei den Verkaufsversionen immer öfter Collectors Editions die diese Bezeichnung auch verdienen.

Gibt es? Ich hab irgendwie weiterhin den Eindruck, dass man froh sein kann, wenn man für eine 80€ Collectors Edition das bekommt, was früher in der 80DM Normalversion üblich war. (wobei "früher" da erschreckend weit zurück liegt. Bei Civ3 gabs nichtmal ne CD-Hülle)
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Naja der Durchschnittspreis für ein Game war 89,90 wenn es neu war und es gab schon so einige Titel die haben 120 Dm gekostet.War zwar selten kam aber dennoch vor, ich glaube turok war einer der Kandidaten der 120 Dm..
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Eindeutig ja.

In früheren Zeiten gab es noch Juwelen wie die Jedi Knight Serie, Half Life Serie, viele gute Wirtschaftssimulationen (unter anderem die RCT Serie), die Colin MCRae Rally Serie, Gothic 1 - 2 ...;
Auch ich spiele noch heute viele ältere Spiele, obwohl ich gar nicht so alt bin (15). Es macht einfach mehr und länger Spaß. Und man wird/wurde nicht so abgezockt wie mit modernen Spielen.
Stimme dir zu.
Naja (nicht böse gemeint !!!) dein jetziges alter habe ich mittlerweile an PC und Spieleerfahrung aber auch die von dir genannten Titel wie z.b Half-Life + Addons waren und sind unschlagbar.

Nein also ich finde schon, dass die Spiele besser geworden sind.
Auch schon, wegen der neune 3D Grafik. Bei Story könnte mna sich darüber streiten, aber ich denke auch da hat sich vieles getan
Naja Technisch gesehen schon aber es wird ja auch nach Spielzeit, Spieltiefe/Story und Innovation gefragt.

Ok lassen wir mal Innovation jetzt aussen vor weil damals in den 90ern da war alles recht innovativ weil, und eben auch bei shootern, alles neu war.
Heute kennt man eben alles und da ist es (da muss ich auch mal für die Industrie sprechen) schwierig was brand neues zu bringen.

Aber gerade die Spielzeit hat massiv nach gelassen.
Wenn ich so an HL1 oder Unreal zurück denke da hatte ich wochen Spaß mit bevor ich es durch hatte. Heute kauft man eigentlich nur noch ne Techdemo die man in 5 Stunden durch hat und das wars. Da muss ich ehrlich sagen da bring ich als (SP)Hobby Mapper manchmal mehr Spielzeit mit nur einer einzigen Map mehr mit als die Hersteller mit einem ganzen Spiel. Dabei muss es ja noch nicht mal ne sehr spannende und komplexe Story sein, ein langes Spiel kann man auch ala Klischee "Böser Russe gegen Guter Ami" recht lang machen man muss sie eben nur in guten Zwischensequenzen erzählen und in Levels/Missionen gut und spannend dem Spieler vermitteln können.

Bugs gab es damals auch recht selten, zum einen weil eben viel mehr zeit in die entwicklung floss als heute zum anderen weil es eben auch nicht so komplexe HW und wahrscheinlich auch nicht so viele unterschiedliche HW konfigs gab.

Die Sache mit DLC ist auch so ein Ding. Früher die Addons bsp. Opposing Force für HL1. Das war fast nen komplettes Spiel war aber "nur" nen Addon, für sowas gibt man gerne mal 20 oder 25€ aus. Jedoch sehe ich nicht ein für bspw. paar Reskin Einheiten, Reskin Waffen und 5 lieblose daher geklatschte Levels 10€ zu bezahlen.


Man muss es ehrlich sagen früher waren die Entwickler noch mit Herz dabei und konnten das wahrscheinlich auch noch. Heute bestimmt eben leider nicht mehr das Team wann ein Spiel auf den Markt kommt sondern das Management.
 
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Jetzt mal ne ganz ehrlich gemeinte Frage an alle die Leute, die von den ach so tollen Storys schwärmen: Welche Spiele meint ihr??

Die Story der ersten Shooter konnte man meist in zwei Sätzen zusammenfassen, bei Strategiespielen war man froh, wenn das Hintergrundszenario überhaupt über "X ist im Krieg mit Y" hinausgeht und Wirtschaftssimulationen haben bis heute nichts zu bieten. Die einzigen Titel, die mir neben Adventures und Rollenspielen einfallen würden (die bis heute gute Storys haben, nur allgemein seltener sind), wären einige Space-Sims (inklusive Schleichfahrt). Aber die gibts heute nichtmal "mit ohne" Story. ( :heul: )

Spontan fallen mir Bioforge, Outcast, Drakan, Jedi Knight Serie, Wing Commander Reihe, Jagged Alliance 1+2, Privateer!, Ultima Reihe, vor allem Pagan (Rollenspiel, ich weiss, aber unvergesslich) und das schon von dir genannte Schleichfahrt ein.
 
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d.h. also mit Drakan, Jedi Knight und Jagged Alliance drei Reihen/Spiele, die nicht aus den von mir genannten Genres stammen. Rundentaktik ist aber genauso tot, wie SpaceSim (und das letzte konsequente Taktikspiel -iirc Desperados2- auch 2006 noch eine Story hatte). Brauchbare Star Wars Shooter mit Story gabs dagegen bis 2005 (d.h. länger als brauchbare Filme :P ) - bleibt Drakan. Das gibts (für PC) in der Tat nur als "alt".
Dessen Story fand aber schon immer weniger Aufmerksamkeit, als der Hauptcharacter :ugly: (und sooo gut abgeschnitten hats in den Tests iirc auch nicht. Selbst gespielt habe ich es aber nie)
 
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Nun ignorier mal nicht einfach Bioforge :D . Das Game hat mir schlaflose Nächte beschert. Und Drakan hatte auch ne gute Story und einen riesen cliffhanger.
 
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Ja und Nein, aber eins steht fest die Spiele waren deutlich unkomplizierter, mal abgesehen von einigen Hardwarezwängen, wie zum Beispiel in Kings Quest, wo eine Soundkarte vorhanden sein musste und man ihn über Umwege den PC Speaker aufschwatzte.
 
AW: Meinungsmacher: Waren Spiele früher einfach besser?

Es gibt auch heute gute Spiele, aber sehr viele alte Spiele sind bis heute unerreicht. Ich habe so das Gefühl, dass früher Spiele gemacht wurden um ein gutes, innovatives Spiel zu machen. Heute werden Spiele gemacht, nur um gutes Geld zu machen. Da leidet die Qualität, sei es nun Story, Innovation, Spielwitz oder Umfang (!) .
 
Waren Spiele früher einfach besser?

Jain.
C&C*, Dungeon Keeper 1+2*, Lands of Lore, Descent, Anno 1602, Unreal, Turok, Dune2*, Homeworld, KKND 1+2, Call of Duty, Loom, Duke Nukem, Comander Keen, Half Life, Diablo 1+2+LOD*, AvP (der erste teil), WarCraft, ... . (*=spiel ich noch:hail:)

Neue Spiele haben auch ihren Reitz, dadurch das man sie immer mehr auf Online-Aktivität ausgelegt werden z.B.: Coop, Multiplayer, Ranglisten.
Grafik die wirklich gut aussieht, Physik die immer besser wird, KI die logischer und koordinierter handelt.

Leider bringt das auch nachteile mit sich, die das Spielerlebniss beeinflussen (z.B.: Online-Cheater:daumen2:, etc.; nicht jeder hat schnelles I-net, diverenzen zwischer verschieden PC konfiguratuionen).

Es gibt auch Publisher die den Profit an erster stelle sehen (fängt mit E an und hört mit A auf:daumen2:) und den Spieler nur eine Neuauflage mit vermeindlich besserer Grafik anbieten. Oder man kauft ein Spiel das nachträglich mit bezahl DLC aufgewertet wird oder erst nach dem 3ten Patch richtig läuft.
Der größe Reinfall für mich ist derzeit Hedal of Honor 2010 mit ganzen 3,5 std Singel-Player zeit, ich hab mich so auf das Spiel gefreut und bin so enteuscht worden.
 
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