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Mein Upgrade vom Celeron G1610

Darth

Komplett-PC-Aufrüster(in)
Hallo Zusammen,

da ich heute mein Upgrade-Projekt bestellt habe, nach reiflicher Überlegung und durch Hilfe aus den vielen Beiträgen in diesem Forum möchte ich Euch kurz mein Upgrade-Paket vorstellen.
Ziel war es meinen Arbeits-Knecht vom Celeron G1610 (Server 2012R2, Datenhalde und Mailserver) auf ein Spieletaugliches Niveau zu bringen.
Da ich bisher mit meinem MacBook GT650M GraKa gespielt habe, dieses aber bei den aktuellen Spielen immer mehr unter Mittlere Details fällt oder sogar die native Auflösung nicht mehr packt, habe ich mich entschlossen meinen Arbeits-PC als Spielerechner auszuführen. Das MacBook wird dann zum Arbeiten genommen, hier aber dann auch später noch was zu.

Als erstes stand ich vor der Entscheidung des Budgets. Da es sich um einen Spiele-PC haneln sollte und ich das ganze auch nicht zu teuer machen wollte habe ich die Grenze bei 700€ gezogen, wollte aber auch Versuchen so wenig wie möglich auszugeben, halt eine Balance zu finden :-)

Als Basis stand wie gesagt ein Celeron G1610 mit einem 350W Netzteil, 4GB Ram, Windows Server 2012 R2 und einem Asus P8B75-M LE zur Verfügung.
Meine erste Entscheidung sollte also sein, ob ich lediglich den Prozessor, Ram und Grafikkarte upgraden sollte, was mich bis maximal zu einem Core i5-3570 gebracht hätte (Core i7 ist außen vor, da der Mehrpreis die Leistung zum Spielen nicht rechtfertigt).

Als ich dann die Preise für die 'alten' und die aktuellen Core i5's gesehen habe, habe ich mich auch mal an ein Upgrade auf den aktuellen Core i5-4590 gemacht. Hier würde dann auch das Mainboard gewechselt werden müssen.
Nach dem ich mir dann die R9 270X als Grafikkarte ausgeschaut hatte, habe ich die Preise verglichen für beide Setups mit jeweils 16GB Ram, kam ich dann zu der Entscheidung dass ich auf die aktuelle CPU-Generation setzen würde, da die Preise einfach zu nah bei einander waren.

Und dabei ist dann folgendes Setup bei rausgekommen:

Enermax Triathlor Eco 80 Plus Bronze PC-Netzteil (450 Watt, ATX 12V V2.4)
Intel BX80646I54590 Core i5-4590 Prozessor (Sockel 1150, 4x 3,3GHz)
Crucial Ballistix Sport Arbeitsspeicher 16GB (1600MHz, 240-polig, CL9, 2x 8GB) DDR3-RAM Kit
Sapphire 270X 11217-01-20G Dual-X Radeon R9 ATI Grafikkarte (PCI-e 3.0, 2GB GDDR5-Speicher, 2x DVI, HDMI, DisplayPort, 1020MHz GPU)
Asrock Z97M Anniversary MATX Mainboard Sockel 1150 (Intel Z97, 4x DDR3, 4x SATA III)

Nun hatte ich also mein neues Setup gefunden, erinnerte mich aber an den alten Monitor mit VGA-Anschluss und 1600er Auflösung... Naja... Also musste ich wohl oder über dann doch mein Budget aufstocken für einen neuen Monitor.
Und hier kam dann das MacBook mit ins Spiel. Da ich von der Auflösung des 27" iMacs begeistert bin (nicht die 5K Retina Variante), habe ich nach eben dieser Größe geschaut: 27" und 2560x1440 Pixel. Dieser sollte per Display Port auch vom MacBook angesteuert werden können um damit dann auch Arbeiten zu können.
Entschieden habe ich mich dann für dieses Modell hier:

Acer G277HUsmidp 69 cm (27 Zoll) Monitor (DVI, HDMI, 1ms Reaktionszeit, WQHD) aluminium/schwarz

Das ganze wird am Wochenende eintreffen und dann mit Windows 8.1 Professional ausgestattet den alten Celeron ersetzen.

Gruss,
Michael
 

Kaufberatungsbot

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Teammitglied
Preis-Leistungs-PC unter 1.000 Euro: Unser Beispiel für Spieler
Hmm es wird zwar seine Arbeit machen. Aber ich sehe direkt 4 Dinge (von 5), die ich nicht so gemacht hätte.

1. Ich hätte ein anderes Netzteil genommen. Ich mein mich erinnern zu können, das Enermax den Auftragsfertiger gewechselt hat und seit dem nur noch Müll bei rauskommt.
2. Die CPU hat ein nicht ganz so gutes P/L-Verhältnis. Der 4460 hätte auch gereicht.
3. Das Geld, was man an der CPU sparen hätte können, wäre in der Grafikkarte besser angelegt gewesen. Eine R9 280 hätte drin sein können. Aber bei der Display-Auflösung hätte ich eine R9 290 minimum angesetzt.
4. Das Mainboard bringt nicht sooo viel bei einer non-K CPU. Da hätte ein H97 oder gar ein B85 Board locker gereicht.
 
Hmm es wird zwar seine Arbeit machen. Aber ich sehe direkt 4 Dinge (von 5), die ich nicht so gemacht hätte.

1. Ich hätte ein anderes Netzteil genommen. Ich mein mich erinnern zu können, das Enermax den Auftragsfertiger gewechselt hat und seit dem nur noch Müll bei rauskommt.
2. Die CPU hat ein nicht ganz so gutes P/L-Verhältnis. Der 4460 hätte auch gereicht.
3. Das Geld, was man an der CPU sparen hätte können, wäre in der Grafikkarte besser angelegt gewesen. Eine R9 280 hätte drin sein können. Aber bei der Display-Auflösung hätte ich eine R9 290 minimum angesetzt.
4. Das Mainboard bringt nicht sooo viel bei einer non-K CPU. Da hätte ein H97 oder gar ein B85 Board locker gereicht.

und dazu 16gb ram... Hätteste lieber 8 genommen, dann häts auch für die 290 gereicht.
 
Hallo,

danke für die Hinweise :-)

Das mit dem Netzteil wusste ich nicht, bezieht sich denn die 'Müll'-Aussage auf die Effizienz oder einfach nur dass die Netzteile nicht mehr so haltbar / robust sind?
Das Mainboard habe ich ausgewählt um evtl. in 2 Jahren noch ein Upgrade ausführen zu können, sowohl GraKa als auch CPU. Da ich mit Asrock bisher gute Erfahrungen gemacht hatte habe ich mich für diesen Hersteller entschieden. Den Chipsatz Z97 wegen der Anbindungen / Ausstattung, hier aber nicht direkt die 300€-Fraktion, da ich die Ausstattung der meisten Boards nicht benötige.
Die Grafikkarte soll mit dem Monitor zusammen die hohe Auflösung liefern zum Arbeiten (Photobearbeitung am Mac hauptsächlich) und falls machbar auch zum Spielen. Da ich nicht unbedingt auf maximalen Details spielen muss, stört mich die geringere Leistung nicht. Zumindest jetzt nicht. Vielleicht vertue ich mich ja auch, das ganze basiert mehr so auf Berichten und der Leistung der 650M im MacBook. Die R9 hat den Zuschlag wegen P/L bekommen.

Gruss,
Michael
 
Hallo,

danke für die Hinweise :-)

Das mit dem Netzteil wusste ich nicht, bezieht sich denn die 'Müll'-Aussage auf die Effizienz oder einfach nur dass die Netzteile nicht mehr so haltbar / robust sind?
Das Mainboard habe ich ausgewählt um evtl. in 2 Jahren noch ein Upgrade ausführen zu können, sowohl GraKa als auch CPU. Da ich mit Asrock bisher gute Erfahrungen gemacht hatte habe ich mich für diesen Hersteller entschieden. Den Chipsatz Z97 wegen der Anbindungen / Ausstattung, hier aber nicht direkt die 300€-Fraktion, da ich die Ausstattung der meisten Boards nicht benötige.
Die Grafikkarte soll mit dem Monitor zusammen die hohe Auflösung liefern zum Arbeiten (Photobearbeitung am Mac hauptsächlich) und falls machbar auch zum Spielen. Da ich nicht unbedingt auf maximalen Details spielen muss, stört mich die geringere Leistung nicht. Zumindest jetzt nicht. Vielleicht vertue ich mich ja auch, das ganze basiert mehr so auf Berichten und der Leistung der 650M im MacBook. Die R9 hat den Zuschlag wegen P/L bekommen.

Gruss,
Michael
Die Fertigung des Netzteils liegt wohl mittlerweile bei einem minderwertigen Fertiger, der weniger hochwertige Bautaile verwendet. Die Zuverlässigkeit lässt also etwas zu wünschen übrig.

Die Aufrüstbarkeit bei CPU ist da immer mit ein wenig Vorsicht zu genießen. Denn die Haswell-Plattform (Sockel 1150) wird Herbst/Winter abgelöst und wie bei Ivy-Bridge zu sehen gehen die Preise der Prozessoren nach oben bzw. sinken nicht. Dann bekommt man für das gleiche Geld oder etwas weniger einen Prozessor der aktuellen Generation, der zudem bei IPC und ggf. Takt etwas nachgelegt hat und somit schneller ist. Das Aufrüsten lohnt dann wahrscheinlich nur noch mit Gebrauchtware. Und gerade auch wegen dem Aufrüstgedanken hätte ich jetzt etwas weniger für die CPU bezahlt.

Ein Xeon oder i7 läuft auch problemlos auf B85/H97 Boards, wobei Broadwell natürlich nur auf H97 und Z97 geht. Das wahrscheinlich größte Argument für ein Z97-Board ist die Möglichkeit, Prozessoren übertakten zu können und dank RST SSD's als Cache zu nutzen (sozusagen Eigenbau-SSHD). Aber für die Übertaktungs-Fähigkeit hast du am falschen Ende gespart. Keine Kühlung auf den Wandlern und nur 3 CPU-Phasen. Auf dem Board würde ich keinen Übertaktungsversuch wagen. Und so ein SSD-Cache bringt kaum etwas. Man kann zwar mit einer günstigen 32GB SSD bei wiederkehrenden Aufgaben das ein oder andere Beschleunigen. Da es sich dabei aber um eine reine Softwarelösung handelt, bleibt das Betriebssystem davon unberührt und es profitieren nur noch einige Anwendungen. Ein gutes Z97-Board geht ab 120 € aufwärts los. Wenn man das nicht investieren will, sollte man beim H97 bleiben. Das reicht völlig.

16 GB RAM sind zum arbeiten gerade mit Photoshop oder Videobearbeitung vollkommen ok und wenn du mit der R9 270X hinkommst, dann ist das auch gut. Ich sagte ja nur, das man da auch hätte mehr haben können ;)
 
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