Einiges los hier, freut mich.
Das ist ein Zweikomponenten-Epoxidkleber. Den habe ich für 10€ aus dem Baumarkt gezogen und ist von Uhu.
Danke, aber ich denke, dass ich den Vergleich mit LianLi nicht für mich entscheiden könnte und zwar weil das Gehäuse handgefertigt ist. Von dem was ich geplant habe will ich eigentlich nicht zu viel verraten, aber der Innenraum wird schwarz, bevorzugt dunkelschwarz und matt. Aber bis ich dorthin komme wird es noch ein wenig dauern.
Danke. Das mit dem "weniger Probleme beim Zusammenbau" hängt natürlich nicht nur von der Umsetzung ab, sondern auch davon, dass ich vorher schon richtig gemessen habe
Eloxieren scheidet definitiv aus. Abgesehen davon, dass es sehr viel Aufwand wäre, würde es zu viele Möglichkeiten bieten, mir das Gehäuse zu versauen.
Interessant, das wusste ich nicht. Pulvern hatte ich schon mal angedacht, aber zum einen wegen den Kosten verworfen und zum anderen, weil ich nicht wusste wo ich es machen lassen könnte. Aber wie schon gesagt ist es bis dorthin noch ein langer Weg. Reden wir wieder drüber, wenn es soweit ist.
Damit das Tagebuch nicht zu einem Laberthread verkommt, fühle ich mich gezwungen wieder über etwas zu berichten.
Wie schon gesagt, hatte ich keine Zeit übers Wochenende. Was ich heute geschafft habe muss noch aushärten und ist auch keinen Tagebucheintrag wert. Deshalb gibts heute eine Erzählung aus der Konserve.
Auf Seite 1 habe ich ja erklärt, wie das Gehäuse zusammengebaut wird. Zur Wiederholung: Es werden einfach die Stifte in die Scharniere zurückgestekt.
Da es ein wenig schwierig geht, benutze ich hierfür immer einen Spitzzange. Vor ein paar Monaten habe ich das auch gemacht. Allerdings passte ich nicht auf und mir rutschte die Zange aus der Hand. Natürlich fiel sie in das liegende Gehäuse und auch noch aufs Mainboard. Bedingt durch die vorhergehende Tätigkeit mit der Spitze nach unten. Der Schock war erst mal groß - und wurde auch nicht durch einen genaueren Blick auf das Mainboard gemindert. Die Zange hatte eine Leiterbahn erwischt und beschädigt.
Der gezeigte Bereich ist im unteren linken Eck des Mainboards. Zum Größenvergleich habe ich mal meine feinste Lötspitze danebengelgt. Die Leiterbahn ist wirklich sehr dünn.
Zuerst war mal Ruhe bewahren angesagt. Dass ich das Mainboard nicht zurückschicken konnte war klar. Also selber reparieren. Vorher machte ich mich im Internet schlau. Eine Reparatur wurde besonders für die Leitungen zum Arbeitsspeicher nicht empfohlen, aber das war ja bei mir nicht der Fall. Erst habe ich ein Reparatur an einem alten, ausgemusterten Mainboard ausgetestet und es hat funktioniert (also eine elektrische Verbindung wieder herzustellen).
Dann war das beschädigte Mainboard dran. Zuerst die Leiterbahn vom Schutzlack befreien, bis das Kupfer zum Vorschein kommt. Das habe ich mit einem kleinen Cuttermesser gemacht.
Dann habe ich die Stelle mit Lötzinn beschichtet. Allerdings war das Problem, dass das Lötzinn nicht so wirklich haften blieb. Aus einer Flachbandleitung habe ich eine Faser (sehr dünn) extrahiert und diese mit dem Lötkolben auf der verzinnten Fläche festgeklebt. Ich weiß, dass diese Lötstelle alles andere als schön ist, war aber nicht anders möglch.
Dann habe ich noch das Flussmittel um die Lötstelle herum entfernt, da die Säure mit der Zeit den umliegenden Bereich beschädigen könnte.
Machen wir es kurz: Ich habe alles wieder eingebaut, eingeschaltet und es funktionerte wieder ohne Fehler. Das ist noch mal glücklich ausgegangen.
Semme schrieb:kannst du mir mal sagen, was das für ein kleber ist? bin immer noch auf der suche nach dem perfekten^^
Das ist ein Zweikomponenten-Epoxidkleber. Den habe ich für 10€ aus dem Baumarkt gezogen und ist von Uhu.
ATi-Maniac93 schrieb:Die Qualität deiner Aluminium arbeiten übertrifft die von LianLi - außerdem ist dein Case handgefertigt.
Sieht echt schon verdammt gut aus - weiter so.
In welcher Farbe wird das denn eigendlich lackiert?
Danke, aber ich denke, dass ich den Vergleich mit LianLi nicht für mich entscheiden könnte und zwar weil das Gehäuse handgefertigt ist. Von dem was ich geplant habe will ich eigentlich nicht zu viel verraten, aber der Innenraum wird schwarz, bevorzugt dunkelschwarz und matt. Aber bis ich dorthin komme wird es noch ein wenig dauern.
h_tobi schrieb:RESPEKT, es ist immer wieder schön anzusehen, wie viel Liebe du in die kleinen Details steckst.
Vor allem arbeitest du sehr sauber, das wird dir später bestimmt weniger Probleme beim Zusammenbau bringen.
Danke. Das mit dem "weniger Probleme beim Zusammenbau" hängt natürlich nicht nur von der Umsetzung ab, sondern auch davon, dass ich vorher schon richtig gemessen habe

L.B. schrieb:Dein Tagebuch macht beim Lesen wirklich Spaß. Mich würde aber auch interessieren, wie die Oberfläche nachher behandelt wird. Du könntest das Gehäuse beispielsweise eloxieren.
Eloxieren scheidet definitiv aus. Abgesehen davon, dass es sehr viel Aufwand wäre, würde es zu viele Möglichkeiten bieten, mir das Gehäuse zu versauen.
h_tobi schrieb:Bedingt durch den Kleber wird er wohl nur lackieren können, eloxieren und pulvern wird wohl nicht funktionieren.
Interessant, das wusste ich nicht. Pulvern hatte ich schon mal angedacht, aber zum einen wegen den Kosten verworfen und zum anderen, weil ich nicht wusste wo ich es machen lassen könnte. Aber wie schon gesagt ist es bis dorthin noch ein langer Weg. Reden wir wieder drüber, wenn es soweit ist.
Damit das Tagebuch nicht zu einem Laberthread verkommt, fühle ich mich gezwungen wieder über etwas zu berichten.
Wie schon gesagt, hatte ich keine Zeit übers Wochenende. Was ich heute geschafft habe muss noch aushärten und ist auch keinen Tagebucheintrag wert. Deshalb gibts heute eine Erzählung aus der Konserve.
Auf Seite 1 habe ich ja erklärt, wie das Gehäuse zusammengebaut wird. Zur Wiederholung: Es werden einfach die Stifte in die Scharniere zurückgestekt.
Da es ein wenig schwierig geht, benutze ich hierfür immer einen Spitzzange. Vor ein paar Monaten habe ich das auch gemacht. Allerdings passte ich nicht auf und mir rutschte die Zange aus der Hand. Natürlich fiel sie in das liegende Gehäuse und auch noch aufs Mainboard. Bedingt durch die vorhergehende Tätigkeit mit der Spitze nach unten. Der Schock war erst mal groß - und wurde auch nicht durch einen genaueren Blick auf das Mainboard gemindert. Die Zange hatte eine Leiterbahn erwischt und beschädigt.
Der gezeigte Bereich ist im unteren linken Eck des Mainboards. Zum Größenvergleich habe ich mal meine feinste Lötspitze danebengelgt. Die Leiterbahn ist wirklich sehr dünn.
Zuerst war mal Ruhe bewahren angesagt. Dass ich das Mainboard nicht zurückschicken konnte war klar. Also selber reparieren. Vorher machte ich mich im Internet schlau. Eine Reparatur wurde besonders für die Leitungen zum Arbeitsspeicher nicht empfohlen, aber das war ja bei mir nicht der Fall. Erst habe ich ein Reparatur an einem alten, ausgemusterten Mainboard ausgetestet und es hat funktioniert (also eine elektrische Verbindung wieder herzustellen).
Dann war das beschädigte Mainboard dran. Zuerst die Leiterbahn vom Schutzlack befreien, bis das Kupfer zum Vorschein kommt. Das habe ich mit einem kleinen Cuttermesser gemacht.
Dann habe ich die Stelle mit Lötzinn beschichtet. Allerdings war das Problem, dass das Lötzinn nicht so wirklich haften blieb. Aus einer Flachbandleitung habe ich eine Faser (sehr dünn) extrahiert und diese mit dem Lötkolben auf der verzinnten Fläche festgeklebt. Ich weiß, dass diese Lötstelle alles andere als schön ist, war aber nicht anders möglch.
Dann habe ich noch das Flussmittel um die Lötstelle herum entfernt, da die Säure mit der Zeit den umliegenden Bereich beschädigen könnte.
Machen wir es kurz: Ich habe alles wieder eingebaut, eingeschaltet und es funktionerte wieder ohne Fehler. Das ist noch mal glücklich ausgegangen.
Hoffe ich krieg das 30€ Ding wieder hin!
schickes teil was du bis jetzt gebaut hast, gefällt mir gut. da kennt sich auf jedenfall einer mit dem material aus 