Maschinen zum Selbstherstellen von Kühler

FatalMistake

Freizeitschrauber(in)
Maschinen zum Selbstherstellen von Kühler

Hallo!
Hoffe das is das richtige Forum. ansonsten bitte verschieben :)

Also...

Es wäre auch mal ganz nett, wenn man einen Thread darüber machen würde, welche Maschinen man als Privatanwender braucht/nutzen kann, um seine eigenen Kühler herzustellen.

z.B. ich arbeite in der Schule gerne mit der Drehbank bzw. Fräsmaschine.
Natürlich sind solche Dinger ein bisschen zu teuer für den Privatgebrauch.

Es gibt ja sicherlich auch kleinere und vorallem günstigere Drehbänke/Fräsmaschinen, die auch ich mir leisten kann.

Ich dachte da so an PROXXON
Die haben ja auch kleine Fräsmaschinen und Drehbänke.

Könnte man auch solche Geräte benutzen, um zb seinen ersten eigenen Wasserkühler zu bauen? Oder später auch zb Container für LN2 oder Trockeneis?
Wie sieht es da mit den Anzeigen aus? @school haben wir ziemlich überall die Digitalanzeigen für die Position, also für die Maße, wo man grade is wie weit man noch wohin muss etc...Sind da solche Anzeigen dabei? kann man die vlt. selber irgendwie nachrüsten/ selber bauen? Zahlt es sich überhaupt aus? ich glaub schon wenn man da auf einzelnen mm rumreiten muss, damit das Werkstück nicht verhaut wird.

Ich hoffe, es gibt auch andere Leute hier, die sich damit beschäftigen (da bin ich mir ziemlich sicher :) ) und die können mir helfen. evtl. hat der eine oder andere ja sogar selbst eine Proxxon Maschine zuhause und könnte einen kleinen Bericht darüber schreiben.

Auch die preise wären nciht schlecht ;)

mfg
FatalMistake
 
AW: Maschinen zum Selbstherstellen von Kühler

Absolute Fehlanzeige. Mit Maschinen, wie sie Proxxon herstellt, wirst du nicht glücklich werden, da sie keinesfalls dazu taugen Aluminium oder Kupfer in entsprechendem Umfang zu zerspanen. Die Angaben der Hersteller und auch einige Beispiel-Teile sehen zwar immer toll aus, taugen in der Praxis aber gar nichts.

Ich fräse nun schon lange und konnte mich kaum für diese kleinen Maschinen erwärmen. Im Groben und Ganzen taugen sie nicht für Fräser über 3 mm, da die Stabilität und Leistung der Motoren doch nicht ausreichend ist. Und mit so kleinen Fräsern taugt eine Maschine kaum bis gar nicht zum Fräsen von Kühlern.

Wir fräsen momentan auf einer EAS-Easy (LINK) und müssen selbst da noch große Einschränkungen hinnehmen - trotz eines Kaufpreises jenseits von 3.000 Euro.

Such dir also besser jemanden, der dir deine Teile fräst.
 
AW: Maschinen zum Selbstherstellen von Kühler

Hi,

ich baue selbst Container für DICE und LN2. Eine Drehbank mit der du vernünftig Pots herstellen kannst, bekommst du neu nicht unter 2000-3000€. Die Bearbeitung von Kupfer ist schwierig da es sehr weich und zäh ist. Da brauchst du einen Motor mit ordentlich Leistung. Glaube nicht, dass die Proxxon Maschinen dies bieten können. Diese sind eher für kleinere Heimarbeiten gemacht.
Professionelle Dreh/Fräsmaschinen mit Digitalanzeigen kosten eine Menge Geld.
Ich selbst nutze dies Kombination aus einer Dreh/Fräsmaschine: Bernardo Drehmaschinen Proficenter 700 QV - Produkte und Maschinen für Metallbearbeitung
Mit allem Standardzubehör (Meißel, Backenfutter, Bohrer usw.) kommst du auf ca. 4000€.
 
AW: Maschinen zum Selbstherstellen von Kühler

Wasserkühler kannst du mit einer Tischfräse bauen. Zur Not tuts auch ein Dremel, allerdings wird es damit schwer, die Nut für die O-Ringe zu fräsen. So hab ich vor ~10 Jahren meine Kühler gebaut ^^
 
AW: Maschinen zum Selbstherstellen von Kühler

Danke für eure eindeutigen Antworten :heul:
tja dann wird das wohl nix...schade. dann muss ich eben, wenn ich einmal wirklich sowas vorhabe, in die schule gehn damit...
@Klutten: Die Fräsmaschine haben wir sogar in der Schule.^^ aber die größere.

Na gut...dann vergess ich das mit den privaten Maschinen.

Danke euch!!
mfg
 
AW: Maschinen zum Selbstherstellen von Kühler

Ich fräs grad einen CPU-Kühler mit der Proxxon MF-70... klappt bisher ganz gut, allerdings muss ich grad zwangspause machen weil ich noch nen anderen fräser brauch...

Kleine Fräser gehen damit gut solange man nur ca. 0,1mm zustellt, alles ab 3mm hat aber eher was mit kämpfen als mit Fräsen zu tun
 
AW: Maschinen zum Selbstherstellen von Kühler

z.B. ich arbeite in der Schule gerne mit der Drehbank bzw. Fräsmaschine.
Natürlich sind solche Dinger ein bisschen zu teuer für den Privatgebrauch.
Ich denke du meinst die Berufsschule oder? Warum fragst du dein Lehrer/Meister nicht einfach mal ob du eine "Überstunde" machen kannst und dir das ding Drehen/Fräsen kannst?...
 
AW: Maschinen zum Selbstherstellen von Kühler

Ich lerne Feinwerkmechaniker und habe fast täglich mit Dreh-Fräsmaschinen zu tun und ich sprech aus erfahrung Kupfer lässt sich sehr schlecht bearbeiten da braucht man schon ne Stabile Maschine, mit so ner kleinen Fräsmaschine wird das nichts. Besonders die Bohrungen ein Kampf!!^^
 
AW: Maschinen zum Selbstherstellen von Kühler

Ansonsten sind in der Hobbyscene noch die Maschinen von Optimum/Quantum Optimum Maschinen: Startseite recht beliebt. Gehören zwar zu der chinesischen Gattung, sollen aber von der Verarbeitung halbwegs brauchbar sein. Etwas Geld sollte man allerdings schon mitbringen, Zubehör kommt dann ja auch noch. Nur für den Kühlerbau privat wird sich das wohl weniger lohnen.
Ich bau zwar keine Kühler, beschäftige mich aber schon länger hobbymäßig mit den Geschichten (Wabeco F1210E auf CNC umgerüstet, kleine CNC Portalanlage für PCBs und eine konventionelle recht alte Heyligenstädt Drehbank).
Spaß macht es aber ;)

MfG
Manu
 
AW: Maschinen zum Selbstherstellen von Kühler

ne keine Berufschule...HTL Mössingerstraße in Klagenfurt.

na gut wenn das so einfach nichts wird...Pech gehabt. Den lehrern is eh oft so faaad, da kann ich sicher irgendwen fragen ob ich das entweder selber im Unterricht machen kann oder der Lehrer mir das machen kann wenn er zeit hat.
Ansonsten hätt ich da evtl. noch einen bekannten...sogar 2 mit einer Drehbank. Aber eine ordentliche Fräse...ne die hat glaub ich keiner in meinem bekanntenkreis.

Naja, eben müsste ich mich ja sowieso mal mit den grundlagen der Materialien auseinandersetzen; zb dass Kupfer nicht so leicht zu bearbeiten ist, wusste ich nicht. Und auch sonst...wie ein kühler aussehen soll, wie soll er sein wenn er eine wirklich gute Wärmeabfuhr hat usw...das müsste ich sowieso erstmal lernen.
Also noch ne Menge zeit um das anzugehn :)

Aber es ist echt intressant, mit welchen maschinen die Leute da so zu tun haben.

gn8 und mfg
fatalMistake
 
AW: Maschinen zum Selbstherstellen von Kühler

Kupfer geht auch mit den billigen Maschinen recht brauchbar zu bearbeiten, allerdings dauert es eben länger weil man nicht so viel zustellen kann
 
AW: Maschinen zum Selbstherstellen von Kühler

Meiner Meinung nach solltest du lieber in ner Firma nachfragen, ob du mal etwas fräßen/drehen dürftest, denn gute Maschinen kosten >10000€ und dann wurde das Gerät auch noch nicht gewartet. Zudem lohnt sich eine solche Investition als Privatmann nicht, selbst für 1000€ kann man sich schon locker 2-4 Kühler herstellen lassen.
 
AW: Maschinen zum Selbstherstellen von Kühler

eben. und für 1000 euro kann ich mir den ganzen oc ordentlich wasserkühlen!
Es wäre eben nur für mich gewesen, da ich mich dafür interessiere und das evtl. mal selber machen wollte!
Ich könnt ja mal in der schule fragen, was die maschinen dort so gekostet haben :ugly:
denn wir haben auch eine große CNC; wisst ihr was aufm PC drauf is, der sie steuert?! MS DOS!! :lol:
Das is so ein richtig alter kübel!! xD Kann ja mal ein bild machen wenn keiner hinsieht...^^

mfg
 
AW: Maschinen zum Selbstherstellen von Kühler

Da CNC-Maschinen eh nix anderes machen als eine Textdatei runterzurattern, reicht das doch aus. Probleme gibt es nur in 3D, wenn in sekundenschnelle mal eben 100-200 Zeilen verarbeitet werden sollen. ^^

Dafür überträgt man die Daten ja auf die Maschine ...in der oft auch nur ein winziger Pentium II oder III sitzt.
 
AW: Maschinen zum Selbstherstellen von Kühler

ich schätz mal das es mit einer cnc maschine gehen würde könnte vllt an eine ran kommen...

wär auf jeden fall schon cool eigene teile herzustelllen..
 
AW: Maschinen zum Selbstherstellen von Kühler

Also nach einer Anfrage stelle ich hier nun meinen CPU Kühler und die Herstellund vor!

1. Ich stelle euch erst mal meine Kühler vor
1. Rev. 1.0
2. Rev. 2.0​
2. Erläuterung der Herstellung
1. Rev. 1.0
2. Rev. 2.0​
Ich fertige auf meinem 20 Jahre alten Baby / Deckel FP4 mit einer Dialog11 Steuerung


http://saved.im/mta3otcynza1/dsc00133.jpg


In letzter Zeit habe ich mir zwei CPU Kühler und ein MB Kühler gefräst!

CPU Kühler rev. 1.0


- Einen Wasserkühler für den Fusionblock meines ASUS STRIKER II EXTREME´s

  • Kühlkörper: Aluminium 40mm x 40mm x 20mm
  • Deckel: Acryl / Delrin (POM Natur) 2 x G1/4 40mm x 40mm x 10mm

- CPU Kühler für meinen E8600
  • Kühlkörper: Aluminium 80mm x 80mm x 15mm unterseite Poliert
  • Deckel: Acryl / Delrin (POM Natur) 2 x G1/4 80mm x 80mm x 10mm

Der Kühler wurde mit einfachen
Konturen gefräst. Die Kühllamellen
sind jeweils 4mm breit und relativ tief gefräst.
Ich wollte die Durchflusshemmung so gering wie
möglich halten.


Werkzeuge und Maschinen:


  • 70mm Schneidplattenfräser VHM
  • 2.5mm HSS Fräser 3schneider
  • 4mm HSS Fräser 3schneider
  • 4mm HSS Bohrer (Befestigungsbohrung Kühler / Deckel)
  • 3.3mm HSS Bohrer (Gewinde M4 im Kühler)
  • M4 Gewindebohrer
  • G1/4 Gewindebohrer
  • Kreissäge zum Zuschneiden der Platten
  • CNC Fräse Deckel FP4 mit einer Dialog11 Steuerung
  • Bandsäge
  • Polierpaste (Unipol)
  • Feile (entgraten)
  • Kegelsenker 90° (Senken der Bohrungen)

Zusätzlich habe ich den CPU-Deckel mit meinen Profilnamen
graviert und dann mit schwarzen Lack und einer Aufziespritze vorsichtig
die Konturan ausgefüllt. Dies ergibt einen wunderbaren Kontrast und es
ist ein Unikat.


Arbeitszeit:

CPU Kühler - 5 1/2h (Kühler + 2 Deckel)

NB Kühler für den Fusionblock - 4h (Kühler + 2 Deckel)


Montiert

http://saved.im/mta3ota5dxq3/zwischenablage012.jpg

Im Detail

http://saved.im/mta3ota3zhdw/dsc05212.jpg

http://saved.im/mta3ota4d3nu/dsc05228.jpg

http://saved.im/mta3ota5cgqx/dsc05235.jpg



Test
CPU

Kompnenten:
siehe unten meine Signatur

E8600 bei 4GHz / 1.325v
Temps:
Idle: 38°C-48°C
Last: bis 62°C (1h Prime)
(beide werte Bei 25°C Raumtemperatur)
Fazit
Ich selbst bin mit meinem Ergebnis recht zufrieden. Es gibt
kaum Temperaturunterschiede zum vorherigen (EK Supreme Acetal)
und der war aus Cu. ;D
Also Q88 Test Note 2,5
(Note 1: mehr Leistung)


___________________________________________

CPU-Kühler rev 2.0 Vorbereitungen! Mein aktueller eingebauter

Kühlkörper:

Diesmal wird es ein Kupferkühler. In der Kühlart wie der
EK Supreme bloß ein bischen größer dimensioniert.

Maße: Durchmesser 70mm x 7mm

Deckel:

Als Deckel verwende ich wieder weißes Delrin (POM natur). Ich
möchte den look weiter behalten. Die Gravur bleibt auch
aber nur an eine andere Stelle und etwas kleiner.

Maße: 80mm x 80mm x 15mm

Sonstiges:

Da ich sehr selten Kupfer fräse oder drehe
rechne ich damit das ich mindestens einen Fräser
zerhaue.

Als Dichtelement benutze ich wieder einen Dichtring.
51mmx2.5mm (Innendurchmesser x Dicke).
Dieser wird in den Deckel um 2mm versenkt und dichtet auf dem Kupferkühler!

Zu den Werkzeugen werde ich zu den selben wie bei meinen anderen Kühler CPU Kühler rev1.0 greifen. Es werden sich nur die Fräser ändern (Durchmesser und VHM)

Zusätzlich möchte ich den Deckel für den 1366 und den 775 Sockel abbohren!

Ich habe jeweils dazu eine Kostruktionszeichnung angefertigt.

Ich rechne damit das die Durchflusshemmung und Temperaturen viel geringer ist / sind als
beim EK Supreme da alles etwas großzügiger gefräst wird.



Der Fertige CPU-Kühler rev 2.0

Es ist wieder soweit. In ca. 3 1/2h habe ich einen neuen Kühler gefertigt.
Der Grund war der das ich von meinen letztlich selbstgefrästen Alukühler weg und einen aus Kupfer wollte. Da dieser mehr Leistung haben sollte!

- CPU Kühlkörper
  • Kupfer 65mm x 8mm
  • Arbeitszeit: 2 1/2h


- Kühlerdeckel

  • Delrin (POM natur) 90mm x 90mm
  • Arbeitszeit: 1h
  • Es wurden Bohrungen für 1366 Sockel hinzugefügt (80mm x 80mm)

Im Detail

http://saved.im/mta3ote2ejy1/dsc05468.jpg

http://saved.im/mta3ote2dwp1/dsc05470.jpg

http://saved.im/mta3oteyajqz/dsc05450.jpg
http://saved.im/mta3otezz2tt/dsc05456.jpg

http://saved.im/mta3oteza2rq/dsc05461.jpg

http://saved.im/mta3ote1zhvj/dsc05467.jpg



TEST

Komponenten:
siehe unten

E8600 bei 4GHz / 1.31v
Temps:

Idle: 36°C - 43°C
Last: bis 57°C (1h Prime)
(beide werte Bei 20°C Raumtemperatur)

Fazit:

Für mich ist das ein sehr gutes Ergebnis! Zum vorherigen Alukühler
gibt es einen reichlichen Unterschied. (ca. 3°C (Eig. fast nix)) Cu sei dank! ;D

________________________________

Nun zur Herstellung!

Da ich die Kühler nicht privat gefräst habe sondern in meiner Firma bin ich mir nicht sicher ob euch das trotzdem interessiert. Denn da habe ich halt die CNC-Deckel Fräse. Ich erläutere mal einige Herstellungsverfahren


CPU Kühler rev. 1.0 und rev. 2.0


Konstruktionszeichnung rev. 1.0 Kühlkörper
Konstruktionszeichnung rev. 1.0 Deckel



Der komplette Grundkörper (Aluminium) wird auf einem Schraubstock mit den von mir eingestellten 1 Tonne (max 3 Tonnen) Spannkraft aufgespannt.
Da ich mir vorher eine Zeichnung angefertigt hatte habe ich mit dem Kantentaster den Mittennullpunkt gesucht.

Jetzt ging es ans Werkzeug suchen und einspannen in die Werkzeughalter.

- 13mm HSS Fräser 3 Schneiden (Für die Einlass- und Suslassfräsung)
- 2mm HSS Fräser 3 Schneiden (Für die Dichtringnut)
- 4 mm HSS Fräser 3 Schneiden (Für die Wasserkanäle)

Je nach dem was man gerade mit welchen Fräser fräsen möchte wird nun der Fräser vermessen und der maschiene den Nullpunkt der Oberflächen angegeben.

Jetzt werden die Programme geschrieben. In meinem Fall im Dialog 11 format!

Eine gefräste Kreisnut (die größte Nut am Kühler rev.1.0 dm 69mm tiefe 4mm):

G0*1 X0 Y0 Z100 - anfahren an der mitte(X0Y0) 100mm (Z100)über dem Material
G17 T1 M3 - Werkzeug 1 (4mm Fräser(T1) drehrichtung rechts(M3))
G0 Z2 M70 - anfahren auf den Sicherheitsabstand 2mm erst wenn G41 startet
G1 Z-4M70 - ins Material eintauchen 4mm tiefe erst wenn G41 startet
G42 G47 R0,02 X0 Y37,5 G0 - rechts der Kontur anfahren auf den Punkt und 4mm tief eintauchen
G2 X0 Y37,5 I0 J0 - einen kompletten Kreis um der Nullpunktmitte dm 69mm
G40 G47 R0,02 - (R0,02) an/abfahrbewegung im (G47) im Virtelkreis radius 0,02mm
G0 Z100 - herausfahren auf 100mm über material
M30 - Satz ende maschine aus

Und da gibt man das alles ein!

Ja und so kann man jede beliebige Form fräsen. Man kann auch in geraden fahren

Ja und je nach den durchmessern werden die Werte in X und Y geändert.
Bohen ist ja klar. Gewindeschneiden auch... kennt ja denke ich mal jeder.

Konstruktionszeichnung rev. 2.0 Kühlkörper
Konstruktionszeichnung rev. 2.0 Deckel


So in der Art ist auch der rev. 2.0 Kühler gefräst. Die Kühlrippen habe ich bloß alle mit der Hand angefahren und habe den Fräser im selbst definierten Forschub fräsen lassen. (gerade wege) Also kein aufwendiges Programm schreiben.



Den Absatz am rev. 2.0 habe ich mit einer Drehmaschine angedreht. (5mm tief) Der Ansatz am Deckel ist jedoch wieder gefräst in der Art wie die Kühlnuten. Nur das der Fräser etwas größer war (20mm) und rechts der definierten Kontur fuhr.

Die Gravur basiert auf der selben Technik. Jede Ecke, jeder Radius, jede Weglänge ist alles schon vordefiniert. Ich brauch nur das schon geschriebene Programm für den jeweiligen Buchstaben oder Zahl anwählen und die Tiefe (Z), Schrifthöhe, Fräsbreite, Forschub, stelle der Gravur in X und Y angeben. Nur noch die Gravur sorgfältig mit einer mit Lack gefüllten Aufziehspritze und Nadel ausfüllen, trocknen lassen, Dichtring einsetzen, Schrauben anziehen, Fertig!

Ich hoffe ich konnte euch meine Fertigung etwas näher bringen. Sorry für den riesen Post. Es sind leider sehr viel Infos die ich nicht im ganzen Theard verstreut haben wollte.

Vielen dank für´s lesen.
Gruß

Q88
 
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Sorry! er zeigt die Bilder nicht an. Er nimmt meine änderung auch nicht an ???
 
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Geil! Ja die isr echt gut! Aber so viele verwinkelte Ecken! Sehr schlecht zum sauber machen. Aber schon ca. 20 jahre alt.

Sorry ich versuche ständig [ img ]xxx[ /img ] zu setzen... das nimmt er einfach nicht an. Verstehe ich nicht
 
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