Makro Objektiv

affli

Software-Overclocker(in)
Moin Jungs und Mädels

Seit ein paar Monaten bin ich überglücklicher Besitzer einer Canon EOS 60D.
(Kann ich übrigens jedem Anfänger wärmstens Empfehlen!)

Nun nach den ersten 3000 Pic's reizt mich schon der Kauf eines Makro Objektives.
Da ich Spiegelreflex Anfänger mit "gutem" Grundwissen bin,
wollt ich mal von den Erfahreren Leuten hören was sie so für Objektive empfehlen..

Eingesetzt wird das Makro Prinzipiell für Aufnahmen im bereich Elektronik und Natur.
Budget liegt bei rund 500Euronen. Ich möchte also schon plus minus was anständiges.

Für jede Hilfe bin ich Dankbar. So long.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich selbst habe das Sigma MAKRO 50mm F2,8 EX DG (1:1 Abbildungsmaßstab) und bin sehr zufrieden damit.
Beim Makro gibt ja die Brennweite auch gleichzeitig Auskunft, wie weit ich mich einem Objekt nähern muss, um es 1:1 auf den Film/Chip zu bekommen.
Da Du eine EOS 60D mit APS-C Sensor hast (Canontypisch sind die etwas kleiner als normale APS-C Sensoren) verlängert sich die Brennweite bei Dir um Faktor 1,6, sprich das Objektiv entspricht ungefähr einem 80 mm-Tele. Bei dem 50mm-Sigma muss man ich mich ca. 28 cm dem Objekt nähern (Abstand zwischen Objekt und Film!) um es 1:1 auf den Film zu bringen. Da fällt schonmal der Schatten vom Objektiv ins Bild. (Bei APS-C schätze ich ca 40 cm zwischen Objekt und Chip)
Das grenzt meiner Meinung nach den Einsatzbereich ein, bei mir ist das 50mm-Makro (hab noch ne analoge Spiegelreflex) zum Standardobjektiv geworden. Zusammen mit einem Polfilter gelingen mir da auch sehr schöne Landschafts- und ohne Filter Portraitaufnahmen.
Der Autofokus ist im Makro-Bereich allerdings langsam - den benutzt man aber auch eher selten, es sei denn man ist auf der Jagd nach "schnellen Insekten". Dann gehts auch mal mit Autofokus.
80 mm wäre mir schon zu viel Tele...
 
Hallo,

Prinzipiell stimme ich meinem Vorredner zu, aber gerade im Naturmakrobereich ist eine längere Brennweite schon von Vorteil, da Insekten usw. nicht so leicht flüchten, wenn man ihnen zu nahe kommt (Fluchtdistanz).
 
Von Tamron gibt's auch ein 60mm f/2.
Oder du schaust nach einem gebrauchtem Canon.
Generell sind alle echten Makro Objektive sehr gut in der Abbildungsleistung.
Unterschiede gibt es halt Hauptsächlich in der Verarbeitung und beim Optischen Stabilisator.

@Taitan
Kommt darauf an, ob man viel Handgehaltene Aufnahmen macht.
Mit APS-C und 100mm braucht man schon viel Licht um verwackelungsfreie Aufnahmen hin zu bekommen.
50mm sind da etwas leichter zu handhaben.
 
Was in der Natur würdest du da den ablichten wollen?

Pflanzen und der gleichen sind mit einem 60mm oder 90mm Marco schon recht gut abzulichten, wenn es aber um kleinvieh wie Insekten geht, wäre was um die 150-180mm besser.

Am 1,6 crop sind 50mm auch sehr gut als Portraitlinse nutzbar. Du kannst zwar auch ein 150´er zum Eletronik foten Nutzen allerdings könnte es an manchen stellen eng werden.

Ich habe aus dem grund auch 2 Macros, einmal ein Sigma 50 f/2.8 und ein Tamron 180 f/3.5.
 
Ich lese mich auch schon seit längerem ein z.b. im Dslr-forum. Da wird eigentlich immer das Canon EF 100mm/ 2,8/ USM Macro Objektiv als Ungeschlagen betitelt. Da sind leute die wirklich professionell Fotografieren und selbst die nehmen das Canon sehr oft als Referenz.
Von der Verarbeitung schreiben viele es ist einem L ebenbürtig. Preislich liegt es bei ca 450 Euro.

Wenn du etwas mehr ausgeben möchtest gibt es die gleiche Variante auch nochmal als IS und L für ca 700Euro.
 
Joa, das Sigma 105 2.8 ist dem auch ebenbürtig. Tamron bietet auch noch ein 1:1 makro mit 180mm an, aber das dürfte deutlich den Rahmen sprengen.
 
Danke viel mal Jungs für die vielen Info's!
Ich hab den Thread hier etwas vernachlässigt, ist aber nicht böse gemeint!

Wie Acid sagt, wurde mir das Original Canon EF 100 wärmstens Empfohlen.
Ich denke aber das ein 50mm eher in meine Einsatzmöglichkeiten passen.

Wie ich das sehe sind aber die heutigen Makros generell alle brauchbar.
Ich werd mir mal meine Favoriten raussuchen und hier Posten, damit ihr noch euer Urteil fällen könnt.

Ausserdem, in der Natur stehe ich eher auf Pflanzen und nur bedingt auf Insekten.
 
Wieso sollten 50mm bei Makro zu wenig sein?
Ein Abbildungsmaßstab von 1:1 ist der Gleiche, bei 50, 100 oder 200mm Brennweite.
Lediglich der Abstand zur Filmebene ändert sich.
Also mit 100mm Makro hat man mehr Abstand zum Objekt, als mit einem 50mm Makro.

Bei statischen Objekten ist das völlig egal.
Nur bestimmte Kleintiere werden natürlich verschreckt, wenn man zu nah kommt.

Außerdem ist es meiner Erfahrung nach deutlich leichter mit einem 50mm Makro hand gehaltene Aufnahmen zu machen.
Beim 100mm Makro sollte schon sehr viel Sonnenlicht da sein, oder man muss selbst für mehr Licht sorgen.
Ein Stativ löst das Problem natürlich auch ;o)
 
Außerdem ist es meiner Erfahrung nach deutlich leichter mit einem 50mm Makro hand gehaltene Aufnahmen zu machen.
Jepp und bei ISO 100 ist es auch mit Sonnenlicht z.T. schwer, bei annähernd 1:1 Abbildung und entsprechenden Blenden kürzere Belichtungen als 1/60 s hinzubekommen. Ich bin ehrlich gesagt froh, dass ich kein 100mm Makro habe, da bräuchte ich ja nochmal kleinere Blenden um eine gewisse Tiefenschärfe zu bekommen... ;)
 
Ich selbst habe das Sigma MAKRO 50mm F2,8 EX DG (1:1 Abbildungsmaßstab) und bin sehr zufrieden damit.
Beim Makro gibt ja die Brennweite auch gleichzeitig Auskunft, wie weit ich mich einem Objekt nähern muss, um es 1:1 auf den Film/Chip zu bekommen.
Da Du eine EOS 60D mit APS-C Sensor hast (Canontypisch sind die etwas kleiner als normale APS-C Sensoren) verlängert sich die Brennweite bei Dir um Faktor 1,6, sprich das Objektiv entspricht ungefähr einem 80 mm-Tele. Bei dem 50mm-Sigma muss man ich mich ca. 28 cm dem Objekt nähern (Abstand zwischen Objekt und Film!) um es 1:1 auf den Film zu bringen. Da fällt schonmal der Schatten vom Objektiv ins Bild. (Bei APS-C schätze ich ca 40 cm zwischen Objekt und Chip)
Das grenzt meiner Meinung nach den Einsatzbereich ein, bei mir ist das 50mm-Makro (hab noch ne analoge Spiegelreflex) zum Standardobjektiv geworden. Zusammen mit einem Polfilter gelingen mir da auch sehr schöne Landschafts- und ohne Filter Portraitaufnahmen.
Der Autofokus ist im Makro-Bereich allerdings langsam - den benutzt man aber auch eher selten, es sei denn man ist auf der Jagd nach "schnellen Insekten". Dann gehts auch mal mit Autofokus.
80 mm wäre mir schon zu viel Tele...

Habe das gleiche Objektiv (An einer EOS 20D) und bin super zufrieden. Kann ich nur empfehlen und ist gar nicht mal so teuer. Das einzige was ich mir für Freihandmakrofotos in der Natur wünschen würde ist eine optische Stabilisierung. Die hat das Objektiv leider nicht.
Mit den 50mm bin ich soweit zufrieden, allerdings würde ich mir heute eher ein Makro mit 30mm holen um mit dem APS-C Sensor (crop 1,6) auf ca 50mm zu kommen. Dann wäre es zusätzlich noch besser für Portraitaufnahmen geeignet (wirken mit echten 50mm natürlicher). Aber das ist nur ein kleiner Wermutstropfen, so benutze ich für Portraits eben mein Standardzoom mit 28mm.
 
Gibt es überhaupt ein 30mm Makro mit 1:1 Abbildung? Ich kenne keines.

Ich hatte an meiner Pentax mal ein 35mm. Olympus müsste auch so eines haben. Sony hat ebenfalls eines.
Haken an den kurzen Makros ist, dass man erstens wirklich verdammt nah ran muss, zweitens nimmst man sich unter Umständen doch recht viel Licht weg.
 
Was genau ist ein Marko Objektiv denn ?

Ein Makro-Objektiv erlaubt die Abbildung eines Motivs im Maßstab bis zu 1:1, d.h. es wird in Originalgröße auf den Chip bzw. den Film der Kamera projiziert. Wenn man dieses Motiv dann am Bildschirm ansieht oder auf Fotopapier belichtet, ergibt sich eine Vergrößerung des Motivs.
Außerdem ist das Objektiv so konstruiert, dass es besonders im Nahbereich (also von Chip / Film bis ca. 2 m Abstand zum Motiv) sehr scharf fokussieren kann. Einen Zoom gibt es nicht, die Brennweite ist fix.

Nicht-Makro Objektive haben meist eine verkleinerte Abbildung auf den Chip / Film, meist so Werte von 1:3 bis 1:6, so passt mehr auf's Bild.

Auf der HP der Fa. Sigma wird das auch ganz gut erklärt: Suchergebnisse: SIGMA Deutschland GmbH

Auf Digiclix.de ist es auch ganz gut erklärt.
 
Die beiden oben genanten Canons sind aber keine Makros. ;)
Das Sigma kriegt auf jeden Fall durchschnittlich eher gute Bewertungen.
 
Beim Objektiv auf den Abbildungsmaßstab achten. Bei Makros ist der 1:1 ... ;)
Wenn nichts angegeben wird, ist es meist kein Makro-Objektiv.
 
Zurück